Tach lieber Herbert,
wie Du gehe auch ich davon aus, daß es nicht so etwas wie einen
allgemeingültigen Algorithmus gibt, mit dessen Hilfe alle Texte
interpretiert werden können. Ganz sicher nicht.
Du gehst die Sache allerdings von der logischen,der nachvollzieh-
bar! wissenschaftlichen Ansatzweise her an. Die, in sich!, natür-
lich ein geschlossenes Denkmodell ist, und aufgrund ihrer eigenen
strengen Regelgesetzgebung sicher nicht! beliebig interpretierbar
sein KANN.
Nur: Nicht jeder Text ist ein logischer, oder gar ein für jeden
nachvollziehbarer! Weil es eben, und das nimmst Du mir bisher
nicht ab, wie ich sehr wohl weiß, Texte gibt, die sich der bis-
herigen Denk- und Verstehensweise, wie sie allgemeinhin gelehrt
werden, entziehen. Und zwar auch irgendwie „intelligent“, aber
intelligent in einem anderem Begriffsinhalte von intelligent, als
Dir bekannt ist!
Du erinnerst Dich bestimmt soweit an die Bibel, Neues Testament,
daß Du den Satz gehört hast: Die kleinen Kinder, die Unmündigen,
die verstehen meine Worte, aber die Weisen, die Gelehrten, die
Professoren usw., die können sie nimmermehr verstehen. Obwohl ich
meine Worte für jeden klar hörbar sage!
Diese Aussage, sinngemäß, nicht wörtlich (keine Paragraphenklau-
berei einmal, okay=), von Jesus bringt es auf den Punkt.
Weil Kinder mit einer inneren Herzenssehe, einem quasi dritten
Auge des Herzens nämlich, Dinge und Zusammenhänge verstehen
können, was geschulte und gebildete Erwachsene, durch ihre
Denkschema-Kategorisierung und quasi -Normierung nicht mehr be-
herrschen!!! Sie müßten es denn neu und sehr, sehr mühselig neu
erlernen! - Das meinte Jesus damals; wie heute gültíg!
Das meinte auch der Flieger des WK, Antoine de St. Exupery, mit
seinem weltberühmten Zitat. Er, er hat es verstanden. Ich darf
das, weil ich mich da hineingeackert!!! habe, auch verstehen.
Und aus dieser neu erarbeiteten Verstehensgrundhaltung, die ich
auch Dir gegenüber als GEHEIM-Sprache titulierte, erschließt sich
das Verstehen des eigentlichen Sinnes einer Aussage, deren
Verstehen bei der falschen Zielgruppe, nämlich den nur Kopf-ge-
steuerten Schriftgelehrten und Pharisäern, kontraproduktiv für
Jesus’s Zielsetzung gewesen wäre, aber positiv in Seinem Sinne,
in Seinem Geiste, für die Gemütsmenschen, wenn ich sie Dir gegen-
über mal so nennen darf.
Für die einen GEHEIM, dieselben Worte für andere aber offen, klar
und lieblich, harmonisierend und voll Herzenswärme!
So hatte sich das Jesus auch „intelligent“ gedacht! Indem er
Wortbegriffsbedeutungen wählte, von denen er wußte, daß die einen
es so verstehen würden,wie er es ursprünglich auch ehrlich meint,
und die anderen stehen da und staunen - und kapieren nichts. Weil
ihnen die vorgetragene Logik ein Blödsinn, ein Schmarrn, oder
närrisches Zeuch sein muß, - aus ihrer ERWACHSENEN-KRÄHWINKEL-
Logik, die sie in den Schulen haben eingebleut bekommen, irgend-
wann.
Jeder Text muss in einem Gesamtzusammenhang gesehen werden.
Eben, genau das meine ich.
Jesus will,und das in der gesamten Bibel, den Seinen, denen also,
die dieses HERZENSDENKEN des Antoine noch oder wieder können,
etwas auf einer Verstehensebene"rüberbringen",salopp ausgedrückt,
wovon er gleichzeitig vermeiden will, daß es die etwas hochmüti-
geren Doktores, Geleeeeeerten (geleert vom Gemüt!), die sich was
auf ihre hochgeistige (Pseudo-)Bildung einbilden (zu Unrecht nach
Jesu Christi Wertung!)auch verstehen. Diese Letzteren, würden
sich eher die Zunge abbeißen, als zu fragen, Meister, ich kapiere
das nicht, lehre mich, dieses auch recht in Deinem Sinne zu ver-
stehen. Würden die Letzteren sich dazu überwinden können, wären
sie nicht mehr hochmütig, sondern demütig ein wenig schon - und
könnten somit auch den Lerninhalt des Jesus verstehen lernen.
So aber ist ihnen das „zu trivial“, zu simpel, zu abstrus, zu un-
durchsichtig usw. usf., was Jesus in seinen Gleichnissen für die
SEHENDEN!, zu denen auch ich gehören darf,was mich aber sehr viel
Mühen und Arbeit gekostet hat, wieder demütig zu werden!, einfach
und klar vorexerziert. Die einen kapieren es mühelos, die anderen
nimmer! (Weil sie es nämlich im HERZEN!!! gar nicht wollen. Sie
ziehen den Elfenbeinturm IHRER WISSENSCHAFT dem Geplapper eines
dahergelaufenen Nazareners,dessen Vater als Gelegenheitsschreiner
bekannt war, vor! Diese Geisteshaltung also verhindert, gezielt,
das Verstehen-Können der Message, janz salopp „rübergeschaufel“!
Und, lieber Herbert, sicher ist Dir jetzt ein wenig klarer, wie
ich das meinte! Ich gehe aber noch weiter, denn dieser daherge-
laufene Wüstensohn zweifelhafter Herkunft dazu, der hatte noch
mehr auffe Pfanne, indem er in anderen „TEXTEN“, nur für die Sei-
nen übrigens gedacht, die anderen lachen sich krank darüber! Ist
mir klar, und stehe dennoch zu den Insider-Texten! Indem Jesus
also in anderen „TEXTEN“ weiter ins Detail ausgehend, denn das NT
ist ja quasi in den Evangelien nur eine Art Stenogramm der wich-
tigsten Aussagen in komprimierter Form,davon spricht, daß es über
der gerade vorgestellten Ebene noch weitere Verstehensebenen tief
strukturiert und noch viel, viel weiser und universeller!!! vor
allen Dingen gibt, regt er natürlich die Seinen, also auch mich,
damit natürlich!!! an, auch selbigen Ebenen näher zu kommen, in-
dem man sich auch damit beschäftigt. Da bin ich noch bei, denn
auch ich bin nicht eine Super-Leuchte, sondern nur ein kleines
Licht. Weiß aber immerhin, daß der Weltgelehrte Immanuel Sweden-
borg, ein großer, bedeutender Wissenschaftler, auf diesem Gebiet
ein wahrer Meister wahr, und mehrere Ebenen höher aus den selben!
Worten noch weit, weit tiefere und stimmende sowie in sich stim-
mige Bedeutungsinhaltsebenen erkennen und auch für meine schlich-
te Ebene runtertransponieren konnte. Wofür ich dem bedeutenden
schwedischen Forscher des 17. Jahrhunderts auch sehr dankbar bin.
Damals war, lieber Herbert, es noch nicht Usus an den Universitä-
ten, Geistes- und Naturwissenschaften zu trennen. Das war eine
Unsitte und Unart, die das Denken negativ beeinflussen mußte -
und auch gewaltig in mindestens 2 Jahrhunderten seitdem tat!
Erst neuerdings finden Geistes- und Naturwissenschaften über
bestimmte Aspekte und Effekte wieder zueinander, die sie die
Trennung überwinden lassen wird in schon absehbarer Zeit. Das,
das ist auch für mich sehr, sehr erfreulich. Swedenborg hat
schon damals Natur- und Geisteswissenschaften stets nur als
Einheit zurecht gesehen, und nur aus dieser Einheit ist das
Ganze nämlich als komplexe Struktur überhaupt verstehensmöglich!
Durch das immer weiter sich atomisieren von Fakultäten in
Unterfakultäten - kommt man nicht weiter, der Sinnkern wird
immer undurchschaubarer! Erst die Synergieeffekte des ganzheit-
lichen Denkansatzes schaffen da neuerdings ein wenig Abhilfe
schon, Herbert. Und somit ist der Ausblick der Wissenschaften
bereits gezeigt, aber: wo gibt es GENERALISTEN, die das alles
subsummieren, zusammenfassen können, bündeln, und interdiszipli-
när geachtet und respektiert vortragen können, als was es wirk-
lich ist, DAS, was untersucht wird. In so vielen Fakultäten!
Auch der gute Steven Hawkins hat sich im D-Zug-Tempo in seine
Theorien verrannt, der gute! Die Weltformel ist da, ein kleines
Kind hat sie! Ich hab sie. Jeder, der Augen hat, zu sehen, hat
sie vor sich die Weltformel! Es sind nicht die 4 Bausteine der
DNS, nein, peanuts sind dies!
Es sind die drei, bzw. vier Buchstaben, die alles subsummieren,
vollständig um- und be-schreiben, erklären und fassen!
g, o, d, oder im deutschen: g, o, t, t,
Ein Kind kapiert das, das wirst auch Du mir abnehmen, Herbert?!
Der Wissenschaftler steht davor, wie der Ochs vor’m Scheunentor!
Und ist danach so klug, als wie zuvor.
Immanuel Swedenborg war beides! Weltweit geachteter Wissenschaft-
ler und kleines Kind im Geiste Jesu Christi zugleich!
Mach Dir mal den Spaß, hol Dir in der Bibliothek irgendwas von
dem Mann. Er schreibt brilliant. Ich durfte für den Swedenborg-
Verlag in der Schweiz auch ein klein-bißchen Tastaturtippend
helfen, voriges Jahr! Bezüglich Swedenborgs Auslegung der Offen-
barung des Johannes, letztes Buch der Bibel im Neuen Testament!
Ich habe nur so mit den Ohren geschlackert, als ich diesen Text
auch für mich „reinzog“! Brilliant ist arg untertrieben.
Göttlich begnadet erklärt Swedenborg die Sinninhalte des Bibel-
Textes, den kaum einer ansatzweise kapiert. Weil zu mehrdeutig
für die Einen, zu verquast und unverständlich für die Anderen, zu
hoch, u.a. für mich damals!, und für wieder andere Menschen halt
einfach nur perpetuierte Märchenstunde …
Aber, dem rechten Geist, - hier: Geheimlehre!!! - dem erschließt
sich beim Lesen, in Verbindung mit dem inspirierenden Spiritus
rector, Gott!, eine tiefere Begriffsverständnisebene.
Man kann sie lernen! Aber, das setzt Abkehr von innerem Hochmut voraus, nämlich Demut und andere sogenannte „göttliche“ Tugenden.
Aber, Herbert, da muß ich Dir und anderen hier im Brette sicher
recht geben, wer will heute schon solch altmodische Sachen hören,
lesen oder gar selber einüben, wie: Tugenden??? Igittigitt.
Und dann erst Kardinals- oder göttliche Tugenden gar - …
Herbert,habe ich mich diesbezüglich zumindestens ein kleinbißchen
Dir verständlich machen können, wie das mit den von mir hier
exemplarisch für viele weiterführende „Texte“ so beschaffen ist?
Du schreibst von „Geheim-Texten“, die für „jeden“ eine
Lösungsvorschrift bieten. Das ist ein Widerspruch an sich.
Entwerder geheim oder öffentlich für jeden zugänglich. Du
verstehst, worauf ich hinaus will?
Na aber sicher doch. Aber, wenn Du meinen Beitrag oben liest,
dann verstehst Du, wie ich darauf geantwortet habe, um diese
Fragestellung in einem mit zu „erschlagen“, oder?
Antoine de Saint-Exupérys Kernaussage aus „Der kleine Prinz“
ist wohl „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche
ist für die Augen unsichtbar“. Aber auch das ist nur ein Teil
seines Wesens.
Aber Herbert, das ist der wesentliche Teil seines Wesens,
dafür ist der Antoine „unsterblich“, in weltlichem Sinne betrach-
tet!, geworden. Weil viele Menschen ihn darin verstehen und
endlich, endlich mal etwas lesen können, was ihre innerste Ein-
stellung reflektiert. Ansonsten ist ja diesbezüglich auf dem
Literaturjahrmarkt meißt trübe Einheitssoße bzw. Steckrübenbrei!
(Rein metaphorisch zu sehen, bitte nicht wörtlich!!! Diese Ebene
soll nur andeuten, daß es darüberschwebende, UNSICHTBARE, Ver-
stehensebenen gibt! Nicht mehr als nur andeuten.)
Ich habe mich nicht viel mit Saint-Exupéry
beschäftigt, aber soweit ich weiss war er ein Humanist mit
sehr viel Ethos. Die Tatsache, dass er sehr extremen
Situationen ausgesetzt war (und diese Situationen, wie Hunger,
völlige Isolation und Tod) in einigen Romanen ganz gut
beschreibt, erklärt vielleicht seine Sichtweise ein bisschen.
Nein Herbert, das ist es ganz! sicher nicht!
Dadurch lernt man nicht, mit dem Herzen zu sehen!
Man erlernt dieses schwierige Sujet nur - durch innere Haltung!
Durch Demut!!! - Herbert! Wer aber weiß heute noch, was Demut
eigentlich ist, was sie bedeutet, wozu sie „nützlich“ ist!!!
(Was scheinbar nichts nützt, braucht man auch nicht zu lernen,
nicht wahr?)
Wobei ausdrücklich zu bemerken ist,sonst verstehen es Viele nicht
Sich demütigen ist etwas völlig verschiedenes als
Jemanden demütigen!
Ich meine das natürlich jetzt nicht im vordergründigen Sinne,
wo es offensichtlich ist!, sondern im charakterlichen Geiste,
wo es schon ein wenig! schwieriger ist, das zu verstehen. Aber,
es ist wenigstens nicht zuuuu schwer, und somit durchaus als
Einstieg brauchbar. In das göttliche !!! Thema: DEMUT.
Und genau dieses Thema hat ein kleines Volk im Nahen Osten bis
heute noch in seiner Masse nicht! verstanden. Und deswegen gibt
es Krieg. Und das große Volk in Mitteleuropa, daß 45 gedemütigt
wurde, von außen her, das hat die Demut -einigermaßen jedenfalls-
verstanden, und darum hat es keinen Krieg. Und kriegt in dieser
Zeit absehbar mit dieser Geisteshaltung auch keinen mehr.
Aber auch dies, selbstverfreilich von mir mit mehreren Sinnver-
stehensebenen strukturiert,als Lernmaterial für diejenigen Leser,
die sich das gerne und freudig „antun“ wollen, sich diesem Lehr-
mittel von mir unterziehen wollen, nur als Einstiegshilfe zu ver-
stehen, um göttlichen „Texten“ in ihrem Gehalt näher kommen zu können. Denn nichts anderes ist Sinn und Zweck meines Tuns und
Trachtens hier.
Der Bibel hätte eine explizite Anleitung gut getan, dann hätte
es so etwas wie die Kreuzüge nie gegeben.
Die Ebene, die Du damit, dadurch ansprichst, darum ging es dem
Autor der Bibel, der sich verschiedener Schreiber bediente, be-
dingt allein durch die verschiedenen Jahrhunderte und auch ver-
schiedener Autoren für die Evangelien, um verschiedene Gemüter
in ihrer Geisteshaltung individueller ansprechen zu können, nicht
vordergründig, sondern nur äußerst peripher. Auch, aber am Rande!
Der Autor, Gott, die Beweisführung zum Autor erschließt sich, um
Deine und anderer Fragesteller Fragen vorweg zu nehmen, nur dem
mit diesem inneren Auge, der inneren „Sehe“ (wie Gott es selber
auszudrücken beliebt in deutsch!) hat eine viel grundsätzlichere
Zielsetzung in ihren „TEXTEN“. Sie soll auf ewig!!! Gottes Kinder
geschichtlich belehren, was sich einst zugetragen hat, sie soll
viele Noch-NICHT-Gottes-Kinder ernsthaft dazu anhalten, sich mit
dem Thema Gott und SEIN! WILLE auseinanderzusetzen (nicht im Ver-
stand oder in Vernunft, das führt in bekannte Sackgassen!), sie
soll aufzeigen, wohin Gott falsch interpretieren führen kann, s.
AT-Horror-Beispiele dorten!, s. Kreuzzüge um 1.000 nach Christi
Geburt (Jeder kriegt sein Fett ab!), und sie soll Einführung in
die tiefere Herzensdenkweise im Himmel sein, da auch die neuere
Sterbensforschung, Kübler-Ross hat dazu bedeutende Werke publi-
ziert, sich dem Thema Weiterleben nach dem Tode der Seele nähert.
Darüber hinaus hat die Bibel noch sehr viele weitere Verstehens-
Ebenen, von denen aber auch ich bekennen darf, daß sie sich mir
noch nicht alle erschließen. Mein Trost ist, daß Gott, als er
dazu befragt wurde von einer anderen Seele, antwortete: „Sogar
die höchsten Engel im Himmel haben noch nicht ganz allen Sinnge-
halt meines Wortes mit dem Mensch erfaßt.“ Das beruhigt natürlich
ungemein, regt aber doch auch an, sich noch ein wenig tiefer in
die Materie reinzuknien - weil sich durch das damit Lernen und
Beschäftigen dem so Tätigen: SEELENFRIEDEN in seinem eigenen
Herzen eröffnet. - Verstehen kann das aber nur ein schon etwas
darin eingearbeiteter Mensch, auch und sicher können das gewisse
fernöstliche Menschen, die aus anderen Religionsansätzen - zu
genau demselben Schlusse kommen. Für mich eine indirekte
„Beweisführung“ für die offenbarten Worte Gottes, der sagte, daß
Er Selber einst einem jeden Volk der Erde dieselben Weisheiten
vorgestellt und erklärt hatte. Wobei die unterschiedlichen Kul-
turen jedoch dies unterschiedlich und in verschiedenen Teilaspek-
ten verfremdeten, wegließen (aus nachvollziehbaren profanen Grün-
den) und oft geheim vor dem ge(nas-)führten Volk durch Vordenker
überall und allerorten hielten - und leider immer noch halten.
Ich spreche da gerade auch und insbesondere die sich christlich nennenden Amtskirchen in Deutschland an, denen ich letzteren bö-
sen Vorwurf machen muß!
Wenn Du in einem Text verschiedene „Verstehens-Ebenen
geschachtelt“ siehst, frage ich mich, wie der Autor darauf
Antworten würde.
Herbert,mir und anderen Christen hat der Autor darauf geantwortet
auf SEINE wohlgeweiste, charakteristische „Art“. Eine Wesensart
kann auch so eigentümlich, so charakteristisch sein, daß man von
quasi „Fingerabdrücken“ sprechen könnte. Daran erkennt man ihn.
Und dieser Autor lebt außerdem. Ist nicht „tot“. Oder „wech“, wie
ein bekanntes nahöstliches Wüstenvolk es mit ihrem Gott und ihren
Propheten seit 2000 Jahren nun schon irgendwie zu ertragen lernte
Übrigens hat auch der allseits bekannte Dalai Lama eine sehr
ausgeprägte und fast unnachahmliche Art, meinst Du nicht auch?
Bei Bibeltexten kann das jeder Behaupten, die
Autoren leben schon lange nicht mehr.
Das ist Deine bloße Vermutung! Sie ist falsch.
Denn der Autor ist nur einer: Gott.
Die Schreiberlinge, da hast Du allerdings recht; auf Deine Ver-
stehensebene nun eingehend.
Aber wiederum deren Seelen auch nicht; denn deren Fleisch - ist
verwest, vermodert, verwittert, wech. Aber deren Seelen - sind
wiederum bei Gott, geborgen. Denn Gott ist mit den Seinen!
Und warum sollte ein
Autor seine Texte derart komplex verschachteln. Schliesslich
will er ja eine Botschaft loswerden (oder auch nicht).
JEIN!
Wie ich oben schon ausführte, will der Autor seine „Message“ an
die Zielgruppe bringen, und das tut er, indem er die „Message“ so
kryptologisch präpariert, daß die leider mitlesende Gruppe, die
die Message von der „frohen Botschaft“ noch nicht verstehen SOLL,
mit für ihren begrenzten, dogmatisch und vor allem charakterlich
eingegrenzten Verstehenshorizont unbegreifbaren Worten versieht,
die der Zielgruppe völlig eingängig, klar und „hell-leuchtend“
sind. Warum sollen die charakterlich vor allen Dingen noch nicht
so weiten Menschen die „Message“ nicht verstehen?
Damit sie heilige Dinge nicht wie Perlen vor die Säue schmeißen!
Damit sie nicht aufgrund ihres Verstehens später um so schärferes
Urteil im „Gericht“ über sich empfangen brauchen! Also ein beson-
derer Gnadenakt Gottes hierin.
Denn, lieber Herbert, ein Mensch, der einen Fehler macht, ohne
so recht zu wissen,warum er diesen Fehler macht, wird doch sicher
milder am Ende zu bestrafen sein, im „Gericht“, als ein Mensch,
dem alles haarklein zuvor erklärt wurde, der auch zu verstehen
gab, alles zu kapieren, aber dann quasi wissentlich das Falsche
tut, getan hat. Der wird um so härter im „Gericht“ bestehen!!!
Leuchtet doch ein, oder? (Das war ein Teilaspekt der vielen
Aspekte Gottes, ein winziger Teilaspekt!)
Und nein, ich denke nicht, dass ein Gott die Hand eines
Verfassers führt. Das macht der schon selber.
Sicher, seine Muskeln machen das.
Der Schreiberling, nicht der Verfasser!, der hat seinen Willen,
wie in der berühmt-berüchtigten Seance ein Schreibmedium, Gott
unterstellt. Der schreibt also durch ihn.
Lieber Herbert, wer aber schreibt in altaramäisch, oder in
englisch, oder wieder eine Minute später in griechisch, in
chinesisch gar, wenn ein Schreibmedium außer 4 Jahren Volks-
schule nie Spezialunterricht hatte? Solche Fälle sind bei
Professor Dr. Benda, der inzwischen verstarb, in der Universität
Freiburg im Breisgau/Schwarzwald am Institut für Parapsychologie
dokumentiert. Auch ich war schon dort, im Uni-Archiv, um mich
einzulesen.
Oder wer schreibt da, wenn eine Seance verstorbene Geister
beschwört, und dann tatsächlich in völlig unbekannter Schrift
für alle Anwesenden etwas niedergelegt wird. Wochen, Monate
später erst kann es irgendein Sprachexperte als nur ihm und
ganz wenigen Menschen bekannte Schrift deuten???
Na, Herbert, jetzt geht es ins „Eingemachte“! Es wird schwer
Interdisziplinär! Ohne ganzheitliches Denken keine Lösungsstruk-
tur denkbar. Meine ich ganz, ganz vorsichtig in Deine Richtung.
Wenn die sogenannte Seele „feinstofflich“, also aus Materie
besteht, dann wäre sie schon nachgewiesen.
Stop! Denkfehler!
Feinstofflich ist von der Begriffsdefinition vielleicht ein
wenig unglücklich sprachlich ausgedrückt, meint aber eindeutig
nicht-materiell. Wie auch schon Max Planck einst erkannt hat, als
er das Welle-Korpuskel-Modell vor Augen hatte, daß alles!!! auf
Geist beruht. Denn auch Licht kann sowohl gegenständlich, als
Korpuskel, aber auch nicht-gegenständlich, als Welle beschrieben
werden, jedoch beides nicht gleichzeitig!
Feinstofflich ist also GEIST, Geist-Äther, wobei alte Lexika, von
vor der Jahrhundertwende weiterführen, wenn man dort unter diesen
unserem Jahrhundert fremden Begriffen nachschlägt. Ich habe das
mit dem Brockhaus von 1898 einmal getan, dort kommt man diesbe-
züglich weiter.
Über Seelentheorien können wir uns hier elendslang unterhalten.
Ich habe nicht vor, mich darüber zu unterhalten. Oder andere
damit zu „unterhalten“. Wirklich nicht. Da haben wir uns sicher
mißverstanden!
Ich habe mich ein
Weilchen mit komplexen genetischen Netzalgorithmen
beschäftigt. Die können Dir eine Schaltung entwerfen, die kein
Mensch genau versteht, aber dennoch funktioniert (und das bei
minimalem Einsatz von Bauteilen). Netze können sehr wohl ein
„Eigenleben“ entwickeln, aber haben sie damit auch eine Seele?
Eindeutige Antwort: NEIN.
Die Seele ist ein Spirituelles Prinzip, das die Quelle aller
geistigen Handlungen und Vorgänge bildet. Wenn sich nun diese
Netze mit „Eigenleben“ dazu entschliessen, etwas auf eine
bestimmte Weise zu tun (und nicht auf eine andere), haben sie
dann eine Seele?
Nein, Du meinst jetzt Artverwandte zur sogen. „Fuzzy-Logik“?
Denn auch deren „Eigenleben“ ist durch streng vorgegebene
Kriterien in sehr engem Rahmen sogar „determiniert“! Was diesen
Netzen nur eine sehr schmalbrüstige „Handlungsbandbreite“ gibt.
Eine göttl. inspirierte Seele,die ich in Anspruch nehme zu haben,
die hat immer, auch wenn scheinbar nur 2 Möglichkeiten bleiben!,
weit mehr Lösungsmöglichkeiten bzw. Auswege aus der „gegebenen
Lage“, als sich der Aufgabensteller nur vorstellen kann. Weil
die göttliche Inspiration quasi „online“, um in dieser mechanis-
tischen „Denke“ zu verweilen, meine Seele mit genau den richtigen
„Inputs“ versehen wird, um genau das zu bewirken, was „richtig“
ist.
Lieber Herbert, „richtig“ jetzt nicht nur begrenzt gesehen auf
die gerade gegebene Übungsaufgabe,sondern „richtig“ zumindestens
auch im Sinne des Probanten, dessen weitere Lebensführung, und
auch den Hochmut des Übungsaufgabe-Stellers! Also mehrdimensional geistig-seelisch das Übungsaufgaben-Schema spren-gend, indem darüberhinausgehend. Ohne das Schema selber zu ver-
letzen. Denn für den Aufgabensteller soll ja auch alles schön
nachvollziehbar in seiner Sandkastendenkmethodik bleiben. Hier.
Im Beispiel, jedenfalls!
Und ich Frage doch: Warum soll sich der Schöpfer an das von
Dir beschriebene „Universalgesetz“ halten? Tu’s mir an 
Weil es nicht bloß ein läppisches „Universalgesetz“ ist, sondern
zugleich auch in sich „göttlich“. Sein „Fingerprint“ quasi. Für
Seine Wesensart, Seinen Charakter. Das „göttliche“ Universalge-
setz,ich bleibe bei dieserm Begriffs-Charakterisierung, FREIHEIT,
was könnte es größeres, gewaltigeres und göttlicheres denn noch
geben? Sag Du es mir? Mir fällt da nix ein, auch nicht mit
Inspiration.
Aber gerade diese Freiheit, sorgt - früher oder später - bei den
vielen in alle Richtungen von Gott wegeilenden Seelen, die ihre
Freiheit austoben müssen, wir - auf der Erde!, dafür, Herbert!,
daß sich nach und nach diese Seelen einzeln!!! besinnen, woher
die Freiheit, von wem, und wie gütig der Geber, und wie zurecht
göttlich er außerdem, und - deswegen werden sie irgendwann ein-
zeln umkehren, heim, retour an die Vaterbrust, der „daheim“ im
Türstock steht und auf das verlorene Kind, aus der Fremde von den
Schweinetrögen dort zurückkehrend, wartet, sehnsüchtig wartet und
dem armen Teufel auch noch einen Schritt entgegenkommt, (indem Er
Selber, Gottvater als Jesus Mensch wird, sich das Elend antut, um
den Seinen nah zu sein, und den Weg zurück ins gute Vaterhaus
aufzuweisen,vorzugehen! Muß die Kükenherde nur noch nachwatscheln
und sich dann daheim unter die Fittiche der Glucke kuscheln!
Um jetzt einmal exemplarisch mehrere Metaphern ineinander zu
schachteln, die dasselbe aussagen, wie die Gleichnisse in der
Bibel im sogenannten Neuen Testament auch. Nichts anderes sagt
der Vater im Himmel durch die Bibel, Sein Wort, und Er ist das
Wort Selber. Mit jeder Geschichte in der Bibel. Unterschiedlich.
Aber inhaltlich gleichend.
Die Bibel ist und bleibt die Geschichte Gottes mit dem Menschen!
Es ist billig, zu behaupten, ein Gott habe etwas geschrieben,
indem er sich irgendwelcher Schreiberlinge bedient. Genau
solche Argumente stossen mir übel auf.
Herbert, das ist gut, daß Dir das aufstößt!
Warum das gut ist? Weil Du damit sofort eindeutig siehst,
wo bei Dir die Denkblockade sitzen muß!
Willst Du einem Gott verbieten, so vorzugehen?
Hat Gott oder wer anders oder ich je behauptet, daß Gott in
einfachen, durchaus nachvollziehbaren Handlungen vorgeht?
Nur: das glauben zu können, dazu bedarf es innerer Haltung!
UND: eine gewisse Portion investiertes VORSCHUSS-VERTRAUEN!
Gib es zu, das hast Du bisher noch nicht eingeschossen?!
Man kann einem selber Unbekanntes nicht immer mit dem bisher
vertrauten Klempner-Werkzeug aufschließen. Manchmal muß es
ein anderes Werkzeug sein, z.B. ein Magnetschlüssel, oder ein
elektronisches Impuls-Schloß.
Oder, bei Gott, darf es eine demütige, bzw. zur inneren Demut
bereit seiende, Herbert - das genügt nämlich auch schon! -, Hal-
tung sein. Mehr nicht. Den Rest, den „besorgt“ der liebende
Vater im Türstock, auch hier, auch bei Dir. Ganz sicher!!!
(Wenn der Alte Herr mit Rauschebart, um das Klischee einmal
fortzuspinnen,es mit mir geschafft hat,warum dann nicht mit Dir?)
Wenn einer etwas schreibt, dann soll er auch dazu stehen.
Lieber Herbert, wenn er das aber gar nicht kann?
Weil er zu dämlich ist, das von ihm geschriebene geistig-selisch
zu „raffen“, zu „schnallen“, zu „kapieren“??? Was dann?
Wie erklärst DU DAS? - ICH ERBITTE!,denn mehr kommt mir nicht zu,
Deine Antwort, gerne kurz!, DAZU!!!
Hinterher zu behaupten, ein Gott habe ihn dazu angeleitet, ist
einfach nur billig.
Wenn es nur eine Behauptung ist, haste 100 pro recht damit, ja!!!
Wenn es aber die Wahrheit ist, was dann, lieber Herbert? Sag was
bitte auch dazu!
Solche psychologischen Tricks dienen dazu, Menschen zu
manipulieren.
Unzweifelhaft richtig, wenn es denn derartige Tricks sind!
Nicht immer darfst Du von Deiner Denkweise auch beim Gegenüber
ausgehen. Bei mir kannste das locker, denn ich denke auch so wie
Du, weil: früher hatte ich nur! sooo gedacht, wie Du. Heute kann
ich aber auch anders denken. Und verstehen! Und die Gläubigen
detailliert begreifen, in ihrer Not des NICHT-VERSTANDEN-WERDENS.
Dafür habe ich aber die Möglichkeit, mich adäquat artikulieren
zu können. Und sollte dies aber dann, diese Gabe, in den Dienst
der armen Mitmenschen stellen, was ich gerade hiermit tue, die
sich sonst in ihrer Glaubens-Denke nicht mehr ausdrücken können.
Der Glaube an einen oder mehrere Götter hat
seinen Hintergrund in der Natur des Menschen.
Manche Menschen nutzen das eben aus.
Da ist sogar sehr viel Wahres dran. Haste recht!
Sie nützen das sogar zu sehr schäbigen, niederen Dingen aus!!!
Die Tatsache nämlich,daß Glauben-Können!!! in jedem Menschen ist.
Du schreibst, Du prüfts alles, was man Dir erzählt, und nur
das Gute behältst Du. Wie läuft dieser Auswahlprozess ab?
Herbert, das war Deine bisher beste Frage!
Ich, der ich bisher so beredt und rhetorisch drauf war,
bin sprachlos! Ich kann Dir das nicht nachvollziehbar beschreiben
Das wüßte ich selber gern.
Ein Ansatz,den Du sicher nicht akzeptieren kannst,wäre vielleicht
daß mein Herz in mir(nicht der Hohlmuskel!) dies in Verbindung
mit Gott gegenprüft, ob das Vorgelegte gerade von Gott ist, oder
von irgendwelchen Testern, von böswillige Scherzemachern oder gar
zu kommerziellen Zwecken! Die Lebenserfahrung von mir ist es
sicher nicht! Die bringt diesbezüglich nicht viel. Hat anderswo
ihre Hauptanwendung.
Die Summe Deiner Erfahrungen bestimmt Dein Denken.
JEIN.
Vom einfachen Verstandes- und Vernunft-Denken her betrachtet, ja!
Vom geistig-seelischen Sein her - sicher nicht!
Denn auch bei völlig neuer geistig-seelischer „Lage“ werde ich
sicher „richtig“ im Geiste Gottes "ent"scheiden, wenn ich Ihn
zuvor im kurzen Gebet, vielleicht 2 Sekunden lang nur, um Hilfe-
stellung bitte. Dann ist auch das Handeln „richtig“.
Wie sich manchmal erst Tage, Wochen später herausstellen werden
wird! (Öfter schon erlebt!)
Wobei „richtig“ jetzt auch wieder mehrdimensional, auf mehreren
Ebenen also! (nicht: 3, 4, n-dimensional im kartesischen Sinne)
gemeint ist.
Dein
Unterbewusstsein, Dein tierischer Anteil, der spricht da auch
mit rein.
Das ist für Handeln ohne! Gott selbstverständlich richtig!
Aber nicht für Handeln unter ausdrücklicher UNTERORDNUNG UNTER
GOTTES EWIGEN GEIST bevor man zu Handeln beginnt, in einem Kurz-
Gebet nonverbal z.B.
Pol Pot war sich sicher, nur das Beste für sein Volk
zu wollen, in dem er Landwirtschaft als die einzig wahre
Lebensform sah. Das hielt er für Gut.
Jetzt nehm ich Dich mal auf die Rolle! - Das ist doch auch GUT?
Oder nicht?
Nur hat er getötet! Nur hat er die Menschen ihres freien! Willens
beraubt! Und er hat nur an sich und seine eigene Meinung gedacht!
Und somit ist es „moralisch“,von einer höheren Warte her gesehen,
nicht mehr gut.
Gäbe es diese „höhere Warte“ nicht, also die höhere „Ebene“, dann
wäre gemäß „L’etat, c’est moi!“ sein Tun sicher nur mit GUT zu
bewerten, da sind wir uns doch hoffentlich einig, oder?
(Wobei irrelevant wäre, was der Westen für ein Affen-Theater auf-
führt, wenn er die Gebeinhäuser zu sehen bekommen wird!)
Mohandas Karamchand Gandhi hielt Gewaltfreiheit für Gut. Jeder bildet für sich seine Sicht der Dinge.
Ich war Ausbilder beim Heer der Bundeswehr. Hab’ die Leute im
effektiven Töten ausgebildet! Und im möglichst nicht selber ge-
tötet werden, dabei! Fand ich auch gut! Echt!
Daß ich das heute etwas differenzierter sehe, wirst Du mir sicher
abnehmen. Ich erspare Dir meinen Sermon dazu!
Der Glaube an einen Gott hat für viele Fehler gesorgt.
Ja, es werden viele Eulen nach Athen getragen, heute noch!
Der von Dir beanspruchte Einstein hat einmal gesagt"Gott würfelt
nicht!" und darauf seine Quantentheorie in die Falsche Richtung
überarbeitet.
Lassen wir den armen Mann wech. Er ist der Meistüberschätzte des
vorigen Jahrhunderts. Zu hoch gejubelt worden, das mußte ja ein
böser Absturz werden!
Solange Du im Gebet antworten für Dich findest, ist das in
Ordnung.
Herbert, darf ich Dir auf Knien für Deine Bewertung danken???
(Achtung: Eine Sonderform von Humor in der Nähe!)
Nur das Sendungsbewusstsein, das bei streng gläubigen
Menschen so dominant hervortritt, das kann ich weniger leiden.
Gut,daß Du mich nicht mit „Sendungsbewußtsein“ angesprochen hast.
Sonst …
Ehem, welche Sendung, wessen bewußt eigentlich?
Und welcher Kirche denn streng-hörig geradezu, wie Du es meinst?
Viele Grüsse,
Aber sicher doch, sind wir wieder auf Reihe und friedlich,
tun die Dolche auf dem Rücken verstecken und spielen wir
sittsame, duldige und humorvolle Bürger, bis zum nächstenmal,
Dein oller Norbert.