Wie viel Kalorien verbrennt man pro km?

Guten Tag, und zwar wollte ich wissen wieviel kalorien man pro km verliert, da ich angefangen habe zu laufen und wieder auf mein ideal gewicht (80kg) kommen will.

Hallo,
letztens gehört: Eine Stunde laufen (mit ordentlicher Anstrengung) braucht
ca. 800-1000kcal.
Einen km läuft man aber je nach Trainingszustand in 3-6min.
Gruß Uwi

und zwar wollte ich wissen wieviel kalorien man pro
km verliert, da ich angefangen habe zu laufen und wieder auf
mein ideal gewicht (80kg) kommen will.

Moin, Kenaldo,

da ich angefangen habe zu laufen und wieder auf
mein ideal gewicht (80kg) kommen will.

das Laufen möchte ich Dir nicht vermiesen, das kann ja nie schaden, Du solltest Dir aber nicht zuviel davon erhoffen. Was Du in 15 Minuten stramm Laufen verbrennst, hast Du mit einer Pulle Bier wieder auf den Rippen. Also: Schön brav Kalorien zählen, wenn’s ums Abnehmen geht.

Gruß Ralf

Moin,

Grobe Berechnung: Strecke in km x Gewicht in kg = Energieverbrauch in kcal.

CU

Axel

Das hat mich gerade beschaeftigt, und bin auf folgende Rechnugsweise gekommen.

Gewicht(in kg) *10 *Laenge(in m)/Zeit(in Sekunden)/*0,860 >> in kcal.

ein Beispiel:

85kg*10*10km/3600s=8500.000/3600 Nm/s=2361W*0,860 kcal=2030 kcal

Es haengt also sowohl vom Gewicht, der Laenge der Strecke, als auch die Zeit die man braucht. Vielleicht kann jemand mich berichtigen.

Hab eine Frage zu deiner Berechnung.Was soll das hier heißen " *10* " , hoch 10 oder ?

Und könntest du mir das für das für 80 kg und einer strecke von 7 km ausrechnen bitte?

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Hab eine Frage zu deiner Berechnung.Was soll das hier heißen "
*10* " , hoch 10 oder ?

Und könntest du mir das für das für 80 kg und einer strecke
von 7 km ausrechnen bitte?

„*10“ heisst „mal 10“. Gewicht kg wird in Kraft Newton umgerechnet. 80kg, 7km und in einer Stunde wird etwa 1338kcal verbrauchen.

Moin,

„*10“ heisst „mal 10“. Gewicht kg wird in Kraft Newton
umgerechnet. 80kg, 7km und in einer Stunde wird etwa 1338kcal
verbrauchen.

Da muss aber ein Mörderfehler drin, denn rund 1300 kcal in einer Stunde zu verbrauchen, ist selbst bei 80 kg eher schon Leistungssportniveau.

CU

Axel

P.S.

Da habe ich noch etwas gefunden:

http://www.runnersworld.de/print/einsteiger/ratgeber…

Da ist am Ende auch eine Formel zur Überschlagsberechnung angegeben:

Kilometer x kg Körpergewicht x 0,9 = verbrauchte Energie in kcal

Das hat mich gerade beschaeftigt, und bin auf folgende
Rechnugsweise gekommen.

Gewicht(in kg) *10 *Laenge(in m)/Zeit(in Sekunden)/*0,860 >>
in kcal.

Eine derart exakte Rechnung, mit einer Genauigkeit von drei Nachkommastellen, kann offenkundig nur auf ein hochgradig idealisiertes Modell zutreffen.

Die von Axel genannte Daumenregel Körpergewicht * Strecke vernachlässigt zwar die Laufgeschwindigkeit (die Zeit spielt allenfalls indirekt eine Rolle), dürfte aber dennoch wesentlich brauchbarere Abschätzungen ergeben, als deine elaborierte Formel.

Wenn schon, müsstest du mindestens zusätzlich die mittlere Steigung, das Integral über die Windgeschwindigkeit, die Körpergewichtsverteilung des Läufers sowie das Gewicht seiner Laufschuhe und Socken im trockenen und im durchgeschwitzten Zustand berücksichtigen.

Gruß

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P.S.
Auch wenn Mathematik betreiben bzw. Rechnen von vielen Menschen als ‚die anstrengendste Tätigkeit überhaupt‘ betrachtet wird, ist es doch nur ein weitverbreiteter Irrtum, zu denken, man könne sein Gewicht durch mantrahaftes Beschwören von Formeln und Rechenkunststücken beeinflussen.

Gruß

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Ich bin fest der Meinung, man koennte diesem Problem nur mit trockener Mathematik und Physik nahekommen, anstatt falsche Formeln zu wiederholen. Du hast recht, manches wurde vernachlaessigt, z.B. die Kleidung und das Gewicht der Schuhe, welches einem zwingt Gedanken zu machen ob man einen 50kg schweren Ruecksack auf den Ruecken tragen sollte. Der Moderator sollte es besser in dem Physikbrett schieben. Manche Phsyiker werden meine Annaeherung berichtigen koennen.

Ich bin fest der Meinung, man koennte diesem Problem nur mit
trockener Mathematik und Physik nahekommen, anstatt falsche
Formeln zu wiederholen.

Das wird ganz sicher nicht funktionieren, denn es fliessen zuviele Größen mit ein, die du auch durch individuelle Korrekturfaktoren nicht abbilden kannst. Ein geübter Läufer wird z. B. bei gleicher Geschwindigkeit und gleichem Gewicht einen signifikant geringeren Energieverbrauch haben, als ein ungeübter Läufer. Wie aber willst du die dafür ursächlichen individuellen Bewegungsabläufe rechnerisch erfassen?

Relevante und nachprüfbare Grössen für eine rechnerische Erfassung des Energieverbrauchs sind die gelaufene Strecke (oder die gelaufene Zeit bei einer gegebenen Geschwindigkeit) und die Masse des Läufers. Mit diesen Grössen musst du auskommen, und ob du das Produkt dieser Werte mit 1 oder 0,9 oder vielleicht mit 1,1 multiplizieren musst, findest du allenfalls über sehr langwierige individuelle Messreihen heraus.

Als ich angefangen habe zu laufen, habe ich zum einen gelaufene Zeit mal Masse gerechnet, zum anderen gelaufene Strecke mal Masse, das jeweils kleinere Ergebnis gewertet und daraus eine theoretische Abnahme von etwa 1 kg / 2 Wochen errechnet. Und was soll ich sagen - ich habe tatsächlich theoretisch etwa 1 kg / 2 Wochen abgenommen.

q.e.d.