Da hat man den Überblick, was man überhaupt so ausgibt und kann sich überlegen, was man nicht unbedingt nötig hat.
So pauschal zu sagen, wo man noch was einsparen kann ist allerdings nicht so einfach. Jeder hat einen anderen Lebensstil, für den einen sind Markenprodukte wichtig, für den anderen völlig egal.
Bei Lebensmitteln und allem anderen, was man für den Haushalt braucht, gibt es gute Alternativen zu Markenprodukten. Diese werden von Markenherstellern produziert und sind deshalb in der Qualität oft vergleichbar. Uns schmecken manche Lebensmittel von TIP usw. manchmal noch besser als die Markenprodukte.
Es gibt aber auch Lebensmittel, bei denen ich noch nichts Vergleichbares zu den Markenprodukten gefunden habe, die kaufe ich dann in größeren Mengen, wenn sie im Angebot sind.
ich nehme zu Anfang des Monates das Geld, welches ich ausgeben möchte/ muss und stecke es in vier Briefumschläge.
Und jeder Umschlag ist für eine Woche. Hat den Vorteil, dass ich nicht mit EC Karte zahle und immer genaus weiß wie viel Geld ich noch habe.
Außerdem überlegt man sich, wenn das Geld weniger wird, ob jetzt die „Luxusausgabe“ sein muss.
Hat den Effekt, dass ich persönlich immer schön etwas auf meinem Konto überig habe, und vielleicht sogar was mit in die neue Woche nehmen kann.
Aber wenns mal nicht reicht, auch nicht böse sein, sondern noch was vom Konto holen.
coole Methode. Wieviel Geld gebt ihr ungefähr (also keine konkreten Zahlen) aus? Und weiviele Personen snd in deinem Haushalt? Dank schon mal für die Antwort.
Was uns/mir ungemein hilft ist, einen „Essensplan“ aufzustellen. Ich gehe (für meinen 6 Personen-Haushalt) jeden Freitag oder Samstag einkaufen (da berufstätig ).
Am Abend vorher mache ich einen Plan, was wir wann in der nächsten Woche essen wollen (Mo: Bolognese, Di: Bratwurst Kartoffelpü, usw…), dazu schreibe ich mir auch gleich die benötigten Zutaten auf und was noch so gebraucht wird (Hundefutter, Toilettenpapier, Duschgel, usw).
Mir hilft es ungemein, weil ich mir nach dem Arbeitstag nicht auch noch den Kopf zerbrechen muss, was wir abends essen und, dass ich alle Zutaten im Haus habe. Nichts ist schlimmer für den Geldbeutel als „noch mal eben“ eine Kleinigkeit kaufen zu müssen und dann noch dies und jenes mit einzupacken. Das führt dazu, dass man unnütze Dinge kauft und so manches doppelt und dreifach in der Speisekammer stehen hat.
Außerdem habe ich mir einen großen Froster zugelegt, wo allerlei Zeugs eingefroren wird, was zuvor in großen Mengen gekauft wurde.
Tja, klingt vielleicht spießig, hilft aber beim Sparen
Gruß
finnie
Du kennst ja sicher so Gebrauchtwarenkaufhäuser, die gibt es mittlerweile in vielen Städten?
Hier ein Beispiel, bei Google Gebrauchtwarenhaus und den Städtenamen eingeben. http://www.diakonia-gebrauchtwarenhaus.de/
Ich würd mir auch son Froster zu legen. Aber ich bin in nen Single-Haushalt und son Froster verursacht dann mehr Kosten in Form von Strom. Da lohnt ees sich weniger etwas auf Vorrat zu lagern, weil ich es ja nur mich gibt und außerdem ich beim nach Hause fahren an Discountern vorbeifahre.
ja, Danke für die Tipps. Und am Sa zu kaufen sit sowieso cleverer, denn da reduzieren die Verkäufer die Waren nochmal, da sie sie nicht einlagern wollen. mal ein Tipp von mir.
Definition ‚gut‘
gut= So viel wie möglich sparen, so wenig wie möglich ausgeben und dennoch ein bisschen über dem Minimum leben; so dass ich durch meine Sparerei nicht gesundheitliche Schäden davontrage; dass durch die Sparerei ich *tatsächlich* weniger ausgebe und nicht am Ende noch draufzahlen muss - wie du es schon angesprochen hast.
gut= So viel wie möglich sparen, so wenig wie möglich
ausgeben und dennoch ein bisschen über dem Minimum leben; so
dass ich durch meine Sparerei nicht gesundheitliche Schäden
davontrage;
Bei Essen und Trinken lässt sich jede Menge sparen, je nach Schmerzgrenze:
Kranberger statt Mineralwasser, Saft, Limo, Wein, Likör, Kaffee, Tee etc.
saisonales, regionales Obst und Gemüse, Wildkräuter etc.
Vorräte trocknen oder einwecken statt tiefkühlen
…
Gesundheitliche Nachteile sind damit eher nicht verbunden, im Gegenteil, aber wenn du gern abends ein Steak auf dem Teller hast und dazu einen guten Rotwein trinkst, wären Brot und Wasser jenseits deiner Definition von
Auch Wohnen ist ein großes Feld, sowohl was die Größe des Hauses/der Wohnung anbelangt, als auch die Lage und die Ausstattung. Insoweit sind aber auch die jeweiligen Schmerzgrenzen höchst individuell.
Auto (groß/klein, neu/alt, Garage etc.) oder Öffis?
Urlaub (individuell/pauschal, Nah- oder Fernreisen, …)
dass durch die Sparerei ich *tatsächlich* weniger
ausgebe und nicht am Ende noch draufzahlen muss - wie du es
schon angesprochen hast.
bräuchte mann für so ein selbst gebackenes Brot nicht wieder eine Brotbackmaschine? Kostet die nicht wieder was… Anschaffungskosten + Strom+ Mehl+ Wasser? lol… sorry, hab nur wenig von Brotbackmaschinen ne Ahnung. Sind die unterm Strich billiger (inkl. Strom+mehl+usw…??
gerade im Single-Haushalt lohnt sich die eigene Truhe enorm, denn Großpackungen haben erhebliches Sparpotential, und können so wunderbar auch von einer Person nach und nach abgearbeitet werden. Ebenso kann man gut vorkochen, und portionsweise einfrieren, was für Zeitersaprnis sorgt. Zeit, die man z.B. für andere Sparaktivitäten einsetzen kann.
Backautomaten sind ganz bequem und kneten vor allem einen schönen Teig; Brot kann man aber auch ohne diese backen, indem man den Teig von Hand knetet. Braucht halt etwas Zeit und Kraft, ist aber wirklich kein Problem
Man kann die Zutaten selbst zusammenstellen oder eine (oft fast billigere) Backmischung nehmen.
Strom für den Backofen ist natürlich nötig. Man könnte, um das optimal auszunutzen noch einen Kuchen oder Braten oder Auflauf oder … mitbacken.
Brot aus dem Discounter, wenn man sich damit anfreunden kann, kostet aber auch sehr wenig.
Also, als ich noch bei meinen Eltern gelebt habe, hatten wir ne große Gefriertruhe. Die hat sehr viel Kosten verursacht. Kosten, die sich nicht mit den Einsparungen rechtfertigen ließen. Dies war zumindes meine Erfahrung.
Am meisten sparen kann man an den Posten, für die man am meisten ausgibt. Solange man nicht weiß, was das bei dir ist, kann man dir auch keinen konkreten Rat geben.
Hast du ein Auto, das dich 500 Euro im Monat kostet, dann setze da an, indem du auf ein kleineres/sparsameres oder gleich aufs Fahrrad umsteigst. Beläuft sich deine Handy-Rechnung auf 120,- im Monat, dann besorge dir eine Prepaid-Karte und lasse dich anrufen. Kaufst du jeden Monat für 200 Euro Bücher und Zeitschriften, dann stelle auf öffentliche Bücherei um. U.v.a.m.
Essen und Trinken gehört nur dann zum Sparpotential, wenn man sich überwiegend von Fertig-, Diät- oder Fastfoodgerichten ernährt, oder sich Kaffee aus der Kapsel für 20 Cent pro Tasse und ähnlichen fragwürdigen Luxus leistet. Ansonsten ist das Sparpotential hier im Vergleich zu andern Bereichen, insbesondere für Singles, einfach zu gering, als dass es den Qualitätsverlust rechtfertigen würde.