Wie war das damals mit der Geburt von Jesus?

Nur um einen Irrtum vorzubeugen. Norbert ist Anhänger eines
gewissen Jakob Lorber.
Mit der Wachturmgesellschaft, Herausgeber des Wachturms, hat
dies so viel zu tun, wie islamische Sufis mit dem othodoxen
Judentum.

Ok Carlos danke,
für mich haben gerade noch die Weltreligionen einigermaßen unterscheidbare Strukturen. Worum sich deren Fraktionen und Fraktiönchen streiten eröffnet sich mir nicht mehr, es erscheint mir gleichermaßen wirr und abstrus.
Dennoch Dank.
Eckard

… darüber zu reden, was der unterschied zwischen geschichte und geschichten (mythos) ist. das hat metapher ja super erklärt: die anfänge jeder religion sind mythologisch…

gruß!

Parshat Vayetze

Grüß Dich, altes Haus (Beth) lehitraot,

redet man so mit Mitmenschen? Oder willst Du Dir mit solchem
Dir adäquaten und Deines Geistes würdigen Satz ein Matzevot setzen?

wie lange hast du noch freigang? oder habt ihr internet in der
geschlossenen?

Habe bei meinem Ober-Rabbi Shlomo Streiml nachgefragt, aber der
meinte, ich soll Dich ruhig nur Deines wahren Selbstes entäußern
lassen. Es käme das aus Dir raus, was wirklich in Dir steckt!

Und,nach Überdenken dieser weisen Empfehlung - handle ich auch so

Dir für jetzt noch ein frohes Shabbat Shalom,
und für Deine weitere Zukunft und darüber hinaus auch Ewigkeit:

Shalom B’Shem Yeshua HaMashiach = Frieden im Namen des Messias Jesus.

Dein Norbert.

… darüber zu reden, was der unterschied zwischen geschichte
und geschichten (mythos) ist. das hat metapher ja super
erklärt: die anfänge jeder religion sind mythologisch…

gruß!

Hi lehitraot,

ich bin gerne bereit, die Dinge auseinander zu klauben, wenn Du mir sagst, welche Geschichten Du als geschichtlich gelten lässt.

Wir gingen von der Moshiach - Erwartung der Juden aus.
Ist diese Erwartung historisch oder mythologisch?
Wird dieser Moshiach nicht von allen Juden erwartet?

Dein Argument war:
besagter mann stammte aus nazeret. vom moshiach wird aber gesagt, daß er aus derselben stadt stammen wird wie david, nämlich brothausen (nachzulesen bei den jüdischen schriften).

Meintest Du das jetzt historisch oder mythologisch?

Wenn wir über Inhalte von Religionen reden sollten wir auch die Entstehungsmythen akzeptieren. Sonst müsste man ja auch Avraham, Itzaak, Jakov und Joseph auch in Frage stellen.

Gruss Harald

Hallo Daniel,

Die GANZE Bibel ist reine SYMBOLIK! Diese Symbolik zeit die Bewusstseinszustände des Menschen in seiner geistigen Entwicklung – bis zur Vollendung.

Der Jesus (Jehoshua (Feuer des Lebens)) symbolisiert das PERSÖNLICHE ICH des Menschen. Der Christus (hl. Geist) symbolisiert das GEISTIGE ICH des Menschen.
Die persönliche ICH – Vorstellung muß sterben (Tod am Kreuz) (18. Bewusstseinstufe), damit die geistige Vorstellung vom ICH geboren werden kann. (Auferstehung des Geistes). (20. Bewusstseinstufe) Die Grablegung (diese WANDLUNG vom ALTEN Menschen in den NEUEN Menschen) ist die 19. Bewusstseinsstufe.

Die sogenannte Schwangerschaft von Maria ist auch symbolisch, und bedeutet: ERFÜLLT vom göttlichen Geist und ist die 14. Bewusstseinsstufe. Gleichbedeutend mit Moses am Dornbusch und bei den Aposteln, als der hl. Geist auf sie herunter gekommen ist.

Bei Buddha übrigens als Geistesghöhe bezeichnet (die MITTE der Buddhalehre).

RELIGION beinhaltet in den SCHRIFTEN noch die höchste WAHRHEIT! Was die Kirchen daraus machen, ist falsche Auslegung, um nicht Schmarren zu sagen. Genau so unwissend sind aber auch die Religionsgegner, die Religion für Unfug halten. In Wirklichkeit halten sie ja die Auslegungen der KIRCHEN für Unfug – und das mit RECHT! Aber von Religion haben sie doch keine Ahnung.
Sie sollten also über die KIRCHEN schimpfen, und nicht über Religion als solches. Man sollte nicht über etwas schimpfen, wovon man keine AHNUNG hat.

Es ist eine Illusion anzunehmen, dass sich Schriften über Jahrtausende ERHALTEN, wenn sie keine WAHRHEIT in sich hätten. Denn es ist die WAHRHEIT, die aus diesen alten Schriften wirkt, und UNBEWUSST aus dem Selbst des Menschen aufgenommen wird.
Die Kirchen werden verfallen (weil ihre Lehre nicht mehr der WAHRHEIT entspricht). Doch die SCHRIFTEN werden erhalten bleiben.

Mit diesen Schriften meine ich nicht nur die Bibel, sondern auch die Bhagavad Gita, Lehrreden des Buddha, und Aussagen eines Lao-Tse. Diese (und noch Andere) sehe ich als GLEICHWERTIG an.

Mit freundlichen Grüßen,

Demetrius

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mal was längeres von mir…
Hallo Norbert,

ich denke nicht, dass es so etwas wie einen allgemeingültigen Algorithmus gibt, mit dessen Hilfe Texte interpretiert werden. Jeder Text muss in einem Gesamtzusammenhang gesehen werden. Einen Text einfach anhand der Worte die da stehen zu interpretieren führt nur bei Quellcode irgendwelcher Programmiersprachen zu einem Erfolg.

Du schreibst von „Geheim-Texten“, die für „jeden“ eine Lösungsvorschrift bieten. Das ist ein Widerspruch an sich. Entwerder geheim oder öffentlich für jeden zugänglich. Du verstehst, worauf ich hinaus will?

Antoine de Saint-Exupérys Kernaussage aus „Der kleine Prinz“ ist wohl „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Aber auch das ist nur ein Teil seines Wesens. Ich habe mich nicht viel mit Saint-Exupéry beschäftigt, aber soweit ich weiss war er ein Humanist mit sehr viel Ethos. Die Tatsache, dass er sehr extremen Situationen ausgesetzt war (und diese Situationen, wie Hunger, völlige Isolation und Tod) in einigen Romanen ganz gut beschreibt, erklärt vielleicht seine Sichtweise ein bisschen. Von ganz allein ist er jedenfalls nicht zu dieser Sichtweise gekommen.

Du schreibst, Du bist Texte streng im Geist des Autors angegangen. Welche Texte welcher Autoren, wenn ich fragen darf? Und haben diese Autoren wirklich eine Lese- und Verstehensanweisung dazugeschrieben? Der Bibel hätte eine explizite Anleitung gut getan, dann hätte es so etwas wie die Kreuzüge nie gegeben.

Wenn Du in einem Text verschiedene „Verstehens-Ebenen geschachtelt“ siehst, frage ich mich, wie der Autor darauf Antworten würde. Bei Bibeltexten kann das jeder Behaupten, die Autoren leben schon lange nicht mehr. Und warum sollte ein Autor seine Texte derart komplex verschachteln. Schliesslich will er ja eine Botschaft loswerden (oder auch nicht).

Und nein, ich denke nicht, dass ein Gott die Hand eines Verfassers führt. Das macht der schon selber.

Wenn die sogenannte Seele „feinstofflich“, also aus Materie besteht, dann wäre sie schon nachgewiesen. Über Seelentheorien können wir uns hier elendslang unterhalten. Ich habe mich ein Weilchen mit komplexen genetischen Netzalgorithmen beschäftigt. Die können Dir eine Schaltung entwerfen, die kein Mensch genau versteht, aber dennoch funktioniert (und das bei minimalem Einsatz von Bauteilen). Netze können sehr wohl ein „eigenleben“ entwickeln, aber haben sie damit auch eine Seele? Die Seele ist ein Spirituelles Prinzip, das die Quelle aller geistigen Handlungen und Vorgänge bildet. Wenn sich nun diese Netze mit „Eigenleben“ dazu entschliessen, etwas auf eine bestimmte Weise zu tun (und nicht auf eine andere), haben sie dann eine Seele? Über die Seele haben sich die Christen schon lange gestritten. Albert Magnus hat da einen netten Text dazu geschrieben (De anima - Über die Seele).

Und ich Frage doch: Warum soll sich der Schöpfer an das von Dir beschriebene „Universalgesetz“ halten? Tu’s mir an :smile:

Es ist billig, zu behaupten, ein Gott habe etwas geschrieben, indem er sich irgendwelcher Schreiberlinge bedient. Genau solche Argumente stossen mir übel auf. Wenn einer etwas schreibt, dann soll er auch dazu stehen. Hinterher zu behaupten, ein Gott habe ihn dazu angeleitet ist einfach nur billig. Solche psychologischen Tricks dienen dazu, Menschen zu manipulieren. Der Glaube an einen oder mehrere Götter hat seinen Hintergrund in der Natur des Menschen. Manche Menschen nutzen das eben aus.

Du schreibst, Du prüfts alles, was man Dir erzählt, und nur das Gute behälst Du. Wie läuft dieser Auswahlprozess ab? Die Summe Deiner Erfahrungen bestimmt Dein denken. Dein Unterbewusstsein, Dein tierischer Anteil, der spricht da auch mit rein. Pol Pot war sich sicher, nur das Beste für sein Volk zu wollen, in dem er Landwirtschaft als die einzig wahre Lebensform sah. Das hielt er für Gut. Mohandas Karamchand Gandhi hielt Gewaltfreiheit für Gut. Jeder bildet für sich seine Sicht der Dinge.

Der Glaube an einen Gott hat für viele Fehler gesorgt. Der von Dir beanspruchte Einstein hat einmal gesagt „Gott würfelt nicht!“ und darauf seine Quantentheorie in die Falsche Richtung überarbeitet.

Solange Du im Gebet antworten für Dich findest, ist das in Ordnung. Nur das Sendungsbewusstsein, das bei streng gläubigen Menschen so dominant hervortritt, das kann ich weniger leiden.

Viele Grüsse,

Herb

hi harald,

ich bin gerne bereit, die Dinge auseinander zu klauben, wenn
Du mir sagst, welche Geschichten Du als geschichtlich gelten
lässt.

nein du, streit war sicher nicht meine absicht :smile:

Wir gingen von der Moshiach - Erwartung der Juden aus.
Ist diese Erwartung historisch oder mythologisch?

mythologisch würde ich sagen. konstituiert das judentum als religion (unter anderem).

Wird dieser Moshiach nicht von allen Juden erwartet?

wahrscheinlich von weniger als 10%. trotzdem gibt es die redewendung, wenn jemand ungeduldig ist: „also worauf warten wir? auf den messias?!“

Dein Argument war:
besagter mann stammte aus nazeret. vom moshiach wird aber
gesagt, daß er aus derselben stadt stammen wird wie david,
nämlich brothausen (nachzulesen bei den jüdischen schriften).

Meintest Du das jetzt historisch oder mythologisch?

historisch wird wohl nazaret stimmen, und betlechem ist mythologisch.

Wenn wir über Inhalte von Religionen reden sollten wir auch
die Entstehungsmythen akzeptieren. Sonst müsste man ja auch
Avraham, Itzaak, Jakov und Joseph auch in Frage stellen.

ganz genau. dies sind auch mythologische figuren, dessen historischer gehalt infragegestellt wird - im rahmen der wissenschaft! im rahmen des glaubens tut man das natürlich nicht. klingt wie ein widerspruch? für mich ist da kein widerspruch!

lieben gruß!

kein Widerspruch
Hi lehitraot,

Avraham, Itzaak, Jakov und Joseph auch in Frage stellen.

ganz genau. dies sind auch mythologische figuren, dessen
historischer gehalt infragegestellt wird - im rahmen der
wissenschaft! im rahmen des glaubens tut man das natürlich
nicht. klingt wie ein widerspruch? für mich ist da kein
widerspruch!

für mich ist das auch kein Widerspruch.
Die Wissenschaft hat schon manches als „neue Erkenntnis“ propagiert, was eigentlich schon immer in der Bibel / Torah zu lesen war.
Die Archäologen haben auch schon so manches ausgegraben, was sogar dazu geführt hat, dass ein Buch geschrieben wurde. „Die Bibel hat doch recht“

Gruss Harald

Hallo Norbert,

steht ja oben! „Anhänger“ bin ich nicht von Jakob Lorber.
Ich bin „Anhänger“ von Jesus Christus, dem König der Juden,…

OK, ich korregiere mich. Du vertrittst unter anderem Ansichten, die von Jakob Lorber publiziert wurden. Ich hoffe, dass ich mich hiermit korrekt ausdrücke.

Mir fiel nur zum zweiten mal auf, dass man dich irrtümlich für einen Zeugen Jehovas hält, obwohl sich deine Ansichten erheblich von ihren unterscheidet.
Übrigens scheint es auch auf deiner Seite einige Fehlinterpretationen zu geben;

  • Z.J trinken auch Alkohol
  • Sie halten keinen Sabbat
  • Sie haben keine numerische Beschränkung von irgendwelchen Gerechten (was immer auch damit gemeint sein soll)

Gruß
Carlos

Tach lieber Herbert,

wie Du gehe auch ich davon aus, daß es nicht so etwas wie einen
allgemeingültigen Algorithmus gibt, mit dessen Hilfe alle Texte
interpretiert werden können. Ganz sicher nicht.
Du gehst die Sache allerdings von der logischen,der nachvollzieh-
bar! wissenschaftlichen Ansatzweise her an. Die, in sich!, natür-
lich ein geschlossenes Denkmodell ist, und aufgrund ihrer eigenen
strengen Regelgesetzgebung sicher nicht! beliebig interpretierbar
sein KANN.

Nur: Nicht jeder Text ist ein logischer, oder gar ein für jeden
nachvollziehbarer! Weil es eben, und das nimmst Du mir bisher
nicht ab, wie ich sehr wohl weiß, Texte gibt, die sich der bis-
herigen Denk- und Verstehensweise, wie sie allgemeinhin gelehrt
werden, entziehen. Und zwar auch irgendwie „intelligent“, aber
intelligent in einem anderem Begriffsinhalte von intelligent, als
Dir bekannt ist!

Du erinnerst Dich bestimmt soweit an die Bibel, Neues Testament,
daß Du den Satz gehört hast: Die kleinen Kinder, die Unmündigen,
die verstehen meine Worte, aber die Weisen, die Gelehrten, die
Professoren usw., die können sie nimmermehr verstehen. Obwohl ich
meine Worte für jeden klar hörbar sage!
Diese Aussage, sinngemäß, nicht wörtlich (keine Paragraphenklau-
berei einmal, okay=), von Jesus bringt es auf den Punkt.

Weil Kinder mit einer inneren Herzenssehe, einem quasi dritten
Auge des Herzens nämlich, Dinge und Zusammenhänge verstehen
können, was geschulte und gebildete Erwachsene, durch ihre
Denkschema-Kategorisierung und quasi -Normierung nicht mehr be-
herrschen!!! Sie müßten es denn neu und sehr, sehr mühselig neu
erlernen! - Das meinte Jesus damals; wie heute gültíg!
Das meinte auch der Flieger des WK, Antoine de St. Exupery, mit
seinem weltberühmten Zitat. Er, er hat es verstanden. Ich darf
das, weil ich mich da hineingeackert!!! habe, auch verstehen.
Und aus dieser neu erarbeiteten Verstehensgrundhaltung, die ich
auch Dir gegenüber als GEHEIM-Sprache titulierte, erschließt sich
das Verstehen des eigentlichen Sinnes einer Aussage, deren
Verstehen bei der falschen Zielgruppe, nämlich den nur Kopf-ge-
steuerten Schriftgelehrten und Pharisäern, kontraproduktiv für
Jesus’s Zielsetzung gewesen wäre, aber positiv in Seinem Sinne,
in Seinem Geiste, für die Gemütsmenschen, wenn ich sie Dir gegen-
über mal so nennen darf.
Für die einen GEHEIM, dieselben Worte für andere aber offen, klar
und lieblich, harmonisierend und voll Herzenswärme!
So hatte sich das Jesus auch „intelligent“ gedacht! Indem er
Wortbegriffsbedeutungen wählte, von denen er wußte, daß die einen
es so verstehen würden,wie er es ursprünglich auch ehrlich meint,
und die anderen stehen da und staunen - und kapieren nichts. Weil
ihnen die vorgetragene Logik ein Blödsinn, ein Schmarrn, oder
närrisches Zeuch sein muß, - aus ihrer ERWACHSENEN-KRÄHWINKEL-
Logik, die sie in den Schulen haben eingebleut bekommen, irgend-
wann.

Jeder Text muss in einem Gesamtzusammenhang gesehen werden.

Eben, genau das meine ich.
Jesus will,und das in der gesamten Bibel, den Seinen, denen also,
die dieses HERZENSDENKEN des Antoine noch oder wieder können,
etwas auf einer Verstehensebene"rüberbringen",salopp ausgedrückt,
wovon er gleichzeitig vermeiden will, daß es die etwas hochmüti-
geren Doktores, Geleeeeeerten (geleert vom Gemüt!), die sich was
auf ihre hochgeistige (Pseudo-)Bildung einbilden (zu Unrecht nach
Jesu Christi Wertung!)auch verstehen. Diese Letzteren, würden
sich eher die Zunge abbeißen, als zu fragen, Meister, ich kapiere
das nicht, lehre mich, dieses auch recht in Deinem Sinne zu ver-
stehen. Würden die Letzteren sich dazu überwinden können, wären
sie nicht mehr hochmütig, sondern demütig ein wenig schon - und
könnten somit auch den Lerninhalt des Jesus verstehen lernen.
So aber ist ihnen das „zu trivial“, zu simpel, zu abstrus, zu un-
durchsichtig usw. usf., was Jesus in seinen Gleichnissen für die
SEHENDEN!, zu denen auch ich gehören darf,was mich aber sehr viel
Mühen und Arbeit gekostet hat, wieder demütig zu werden!, einfach
und klar vorexerziert. Die einen kapieren es mühelos, die anderen
nimmer! (Weil sie es nämlich im HERZEN!!! gar nicht wollen. Sie
ziehen den Elfenbeinturm IHRER WISSENSCHAFT dem Geplapper eines
dahergelaufenen Nazareners,dessen Vater als Gelegenheitsschreiner
bekannt war, vor! Diese Geisteshaltung also verhindert, gezielt,
das Verstehen-Können der Message, janz salopp „rübergeschaufel“!

Und, lieber Herbert, sicher ist Dir jetzt ein wenig klarer, wie
ich das meinte! Ich gehe aber noch weiter, denn dieser daherge-
laufene Wüstensohn zweifelhafter Herkunft dazu, der hatte noch
mehr auffe Pfanne, indem er in anderen „TEXTEN“, nur für die Sei-
nen übrigens gedacht, die anderen lachen sich krank darüber! Ist
mir klar, und stehe dennoch zu den Insider-Texten! Indem Jesus
also in anderen „TEXTEN“ weiter ins Detail ausgehend, denn das NT
ist ja quasi in den Evangelien nur eine Art Stenogramm der wich-
tigsten Aussagen in komprimierter Form,davon spricht, daß es über
der gerade vorgestellten Ebene noch weitere Verstehensebenen tief
strukturiert und noch viel, viel weiser und universeller!!! vor
allen Dingen gibt, regt er natürlich die Seinen, also auch mich,
damit natürlich!!! an, auch selbigen Ebenen näher zu kommen, in-
dem man sich auch damit beschäftigt. Da bin ich noch bei, denn
auch ich bin nicht eine Super-Leuchte, sondern nur ein kleines
Licht. Weiß aber immerhin, daß der Weltgelehrte Immanuel Sweden-
borg, ein großer, bedeutender Wissenschaftler, auf diesem Gebiet
ein wahrer Meister wahr, und mehrere Ebenen höher aus den selben!
Worten noch weit, weit tiefere und stimmende sowie in sich stim-
mige Bedeutungsinhaltsebenen erkennen und auch für meine schlich-
te Ebene runtertransponieren konnte. Wofür ich dem bedeutenden
schwedischen Forscher des 17. Jahrhunderts auch sehr dankbar bin.

Damals war, lieber Herbert, es noch nicht Usus an den Universitä-
ten, Geistes- und Naturwissenschaften zu trennen. Das war eine
Unsitte und Unart, die das Denken negativ beeinflussen mußte -
und auch gewaltig in mindestens 2 Jahrhunderten seitdem tat!
Erst neuerdings finden Geistes- und Naturwissenschaften über
bestimmte Aspekte und Effekte wieder zueinander, die sie die
Trennung überwinden lassen wird in schon absehbarer Zeit. Das,
das ist auch für mich sehr, sehr erfreulich. Swedenborg hat
schon damals Natur- und Geisteswissenschaften stets nur als
Einheit zurecht gesehen, und nur aus dieser Einheit ist das
Ganze nämlich als komplexe Struktur überhaupt verstehensmöglich!
Durch das immer weiter sich atomisieren von Fakultäten in
Unterfakultäten - kommt man nicht weiter, der Sinnkern wird
immer undurchschaubarer! Erst die Synergieeffekte des ganzheit-
lichen Denkansatzes schaffen da neuerdings ein wenig Abhilfe
schon, Herbert. Und somit ist der Ausblick der Wissenschaften
bereits gezeigt, aber: wo gibt es GENERALISTEN, die das alles
subsummieren, zusammenfassen können, bündeln, und interdiszipli-
när geachtet und respektiert vortragen können, als was es wirk-
lich ist, DAS, was untersucht wird. In so vielen Fakultäten!
Auch der gute Steven Hawkins hat sich im D-Zug-Tempo in seine
Theorien verrannt, der gute! Die Weltformel ist da, ein kleines
Kind hat sie! Ich hab sie. Jeder, der Augen hat, zu sehen, hat
sie vor sich die Weltformel! Es sind nicht die 4 Bausteine der
DNS, nein, peanuts sind dies!
Es sind die drei, bzw. vier Buchstaben, die alles subsummieren,
vollständig um- und be-schreiben, erklären und fassen!
g, o, d, oder im deutschen: g, o, t, t,

Ein Kind kapiert das, das wirst auch Du mir abnehmen, Herbert?!
Der Wissenschaftler steht davor, wie der Ochs vor’m Scheunentor!
Und ist danach so klug, als wie zuvor.

Immanuel Swedenborg war beides! Weltweit geachteter Wissenschaft-
ler und kleines Kind im Geiste Jesu Christi zugleich!

Mach Dir mal den Spaß, hol Dir in der Bibliothek irgendwas von
dem Mann. Er schreibt brilliant. Ich durfte für den Swedenborg-
Verlag in der Schweiz auch ein klein-bißchen Tastaturtippend
helfen, voriges Jahr! Bezüglich Swedenborgs Auslegung der Offen-
barung des Johannes, letztes Buch der Bibel im Neuen Testament!
Ich habe nur so mit den Ohren geschlackert, als ich diesen Text
auch für mich „reinzog“! Brilliant ist arg untertrieben.
Göttlich begnadet erklärt Swedenborg die Sinninhalte des Bibel-
Textes, den kaum einer ansatzweise kapiert. Weil zu mehrdeutig
für die Einen, zu verquast und unverständlich für die Anderen, zu
hoch, u.a. für mich damals!, und für wieder andere Menschen halt
einfach nur perpetuierte Märchenstunde …

Aber, dem rechten Geist, - hier: Geheimlehre!!! - dem erschließt
sich beim Lesen, in Verbindung mit dem inspirierenden Spiritus
rector, Gott!, eine tiefere Begriffsverständnisebene.
Man kann sie lernen! Aber, das setzt Abkehr von innerem Hochmut voraus, nämlich Demut und andere sogenannte „göttliche“ Tugenden.

Aber, Herbert, da muß ich Dir und anderen hier im Brette sicher
recht geben, wer will heute schon solch altmodische Sachen hören,
lesen oder gar selber einüben, wie: Tugenden??? Igittigitt.
Und dann erst Kardinals- oder göttliche Tugenden gar - …

Herbert,habe ich mich diesbezüglich zumindestens ein kleinbißchen
Dir verständlich machen können, wie das mit den von mir hier
exemplarisch für viele weiterführende „Texte“ so beschaffen ist?

Du schreibst von „Geheim-Texten“, die für „jeden“ eine
Lösungsvorschrift bieten. Das ist ein Widerspruch an sich.
Entwerder geheim oder öffentlich für jeden zugänglich. Du
verstehst, worauf ich hinaus will?

Na aber sicher doch. Aber, wenn Du meinen Beitrag oben liest,
dann verstehst Du, wie ich darauf geantwortet habe, um diese
Fragestellung in einem mit zu „erschlagen“, oder?

Antoine de Saint-Exupérys Kernaussage aus „Der kleine Prinz“
ist wohl „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche
ist für die Augen unsichtbar“. Aber auch das ist nur ein Teil
seines Wesens.

Aber Herbert, das ist der wesentliche Teil seines Wesens,
dafür ist der Antoine „unsterblich“, in weltlichem Sinne betrach-
tet!, geworden. Weil viele Menschen ihn darin verstehen und
endlich, endlich mal etwas lesen können, was ihre innerste Ein-
stellung reflektiert. Ansonsten ist ja diesbezüglich auf dem
Literaturjahrmarkt meißt trübe Einheitssoße bzw. Steckrübenbrei!
(Rein metaphorisch zu sehen, bitte nicht wörtlich!!! Diese Ebene
soll nur andeuten, daß es darüberschwebende, UNSICHTBARE, Ver-
stehensebenen gibt! Nicht mehr als nur andeuten.)

Ich habe mich nicht viel mit Saint-Exupéry
beschäftigt, aber soweit ich weiss war er ein Humanist mit
sehr viel Ethos. Die Tatsache, dass er sehr extremen
Situationen ausgesetzt war (und diese Situationen, wie Hunger,
völlige Isolation und Tod) in einigen Romanen ganz gut
beschreibt, erklärt vielleicht seine Sichtweise ein bisschen.

Nein Herbert, das ist es ganz! sicher nicht!
Dadurch lernt man nicht, mit dem Herzen zu sehen!
Man erlernt dieses schwierige Sujet nur - durch innere Haltung!
Durch Demut!!! - Herbert! Wer aber weiß heute noch, was Demut
eigentlich ist, was sie bedeutet, wozu sie „nützlich“ ist!!!
(Was scheinbar nichts nützt, braucht man auch nicht zu lernen,
nicht wahr?)
Wobei ausdrücklich zu bemerken ist,sonst verstehen es Viele nicht

Sich demütigen ist etwas völlig verschiedenes als
Jemanden demütigen!

Ich meine das natürlich jetzt nicht im vordergründigen Sinne,
wo es offensichtlich ist!, sondern im charakterlichen Geiste,
wo es schon ein wenig! schwieriger ist, das zu verstehen. Aber,
es ist wenigstens nicht zuuuu schwer, und somit durchaus als
Einstieg brauchbar. In das göttliche !!! Thema: DEMUT.

Und genau dieses Thema hat ein kleines Volk im Nahen Osten bis
heute noch in seiner Masse nicht! verstanden. Und deswegen gibt
es Krieg. Und das große Volk in Mitteleuropa, daß 45 gedemütigt
wurde, von außen her, das hat die Demut -einigermaßen jedenfalls-
verstanden, und darum hat es keinen Krieg. Und kriegt in dieser
Zeit absehbar mit dieser Geisteshaltung auch keinen mehr.

Aber auch dies, selbstverfreilich von mir mit mehreren Sinnver-
stehensebenen strukturiert,als Lernmaterial für diejenigen Leser,
die sich das gerne und freudig „antun“ wollen, sich diesem Lehr-
mittel von mir unterziehen wollen, nur als Einstiegshilfe zu ver-
stehen, um göttlichen „Texten“ in ihrem Gehalt näher kommen zu können. Denn nichts anderes ist Sinn und Zweck meines Tuns und
Trachtens hier.

Der Bibel hätte eine explizite Anleitung gut getan, dann hätte
es so etwas wie die Kreuzüge nie gegeben.

Die Ebene, die Du damit, dadurch ansprichst, darum ging es dem
Autor der Bibel, der sich verschiedener Schreiber bediente, be-
dingt allein durch die verschiedenen Jahrhunderte und auch ver-
schiedener Autoren für die Evangelien, um verschiedene Gemüter
in ihrer Geisteshaltung individueller ansprechen zu können, nicht
vordergründig, sondern nur äußerst peripher. Auch, aber am Rande!

Der Autor, Gott, die Beweisführung zum Autor erschließt sich, um
Deine und anderer Fragesteller Fragen vorweg zu nehmen, nur dem
mit diesem inneren Auge, der inneren „Sehe“ (wie Gott es selber
auszudrücken beliebt in deutsch!) hat eine viel grundsätzlichere
Zielsetzung in ihren „TEXTEN“. Sie soll auf ewig!!! Gottes Kinder
geschichtlich belehren, was sich einst zugetragen hat, sie soll
viele Noch-NICHT-Gottes-Kinder ernsthaft dazu anhalten, sich mit
dem Thema Gott und SEIN! WILLE auseinanderzusetzen (nicht im Ver-
stand oder in Vernunft, das führt in bekannte Sackgassen!), sie
soll aufzeigen, wohin Gott falsch interpretieren führen kann, s.
AT-Horror-Beispiele dorten!, s. Kreuzzüge um 1.000 nach Christi
Geburt (Jeder kriegt sein Fett ab!), und sie soll Einführung in
die tiefere Herzensdenkweise im Himmel sein, da auch die neuere
Sterbensforschung, Kübler-Ross hat dazu bedeutende Werke publi-
ziert, sich dem Thema Weiterleben nach dem Tode der Seele nähert.
Darüber hinaus hat die Bibel noch sehr viele weitere Verstehens-
Ebenen, von denen aber auch ich bekennen darf, daß sie sich mir
noch nicht alle erschließen. Mein Trost ist, daß Gott, als er
dazu befragt wurde von einer anderen Seele, antwortete: „Sogar
die höchsten Engel im Himmel haben noch nicht ganz allen Sinnge-
halt meines Wortes mit dem Mensch erfaßt.“ Das beruhigt natürlich
ungemein, regt aber doch auch an, sich noch ein wenig tiefer in
die Materie reinzuknien - weil sich durch das damit Lernen und
Beschäftigen dem so Tätigen: SEELENFRIEDEN in seinem eigenen
Herzen eröffnet. - Verstehen kann das aber nur ein schon etwas
darin eingearbeiteter Mensch, auch und sicher können das gewisse
fernöstliche Menschen, die aus anderen Religionsansätzen - zu
genau demselben Schlusse kommen. Für mich eine indirekte
„Beweisführung“ für die offenbarten Worte Gottes, der sagte, daß
Er Selber einst einem jeden Volk der Erde dieselben Weisheiten
vorgestellt und erklärt hatte. Wobei die unterschiedlichen Kul-
turen jedoch dies unterschiedlich und in verschiedenen Teilaspek-
ten verfremdeten, wegließen (aus nachvollziehbaren profanen Grün-
den) und oft geheim vor dem ge(nas-)führten Volk durch Vordenker
überall und allerorten hielten - und leider immer noch halten.
Ich spreche da gerade auch und insbesondere die sich christlich nennenden Amtskirchen in Deutschland an, denen ich letzteren bö-
sen Vorwurf machen muß!

Wenn Du in einem Text verschiedene „Verstehens-Ebenen
geschachtelt“ siehst, frage ich mich, wie der Autor darauf
Antworten würde.

Herbert,mir und anderen Christen hat der Autor darauf geantwortet
auf SEINE wohlgeweiste, charakteristische „Art“. Eine Wesensart
kann auch so eigentümlich, so charakteristisch sein, daß man von
quasi „Fingerabdrücken“ sprechen könnte. Daran erkennt man ihn.
Und dieser Autor lebt außerdem. Ist nicht „tot“. Oder „wech“, wie
ein bekanntes nahöstliches Wüstenvolk es mit ihrem Gott und ihren
Propheten seit 2000 Jahren nun schon irgendwie zu ertragen lernte

Übrigens hat auch der allseits bekannte Dalai Lama eine sehr
ausgeprägte und fast unnachahmliche Art, meinst Du nicht auch?

Bei Bibeltexten kann das jeder Behaupten, die
Autoren leben schon lange nicht mehr.

Das ist Deine bloße Vermutung! Sie ist falsch.
Denn der Autor ist nur einer: Gott.
Die Schreiberlinge, da hast Du allerdings recht; auf Deine Ver-
stehensebene nun eingehend.
Aber wiederum deren Seelen auch nicht; denn deren Fleisch - ist
verwest, vermodert, verwittert, wech. Aber deren Seelen - sind
wiederum bei Gott, geborgen. Denn Gott ist mit den Seinen!

Und warum sollte ein
Autor seine Texte derart komplex verschachteln. Schliesslich
will er ja eine Botschaft loswerden (oder auch nicht).

JEIN!
Wie ich oben schon ausführte, will der Autor seine „Message“ an
die Zielgruppe bringen, und das tut er, indem er die „Message“ so
kryptologisch präpariert, daß die leider mitlesende Gruppe, die
die Message von der „frohen Botschaft“ noch nicht verstehen SOLL,
mit für ihren begrenzten, dogmatisch und vor allem charakterlich
eingegrenzten Verstehenshorizont unbegreifbaren Worten versieht,
die der Zielgruppe völlig eingängig, klar und „hell-leuchtend“
sind. Warum sollen die charakterlich vor allen Dingen noch nicht
so weiten Menschen die „Message“ nicht verstehen?
Damit sie heilige Dinge nicht wie Perlen vor die Säue schmeißen!
Damit sie nicht aufgrund ihres Verstehens später um so schärferes
Urteil im „Gericht“ über sich empfangen brauchen! Also ein beson-
derer Gnadenakt Gottes hierin.

Denn, lieber Herbert, ein Mensch, der einen Fehler macht, ohne
so recht zu wissen,warum er diesen Fehler macht, wird doch sicher
milder am Ende zu bestrafen sein, im „Gericht“, als ein Mensch,
dem alles haarklein zuvor erklärt wurde, der auch zu verstehen
gab, alles zu kapieren, aber dann quasi wissentlich das Falsche
tut, getan hat. Der wird um so härter im „Gericht“ bestehen!!!
Leuchtet doch ein, oder? (Das war ein Teilaspekt der vielen
Aspekte Gottes, ein winziger Teilaspekt!)

Und nein, ich denke nicht, dass ein Gott die Hand eines
Verfassers führt. Das macht der schon selber.

Sicher, seine Muskeln machen das.
Der Schreiberling, nicht der Verfasser!, der hat seinen Willen,
wie in der berühmt-berüchtigten Seance ein Schreibmedium, Gott
unterstellt. Der schreibt also durch ihn.

Lieber Herbert, wer aber schreibt in altaramäisch, oder in
englisch, oder wieder eine Minute später in griechisch, in
chinesisch gar, wenn ein Schreibmedium außer 4 Jahren Volks-
schule nie Spezialunterricht hatte? Solche Fälle sind bei
Professor Dr. Benda, der inzwischen verstarb, in der Universität
Freiburg im Breisgau/Schwarzwald am Institut für Parapsychologie
dokumentiert. Auch ich war schon dort, im Uni-Archiv, um mich
einzulesen.

Oder wer schreibt da, wenn eine Seance verstorbene Geister
beschwört, und dann tatsächlich in völlig unbekannter Schrift
für alle Anwesenden etwas niedergelegt wird. Wochen, Monate
später erst kann es irgendein Sprachexperte als nur ihm und
ganz wenigen Menschen bekannte Schrift deuten???

Na, Herbert, jetzt geht es ins „Eingemachte“! Es wird schwer
Interdisziplinär! Ohne ganzheitliches Denken keine Lösungsstruk-
tur denkbar. Meine ich ganz, ganz vorsichtig in Deine Richtung.

Wenn die sogenannte Seele „feinstofflich“, also aus Materie
besteht, dann wäre sie schon nachgewiesen.

Stop! Denkfehler!
Feinstofflich ist von der Begriffsdefinition vielleicht ein
wenig unglücklich sprachlich ausgedrückt, meint aber eindeutig
nicht-materiell. Wie auch schon Max Planck einst erkannt hat, als
er das Welle-Korpuskel-Modell vor Augen hatte, daß alles!!! auf
Geist beruht. Denn auch Licht kann sowohl gegenständlich, als
Korpuskel, aber auch nicht-gegenständlich, als Welle beschrieben
werden, jedoch beides nicht gleichzeitig!
Feinstofflich ist also GEIST, Geist-Äther, wobei alte Lexika, von
vor der Jahrhundertwende weiterführen, wenn man dort unter diesen
unserem Jahrhundert fremden Begriffen nachschlägt. Ich habe das
mit dem Brockhaus von 1898 einmal getan, dort kommt man diesbe-
züglich weiter.

Über Seelentheorien können wir uns hier elendslang unterhalten.

Ich habe nicht vor, mich darüber zu unterhalten. Oder andere
damit zu „unterhalten“. Wirklich nicht. Da haben wir uns sicher
mißverstanden!

Ich habe mich ein
Weilchen mit komplexen genetischen Netzalgorithmen
beschäftigt. Die können Dir eine Schaltung entwerfen, die kein
Mensch genau versteht, aber dennoch funktioniert (und das bei
minimalem Einsatz von Bauteilen). Netze können sehr wohl ein
„Eigenleben“ entwickeln, aber haben sie damit auch eine Seele?

Eindeutige Antwort: NEIN.

Die Seele ist ein Spirituelles Prinzip, das die Quelle aller
geistigen Handlungen und Vorgänge bildet. Wenn sich nun diese
Netze mit „Eigenleben“ dazu entschliessen, etwas auf eine
bestimmte Weise zu tun (und nicht auf eine andere), haben sie
dann eine Seele?

Nein, Du meinst jetzt Artverwandte zur sogen. „Fuzzy-Logik“?
Denn auch deren „Eigenleben“ ist durch streng vorgegebene
Kriterien in sehr engem Rahmen sogar „determiniert“! Was diesen
Netzen nur eine sehr schmalbrüstige „Handlungsbandbreite“ gibt.

Eine göttl. inspirierte Seele,die ich in Anspruch nehme zu haben,
die hat immer, auch wenn scheinbar nur 2 Möglichkeiten bleiben!,
weit mehr Lösungsmöglichkeiten bzw. Auswege aus der „gegebenen
Lage“, als sich der Aufgabensteller nur vorstellen kann. Weil
die göttliche Inspiration quasi „online“, um in dieser mechanis-
tischen „Denke“ zu verweilen, meine Seele mit genau den richtigen
„Inputs“ versehen wird, um genau das zu bewirken, was „richtig“
ist.
Lieber Herbert, „richtig“ jetzt nicht nur begrenzt gesehen auf
die gerade gegebene Übungsaufgabe,sondern „richtig“ zumindestens
auch im Sinne des Probanten, dessen weitere Lebensführung, und
auch den Hochmut des Übungsaufgabe-Stellers! Also mehrdimensional geistig-seelisch das Übungsaufgaben-Schema spren-gend, indem darüberhinausgehend. Ohne das Schema selber zu ver-
letzen. Denn für den Aufgabensteller soll ja auch alles schön
nachvollziehbar in seiner Sandkastendenkmethodik bleiben. Hier.
Im Beispiel, jedenfalls!

Und ich Frage doch: Warum soll sich der Schöpfer an das von
Dir beschriebene „Universalgesetz“ halten? Tu’s mir an :smile:

Weil es nicht bloß ein läppisches „Universalgesetz“ ist, sondern
zugleich auch in sich „göttlich“. Sein „Fingerprint“ quasi. Für
Seine Wesensart, Seinen Charakter. Das „göttliche“ Universalge-
setz,ich bleibe bei dieserm Begriffs-Charakterisierung, FREIHEIT,
was könnte es größeres, gewaltigeres und göttlicheres denn noch
geben? Sag Du es mir? Mir fällt da nix ein, auch nicht mit
Inspiration.

Aber gerade diese Freiheit, sorgt - früher oder später - bei den
vielen in alle Richtungen von Gott wegeilenden Seelen, die ihre
Freiheit austoben müssen, wir - auf der Erde!, dafür, Herbert!,
daß sich nach und nach diese Seelen einzeln!!! besinnen, woher
die Freiheit, von wem, und wie gütig der Geber, und wie zurecht
göttlich er außerdem, und - deswegen werden sie irgendwann ein-
zeln umkehren, heim, retour an die Vaterbrust, der „daheim“ im
Türstock steht und auf das verlorene Kind, aus der Fremde von den
Schweinetrögen dort zurückkehrend, wartet, sehnsüchtig wartet und
dem armen Teufel auch noch einen Schritt entgegenkommt, (indem Er
Selber, Gottvater als Jesus Mensch wird, sich das Elend antut, um
den Seinen nah zu sein, und den Weg zurück ins gute Vaterhaus
aufzuweisen,vorzugehen! Muß die Kükenherde nur noch nachwatscheln
und sich dann daheim unter die Fittiche der Glucke kuscheln!
Um jetzt einmal exemplarisch mehrere Metaphern ineinander zu
schachteln, die dasselbe aussagen, wie die Gleichnisse in der
Bibel im sogenannten Neuen Testament auch. Nichts anderes sagt
der Vater im Himmel durch die Bibel, Sein Wort, und Er ist das
Wort Selber. Mit jeder Geschichte in der Bibel. Unterschiedlich.
Aber inhaltlich gleichend.
Die Bibel ist und bleibt die Geschichte Gottes mit dem Menschen!

Es ist billig, zu behaupten, ein Gott habe etwas geschrieben,
indem er sich irgendwelcher Schreiberlinge bedient. Genau
solche Argumente stossen mir übel auf.

Herbert, das ist gut, daß Dir das aufstößt!
Warum das gut ist? Weil Du damit sofort eindeutig siehst,
wo bei Dir die Denkblockade sitzen muß!
Willst Du einem Gott verbieten, so vorzugehen?
Hat Gott oder wer anders oder ich je behauptet, daß Gott in
einfachen, durchaus nachvollziehbaren Handlungen vorgeht?
Nur: das glauben zu können, dazu bedarf es innerer Haltung!
UND: eine gewisse Portion investiertes VORSCHUSS-VERTRAUEN!
Gib es zu, das hast Du bisher noch nicht eingeschossen?!

Man kann einem selber Unbekanntes nicht immer mit dem bisher
vertrauten Klempner-Werkzeug aufschließen. Manchmal muß es
ein anderes Werkzeug sein, z.B. ein Magnetschlüssel, oder ein
elektronisches Impuls-Schloß.
Oder, bei Gott, darf es eine demütige, bzw. zur inneren Demut
bereit seiende, Herbert - das genügt nämlich auch schon! -, Hal-
tung sein. Mehr nicht. Den Rest, den „besorgt“ der liebende
Vater im Türstock, auch hier, auch bei Dir. Ganz sicher!!!
(Wenn der Alte Herr mit Rauschebart, um das Klischee einmal
fortzuspinnen,es mit mir geschafft hat,warum dann nicht mit Dir?)

Wenn einer etwas schreibt, dann soll er auch dazu stehen.

Lieber Herbert, wenn er das aber gar nicht kann?
Weil er zu dämlich ist, das von ihm geschriebene geistig-selisch
zu „raffen“, zu „schnallen“, zu „kapieren“??? Was dann?

Wie erklärst DU DAS? - ICH ERBITTE!,denn mehr kommt mir nicht zu,
Deine Antwort, gerne kurz!, DAZU!!!

Hinterher zu behaupten, ein Gott habe ihn dazu angeleitet, ist
einfach nur billig.

Wenn es nur eine Behauptung ist, haste 100 pro recht damit, ja!!!

Wenn es aber die Wahrheit ist, was dann, lieber Herbert? Sag was
bitte auch dazu!

Solche psychologischen Tricks dienen dazu, Menschen zu
manipulieren.

Unzweifelhaft richtig, wenn es denn derartige Tricks sind!
Nicht immer darfst Du von Deiner Denkweise auch beim Gegenüber
ausgehen. Bei mir kannste das locker, denn ich denke auch so wie
Du, weil: früher hatte ich nur! sooo gedacht, wie Du. Heute kann
ich aber auch anders denken. Und verstehen! Und die Gläubigen
detailliert begreifen, in ihrer Not des NICHT-VERSTANDEN-WERDENS.

Dafür habe ich aber die Möglichkeit, mich adäquat artikulieren
zu können. Und sollte dies aber dann, diese Gabe, in den Dienst
der armen Mitmenschen stellen, was ich gerade hiermit tue, die
sich sonst in ihrer Glaubens-Denke nicht mehr ausdrücken können.

Der Glaube an einen oder mehrere Götter hat
seinen Hintergrund in der Natur des Menschen.
Manche Menschen nutzen das eben aus.

Da ist sogar sehr viel Wahres dran. Haste recht!
Sie nützen das sogar zu sehr schäbigen, niederen Dingen aus!!!
Die Tatsache nämlich,daß Glauben-Können!!! in jedem Menschen ist.

Du schreibst, Du prüfts alles, was man Dir erzählt, und nur
das Gute behältst Du. Wie läuft dieser Auswahlprozess ab?

Herbert, das war Deine bisher beste Frage!
Ich, der ich bisher so beredt und rhetorisch drauf war,
bin sprachlos! Ich kann Dir das nicht nachvollziehbar beschreiben
Das wüßte ich selber gern.
Ein Ansatz,den Du sicher nicht akzeptieren kannst,wäre vielleicht
daß mein Herz in mir(nicht der Hohlmuskel!) dies in Verbindung
mit Gott gegenprüft, ob das Vorgelegte gerade von Gott ist, oder
von irgendwelchen Testern, von böswillige Scherzemachern oder gar
zu kommerziellen Zwecken! Die Lebenserfahrung von mir ist es
sicher nicht! Die bringt diesbezüglich nicht viel. Hat anderswo
ihre Hauptanwendung.

Die Summe Deiner Erfahrungen bestimmt Dein Denken.

JEIN.
Vom einfachen Verstandes- und Vernunft-Denken her betrachtet, ja!
Vom geistig-seelischen Sein her - sicher nicht!
Denn auch bei völlig neuer geistig-seelischer „Lage“ werde ich
sicher „richtig“ im Geiste Gottes "ent"scheiden, wenn ich Ihn
zuvor im kurzen Gebet, vielleicht 2 Sekunden lang nur, um Hilfe-
stellung bitte. Dann ist auch das Handeln „richtig“.
Wie sich manchmal erst Tage, Wochen später herausstellen werden
wird! (Öfter schon erlebt!)

Wobei „richtig“ jetzt auch wieder mehrdimensional, auf mehreren
Ebenen also! (nicht: 3, 4, n-dimensional im kartesischen Sinne)
gemeint ist.

Dein

Unterbewusstsein, Dein tierischer Anteil, der spricht da auch
mit rein.

Das ist für Handeln ohne! Gott selbstverständlich richtig!
Aber nicht für Handeln unter ausdrücklicher UNTERORDNUNG UNTER
GOTTES EWIGEN GEIST bevor man zu Handeln beginnt, in einem Kurz-
Gebet nonverbal z.B.

Pol Pot war sich sicher, nur das Beste für sein Volk

zu wollen, in dem er Landwirtschaft als die einzig wahre
Lebensform sah. Das hielt er für Gut.

Jetzt nehm ich Dich mal auf die Rolle! - Das ist doch auch GUT?
Oder nicht?

Nur hat er getötet! Nur hat er die Menschen ihres freien! Willens
beraubt! Und er hat nur an sich und seine eigene Meinung gedacht!
Und somit ist es „moralisch“,von einer höheren Warte her gesehen,
nicht mehr gut.
Gäbe es diese „höhere Warte“ nicht, also die höhere „Ebene“, dann
wäre gemäß „L’etat, c’est moi!“ sein Tun sicher nur mit GUT zu
bewerten, da sind wir uns doch hoffentlich einig, oder?
(Wobei irrelevant wäre, was der Westen für ein Affen-Theater auf-
führt, wenn er die Gebeinhäuser zu sehen bekommen wird!)

Mohandas Karamchand Gandhi hielt Gewaltfreiheit für Gut. Jeder bildet für sich seine Sicht der Dinge.

Ich war Ausbilder beim Heer der Bundeswehr. Hab’ die Leute im
effektiven Töten ausgebildet! Und im möglichst nicht selber ge-
tötet werden, dabei! Fand ich auch gut! Echt!
Daß ich das heute etwas differenzierter sehe, wirst Du mir sicher
abnehmen. Ich erspare Dir meinen Sermon dazu!

Der Glaube an einen Gott hat für viele Fehler gesorgt.

Ja, es werden viele Eulen nach Athen getragen, heute noch!

Der von Dir beanspruchte Einstein hat einmal gesagt"Gott würfelt
nicht!" und darauf seine Quantentheorie in die Falsche Richtung
überarbeitet.

Lassen wir den armen Mann wech. Er ist der Meistüberschätzte des
vorigen Jahrhunderts. Zu hoch gejubelt worden, das mußte ja ein
böser Absturz werden!

Solange Du im Gebet antworten für Dich findest, ist das in
Ordnung.

Herbert, darf ich Dir auf Knien für Deine Bewertung danken???
(Achtung: Eine Sonderform von Humor in der Nähe!)

Nur das Sendungsbewusstsein, das bei streng gläubigen
Menschen so dominant hervortritt, das kann ich weniger leiden.

Gut,daß Du mich nicht mit „Sendungsbewußtsein“ angesprochen hast.
Sonst …

Ehem, welche Sendung, wessen bewußt eigentlich?
Und welcher Kirche denn streng-hörig geradezu, wie Du es meinst?

Viele Grüsse,

Aber sicher doch, sind wir wieder auf Reihe und friedlich,
tun die Dolche auf dem Rücken verstecken und spielen wir
sittsame, duldige und humorvolle Bürger, bis zum nächstenmal,

Dein oller Norbert.

Lieber Bruder in Jesus Christus, unserem Herrn und Gott zugleich,

sicher bist Du mit dieser Anrede als Christ in allen Einzelheiten
einverstanden? Ein guter Freund von mir ist bei den Zeugen Jeho-
vahs und berichtet mir von dem Gruppendruck und den Königssaal-
aktivitäten.
Auch soll es da so bitterböse Hefte über die Gründungszeit der
wahrhaften und ernsten Bibelforscher geben, die kennst Du be-
stimmt auch, die vielen Vorhaltungen. Und auch, daß sich bereits
mehrfach in der Datierung der Wiederkunft Jesu Christi geirrt
wurde, von der Zeugen-Jehovas-Leitung her. Falsche Daten wurden
damals in Umlauf gebracht, einige Zeit nach der Jahrhundertwende.

Also, ich habe noch keinen bekennenden Zeugen Jehovahs in der
Kneipe einen mit anderen zusammen heben sehen. Oder zwei oder
drei sogar! Ich darf das sicher, nur eben nicht sinnlos zuschüt-
ten. Oder dann noch Auto fahren.

Wie war die komische Story von den wortwörtlichen 144.000
Gerechten?

Leider nehmen mir die Zeugen Jehovas die Bibel als Wort Gottes
nur im rein buchstäblichen Sinne vor Augen, ohne ihr geistig-
seelisches Auge, auch „Herze“ gar trefflich genannt, dabei im
Blicke zu haben. Es könnte ja doch sein, daß Gottvater in Jesus
Christus uns Menschen weg vom materiellen-dinglichen haben will,
hin zum mehr spirituellen, geistig-seelischen, oder?

Und da ist es nicht ausreichend, die Bibel nur rein wörtlich
irdisch zu lesen,sondern eine geistige Ebene, wie bei den Gleich-
nissen erst zu vermuten und dann auch anzuarbeiten, zu verstehen.
Ist meine Meinung. Siehst Du das auch so?

  • Sie haben keine numerische Beschränkung von irgendwelchen
    Gerechten (was immer auch damit gemeint sein soll)

Mir schweben da die 144.000 nach wie vor Augen.
Bist Du einer von denen, oder leider nicht?
Weil mehr Platz und ein größeres Herz für alle Seine Kinder
wohl leider nicht zu erwarten ist?
Oder liege ich da falsch?
Hilf mir bitte auf die Sprünge, wenn Du magst natürlich nur!

Dein Norbert.

PS Beinahe hätte ich es vergessen, mein Freund berichtet da von
schweren Ängsten vor Strafen des Jehovah.
Mein Jehovah, Jahwe, Adonei, Zebaoth, liebender Vater im Himmel,
mein Angebeteter sogar!, der straft nicht, niemals, weil Seine
Gerechtigkeit so angelegt ist, daß sich Sünde und falsches Ver-
halten VON SELBER STRAFT! Ich brauche also gar keine Angst vor
Ihm, vor meinem Angebeteten zu haben, ich fühle mich schon jetzt
durch Ihn allein schon RECHT frei. Amen.

Morjen, Daniel

man kann diese Geschichte auch von einer „weltlichen“ Perspektive aus betrachten, und das sieht dann so aus:
Zu dieser Zeit war es durchaus üblich, daß junge Frauen an ältere Männer verheiratet wurden. Schließlich hatten die schon gezeigt, daß sie im Leben zurechtkommen und, im Fall von Witwern (wie eben Joseph), auch in der Lage sind, Frau und Kinder zu ernähren. Die Frauen wurden dabei üblicherweise nicht gefragt. Ebenso üblich war es, untreue Frauen zu steinigen; diese „Untreue“ war auch dann gegeben, wenn eine Frau nicht jungfräulich in die Ehe ging. Nun haben wir hier eine junge Frau, die an einen alten Knacker verheiratet werden sollte und eventuell damit gar nicht einverstanden war - eventuell sogar auf einen knackigen Jüngling scharf war. Wenn sie also diesem Bedürfniss nachgegeben hat und sich von eben diesem Jüngling hat schwängern lassen, stand Joseph vor der Wahl, ihre Untreue öffentlich zu machen und seine Frau steinigen zu lassen, mit dem Nachteil, daß seine Putzfrau, Köchin und Arbeitshilfe weg gewesen wäre. Ob Joseph eine neue Frau gefunden hätte, schließlich war er nicht gerade reich, ist zweifelhaft, und auch im ollen Israel war es nicht gut für den Ruf eines Mannes, Hörner aufgesetzt zu bekommen. Oder er konnte diesen „Fehltritt“ einfach übersehen, das Kind als eigenes anerkennen und so tun, als wenn nix wäre. Von der anderen, Marias, Seite aus betrachtet, wäre es ein tödliches Risiko gewesen, Joseph zu erzählen, daß sie von dem süßen Nachbarsbengel… Also, denke ich, wird sie ihm lieber das blaue vom Himmel erzählt haben („Ich habe noch NIIEE…“), als das Risiko einzugehen, gesteinigt zu werden. Wenn sie stur und Joseph schlicht und gläubig genug war, wäre das eine Erklärung, wie die Geschichte mit der göttlichen Zeugung entstanden ist.
Als ebenso möglich betrachte ich es, daß Jesus auf die völlig übliche, eheliche Weise gezeugt wurde und die gesamte Story nachträglich erfunden wurde, um die Göttlichkeit Jesu zu unterstreichen, bzw. erst herzustellen. Schließlich ist das NT erst Jahrzehnte nach dem Tode Jesu begonnen worden, und zwar von Leuten, die durchaus eigensüchtige Interessen damit verbanden, eine neue Religion zu begründen.
Wie es „wirklich“ war, ist heute nicht mehr festzustellen. „Gläubigen“ wird wahrscheinlich der Kragen platzen, vor allem denen, die die gesamte Bibel für wortwörtlich wahr und von „Gottes eigener Hand“ geschrieben halten, aber ich denke, daß Jesus ein ganz normaler, wenn auch eventuell besonders kluger, Mensch war.

freundlichst
Sibylle

Hallo Sibylle,

Zu dieser Zeit war es durchaus üblich, daß junge Frauen an
ältere Männer verheiratet wurden. Schließlich hatten die schon
gezeigt, daß sie im Leben zurechtkommen und, im Fall von
Witwern (wie eben Joseph), auch in der Lage sind, Frau und
Kinder zu ernähren.

In der Bibel findest du keinen Hinweis auf das Alter von Joseph. Die Idee, dass Joseph ein älterer Mann war stammt aus der Tradition der katholischen Kirche. Maria wurde ja als ewige Jungfrau betrachtet. Von einem jungen Ehemann konnte man sich aber nicht vorstellen, dass er keinen Sex mit seiner Frau haben wollte. Also wurde Joseph zu einem väterlichen alten Mann (als ob alte Männer kein Interesse mehr am Sex haben).

Übrigens hatten Joseph und Maria zusammen mehrere Kinder (nur so von wegen ewige Jungfrau).

Matthäus 13:53-56
53 Als Jesus nun diese Gleichnisse beendet hatte, ging er von dort über Land. 54 Und nachdem er in sein Heimatgebiet gekommen war, begann er sie in ihrer Synagoge zu lehren, so daß sie höchst erstaunt waren und sagten: "Woher hat dieser Mensch eine solche Weisheit und diese Machttaten? 55 Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas? 56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns?

Wie es „wirklich“ war, ist heute nicht mehr festzustellen.
„Gläubigen“ wird wahrscheinlich der Kragen platzen

Nicht unbedingt :smile:

aber ich denke, daß
Jesus ein ganz normaler, wenn auch eventuell besonders kluger,
Mensch war.

Immerhin hälst du es für möglich, dass es ihn gegeben hat.

Gruß
Carlos

Hallo Norbert,

Lieber Bruder in Jesus Christus, unserem Herrn und
Gott zugleich,

sicher bist Du mit dieser Anrede als Christ in allen
Einzelheiten einverstanden?

Ich habe keine Probleme damit. Aber ich glaube nicht an die Dreieinigkeit. Ich unterscheide somit zwischen dem Sohn und dem Vater. D.h. Jesus ist mein Herr, aber den Gott, den ich anbete, ist sein Vater.

Ein guter Freund von mir ist bei den Zeugen
Jehovahs und berichtet mir von dem Gruppendruck und den
Königssaalaktivitäten.

PS Beinahe hätte ich es vergessen, mein Freund berichtet da
von schweren Ängsten vor Strafen des Jehovah.

Das gibt mir sehr zu denken. Welche Strafen sollen das sein?
Gemäß den Lehren der Z.J. gibt es keine unsterbliche Seele und somit auch keine Hölle, in der Menschen nach ihrem Tod gequält werden. Und in der gegenwärtigen Welt greift Gott zur Zeit nicht direkt ein um Sünder bestrafen.

Die einzigen Ängste, könnten darin bestehen in Harmagedon getötet zu werden und nicht wiederaufzuerstehen oder nach einem vorherigen Sterben nicht wieder auferweckt zu werden, kurzum einfach tod zu bleiben. Für Agnostiker und Atheisten ist letzteres genau das was sie erwarten. Und es gibt durchaus einige Menschen, die zwar die Glaubensansichten der Z.J. teilen, sich aber entschieden haben alles in dieser Welt mitzumachen, auch wenn es sie ihr ewiges Leben kostet.

Das mit den schweren Strafen des Jehovah lässt bei mir die Vermutung aufkommen, dass dieser gute Freund möglicherweise kein Mensch ist, den du persönlich kennst. :wink:
(Frag ihn doch mal, wann er seine Versammlungszeiten hat.)

Auch soll es da so bitterböse Hefte über die Gründungszeit der
wahrhaften und ernsten Bibelforscher geben, die kennst Du be-
stimmt auch, die vielen Vorhaltungen.

Sicherlich nicht alle. Apostelgeschichte 28:22
22 Wir denken aber, daß es angebracht ist, von dir zu hören, was deine Gedanken sind, denn in der Tat, was diese Sekte betrifft, ist uns bekannt, daß ihr überall widersprochen wird."

Und auch, daß sich
bereits mehrfach in der Datierung der Wiederkunft Jesu Christi
geirrt wurde, von der Zeugen-Jehovas-Leitung her.
Falsche Daten wurden damals in Umlauf gebracht,
einige Zeit nach der
Jahrhundertwende.

Mir ist definitiv ein Datum, für das das Ende erwartet wurde, bekannt; Herbst 1914.
Ein weiteres Datum wurde niemals von der WT-Gesellschaft genannt.

Also, ich habe noch keinen bekennenden Zeugen Jehovahs in der
Kneipe einen mit anderen zusammen heben sehen. Oder zwei oder
drei sogar!

Woran erkennst du einen Z.J. in der Kneipe?

Ich darf das sicher, nur eben nicht sinnlos zuschüt-
ten.

Dürfen schon, aber das natürlich kein schönes Bild.

Oder dann noch Auto fahren.

Hierin bin ich extrem. Wenn sich ein Christ volltrunken ins Auto setzt und auf die Gesundheit und das Leben anderer Menschen schei…, dann verleumdet er Gott und Jesus Christus.

Es könnte ja doch sein, daß Gottvater in Jesus
Christus uns Menschen weg vom materiellen-dinglichen haben
will, hin zum mehr spirituellen, geistig-seelischen, oder?

Na klar. Es ist nur die Frage woher diese spirituellen Dinge
kommen. Wenn es sich um irgendwelchen esoterischen Kram handelt, der nicht biblisch begründet ist, lehne ich es ab.
Kolosser 2:8
8 Seht zu, daß nicht jemand da sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und leeren Trug gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den elementaren Dingen der Welt und nicht gemäß Christus;

Mir schweben da die 144.000 nach wie vor Augen.
Bist Du einer von denen, oder leider nicht?

Nein.

Wenn du wirklich einen Z.J als guten Freund hättest, wären dir folgende Lehren bekannt.
Die 144.000 sind gemäß der Offenbarung diejenigen die mit Jesus Christus zusammen als Könige und Priester über die Erde amten werden. Dafür bekommen sie einen geistigen Leib.
Die wiederauferweckten Menschen werden auf der Erde leben, wobei es keinen Tod, keine Krankheit und kein Leiden mehr gibt.
Was ist daran ungerecht?

Liebe Grüße
Carlos

Lieber Carlos,

herzlichen Dank Dir, daß Du geantwortet hast. Du bist vom Stil
her ein rechter Bruder in Gott.
In meiner Bibel, ich weiß, nicht in jeder!, steht: Der Vater
und ich sind eins! Also sinngemäß: Der Vater ist unendlich im
Himmel und sendet aus SICH!!! den Sohn zu den Menschen, weil
die ja den Unendlichen Gott nicht fassen, bzw. sehen können!,
aus LIEBE!!!, göttlich-grenzenloser Liebe zu Seinen Geschöpfen,
Seinen Lieblingen, uns, die wir uns auch an Ihn halten wollen!,
auch wenn wir Schwachen das noch nicht immer ganz perfekt
können!!!, auch dann. Der Sohn aus dem Vater, also der für uns
sichtbar, versteh- verdeutlichbar werdende Vater in BEGREIFbarer
Gestalt, uns ähnlich, soll uns beim Heilungsprozeß vorangehen,
der Meister sein, alles vormachen und wir uns - wie es der Vater
will - nachmachend an ihn halten, weil wir uns an den Vater nicht
halten KÖNNEN, weil der für uns so unendlich ist, daß wir schier
verzweifeln an Seiner Größe und Liebe vor allem!
Wer sich also an Jesus hält, praktisch der Rettungsring Gottes,
den uns Gott aus Sich zuwirft, uns dem im Wasser Treibenden!,
der wird auch gerettet. Und zwar jeder, der das tut und sich an
Seine Vorgaben hält, die er durch Jesus uns vorgibt, die uns
Gott vorgibt. Früher hat er den Menschen aus den Propheten vor-
gegeben, nun tut Er es SELBER. Als allergrößte Liebestat, Carlos.
Und das, das macht Er nur einmal. Nicht andauernd! Einmal reicht!
Einmal bis zum irdischen Tode, und wieder zurück in Sein Reich!
Und mit dem Zerreißen zeitgleich des Tempelvorhanges ist meta-
phorisch verdeutlicht, von Gott!, daß nun, lieber Carlos, der
Weg zu GOTT einem jeden Menschen offensteht.
OHNE JEDEN PRIESTER, VORDENKER, RABBI, PREDIGER, PFARRER und so
weiter und so fort! Jeder kann zu Gott kommen, indem er Ihn bei
Seinem nun neuen Namen ruft, anruft! Wie verheißen. Siehe, ich
mache alles neu. ICH, ist der Zebaoth selber! Weil es so wichtig
und bedeutsam ist, kommt Gott selber auf SEINE Welt. ANFASSBAR!
BEGREIFBAR! INKARNIERT INS FLEISCH!!! WIE ES in 1. Johannes 4,2
so freudig von den Bekennern, und mir auch!, bekannt wird!
Das ist ein Gott zum ANFASSEN, kein Gott um anzustaunen und den
ganzen Tag auf den Knien rutschend anzumurmeln in ritualisierten
Standardleiern! Und genau das - das will Gott auch sein! Ein
guter, unser Bester! Freund, Bruder, Vater im Himmel.
Gott ist Er für die Seinen da nur in NEBENFUNKTION.
Zuerst ist er Gleicher unter Gleichen. Geachtet,geliebt vor allem
Denn Gott will Liebe sein, grenzenlose!!! LIEBE, daß Er sogar
läßt das Eigene Leben für die Seinen, wo möglich!!!
Gott ist nämlich die LIEBE selber! Das ist sein Geheimnis!!!
Was die Kirchen daraus machen, es ist reif für die Geisterbahn!
Der blanke Horror! Dreieinigkeit wie ein dreiköpfiges Monster.
Nein, da Gott alles in allem ist, kann Er alles, und auch sich
darstellen, wie Er will. Wie damals in Eden! Wo er durch den
Garten schritt.
Carlos, tat Er das als GOTT? Auf welchem Fußboden schreitet Gott?
Nein, Gott erschien denen damals als ein Patriarch, als jemand,
den man achtet und liebt! Und so kann Gott auch, wenn der
All!!!mächtige es mag, es Ihm beliebt, auch in Gestalt des
nächsten Penners an der Ecke uns erscheinen, um uns auf Herz und
Nieren zu testen, ob wir nur fromme Sprüche klopfen und salbungs-
vollen Sermon von uns geben, oder ob wir wirklich ein HERZ!!! für
die Seinen, Ihm gleich!!!, haben. Deswegen liebt Gott die Gestalt
eines Bettlers auch so sehr.
Weil man da sehr schnell sieht, wer Hochmut hat!!! und auf den
Penner da - von ganz unten im Dreck her, geistig gesehen!, zu dem
Penner heruntergucken will, nicht ahnend, daß er selber noch weit
tiefer ist, geistig, als jeder Penner, der nur unverschuldet in
Not geraten war.

Das gibt mir sehr zu denken. Welche Strafen sollen das sein?
Gemäß den Lehren der Z.J. gibt es keine unsterbliche Seele und
somit auch keine Hölle, in der Menschen nach ihrem Tod gequält
werden. Und in der gegenwärtigen Welt greift Gott zur Zeit
nicht direkt ein um Sünder bestrafen.

Das ist aber schade, keine Seele zu haben, nur vertiert zu vege-
tieren müssen?! Ich habe eine, und in ihr, in meinem Herzen ist
eine Wohnung für Christus Jesus bereitet, die Er auch schon mal
ab und an vorübergehend bisher bewohnt. Wann Er mag!!!

Die einzigen Ängste, könnten darin bestehen in Harmagedon
getötet zu werden und nicht wiederaufzuerstehen oder nach
einem vorherigen Sterben nicht wieder auferweckt zu werden,
kurzum einfach tod zu bleiben.

Wer auf Gott vertraut, hat nicht auf Sand gebaut.
Das gilt gerade und insbesondere für die Sünder, die daran
arbeiten, es nicht mehr zu sein. Und so sind die, die diesen
guten Lauf zum Ziel beginnen und dranbleiben - auch vor Gott
gerechtfertigt! Den Rest, den gibt Er aus freien Stücken,
wie beim Verlorenen Sohn von Sich aus dazu! Obwohl der Lümmel,
der in die Fremde gezogen war, sein Erbteil verbraten hatte!!!
Und doch kriegt diese Gestalt den Königshut aufgesetzt!
Carlos, ich verstehe diesen Vater. Es ist nämlich meiner!!!
Der im Himmel! Und weil Er sooo ist, ist es meiner geworden!!!
Weil auch ich viel hatte, was Er geradebiegen mußte, auf meinem
Weg durchs Leben. Alleine?, hätt’ ich das nie gepackt!

… es gibt durchaus
einige Menschen, die zwar die Glaubensansichten der Z.J.
teilen, sich aber entschieden haben alles in dieser Welt
mitzumachen, auch wenn es sie ihr ewiges Leben kostet.

Solche mag der Herrgott gar nicht! Er nennt sie lau! Er hätte
lieber heißlaufende Eiferer für Ihn, die dabei Mist bauen, wie
Saulus einst!!! Oder eiskalte OHNE-MICH-Typen, die aber dennoch
gerne OHNE GOTT das richtige aus sich heraus tun. Denen hilft
Gott in Jesus, seinem verlängerten Menschenarm, um es so zu ver-
deutlichen für Dich, auf andere Weise hin zu Gott. Er wird da
nimmer müde darinnen. Dafür lebt Gott. Denn Gott liebt die
Seinen über alles! Dafür tut Er auch alles, alles, alles.

Und selbst der letzte Abspennstige, der wird wieder geholt, eines
fernen Tages!!! Wie der gute Hirte, der dem doofen Schaaf bis ins
Gebirge hinein nachsteigt! Und das Viech auf die Schulter lädt
und zu seiner Herde den steilen Pfad zurückbringt, die geduldig
und gerecht warteten, inzwischen. Weil Er alle gleich lieb hat!!

Dieser gute Hirte, das ist mein Ein und Alles. So hat mein Herze
immer sich innen drinnen seinen Gott vorgestellt. Und: Oh Wunder,
ne Flunder! ER IST ES AUCH. - Das hat Er als Sehnsucht in uns
alle vor aller Geburt implementiert, installiert. Diese innere
Sehnsucht!!!

Das mit den schweren Strafen des Jehovah lässt bei mir die
Vermutung aufkommen, dass dieser gute Freund möglicherweise
kein Mensch ist, den du persönlich kennst. :wink:
(Frag ihn doch mal, wann er seine Versammlungszeiten hat.)

Doch, ein Lehrgangskamerad, bei dem ich auch zu Hause war, in
dessen Familienwohnung! Donnerstags jede Woche, und wenn er
nicht will, muß er sich entschuldigen lassen. Bei den Aufpassern!
Sehr, sehr dogmatisch und schmalspurig.
Bei einem solchen Gott - würde ich abhauen! Ohne mich.
Und ohne Druck von irgendwelchen Königssaalhütern oder Aufpassern

Aber, wer’s braucht? Bitte schön. Dem Wollenden geschieht kein
Unrecht, wie Jesus zu so was sagen würde!

Auch soll es da so bitterböse Hefte über die Gründungszeit der
wahrhaften und ernsten Bibelforscher geben, die kennst Du be-
stimmt auch, die vielen Vorhaltungen.

Sicherlich nicht alle

Ich auch nicht alle, aber es soll da eine Zusammenfassung geben.
Vielleicht krieg ich die per ZUFALL auch mal irgendwann.Ich warte
geduldig darauf.

Ein weiteres Datum wurde niemals von der WT-Gesellschaft
genannt.

Mag ja sein, aber die Angst vor dem Abkratzen ist schon ein
gewaltiger Druck, vor allem, wenn man unbedingt zu den 144.000
Gerechten gehören will, die ihren „Fensterplatz im Himmel“ krie-
gen sollen, wie diese Kirche in Verkennung der Zahlensymbolik
falsch lehrt. Denn 144, das ist die Schöpfungszahl Gottes 12 mit
sich selber malgenommen, also vollendet! Und die Nullen dahinter,
die drei, das ist Gott als Liebe, als Weisheit und Schöpferkraft
vereint in und mit Seiner Schöpfung für immer und ewig zusammen.
Die Schöpfung, das sind Seine Seelen,die einst von ihm ausgingen,
um als geläuterte Seelen zum Vater in der Tür aus der Fremde, von
den Schweinetrögen her kommend, zurückzukehren.

So sieht Gott Sich Selber gerne dargestellt. Und so ist Er auch!
Genau wie Gott auch Selber der gute Hirte Selber ist, in einer
anderen Schau Seiner Selbst, weil wir nur Teilschauen geistig
verarbeiten können u. noch nicht die himmlische Sehe wie dereinst
in Zukunft wieder haben, momentan. Seine Kinder, Kinder Gottes.
(Alle, alle, die sich an Ihn halten, halten wollen. Nicht nur
mickrige 144.000 Stücker Mensch, also ein knapper Ozeandampfer
vollgestopft mit Menschen!
Nee, ein so knausriger, enger, schmalbrüstiger Gott, das ist
meiner nicht.Und ich darf Ihn jederzeit danach fragen,auch jetzt.

Gottes Herze - ist großzügiger als jedes Menschenherz es sich nur
vorstellen, erahnen kann. 144.000 in all den Jahrhunderten, wie
schäbig mickrig! Kleine Karos. Pepita-Gott? NEIN!!!

Woran erkennst du einen Z.J. in der Kneipe?

Wenn ich mit dem abends zusammen da rein gehe, in der Nachbar-
schaft. Und der mir seine Glaubensfreunde vorstellt. Mein Freund
ist übrigens Grieche! Spricht aber perfekt deutsch.

Ich darf das sicher, nur eben nicht sinnlos zuschütten.

Dürfen schon, aber das natürlich kein schönes Bild.

Sind wir uns einig!!! Das ist einem Abbild Gottes, denn wir sind
nach Seinem EBENBILD !!! (JESUS!) geschaffen, unwürdig! Ja.

Oder dann noch Auto fahren.

Hierin bin ich extrem. Wenn sich ein Christ volltrunken ins
Auto setzt und auf die Gesundheit und das Leben anderer
Menschen schei…, dann verleumdet er Gott und Jesus Christus.

Das machen ja auch keine echten Christen! Das machen sogenannte
NAMENS-Christen, also Menschen, die ab und an die Kirche durch
ihre Anwesenheit heimsuchen, dort auf Ende warten und sich einen
reinziehen, egal was es ist. Die nennen sich auch „Christen“.
Und sind megastolz darauf, auch in die Kirche zu gehen. "Wenn
alle gehen. Und bauen (vergeblich, ja!) darauf, daß Gott Seine
Augen schon zudrücken wird, weil er eh so nachgiebig sein wird.

Aber: Gott straft tatsächlich nicht! Die Schöpfung ist so gött-
lich durchkonstruiert, lieber Carlos, daß sich ungöttliches, also
sündhaftes Tun in sich selber bestraft.

Der Säufer kriegt irgendwann Leberzirrhose, der Dieb wird
irgendwann statistisch geschnappt, usw. usf. DAS IST GOTTES
Art zu strafen! Und Gott hat die Kraft, Carlos, uns vor diesem
GERICHT!!! GOTTES - zu bewahren. Wenn wir wieder mal auf dem
Zahnfleisch, wenn das Kin in den Brunnen gefallen ist, gekrochen
kommen. Als arme!!! und zerknickte Sünder.

Wenn das aber dann ehrlich ist, lieber Carlos - dann richtet Er
uns auch wieder auf. Und gibt uns ne neue Chance. Wenn nicht
ehrlich, dann geht der Ärger pausenlos weiter!!!

Es könnte ja doch sein, daß Gottvater in Jesus
Christus uns Menschen weg vom materiellen-dinglichen haben
will, hin zum mehr spirituellen, geistig-seelischen, oder?

Na klar. Es ist nur die Frage woher diese spirituellen Dinge
kommen. Wenn es sich um irgendwelchen esoterischen Kram
handelt, der nicht biblisch begründet ist, lehne ich es ab.

Sehe ich genauso! Lies mal dazu den letzten Satz des Johannes-
Evangeliums, des Jüngers, der der Liebling des Herrn Jesus war!

Ich, Norbert, bestätige, dieser Satz gilt heute noch fort.
Gott hat für die Seinen immer Speis und Brot, aber nicht zum
Zertreten durch die Säue überall. Denn GOTT lebt, und wirkt
für die Seinen, immerfort. Ich lebe, erlebe das mit, Carlos.
Ich bin in dem Sinne Zeuge davon, daß Gottes Wort auch darin

  • wahr ist.

Kolosser 2:8
8 Seht zu, daß nicht jemand da sei, der euch als Beute
wegführe durch die Philosophie und leeren Trug gemäß der
Überlieferung der Menschen, gemäß den elementaren Dingen der
Welt und nicht gemäß Christus;

Richtig! Unterschreibe ich sofort!
Welches Prüfkriterium haben wir, hast Du, Carlos!
Ich habe, durch Gott mir ins Herze gelegt, nur das HERZ!
Denn Verstand und Vernunft - reichen nicht aus, s. o. Dein Text.
Man sieht nur mit dem inneren Auge, dem Herzen, richtig, gut!

Mir schweben da die 144.000 nach wie vor Augen.
Bist Du einer von denen, oder leider nicht?

Nein.

Liebster Carlos, Du mein Bruder in Jesus Christus,
die Verheissung Gottes an alle die Seinen - gilt auch für Dich!
Solange Du Dich an Ihn, Gott, halten willst und wirst, solange
gehörst Du ganz sicher zu Seinen Herzensgeliebten, die Gott
nie niemals im Stich lassen wird. Dafür ist Gottes Herz viel zu
weit, zu göttlich, als wir uns das auch nur erahnen, wirklich.
Spürst Du das denn gar nicht, wenn Deine Liebe zu Ihm hin
entbrennt??? (Ich könnt jetzt heulen wie ein Schloßhund, wenn ich
mich nicht gewaltig zusammenreißen würde. Weil die Liebe so
brennt, lieber Carlos, daß sie fast verbrennt. Im Herzen drinnen!
So wird,so muß Deine Liebe zu Gott auch erbrennen,sich entzünden.
Sagt Dein Herz Dir nicht?, daß Gott so ein Kind von Sich, Dich,
gar nicht stehen lassen kann, dereinst? DARAUF VERZICHTEN WIRD???
Wie paßt das zum Guten Hirten, der Er Selber sein will?

Carlos, das paßt nimmermehr zum guten Hirten. Zum Vater und dem
verlorenen Kind/Sohn! Das sagt man Dir, das aber, Carlos, das
sagt nicht Dein Herrgott. Frage Gott privat, aber im Herzen!!!
bitte danach. Und sei es nur darum, lieber Carlos, weil ich es
Dir jetzt, hier angeraten habe!!! Mit Deinen Eigenen Worten,
nicht mit einem GEBET aus der Schublade oder dem Gesangbuch!
Mit Deinen schlichten, menschlich-unvollkommenen Worten, wie ein
Kind halt, das zum geliebten Papa geht - und Hilfe braucht!

Was für ein Rabenvater, was für ein Stoffel, für ein …
wenn der nicht all Sein Herze dem Kind dann zuwendet!
(So, jetzt bin ich selber ganz nah am Schloßhund-Status, vor Rüh-
rung!)

Wenn du wirklich einen Z.J als guten Freund hättest, wären dir
folgende Lehren bekannt.
Die 144.000 sind gemäß der Offenbarung diejenigen die mit
Jesus Christus zusammen als Könige und Priester über die Erde
amten werden.

Das aber sind nur Entsprechungen Gottes.Nicht wörtliche!!! Ziele.
In Seinem Reiche - da wird anders gesprochen und gehandelt, als
„regiert“ im irdisch-kleinkarierten Sinne. Der König ist im
Himmel nicht der geschmückteste Mensch, sondern der einem Bettler
Gleichende. Der braucht keinen Protz, denn alles ist SEIN.

Die Erde braucht niemals mehr Priester und Vordenker.FALSCH.
Denn Gott will in den Herzen der SEINEN wohnen. Gott regiert
durch die Herzen der Seinen, dann Engel in Menschengestalt,
die bunt unters!!! Volk gemischt sein werden. Nicht nur auf
diesem mickrigen Gottesplaneten, sondern Galaxienweit und noch
viel weiter. Im Herzen der Seinen ist Gott im „REGIMENT“!
Nicht im äußeren Schein und Prunk.
Warum zog denn, lieber Carlos, der König der Juden auf einem
Esel in Jerusalem ein. Und nicht auf einem Dromedar, einem
gesattelten Pferd oder mit sonstwas!!!

Weil Er klein sein WOLLTE!

Dafür bekommen sie einen geistigen Leib.

Richtig, den bekommen aber alle echten Christen, auch wenn sie
auf Erden nicht ganz perfekt wurden. Denn bei Jesus werden die
später weitergebildet! Die Unendlichkeit ist weit, Gott hat viele
Lehranstalten auch im Jenseits.

Die wiederauferweckten Menschen werden auf der Erde leben,
wobei es keinen Tod, keine Krankheit und kein Leiden mehr
gibt.

Was ist daran ungerecht?

JAnix. Es ist nur teilweise durch Vordenker verzerrt. Das rechte
Wort Jesu Christi - ist verwässert, verzerrt und somit schwach
geworden. Das ist das traurige daran! Deswegen gab es auch
weitere Kundgaben an aufrechte Christen, die Gottes Wort auch
späterhin fortschrieben. Denn Gott schafft pausenlos. Und pau-
siert nicht etwa 2.000 Jahre, wie die Juden befürchten müssen.
Weil deren Messias-Hoffnung ist nun schon 2.000 Jahre auf dem
Abstellgleis geparkt. Sogar ohne jeden Propheten müssen sie
auskommen, die vorher nun wirklich von ihrem Gott alle paar
Jahre verwöhnt worden sind, nicht wahr! Vielleicht haben sie
irgend was falsch gemacht? Z.B. das?

  1. Moses 10, 16: So beschneidet nun die Vorhaut eures Herzens
    und seid forthin nicht halsstarrig!

Aber, das ist deren Problem, und von einer derartigen Beschnei-
dung, der ich mich freiwillig im Herzen!!! durch Jesus Selber!
durchgeführt, auf meine Bitte hin, weil ich auch dazu zu unfähig
mich fühlte!!! übrigens, unterzog, habe ich im seit 1948 pau-
senlos tobenden Dauerkrieg in Palästina bis heute nix mitgekriegt

Ja, wenn man nicht merkt, daß einem was fehlt, da kann auch Gott
gar nix machen! Denn Er läßt einem jeden Seine Freiheit, zu tun,
oder eben auch nicht zu tun. Alles wichtige hat Er gesagt, ver-
kündigt,sogar sich Selber auf die Socken gemacht. Ans Kreuz haben
sie Ihn, ihren Messias, durch die Römer entsorgen lassen.
Aus den Augen aus dem Sinn.
Nur das ärgerliche, was nur einem Gott möglich ist, ist passiert.
Der Ärgerbringer - ist wiederauferstanden! Und lebt fort!!!
Und das nicht nur geistig, sondern reell. So ein Ärger aber auch!

Ein anderes Zeichen, lieber Carlos, als das ZEICHEN DER SCHLANGE, der ehernen Schlange JEHUSCHTAN, aus Moses - wird Ihnen

nach Gottes eigenem Wort

nimmermehr gegeben! Da sollen sie sich dran halten! (Lies das
Gleichnis Gottes mit den Seinen dazu bitte nach, es lohnt sich
geistig-seelisch!)

  1. Moses 21, 9: Da machte Mose eine eherne Schlange und
    befestigte sie an das Panier; und es geschah, wenn eine Schlange
    jemanden biß und er die eherne Schlange anschaute, so blieb er
    am Leben.

Die eherne Schlange, das ist GOTTVATER SELBST, wer den anschaut,
verkörpert in Jesus Christus, als höchste Liebe GOTTES gesandt,
der ist für ewig im Leben. Im geistig-seelischen Leben, denn das
Fleisch zerfällt zu Staub, die Seele lebt von Urzeiten an aus dem
Vater und kehrt in den Vater zurück, und der Vater ist ewig!

So ist über den Mose und den Jesus die Brücke zu Gott wieder auf!
Für jeden, der sich überwindet und seinem Herzen einen Stoß gibt!
Das ist die geistige BESCHNEIDUNG des HERZENS!
Nun, Carlos, fasse es, wer es fasse, sagte Er einst. Ich schließe damit! Amen.

Dein Norbert.

Morjen, Carlos

Hat nich’ irgendwer ‚was von 70 geschrieben? OK - die 70 Jahre sind wohl nicht aus der Bibel, wenn ich mich richtig erinner (is‘ schon 'ne Weile her, daß ich mich durch den Schmöker gefressen habe), wenn da 'was von Lebensjahren erwähnt wird, dann sind das immer gleich 900 oder so…
Und daß Joseph schon vier Söhne mit in die Ehe gebracht hätte?

Matthäus 13:53-56
53 Als Jesus nun diese Gleichnisse beendet hatte, ging er
von dort über Land. 54 Und nachdem er in sein Heimatgebiet
gekommen war, begann er sie in ihrer Synagoge zu lehren, so
daß sie höchst erstaunt waren und sagten: "Woher hat dieser
Mensch eine solche Weisheit und diese Machttaten? 55 Ist
dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt seine Mutter nicht
Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas?
56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns?

Wie erwähnt - ich stehe unter dem Eindruck, daß es sich um ältere Geschwister handelt (und mich ärgert prompt schon wieder, daß die Jungs namentlich aufgeführt werden, Mädchen aber nur als gesichtslose Masse auftauchen…)

Immerhin hälst du es für möglich, dass es ihn gegeben hat.

Schon - nur bin ich mir überhaupt nicht sicher, daß der historische Jesus, also der Typ, der tatsächlich im ollen Israel rumgestapft ist, mit dem Jesus der Bibel übereinstimmt. Ich hab eher den Verdacht, daß es sich um eine ähnliche Situation wie bei Artus handelt.

Gruß
Carlos

zurück-Gruß
Sibylle

Hallo Norbert,

In meiner Bibel, ich weiß, nicht in jeder!, steht: Der Vater
und ich sind eins!

Stimmt! Und wenn man weiter liest, merkt man, dass damit keine Wesensgleichheit gemeint ist, sondern eine Gemeinschaft im Geiste.
Johannes 17:20-22
20 Ich bitte nicht nur in bezug auf diese, sondern auch in bezug auf diejenigen, die durch ihr Wort an mich glauben, 21 damit sie alle eins seien, so wie du, Vater, in Gemeinschaft bist mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit dir, daß auch sie in Gemeinschaft mit uns seien, damit die Welt glaube, daß du mich ausgesandt hast. 22 Auch habe ich ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir eins sind,

…daß nun, lieber Carlos, der
Weg zu GOTT einem jeden Menschen offensteht.
OHNE JEDEN PRIESTER, VORDENKER, RABBI, PREDIGER, PFARRER und
so weiter und so fort!

Hier gebe ich dir recht. Aber ohne Unterweisung geht es nicht.

Matthäus 28:19,20
19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe…

Das ist aber schade, keine Seele zu haben, nur vertiert zu
vegetieren müssen?!

Nun,… immerhin SIND wir Seelen und im Gleichnis Gottes erschaffen worden. Andererseits muss dir dann Prediger 3:18-20 sehr missfallen

18 Ich, ja ich, habe in meinem Herzen in Hinsicht auf die Menschensöhne gesagt, daß der [wahre] Gott sie auslesen wird, damit sie sehen können, daß sie an sich Tiere sind. 19 Denn es gibt eine Zufälligkeit hinsichtlich der Menschensöhne und eine Zufälligkeit hinsichtlich des Tieres, und dieselbe Zufälligkeit trifft sie. Wie der eine stirbt, so stirbt der andere; und sie alle haben nur e i n e n Geist, so daß es keine Überlegenheit des Menschen gegenüber dem Tier gibt, denn alles ist Nichtigkeit. 20 Alle gehen an e i n e n Ort. Sie alle sind aus dem Staub geworden, und sie alle kehren zum Staub zurück.

Denn Verstand und Vernunft - reichen nicht aus, s. o. Dein
Text.
Man sieht nur mit dem inneren Auge, dem Herzen, richtig, gut!

Hier stimme ich dir zu. Dennoch ist es hilfreich den Maßstab der Venunft an die Dinge, dieman glaubt, anzulegen.

Ich möchte mich bei dir für die viele Zeit bedanken, die du dir für deinem Beitrag genommen hast.

Auch wenn ich in manchen Punkten anderer Ansicht als du bist, bin ich davon überzeugt, dass du aufrichtigen Glauben an Gott ausübst, was dich wohltuend von sogenannten Namenschristen unterscheidet.

In dem Wissen, dass wir uns noch über manchen Punkt und manche Lehre diskutieren werden.

einen lieben Gruß

Carlos

Grüß Dich, lieber Carlos,

Danke Dir, daß Du Dir die Mühe gemacht hast, mir zu antworten.
Zur Sache: Das, was Du zu Beginn schreibst, übrigens habe auch
ich die Bibel der Zeugen Jehovas, hat mir mein Freund geschenkt,
das genau habe ich auch Jahre lang geglaubt. Wirklich!

Inzwischen bin ich weiter gekommen, denn es wird in meiner wei-
tergehenden Literatur für ganz besonders in Jesus „Verliebte“,
wie ich das bin und auch sein will (Getreu dem alten Sprichwort:
„Sei ganz Sein, oder laß es ganz sein!“, was auch Jesus’s Absicht
entspricht: wäret ihr kalt oder heiß, Ihr aber seid lau …
(sinngemäß, Du verstehst, was ich meine!), ausdrücklich erklärt.

Nachvollziehbar und unverwechselbar erklärt, wie ich meine.
Ich versuche das jetzt in eigenen Worten Dir mal vorzutragen:

Wenn ich so vor mich hin spazieren gehe, unterhalte ich mich ab
und an mit mir selber, Carlos. Da sage ich dann zum Beispiel:
„Na, Norbert, altes Haus, wollen wir mal gucken, was heute abend
in der Glotze komm?“ „Du spinnst wohl, schon wieder nur Hollywood
auf allen Kanälen, das ist doch wie jeden Abend nur Schrott“ „Na,
muß ja heute abend nicht auch so sein, na?“ „Nee, außerdem wartet
der Carlos doch auch Antwort!“ „Der kann warten,außerdem habe ich
Durst!“ „Wie wär’s mit der Kneipe da?“ „Ja Klasse, nur: Schon
wieder bald pleite, das kann ich mir doch nicht leisten!“ „Stimmt
schon,aber einen nur kann ich mir doch leisten.“ „Und dann kriegt
der Carlos halt sein E-Mail, die 10 Minuten kann der locker
warten!“ „Eigentlich logisch, ja, klar - so machen wir das,auf in
die Kneipe“. „Aber immer im Auge behalten, rechtzeitig nach Haus“
Logo, ich leg die Armbanduhr auf den Tresen, damit das ja nicht
vergessen wird." Und so habe ich das dann auch getan.

Verstehst Du, lieber Carlos, das ist ein immerwährender Dialog in
meinem Kopf. Stets wird abgewogen, Bedenken untersucht, Gegen-
Thesen geprüft, die Argumentationskette des Chefs aus Sicht des
Chefs in meinem Kopf in den Kopf von Norbert gepustet, damit Nor-
bert, also auch ich, dann, wenn der wirkliche Chef einen abläßt,
keine Chance mehr hat, weil ich auf alle denkbaren Einwände, be-
reits in mir alle Gegenvorhalte vorbereitet habe. Und wenn der Chef das dann merkt,dann machen wir das so, wie ich es von Anfang
an vorgeschlagen habe! ABER, Carlos, der Chef hat hinterher das
Gefühl zu haben, ich, Norbert, hätte ihn, den Chef, nur dazu an-
geregt, seine Gedanken zu entwickeln, wobei dem Chef eigentlich
die wichtige Entscheidung, selber rechtzeitig einfiel. Er also
praktisch in meinem Beisein die Lösung umentschieden hat, als
Chef. (nicht ich armer Angestellter!)
Und deswegen, das läuft tatsächlich ganz prima in meinem Kopf so,
habe ich fast immer klaren Vorteil, weil ich in meinem Kopf alle
Argumentationen, die vorstellbar sind in REDE/GEGENREDE, bzw.
Wechselrede, auch um mir das später zu verdeutlichen, wie ich
meinen eigenen Entscheidungsfindungsprozeß vorantreiben konnte,
durchspielte.
Und Jesus hat das sooo darstellen lassen, durch seinen Lieblings-
Jünger Johannes, damit die Denke in Gott Selber für den unerfah-
renen Christen, den Laien im Verhältnis zu Gott, klarer, trans-
parenter wird! Gott will nämlich, lieber Carlos, daß wir Menschen
Ihm, Gott, ganz nahe sind, am Herzen Gottes quasi. Dazu müssen
wir, logo, mehr von unserem Geliebten, unserem himmlischen Vater
wissen, als nur, daß Jehova groß ist und mächtig und unendlich,
und der Herr über alles ist und derlei unpersönliche Eigenschaf-
ten mehr. Ich, als Kind Gottes, will meinen himmlischen Papa!!!
in den Arm (nicht: auf! Sonst ich: BEULE!!!) nehmen, am liebsten
schon jetzt, spätestens, wenn ich die Kurve hienieden auf Erden
gekratzt haben werde, will heißen, mehr pastoral gesprochen:
Wenn der Vater im Himmel mich hier abberufen wird!

Carlos! Du hast eine Prüfmethode dafür!!!
Du weißt genau, daß uns erlaubt, sogar GEBOTEN!!! ist, alles
zu prüfen und das Gute zu behalten?!

Carlos, trage bitte meine hier benutzte Verstehensweise Gottvater
vor, im Gebet!!! Gottvater wird Dir in Deinem Herzen die Antwort
geben, wenn Du fest darauf vertraust! Denn Gott will nicht den
Kirchenläufer,den Tempeldienst!!! Gott will in uns Selber wohnen,
Carlos, unser Herz (Gemüt) ist dieser Tempel!!! Den müssen wir
zuvor rein gefegt haben, vom Schmutz der Welt!!! Dann wird Er in
uns mit uns, also DIR!!!, bzw. mir, Abendmahl feiern. Das ist der
geistige Sinn des Ganzen! Darum auch hat Gott von der Beschnei-
dung der Vorhaut des HERZENS bei Moses gesprochen, das Zitat hast
Du ja noch, weiter oben!!! Lege bitte auch dieses nicht irgendei-
nem Zeugen Jehova-Priester vor,sondern Gottvater in Deinem Herzen

Denn Gott will uns weg vom nur materiell-irdischen Denken,Tempel-
Denken!!!, bringen, hin zu dem IHM EIGENEN geistig-spirituellen
Denken, welches in Ewigkeit ist, ohne Zeitablauf im irdischen
Welt-Sinn. Dazu sollen wir uns, innerlich, in unserer Seele, der
Wohnung Gottes!!!, vorbereiten, mental!!! Nicht wörtlich, mit
Reiseproviant und gepacktem Koffer!!! Rein geistig, denn geistig
ist ewig! Und dorthin will Er uns, alle!!! Ausnahmslos, auch die
heute noch Verbrecher und Mörder sind, wann und wie ER will!
Denn Moses hat auch jemanden erschlagen! Und ist doch bei Gott.
Aber, wg. seiner Untat, durfte er das heilige Land nur gucken!
Nicht betreten, Du erinnerst Dich?! (Gott hatte das nicht! ver-
gessen. Aber, trotzdem liebte er den Moses dennoch!)

… damit keine Wesensgleichheit gemeint ist, sondern eine Gemeinschaft im Geiste. NEIN!

Das,was ich oben vortrug,ist im Geiste Jesu Christi zu verstehen.
Nicht im zeitgeistig, gar irdischen Sinne sklavisch! nachzubeten.

Aber ohne Unterweisung geht es nicht.

Ja, Carlos, so wird ein Schuh d’raus! Stimme Dir voll zu!
Deswegen, nur deswegen läßt Gottvater auch die vielen Kirchen,
Sekten, Glaubensgemeinschaften und Spalter zu. Er ist da gar
nicht glücklich drum! Aber, weil sie sich alle an Jesus halten
wollen… Deswegen, nur deswegen hat Er da noch weitere göttliche
Geduld mit diesem geteilten, entzweiten und sich beharkendem
ELEND in Seinem heiligen Namen!
Gott wurde weiter dazu befragt (wenn nicht, hätte ich, Carlos!,
wirklich!, auch meinen Herrgott gefragt, was er zu diesem
irdischen Scheiss so meinen würde!), und er sagte dasselbe wie
Du oben sinngemäß auch. - So lange die Grundzüge SEINER heiligen
Lehre, wenn auch ziemlich verwässert bzw. kraftlos heute nur noch
vermittelt würden und auch die Priester eine Menge Unsinn in
Seinem Namen trieben, so ist dennoch wichtig, daß möglichst alle
Menschen in Seiner Lehre unterrichtet werden, hier auf der Erde.
Das ist Ihm, Gott, das wichtigste Anliegen, trotz allen Ärgernis-
sen, die Er auch überdeutlich sogar sieht! Aber, die Freiheit ist
nun mal sehr, sehr wichtig beim ERWACHSENWERDUNGSPROZESS DER
MENSCHLICHEN SEELEN, die ER in SEINEM REICH haben will. Und das
zu lernen,ginge nun mal am besten, am schnellsten und am einfach-
sten hier und nur hier, auf dieser Erde. Obwohl die Weiterbildung
auch im Himmel weiterginge, sie würde sogar ewig fortdauern.

Und, lieber Carlos, jeder Christ, also auch DU, darf Gott persön-
lich ansprechen, mit Ihm auch über einfachere, aber trotzdem
möglichst natürlich geistige Dinge sprechen. Das wurde Er gefragt
und sagte dazu, daß Ihm das Vertrauensverhältnis dabei sehr sehr
wichtig sei. Und Er immer ein Ohr für die Anliegen Seiner Kinder
hätte. Auch wenn es mal nicht sooo wichtig wäre, wäre es Ihm
dennoch lieber, der Mensch wende sich an Ihn, Gott, als daß Er
nicht mit Ihm zu sprechen versuchen würde, aus Angst, den hoch-
heiligen Gott zu verstimmen, zu entheiligen gar. Das will Gott
keinesfalls!!!

Carlos, frag Du IHN doch auch mal im Gebet dazu! Auf daß Gott Dir
Seine Antwort in Dein Herz legen möge, wenn Er, Gott, das mag.
Denn Sein Wille geschehe allezeit!
Ich habe es so getan,aber meine Umgangssprachworte dazu genommen.

Und, Carlos, ich sage Dir: Er, Gottvater, führet auch mich auf
sicherer Straße,auch wenn es mal durch finstere Täler geht. (Z.B.
hier im www, kleiner Scherz!) Und ich habe auch schon manchesmal
Seinen Stecken gespürt, wenn ich Mist gebaut habe! Aber immer
auch Seinen Stab vor mir, damit ich weiß, wohin zu gehen, welchen
Weg und wem zu helfen! Dieser Stab, wie der Aaronstab, ist mir
sehr wichtig. Er ist in meinem Herzen, um das metaphorisch
auszudrücken, denn Gottes ART läßt sich nicht mit Menschenworten
ausdrücken, auch ich packe das nicht, obwohl ich rhetorisch aus-
gebildet bin. Ich gestehe, da bin ich nur der arme Knecht vor dem
Herrn. Und Er hat mich am Nachmittag noch in Seinen Weinberg ge-
holt,weg vom Brunnen der Arbeitslosen,um vollen Lohn für Knechte.

Du siehst,ich habe meinen Herrn voll drinnen,und gerne! Für alles

Matthäus 28:19,20
19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller
Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des
heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich
euch geboten habe…

Ja, das sind Jesu Christi Worte. Und es sind alles drei, und sogar noch mehr,nämlich auch die Erzengel, alle aus Gott, in Gott
eines! Aber alle eines Wesens, eines „HERZENS“, einer „SEELE“
(im metaphorischen Sinne gemeint, hier!).

Carlos, warum das beim Gebet, das Du jederzeit, beim Fahrradfahrn
und beim Autohalt vor einer Bahnschranke, abends im Bett kurz vor
dem Einschlaf, immer, sprechen darfst, ohne runterzuleiern, frei
wie Du es im Herzen spürst!, warum nicht im Gebet Deinen Lieb-
sten im Himmel, Ihn, dazu befragen! Dafür ist Er da. Für Dich.
Auch für Dich am Kreuz gestorben - und wiederauferstanden! Du
bist nicht perfekt, weißt nicht alles. Ich auch nicht. Dafür aber
haben wir beide, Du und ich!, Gott, Ihn, wann immer wir eine
Frage oder einen Kummer haben, anzusprechen. - Oder muß das
unbedingt „kaserniert“ in einem Steintempel passieren, zu fest-
gelegten „BETZEITEN“???
Rate mal, warum Gott zweimal den Tempel hat zusammenfalten lassen

Rate mal, warum Gott bisher und auch in Ewigkeit nicht zulassen
wird, daß ein dritter Tempel errichtet werden wird???

Na? Weil Er nicht in einem Steinhaus wohnt, wohnen will!!! Er hat
das nur damals, für die hartherzigen und schwer verständigen
Seines damaligen Volkes zugelassen, damit sie wenigstens ein
bißchen Gotteslehren annehmen sollten. Gott wollte ja schon am
berühmten Berg mit dem Volk reden, aber das Volk wollte das lie-
ber durch Moses hören, weil es sich das nicht zutraute, dem
mächtigen,überweisen Gott aller Himmel und ALLER Erden zuzuhören.

Carlos, Horizont erweitern. ALLES prüfen!
Dein Herz, die Heimstätte Gottes, wird es Dir sagen, wenn Du zu
Gott darum betest, um Klarheit zu einer jeden geistigen Frage!!!

Nun,… immerhin SIND wir Seelen und im Gleichnis Gottes
erschaffen…

Wenn Du es so ausdrückst, einverstanden! Der Körper aber von mir
ist nicht Seele, sondern Dreck und Asche und Staub, der muß in
die Tonne, wenn ich, als Seele, zu Gott komme. Denn der irdische
Körper ist zu unrein, verweslich, nicht ewig! und kann darum
nicht in den geistigen! Himmel kommen. Außer in Ausnahmen, wie
sie in der Bibel wenige genannt sind. Ich aber, und Du auch,
wir sind ziemlich sicher keine Ausnahmen, sondern einer unter
vielen Christen dann. Eine Extrawurst lehne ich von Gott auch
ab, dazu fühle ich mich von Ihm keinesfalls berufen!

**Prediger 3:18-20

Hab ich gelesen, in meiner Online-Bibel. Aber man kann mit
Gottes Wort auch Mißbrauch treiben, wenn man den Kontext
vernachlässigt.

Und (theoretisch) kann man seinen Nächsten auch mit der Bibel
erschlagen, schwer genug ist der Wälzer ja!!! (kleiner Scherz!)

Viele predigen einen auch mit Gottes Wort an die Wand!
(Dabei wird die Barmherzigkeit, die Güte Gottes vergessen!!!)

Immer ist die Frage: Was will Gott überhaupt mit uns doofen
Menschen? Wieso gibt Er, der göttliche, Sich mit unsereinem
Kleinen ab??? Hat er so viel Freude an Seinem Geschaffenen?

Ja, Er will uns groß machen. An Seiner Seite haben. Alle.
Und weil Er eben Gott ist, packt Er auch diese Monsteraufgabe!
Wie, weiß ich selber nicht, ich Norbert! Aber, daß Er das packt,
das traue ich Ihm locker zu! Du auch???

keine Überlegenheit des Menschen gegenüber dem Tier gibt, denn
alles ist Nichtigkeit. 20 Alle gehen an e i n e n Ort. Sie
alle sind aus dem Staub geworden, und sie alle kehren zum
Staub zurück.

Lieber Carlos! Nachtrag zu obigem! In Gottes Geist ist der Satz
beim Prediger richtig! Denn Gott legt ja erst in den Menschen
Seinen göttlichen Samen, der uns vom Tier unterscheidet! In
unser Herz legt Er, Gottvater, die Sehnsucht nach Ihm, die
Sehnsuch in Sein Vaterhaus zurück!!!zukehren. Dieser Same geht
in einigen von uns auf, in anderen nicht. Viele lachen darüber.

Die Tiere, die verstehen es noch nicht! Aber, sie haben auch
noch!!! nicht die Freiheit von Gott, sich für oder gegen Gott
zu ent-scheiden! Das, das haben nur alle Menschen. Insofern ist
der Mensch weit mehr. Fleischlich ist er allerdings dasselbe wie
jedes Tier, jeder Grashalm, jeder Stein. Er verwittert, vermodert
und er verwest! Die göttliche Komponente, die kommt erst in den
MENSCH, als Krone von Gottes Schöpfung!

Wir sind SEINE ABBILDER!!! Die Tiere - sind es noch! nicht.

(Carlos, das ist in den von mir weiterführend gelesenen Büchern,
bzw. auf meiner CD-Rom, ganz detailliert erklärt. Jedes Wort des
Johannes im Gesamtkontext zu verstehen, ist dort weit, weit mehr
vertieft. Ich kenne die Zeugen Jehovas Anmerkungen und die vielen
Stellen unten. Leider fast nur ohne Kontext! Das ist bei meiner
Vertiefung des Johannes-Evangeliums wesentlich vertieft. Prüfet
alles, aber ohne Zeugen-Jehovas-Aufpasser, frei, im eigenen Geist
Gottes, den ein jeder von uns mitbekommen hat, im Herzen (Seele).

Denn Verstand und Vernunft - reichen nicht aus, s.o. Dein Text.
Man sieht nur mit dem inneren Auge, dem Herzen, richtig, gut!

Hier stimme ich dir zu. Dennoch ist es hilfreich den Maßstab
der Vernunft an die Dinge, die man glaubt, anzulegen.

Carlos, ohne Frage: JA!-Gehirn abschalten kann und wird Gott bzw.
Jesus niemals verlangen! Erst mit „Herz und Verstand“, eine schö-
ne deutsche Redensart, nicht wahr!, wird es perfekt!
Gott will keine automatischen JA-Sager haben, das hätte er leicht
schöpfen können, die Engelschar ist so ein Verein! Gott will nach
SEINEM BILDE!!! (geistig gemeint, nicht nach Figur und Taillen-
weite, wie das meist wieder nur irdisch-menschlich gesehen wird!)
uns haben, also in Richtung göttliche Tugenden, in Richtung auf
möglichst jetzt schon ähnlich, wie Jesus es einst vormachte.

Wo es noch fehlt, jedem von uns armen Menschlein fehlt sicher
immer irgendwo noch was, da macht Gott schon den Rest, für Seine
Lieben, uns! Denn bei Ihm muß letztlich alles Perfekto sein! Um
nicht Sein göttliches scharfes Auge an fehlerhaftem, mangelhaftem
ständig verletzt sehen zu müssen. Gott ist da zu sehr Perfektio-
nist. Und ich verstehe das auch. Aber, ein bißchen müssen wir uns
schon um Ihn bemühen. Den ersten Schritt zumindestens. Freiwillig

Ich möchte mich bei dir für die viele Zeit bedanken, die du
dir für deinem Beitrag genommen hast.

Du bist mein Bruder im Geiste, vor unserem Herrgott, da ist alle
Zeit der Welt genau richtig. Um zu helfen, um da zu sein. Und
irgendwann mal, brauche ich vielleicht auch mal Deine Hilfe!!!
Dann werde ich bei Dir anklopfen mögen,sicher wirst Du mir auftun

Auch wenn ich in manchen Punkten anderer Ansicht als du bist,
bin ich davon überzeugt, dass du aufrichtigen Glauben an Gott
ausübst, was dich wohltuend von sogenannten Namenschristen
unterscheidet.

Na, jetzt machst Du mir Freude!

Und Details, s.o., die bringt unser Vater im Himmel schon noch
zurecht. Solange wir uns strebend um Ihn bemühen! Solange ist Er
immer!!!, ausnahmslos immer!!!, für uns da. Für die Seinen!
Für die Er sogar das Höchste opferte, was man überhaupt investie-
ren kann. Exemplarisch, damit unser Herz darüber nicht so spröde,
sondern weich wird! Innerlich!!! Geistig. Beim Nachdenken über:
Ecce homo, siehe - welch ein Mensch!!!
Amen.

Dein oller Norbert.**

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