Hallo,
seit einiger Zeit kann ich mir die Beschwerden meiner Frau anhören, dass die Kinder (7 und 12, zwei Jungen) sich beim bereits beim Frühstück in die Haare bekommen. An ein ruhiges und entspanntes Frühstück ist überhaupt nicht zu denken. Schön, dass ich dann bereits auf der Arbeit bin.
Jetzt ist sie ja nach ihrer Bauchdecken-Op noch krank, ich versorge die Kinder.
Nun merke ich, dass das Frühstück nach meiner Meinung falsch organisiert ist. Sie weckt beide Kinder gleichzeit, in der Küche prallen sie aufeinander. Müde und mürrisch. Schon fliegen die Fetzen.
Ich mache es grundsätzlich anders. Erst wird der Große geweckt und „durchgeschleust“. Er ist schneller wach, sitzt auch nicht so lange rum. Anziehen, Essen, noch alles für den Tag besprechen, und ab zum Bus.
Dann wird der Kleine geweckt. Er braucht etwas länger, ist aber überhaupt nicht anspruchsvoll beim Frühstück. Wir haben dann auch genug Zeit, es braucht höchstens eine halbe Stunde vom Aufstehen bis zum Gehen.
Auf jeden Fall versuche ich (je nach Stundenplan) beide Kids zu trennen, am Wochenende sitzen wir ja alle zusammen am Frühstückstisch.
Schon früher ist mir aufgefallen, dass meine Frau morgens mit den Kindern viel mehr Probleme hat und länger braucht, um sie fertig zu machen. Bei mir muss das durchorganisiert sein, kein Streß, aber auch kein Rumtrödeln.
Leider bin ich nicht so sehr diplomatisch. Wie sage ich meiner Frau, dass ihre Methode offenbar falsch ist ? Sie ist da sehr empfindlich.
Gruß
Andreas
