Hallo,
ich habe schon öfters (siehe Archiv) auf diesen fingierten Brief geantwortet und aufgezeigt, dass der Briefeschreiber einfach keine Ahnung vom Thema hat.
Scholem,
Eli
Hallo,
ich habe schon öfters (siehe Archiv) auf diesen fingierten Brief geantwortet und aufgezeigt, dass der Briefeschreiber einfach keine Ahnung vom Thema hat.
Scholem,
Eli
Wenn Gott alles erschaffen hat und Homosexuelle existieren,
wie sollte er sie dann nicht erschaffen haben?
ja, wenn 
das ist schon richtig: wenn einer alles erschaffen hat, dann hat er alles erschaffen! 
du übersiehst aber den unterschied zwischen veranlagung und der tatsächlichen tat. es wird klargemacht wovon die rede ist und wovon nicht. auch von frauen ist nicht die rede. schon gemerkt? 
Soviel ich weiss, waren Adam und Eva nicht homosexuell.
Weiß mans?
ja das weiß man, denn der text steht so da und nicht anders!
daß sie es „waren“ ist aber ein kategorienfehler: es handelt sich um einen mythos , außer wir bertreiben hier theologie , was ich nicht tue - du wohl auch nicht! also wir sind uns einig: adam und eva sind nicht als schwul dargestellt 
Mir fielen hier ein paar Gedankenspiele ein, die aber manch
Gläubigen stören könnten, weswegen wir diese
Argumentationsebene schnell verlassen sollten…
mich störst du damit nicht, da ich hier nicht als gläubige auftrete. also nur zu.
Ach weißt Du, irgendwie glaube ich nicht so recht dran, dass
die Bibel von Gott persönlich geschrieben wurde.
das spielt doch keine rolle für die frage: wie sieht es in diesem text mit homosexualität aus? für diese frage mußt du nichtmal christ/jude sein. es reicht wenn du lesen kannst, vorzugsweise hebräisch, muß aber nicht sein 
gruß
datafox
Vllt. mal als kleine Grundlage meiner Meinungsbildung, und meiner
Ansicht bzgl. Glauben und Wissen. Ich versuche generell, den Glauben
an irgendetwas zu vermeiden, da er nicht nachvollziehbar begründet
werden kann. Ich mag mich nicht in unlogische Gefühlsduseleien
begeben. Glaube im Allgemeinen und Glaube im speziell religiösen
Sinne sind meiner Meinung nach Gefühlsduseleien. Das versuch ich
an der Psychologie und Physiologie des Menschen sowie der gesamten
Umwelt zu erläutern, zu verstehen, zu erklären. Eine Meinung unterscheidet
sich enorm vom Glauben, denn eine Meinung bildet sich aufgrund von
Fakten. Eine Meinung kann untermauert, zur Diskussion gestellt
und damit ähnlich einer Theorie zur Falsifikation freigeben werden.
Sollten sich Fakten und Wissen mit meiner Meinung partout nicht decken,
werde ich meine Meinung ändern müssen. Mit Glaubenssätzen oder
Dogmatismus (im Sinne von grundlegend und nicht diskussionsfähig)
hat das alles sehr wenig zu tun.
Kultur ist deiner Meinung nach ein scheinbar abstraktes Etwas, das
zwar graduell vorhanden sein kann, aber erst ab einer gewissen
Stärke wirklich Bedeutung erlangt. Der Mensch ist in diesem
Sinne Kulturträger, und zwar ab dem Moment, ab dem er eine
gewisse Menge kultureller Aspekte vertritt (Sprache, Schrifttum,
Riten, Gesetzesgebung im weitesten Sinne). Daher erscheint bei
dir der Mensch mehr oder weniger schlagartigals kulturell höherentwickelt.
Denn Menschenaffen haben sich über Hochzeitsbräuche noch nicht
ernsthaft Gedanken gemacht. Ging auch gar nicht, da ihnen dafür
entscheidende Strukturen fehlten. Dennoch waren erste Ansätze vorhanden.
Das schlagartige erscheinen von Kultur erscheint mir unlogisch und willkürlich.
Der Mensch ist ein Produkt der Biologie welche wiederum ein Ergebniss der
physikalischen Gesetze ist, welche wiederum eine Folge oder ein
elementarer Bestandteil unseres heute bekannten Weltalls sind. Daher
macht es keinen Sinn zu behaupten, Kultur hätte nichts mit Biologie zu tun
und käme „from outer space“ einfach so auf den Menschen darnieder. Dies ist
ein Vorgehen, den Menschen als herrausragend darzustellen dem ich nicht
folge. Die von dir als Kultur bezeichneten Eigenschaften und Merkmale sind
sicherlich derart Abstrakt, daß ein außenstehender, der die heutige Menschheit
kennenlernen würde nicht auf die Idee kommt, daß diese Komplexität ein
Ergebniss eines stetigen Prozesses sein sollte. Das ist aber ein typisches
Merkmal für Emergenz. Schaut man sich die Regeln genauer an, wird man
feststellen, daß die Ausgangsregeln verblüffend simpel sind, um nicht zu sagen
enttäuschend einfach.
Ich sprach von Pheromonen und daß diese (teilweise) die Kultur bestimmen. Ich sagte
nicht, daß sie die gesamte kulturelle Errungenschaft der Menschheit
bestimmt haben, aber sie sind ein Baustein zur Erlangung heutiger kultureller
Werte. Die Großhirnrinde als Sitz höherer Denkstrukturen scheint
schlagartig als kulturschaffendes Element vorhanden zu sein, ist aber
auch nur ein Bauteil, ein Steinchen das auf darunterliegenden Strukturen
aufbaut und auch auf diese zurückgreift. Der Mensch ist ein Ergebniss
von ablaufenden Prozessen, die Ergebnisse scheinen teilweise nur schwer
verständlich bzw. muten unglaublich an. Das ist aber nur ein Erkenntniss-
mangel. Die Komplexität des Bewußtseins könnte durchaus eine emergente
Eigenschaft simpelster Regelsätze sein. Die Menschenaffen sind demzufolge
nicht kulturell unterentwickelt, sondern weniger komplex.
Hier müßte man tatsächlich nachschauen, wie groß der Schaden
ist.ist eine gute frage. der islam des mittelalters war der brennpunkt der mathematik,
philosophie, astronomie, medizin - wissenschaft eben. das waren sicher keine verblödeten
inzuchtprodukte(ok das war ein dummes beispiel)
Also zeigt doch die Erfahrung, daß Cousinen Ehen nicht so schlimm sind, daß
sie zu verdammen sind. Danke für die Argumentationshilfe. Denn ähnliches wird
auch zur Zeit der Cro-Magnon-Menschen gegolten haben.
Sodomie: Im evolutorischen Sinne sehe ich da keine Probleme. Zumal die meisten
Tiere sowieso wußten, mit wem sie sich Paaren können und mit wem nicht. Schafeficken
dürfte demzufolge ein Produkt des modernen Menschen sein.
Homosexualität: Sehe ich nicht als negativ im evolutorischen Sinne an, solange
Männchen und Weibchen zusätzlich gemischten Verkehr zur Fortpflanzung
betreiben.
Sex mit Kindern: Früher, also vor etlichen tausenden Jahren, reagierte ein Männchen
/Mann/männlicher Affe auf Pheromone die ihm die Paarungswilligkeit andeuteten.
Ich bezweifel, daß damals Sex mit „Kindern“ im Sinne von Abbau des Hormonspiegels
respektive zur Abreagierung sexueller Neigungen stattfand. Letztere sind ein Produkt
höherer Gehirnstrukturen und somit damals nicht möglich. Ich bezweifel Sex mit „Kindern“,
wissen tu ich es nicht und daher ist meine Meinung anfällig. Aber im Gesamtkontext
meines Modells sinnvoll. Ich warte auf deine Gegenargumentation. Aber bitte
nicht a la:"…das ist deren Kultur, warum das so ist ist egal!" oder ähnlicher
Totschlagargumente. Im Laufe der Jahrtausende haben sich dann, aufgrund von
höheren Denkstrukturen, die Menschen ein Warum und Wieso zurechtgelegt. Und haben
dabei, natürliche Verhaltensweisen in ihr Weltbild aufgenommen und eingebaut. Daher
ist die Bibel oder Thora nicht vom Himmel gefallen, sondern sind schriftliches Produkt
eines jahrtausenlangen Entwicklungsprozesses. Es bedurfte gewisser Umstände, diese
kulturelle Stufe zu erreichen. Zu Zeiten Moses und Co. waren diese Umstände
scheinbar zum erstenmal erreicht. Vllt. aber auch schon viel früher, allerdings haben
sich diese nicht erhalten.
dann engagier dich dafür: „durch pille ist geschwisterliebe heute möglich! nieder mit dem
menschenverachtenden tabu!“ dafür sollte man auch ein wort erfinden: „adelphophilie“ - von
adelphos „bruder“. aber vorsicht: der soziale tod wird dir auf dem fuße folgen - da nutzen auch
argumente mit biologie, pille, medizin nichts! denn: was dem menschen als EKELHAFT
erscheint, hat damit nämlich nichts zu tun!
Wie schon bei Omar erwähnt: Von mir aus kann hier jeder mit jedem. Zwang und Vergewaltigung
ausgeschlossen. Und möge derjenige Hervortreten, der noch nie an Sex mit seinen Eltern
oder Geschwister gedacht hat.
Daß Mohammed Analphabet war, ist mir nicht explizit bekannt, aber ich sprach diese
Möglichkeit klar an, indem ich sagte:
"[…]Und damit’s auch der letzte Skeptiker glaubt, schreib ich es nieder,
bzw. laß es schreiben.[…]"
Analphabetentum verhindert dennoch nicht die Fähigkeit, Notwendigkeiten der
Staatsführung zu erkennen und exzellent umzusetzen.
Generell läßt sich aber sagen, daß jeglicher lokal begrenzter
Genpool verkümmert, sofern er nicht regelmäßig aufgefrischt
wird bzw. mit anderen in Verbindung kommt.
Hier gibt es einen natürlichen Druck, dieses zu gewährleisten.das ist die spekulation
Derartige Systeme laßen sich sehr gut theoretisch beschreiben und in einer Simulation
überprüfen. Auch wenn es den Feldbiologen zuwider war/ist, läßt sich mit diesen
Modellen dann sehr gut Verhalten vorhersagen und beobachten. Dies führt dazu,
daß aus Spekulation eine handfeste und belastbare Theorie wird.
der nicht in den Regeln der Biologie sowie seines natürlichen
Umfeldes zu betrachten ist. Stichpunkt Pheromone. Ob man
sich „riechen“ kann oder nicht ist in der Tat biologisch
begründet.richtig. und dennoch entscheidet dies keinesfalls über eine konkrete heirat, elternschaft eines
paares usw.
Nicht so direkt wie du es dir vorstellst. Aber die konkreten Regeln sind Produkt einer
langjährigen Entwicklung, du deren Grundlage die Biologie gehört (s.Erkl. o.)
Hier kommt Baustein zu Baustein, Regel zu Regel.
richtig. das entscheidet vielleicht über die wahl eines onenightstand-partners aber nicht über die
der mutter/des vaters der eigenen kinder
Es gibt nicht wenige Forscher die vermuten, daß die Mehrheit der Kinder nicht bei ihren
leiblichen Eltern aufwachsen 
die entdeckungen haben mit dem mythos von adam und eva nichts zu tun
Doch, es zeigt, daß diese beiden Ergebniss eines langjährigen…
jaja jetzt wird unsere debatte hitziger, weil es um ideologien geht. um die grundfeste
jeder kultur. du siehst deine bedroht, obwohl ich davon gar nie gesprochen habe
Hitzig? Ich kenne mich sehr gut mit der arabischen Mentalität aus, ich WEIß was hitzig
ist. Das hier ist trockener Diskurs 
ich habe nie bestritten, daß die thesen der biologie einwandfrei funktionieren. ich
habe nur gesagt, daß sie die kulturellen aspekte des menschen gar nicht berühren!
Was meiner Meinung nach unlogisch ist, da eine Heraushebung aus seinem Umfeld…
sobald die merkmale einer kultur da sind, spreche *ich* von einer „menschlichen
gemeinschaft“.
Und über die Entstehung machst du dir keine Gedanken, sondern schreibst das
alles als Spekulation ab?
mich interessieren DNA undsoweiter nicht.
Wieso nicht? Dieses sind DIE Bausteine des Menschen.
für mich auch. die bedingungen „kultur“ sind erfüllt. es handelte sich um
menschen im wortsinne.
Schlagartig? Die Schritte hin zur „Kultur“ sind irrelevant? Gab es überhaupt
Schritte? Woher kommt diese Kultur so plötzlich? Du bist da doch dogmatischer
als du zugibt
Und damit „Schafeficken“ nun auch ordentlich „böse“ ist, brauch ich noch
ein passendes Weltbild drumherum. Hmmm, einmal den Berg rauf, ein paar
Tafeln (mit für diese Zeit sinnvollen Regeln) beschriebenjaja, JETZT hast du mich verstanden. SO entstehen sie, die
sexregeln, und nicht wegen genpools, DNA, darwin und
überlebensdruckich sehe wir verstehen uns ja doch!
Nein, wir verstehen uns nicht. Du ignorierst die Entstehungsgeschichte der
Regeln. Die Motivation diese Regeln niederzuschreiben. Das ist ein
Erkenntniszustand, für dessen Erlangung es Generationen über Generationen
bedurfte. Moses ist nicht von sich und ganz alleine auf die Idee gekommen,
diese Regen niederzuschreiben. Er hat Probleme in seiner Gemeinde/Gruppe/
Gefolgschaft gesehen und sich Gedanken dazu gemacht, wie er diese löst.
Vielleicht hat er sogar konkrete Zukunftspläne für seine Anhängerschaft gehabt
(sowas soll bei kompetenten Führungspersönlichkeiten schonmal vorkommen) und
war darüberhinaus intelligent, charismatisch genug (oder einfach nur zur falschen
Zeit am falschen Ort) um den Lauf der Geschichte nachhaltig zu ändern.
Man stelle sich Bush jun. vor. Vom Säufer über ein „göttliches Erlebniss“ zum
brennenden Vertreter seines wie auch immer gearteten Glaubens, gleichzeitig
Führer einer großen potenten Gemeinschaft. Willig, der Welt seinen Stempel
aufzudrücken. Kannst du dir im entferntesten Vorstellen, daß ein ähnlich gelagertes
Szenario zu Zeiten Moses / Mohammeds vorlag?
hmmm, ich hab garantiert Punkte ausgelassen, liegt aber nur an der Masse, nicht am bewußten ignorieren von Aspekten/Argumenten.
grüße, rené
Vllt. mal als kleine Grundlage meiner Meinungsbildung, und
meiner
Ansicht bzgl. Glauben und Wissen.
das war mir klar
so sehen das die meisten heutzutage.
meine analyse ging eben darüber hinaus und setzt dieses nicht absolut.
Kultur ist deiner Meinung nach ein scheinbar abstraktes Etwas,
das
zwar graduell vorhanden sein kann, aber erst ab einer gewissen
Stärke wirklich Bedeutung erlangt.
ja. es ist entweder da oder nicht. voraussetzung ist abstraktionsvermögen. resultat ist das hinauswachsen über die biologie. in der biologischen welt formt die umwelt das lebewesen. in der kulturellen welt form das lebewesen die umwelt. der unterschied zwischen einem wesen ohne kultur und einem mit kultur ist auch das bewußtsein und wissen um deren existenz.
Der Mensch ist in diesem
Sinne Kulturträger, und zwar ab dem Moment, ab dem er eine
gewisse Menge kultureller Aspekte vertritt (Sprache,
Schrifttum,
Riten, Gesetzesgebung im weitesten Sinne).
mindestbedingungen sind ritus und tabu, also die überhöhung bloßer biologischer fakten. die stärksten biologischen fakten sind hunger und sextrieb. dort manifestiert sich kultur auch am deutlichsten: die art zu essen, dessen zubereitung und die wahl der speisen sowie die art der sexuellen beziehungen machen kulturelle unterschiedliche deutlich. wenn du fragst „was ist typisch am islam“, kommt fast immer die antwort: „die haben mehrere frauen und essen kein schwein.“ es hat einen grund, daß einem laien *diese* beiden dinge sofort einfallen und nicht zb. „die haben keine priester als vermittlerinstanz zwischen gott und mensch.“
Das schlagartige erscheinen von Kultur erscheint mir unlogisch
und willkürlich.
ist es auch.
Der Mensch ist ein Produkt der Biologie welche wiederum ein
Ergebniss der
physikalischen Gesetze ist, welche wiederum eine Folge oder
ein
elementarer Bestandteil unseres heute bekannten Weltalls sind.
das ist bereits weltanschauung. das mag sogar stimmen, aber ich erachte es als nicht relevant.
Daher
macht es keinen Sinn zu behaupten, Kultur hätte nichts mit
Biologie zu tun
und käme „from outer space“ einfach so auf den Menschen
darnieder.
ich habe nicht abgestritten, daß kultur *letztendlich* aus der biologie entstammt. das mag so sein.
aber: die biologie kann kulturelle gegebenheiten nicht beschreiben. das sind zwei völlig verschiedene kategorien. man kann auch nicht mit physik einen picasso beschreiben. (man *kann* - „rot hat die wellenlänge XY“, aber es wäre unsinn, der da rauskommt.)
Dies ist
ein Vorgehen, den Menschen als herrausragend darzustellen dem
ich nicht
folge.
warum nicht?
Die von dir als Kultur bezeichneten Eigenschaften und
Merkmale sind
sicherlich derart Abstrakt, daß ein außenstehender, der die
heutige Menschheit
kennenlernen würde nicht auf die Idee kommt, daß diese
Komplexität ein
Ergebniss eines stetigen Prozesses sein sollte.
aber das habe ich nie abgestritten. natürlich ist es ein prozeß. nur das ergebnis ist für mich viel viel später sichtbar.
Das ist aber
ein typisches
Merkmal für Emergenz. Schaut man sich die Regeln genauer an,
wird man
feststellen, daß die Ausgangsregeln verblüffend simpel sind,
um nicht zu sagen
enttäuschend einfach.
auch nach meiner sicht kann kultur ein emergentes phänomen sein. das widerspricht sich nicht. nur die frage der herkunft der kultur habe ich gar nicht gestellt.
Ich sprach von Pheromonen und daß diese (teilweise) die Kultur
bestimmen. Ich sagte
nicht, daß sie die gesamte kulturelle Errungenschaft
der Menschheit
bestimmt haben, aber sie sind ein Baustein zur Erlangung
heutiger kultureller
Werte.
das auf jeden fall. wenn ich sage, daß kultur das hinauswachsen über biologie ist, dann meine ich mit biologie genau das: impulse, triebe. ohne biologie wäre das nie passiert (logisch 
Die Menschenaffen sind
demzufolge
nicht kulturell unterentwickelt, sondern weniger komplex.
sehe ich auch so
es fehlt etwas.
Sodomie: Im evolutorischen Sinne sehe ich da keine Probleme.
Homosexualität: Sehe ich nicht als negativ im evolutorischen
Sinne an
Sex mit Kindern: Früher, also vor etlichen tausenden Jahren,
reagierte ein Männchen
/Mann/männlicher Affe auf Pheromone die ihm die
Paarungswilligkeit andeuteten.
Ich bezweifel, daß damals Sex mit „Kindern“ im Sinne von Abbau
des Hormonspiegels
respektive zur Abreagierung sexueller Neigungen stattfand.
na das war zu erwarten
welche pheromonpaarungssignale sendeten die tiere dem sodomiten aus? welche paarungssignale sendete ein gleichgeschlechtlicher mensch aus? du argumentierst willkürlich und versuchst natürlich, DEIN weltbild zu retten: schwulsein ist normal, sodomie ist grade noch ok, aber sex mit kindern ist verwerflich.
Letztere sind ein Produkt
höherer Gehirnstrukturen und somit damals nicht möglich.
*schmunzel* vom herrschenden moralischen paradigma ist schwer zu abstrahieren - ich WEISS.
Wie schon bei Omar erwähnt: Von mir aus kann hier jeder mit
jedem. Zwang und Vergewaltigung
ausgeschlossen.
jetzt wechselst du auf die konkrete ebene der meinung?
Und möge derjenige Hervortreten, der noch nie
an Sex mit seinen Eltern
oder Geschwister gedacht hat.
der gedanke ist widerwärtig. das gefühl bei dieser vorstellung ist schwer beschreibbar. brechreizerregend. (aber das ist auch konkrete ebene.)
Nicht so direkt wie du es dir vorstellst. Aber die konkreten
Regeln sind Produkt einer
langjährigen Entwicklung, du deren Grundlage die Biologie
gehört (s.Erkl. o.)
Hier kommt Baustein zu Baustein, Regel zu Regel.
ich glaub nicht daß wir noch weiterkommen 
mich interessieren DNA undsoweiter nicht.
Wieso nicht? Dieses sind DIE Bausteine des Menschen.
des menschen als biologische gattung. hominiden, menschenaffen, mammalia… ich kenne das. aber mit diesen dingen wirst du kaum beschreiben können, warum langes haar in unserer kultur als weiblich gilt, bei anderen aber nicht. warum manche kulturen insekten als widerlich empfinden. warum moslems polygam sind. warum die alten griechen „kinderschänder“ waren. nein das kannst du nicht 
Woher kommt diese Kultur so plötzlich?
die frage habe ich nicht gestellt.
Moses ist nicht von sich und ganz alleine auf die
Idee gekommen,
diese Regen niederzuschreiben. Er hat Probleme in seiner
Gemeinde/Gruppe/
Gefolgschaft gesehen und sich Gedanken dazu gemacht, wie er
diese löst.
Vielleicht hat er sogar konkrete Zukunftspläne für seine
Anhängerschaft gehabt
(sowas soll bei kompetenten Führungspersönlichkeiten schonmal
vorkommen) und
war darüberhinaus intelligent, charismatisch genug (oder
einfach nur zur falschen
Zeit am falschen Ort) um den Lauf der Geschichte nachhaltig zu
ändern.
das ist doch kindisch, entschuldige mal. du glaubst daran daß moses existierte? hihi. ich lese da nur antireligiöse polemik.
Man stelle sich Bush jun. vor. Vom Säufer über ein „göttliches
Erlebniss“ zum
brennenden Vertreter seines wie auch immer gearteten Glaubens,
gleichzeitig
Führer einer großen potenten Gemeinschaft. Willig, der Welt
seinen Stempel
aufzudrücken.
polemik.
das kann man gaaaaanz anders interpretieren.
hmmm, ich hab garantiert Punkte ausgelassen, liegt aber nur an
der Masse, nicht am bewußten ignorieren von
Aspekten/Argumenten.
ist ok 
gruß
datafox
wogegen kämpfst du?
kannst du andere nicht einfach seinlassen, auch wenn sie dener meinung nach verblendet, blöd oder sonstwas sind.
(Wer ist denn nun der gläubigere? Derjenige der am häufigsten
zu seinem Gott betet oder der welcher am ehesten nach den
Gesetzen seines Gottes lebt und handelt?)
da gibt es unterschiedliche auffassungen. je nachdem was in dieser religion als das wichtigere gilt.
Da könnte man ebenso einen alten Stein
anbeten das Feedback wäre das Gleiche!
„how was praying at the wailing wall?“
„uuuh… like talking to a wall!“
*fg*
Genaugenommen war Jesus also ein Halbgott wie Hercules
ohne den smiley wäre das ein interessantes religionswissenschaftliches statement geworden. so isses leider pure polemik. wußtest du daß die mutter von herakles den beinamen theotokos - göttesgebärerin - trug? und maria auch?
Alle Anderen (Kleriker) haben sich aus purer Machtgeilheit
selbst erfunden.
wird ja immer schlimmer.
Als die Juden von den Ägyptern versklavt wurden hat er
tierisch Stress gemacht. Da schickte er Dürren,
Heuschreckenplagen und teilte sogar das rote Meer. Aber als im
Mittelalter die Menschen unter der weltlichen Kirche litten
und im dritten Reich viele Millionen Juden ermordet wurden
geschah nichts! Nicht mal ne kleine Sinnflut oder 'nen
brennenden Dornbusch. nüscht!!
da wären auch menschen dagewesen. aber nüscht. den schindler lassen wir mal durchgehen.
Ich persönlich bin der festen Überzeugung daß es nie
irgendeinen Gott gab, noch jemals geben wird.
wenn man überzeugungen hat, ist das immer gut. und wenn man sie öffentlich laut vertritt, auch. es ist ein menschenrecht.
säen jenen sinnlosen Hass unter die
Menschheit
na na, wer da haß sät, das ist wer anderer. polemik gegen alle dir bekannten bekenntnisse 
Dann wird die Welt ein wenig friedvoller sein und
all die Kirchen, Tempel und Moscheen dienen „nur noch“ als
kulturelle Begegnungsstätten der Weltvölker.
seit der aufklärung dienen tatsächlich die meisten kirchen und synagogen (tempel weiß ich nicht - keine erfahrungen) nur noch als kulturelle begegnungsstätten. wenn du heiratest, gehst du da hin. oder wenn ein baby geboren wird. oder wenn einfach sich der kulturverein trifft. oder du sitzbänke für eine feier ausborgen willst. das haben die dort umsonst.
bei moscheen ist das leider noch nicht so. im islam gab es keine aufklärung. deshalb wird dort heute noch politik gepredigt anstatt sich 1x pro woche auf einen umtrunk (gerne tee) dort zu treffen.
Da aber der
Mensch je einfältiger desto frommer und die Religion ein
Massenphänomen ist. Und da das Streben nach wahrem Wissen nur
einige Wenige ergriffen hatt, kann das mit der besseren Welt
noch sehr sehr sehr lange dauern!
„das wahre wissen“ - boah das erinnert aber fatal an eine freitagspredigt
)
(Aber für Terroranschläge bin ich nit zu haben!!)
das finde ich SEHR witzig.
gruß
datafox
wogegen kämpfst du?
Gegen geistiges unvermögen.
kannst du andere nicht einfach seinlassen, auch wenn sie dener
meinung nach verblendet, blöd oder sonstwas sind.
Nein, denn Nichts zu ändern bedeutet den Stillstand zu dulden und das wiederspricht meiner menschlichen Natur.
(Wer ist denn nun der gläubigere? Derjenige der am häufigsten
zu seinem Gott betet oder der welcher am ehesten nach den
Gesetzen seines Gottes lebt und handelt?)da gibt es unterschiedliche auffassungen. je nachdem was in
dieser religion als das wichtigere gilt.
Das hat aber auch was von, alle Zeit damit zu verschwenden dem Chef hinten rein zu kriechen wärend die Kollegen hart arbeiten.
Da könnte man ebenso einen alten Stein
anbeten das Feedback wäre das Gleiche!„how was praying at the wailing wall?“
„uuuh… like talking to a wall!“*fg*
In der Tat wollte ich zuerst „die Wand anbeten“ schreiben, entschied mich aber für den „alten Stein“ um genau solche Reaktionen zu umgehen.
Trotzdem danke dass du nicht auch noch die Klagemauer ins Gespräch gezwängt hast. Das war sehr rücksichtsvoll von dir.
Genaugenommen war Jesus also ein Halbgott wie Hercules
ohne den smiley wäre das ein interessantes
religionswissenschaftliches statement geworden. so isses
leider pure polemik.
Polemik ist dein neues Lieblingswort oder?
Ich habe auch ein Lieblingswort das hier sogar besser hin passt - SARKASMUS.
wußtest du daß die mutter von herakles
den beinamen theotokos - göttesgebärerin - trug? und maria
auch?
Nein ist es war? Wie kommen die nur immer auf so tolle Bezeichnungen?
Gottesgebärerin - da haben wohl Viele lange drüber grübeln müßen um aus den vorherrschenden Begebenheiten ein solch mächtiges Wort her zu leiten. Wie kommen die nur immer auf sowas?
Alle Anderen (Kleriker) haben sich aus purer Machtgeilheit
selbst erfunden.wird ja immer schlimmer.
Falsch es war schon schlimmer!
Ein Kleriker („der zum Klerus gehörige“, v.lat.: clerus, aus griech.: klerós Stand der Auserwählten) ist ein Amtsträger in der katholischen Kirche.
Amt bedeutet in diesem speziellen Sinne, dass er eine der drei Stufen des Weihe-Sakraments empfangen hat.
Kleriker sind damit: Diakone, Priester, Bischöfe.
Gerade letzteren geht es seit Jahrhunderten mehr als gut.
Der Klerus genoss - ähnlich wie der Adel - bis in die Neuzeit als Zweiter Stand verschiedene Privilegien gegenüber dem Dritten Stand.
Sie hatten erhebliche Macht über das Volk und scheuten auch nicht davor zurück dieses nach belieben auszubeuten.
Übrigens:
Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man alle anderen Gläubigen als Laien.
Als die Juden von den Ägyptern versklavt wurden hat er
tierisch Stress gemacht. Da schickte er Dürren,
Heuschreckenplagen und teilte sogar das rote Meer. Aber als im
Mittelalter die Menschen unter der weltlichen Kirche litten
und im dritten Reich viele Millionen Juden ermordet wurden
geschah nichts! Nicht mal ne kleine Sinnflut oder 'nen
brennenden Dornbusch. nüscht!!da wären auch menschen dagewesen. aber nüscht. den schindler
lassen wir mal durchgehen.
Ebenso durchgehen lassen wir auch: Claus Schenk Graf von Staufenberg, Maurice Bavaud, Georg Elser, Graf von Moltke, die Mitglieder der Roten Kapelle sowie die über 2000 Wiederstandskämpfer.
Ich persönlich bin der festen Überzeugung daß es nie
irgendeinen Gott gab, noch jemals geben wird.wenn man überzeugungen hat, ist das immer gut. und wenn man
sie öffentlich laut vertritt, auch. es ist ein menschenrecht.säen jenen sinnlosen Hass unter die
Menschheitna na, wer da haß sät, das ist wer anderer. polemik gegen alle
dir bekannten bekenntnisse
Wenn ich überhaupt was sähe dann Zweifel!
Haß zu sähen hieße alle Religionen und deren Anhänger als großes Übel dar zu stellen das über die Menschheit herein zu brechen droht und das es bedingungslos auszurotten gilt usw. usw. Man kennt das Schema der geziehlten Hassverbreitung ja zu genüge. Wenn nicht, ein blick in ein Geschichtsbuch hilft hier sicher weiter!
Dann wird die Welt ein wenig friedvoller sein und
all die Kirchen, Tempel und Moscheen dienen „nur noch“ als
kulturelle Begegnungsstätten der Weltvölker.seit der aufklärung dienen tatsächlich die meisten kirchen und
synagogen (tempel weiß ich nicht - keine erfahrungen) nur noch
als kulturelle begegnungsstätten. wenn du heiratest, gehst du
da hin.
Falsch, wenn ich heirate gehe ich zum Standesamt!
oder wenn ein baby geboren wird.
Seit wann werden Babys in der Kirche geboren? Ein Hospital scheint mir hier doch Zweckmäßiger!
oder wenn einfach
sich der kulturverein trifft. oder du sitzbänke für eine feier
ausborgen willst. das haben die dort umsonst.
Stimmt, aber das nennt sich Bürgerhaus oder Vereinshaus und hat auch nichts mit Kirche zu tun!
bei moscheen ist das leider noch nicht so. im islam gab es
keine aufklärung. deshalb wird dort heute noch politik
gepredigt anstatt sich 1x pro woche auf einen umtrunk (gerne
tee) dort zu treffen.
Das wäre tatsächlich eine schöne Alternative.
Da aber der
Mensch je einfältiger desto frommer und die Religion ein
Massenphänomen ist. Und da das Streben nach wahrem Wissen nur
einige Wenige ergriffen hatt, kann das mit der besseren Welt
noch sehr sehr sehr lange dauern!„das wahre wissen“ - boah das erinnert aber fatal an eine
freitagspredigt)
Man muß die Sprache Derer sprechen die man erreichen will 
(Aber für Terroranschläge bin ich nit zu haben!!)
das finde ich SEHR witzig.
Ist aber mein voller Ernst
Gruß
Bernard
(Wer ist denn nun der gläubigere? Derjenige der am häufigsten
zu seinem Gott betet oder der welcher am ehesten nach den
Gesetzen seines Gottes lebt und handelt?)
Hallo,
zunächst einmal: wir hatten nicht darüber debatiert, wer gläubiger ist. Ich wollte lediglich dem Klerusargument den Wind aus den Segeln nehmen… Dadurch, dass es im Islam keinen Mittelmann/-institution gibt, wird der Missbrauch der Religion erschwert, das sollte einleuchtend sein.
Du führst also 5mal täglich einen Monolog oder antwortet Euch
Euer Gott?
Also zu unserem kann man 50 mal am Tag beten, aber antworten
wird er trotzdem nicht. Da könnte man ebenso einen alten Stein
anbeten das Feedback wäre das Gleiche!
Tja, das hast du bestimmt schon durchexeziert und kannst also aus Erfahrung sprechen. Das islamische Gebet ist tatsächlich ein Dialog. Ich kann’s gerne versuchen zu erklären, wenn es erwünscht ist…
Allerdings glaube ich daß der Christen - Gott eh schon
längstens unbekannt verzogen ist.
Warum? - Na ist doch klar!
Als die Juden von den Ägyptern versklavt wurden hat er
tierisch Stress gemacht. Da schickte er Dürren,
Heuschreckenplagen und teilte sogar das rote Meer. Aber als im
Mittelalter die Menschen unter der weltlichen Kirche litten
und im dritten Reich viele Millionen Juden ermordet wurden
geschah nichts! Nicht mal ne kleine Sinnflut oder 'nen
brennenden Dornbusch. nüscht!!
Ergo, Er muß da also schon nicht mehr zu gegen gewesen sein.
Warum sollte Gott was unternehmen? Das ist was fundamentales: Menschen metzeln sich gegenseitig nieder und du erwartest, dass Gott (nach deinem Willen) etwas unternimmt. Warum?
Ich persönlich bin der festen Überzeugung daß es nie
irgendeinen Gott gab, noch jemals geben wird. Und Religionen
taugen alle zu nichts, sie dienen nur als Lückenbüßer für
(noch) Unerklärliches
Du bist kein Naturwissenschaftler oder? Denn dann wüsstest du, dass das Unerklärliche viel mehr wiegt, als das, was wir erklären können. Und selbst unsere besten Erklärungen sind gerade mal Beobachtungen gemischt mit Modellvorstellung. Leider sind meist diejenigen, die wenig Wissen besitzen diejenigen, die von sich behaupten, sie wüssten viel. Ein Zitat:
„Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, die Religion zum Handeln, weil wir mit unseren Willensentscheidungen nicht warten können, bis die Erkenntnisse vollständig, und bis wir allwissend geworden sind.“
Max Planck (1858-1947), dt. Physiker (Quantentheorie), 1918 Nobelpr.
„Das ganze Areal des Nichtwissens ist noch nicht vermessen und kartographiert. Im Moment erforschen wir erst seine Randbezirke.“
John Desmond Bernal (1901-71), brit. Physiker
„Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen.“
Jakob von Üxküll (1864-1944), dt.-schwed. Biologe, Begründer d. Umweltforschung
Oder kennst du den Begriff der „Horizonterweiterung“ nicht; hast du dich nie gefragt, welcher Horizont das ist??
–> je mehr man weiss, desto mehr kennt man, das man nicht weiss.
und säen jenen sinnlosen Hass unter die
Menschheit der sich immer wieder in völlig absurden
Glaubenskriegen entlädt. Habgier und Neid haben nicht so viele
Opfer gefordert wie der Streit darüber wer nun den richtigen
Glauben hat und wer nicht! Irgendwann einmal, wenn sich der
Mensch soviel Wissen angeeignet hat, dass er sich die Welt die
ihn umgibt vollends erklären kann, wird er keine Götter mehr
brauchen. Dann wird die Welt ein wenig friedvoller sein und
all die Kirchen, Tempel und Moscheen dienen „nur noch“ als
kulturelle Begegnungsstätten der Weltvölker.
Das glaubst du wirklich???
Da aber der
Mensch je einfältiger desto frommer
Langsam fängst du an zu beleidigen!
Aber wenn du das nächste mal mit deinem Gott sprichst, dann
sage Ihm doch bitte das er sich gerne bei mir melden darf.
Wenn er das dann tatsächlich machen sollte werde ich in
Zukunft 10mal zu Ihm beten und Jeden den ich treffe zum Islam
führen.
Die Frage ist: Warum sollte er sich bei dir melden? Braucht er dich? Wohl kaum.
(Aber für Terroranschläge bin ich nit zu haben!!)
Das ist nicht lustig. Bitte nur sachliche Beiträge, dann macht das Antworten vielleicht sogar spass und wir haben alle was davon.
Gruss, Omar Abo-Namous
(Wer ist denn nun der gläubigere? Derjenige der am häufigsten
zu seinem Gott betet oder der welcher am ehesten nach den
Gesetzen seines Gottes lebt und handelt?)Hallo,
zunächst einmal: wir hatten nicht darüber debatiert, wer
gläubiger ist. Ich wollte lediglich dem Klerusargument den
Wind aus den Segeln nehmen… Dadurch, dass es im Islam keinen
Mittelmann/-institution gibt, wird der Missbrauch der Religion
erschwert, das sollte einleuchtend sein.
Und genau deshalb gibt es auch keine BinLaden, keine Taliban, keine Metin Kaplans usw.usw.
Du führst also 5mal täglich einen Monolog oder antwortet Euch
Euer Gott?
Also zu unserem kann man 50 mal am Tag beten, aber antworten
wird er trotzdem nicht. Da könnte man ebenso einen alten Stein
anbeten das Feedback wäre das Gleiche!
Tja, das hast du bestimmt schon durchexeziert und kannst also
aus Erfahrung sprechen. Das islamische Gebet ist tatsächlich
ein Dialog. Ich kann’s gerne versuchen zu erklären, wenn es
erwünscht ist…
Interessant wäre es bestimmt!
Du wiesst ja, mich dürstet es nach Wissen.
Allerdings glaube ich daß der Christen - Gott eh schon
längstens unbekannt verzogen ist.
Warum? - Na ist doch klar!
Als die Juden von den Ägyptern versklavt wurden hat er
tierisch Stress gemacht. Da schickte er Dürren,
Heuschreckenplagen und teilte sogar das rote Meer. Aber als im
Mittelalter die Menschen unter der weltlichen Kirche litten
und im dritten Reich viele Millionen Juden ermordet wurden
geschah nichts! Nicht mal ne kleine Sinnflut oder 'nen
brennenden Dornbusch. nüscht!!
Ergo, Er muß da also schon nicht mehr zu gegen gewesen sein.
Warum sollte Gott was unternehmen? Das ist was fundamentales:
Menschen metzeln sich gegenseitig nieder und du erwartest,
dass Gott (nach deinem Willen) etwas unternimmt. Warum?
Nicht nach meinem Willen sondern nach seiner Gewohnheit!
Ich will von keinem „Gott“ irgendetwas.
Ich persönlich bin der festen Überzeugung daß es nie
irgendeinen Gott gab, noch jemals geben wird. Und Religionen
taugen alle zu nichts, sie dienen nur als Lückenbüßer für
(noch) Unerklärliches
Du bist kein Naturwissenschaftler oder? Denn dann wüsstest du,
dass das Unerklärliche viel mehr wiegt, als das, was wir
erklären können. Und selbst unsere besten Erklärungen sind
gerade mal Beobachtungen gemischt mit Modellvorstellung.
Wie der Glaube an eine Gottheit auch!
Nur kommt hier noch eine gehörige Portion Fantasterei hinzu.
Leider sind meist diejenigen, die wenig Wissen besitzen
diejenigen, die von sich behaupten, sie wüssten viel.
Leider sind meist diejenigen die das wenigste Wissen besitzen
diejenigen mit dem stärksten Glauben.
Ein Zitat:
„Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, die
Religion zum Handeln, weil wir mit unseren
Willensentscheidungen nicht warten können, bis die
Erkenntnisse vollständig, und bis wir allwissend geworden
sind.“
Max Planck (1858-1947), dt. Physiker (Quantentheorie), 1918
Nobelpr.
Ist es nicht eher so dass der Mensch die Religion nur als Alibi für sein Handeln braucht? Man kann doch auch aus dem Vertrauen an seine Fähigkeiten und Vernunft heraus handeln.
„Das ganze Areal des Nichtwissens ist noch nicht vermessen und
kartographiert. Im Moment erforschen wir erst seine
Randbezirke.“
John Desmond Bernal (1901-71), brit. Physiker„Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen.“
Jakob von Üxküll (1864-1944), dt.-schwed. Biologe, Begründer
d. Umweltforschung
„Der Glaube von heute ist der Irrtum von gestern“
Ich (hier und jetzt)
Immer diese drögen Zitate, hast du keine eigenen Worte oder bist du so sehr daran gewöhnt niedergeschriebenes zu zitieren?
Man darf auch solche Aussagen hinterfragen!
Oder kennst du den Begriff der „Horizonterweiterung“ nicht;
hast du dich nie gefragt, welcher Horizont das ist??
Doch ich kenne den Begriff der „Horizonterweiterung“, nur beziehe ich ihn nicht auf die Mythologie.
–> je mehr man weiss, desto mehr kennt man, das man nicht
weiss.
Noch so eine hohle Phrase!
Es ist doch eher so: je mehr man weiss, desto größer ist die Grundlage um neues Wissen erlangen zu können. Blinder Glaube hemmt doch nur das Forschen nach dem was Wirklich ist. Wie oft schon wurden bestehende Weltbilder durch unerschrockene Wissenschaftler wiederlegt?
Und wie oft haben Jene die lieber an Ihren Mytholgien festhielten versucht diesen Forscherdrang mit Gewalt zu unterbinden aus Angst ihre Macht über die Menschen zu verlieren? Wissenschaft hatt noch nie unterdrückt!
und säen jenen sinnlosen Hass unter die
Menschheit der sich immer wieder in völlig absurden
Glaubenskriegen entlädt. Habgier und Neid haben nicht so viele
Opfer gefordert wie der Streit darüber wer nun den richtigen
Glauben hat und wer nicht! Irgendwann einmal, wenn sich der
Mensch soviel Wissen angeeignet hat, dass er sich die Welt die
ihn umgibt vollends erklären kann, wird er keine Götter mehr
brauchen. Dann wird die Welt ein wenig friedvoller sein und
all die Kirchen, Tempel und Moscheen dienen „nur noch“ als
kulturelle Begegnungsstätten der Weltvölker.Das glaubst du wirklich???
Ich bin fest davon überzeugt!
Da aber der
Mensch je einfältiger desto frommer
Langsam fängst du an zu beleidigen!
Das ist meine persönliche Einschätzung auf Grund unzähliger Beobachtungen. Wenn du Dir diesen Schuh anziehen möchtest ist das deine Sache. Ich ziehe daraus dann meine eigenen Schlüsse.
Aber wenn du das nächste mal mit deinem Gott sprichst, dann
sage Ihm doch bitte das er sich gerne bei mir melden darf.
Wenn er das dann tatsächlich machen sollte werde ich in
Zukunft 10mal zu Ihm beten und Jeden den ich treffe zum Islam
führen.Die Frage ist: Warum sollte er sich bei dir melden? Braucht er
dich? Wohl kaum.
Warum sollte er überhaupt jemanden brauchen?
Aus Eitelkeit? Will er unbedingt angebetet werden? Oder ist es zu seiner Unterhaltung?
(Aber für Terroranschläge bin ich nit zu haben!!)
Das ist nicht lustig. Bitte nur sachliche Beiträge, dann macht
das Antworten vielleicht sogar spass und wir haben alle was
davon.
Ich habe es auch nicht lustig gemeint! Aber es sind nunmal islamistische Fundamentalisten die zur Zeit mit Anschlägen, Attentate und Verschleppung Unschuldiger in den Schlagzeilen stehen.
Und wieder einmal Mord und Totschlag in Gottes Namen!
Was deinen Gott aber nicht zu stören scheint.
Gruß
Bernard
wogegen kämpfst du?
Gegen geistiges unvermögen.
aha 
„how was praying at the wailing wall?“
„uuuh… like talking to a wall!“
Trotzdem danke dass du nicht auch noch die Klagemauer ins
Gespräch gezwängt hast.
ich merks schon, jetzt kommt geistiges vermögen 
Das war sehr rücksichtsvoll von dir.
rücksichtsvoll gegen wen denn? hihi. wirf mal einen blick in meine vika wo ich wohnhaft bin.
Nein ist es war? Wie kommen die nur immer auf so tolle
Bezeichnungen?
Gottesgebärerin - da haben wohl Viele lange drüber grübeln
müßen um aus den vorherrschenden Begebenheiten ein solch
mächtiges Wort her zu leiten. Wie kommen die nur immer auf
sowas?
mutter eines halbgottes… ist doch einfach.
Falsch es war schon schlimmer!
Ein Kleriker („der zum Klerus gehörige“, v.lat.: clerus, aus
griech.: klerós Stand der Auserwählten) ist ein Amtsträger in
der katholischen Kirche.
danke für diese aufklärung. das wußte ich nicht 
Amt bedeutet in diesem speziellen Sinne, dass er eine der drei
Stufen des Weihe-Sakraments empfangen hat.
daß es drei gibt, wußte ich ECHT nicht.
Der Klerus genoss - ähnlich wie der Adel - bis in die Neuzeit
als Zweiter Stand verschiedene Privilegien gegenüber dem
Dritten Stand.
geistliche persönlichkeiten werden in jeder kultur hochgeschätzt.
Sie hatten erhebliche Macht über das Volk und scheuten auch
nicht davor zurück dieses nach belieben auszubeuten.
och diese zeiten sind doch längst vorbei (aufklärung und so).
Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man alle anderen
Gläubigen als Laien.
von laos, das volk 
(Aber für Terroranschläge bin ich nit zu haben!!)
das finde ich SEHR witzig.
Ist aber mein voller Ernst
danke für die gute unterhaltung 
gruß
datafox
wogegen kämpfst du?
Gegen geistiges unvermögen.
aha
„how was praying at the wailing wall?“
„uuuh… like talking to a wall!“Trotzdem danke dass du nicht auch noch die Klagemauer ins
Gespräch gezwängt hast.ich merks schon, jetzt kommt geistiges vermögen
Das war sehr rücksichtsvoll von dir.
rücksichtsvoll gegen wen denn?
Gegen mich, ich habe nämlich keine sonderliche Lust mich jetzt noch mit jüdischer Religion auseinander zu setzen. Das meine ich im übrigen völlig wertfrei, da für mich alle Religionen unsinnig sind. Ich weiss vom jiddischen (
off topic
In einem anderen thread in diesem Brett stellt einer die Frage, warum ihm Atheisten sympathischer sind als Gläubige; ich habe darauf verzichtet, mich in diese Diskussion einzumischen, aber hier stelle ich deutlich und unmißverständlich fest, daß mir die Gläubigen (oder Religiösen, was immer Ihr da einsetzen wollt)erheblich sympathischer sind als die sogenannten Atheisten oder Agnostiker (oder welche Bezeichnungen sie sich auch immer beilegen), und zwar aus einem ganz einfachen Grund: sie sind sachlicher und höflicher.
Es tut mir leid, daß es gerade Dich jetzt trifft, Bernard (Nein, es tut mir nicht leid, das ist eben eine solche Floskel, um Dir Dein Leben nicht noch schwerer zu machen als Du es mit Dir ohnehin schon hast - es trifft Dich zu Recht!): Du bist ein Schwätzer, der dieses Brett mißbraucht, um seine unausgegorenen Gedanken und Vorurteile loszuwerden, ohne daß ihm dafür unmittelbare Dresche droht. Daß Du mit Deinem entsetzlichen Gelaber - ich gehe jetzt noch nicht einmal auf die orthographischen und Interpunktionsfehler ein - intelligenten Menschen die Zeit stiehlst, ist schon schlimm genug.
Ich habe mir mal Deine Visitenkarte angesehen; aus dem dort vermerkten Satz schließe ich, daß Du ungeheuer viel essen mußt und absolut nichts weißt. Das mag Deine intellektuelle Diarrhoe erklären.
Antworte mir bitte nicht! Deine anderen postings sind schon eine Zumutung, und ich möchte nicht, daß vor Deiner Antwort ein gelber Punkt erscheint, der andere - und sei es nur aus Neugier - dazu verleiten könnte, Dein neuestes posting aufzuklappen und mit der Lektüre eines zweifellos wiederum ungenießbaren Aufgusses halbgarer und unverstandener Erinnerungsfetzen ihre Zeit zu vertun.
Also sei gnädig ( das ist nun leider ein theologischer Ausdruck!) und antworte mir nicht!
In einem anderen thread in diesem Brett stellt einer die
Frage, warum ihm Atheisten sympathischer sind als Gläubige;
ich habe darauf verzichtet, mich in diese Diskussion
einzumischen, aber hier stelle ich deutlich und
unmißverständlich fest, daß mir die Gläubigen (oder
Religiösen, was immer Ihr da einsetzen wollt)erheblich
sympathischer sind als die sogenannten Atheisten oder
Agnostiker (oder welche Bezeichnungen sie sich auch immer
beilegen), und zwar aus einem ganz einfachen Grund: sie sind
sachlicher und höflicher.
Es tut mir leid, daß es gerade Dich jetzt trifft, Bernard
(Nein, es tut mir nicht leid, das ist eben eine solche
Floskel, um Dir Dein Leben nicht noch schwerer zu machen als
Du es mit Dir ohnehin schon hast
Dies kannst Du wohl als Letzter beurteilen.
- es trifft Dich zu Recht!)
Irrtum, es trifft mich überhaupt nicht.
Du bist ein Schwätzer,
so wie Alle die nicht Deiner Meinung sind??!!
der dieses Brett mißbraucht, um seine
unausgegorenen Gedanken und Vorurteile loszuwerden, ohne daß
ihm dafür unmittelbare Dresche droht.
Dieser Satz von dir lässt darauf schließen wie du üblicherweise deine Konflikte löst.
Daß Du mit Deinem entsetzlichen Gelaber - ich gehe jetzt noch nicht einmal auf
die orthographischen und Interpunktionsfehler ein -
Doch mach nur, ein Oberlehrer mehr oder weniger fällt nicht weiter ins Gewicht.
intelligenten Menschen die Zeit stiehlst, ist schon schlimm
genug.
Mag sein, aber was hat das mit Dir zu tun?
Ich habe mir mal Deine Visitenkarte angesehen; aus dem dort
vermerkten Satz schließe ich, daß Du ungeheuer viel essen mußt
jedenfalls kann ich nicht so viel essen wie ich gerade kotzen möchte!
und absolut nichts weißt. Das mag Deine intellektuelle
Diarrhoe erklären.
Antworte mir bitte nicht!
Pech gehabt! Falsche Adresse für Monologe!
Deine anderen postings sind schon
eine Zumutung,
wie? Du hast diesen geistigen Unrat gelesen, diesen unausgegoren Auswurf? dieses primitive Geschreibsel ohne Sinn und Verstand?
und ich möchte nicht, daß vor Deiner Antwort
ein gelber Punkt erscheint, der andere - und sei es nur aus
Neugier - dazu verleiten könnte, Dein neuestes posting
aufzuklappen und mit der Lektüre eines zweifellos wiederum
ungenießbaren Aufgusses halbgarer und unverstandener
Erinnerungsfetzen ihre Zeit zu vertun.
Hast du nicht noch ein paar Bücher zu verbrennen?
Die Bibliotheken sind schließlich voll von niedergeschriebenen Gedanken und Ideen die nicht den Deinen entsprechen dürften.
Also sei gnädig ( das ist nun leider ein theologischer
Ausdruck!) und antworte mir nicht!
no mercy
Gegen mich, ich habe nämlich keine sonderliche Lust mich jetzt
noch mit jüdischer Religion auseinander zu setzen.
das würde aber den unterschied ausmachen zwischen religionskritik und polemischem stammtischgeplauder (auch wenn du unterhaltsam zu lesen bist).
Das meine
ich im übrigen völlig wertfrei, da für mich alle Religionen
unsinnig sind.
das habe ich inzwischen schon verstanden. begründet hast du es allerdings nirgends, sondern nur weitere persönliche präferenzen, meinungen und halbwissen abgelassen.
Ich weiss vom jiddischen (hibräischen und dem latainischen verbirgt sich auch noch eine kriechische übersetzung. und ja, da ist tatsächlich ein (absichtlicher) fehler passiert: das wort „alma“ heißt nämlich „junge frau“, während jungfrau „betula“ heißt.
Wenn ja könnte ich mich vor lachen nicht mehr halten.
warum erheitert dich das? religionsgeschichte ist nicht lustig. manche betreiben das wissenschaftlich.
Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen hochgeschätzt
und gefürchtet.
gibt es nicht. das deutsche wort EHRFURCHT deutet darauf hin. ebenso in anderen sprachen. furcht und ehrerbietung gehen hand in hand.
Also: Laien-Schauspieler = Volks-Schauspieler ??
ja.
gruß
datafox
Hallo Datafox,
Gegen mich, ich habe nämlich keine sonderliche Lust mich jetzt
noch mit jüdischer Religion auseinander zu setzen.das würde aber den unterschied ausmachen zwischen
religionskritik und polemischem stammtischgeplauder
Da hast du sicherlich recht.
Ich weiss nur das ich noch nie in meinem Leben den Drang verspürte irgendetwas anzubeten. Weder Gegenstände noch andere Menschen und schon gar keine imaginäre Wesen, deren Existenz durch nichts zu beweisen ist. Ebenso wiederstrebt es mir, scheinbar Unerklärliches mit überirdischen Kräften jedweder Art zu erklären nur um nicht wirklich darüber weiter nachdenken zu müssen. Klar, es gibt noch viele Rätsel zu enschlüsseln und vieles was wir uns heute noch nicht erklären können kann morgen schon als logisches Fakt gelten das keiner Frage mehr bedarf. Aber kann wirklich jeder alles wissen? Und darf wer nicht alles weiss auch keine Meinung dazu haben? Ich finde es wichtiger dass man genug Wissen in möglichst vielen Bereichen (nicht nur der Wissenschaft) mitbringt, um die Welt und ihre Zusammenhänge verstehen und begreifen zu können. Dass man wenigstens soviel weiß um überhaupt verstehen zu können was ein Fachmann einem vermitteln will. Leider gibt es immer wieder Menschen die sich so sehr auf ein Fachgebiet beschränken dass sie dabei den peripheren Blick verlieren. Sie sind Genies in ihrem Fach aber unterhalten kann man sich mit ihnen kaum noch. Es gibt aber zum Glück auch Andere, die weitsichtig genug sind um Kontakte zu Fachleuten ganz anderer manchmal sogar gegensätziger Wissensgebiete zu unterhalten. Übrigens zu wissen wo man Wissen abrufen kann ist auch eine Form von Wissen 
(auch wenn du unterhaltsam zu lesen bist).
danke 
Das meine
ich im übrigen völlig wertfrei, da für mich alle Religionen
unsinnig sind.das habe ich inzwischen schon verstanden. begründet hast du es
allerdings nirgends, sondern nur weitere persönliche
präferenzen, meinungen und halbwissen abgelassen.
Natürlich argumentier ich mit meiner persönlichen Meinung, es ist nicht sinnvoll die Meinung anderer zu adaptieren. Und natürlich bildet man seine Meinung grösstenteils aus den persönlichen erfahrungen die man gemacht hat. Und halbwissen ist die Grundlage zur Wissenerweiterung und zeugt doch auf jeden Fall schon mal von vorhandenem Interesse.
Ich weiss vom jiddischen (hibräischen und dem latainischen
verbirgt sich auch noch eine kriechische übersetzung.
und ja, da ist tatsächlich ein (absichtlicher) fehler
passiert: das wort „alma“ heißt nämlich „junge frau“, während
jungfrau „betula“ heißt.Wenn ja könnte ich mich vor lachen nicht mehr halten.
warum erheitert dich das?
Weil dieser ganze Marienkult auf dem Wunder der unbeflekten Empfängniss fusst und damit at absurdum geführt wird.
Das gibt mir persönlich ein gewisse Genugtuung und Schadenfreude.
(das hatt aber eher was mit meiner Kindheit zu tun.)
religionsgeschichte ist nicht
lustig.
Das stimmt in unserer Vergangenheit galt ja auch das Lachen und Tanzen lange als verpöhntes Teufelswerk.
manche betreiben das wissenschaftlich.
tja, das Wort Glaubenschaftlich gibt es schliesslich nicht.
Aber Spass beiseite, ich finde das auch wichtig, leider habe ich immer so ein Gefühl dass, gerade in diesem Wissenschaftsbereich, die Objektivität zugunsten der Idiologie vernachlässigt wird. Jedenfalls ist hier die Gefahr dazu grösser als in anderen Wissenschaften.
Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen hochgeschätzt
und gefürchtet.gibt es nicht. das deutsche wort EHRFURCHT deutet darauf hin.
ebenso in anderen sprachen. furcht und ehrerbietung gehen hand
in hand.
Deswegen sollte man dieses Wort auch nur in einem passend Zusammenhang gebrauchen. Nämlich dann wenn die Ehrerbietung wirklich durch Furcht erreicht wird! Ausserdem ging es um den Unterschied zwischen „hochgeschätzt“ und „gefürchtet“.
War z.B. Mutter Theresa gefürchtet und Attila der Hunne hochgeschätzt?
Oder ist es nicht eher anders herum?
Also: Laien-Schauspieler = Volks-Schauspieler ??
ja.
Das gefällt mir - ich weiss nicht warum - aber es gefällt mir.
Gruß
Bernard
Kultur Biologie oder Biologie -> Kult
hiho 
ja. es ist entweder da oder nicht. voraussetzung ist
abstraktionsvermögen. resultat ist das hinauswachsen über die
biologie. in der biologischen welt formt die umwelt das
lebewesen. in der kulturellen welt form das lebewesen die
umwelt. der unterschied zwischen einem wesen ohne kultur und
einem mit kultur ist auch das bewußtsein und wissen um deren
existenz.
Nun gut, ich denke diese Diskussion wird fruchtlos bleiben, da sie
generell andere Weltbilder zugrunde legt. Eine Kultur, wie
fortgeschritten sie auch immer sein mag, ist in meinem Weltbild eine
Folge ihres Trägers, sprich des physikalischen Körpers. Damit ist die
Kultur eben teilweise biologisch begründet. Bitte das _teilweise_
beachten 
Eine Kulturvorstellung wie du sie vertrittst, kann es in nach
Verständniss erst ab dem Moment geben, ab dem das Bewußtsein des
Menschen vom Körper getrennt ist. Das mag irgendwann in Zukunft mal so
kommen, bis dahin bleibt der biologische Einfluß aber unausweichlich.
Der Mensch ist in diesem Sinne Kulturträger, und zwar ab dem Moment, ab dem er eine
gewisse Menge kultureller Aspekte vertritt (Sprache, Schrifttum,
Riten, Gesetzesgebung im weitesten Sinne).mindestbedingungen sind ritus und tabu, also die überhöhung
bloßer biologischer fakten. die stärksten biologischen fakten
sind hunger und sextrieb. dort manifestiert sich kultur auch
am deutlichsten: die art zu essen, dessen zubereitung und die
wahl der speisen sowie die art der sexuellen beziehungen
machen kulturelle unterschiedliche deutlich. wenn du fragst
„was ist typisch am islam“, kommt fast immer die antwort: „die
haben mehrere frauen und essen kein schwein.“ es hat einen
grund, daß einem laien *diese* beiden dinge sofort einfallen
und nicht zb. „die haben keine priester als vermittlerinstanz
zwischen gott und mensch.“
Also Essensregeln werden sicherlich einmal eine rein biologische
Funktion erfüllt haben. Reinigung (also Vermeidung von verdreckter
Nahrung und damit Vermeidung von Krankheiten) Und erst viel später in
der menschlichen Entwicklung werden diese Regeln in ein allgemeines
Weltbild und somit auch in eine entstehende Kultur übernommen worden
sein. Es gibt für mich hier nunmal nur eine fließende Entwicklung,
keine abrupte.
Das schlagartige erscheinen von Kultur erscheint mir unlogisch
und willkürlich.ist es auch.
Na dann kann die von dir bevorzugte Kulturstufe nicht aus einer stetigen Entwicklung heraus entstanden sein. Aber gleichzeitig sagst
du, es gibt einen Moment ab dem deine Definition für Kultur gilt. Wie
kommst du an diesen Punkt (entwicklungstechnisch)?.
Der Mensch ist ein Produkt der Biologie welche wiederum ein
Ergebniss der physikalischen Gesetze ist, welche wiederum eine Folge oder
ein elementarer Bestandteil unseres heute bekannten Weltalls sind.das ist bereits weltanschauung. das mag sogar stimmen, aber
ich erachte es als nicht relevant.
Ok, das ist mir nicht möglich
- die Ausblendung von Fakten nur um
ein anderes Weltbild aufrecht zu erhalten ist mir völlig
unverständlich.
Daher macht es keinen Sinn zu behaupten, Kultur hätte nichts mit
Biologie zu tun und käme „from outer space“ einfach so auf den Menschen
darnieder.ich habe nicht abgestritten, daß kultur *letztendlich* aus der
biologie entstammt. das mag so sein.
Das ist doch mein Reden. Ein stetiger Prozeß.
aber: die biologie kann kulturelle gegebenheiten nicht beschreiben. das sind zwei völlig
verschiedene kategorien. man kann auch nicht mit physik einen picasso beschreiben. (man
*kann* - „rot hat die wellenlänge XY“, aber es wäre unsinn, der da rauskommt.)
Die Grundlage für Picasso ist und bleibt aber die Physik. Bei den
Mitteln die er benutzt (Pinsel, Leinwand, Farben, Körper, sein Gehirn)
als auch die Mittel, die der Betrachter benötigt (Körper, Gehirn) um
das Bild zu verstehen bzw. es in irgendeiner Weise zu interpretieren.
Die Biologie kann die kulturellen Gegebenheiten nicht VOLLSTÄNDIG
beschreiben. Sei endlich mal so korrekt und achte darauf, daß ich
immer von (teilweise) rede. Teilweise kann sie das sehr wohl, da sie
nunmal elementarer Bestandteil des Menschen ist.
Dies ist ein Vorgehen, den Menschen als herrausragend darzustellen dem
ich nicht folge.warum nicht?
Weil er für mich Folge von (Rand-)bedingungen ist. Nicht explizit
erstellt oder sonstwie geschaffen. Der Mensch als Erscheinung ist,
wenn man mal objektiv in die Welt schaut und nicht darauf erpicht ist
die Schöpfungskrone zu erhalten, ein mehr oder weniger zwangsläufiges
Produkt.
Die von dir als Kultur bezeichneten Eigenschaften und
Merkmale sind sicherlich derart Abstrakt, daß ein außenstehender, der die
heutige Menschheit kennenlernen würde nicht auf die Idee kommt, daß diese
Komplexität ein Ergebniss eines stetigen Prozesses sein sollte.aber das habe ich nie abgestritten. natürlich ist es ein
prozeß. nur das ergebnis ist für mich viel viel später sichtbar.
Wenn ich dich richtig verstehe, schneidest du aber einen erheblichen
Teil des Prozesses raus.
Das ist aber ein typisches Merkmal für Emergenz. Schaut man sich die Regeln genauer an,
wird man feststellen, daß die Ausgangsregeln verblüffend simpel sind,
um nicht zu sagen enttäuschend einfach.auch nach meiner sicht kann kultur ein emergentes phänomen
sein. das widerspricht sich nicht. nur die frage der herkunft
der kultur habe ich gar nicht gestellt.
[…]falsch. kulturelle normen interessieren sich nicht für biologische theorien.[…]
Jedenfalls hast du den Begriff Kultur ins Spiel gebracht, und darfst
dich dann nicht wundern, wenn es zu diesem Begriff die ein oder andere
Frage gibt.
Ich sprach von Pheromonen und daß diese (teilweise) die Kultur
bestimmen. Ich sagte nicht, daß sie die gesamte kulturelle Errungenschaft
der Menschheit bestimmt haben, aber sie sind ein Baustein zur Erlangung
heutiger kultureller Werte.das auf jeden fall. wenn ich sage, daß kultur das hinauswachsen über biologie ist, dann meine ich
mit biologie genau das: impulse, triebe. ohne biologie wäre das nie passiert (logisch
Ohne Biologie ist auch das heutige Kulturniveau nicht möglich. Solange
der Mensch als Kulturträger seinen Körper benötigt, solange fließt bis
zu einem gewissen Grad auch seine Biologie in diese Kultur ein.
Die Menschenaffen sind demzufolge nicht kulturell unterentwickelt, sondern weniger komplex.
sehe ich auch so
es fehlt etwas.
Ich hab mich falsch ausgedrückt. Sie sind weniger komplex, und damit
ist ihre Kultur weniger ausgeprägt. Dennoch haben sie eine Kultur.
Meinetwegen auf der Skala von 1 bis 100 irgendwo bei 20, während der
Mensch je nach Region bei >20 liegt, deiner Meinung nach kratzt er
mindestens die >90 an, weit weg von jeglichem Tier, oder?
Wie schon bei Omar erwähnt: Von mir aus kann hier jeder mit
jedem. Zwang und Vergewaltigung ausgeschlossen.jetzt wechselst du auf die konkrete ebene der meinung?
Ja, ich meine. Das ist etwas anderes als ich glaube. Ich meine, daß
heute keine biologischen Gründe mehr bestehen, diverse Sexpraktiken zu
verdammen oder sonstwie zu tabuisieren. Daß ich das sicherlich hier
und da doch noch mache ist inkonsequent und nicht rational.
Und möge derjenige Hervortreten, der noch nie
an Sex mit seinen Eltern oder Geschwister gedacht hat.der gedanke ist widerwärtig. das gefühl bei dieser vorstellung
ist schwer beschreibbar. brechreizerregend. (aber das ist auch
konkrete ebene.)
Vllt. funktioniert bei dir die Biologie noch so wie es ursprünglich
gedacht war, unabhängig von Kultur 
Nicht so direkt wie du es dir vorstellst. Aber die konkreten
Regeln sind Produkt einer langjährigen Entwicklung, du deren Grundlage die Biologie
gehört (s.Erkl. o.). Hier kommt Baustein zu Baustein, Regel zu Regel.ich glaub nicht daß wir noch weiterkommen
Doch, aber wir kommen nicht zu _einem gemeinsamen_ Weltbild 
mich interessieren DNA undsoweiter nicht.
Wieso nicht? Dieses sind DIE Bausteine des Menschen.
des menschen als biologische gattung. hominiden,
menschenaffen, mammalia… ich kenne das. aber mit diesen
dingen wirst du kaum beschreiben können, warum langes haar in
unserer kultur als weiblich gilt, bei anderen aber nicht.
warum manche kulturen insekten als widerlich empfinden. warum
moslems polygam sind. warum die alten griechen
„kinderschänder“ waren. nein das kannst du nicht
Ich kann das jetzt hier und sicherlich nicht. Dafür fehlt mir die Zeit
und sicherlich auch das Wissen zu diesen Themen. Aber wenn man vom
Menschen ausgeht und sich generell Prozesse anschaut, wird einem klar,
daß es zwar sehr schwierig wird, aber nicht unmöglich auch die
Vorliebe für langes Haar biologisch und anhand von darauf aufbauenden
Regeln zu erklären. Und zur Polygamie: Die Herren in unseren
Breitengraden propagieren Monogamie, praktizieren aber ebenfalls
Polygamie. Also kein Unterschied in der Praxis, wohl aber beim
kultur/moralischen Hintergrund. Und denk nochmal an meinen Einschub
mit den Kindern und bei welchen Eltern sie aufwachsen.
Woher kommt diese Kultur so plötzlich?
die frage habe ich nicht gestellt.
Naja, du hast gesagt ab welchem Zustand eine von dir als menschliche
Kultur definierte Ebene erreicht ist. Ich würde dann von dir halt
gerne wissen, wie dieser Punkt ereicht werden kann. Denn meiner
schrittweisen Kulturentwicklung willst du zwar nicht 100%ig
widersprechen, sagst aber auch nicht, wie es sonst zu deinem
Zustand kommen kann. Ich verstehe dich hier immer noch so, daß dieser
kulturelle Zustand mehr oder weniger abrupt erscheint.
Moses ist nicht von sich und ganz alleine auf die Idee gekommen,
diese Regen niederzuschreiben. Er hat Probleme in seiner
Gemeinde/Gruppe/Gefolgschaft gesehen und sich Gedanken dazu gemacht, wie er
diese löst.
Vielleicht hat er sogar konkrete Zukunftspläne für seine
Anhängerschaft gehabt (sowas soll bei kompetenten Führungspersönlichkeiten schonmal
vorkommen) und war darüberhinaus intelligent, charismatisch genug (oder
einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort) um den Lauf der Geschichte nachhaltig zu
ändern.das ist doch kindisch, entschuldige mal. du glaubst daran daß
moses existierte? hihi. ich lese da nur antireligiöse polemik.
Du liest halt was du lesen willst, sagen wir das doch mal so. Ich habe
dir erläutert, daß ich nicht glaube, sondern für mich ist wichtig,
Dinge zu wissen. Und Polemik schaut wohl in der Tat anders aus. Ich
begründe immerhin sachlich meine Meinung. Ich werfe nicht mit
Hörensagen oder „trotzdem“ Argumenten um mich herum. Das käme der
Polemik schon näher. Und wenn du ganz ruhig und objektiv an die
Aussage von mir herangehst, wirst du zugeben müssen, daß es sich so
abgespielt haben kann. Und damit wäre ich von antireligiöser Polemik
weit entfernt. Nimm es halt als Gleichniss 
Moses in Person, das kann ich nicht sagen, aber wir können davon
ausgehen, daß echte Menschen diese Regeln und Gebote in die Welt
gebracht haben. Ob eine Person oder mehrere. Bei Jesus scheint es sich
ja um eine echte Person gehandelt zu haben, bestritten werden
darf allerdings all das was er angeblich getan hat. Stille Post ist
hier ein gutes Stichwort. Mohammed als leibhaftige Person dürfte schon
erheblich stichhaltiger zu belegen sein. Meine oben gemachte Aussage
bleibt auch bei ihm stehen. Er war in erster Linie politischer
und militärischer Führer einer Gruppe. Er hatte Verantwortung und
mußte das Überleben der Gruppe sichern.
Ein Regelwerk (für den Alltag sowie die Politik) mit göttlichem Touch
ist da doch eine gute Idee. Und echte Personen als Anführer haben
genau die von mir oben geschilderten Probleme. Sie sind um deren
Umsetzung bemüht und müssen sich dafür was einfallen lassen.
Gruppenbildung über eine reliöse Botschaft erscheint durchaus als
sinnvolles Mittel.
Man stelle sich Bush jun. vor. Vom Säufer über ein „göttliches
Erlebniss“ zum brennenden Vertreter seines wie auch immer gearteten Glaubens,
gleichzeitig Führer einer großen potenten Gemeinschaft. Willig, der Welt
seinen Stempel aufzudrücken.polemik.
das kann man gaaaaanz anders interpretieren.
Polemik? Dann versuch doch auch mal den Kern der Aussage zu erkennen. Nehmen wir halt Cis, Held aus dem mittelalterlichen Spanien. Unter
etwas anderen Bedingungen hätte es heute ein Cistum geben können,
ähnlich eines Christen- oder Judentums. Aber diese Räume für eine Religion waren schon besetzt. Es wird für kommende, neue Religionen immer schwieriger, diese Räume neu zu besetzen, aber die
Entwicklungscharakteristik dürfte ähnlich sein.
grüße, rené