Hallo,
Frage an die Psychiater und Psychotherapeuten :
Wie sollten Menschen leben, damit Depressionen erst gar nicht
entstehen ?
Gruß
Angelika
Hallo,
Frage an die Psychiater und Psychotherapeuten :
Wie sollten Menschen leben, damit Depressionen erst gar nicht
entstehen ?
Gruß
Angelika
vorbeugen?
Hi,
Wie sollten Menschen leben, damit Depressionen erst gar nicht :entstehen ?
wenn man den Eindruck hat, bei sich selbst einer Depression vorbeugen zu müssen, dürfte dürfte die Entwicklung zu ihr hin bereits im Gang sein.
Gruß
Metapher
auch Hi,
Wie sollten Menschen leben, damit Depressionen erst gar nicht :entstehen ?
wenn man den Eindruck hat, bei sich selbst einer Depression
vorbeugen zu müssen, dürfte dürfte die Entwicklung zu ihr hin
bereits im Gang sein.
Wieso bist du so voreingenommen? Das steht dir gar nicht.
Man darf doch drüber nachdenken,wie man die Anteile verschiedener Persönlichkeitsstrukturen,die jeder in sich trägt,optimal integriert und mit ihnen umgeht.
Was ist daran falsch?
Das muß noch lange nicht krankhaft sein.
viele Grüsse
Heidi
Hallo Angelika,
Wie sollten Menschen leben, damit Depressionen erst gar nicht
entstehen ?
Na da bin ich aber mal gespannt auf die Antworten…
Lieber Gruß
Hi Heidi,
Wieso bist du so voreingenommen?
wieso voreingenommen? Das ist ein Beobachtungsresultat.
Einer aktuellen reaktiven depressiven Verstimmung braucht man nicht vorzubeugen und kann man auch gar nicht. Zumal soetwas zur gesunden psychischen Disposition dazugehört.
Auch der sog. saisonalen depressiven Verstimmung („Winterdepri“), zu den manche neigen, kann man vorbeugen, indem man für Licht sorgt.
Das Bedürfnis aber, einer Depression sensu stricto mit allen zugehörigen Symptomen vorbeugen zu müssen, bedeutet ja, daß sich irgendwelche der Symptome bereits bemerkbar gemacht haben.
Das Nicht-Vorhandensein von affektiven Eigenschaften und Neigungen, von ungünstigen sozialen Lebensumständen und -situationen, die bei einer Depression in der Regel vorliegen, ist aber keine Garantie dafür, daß eine Depression nicht entsteht.
Umgekehrt kann man solche Eigenschaften und Umstände, wenn sie vorhanden sind, auch nicht durch irgendein Vorbeugen verhindern.
So wars gemeint. Da gibts kein Vorbeugen - und auch kein Verbiegen 
Gruß
Metapher
Warum macht sich ueberhaupt noch jemand die Muehe auf Angelika Knaups Beitraege zu antworten?
Hi Metapher,
Einer aktuellen reaktiven depressiven Verstimmung braucht man
nicht vorzubeugen und kann man auch gar nicht. Zumal soetwas
zur gesunden psychischen Disposition dazugehört.
Seh ich bedingt so.Für manche Menschen kann das Zünglein an der Waagezur Katastrophe führen.Da kann z.B. ein Bewußtsein über die eigene Strukturierung wohl hilfreich sein.
Ich hatte noch nie Probleme mit Depression,aber ich habe depressive Anteile.Ganz normal.Trotzdem kann ich mir Gedanken machen,was mich denn aus den Angeln heben könnte und welche Einstellung zu den Dingen mir im Falle eines Falles hilft.Man kann z.B. lernen,seine eigenen Grenzen zu erspüren.
Das ist sicherlich ein Prozess von Jahren.
Aber man kann das auch im Alltag an sich selbst beobachten.
Auch der sog. saisonalen depressiven Verstimmung
(„Winterdepri“), zu den manche neigen, kann man vorbeugen,
indem man für Licht sorgt.
na,das ist doch schon was
Das Bedürfnis aber, einer Depression sensu stricto mit allen
zugehörigen Symptomen vorbeugen zu müssen, bedeutet ja,
daß sich irgendwelche der Symptome bereits bemerkbar gemacht
haben.
Gut,wenn man die Grippe schon hat,braucht man nicht mehr vorbeugen.
Das kann ich aber aus Angelika`s Frage nicht heraus lesen.
Ich halte Angelika auch nicht unbedingt für schwer depressiv,eher für eine(zeitweilig fehlgeleitete)Kämpfernatur
.Was sich auch nicht zwingend widerspricht,aber das führt jetzt zu weit…
Das Nicht-Vorhandensein von affektiven Eigenschaften und
Neigungen, von ungünstigen sozialen Lebensumständen und
-situationen, die bei einer Depression in der Regel vorliegen,
ist aber keine Garantie dafür, daß eine Depression
nicht entsteht.
Aber wo steckt dann die Disposition?
Umgekehrt kann man solche Eigenschaften und Umstände, wenn sie
vorhanden sind, auch nicht durch irgendein Vorbeugen
verhindern.
Ich glaube schon,dass man sich-zumindest grundsätzlich-Mittel aneignen kann,um im Falle eines Falles das Schlimmste zu verhindern.
Nicht aber,wenn wir in der stufenlosen Regelung bereits im roten Bereich angekommen sind.
So wars gemeint. Da gibts kein Vorbeugen - und auch kein
Verbiegen
Ich finde den thread interessant und zu schade um abgewürgt zu werden.
Menschen können sich wohl helfen.Auch,indem sie sich im Vorfeld mit sich selbst und dem Thema auseinandersetzen.
viele Grüsse
Heidi
Hallo Angelika,
Frage an die Psychiater und Psychotherapeuten :
sorry,wenn ich mich hier nochmal bescheiden zu Wort melde,aber weil ich mich vorhin etwas weit aus dem Fenster gelehnt habe,möchte ich noch kurz was dazu sagen.
Wie sollten Menschen leben, damit Depressionen erst gar nicht
entstehen ?
wie Metapher schon sagt,wird das 1:1 so nicht gehen.
Was aber,glaube ich,jeder tun kann,ist entsprechend Aufmerksamkeit auf sich selbst zu verwenden,
die eigenen Reaktionen auf verschiedenen Stress und belastende
Ereignisse erkennen-und wo nötig oder möglich auch gegensteuern,
sich mit der eigenen Strukturierung auseinandersetzen,
den eigenen Gefährdungsgrad einschätzen lernen,
sich stützende Refugien schaffen,
rechtzeitig Hilfe annehmen.
Solche Überlegungen finde ich für jede Persönlichkeitsstruktur sinnvoll.Im normalen Rahmen.
So.Das war`s auch.
viele Grüsse
Heidi
Hallo,
Das Bedürfnis aber, einer Depression sensu stricto mit allen
zugehörigen Symptomen vorbeugen zu müssen, bedeutet ja,
daß sich irgendwelche der Symptome bereits bemerkbar gemacht
haben.
oder es ist Ausdruck einer Angst vor Depressionen.
Gruß,
Malte
Hallo
Wie sollten Menschen leben, damit Depressionen erst gar nicht
entstehen ?
oder wie sollten Menschen leben, damit Krankheiten erst garnicht
auftreten.
Es ist zwar „billig“ Dich auf
http://de.wikipedia.org/wiki/Depressionen
hinzuweisen, es geht aber am schnellsten.
Viele unterschiedliche Formen oder Ursachen zeigen, daß es DIE
Depression nicht gibt.
Es könnte immer nur spezifisch dort angesetzt werden, wo sich eine
spezielle Gefährdungslage ergibt.
Hast Du eine - für Dich oder andere ?
Gruß VIKTOR
Hallo Malte,
Das Bedürfnis aber, einer Depression sensu stricto mit allen
zugehörigen Symptomen vorbeugen zu müssen, bedeutet ja,
daß sich irgendwelche der Symptome bereits bemerkbar gemacht
haben.oder es ist Ausdruck einer Angst vor Depressionen.
Das ist feinsinnig erkannt. Das kann auch zwanghaft sein.
Was ich nur nicht so gut finde,ist es zu vermitteln,man dürfe oder solle sich erst im dysfunktionalen Zustand mit seelischen Befindlichkeiten befassen.Es kann auch einfach spannend und nützlich sein.Solche Fragen kann man relativ schnell bei sich selber abklären,oder ein Auge darauf haben,je nach dem.
Bei einem,sagen wir Formenkreis,der so häufig auftritt,finde ich das nicht übertrieben.Und so mancher würde vielleicht nicht ganz so blind hineinrasseln.Aufklärung eben.
Es würde ja auch niemand als phobisch empfinden,wenn einer einen 1.Hilfe-Kurs macht oder sich gegen Grippe impfen lässt(es ist natürlich ein kleines bisschen phobisch
.
viele Grüsse
Heidi
Hallo Heidi (tumiat), Du schreibst :
Ich halte Angelika auch nicht unbedingt für schwer
depressiv,eher für eine(zeitweilig fehlgeleitete)Kämpfernatur
Hast Du in Deinem Leben schon ein einziges Mal ein Gespräch mit mir geführt ?
Kennen wir uns ? Falls „ja“, wodurch und wieviele Minuten ?
Woher nimmst Du die Ü., zu behaupten, dass ich „zeitweise fehlgeleitet“ wäre ?
Gib doch mal zwei Beispiele für Deine Behauptung, dass ich „fehlgeleitet“ sei.
Und wer hat Deiner Meinung nach mich „fehlgeleitet“ !
Ich selber mich vielleicht ?
Gruß
Angelika
Warum macht sich ueberhaupt noch jemand die Muehe auf Angelika
Knaups Beitraege zu antworten?
sähst Du gerne Hass ?
Nein, das ist sehr, sehr einseitig gedacht, Malte !
Mehr als eine Millionen Menschen in Deutschland sind depressiv.
Und es gibt mindestens zwei weitere Millionen Menschen in Deutschland, die in ihrem Leben mit einem depressiven Menschen zu tun hatten, haben oder haben werden.
Warum also sollten Menschen sich nicht darum bemühen, herauszufinden, wie man das Entstehen einer bestimmten Krankheit verhindern kann ?
Es gibt ja schließlich auch Hinweise, wie man Herzinfarkt oder Krebs verhindern kann.
Außerdem ist anscheinende noch keiner hier darauf gekommen, dass ich keineswegs für mich persönlich diese Frage gestellt habe, sondern für andere Menschen (hunderte Menschen), die Angst vor Depressionen haben und an verschiedenen Stellen im Internet nach Hilfe suchen.
Ich selbst kenne Einiges, was hilft Depressionen zu verhindern.
Nur eines davon wurde hier genannt : für Licht sorgen.
Eure Antworten auf meine Fzagen zeigen aber noch viel, viel mehr.
Der ein oder andere intelligente Mensch wird wohl drauf kommen.
Gruß
Angelika
Nein, das ist sehr, sehr einseitig gedacht, Malte !
Was bitte ist an einer Möglichkeit einseitig gedacht?
.m
Hallo Heidi,
Du schreibst :
Was aber,glaube ich,jeder tun kann,ist entsprechend
Aufmerksamkeit auf sich selbst zu verwenden,
die eigenen Reaktionen auf verschiedenen Stress und belastende
Ereignisse erkennen-und wo nötig oder möglich auch
gegensteuern,
Ich denke jetzt an mehrere ehemals depressive Menschen (mit denen ich in meinem Leben zu tun hatte), gebildete und wenig gebildete Menschen.
Zumindest einige wenig gebildete Menschen können mit dem Rat „Aufmerksamkeit auf sich selbst verwenden“ nicht sehr viel anfangen.
Können wenig gebildete Menschen eigentlich einschätzen, welche ihrer Reaktionen für sie positiv und welche eher ungünstig sind ?
Der eine Mensch würde „Luft ablassen“ für eine hilfreiche Reaktion halten (eine Reaktion, die das Entstehen einer Depression verhindert), ein anderer Mensch aber sieht im „Luft ablassen“ eine negative Reaktion, die verhindert werden muss.
Hat jeder Mensch, der Probleme hat, die Bereitschaft oder Fähigkeit, objektiv zu beurteilen, ob seine Reaktion auf Kritik normal (in Ordnung) oder eher annormal (nicht in Ordnung) ist ? Nein !
Nur ein Beispiel :
Vor einigen Jahren habe ich in dem Mietshaus, in dem ich wohnte, eine junge Ärztin (Berufsanfängern, Cornelia W.) erelebt, die mir gegenüber einen extremen Affektausbruch bekam, weil ich ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, mich in eine bestimmte Rolle hineinzudrängen und sich selbst als Psychotherapeutin aufzuspielen sie hatte nicht die geringste Ausbildung auf dem Gebiet, spielte aber Psychotherapeutin bei einer spontanen Begegnung im Hausflur). Diese Ärztin hatte (auffällige) seelische Probleme verschiedener Art. Statt aber sich selbst in eine Psychotherapie zu begeben und sich bei mir für ihr widerliches Verhalten zu entschuldigen, hat sie überall herum erzählt, ich sei psychisch krank und wolle mir von ihr nicht helfen lassen.
Ihrem Ehemann (der auffällig nett zu mir gewesen war und mir erzählt hatte, dass er eigentlich gar nicht hatte heiraten wollen) sagte sie, ich sei ihr gegenüber frech geworden. Ihm verheimlichte sie ihren Affektausbruch. Auch gegenüber anderen Personen (im Haus und in der Nachbarschaft) sprach sie gezielt schlecht über mich. Sie baute ein Lügengebäude auf und vertuschte ihre Probleme systematisch.
Gruß
Angelika
sich mit der eigenen Strukturierung auseinandersetzen,
den eigenen Gefährdungsgrad einschätzen lernen,
sich stützende Refugien schaffen,
rechtzeitig Hilfe annehmen.Solche Überlegungen finde ich für jede Persönlichkeitsstruktur
sinnvoll.Im normalen Rahmen.
So.Das war`s auch.viele Grüsse
Heidi
vorläufig
Hi,
Das Bedürfnis aber, einer Depression sensu stricto mit allen zugehörigen Symptomen vorbeugen zu müssen, bedeutet ja, daß sich irgendwelche der Symptome bereits bemerkbar gemacht haben.
oder es ist Ausdruck einer Angst vor Depressionen.
Yess, oder auch ein Anflug von Hypochondrie.
Beides aber könnten bereits sich entwickelnde Vorläufer von Komponenten sein, die auch bei diversen Depressionstypen anteilig sind.
Hi Angelika,
du kannst mit Totschlagargumenten á la „du kennst mich ja nicht“ nicht dagegen ankommen, dass hier gewisse Eindrücke entstehen. Ich kann irgendwie überhaupt nicht nachvollziehen, dass man sich dann nicht mal zurückzieht und sich fragt, wodurch die entstehen, sondern sich in das Selbstverteidigungs-Hamsterrad begibt. Naja, ist irgendwie auch bequemer.
Gruß in freudiger Erwartung auf den Gegenangriff
Judy
Hallo Angelika,
Ich halte Angelika auch nicht unbedingt für schwer
depressiv,eher für eine(zeitweilig fehlgeleitete)KämpfernaturHast Du in Deinem Leben schon ein einziges Mal ein Gespräch
mit mir geführt ?
ja,ich kann mich erinnern…
Kennen wir uns ? Falls „ja“, wodurch und wieviele Minuten ?
irgendwie geht mir das Bedürfnis nach mehrein bisschen ab…
Woher nimmst Du die Ü., zu behaupten, dass ich „zeitweise
fehlgeleitet“ wäre ?
wenn du deine power,die ich ohne weiteres an dir schätze,in konstruktive Bahnen lenken würdest,könnest du vielleicht mal was bewegen.
Gib doch mal zwei Beispiele für Deine Behauptung, dass ich
„fehlgeleitet“ sei.
du benimmst dich hier paranoid und menschenfeindlich.
Und wer hat Deiner Meinung nach mich „fehlgeleitet“ !
Ich selber mich vielleicht ?
Jooh!!
Gruß
Heidi
Hallo Angelika,
Zumindest einige wenig gebildete Menschen können mit dem Rat
„Aufmerksamkeit auf sich selbst verwenden“ nicht sehr viel
anfangen.Können wenig gebildete Menschen eigentlich einschätzen, welche
ihrer Reaktionen für sie positiv und welche eher ungünstig
sind ?
Ich versteh schon deinen Einwand.Und ich weiß auch,dass das,
was ich geschrieben habe nicht uneingeschränkt anwendbar ist.
Bildung ist hier aber gar nicht so entscheidend.Es geht um das intuitive Erfassen dessen,was einem guttut.
Und das wird von anderen Faktoren bestimmt.
Aber alle Worte sind den Verschleiß der Tastatur nicht wert,wenn jemand sowieso nichts annehmen will.
Gruß
Heidi