DA nehme ich mir mal die Freiheit, zu behaupten, dass das
geschwindelt ist.
Ich denke nicht. Wer generell zu viel isst, nimmt durch Sport nicht ab, sondern eher noch zu (Muskeln zu dem Fett). Man lebt dann zwar gesünder, aber nimmt trotzdem nicht ab.
ich gehe ins Fitnessstudio, seit fast 2 Jahren, und bin sowohl
schlanker, als auch fitter, und sogar ein bisschen leichter
(genau in der reihenfolge nehme ich es wahr), und das, obwohl
ich die Ernährungsumstellung nicht durchgeführt habe (immer
noch zu wenig Obst und Gemüse, zu viel Fett und Salz, aber
immerhin 3-4 Mahlzeiten statt 2).
Wie das mit den Mahlzeiten genau ist, da streiten sich die Experten auch drüber, die einen sagen, man darf den Körper nich die ganze Zeit vollstopfen, die anderen sagen, man muss immer satt sein, damit man nicht „hungert“ und zunimmt.
Wenn man rein durch Ernährungsumstellung abnehmen will, muss
man Kalorien reduzieren - also weniger Kalorien zu sich nehmen
als man eigentlich braucht, sonst nimmt man nicht ab.
Die Kombination machts, wie du schon sagst. Ich wollte nur damit zum Ausdruck bringen, dass es eben keinen Sinn hat, zu erwarten, wenn man ins Fittnesstudio geht, man automatisch abnimmt. Glück für dich, wenn es bei dir so gewesen ist. Die meisten dicken Leute nehmen aber wesentlich zu viele (versteckte) Kalorien zu sich, dass sie es mit Sport nie und nimmer runterkriegen.
Ideal ist also die Kombination aus beidem - gesund essen und
Sport treiben. Sport erzählt dem Körper auch „Hey, es ist
Bedarf,nimm, was Du kriegen kannst!“ und wenn man ihn dann
gleichzeitig regelmäßig füttert, weiß er, dass immer was
nachkommt. Das ist gut für den Stoffwechsel.
Wer nur Burge in sich reinfrisst, wird auch durch ständiges Essen und Sport nicht schlanker
Auch wenn der Körper weiß, dass er eigentlich schon genug hat.
Wenn man nur die ERnährung umstellt (und, man will ja
abnehmen, die Kalorienzufuhr reduziert), glaubt der Körper,
die Rezession bricht aus - wer weiß, wann wieder was kommt,
also: Stoffwechsel runterfahren und alles was geht anlagern,
für schlechte Zeiten.
Genau das passiert bei einer Diät. Jojo-Effekt. Aber bei einer dauerhaften Ernährungsumstellung bekommst du ja auch später nicht wieder mehr Kalorien. Das heißt dann aber, dass man konsequent sein muss. Heißt: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Ne Diät setzt einfach alles herunter. Bei einer guten Ernährung hast du alles, was du brauchst, du bekommst keinen „Hungerast“ und nimmst trotzdem ab. Und das abnehmen geht auch weeesentlich langsamer, als bei irgendwelchen Hungerkuren.
Man weiß ja nie… Ergebnis: man ist
schlaff, verliert zwar gewicht und volumen, aber auch Muskeln.
Der Trick ist, genug Eiweiße und auch Fette zu sich zu nehmen. Nur nicht zu viele.
(und das wird er noch eine weile
nach Ende der Mangelernährung tun) … hopppla, ehe du dich
versiehst, bist du schwerer als vorher.
Das ist das Missverständnis. Eine Ernährungsumstellung ist weder eine Diät, noch eine Mangelernährung. Ich sag nich, man soll den ganzen Tag Salat essen - das ist klar. Viele Menschen sind aber schlicht deshalb zu dick, weil sie nichtmal merken, was sie ungesundes essen. Manche sind z.B. einfach zu dick, weil sie nicht vernünftig Frühstücken, nämlich garnix. Wenn sie bewusst drauf achten (=> Ernährungsumstellung!!), dann klappts auch mit dem (gesunden und langsamen) Abnehmen.
Abgesehen von alledem halte ich eine derartige
Gewichtsreduktion (bzw. den entsprechenden Volumenverlust) in
dieser kurzen Zeit für illusorisch bis gefährlich.
Wieder Missverständnis, habe nie von kurzen Zeiträumen geredet. Allerdings: je dicker man ist, desto mehr darf man am Anfang auch abnehmen. Danach nimmt man immer langsamer ab.
Grüße
Laralinda