Wie sehen Muslime die Christen?

Warum „darf“ ein Mann nicht zuhause bleiben, sich um Haushalt
und Familie kümmern, während seine Frau arbeiten geht und das
Geld für den Lebensunterhalt beiträgt? Was zwingt in einer
islamisch geprägten Welt die Menschen in diese vorgefertigten
Rollenmuster?

Wenn der Mann krank ist oder schwächelt und beide nicht vorhaben, Kinder zu bekommen oder zu erziehen, warum nicht? Oder wenn der Mann viel geringer als die Frau gebildet ist, so dass der Verzicht der Frau auf ihre Lehr- oder andere wertvolle Tätigkeit Verschwendung darstellen würde, warum nicht? So starr ist das Familienbild des Islam nun auch wieder nicht. Zur Information: In der islamischen Rechtssprechung hat der Ehemann keinen grundlegenden Anspruch darauf, dass die Frau im Haushalt irgendeinen Finger krümmt.

Warum gibt es in konservativ-islamisch geprägten Familien für
die Töchter nicht das Recht, sich ihren Lebenspartner selbst
auszusuchen?

Ich habe einen solchen Fall in den mir bekannten Familien nach meiner Erinnerung noch nie erlebt, außer in einer Familie aus Dortmund, in welcher die Eltern der Tochter Ihren Ehemann vorschreiben wollten. Der Vater hat inzwischen aber nach einer Predigt, die er in der Moschee gehört hat, eingelenkt und seiner Tochter dann doch freie Hand gelassen, worauf sie wiederum doch noch mit der Wahl ihrer Eltern einverstanden war.

Und auch dieses Thema wird so schön einseitig behandelt. Leider kann Zwangsverheiratung auch bei jungen Männern vorkommen. Und ich kann mir sogar vorstellen, dass es bei ihnen häufiger vorkommt als bei jungen Frauen, da man mit Letzteren von Natur aus mehr Mitleid hat. Jedenfalls hat ein türkischer Freund meines Bruders gewaltige Probleme zu Hause, weil er die Auserwählte seiner Eltern nicht heiraten möchte.

Nervigerweise kommt hinzu, dass das Problem gar nicht auf Muslime beschränkt ist, sondern in ähnlicher Form bei westlichen Bürgern vorkommt. So herrscht zwischen einem ehemaligen deutschen Klassenkameraden von mir und seinem Vater Eiszeit, weil Letzterer mit seiner Freundin nicht einverstanden ist.

Warum gibt es in solchen Familien den Grundsatz „Die Reinheit
der Frau ist die Ehre des Mannes“? Warum überlässt man
Reinheit und Ehre nicht der Frau, statt ihr Vorschriften zu
machen?

Na ja, den vermutlich unter Türken verbreiteten Spruch, den Du zitiert hast, gibt es wohl im Herzen aller Menschen. Keiner möchte die Menschen mitbekommen lassen, wie sein Ehepartner ihn betrügt. Aber was den Koran anbetrifft, so suche mal darin, ob Du irgendwo auch nur ein einziges Mal den Begriff „(Männer-)Ehre“ findest…

Und wenn du sagst, alle Menschen sind gleicberechtigt - wie
stehst du zum Problemfall der gleichgeschlechtlichen Liebe?
Ist das nicht ganz allein Sache der beiden Menschen, in die
sich niemand von außen, weder Staat noch Religion einzumischen
haben?

Recht hast Du insofern, dass das, was hinter verschlossenen Türen an Frevel geschieht und in keinster Weise nach außen dringt und keinen Einfluss auf die Gesellschaft hat, behandelt werden sollte nach dem Spruch: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.“ Eine andere Sache ist es, wenn solche Schweinereien demonstrativ in der Öffentlichkeit ausgelebt werden.

Wird mit den Drohungen gegen homosexuelle Paare nicht
deren Gleichberechtigung gegenüber den anderen, „normalen“
Menschen mit Füßen getreten?

Mit Gleichberechtigung hat das zwar nichts zu tun, aber die Drohungen sind hierzulande wirklich fehl am Platze. Das ist aber eine andere Geschichte.

Gruß,

Mohamed.

Hallo,

Ich meine, wenn ich ohne das Einverständniss meines Ehemannes
kein eigenes Konto, keinen Pass, keine Ausbildung machen
kann…

Mir ist gerade heute ein Buch in die Hände gefallen, das in Saudi-Arabien gedruckt worden ist mit dem Namen „Missverständnisse über Menschenrecht im Islam“. Als ich dadurch geblättert habe, fiel mir eine Auflistung der Artikel auf die sich die „Mitgliedsstaaten der Islamischen Kongress-Organisation“ geeinig haben (ich nehme an, dass Saudi-Arabien dazu gehört). Unter anderem steht da folgendes:

"Sechster Artikel

  1. Die Frau ist dem Mann was die menschliche Unversehrtheit und Würde angeht gleich. Ihr stehen die gleichen Rechte und Pflichten zu. Ihr steht ihre eigene bürgerliche Persönlichkeit, finanzielle Unabhängigkeit zu und sie hat das Recht ihren Namen und Nachnamen zu behalten."

Bist du also sicher, dass in Saudi-Arabien die Frauen kein eigenes Konto anlegen/verwalten dürfen? Vielleicht kann uns hier auch Elke weiterhelfen?!

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo,

Im Alltag hat jeder Mensch seine Aufgabe. Wenn alle forschen
würden, keiner in die Anwendung geht, dann werden alle
sterben. Die Familie ist der kleinste Zusammenschluss, aus dem
die Gesellschaft besteht. Deshalb muss sie am engsten
miteinander verbunden werden.

Und daraus leitest du den Anspruch ab, Menschen mit
unterschiedlichen Rechten auszustatten?

Warum „darf“ ein Mann nicht zuhause bleiben, sich um Haushalt
und Familie kümmern, während seine Frau arbeiten geht und das
Geld für den Lebensunterhalt beiträgt? Was zwingt in einer
islamisch geprägten Welt die Menschen in diese vorgefertigten
Rollenmuster?

Weil es so am besten passt. Wenn sich beide einig sind und der Mann Kinedr bekommt, dann dürfen sie meinetwegen auch die Rollenverteilung auf den Kopf stellen.

Die Frage ist, wen du da benachteiligt siehst? Denn der Mann ist ja derjenige, der gezwungenermassen arbeiten gehen muss (stell dir immer den Montag vor) während die Frau nichts wirklich machen muss). Wenn die Frau dann arbeitet (sie kann ja auch für sich arbeiten lassen), dann behält sie ihr Geld für sich und muss dem Mann nichts geben.

Warum gibt es in konservativ-islamisch geprägten Familien für
die Töchter nicht das Recht, sich ihren Lebenspartner selbst
auszusuchen?

konservativ-islamisch. Da braucht man inziwschen schon fast gar nichts zu sagen! Dabei wäre hier aber viel zu sagen. Die Zwangsehe in ihrer heutigen Form ist vor allem nach der Einführung der zivilen Ehe aufgetaucht. Denn vorher stellte ein Imam der die Heirat beurkundet hat sicher, dass beide Seiten (und zwar die Eheschliessenden) einverstanden sind. Die Heirat im Islam ist eine sehr leichte Sache. Die Erfordernisse dazu können folgendermassen zusammengefasst werden: Das Einvernehmen beider Seiten (Al-Qubul), zwei Zeugen (Schuhud) und die Bekanntgabe (Ischhar). Das ist schon alles, aber wie du siehst, es sind an vorderster Stelle die beiden zukünftigen Partner erwähnt, danach die Zeugen, die eine Sicherheit für die beiden Parteien sind und danach die Bekanntmachung, die eher gesellschaftliche Auswirkungen hat, da dann alle (zumindest die meisten) wissen, dass die beiden zusammengehören.

Wer ist denn nun bei den „alten“ Imam-Heiraten geblieben? Die strengeren Muslime. Alle anderen sind zur zivilen Eheschliessung übergegangen, die oftmals ohne die Anwesenheit der tatsächlichen Parteien stattfinden kann. Das heisst die konservativ-islamischen Menschen waren nicht in der Lage, eine Zwangsehe schliessen zu lassen, während die „Modernisten“ sehr wohl die Möglichkeit bekommen haben. Dadurch sind alte (sehr alte) Traditionen, die ganz und gar unislamisch sind wieder aufgetaucht. Also wie sieht es nun aus mit den konservativ-islamischen?

Warum gibt es in solchen Familien den Grundsatz „Die Reinheit
der Frau ist die Ehre des Mannes“? Warum überlässt man
Reinheit und Ehre nicht der Frau, statt ihr Vorschriften zu
machen?

Zunächst einmal kenne ich diese „Vorschrift“ nicht. Auf der anderen Seite ist ausserehelicher Geschlechtsverkehr im Islam verboten. Das heisst, dass wenn ein Ehepartner wissentlich und willentlich ausserehelichen Geschlechtsverkehr treibt, ohne grosse Debatten von seinem Ehepartner getrennt werden kann. Ob das nun die Frau oder der Mann ist spielt keine Rolle.

Und wenn du sagst, alle Menschen sind gleicberechtigt - wie
stehst du zum Problemfall der gleichgeschlechtlichen Liebe?
Ist das nicht ganz allein Sache der beiden Menschen, in die
sich niemand von außen, weder Staat noch Religion einzumischen
haben? Wird mit den Drohungen gegen homosexuelle Paare nicht
deren Gleichberechtigung gegenüber den anderen, „normalen“
Menschen mit Füßen getreten?

Wie stehst du zur Inzest? Sollte es nicht die Sache der beiden Partner sein, ob sie sich lieben? Oder Geschlechtsverkehr mit Kindern. Beides ist im deutschen (und anderen) Gesetz verboten. Ist Deutschland ein repressives und totalitäres System? Wie sieht es da mit der Gleichberechtigung aus?

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo Heike,

ich habe auch 3 Kinder , 2 davon Mädchen im Pupertären alter
*gräulich sowas lach*

ja das kenne ich *g*

auch sie waren auf klassenfahrt und sind nicht schwanger
heimgekommen.

Widerspricht das nicht den islamischen Grundsätzen?

aber , dieses ach so bekannte *aber* , wie du
weist bestätigen ausnahmen die Regel richtig ? und je nach
Reife der Mädels oder der Jungs kann schon mal mehr passieren
als es sollte.

Schon klar, aber *g* sollte es dann nicht eher die Ausnahme sein, dass Mädchen nicht mitfahren dürfen?

oder denkst DU nicht manchmal darüber nach was
deine mädels so machen wenn sie unterwegs sind ?

Auch das, aber ich kann darauf keinen Einfluss mehr ausüben.
Sonst müßte ich sie bis zur Volljährigkeit einsperren.

Unsere Kinder
werden im normalen Maße religiös erzogen. Denn wir lassen
ihnen die Wahl welcher Religion sie sich anschließen. Da heist
wir leben den Islam vor so weit es möglich ist und so wie wir
ihn sehen und verstehen . und in der Schule z.b. sind sie im
Christlichen Reli Unterricht. so bekommen sie 2 Seiten und
können wenn sie wollen sich auch über andere Religionen
informieren.

Also jetzt denke ich, dass ihr vielleicht doch eher eine Ausnahmefamilie seid.

Ich für meinen teil fühle mich wohl in diese Religion.
Aber denk bloss nicht das ich eine schüchterne ,zurückhaltene
Frau bin.Ganz im Gegenteil *grins

Dann ist es ja gut.

Gruss Harald

Hallo Omar,

ja, Frauen duerfen Kontos haben und selbststaendig
verwalten. Es gibt fuer diesen Zweck Bankfilialen,
zu denen lediglich weibliche Kundschaft Zutritt hat.

Gruesse
Elke

Hi!

Die Frage ist, wen du da benachteiligt siehst? Denn der Mann
ist ja derjenige, der gezwungenermassen arbeiten gehen muss
(stell dir immer den Montag vor) während die Frau nichts
wirklich machen muss). Wenn die Frau dann arbeitet (sie kann
ja auch für sich arbeiten lassen), dann behält sie ihr Geld
für sich und muss dem Mann nichts geben.

Der Mann „muss“ überhaupt nichts. Genau so wenig „muss“ eine Frau irgendwas. Warum „muss“ eine Frau verheiratet sein, wenn sie ein Kind haben will _und_ gleichzeitig ihr Leben selbst bestreiten möchte - ohne jede männliche Hilfe (von dem einen Moment mal abgesehen, wo der männliche Anteil unablässig ist)? Warum lässt man nicht Männern und Frauen ihren freien Willen?

Warum gibt es in konservativ-islamisch geprägten Familien für
die Töchter nicht das Recht, sich ihren Lebenspartner selbst
auszusuchen?

konservativ-islamisch. Da braucht man inziwschen schon fast
gar nichts zu sagen!

Warum nicht? Was ist so schlimm am Begriff „konservativ-islamisch“?
Ich bin fest davon überzeugt, es gibt auch „progressiv-islamisch“, z.B. jene islamischen Kreise, die versuchen, einen Euro-Islam aufzubauen, der sich mehr als deutlich von jenem Islam unterscheidet, der in Nordafrika, auf der arabischen Halbinsel oder jenseits von Euphrat und Tigris propagiert wird. Treibende Kräfte eines solchen Euro-Islams sind z.B. Tahar Ben Jelloun oder der Iman von Paris oder auch in Deutschland Bassam Tibi.
Aber wenn du bereits die Begrifflichkeit „konservativ-islamisch“ ablehnst, dann wirst du „progressiv-islamisch“ vermutlich noch lächerlicher finden.

Die
Zwangsehe in ihrer heutigen Form ist vor allem nach der
Einführung der zivilen Ehe aufgetaucht. Denn vorher stellte
ein Imam der die Heirat beurkundet hat sicher, dass beide
Seiten (und zwar die Eheschliessenden) einverstanden sind. Die
Heirat im Islam ist eine sehr leichte Sache. Die Erfordernisse
dazu können folgendermassen zusammengefasst werden: Das
Einvernehmen beider Seiten (Al-Qubul), zwei Zeugen (Schuhud)
und die Bekanntgabe (Ischhar). Das ist schon alles, aber wie
du siehst, es sind an vorderster Stelle die beiden zukünftigen
Partner erwähnt, danach die Zeugen, die eine Sicherheit für
die beiden Parteien sind und danach die Bekanntmachung, die
eher gesellschaftliche Auswirkungen hat, da dann alle
(zumindest die meisten) wissen, dass die beiden
zusammengehören.

Schön erklärt.
Doch warum werden gerade derzeit so viele junge Frauen aus islamischen Ländern als Ehefrauen nach Deutschland gebracht, die ihren Ehemann noch nie zuvor gesehen haben?
Vermutlich wirst du antworten: „Das stimmt nicht, so etwas gibt es nicht.“ Dann frage ich mich allerdings, warum die Bundesregierung Zwangsehe demnächst unter Strafe stellen will, wenn es diesen Sachverhalt gar nicht gibt.

Warum gibt es in solchen Familien den Grundsatz „Die Reinheit
der Frau ist die Ehre des Mannes“? Warum überlässt man
Reinheit und Ehre nicht der Frau, statt ihr Vorschriften zu
machen?

Zunächst einmal kenne ich diese „Vorschrift“ nicht.

Keine Vorschrift. Aber ein Grundsatz in vielen islamischen Familien. Nicht umsonst gibt es in Europa etwa 5.000 „Ehrenmorde“ pro Jahr (allein in Deutschland deren 40 pro Jahr). Da töten Männer ihre Frauen, Väter ihre Töchter, Brüder ihre Schwestern, weil sie der Familienehre Schande bereitet haben.

Auf der
anderen Seite ist ausserehelicher Geschlechtsverkehr im Islam
verboten.

Verbot bedeutet Strafe. Darf ich fragen, welche Strafe eine Frau erwartet, die außerehelichen Verkehr hatte? Und zum Vergleich dazu: Welche Strafe erwartet einen Mann, der außerehelichen Verkehr hatte? Die gleiche Strafe, oder gibt es da - mal wieder - fein säuberliche Unterschiede zwischen Männern un Frauen (also nix Gleichberechtigung)?

Schauen wir doch mal in den Rechtskodex des Islam, die Scharia:
„Bei Ehebruch sieht die Scharia vor, daß Bestrafung nur erfolgt, wenn beide Seiten den Ehebruch zugeben. Sollte dies nicht der Fall sein, so müssen vier unabhängige Zeugen gefunden werden, allerdings dürfen ausschließlich männliche Zeugen angegeben werden.“
(aus: „Menschenrechte, Februar 2002“ zum Fall der Ehebrecherin Safiya Husaini)

Und wenn du sagst, alle Menschen sind gleicberechtigt - wie
stehst du zum Problemfall der gleichgeschlechtlichen Liebe?
Ist das nicht ganz allein Sache der beiden Menschen, in die
sich niemand von außen, weder Staat noch Religion einzumischen
haben? Wird mit den Drohungen gegen homosexuelle Paare nicht
deren Gleichberechtigung gegenüber den anderen, „normalen“
Menschen mit Füßen getreten?

Wie stehst du zur Inzest? Sollte es nicht die Sache der beiden
Partner sein, ob sie sich lieben?

Inzest bedeutet Schäden am Erbgut (siehe dazu auch die Familiengeschichte des europäischen Hochadels, insbesondere der russischen Romanows, wo durch Inzest sich die Bluterkrankheit festsetzte). Es gibt daher biologische Gründe, diesen Tatbestand unter Strafe zu stellen, da nur so der notwendige Schutz für Kinder aus derartigen Beziehungen gegeben ist. Die Strafe des Inzestes hat also rationale Gründe.

Oder Geschlechtsverkehr mit
Kindern. Beides ist im deutschen (und anderen) Gesetz
verboten. Ist Deutschland ein repressives und totalitäres
System? Wie sieht es da mit der Gleichberechtigung aus?

Geschlechtsverkehr mit Kindern ist keine Beziehung, bei der ein freier Wille auf beiden Seiten besteht. Ein Kind kann nicht abschätzen, was eine solche Situation bedeutet. Ferner ist es aufgrund seines Alters gar nicht in der rechtlichen Lage, eine freie Willensäußerung zu treffen, da Minderjährige rechtlich nicht oder nur beschränkt geschäftsfähig sind. Aus diesem Grunde muss der Staat durch Gesetzt seine Schutzaufgabe wahrnehmen.

Völlig anders sieht das aber bei gleichgeschlechtlichen Paaren aus, die laut Gesetzt voll für ihre Taten verantwortlich sind. Wenn also beide mit einer derartigen Partnerschaft einverstanden sind, war sollte sie daran hindern? Und noch wichtiger: Warum sollte sie jemand daran hindern?
Die Frage wurde von dir nicht beantwortet. Vielmehr bist du auf ein anderes Feld ausgewichen. Ich frage mich, warum? Fehlende Argumente? Oder weil der Islam hier sehr deutlich Position bezieht, die völlig von der derzeitigen Moralvorstellung der westlichen Welt abweicht?

Grüße
Heinrich

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Hi!

Wenn zwei Menschen sich darauf verständigt haben - und zwar
jeder aus freiem Willen -, in einer Beziehung eine bestimmte
Aufgabe zu übernehmen, dann ist das in Ordnung.

ja, aber es ist erst mal nur Theorie :wink:

Wie sieht denn die Praxis aus?
Ich kann mich mit meiner Frau noch so toll darauf einigen,
dass ich den Haushalt mache und sie das Geld heimbringt. Wenn
ihr Einkommen aber nicht ausreicht, die Familie zu ernähren,
was nützt das?

Das ist keine Entscheidung aus freiem Willen, sondern aus wirtschaftlicher Notwendigkeit. Und von daher kein Gegenargument.

Wenn aber
einem Partner diese Möglichkeit von vornherein genommen wird,
weil es irgendwelche „Vorschriften“ gibt, die so einen
Rollentausch verhindern (z.B. durch Vorgabe, dass der Mann
immer das Familienoberhaupt ist), dann kann ich
Gesellschaftsformen, die auf solchen Regeln beruhen, nicht als
gleichberechtigt ansehen.

Und warum kann der Mann nicht weiterhin „Familienoberhaupt“
sein, auch wenn er als Hausmann tätig ist?

Es geht nicht um das Problem, dass der Mann nicht mehr „Familienoberhaupt“ sein darf. Natürlich darf er das sein. Wenn er das will und wenn seine Frau damit einverstanden ist.
Was ist aber, wenn der Mann nicht „Familienoberhaupt“ sein will, die Gesellschaft - oder hier: die Religion - ihn dazu zwingt? Wenn also keine freie Wahl besteht? Da stimmt es für mich nicht. Freiheit und Gleicberechtigung heißt für mich immer, dass jeder, unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Hautfarbe, etc.pp. die gleichen Möglichkeiten hat. Wenn nur Männern es gestattet ist, Familienoberhaupt zu sein, dann sind Frauen nicht gleichberechtigt. Wenn eine Frau nicht das Recht hat, als unverheiratete Frau ein Kind zu haben _und_ einen Beruf, dann ist sie nicht gleichberechtigt. Und wenn so eine Ungleichbehandlung religiös sanktioniert wird, dann gehört diese Religion von Straße zurück in die Kirche, die Moschee, die Synagoge oder sonst einem Gebetsraum. Aber nicht in die Gesellschaft.

Grüße
Heinrich

Hi!

Warum lässt man sie nicht ungezwungen den Umgang mit dem
anderen Geschlecht erlernen? Vielleicht, weil da
erzkonservative Moralvorstellungen existieren, die so gar
nicht in unsere Zeit passen?

ja was passt denn in unsere Zeit ? 14 oder 15 Jährige
schwangere Mädchen oder wie ? muss ja nicht wirklich sein
oder ?

Es ist erschreckend, wie wenig Vertrauen du in 14- oder 15-jährige Mädchen setzt. Ich bin als Schüler bestimmt ein halbes Dutzend mal auf Klassenfahrt gewesen, wo mehrere Übernachtungen anstanden. Die Hälfte der Klasse war weiblich. Und keine einzige ist auf diesen Klassenfahrten schwanger geworden. Merkwürdig, nicht?

Nach deinem Verständnis müsste es an Deutschlands Schulen nur zwei Typen von Mädchen geben: Schwangere und jene, die an Klassenfahrten nicht teilnehmen dürfen.

Im Zeitalter des genetischen Fingerabdrucks ist dieses

Argument wohl mehr als hinfällig

Damals gab es noch keinen genetischen Fingerabdruck.

Exakt. _Damals_!
Früher kam es in Europa recht häufig vor, rothaarige Frauen als Hexen zu verbrennen. _Damals_!
Tun wir das heute noch, nur weil es _damals_ so üblich war?
Nein, wir tun es nicht. Weil wir dazu gelernt haben. Und uns von Bräuchen und Sitten, die _damals_ galten, verabschiedet haben.
Gleiches könnte man bei der Feststellen, von wem welche Kinder sind, erwarten.

Grüße
Heinrich

hallo mohamed

merci für deine beispiele :smile:

muslimische Frauen haben im Gegensatz zu den
muslimischen Männern bei der Ehe ein Recht auf reiche
Brautgabe nach ihrem Gusto

für was eigentlich?

dürfen sich für’s Stillen ihres
eigenen Babys ihren Ehemann zur zusätzlichen finanziellen
Entlohnung verpflichten (sowohl in der Ehe als auch nach einer
Scheidung!)

das ist fair.

dürfen Goldschmuck tragen

das habe ich in ägypten mal mitgekriegt. männer dürfen keinen goldenen ehering tragen. dies führt zu scherereien, wenn sie ne westliche frau heiraten wollen, welche einen goldring möchte.

dürfen ihr ganzes
Vermögen in der Ehe für sich behalten, während der Ehemann
verpflichtet ist, Frau und Kinder zu versorgen, auch wenn sie
reicher ist

das ist unfair.

ihr soziales Anrecht auf ihre erwachsenen Kinder

dafür verliert sie die kinder im falle einer scheidung.

liebe grüssli
coco

hallo bisma

scheinst ein pakistanisches schnäppchen geschlagen zu haben :wink: congrats…

grüssli
coco

hallo omar

der vergleich mit den puzzle-teile ist schön. nur solltest du hinzufügen, dass die formen der teile variabel sind. die häufigkeitsverteilung der formen ist nicht linear.

fazit: jeder sollte die rolle annehmen können, die ihm von der natur her gegeben ist. wenn eine frau von natur aus der ernährer-typ ist, dann sollte sie sich sinngemäss einen erzieher-typ als mann suchen, damit die puzzle-teile optimal zusammen passen. denn nur dann ist ein glückliches zusammenleben für beide möglich (egal in welcher kultur). das gleiche gilt natürlich umgekehrt.

liebe grüssli
coco
die von einer besseren welt mit weniger schlechten müttern und versager-managern träumt :wink:

Hallo Heinrich,

Was ist aber, wenn der Mann nicht „Familienoberhaupt“ sein
will, die Gesellschaft - oder hier: die Religion - ihn dazu
zwingt?

darauf gibt es eigentlich nur eine Antwort:
Der Mann soll die Religion wechseln!

Gruss Harald

Hallo,

Die Frage ist, wen du da benachteiligt siehst? Denn der Mann
ist ja derjenige, der gezwungenermassen arbeiten gehen muss
(stell dir immer den Montag vor) während die Frau nichts
wirklich machen muss). Wenn die Frau dann arbeitet (sie kann
ja auch für sich arbeiten lassen), dann behält sie ihr Geld
für sich und muss dem Mann nichts geben.

Der Mann „muss“ überhaupt nichts. Genau so wenig „muss“ eine
Frau irgendwas. Warum „muss“ eine Frau verheiratet sein, wenn
sie ein Kind haben will _und_ gleichzeitig ihr Leben selbst
bestreiten möchte - ohne jede männliche Hilfe (von dem einen
Moment mal abgesehen, wo der männliche Anteil unablässig ist)?
Warum lässt man nicht Männern und Frauen ihren freien Willen?

Weil es nicht im Interesse der Gesellschaft ist, ganz besonders nicht im Interesse des Kindes. Willst du denn auch, dass Anarchie herrscht, wenn jeder tun und lassen kann, was er will ohne moralische oder rechtliche Grenzen?

Warum gibt es in konservativ-islamisch geprägten Familien für
die Töchter nicht das Recht, sich ihren Lebenspartner selbst
auszusuchen?

konservativ-islamisch. Da braucht man inziwschen schon fast
gar nichts zu sagen!

Warum nicht? Was ist so schlimm am Begriff
„konservativ-islamisch“?

Du hast mich missverstanden, bitte auch den weiteren Text in deine Antwort einarbeiten. Du hast die Zwangsehe mit den „konservativ-islamischen“ Menschen verbunden, was ich sehr komisch fand.

Ich bin fest davon überzeugt, es gibt auch
„progressiv-islamisch“, z.B. jene islamischen Kreise, die
versuchen, einen Euro-Islam aufzubauen, der sich mehr als
deutlich von jenem Islam unterscheidet, der in Nordafrika, auf
der arabischen Halbinsel oder jenseits von Euphrat und Tigris
propagiert wird. Treibende Kräfte eines solchen Euro-Islams
sind z.B. Tahar Ben Jelloun oder der Iman von Paris oder auch
in Deutschland Bassam Tibi.

Taher, da kann ich dir vielleicht zustimmen, den Imam(?) von Paris kenne ich nicht, aber bei Bassam Tibi bin ich mir sicher, dass er weiterhin keinen Einfluss auf die hiesigen Muslime haben wird. Vielleicht gründet er aber den Ein-Mann-Euro-Islam, das ist vorstellbar.

Die
Zwangsehe in ihrer heutigen Form ist vor allem nach der
Einführung der zivilen Ehe aufgetaucht. Denn vorher stellte
ein Imam der die Heirat beurkundet hat sicher, dass beide
Seiten (und zwar die Eheschliessenden) einverstanden sind. Die
Heirat im Islam ist eine sehr leichte Sache. Die Erfordernisse
dazu können folgendermassen zusammengefasst werden: Das
Einvernehmen beider Seiten (Al-Qubul), zwei Zeugen (Schuhud)
und die Bekanntgabe (Ischhar). Das ist schon alles, aber wie
du siehst, es sind an vorderster Stelle die beiden zukünftigen
Partner erwähnt, danach die Zeugen, die eine Sicherheit für
die beiden Parteien sind und danach die Bekanntmachung, die
eher gesellschaftliche Auswirkungen hat, da dann alle
(zumindest die meisten) wissen, dass die beiden
zusammengehören.

Schön erklärt.
Doch warum werden gerade derzeit so viele junge Frauen aus
islamischen Ländern als Ehefrauen nach Deutschland gebracht,
die ihren Ehemann noch nie zuvor gesehen haben?
Vermutlich wirst du antworten: „Das stimmt nicht, so etwas
gibt es nicht.“ Dann frage ich mich allerdings, warum die
Bundesregierung Zwangsehe demnächst unter Strafe stellen will,
wenn es diesen Sachverhalt gar nicht gibt.

Bitte leg mir keine Worte in die Postings. Das ist unfair. Das scheint es zu geben, obwohl nicht in meinem Bekanntenkreis! Muslime im Allgemeinen haben denke ich nichts dagegen, wenn die Zwangsehe (härter) bestraft würde. Ich persönlich glaube, dass das Gesetz nicht umsetzbar ist, da man nicht so leicht an die Info kommt, dass Zwangsheirat stattgefunden hat, vor allem da der Zwang nicht klar definierbar ist.

Viel besser wäre es, wenn man mit den muslimischen Organisationen zusammenarbeitet, um dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Dazu kann einen lokaler Imam oder auch eine überregionale Fatwa herangezogen werden, wenn im Jugendamt bspw. ein solcher Fall vorliegen sollte. Dadurch kann der Beamte/der Betreuer grösseren Einfluss auf die Eltern ausüben. Man kann mit den Moscheen Vortragsreihen zur Ehe im Islam und dem Eherecht in Deutschland veranstalten usw… Leider werden diese Wege immer noch nicht eingeschlagen.

Warum gibt es in solchen Familien den Grundsatz „Die Reinheit
der Frau ist die Ehre des Mannes“? Warum überlässt man
Reinheit und Ehre nicht der Frau, statt ihr Vorschriften zu
machen?

Zunächst einmal kenne ich diese „Vorschrift“ nicht.

Keine Vorschrift. Aber ein Grundsatz in vielen islamischen
Familien. Nicht umsonst gibt es in Europa etwa 5.000
„Ehrenmorde“ pro Jahr (allein in Deutschland deren 40 pro
Jahr). Da töten Männer ihre Frauen, Väter ihre Töchter, Brüder
ihre Schwestern, weil sie der Familienehre Schande bereitet
haben.

Ich muss hier ehrlich sagen: weiss ich nicht!

Auf der
anderen Seite ist ausserehelicher Geschlechtsverkehr im Islam
verboten.

Verbot bedeutet Strafe. Darf ich fragen, welche Strafe eine
Frau erwartet, die außerehelichen Verkehr hatte? Und zum
Vergleich dazu: Welche Strafe erwartet einen Mann, der
außerehelichen Verkehr hatte? Die gleiche Strafe, oder gibt es
da - mal wieder - fein säuberliche Unterschiede zwischen
Männern un Frauen (also nix Gleichberechtigung)?

Die Strafe ist zunächst einmal im Jenseits, und da wird es keinen Unterschied zwsichen Mann und Frau geben. Aber auch im Diesseits sieht der Islam keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Auf der anderen Seite ist die Strafe das äusserste Mittel. Zuvor und in den meisten Fällen kommt es auf den einzelnen Menschen an. Wann ist es möglich, vier Zeugen bei Geschlechtsverkehr heranzuziehen?

Aber als Antwort auf deine Frage: Auch hier wird zwischen Mann und Frau nicht unterschieden.

Und wenn du sagst, alle Menschen sind gleicberechtigt - wie
stehst du zum Problemfall der gleichgeschlechtlichen Liebe?
Ist das nicht ganz allein Sache der beiden Menschen, in die
sich niemand von außen, weder Staat noch Religion einzumischen
haben? Wird mit den Drohungen gegen homosexuelle Paare nicht
deren Gleichberechtigung gegenüber den anderen, „normalen“
Menschen mit Füßen getreten?

Wie stehst du zur Inzest? Sollte es nicht die Sache der beiden
Partner sein, ob sie sich lieben?

Inzest bedeutet Schäden am Erbgut (siehe dazu auch die
Familiengeschichte des europäischen Hochadels, insbesondere
der russischen Romanows, wo durch Inzest sich die
Bluterkrankheit festsetzte). Es gibt daher biologische Gründe,
diesen Tatbestand unter Strafe zu stellen, da nur so der
notwendige Schutz für Kinder aus derartigen Beziehungen
gegeben ist. Die Strafe des Inzestes hat also rationale
Gründe.

Das stimmt so ja nicht. Es ging um Geschlechtsverkehr, nicht um Reproduktion, da Letztere auch unter Homosexuellen nicht möglich ist. Dürfen dann Familienmitglieder (ausgenommen Mutter und Vater natürlich) Geschlechtsverkehr haben, wenn sie Kondome oder Pillen benutzen?

Oder Geschlechtsverkehr mit
Kindern. Beides ist im deutschen (und anderen) Gesetz
verboten. Ist Deutschland ein repressives und totalitäres
System? Wie sieht es da mit der Gleichberechtigung aus?

Geschlechtsverkehr mit Kindern ist keine Beziehung, bei der
ein freier Wille auf beiden Seiten besteht. Ein Kind kann
nicht abschätzen, was eine solche Situation bedeutet. Ferner
ist es aufgrund seines Alters gar nicht in der rechtlichen
Lage, eine freie Willensäußerung zu treffen, da Minderjährige
rechtlich nicht oder nur beschränkt geschäftsfähig sind. Aus
diesem Grunde muss der Staat durch Gesetzt seine Schutzaufgabe
wahrnehmen.

Wer gibt dir (oder irgendwem sonst) das Recht zu bestimmen, ob ein Kind schon selbstständig entscheiden kann oder nicht? Ab welchem Alter kann das Kind denn selbst entscheiden und wie legt man sowas fest?

Völlig anders sieht das aber bei gleichgeschlechtlichen Paaren
aus, die laut Gesetzt voll für ihre Taten verantwortlich sind.

Das selbe Gesetz, das sowohl ihren Verkehr erlaubt, als auch den Verkehr mit Kindern verbietet?! Damit drehen wir uns im Kreis: Es ist erlaubt, weil das Gesetz es erlaubt; das Gesetz erlaubt es, weil es erlaubt ist…

Die Frage wurde von dir nicht beantwortet. Vielmehr bist du
auf ein anderes Feld ausgewichen. Ich frage mich, warum?
Fehlende Argumente? Oder weil der Islam hier sehr deutlich
Position bezieht, die völlig von der derzeitigen
Moralvorstellung der westlichen Welt abweicht?

Die Antwort kennst du: Der Islam verbietet homosexuellen Geschlechtsverkehr! Und du meinst nicht die „derzeitige Moralvorstellung der westlichen Welt“ sonder die aktuellen Gesetze in Europa und teilweise in Amerika. Das sind grundsätzlich zwei verschiedene Dinge. Denn ein Grossteil der Menschen in diesen Bereichen lehnen diese Gesetze ab.

So, weiche ich nun aus? Im Übrigen sind im Islam sowohl Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen als auch in der Familie verboten.

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo coco,

ihr soziales Anrecht auf ihre erwachsenen Kinder

dafür verliert sie die kinder im falle einer scheidung.

Das stimmt nicht! Die Reihenfolge des Sorgerechts für Kinder in einer islamischen Familie sieht vor, dass die Mutter bis zu ihrer Heirat die Kinder behält, wenn sie (einen anderen Mann) heiratet, dann wird das Sorgerecht ihrer Mutter, dann der Mutter des Vaters und erst danach dem Vater selbst übertragen! Man muss aber klarstellen, dass der Vater trotzdem für das Kind aufkommen muss und das Recht behält sein Kind zu sehen.

Übrigens ist das ein Thema, wo das deutsche Recht dem islamischen in letzter Zeit näher gekommen ist, dadurch dass inzwischen zwischen der Ehelichkeit und der Elterlichkeit im deutschen Recht unterschieden wird. Das gab’s vorher nicht.

Gruss, Omar Abo-Namous

Hi!

Was ist aber, wenn der Mann nicht „Familienoberhaupt“ sein
will, die Gesellschaft - oder hier: die Religion - ihn dazu
zwingt?

darauf gibt es eigentlich nur eine Antwort:
Der Mann soll die Religion wechseln!

Oh, mach das mal im Islam. Da steht die Todesstrafe drauf!
Siehe aktuell die niederländische Abgeordnete, die dem Islam abgeschworen hat und dafür mit einer Todesdrohung belegt wurde.

Grüße
Heinrich

Und was lernen wir aus dieser Aussage?

Ich vor allem eines:
Es gibt Dinge, die Männer dürfen, Frauen aber nicht. Und es gibt Dinge, die Frauen dürfen, Männer aber nicht. Beides wird mit Religionsvorschriften begründet.

Was ist das Problem??? Hast Du mal in die Bibel gesehen und begriffen, oder auch andere aus diesen Forum???

In der Bibel ist die Frau „unterdrückter“ wie das immer genannt wird als im Koran. Hatten da die Männer nicht mehrere Frauen? Wurden die Frauen dort nicht zu Tode gesteinigt? Oder wenn sie kein Kopftuch tragen, sollten sie ihre Haare abscheren… Im Islam gibt es keinen Zwang, es sind zwar Gebote und Verbote, wie in jeder anderen Religion, enthalten. Aber ohne Zwang, jeder kann sich frei eintscheiden.
Warum stellt ihr Fragen, versucht aber nicht sie nicht logisch zu beantworten. Außerdem findet man die Antworten auch in der religion.

1 „Gefällt mir“

Hi!

Ich vor allem eines:
Es gibt Dinge, die Männer dürfen, Frauen aber nicht. Und es
gibt Dinge, die Frauen dürfen, Männer aber nicht. Beides wird
mit Religionsvorschriften begründet.

Was ist das Problem??? Hast Du mal in die Bibel gesehen und
begriffen, oder auch andere aus diesen Forum???
In der Bibel ist die Frau „unterdrückter“ wie das immer
genannt wird als im Koran. Hatten da die Männer nicht mehrere
Frauen? Wurden die Frauen dort nicht zu Tode gesteinigt? Oder
wenn sie kein Kopftuch tragen, sollten sie ihre Haare
abscheren…

Was hilft uns eine solche Argumentation in dieser Frage weiter? Ich meine das ernsthaft. Der Verweis z.B. auf die Bibel mit ihren Stellen, wo Frauen unterdrückt werden oder Ungleichheit zwischen Männern und Frauen herrscht, relativiert doch nicht die Ungleichheit von Mann und Frau in einer anderen Religion.

Im Islam gibt es keinen Zwang, es sind zwar
Gebote und Verbote, wie in jeder anderen Religion, enthalten.
Aber ohne Zwang, jeder kann sich frei eintscheiden.
Warum stellt ihr Fragen, versucht aber nicht sie nicht logisch
zu beantworten. Außerdem findet man die Antworten auch in der
religion.

Dann gib uns bitte die logischen Antworten, die sich aus dem Koran ergeben, und verweise nicht auf Stellen aus anderen Religionsbüchern.

Grüße
Heinrich

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