Hallo
Also ich wollt mal fragen ob es normal ist wie bei mir die Reitstunden ablaufen. Also das ist so dass es superschnell vorwaertsgeht. Uns wurde von Anfang an fast nie was gesagt, aber wir muessen alles sofort machen. Das heisst, dass wir sozusagen von selbst den richtigen Rytmus beim Traben finden muessen, und auch das Bremsen beim Galopieren wurde uns nicht beigebracht. (Was aeusserst nervenaufreibend ist wenn man schlussendlich merkt dass das Tier nicht stoppt). Nach 4 Stunden hab ich also gemacht: gehen: Trab, Galopp, Springen und Ausritt in die Berge. Klingt zwar alles toll, ich hab aber nach dem erstem Mal Galopp so die Hose voll dass ich mich geweigert hab es wieder zu machen. Sie hat mich dann gezwungen, hat gesagt es wuerden nur 2 Schritte gemacht und hat das Pferd dann nicht mehr angehalten bekommen. So, ich geh also da wahrscheinlich nicht mehr hin (ich hab aber fuer 10 Mal zahlen muessen) und wuerde gern wissen ob es ueblich ist, offensichtlich aengstliche Schueler wieder so was anzutun. Ich mein ich hab ja kein Problem mit Trab oder Springen aber Galopp ist mir einfach zu schnell. Ich wuerde naemlich gern spaeter mal ne andere Schule versuchen aber nicht wenn ich da auch wahrscheinlich zu Galopp gezwungen werd.
Dankschoen Tschuessi
Hallo carole,
nein, daß ist ganz gewiss nicht die richtige oder normale Vorgehensweise und an Deienr Stelle würde ich die Reitschule wechseln.
Normalerweise fängt man an der Longe an, sprich geführt, und der Anfänger kann sich erstmal an das Gefühl auf dem Pferd und den Rythmus dabei gewöhnen. Nach und nach, jenachdem wie es der schüler braucht sollten dann weitere LEktionen eingebaut werden, die auch hinterfragt und theoretisch behandelt werden sollten.
Was bringt es wenn man nicht weiß warum man etwas tut, dann kann mans nicht wirklich einsetzen.
Wenn Du noch mehr Fragen hast kannst Dich ja mal melden 
cu,
Isis
etwas länger…
Hi!
Man muss lernen Vertrauen zum Pferd und auch zu sich selbst zu finden.
Gleichgewicht ist dabei ganz wichtig, dafür gibt es gymnastische Übungen auf dem Pferderücken.
Zunächst steht mitunter das Sitzen im Sattel im Vordergrund, der beginnende Reiter muss sich sicher werden und den Rhythmus des Pferderücekns und der Bewegung kennenlernen.
Im Schritt und im Trab.
Die Zügelführung kommt erst danach, wenn man einigermasen seine Hände bei Bewegung des Pferdes ruhig halten kann.
Alles das findet an der Longe statt.
Wenn ein Reiter ängstlich ist sollte abgebrochen werden weil es nichts bringt, das Pferd spürt die Angst des Reiters und dieser verkrampft sich.
Der Vertrauensprozess geht nicht von heute auf morgen, manch einer tut sich auch schwer mit dem Sitzen.
Muskelkater…
Ich reite 18 Jahre und weiss wovon ich rede…
Aber es hat sich gelohnt teilweise auch mal „in den sauren Apfel“ zu beissen…
Reitsport ist toll und ich möchte das nicht missen!!
Meine Stute habe ich selber bis L Dressur ausgebildet…und die Vertrauensbasis, die zwischen dem Pferd und mir entstanden ist, ist etwas wunderschönes…
Reiterliche Grüße
Anna
Danke
Hallo nochmal
Also ich werd’s jetzt so machen, dass ich in diesem Stall jetzt aufhoere und in 2 Jahren wenn ich mit der Uni fertig bin und wieder in Luxemburg bin, werd ich da wieder anfangen, denn ich denk dass die das hier in Schottland im allgemeinen nicht so ernst nehmen. Ich bin mir sicher dass mir Reiten auch weiterhin grossen Spass machen wird, wenn ich denn noch mal langsam beginnen kann, denn der Sport ansich ist schon toll.
Tschuessi