… senken?
Ist es möglich, die Energiekosten meines Ikea Hauses drastisch zu reduzieren, vielleicht, in dem ich irgendwie vorzeitig den Energievertrag kündige, und zwar auf legale Weise, ohne rechtliche Probleme zu bekommen?
Leider keine Ahnung
Ohne weitere Informationen über die bestehenden Verträge kann ich dazu nichts sagen. Ist aber eigebtlich auch nicht mein Gebiet
Hallo. Eine vorzeitige Kündigung ist vermutlich nicht möglich. Die Zeitschrift „TEST“ hat hierzu einiges geschrieben:
Energiekosten sind zu hoch
Strom und Heizwärme muss der Käufer laut Vertrag vom „Contractor“ evb mbH beziehen - und das 15 Jahre lang. Solange darf der Bewohner nicht zu einem günstigeren Energieversorger wechseln. Erzeugt wird die Energie für die Ikea-Häuser in einer kleinen Anlage aus Biomasse-Pelletkessel, Brennwert-Kesselanlage, Blockheizkraftwerk und einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. So könnten niedrige Preise und eine gewisse Unabhängigkeit vom Ölpreis erzielt werden. Doch verlangt evb deutlich höhere Energiepreise als andere Strom- und Gasanbieter in der Region. Für die Heizkosten enthält der Vertrag eine Preiserhöhungsklausel, die an den Preis von leichtem Heizöl gekoppelt ist. Das ist laut Bundesgerichtshof für die alleinige Berechnung des Gaspreises unzulässig. Und noch eine Überraschung ist eingebaut: Nach 15 Jahren dürfen die Käufer die Energiestation für 35 000 Euro übernehmen. Ob die alte Anlage dann noch diesen Wert besitzt, ist sehr fraglich. Nicht genannt ist der Ausgangswert der Anlage.
[Update 18. Mai 2010: Ikea will prüfen]
Ikea will als Reaktion auf diesen Schnelltest die vertraglichen Regelungen genau nachprüfen kündigte das Unternehmen in der Presseinformation vom 12. Mai an. Weiter heißt es dort, test.de hätten nicht die aktuellen Beschreibungen für das Boklok-Haus vorgelegen. Tatsächlich hat die Baufirma Bien-Zenker Stiftung Warentest Bauträgervertrag, Baubeschreibung sowie Strom- und Wärmelieferungsvertrag am 23. April zugeschickt. Verkaufsstart für die Häuser in Wiesbaden Auringen war nach Ikea-Angaben bereits am 17. April. Alle von Ikea angekündigten Korrekturen in Baubeschreibung und Vertrag kann test.de nicht bestätigen, weil sie der Redaktion nicht vorliegen. Vertragslaufzeiten von 15 Jahren mit dem Energieversorger seien üblich, erklärt das Möbelhaus. Laut Gesetz darf die Laufzeit von Fernwärmeverträgen jedoch maximal 10 Jahre betragen. Quelle: Stiftung Warentest, test.de