Hallo !
Auf keinen Fall darf man mit dem Wissen von heute an diese Geschichte herangehen!!!
Damals gab es keinen Staat Israel. Es gab nirgends eine Lobby für die Juden.
Die Juden waren den Europäern als Viehhändler und Geldverleiher auf dem Land bekannt. Als Besitzer großer Kaufhäuser, Banken und Fabriken in den Städten. Sie waren Ärzte, waren Professoren, Wissenschaftler.
Sie standen fast immer eine oder mehrere Stufen über dem deutschen Pöbel.
Das macht neidisch, das macht wütend! Das weckt keine Sympathie.
Deutsche Ärzte, Wissenschaftler standen sehr schnell im Sold der Nazis. Die Hand, die mich füttert, beiße ich nicht! Theologen, die Masse, waren Nazis.
Die Verhaftung und Ausweisung der Juden wurde nicht als Schlimmes gesehen. Ich habe mich vor ein paar Jahren mit einer netten alten Dame unterhalten. Sie meinte: aber die müssen doch etwas ausgefressen haben, sonst hätte man sie nicht so behandelt.
Was hatte man danach nicht auch noch für Vorteile! Die Wohnungseinrichtungen der jüdischen Häuser wurden billig oder umsonst verteilt. Die Häuser gingen meistens in Stadteigentum über.
Die Zeit damals war nicht die gute Zeit. Jeder hatte mit sich selbst genug zu tun. Die Männer hatten ihre Probleme mit dem Arbeitsdienst, mit dem Militärdienst, mit der Partei, in die sie eintreten sollten und teilweise mußten, um einen Job zu bekommen.
Vor Hitler 6 Millionen Arbeitslose. Während der Hitlerzeit keine. Was sollte man da meckern?
Dem Fabrikarbeiter war es vollkommen egal, ob er Spaten herstellte oder Panzer. Hauptsache Arbeit. Und sich dann noch Gedanken über die verschwundenen Juden machen? Nein.
Dem heutigen Werftarbeiter ist es egal, ob er Kriegsschiffe baut oder Frachter. Dem Arbeiter bei Henschel ist es egal, ob er Panzer oder LKW baut. Die Grünen fordern bzw bewilligen den Verkauf von deutschen Panzern in die Türkei! Wer wird diese heutigen Arbeiter und Politiker mal fragen, was er da gemacht hat!
So lange es ruhig war in Deutschland (bis Kriegsbeginn), war man froh, seine Ruhe zu haben. Die Juden wurden bis dahin nur umgesiedelt oder ausgewiesen.
Mit Kriegsbeginn hatte jede Familie so viele eigene Probleme, dass ihnen die der Juden vollkommen egal waren.
Sollte sich meine Familie etwa Gedanken über einen verschwundenen jüdischen Viehhändler oder Bankier machen, wenn mein Vater und seine drei Brüder an der Front waren und jeden Tag die Todesnachricht kommen konnte?
Damals gab es schon so viele Kriegsgefangenenlager, dass der normale Deutsche nicht mehr unterscheiden konnte, was es war.
Ich habe viele Fremdarbeiter (heute nennt man sie Zwangsarbeiter) kennengelernt, die bei uns und bei Nachbarn wohnten und arbeiteten. Die am gleichen Tisch mit aßen, wie die Deutschen. Aus heutiger Sicht war damals jedes Haus ein KZ, weil in fast jedem Haus ein Fremdarbeiter lebte. Für heutige Generation unvorstellbar. Diese polnischen Fremdarbeiter sind teilweise nach 1945 von den deutschen Sklaventreibern adoptiert worden, weil sie Angst hatten, zurück nach Polen zu gehen.
Das, was mit den Juden geschah, war den meisten Deutschen damals vollkommen egal, weil ihr eigenes Elend genauso groß war. Jede Familie verlor mehrere Mitglieder. Was zählt da, ein ihnen fremder Jude.
Eine Mutter, die ihren Mann und den Sohn im Krieg verlor hatte ihre eigenen Probleme. Hätte man ihr gesagt, die beiden Juden aus dem Nebenhaus sind umgebracht worden, was hätte sie da antworten können?
Frauen, die bis in die 50erJahre auf ihre Männer warteten, machten sich keinen opf über andere.
Ich weiß, das sind alles nur faule Ausreden, aber heute mit den heutigen Generationen darüber zu diskutieren bringt überhaupt nichts. Welcher von diesen heutigen Gewissenshabern würde sich aufregen, wenn man die Tüken rauswirft? Und er dadurch wieder einen Job bekommt?
mfgConrad