Liebe alle, Verwandte von mir beschäftigt sich gerade mit dem Thema Eigenheimversicherung, weil bei ihrem Haus in den nächsten Tagen eine Photovoltaikanlage montiert wird. Dabei haben wir gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, den Überblick zu behalten. Je nachdem, wo man schaut, werden andere Leistungen hervorgehoben und teilweise ist auch nicht ganz klar, was über die Eigenheimversicherung läuft und was zusätzlich abgesichert werden sollte. Vor allem bei Themen wie Sturm, Hagel, Überspannung oder Schäden an der PV-Anlage würde mich interessieren, worauf ihr geachtet habt.
Wie habt ihr euer Haus versichert und gibt es Leistungen oder Anbieter, die ihr besonders empfehlen würdet?
Das sind dann genau die Themen, die man mit dem eigenen Berater besprechen sollte.
Sucht euch alle Unterlagen der Versicherung raus, macht einen Beratungstermin aus und dann schildert ihr eure (neue) Situation. Dann wird man sehen wie man am besten vorgehen soll. Entweder man kann die bestehende Versicherung anpassen und mit Zusatzpaketen für PV Anlagen versehen oder man nimmt sich gleich eine neue Eigenheimversicherung in Kombination mit der Photovoltaik. Kommt dann auch auf die jeweilige Versicherung an, welche Produkte die hierfür haben.
Würde ganz generell empfehlen hin und wieder die eigenen Versicherungen zu checken. Es gibt immer wieder neue Produkte oder die Lebensumstände haben sich geändert. Dasselbe gilt für diverse Verträge (Strom, Gas, INternet, Handy,…) oder Abos.
Wir haben es so versichert, wie es die Mehrheit der Miteigentümer für angemessen erachtete. War beiläufig eine Art „Kopf-an-Kopf-Rennen“ zwischen dem vom Hausverwalter und dem von mir vorgeschlagenen Paket. Unterm Strich habe ich wohl das meinige mit besseren Gründen vorgetragen, jedenfalls hat das dann den Segen von über 2/3 der Versammlung bekommen.
Da ein Mehrfamilienhaus mit 12 Parteien, im unteren Drittel Baujahr 1903 und im oberen Baujahr 1953, beheizt mit Ferndampf von der legendären Monnemer Müllverbrennung, und leider bisher trotz annähernd idealer Ausrichtung des Dachs und Oberrheinlage mit abartig vielen Sonnenstunden noch ohne PV-Garten auf dem Dach, vollkommen andere Ansprüche stellt als das Deinige, wäre es unsinnig, hier einzelne Versicherer zu benennen.
Aus ganz anderem Zusammenhang heraus aber: Von A wie Allianz und Z wie Zurich täte ich absehen, wenn es nicht sehr gute Gründe für eine Entscheidung „pro“ gibt.
sollte schon ein unabhängiger Versicherungsmakler sein. Der nimmt zwar Beratungsgebühren, schwatzt Euch aber keine provisionsgetriebenen Verträge auf und haftet auch für seine Beratung.
Alternativ kann man sich auch bei den Verbraucherzentralen gegen eine relativ geringe Gebühr fachkundig beraten lassen.
was spräche Deiner Ansicht nach z.B. für die RUV, aber gegen die Zürich? Wir werden hier seit kurzem von einem sehr engagierten Versicherungsmakler der Zürich beraten, der alle unsere Verträge so langsam auf diese Gesellschaft umstellt. Schadensfall hatten wir bislang allerdings noch keinen.
Vorher wurde wir von einem unabhängigen Versicherungsmakler beraten, was es so allerdings leider hier in der Gegend nicht mehr gibt.
natürlich so laufen lassen. Es wird Dich aber je nach Versicherungsbedarf einiges an Kohle kosten. Der
freut sich natürlich, weil er für jede „Umstellung“ seine Provision bekommt. Und er wird sich deswegen hüten, mit Dir über evtl. unnötige Versicherungen zu sprechen.
Die Angebote der Zürich waren bislang immer sehr fair und auch günstiger als zuvor. Mir scheint, dass der Makler in der Lage ist, günstige Konditionen für uns herauszuholen.
Damit ist wohl das gemeint, was in Deutschland im Allgemeinen als Wohngebäudeversicherung bezeichnet wird. Welche Versicherungsgesellschaft bzw. welcher Tarif der richtige ist, lässt sich ohne eingehende Prüfung nicht sagen, weil die Versicherungen diverse Tarife bzw. Module anbieten, die im jeweiligen Einzelfall mehr oder weniger sinnvoll sind.
Neben der Sinnhaftigkeit (bspw. bei den Modulen, die Elementarschäden betreffen) geht es da auch um einzelne Bedingungen bzw. betragliche Obergrenzen bspw. bei Zubehör (also hier z.B. PV-Anlagen) gehen bis zu Sondertarifen für bestimmte Personengruppen (also Angstelle des öffentlichen Dienstes o.ä). Natürlich kann man sich nun eingehend damit beschäftigen oder aber zu jemandem gehen, der einen besseren Marktüberblick hat und da kommt dann wieder der Versicherungsmakler ins Spiel.
Und der unabhängige Versicherungsmakler bekommt keine Provision?
Trotzdem bevorzugen da die meisten Makler ja gewisse Produkte oder Versicherungen. Eben die, mit denen sie immer arbeiten und die meisten Provision bekommen. (Was schon eine gewisse Unterstellung beinhaltet.)
Spricht ja nichts dagegen selbst den Markt zu sondieren (z.B. mit Hilfe durch die Verbraucherzentrale) und dann zu dem Berater zu gehen, wo die Versicherung in Frage kommt. Da bekommt man dann nämlich oft exklusive Sonderkonditionen. Das kann einem der unabhängige Makler nicht bieten. Auch den tieferen Einblick in die Versicherung wird er nicht haben. Aber klar hat der unabhängige Makler auch Vorteile. Aber so pauschal als besser hinstellen, würde ich das nicht. kommt stark auf die jeweilige Situation an.
Sind sie auch und nicht jeder will einem da über den Tisch ziehen.
Das hängt alles davon ab wie hoch der Verkaufsdruck für den jeweiligen Mitarbeiter ist, wie Verlässlich und Erreichbar er ist, ob alles Transparent abläuft und man deshalb auch alles gut selbstständig vergleichen kann.
Die günstigste Versicherung kann heutzutage jeder im Internet finden - was aber nichts darüber aussagt, ob das auch die richtige Versicherung für einen ist. Dazu muss man dann eben ins Detail gehen. Da hat dann der Berater sicherlich einen Vorteil gegenüber den unabhängigen Makler (muss auch nicht sein wenn sich der Makler gut damit beschäftigt hat) weil er mehr Einblick in die jeweilige Versicherung hat.
Wenn ich mit meiner Versicherung zufrieden bin, dann Wechsel ich auch nicht für 20€ Ersparnis im Jahr zu einer anderen Versicherung. Wenn da bisher alles gepasst hat, dann bleibt man doch auch dabei.
mir ist im Zusammenhang mit verschiedenen Unternehmen und verschiedenen Bereichen (Kfz, Immobilien, gewerblich/industrielle Sachversicherung) aufgefallen, dass bei dieser Versicherung extrem unterschiedliche Relationen Schadensquote/Risiko zu Prämien bestanden, was dafür spricht, dass sie „politische Preise“ macht - und das ist für einen einzelnen Hausbesitzer schlicht nicht zu mänitschen. Er läuft dann Gefahr, für die günstigen Tarife von Susanne K. mit zu bezahlen…