ICh arbeite mit einem Zeugen zusammen er ist nett und sehr Koligal. Aber wie soll man sich verhalten wen man sich mit den Thesen der zeugen nicht befassen will?
Hallo Nik
ICh arbeite mit einem Zeugen zusammen er
ist nett und sehr Koligal. Aber wie soll
man sich verhalten wen man sich mit den
Thesen der zeugen nicht befassen will?
Das ist sehr einfach. Bitte ihn einfach ein bestimmtes Thema nicht anzusprechen.
Gruß
Carlos
Hatte auch mal einen „Zeugen“ als Kollgen. War allerdings überhaupt kein Problem, da
er in der Firma nicht versucht hat irgendwen
zu „bekehren“ (hätte wohl auch Probleme gegeben).
Ansonsten werde ich die „Haustür Zeugen“ schnelle wieder los, wenn ich mich überhaupt nicht auf das negative Weldbild einlasse, das die haben. Ich verbreite einfach sprühenden Optimismus („also mir gehts prima und versuchen sie doch mal das Ganze positiv zu sehen“ und so blabla). Da sind die meistens schnell überzeugt, daß man nicht bekehrbar ist und geben es auf.
Gruß,
Lisa
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Hallo,
wenn du nicht wünscht, dass sich dieser Zeuge auf das Thema anspricht, dann bitte ihn einfach darum, ganz sicher wird er dies dann tun. Ansonsten kann ich dir nur den Rat geben Dir mal das anzuhöhren, was er zu sagen hat. Wenn du ihm die Chance gibst Dir etwas zu erzählen wird es für dich sicher sehr interessant sein. Du wirst sicher überrascht sein aus welcher Blickrichtung man Ereignisse noch betrachten kann.
Gruss
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Hallo Lisa,
dir möchte ich nur mitteilen das Zeugen Jehovas sicherlich kein negatives Weltbild haben sondern uns nur daran halten was in der heiligen Schrift geschrieben steht und im Gegensatz zu anderen Relegionsgemeinschaften auch danach handeln.
gruss
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Hallo:
frag ihn einmal ob ihr zusammen beten könnt. Das macht er nicht. diskutiere nicht mit ihm denn er ist trainiert und wird Dir wahrscheinlich keine Chance geben. Frage ihn ob er wirklich an Jesus als den Sohn Gottes glaubt.
Rege Dich nicht im diskutiern auf, ärgere Dich nicht über ihn.
Nimm ihn so an wie er ist. Lebe Deine Beziehung zu Gott voll aus und laß ihn sehen das Du einen Gott hast der Dein ALLES ist.
Bleibe fest.
Christian
Hallo,
dir möchte ich nur mitteilen das Zeugen
Jehovas sicherlich kein negatives
Weltbild haben sondern uns nur daran
halten was in der heiligen Schrift
geschrieben steht und im Gegensatz zu
anderen Relegionsgemeinschaften auch
danach handeln.
Ich wollte deine Überzeugung nicht angreifen. Bin der Meinung, daß jeder selbst
entscheiden muß, wie und nach welchen Regeln etc. er leben will. Habe aber schon das Gefühl, daß (zumindest manche) der Zeugen Jehovas sich kaum vorstellen können, daß jemand der nicht nach der Bibel lebt auch glücklich (oder was auch immer) werden kann.
Das ist es, was ich mit negativem Weltbild meinte. Also jeden der nicht der eigenen Religionsgemeinschaft angehört für einen schlechten frustrierten Menschen halten.
Tut mir leid, wenn ich das mißverstanden habe, aber das ist es, was ich bei den „Haustürwerbern“ herausgehört habe.
Gruß,
Lisa
Hallo Lisa,
du hast mich sicherlich nicht in meiner Überzeugung angegriffen. Es herschen in der Öffentlichkeit nur so viele Vorurteile über unsere Relegionsgemeinschaft, da dachte ich mir ich müsste mal über diesen Weg versuchen damit aufzuräumen.
Jeder Zeuge wird ein nein akzeptieren und ist dann auch nicht frustriert darüber und hält auch diesen Menschen nicht für einen schlechten, der nich glücklich ist oder sein kann.
Viele Menschen wollen nur nicht zuhöhren oder sind so von Vorurteilen befangen, dass sie von der Wahrheit nichts wissen wollen, das ist schon frustrierend. Die meisten Menschen die wenigstens nur zuhöhren und versuchen sich damit auseinanderzusetzen erkennen die Wahrheit, die dahintersteht!!! Darum ist es so frustrierend das viele nicht zuhöhren wollen!!!
Gruss alex
Hallo Alex,
ohne auch nur ansatzweise über Eure Gemeinschaft urteilen zu wollen, hier ein „Erfahrungsbericht“ der besonderen Art:
Ich habe mich ca. drei Jahre lang (korrigiere mich bitte, wenn das zu lang ist, ich weiss es nicht mehr genau) in regelmäßigen Abständen von Euren Leuten missionieren lassen, weil ich die ausgesprochen klaren, logischen und gut vorbereiteten Gespräche regelrecht genossen habe. Das war selbst als Student ein riesiger Unterschied zum Alltagsblabla.
Über viele Dinge durften eure Leute aber einfach nicht reden. Das fand ich schade. Und zuletzt wurde sogar schlichtweg bestritten, dass die Missionieung zeitlich begrenzt ist und danach derjenige als nicht missionierbar gilt - ob das nun eine Wertung ist oder nicht. (Das war kurz bevor niemand mehr kam…). Habe selbst Zeugen in der Verwandschaft, mit denen ich aber (nicht deswegen) keinen Kontakt habe, und stehe dem Ganzen zwar kritisch, aber nicht negativ gegenüber (individuell verschieden). Aber warum diese penible Geheimhaltung / Leugnen von Regeln etc., die nun mal sehr streng und nicht konsequenzenlos sind?
Gruss
Rudi
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Hallo Alex und Rudi,
Über viele Dinge durften eure Leute aber
einfach nicht reden. Das fand ich schade.
Da muß ich beipflichten. Ich habe mich ca. ein Jahr lang jeden Sonntag mit einem Paar Zeugen zu recht interessanten Gesprächen getroffen, und habe die gleiche Erfahrung gemacht: bestimmte Diskussionen waren einfach tabu, ob nun aus Angst vor „geistiger Kontamination“ oder aus anderen Gründen, ist mir bis heute nicht ganz klar.
Ansonsten fand ich das Ganze allerdings auch ganz gut.
Kubi
Hallo Rudi
Über viele Dinge durften eure Leute aber
einfach nicht reden. Das fand ich schade.
Und zuletzt wurde sogar schlichtweg
bestritten, dass die Missionieung
zeitlich begrenzt ist und danach
derjenige als nicht missionierbar gilt -
ob das nun eine Wertung ist oder nicht.
(Das war kurz bevor niemand mehr kam…).
Generell sprechen Zeugen Jehovas mit jedem Menschen, der Interesse hat. Eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht.
Vielleicht ist derjenige, mit dem du die ganze Zeit gesprochen hast in einem anderen Gebiet unterwegs? Achte mal drauf, ob du ihn noch im Predigtdienst in der Nachbarschaft siehst.
Aber
warum diese penible Geheimhaltung /
Leugnen von Regeln etc., die nun mal sehr
streng und nicht konsequenzenlos sind?
Dies kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt gibt keine Geheimhaltung. Die Versammlungen der Zeugen Jehovas sind öffentlich zugänglich. Die Literatur in der alles drin steht ist es auch.
Warum sollte eine Regel (Anweisung , Empfehlung ?) geleugnet werden?
Vielleicht könntest du es an einem Beispiel deutlich machen.
Gruß
Carlos
Hallo Kubi,
und habe die
gleiche Erfahrung gemacht: bestimmte
Diskussionen waren einfach tabu, ob nun
aus Angst vor „geistiger Kontamination“
oder aus anderen Gründen, ist mir bis
heute nicht ganz klar.
Welche Themen waren es denn?
Gruß
Carlos
Zeugen Jehowas
Hallo Carlos,
bestimmte
Diskussionen waren einfach tabu
Welche Themen waren es denn?
Da hast du mich auf einem schwachen Bein erwischt: Ich weiß es schlicht gesagt nicht mehr. Ist schon ein paar Jahre her, und durch die Weigerung, über manche Themen zu diskutieren, habe ich die Leute als „nicht würdig“ als Diskussionspartner eingestuft.
Kann jetzt natürlich sein, daß es nur die beiden waren, und nicht die zeugen als solche, für die solche Tabus gelten. Dann tut’s mir leid, und die beiden haben ihrer ganzen „Zunft“ geschadet.
Wie auch immer, ich habe wie gesagt auch Zeugen unter meinen Freunden. Nur wir haben ein stillschweigendes Abkommen, nicht über Religion zu reden, da unsere Ansichten zu verschieden sind und wir keinen Streit provozieren wollen.
Kleine Frage am Schluß: Wieso heißt es eigentlich immer noch Zeugen JEHOVAS, obwohl die Sprachwissenschaftler sich schon seit längerem weitgehend darüber einig sind, daß JHWH eher „Jahwe“ gelesen wurde?
Gruß, Kubi
Hallo Kubi,
Kann jetzt natürlich sein, daß es nur die
beiden waren, und nicht die zeugen als
solche, für die solche Tabus gelten. Dann
tut’s mir leid, und die beiden haben
ihrer ganzen „Zunft“ geschadet.
Mag sein, ich versuche mir krampfhaft vorzustellen, welche Themen dermaßen abartig sind, daß ich nicht darüber diskutieren könnte.
Wie auch immer, ich habe wie gesagt auch
Zeugen unter meinen Freunden. Nur wir
haben ein stillschweigendes Abkommen,
nicht über Religion zu reden, da unsere
Ansichten zu verschieden sind und wir
keinen Streit provozieren wollen.
Versteh ich nicht, man sich doch auch ohne zu streiten über ein Thema unterhalten, wenn man gänzlich unterschiedliche Ansichten hat.
Kleine Frage am Schluß: Wieso heißt es
eigentlich immer noch Zeugen JEHOVAS,
obwohl die Sprachwissenschaftler sich
schon seit längerem weitgehend darüber
einig sind, daß JHWH eher „Jahwe“ gelesen
wurde?
Dies hat historische Gründe. Die heutige Namensform Jehowa enstand dadurch, das man JHWH (oder JHVH) mit der Vokalisation des hebräischen Ausdrucks Adonaj (souveräner Herr) versehen hat.
Wie der Name ursprünglich ausgesprochen wurde weis heute kein Mensch mehr.
Ich habe mir mal von einem prostetantischen Seelsorger eine Kopie aus einem Lehrbuch geben lassen in dem begründet wurde, warum die Form Jahwe bei den Hebraisten bevorzugt wird. In dem Auszug waren eine verwirrende Vielzahl von Variationen mit den Vokalen A E O und U.
Warum aber Jahwe die bevorzugte Form ist konnte ich daraus nicht erkennen.
Falls ein Experte das liest, würde ich mich um einen aufklärenden Kommentar sehr freuen.
Der erste Vokal ist höchstwahrscheinlich ein A. Dies sieht man an der Kurzform des Namen Gottes JAH.
Biblische Personennamen, die an den Namen Gottes angelehnt wurden lassen den Schluß zu, daß der mittlere Vokal, ein O oder U war. Über den dritten Vokal weis ich gar nichts.
Selbst wenn wir die korrekte Schreibweise kennen würden, würden wir den Namen sowieso nicht korrekt aussprechen.
Wie spricht man beispielsweise den Namen von Gottes Sohn richtig aus?
Iesus, dschiesses, chessuss, Jeschuasch,…
Letzlich wird der Name Jehova deshalb verwendet, weil es die seit Jahrhunderte gebräuchliche Form des Gottesnamens ist.
Ich persönlich bin mit jeder Vokalisation einverstanden, solange klar ist wer damit gemeint ist.
Gruß
Carlos
Mag sein, ich versuche mir krampfhaft
vorzustellen, welche Themen dermaßen
abartig sind, daß ich nicht darüber
diskutieren könnte.
Kenn ich auch nicht, aber wie gesagt…nun ja, offensichtlich gilt dies nicht für die Zeugen allgemein. Lektion gelernt 
Versteh ich nicht, man sich doch auch
ohne zu streiten über ein Thema
unterhalten, wenn man gänzlich
unterschiedliche Ansichten hat.
Stimmt, aber an einem gewissen Punkt bringt’s halt nichts mehr. Davon ab, manchmal reden wir schon drüber, passen aber auf, daß es nicht „ausufert“. Wie schnell das passiert, kann man hier ja in diversen Brettern feststellen.
Und deine Antwort zu Jahwe/Jehova: Klasse. So gründlich hätte ich’s nicht erwartet. Und die genaue Begründung für Jahve werd’ ich mal bei Sprache posten…
Gruß, Kubi
JHWH
Hallo Carlos und Kubi,
Wie der Name ursprünglich ausgesprochen
wurde weis heute kein Mensch mehr.
Der ursprüngliche Name wurde so gut wie gar nicht ausgesprochen.
Da es in den Zehn Geboten heißt: „Du sollst den Namen Gottes nicht mißbrauchen.“, vermieden es die Israeliten schon sehr bald, den Namen überhaupt auszusprechen.
Die Leviten waren wahre Meister darin, vorbeugende Maßnahmen zu treffen, um Gesetzesübertretungen zu vermeiden.
Vermutlich kann man den hebr. Ausdruck hajah (= sein, da sein, er ist da) als Ursprung annehmen.
Selbst wenn wir die korrekte Schreibweise
kennen würden, würden wir den Namen
sowieso nicht korrekt aussprechen.
Genau so ist es.
Wie spricht man beispielsweise den Namen
von Gottes Sohn richtig aus?
Iesus, dschiesses, chessuss,
Jeschuasch,…
Im hebräischen heißt es Jeschuah.
Gruß Harald
Hallo Kubi,
Da hast du mich auf einem schwachen Bein
erwischt: Ich weiß es schlicht gesagt
nicht mehr. Ist schon ein paar Jahre her,
und durch die Weigerung, über manche
Themen zu diskutieren, habe ich die Leute
als „nicht würdig“ als Diskussionspartner
eingestuft.
Das zeigt mir nur wie unwahr solche Behauptungen sind.
Mich wundert nur das Du dich überhaupt noch daran erinnerst, mit JZ’s diskutiert zu haben.
Ich frag mich wirklich wer hier ‚als „nicht würdig“ als Diskussionspartner‘ eingestuft werden sollte.
Gruß
Daniel
Hallo Daniel
Da hast du mich auf einem schwachen Bein
erwischt: Ich weiß es schlicht gesagt
nicht mehr. Ist schon ein paar Jahre her,
und durch die Weigerung, über manche
Themen zu diskutieren, habe ich die Leute
als „nicht würdig“ als Diskussionspartner
eingestuft.Das zeigt mir nur wie unwahr solche
Behauptungen sind.
Mich wundert nur das Du dich überhaupt
noch daran erinnerst, mit JZ’s diskutiert
zu haben.
Ich frag mich wirklich wer hier ‚als
„nicht würdig“ als Diskussionspartner‘
eingestuft werden sollte.
Bitte mäßige dich doch etwas in deinem Ton. Jesus hat beispielsweise die Pharisäer und Sadduzäer durchaus beleidigt (Schlangenbrut)und sie auch scharf zurechtgewiesen.
Dennoch hat er sie nie als diskussionsunwürdig betrachtet und er kannte ihre Herzen.
Kennst du das Herz des Menschen, denn du hier herabwürdigst?
Ich persönlich möchte niemals einen Menschen per e-mail beleidigen.
Mit mildem gruß
Carlos
Hallo Daniel, Carlos,
Das zeigt mir nur wie unwahr solche
Behauptungen sind.
Daß ich deshalb jetzt gleich lüge, ist natürlich heftig…
Mich wundert nur das Du dich überhaupt
noch daran erinnerst, mit JZ’s diskutiert
zu haben.
Tja, manchmal überrasche ich mich selber…
Ich frag mich wirklich wer hier ‚als
„nicht würdig“ als Diskussionspartner‘
eingestuft werden sollte.
Stimmt natürlich in gewissem Sinne: Ich habe mich nicht sehr nett ausgedrückt. Sorry. Immerhin hab’ ich’s extra in Anführungszeichen gesetzt, falls das als mildernder Umstand gilt.
Bitte mäßige dich doch etwas in deinem
Ton.
Was generell ein guter Rat ist. Beherzige ich in der Regel auch, aber manchmal beleidigt man anscheinend auch jemanden, ohne es beabsichtigt zu haben. Werde versuchen, mich zu bessern…
Dennoch hat er sie nie als
diskussionsunwürdig betrachtet und er
kannte ihre Herzen.
Tja, so sollte man’s machen…
Ich persönlich möchte niemals einen
Menschen per e-mail beleidigen.
Und sonst auch nicht, hoffe ich doch 
Liebe Grüße,
Kubi
Hi Carlos,
als nur ein Beispiel: Tabuthema Ende der Missionierung - einige Zeit nach Beendigung der Besuche bin ich umgezogen, und rate mal, wer bald zu Besuch kam - natürlich eine andere Person.
Ich: Ich bin nicht missionierbar, …Zeit um… Fragen Sie nach…
Er: Das gibt es bei uns nicht…wir reden mit jedem Menschen… etc.
(das war das letzte Mal, dass ich ihn oder jemand anderen von den Zeugen an diesem Wohnort zu Gesicht / Besuch bekam…)
Wenn Du das nicht bestätigen kannst, dann besteht die leise Möglichkeit, dass Du noch nicht auf solchen Missionierungsbesuchen mit unterwegs warst???
Zum Regelwerk und den teils SEHR harten Sanktionierungen (Entzug der Gemeinschaft, n.b.! besonders hart, wenn man zu Nicht-Zeugen ohnehin keine Kontakte pflegen darf und somit in dieser Situation völlig allein auf Erden steht) gabs nicht mal Ansätze von Diskussionsbereitschaft
Gruss,
Rudi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]