Wie nennt man diesen 'Delikt'

Ich mutmaße, daß wir uns nur in der Formulierung nicht ganz einig sind. So oder so verweise ich auf das verlinkte Urteil vom LG Krefeld in einem der untenstehenden Artikel.

Gruß,
Christian

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Die gewünschte Antwort auf die Frage wurde bereits vom
Kollegen w. gegeben. Da dies gegeben war, habe ich mir die
Freiheit herausgenommen, eine Antwort zu geben, die der
Linksfahrende sicherlich nicht hören wollte, die aber nach
meiner Erfahrung für 90% der beschriebenen Überholvorgänge die
richtige ist. Zur Vorgeschichte eines solchen Überholvorgangs
gehört dann meist noch ein Verstoß gegen § 5 Abs. 4.

Also ich bin kein Statistiker, fahre aber auch sehr viel Auto und kann das nicht bestätigen. Es genügt mit ganz normalem gesetzekonformem Sicherheitsabstand mit ganz normaler Geschwindigkeit zu überholen und schon wird man rechts überholt und geschnitten.

Gruß
Tom

Hallo Tom,

Also ich bin kein Statistiker, fahre aber auch sehr viel Auto
und kann das nicht bestätigen. Es genügt mit ganz normalem
gesetzekonformem Sicherheitsabstand mit ganz normaler
Geschwindigkeit zu überholen und schon wird man rechts
überholt und geschnitten.

was Du erlebst, kann ich nicht beurteilen. Ich erlebe es jedenfalls ständig, daß 100 Meter vor mir jemand mit 120 km/h ausschert und ich von 200 auf 120 runterbremsen muß, daß die Bremsen ruckeln (ABS), wobei ich Wert auf die Feststellung lege, daß ich in solchen Situatione nicht rechts überhole.

Gelegentlich findet sich bei längeren Fahrten auch zufällig eine Kolonne schnellfahrender Mitbürger zusammen, bei denen man gewöhnlich dem aggressivsten Fahrer die Führung überläßt und wo man dann sehen kann, wie der in den oben beschriebenen Fällen anfängt, hinter dem Linksfahrer rumzuturnen, um dann bei Gelegenheit auch mal in schwachsinniger Manier rechts vorbeizufahren.

Ich tue mich in solchen Fällen immer schwer, Ursache und Wirkung eindeutig festzustellen. Ich halte es für eine Tatsache, daß unachtsame Fahrer andere Fahrer (auch gerne als Idioten zu bezeichnen) oft zu Fahrmanövern provozieren, die a) nicht erlaubt und b) unter normalen Umständen nicht erforderlich gewesen wären.

Hinzu kommt auch, daß in Deutschland kaum jemand freiwillig nach einem Überholvorgang die linke Spur verläßt, wenn man ihm von hinten nicht ein bißchen näher auf die Pelle rückt, womit ich aber ausdrücklich keine Abstände im einstelligen Bereich meine. Zuguterletzt möchte ich noch erwähnen, daß es durchaus hilfreich ist, wenn man nicht anfängt zu blinken, wenn man sich schon halb auf der mittleren/rechten Spur befindet. Wird rechtzeitig geblinkt, kann der Hintermann schon zu diesem Zeitpunkt wieder beschleunigen, was wiederum auch kleinere Lücken zum Einscheren nutzbar macht, weil der Hintermann dann schon lange am Überholten vorbei ist, bevor auf dessen Spur das nächste Hindernis auftaucht.

Eigentlich alles relativ einfache Dinge, die dummerweise nur die wenigsten Autofahrer beherrschen. Ob die Ursache im Bereich der Dummheit, Rücksichtslosigkeit oder Ahnungslosigkeit liegt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Gruß,
Christian

Ist behördlicherseits ständiges Beschleunigen auf 200 - 250 km/h gefolgt von scharfem Abbremsen vor langsameren Überholvorgängen als bestimmungsgemäßer Gebrauch erwünscht oder gibt es eine anderslautende Geschwindigkeitsempfehlung, und, wenn ja, wie wird diese begründet?

Pavel

Ist behördlicherseits ständiges Beschleunigen auf 200 - 250
km/h gefolgt von scharfem Abbremsen vor langsameren
Überholvorgängen als bestimmungsgemäßer Gebrauch erwünscht
oder gibt es eine anderslautende Geschwindigkeitsempfehlung,
und, wenn ja, wie wird diese begründet?

Wenn ich mich recht entsinne, gibt es eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, die jedoch auf sechspurigen, über 20 Kilometer geradeaus verlaufenden und wenig befahrenen Autobahnteilstücken unmittelbar ein Wachkoma zur Folge hat.

Sofern die Straße dem Zustand der Unbefahrbarkeit nahe ist - bspw. durch gelegentliche zwei Zentimeter hohe Hubbel, Kurven von mehr als zehn Grad Krümmung oder Gefälle von mehr als 0,5% -, wird dem deutschen Autofahrer von der fürsorglichen Bürokratie sicherheitshalber eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h zur Seite gestellt, an die ich mich dann selbstverständlich halte.

Gruß,
Christian

Ich mutmaße, daß wir uns nur in der Formulierung nicht ganz
einig sind. So oder so verweise ich auf das verlinkte Urteil
vom LG Krefeld in einem der untenstehenden Artikel.

Ich hoffe, daß wir uns einig sind, daß Deine Behauptung schlichtweg falsch ist. Die Formulierung des Gesetzes ist eindeutig.

Ich versuchs noch einmal: Ich wollte darauf hinaus, daß der rein körperliche Aspekt der Gewalt nicht zwangsläufig gegeben sein muß, wie von der Kollegin Schneehase behauptet.

Gruß,
Christian

P.S.
Freut mich, daß Du Dich inzwischen zu längeren Statements hinreißen läßt. Zumindest aus meiner Sicht hat das den „Wert“ Deiner Artikel deutlich gesteigert.

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Ich versuchs noch einmal: Ich wollte darauf hinaus, daß der
rein körperliche Aspekt der Gewalt nicht zwangsläufig gegeben
sein muß, wie von der Kollegin Schneehase behauptet.

Dann solltest Du in Zukunft die Stelle zitieren, gegen Du Dich richtest und nicht eine andere - vollkommen korrekte - Aussage und auch schreiben, worauf Du denn hinauswillst.

Freut mich, daß Du Dich inzwischen zu längeren Statements
hinreißen läßt. Zumindest aus meiner Sicht hat das den „Wert“
Deiner Artikel deutlich gesteigert.

Eigentlich Verschwendung, da ein Wort gereicht hätte. Aber wenn Du meinen Rat befolgst, bewegen sich Deine Artikel vielleicht auch irgendwann mal in den Bereich eines „Wertes“.

Moin,

im Übrigen sind die von Dir beobachteten Verhaltensweisen auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten stetig zu beobachten. Zumindest auf der A7 welche ich zu befahren das tägliche Vergnügen habe.

Bye
Rolf

Info für alle: Delikt ist neutral
Das Substantiv „Delikt“ ist sächlich (neutral). Deshalb muß es korrekt „dieses Delikt“ heißen. Sorry, aber mir haben die Augen wehgetan.

Gruß, Uwe

Manche Menschen können beim Autofahren Langeweile ertragen, andere werden bei Langeweile auf der Autobahnfahrt Dir zufolge komatös. Wer von beiden hat die bessere charakterliche Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr?

OT. na ja

Wenn ich mich recht entsinne, gibt es eine
Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, die jedoch auf
sechspurigen, über 20 Kilometer geradeaus verlaufenden und
wenig befahrenen Autobahnteilstücken unmittelbar ein Wachkoma
zur Folge hat.

Wissenschaftlich gesehen führt das Fahren mit hoher Geschwindigkeit schneller zur Ermüdung als das Fahren mit niedriger Geschwindigkeit.

Schönen Gruß

Christian

Hallo!

was Du erlebst, kann ich nicht beurteilen. Ich erlebe es
jedenfalls ständig, daß 100 Meter vor mir jemand mit 120 km/h
ausschert und ich von 200 auf 120 runterbremsen muß, daß die
Bremsen ruckeln (ABS), wobei ich Wert auf die Feststellung
lege, daß ich in solchen Situatione nicht rechts
überhole.

Wenn ein LKW mit 80 auf der Autobahn fährt ist es aber völlig in Ordnung ihn mit 120 zu überholen. Es ist zwar wohl klar, dass der Überholende nicht beim Fahrstreifenwechsel nach links schneiden darf (das ist klar verboten), aber die Tatsache per se, dass du da von 200 auf 120 herunterbremsen musst ist schon dein Problem, wenn du 200 fährst - wenn du so schnell fährst, dann musst du mit so etwas auch rechnen.

Gelegentlich findet sich bei längeren Fahrten auch zufällig
eine Kolonne schnellfahrender Mitbürger zusammen, bei denen
man gewöhnlich dem aggressivsten Fahrer die Führung überläßt
und wo man dann sehen kann, wie der in den oben beschriebenen
Fällen anfängt, hinter dem Linksfahrer rumzuturnen, um dann
bei Gelegenheit auch mal in schwachsinniger Manier rechts
vorbeizufahren.

Das ist richtig.

Ich tue mich in solchen Fällen immer schwer, Ursache und
Wirkung eindeutig festzustellen. Ich halte es für eine
Tatsache, daß unachtsame Fahrer andere Fahrer (auch gerne als
Idioten zu bezeichnen) oft zu Fahrmanövern provozieren, die a)
nicht erlaubt und b) unter normalen Umständen nicht
erforderlich gewesen wären.

Das stimmt teilweise - das Problem ist aber leider, dass die unachtsamen Fahrer immer die anderen sind und wer sich zu rechtswidrigen Fahrmanövern „provozieren“ lässt, der ist geistig nicht in der Lage ein Kraftfahrzeug zu lenken. So viel Selbstbeherrschung kann man einem Autofahrer wohl abverlangen. Das kommt mir so vor, wie die Leute, die an unübersichtlichen Stellen überholen und sagen, dass sie vom Vorherfahrenden dazu provoziert werden - tut mir leid, aber wer so etwas sagt, sollte keinen Führerschein haben (vom Gesetz wäre das ja an sich auch so vorgesehen). Ich will damit nicht sagen, dass jeder einmal einen Fehler macht oder sich zu irgendetwas hinreißen lässt - aber wer selbst einen solchen Fehler macht, kann doch nicht immer die anderen für seine eigenen Dummheiten verantwortlich machen.

Hinzu kommt auch, daß in Deutschland kaum jemand freiwillig
nach einem Überholvorgang die linke Spur verläßt, wenn man ihm
von hinten nicht ein bißchen näher auf die Pelle rückt, womit
ich aber ausdrücklich keine Abstände im einstelligen Bereich
meine.

Das ist ein Phänomen, welches mich auf deutschen Autobahnen auch immer besonders ärgert.

Zuguterletzt möchte ich noch erwähnen, daß es durchaus
hilfreich ist, wenn man nicht anfängt zu blinken, wenn man
sich schon halb auf der mittleren/rechten Spur befindet. Wird
rechtzeitig geblinkt, kann der Hintermann schon zu diesem
Zeitpunkt wieder beschleunigen, was wiederum auch kleinere
Lücken zum Einscheren nutzbar macht, weil der Hintermann dann
schon lange am Überholten vorbei ist, bevor auf dessen Spur
das nächste Hindernis auftaucht.

Da widerspreche ich zwar nicht, in der Praxis ist es aber leider so, dass einem der Hintermann, sobald man rechts blinkt viel zu knapp auffährt - es ist aber trotzdem richtig, was du sagst.

Eigentlich alles relativ einfache Dinge, die dummerweise nur
die wenigsten Autofahrer beherrschen. Ob die Ursache im
Bereich der Dummheit, Rücksichtslosigkeit oder
Ahnungslosigkeit liegt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Die Ursache liegt in mangelnder Rücksicht, in mangelnder Selbstbeherrschung und in Selbstüberschätzung (weil ich hab das Auto ja im Griff, natürlich im Unterschied zu den anderen). Warum tut man nicht wirklich etwas dagegen? - Weil sich dann jeder selbst bei seinen Fehlern ertappt fühlt und sich bei der Nase nehmen müsste - und wer will das schon.

Gruß
Tom

Hallo!

Wenn ich mich recht entsinne, gibt es eine
Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, die jedoch auf
sechspurigen, über 20 Kilometer geradeaus verlaufenden und
wenig befahrenen Autobahnteilstücken unmittelbar ein Wachkoma
zur Folge hat.

Da muss ich wieder auf die mangelnde geistige Eignung verweisen. Da müssten ja alle Autofahrer in ganz Europa im Wachkoma liegen - so schnell wie in Deutschland darf man nämlich nirgendwo fahren und es gibt auch keine ernsthaften Absichten, das zu ändern.

Ich will damit auch nicht sagen, dass ich nicht auch selbst in solchen Situationen in Deutschland schneller als 130km/h fahre, aber ich habe noch nie irgendein Problem damit gehabt, dass ich das in Österreich z.B. nicht darf und auch nicht tue.

Sofern die Straße dem Zustand der Unbefahrbarkeit nahe ist -
bspw. durch gelegentliche zwei Zentimeter hohe Hubbel, Kurven
von mehr als zehn Grad Krümmung oder Gefälle von mehr als 0,5%
-, wird dem deutschen Autofahrer von der fürsorglichen
Bürokratie sicherheitshalber eine Geschwindigkeitsbegrenzung
von 80 km/h zur Seite gestellt, an die ich mich dann
selbstverständlich halte.

Das ist vorbildlich - wird aber leider von sehr vielen Autofahrern nicht so beachtet.

Gruß
Tom

Klarstellung
Wie so oft, ist es an dieser Stelle mal wieder notwendig klarzustellen, daß geringe Geschwindigkeit natürlich nicht zu Wachkoma oder ähnlichen Zuständen führt.

Meine Antwort war nur der plump-dämlichen Anmache meines Vorredners geschuldet, bei der sich eine sachliche Antwort nicht gelohnt hätte, weil für ihn - wie auch seine nächste Antwort zeigt - Geschwindigkeiten von mehr als 130 offensichtlich per se den Tatbestand des versuchten Mordes erfüllen.

C.

Guten morgen.

Vorab: Zu der 130 km/h-Geschichte habe ich eine Klarstellung verfaßt. Dies nur als Hinweis, da ich mir selbst und nicht den jeweiligen Antwortern geantwortet habe. Faulheit siegt.

Wenn ein LKW mit 80 auf der Autobahn fährt ist es aber völlig
in Ordnung ihn mit 120 zu überholen. Es ist zwar wohl klar,
dass der Überholende nicht beim Fahrstreifenwechsel nach links
schneiden darf (das ist klar verboten), aber die Tatsache per
se, dass du da von 200 auf 120 herunterbremsen musst ist schon
dein Problem, wenn du 200 fährst - wenn du so schnell fährst,
dann musst du mit so etwas auch rechnen.

Natürlich, und da ich bisher auch noch niemandem reingefahren bin, der auf die linke Spur gewechselt ist (und das auch schon bei Abständen von weniger als 100 Metern), dürfte klar sein, daß ich mit sowas durchaus rechne. Mal abgesehen davon, daß derartige Volldeppen vor dem eigentlichen Überholvorgang meist eine typische Schlingerbewegung vollziehen, an der man ihre unchristlichen Absichten erahnen kann. Dabei zieht der Wagen zunächst nac rechts (Blick in den Rückspiegel mit entsprechender Gegenbewegung der Hände/Arme) und anschließend langsam nach links (vorweggenommene Bewegung wähernd des Denkvorgangs). Passiert in 99% der Fälle, der Überraschungseffekt ist also auf einen kleinen aber natürlich durchaus gefährlichen Anteil begrenzt.

Auf Streckenabschnitten, auf denen ich die Fahrbahn nicht weit genug überblicken kann, fahre ich natürlich nicht mit Geschwindigkeiten jenseits der 200. Ich kann ja nicht erwarten, daß die Leute sich ihr Leben lang auf der Mittelsprur aufhalten, nur weil sie die Stercke nicht zwei Kilometer nach hinten überblicken können.

Ich tue mich in solchen Fällen immer schwer, Ursache und
Wirkung eindeutig festzustellen. Ich halte es für eine
Tatsache, daß unachtsame Fahrer andere Fahrer (auch gerne als
Idioten zu bezeichnen) oft zu Fahrmanövern provozieren, die a)
nicht erlaubt und b) unter normalen Umständen nicht
erforderlich gewesen wären.

Das stimmt teilweise - das Problem ist aber leider, dass die
unachtsamen Fahrer immer die anderen sind und wer sich zu
rechtswidrigen Fahrmanövern „provozieren“ lässt, der ist
geistig nicht in der Lage ein Kraftfahrzeug zu lenken. So viel
Selbstbeherrschung kann man einem Autofahrer wohl abverlangen.
Das kommt mir so vor, wie die Leute, die an unübersichtlichen
Stellen überholen und sagen, dass sie vom Vorherfahrenden dazu
provoziert werden - tut mir leid, aber wer so etwas sagt,
sollte keinen Führerschein haben (vom Gesetz wäre das ja an
sich auch so vorgesehen). Ich will damit nicht sagen, dass
jeder einmal einen Fehler macht oder sich zu irgendetwas
hinreißen lässt - aber wer selbst einen solchen Fehler macht,
kann doch nicht immer die anderen für seine eigenen Dummheiten
verantwortlich machen.

Da bin ich grundsätzlich absolut Deiner Meinung. Nur bleibt ein Mensch ein Mensch, auch wenn er sich am Lenkrad befindet (übrigens eine wertvolle Erkenntnis: Im Straßenverkehr fahren keine Autos sondern Menschen (und jeder Mensch fährt seinem Charakter entsprechend; immer wieder spannend, diese Theorie in der Realität zu verifizieren)). Wenn ein Mensch über einen längeren Zeitraum provoziert wird (oder sich provoziert fühlt), kann ich ihm eine unbedachte oder dämliche Reaktion durchaus nachsehen. Wir reden hier ja nun auch nicht über Wege von 1 oder zwei Kilometern sondern von Rausziehern und anschließenden Dauerlinksfahrern. So bin ich mal von Frankfurt bis Limburg (rd. 70 Kilometer) hinter einem mit 160 hergegurkt, neben dem rechts manchmal nicht nur eine Spur frei war. Freund Nuhr habe ich zu verdanken, daß ich mich so lange beherrschen konnte. Daß ich letztlich noch an dem vorbeikam, lag daran, daß der irgendwann mal tanken mußte (wobei das bei der Geschwindigkeit wahrscheinlich sogar während der Fahrt hätte erfolgen können :wink: ).

Eigentlich alles relativ einfache Dinge, die dummerweise nur
die wenigsten Autofahrer beherrschen. Ob die Ursache im
Bereich der Dummheit, Rücksichtslosigkeit oder
Ahnungslosigkeit liegt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Die Ursache liegt in mangelnder Rücksicht, in mangelnder
Selbstbeherrschung und in Selbstüberschätzung (weil ich hab
das Auto ja im Griff, natürlich im Unterschied zu den
anderen). Warum tut man nicht wirklich etwas dagegen? - Weil
sich dann jeder selbst bei seinen Fehlern ertappt fühlt und
sich bei der Nase nehmen müsste - und wer will das schon.

Ich such ja immer nach Fehlern bei mir, aber ich finde keine :wink: Im Ernst: Weiter oben schrieb ich, daß ich bisher in jedem geprüften Einzelfall einen Zusammenhang zwischen Verhalten als Autofahrer und Charakter eines Menschen entdecken konnte. Insofern sollte jeder bei einer kleinen Selbstreflektion erkennen können, wo im Straßenverkehr seine potentiellen Schwachpunkte sind, denn im Zweifel hat jeder welche.

Gruß,
Christian

*g*
Ich habe das nicht mal bemerkt. Aber richtiger Einwand natürlich!

Pssst…
… Herr Sprachwart, da oben hat jemand „Die GmbH und sein Aufsichtsrat“ geschrieben …

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Vorschlag zur Güte
Ich finde, Großkotze Menschen, deren Lebenszeit wertvoller ist als die eines Normalbürgers Volldeppen, sollten Blaulicht führen dürfen, wenn sie sich schon weder Flugzeug noch Chauffeur leisten können.

Pavel

Ich finde, Großkotze Menschen, deren
Lebenszeit wertvoller ist als die eines
Normalbürgers Volldeppen, sollten Blaulicht
führen dürfen, wenn sie sich schon weder Flugzeug noch
Chauffeur leisten können.

Na, endlich mal Klartext. Das hätten wir alle auch viel schneller haben können.

C.