Wie weit dürfen lehrer gehen ?

hallo alle zusammen,
ein 16 jahre alter junge, in der 9 klasse realschule der im moment schwer aus dem bett kommt und 
deshalb schon einige fehltage hat die unentschuldigt blieben oder der auch gern mal nach verschlafen zu spät kommt…
hat nach gefehltem schultag eine entschuldigung vorgelegt und trotzdem versucht die lehrerin ein elternteil nachmittags vergeblich zu erreichen.
am nächsten tag erreicht der lehrer wieder kein elternteil aber dafür die kleine 11 jährige schwester, die die auskunft gibt es sei niemand zu hause.
darf nun ein lehrer so weit gehen das geschwisterkind am telefon einem verhör zu unterziehen ( z.b wie alt bist du , wann stehst du morgens auf , welche schule besuchst du ,
wann musst du aus dem haus um pünktlich in der schule zu sein, gibt es in eurer familie probleme ?? usw ) 
geht ein solcher lehrer nicht entschieden zu weit und wie kann man sich gegen so ein verhalten wehren ?

Guten Abend!

darf nun ein lehrer so weit gehen das geschwisterkind am
telefon einem verhör zu unterziehen ( z.b wie alt bist du ,
wann stehst du morgens auf , welche schule besuchst du ,
wann musst du aus dem haus um pünktlich in der schule zu sein,
gibt es in eurer familie probleme ?? usw ) 

Ein Lehrer kümmert sich. Er versucht, sich ein Bild über Ursachen einer offensichtlichen Fehlentwicklung bei einem seiner Schüler zu machen.

geht ein solcher lehrer nicht entschieden zu weit…

Er geht nicht zu weit, nimmt vielmehr seine Aufgabe ernst.

und wie kann man sich gegen so ein verhalten wehren ?

Hättest du lieber gleichgültige Lehrer, die ihren Unterrichtsstoff, aber nicht ihren Erziehungsauftrag und ihre Fürsorgepflichten sehen? Sollen Lehrer einfach zugucken, wenn sie Fehlentwicklungen bemerken? Oder soll der Lehrer lieber sofort das Jugendamt einschalten und bei hartnäckiger Schwänzerei auch die Polizei? Immerhin gibt es eine Schulpflicht, auf deren Einhaltung die Erziehungsberechtigten zu achten haben.

Überdenke den Sachverhalt noch einmal.

Gruß
Wolfgang

natürlich besteht eine schulpflicht, auf deren einhaltung die erziehungsberechtigten achten müssen, sofern sie nicht morgens zwischen 3-5 uhr das haus verlassen und die brötchen verdienen müssen und deshalb einen 16 jährigen nicht in die klasse begleiten können…
aber solche probleme sollten zwischen dem lehrer, den eltern und dem schüler stattfinden und nicht bei kleinen geschwistern, die einem regelrechtem verhör unterzogen werden …
das ist ein punkt den ich nicht mehr mit sich kümmern abtun kann, denn dazu gibt es eltern und wenn die nicht beim ersten anruf erreichbar sind dann kann man 1 stunde später noch mal anrufen oder aber eine telefonnummer hinterlassen, so das die eltern zurück rufen können …

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Eine Frage so am Rande,
Wie kann ein Lehrer bei einem Telefonat feststellen, wie alt das Gegenüber am Telefon ist. ?

Könnte es denn nicht auch sein, dass der 16 jährige seine Stimme verstellt ?

Mich wundert es nur, dass es scheinbar den Eltern egal ist, ob der 16 jährige in die Schule geht oder zuhause bleibt.

Und bei wem soll der Lehrer eine Telefonnummer hinterlassen, bei der 11-jährigen ?

natürlich besteht eine schulpflicht, auf deren einhaltung die
erziehungsberechtigten achten müssen, sofern sie nicht morgens
zwischen 3-5 uhr das haus verlassen und die brötchen verdienen
müssen und deshalb einen 16 jährigen nicht in die klasse
begleiten können…

Da liegst du falsch. Die Erziehungsberechtigten haben dafür zu sorgen, dass die Schulpflicht eingehalten wird, auch wenn sie zwischen 3 und 5 das Haus verlassen müssen. Dann müssen sie eben andere Mittel und Wege finden oder ihre Gesamtsituation mal kritisch beleuchten. Was der Sohn da grade abzieht kann sein Leben nachhaltig versauen, darüber sollten sich die Eltern klarwerden.

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Hi,
Nunja, hätte nicht der Staat die Verpflichtung, den Schul und Unterrichtsbetrieb, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zu regeln?
frage ich mich gerade… so im 3ten Jahrtausend.

OL

Hallo!

Ehrlich gesagt: rechtlich gesehen wäre das ein Fall, wo der Verdacht der Kindeswohlgefährdung besteht. Hier müssten Pflegschaftsgericht und Jugendwohlfahrt einmal den Sachverhalt ermitteln und falls notwendig Schlussfolgerungen ziehen.

Schulrechtlich kann ich dazu nichts sagen, da kenn ich mich für Deutschland zuwenig aus. In Österreich würde man nach Ende der Schulpflicht bei solch einem Verhalten ab einer gewissen Stundenfehlzahl automatisch von der Schule fliegen. Eine Regelung, die bedauerlicherweise viele Direktoren nicht kennen oder kennen wollen.

Gruß
Tom

ein interessanter Link (Schulrecht Nordrhein-Westfalen):

Zunächst einmal haben die Eltern dafür zu sorgen, dass die oder der Schulpflichtige am Unterricht und an den sonstigen Veranstaltungen der Schule regelmäßig teilnimmt.

(Was scheinbar vergessen wurde)

Bei Schülerinnen und Schülern der Berufsschule haben neben den Eltern auch die Ausbildenden und Arbeitgeber die Pflicht dafür zu sorgen, dass die oder der Schulpflichtige am Unterricht und an den sonstigen Veranstaltungen der Schule regelmäßig teilnimmt.

Die Schulleitung und die Lehrerinnen und Lehrer sind ebenfalls verpflichtet, Schulpflichtige, die ihre Schulpflicht nicht erfüllen, zum regelmäßigen Schulbesuch anzuhalten und auf die Eltern sowie auf Ausbilder und Arbeitgeber entsprechend einzuwirken (§ 41 SchulG).

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/Fra…

Hai!

sofern sie nicht morgens zwischen 3-5 uhr das haus verlassen und die brötchen
verdienen

Nix mit „sofern sie nicht“, es gibt keine Ausrede.

Mein Nachwuchs durfte auch mal mit mir um 4 aufstehen weil es nicht geklappt hat, wo
ist das Problem? Geht man Abends eher ins Bett kann man sich morgens noch in Ruhe
auf die Schule vorbereiten!

Heute noch haben wir die Regel, morgens zu spät, Handy 24h weg!
Sollst mal schauen wie das klappt.

müssen und deshalb einen 16 jährigen nicht in die klasse
begleiten können…

Das wäre ja auch noch schöner. Man muß dem jungen Mann Regeln und Konsequenzen
beibringen aber nicht den Arsch nachtragen.

aber solche probleme sollten zwischen dem lehrer, den eltern
und dem schüler stattfinden und nicht bei kleinen
geschwistern, die einem regelrechtem verhör unterzogen werden

Was soll das, der junge Mann ist ständig zu spät und man will jetzt irgendwelche
Nebenschauplätze aufmachen?

Sind denn jetzt Maßnahmen getroffen worden um dies in Zukunft zu verhindern?
Ist mit dem Lehrer gesprochen worden, was für Maßnahmen ergriffen wurden?
Ist mit dem Lehrer abgemacht worden das die Erziehungsberechtigten jede kleinste
Verfehlung mitgeteilt bekommen.

Oder will man doch nur dem Lehrer einen reinwürgen und sich selbst noch etwas
bedauern?

Der Plem

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hallo.

Nunja, hätte nicht der Staat die Verpflichtung, den Schul und
Unterrichtsbetrieb, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zu
regeln?

hä?

frage ich mich gerade… so im 3ten Jahrtausend.

wie soll es denn deiner meinung nach im 3. jahrtausend aussehen?
einen staat, der sich um alle belange seiner bürger „gekümmert“ hat, hatten wir schon mal. war aber irgendwie nix gescheites.

gruß

michael

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hallo.

das ist ein punkt den ich nicht mehr mit sich kümmern abtun
kann, denn dazu gibt es eltern und wenn die nicht beim ersten
anruf erreichbar sind dann kann man 1 stunde später noch mal
anrufen oder aber eine telefonnummer hinterlassen, so das die
eltern zurück rufen können …

und wenn er das nicht macht, ist der lehrer schuld, wenn aus dem knaben nix wird, oder wie?
nachdem die eltern von dem anruf wissen, und außerdem wissen, auf welche schule ihr sohn geht, könnten sie sich aktiv über das sekretariat um einen gesprächstermin bemühen.

gruß

michael

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Hi,
jetzt wird von dir was verwechselt:
Denn der Staat „kümmert“ sich ja schon mit der Schulpflicht,
nur muss das in der Form sein?
Immerhin stehen die Erkenntnisse der Hirnforschung den derzeit angewandten Lehrmethoden gegenüber.
Und im speziellen Fall ist ein Jugendlicher der in der Früh nicht aus dem Bett kommt, weder fehlentwickelt noch böse nur eben nicht so abgerichtet oder „diszipliniert“ wie es die Obrigkeit eben gerne hätte, also genau die andere Richtung.
Was wäre das Grundsätzliche Problem wenn sich der Schulunterricht generell nach den Bedürfnissen unserer Kinder und Jugendlichen richten würde.

Wollen wir wirklich das staatliche Kümmern in weitere Generationen hineintragen,
denn der selbstständige, selbstbewuste, unabhängige Mensch lässt sich natürlich schwerer regieren, als die mit Frontalunterricht und Leistungsdruck herangezogenen systemintegrierten phantasieberaubten JAsagern und Vorschriftenempfängern.

OL

Was wäre Dir denn lieber?
Hi!
Wäre es Dir lieber, wenn der Lehrer die Kavallerie in Marsch setzt?
Jugendamt, Polizei etc.?
Ja, es gab schon Fälle, da wurde der Jugendliche von der Polizeit zu hause abgeholt und in die Schule begleitet.

Da finde ich das Vorgehen der Lehrerin durchaus angemessen.
Wenn die Eltern nicht möchten, dass eine 11jährige am Telefon befragt wird, dann müssen sie ihr untersagen, ans Telefon zu gehen oder nur bei bekannten Nummern (die kann man ja anzeigen lassen).
Oder ihr beibringen, derlei Auskünfte nicht zu geben.

geht ein solcher lehrer nicht entschieden zu weit

Nein.

und wie kann
man sich gegen so ein verhalten wehren ?

Regelmäßig die Schule besuchen.

Grüße
kernig

Hallo,

auch wenn ich mit meiner Meinung anscheinend allein bin: Ich finde, der Lehrer geht viel zu weit.
Das Mädchen hat nichts mit der Sache zu tun, und ein Kind in Probleme reinzuziehen, die Erwachsehe miteinander oder mit dem Jugendlichen klären müssten, ist extrem schlechter Stil.

Und was soll so eine hektische Reaktion? Wenn das Problem schon länger besteht, ist doch wohl auch Zeit für einen Brief an die Eltern, in dem man Eltern zum Gespräch bestellt?

Klar muss der Jugendliche zur Schule gehen, aber eine Rechtfertigung, zur Durchsetzung die Schwester zu instrumentlaisieren, finde ich nicht.
Bixie

hallo.

Wollen wir wirklich das staatliche Kümmern in weitere
Generationen hineintragen,
denn der selbstständige, selbstbewuste, unabhängige Mensch
lässt sich natürlich schwerer regieren, als die mit
Frontalunterricht und Leistungsdruck herangezogenen
systemintegrierten phantasieberaubten JAsagern und
Vorschriftenempfängern.

jetzt verstehe ich deine motivation.
aber für solche jugendliche gibt’s doch waldorfschulen. oder montessori. oder oder oder.
ja, die kosten geld.
die staatliche schule zahlt der staat. als gegenleistung erhofft er systemtreue und brave bürger.
so wäscht eine hand die andere. ich zieh ja auch keinen kampfhund groß, damit er mir nachher die kehle durchbeißt.

eltern müssen eben (auch) durch andere erzieherische maßnahmen dafür sorgen, daß ihr kind zu einem kritischen, unabhängigen, aber trotzdem existenzfähigen menschen wird - ohne im „system schule“ allzu negativ aufzufallen.
das geht. aber es ist sicher nicht leicht. vor allem dann nicht, wenn beide elternteile mehr mit brötchenverdienen zu tun haben als sich um ihr kind kümmern zu können.
das soll jetzt bitte nicht als vorwurf an mama und papa verstanden werden. eher als zusätzliche „kritik am system“.
daß man als pubertierender jugendlicher mitunter keinen bock auf die scheiß schule hat, und diese haltung voll ausleben kann, weil keiner da ist, der einem mal in den allerwertesten tritt, steht noch auf einem ganz anderen blatt.

gruß

michael

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Hallo!

Da muss ich klar widersprechen: das achten von Regeln zu erlernen hat mit kritiklosen Jasagern überhaupt nichts zu tun. Ein Mensch muss nunmal lernen sich nicht einfach immer nur nach seinen ersten Impulsen zu verhalten und ein gewisse Maß an Disziplin ist dafür notwendig. Das hat etwas mit ganz normaler Lebenstauglichkeit zu tun, die ein Kind nunmal erlernen muss.

Auch wer rebellisch oder kritisch sein will, braucht die entsprechenden „Skills“ dafür…

Keine seriöse Hirnforschung behauptet, dass es sinnvoll sei, dass Kinder immer tun und lassen können was sie wollen oder dass sie in die Schule gehen können sollen, wann sie grad wollen. Und bei Abendmenschen hinterlässt es keine großartigen Schäden oder bringt schlechte Leistungen, wenn die bald aufstehen müssen (ich gehöre zu dieser Kategorie im Übrigen).

Und wenn ein 16 Jähriger zu faul ist um für die Schule aufzustehen, dann ist er meiner Meinung nach - so er geistig gesund ist - auch fähig die Konsequenzen dafür zu tragen. Man muss auch nach Ende der Schulpflicht nicht mehr in die Schule gehen, es ist nichts Schlechtes daran einfach eine Lehre zu machen, wenn man das lieber möchte. Ich finde es ein Unding, dass auf die Lehrberufe oft herabgeschaut wird. Nur eines geht nicht: selbst nicht aufzustehen um in die Schule zu gehen und die ganze Welt dafür verantwortlich zu machen, nur nicht sich selbst - das kommt nämlich heraus wenn man das, was ich oben geschrieben habe, missachtet.

Gruß
Tom

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Hallo,

Immerhin stehen die Erkenntnisse der Hirnforschung den derzeit
angewandten Lehrmethoden gegenüber.
Und im speziellen Fall ist ein Jugendlicher der in der Früh
nicht aus dem Bett kommt, weder fehlentwickelt noch böse nur
eben nicht so abgerichtet oder „diszipliniert“ wie es die
Obrigkeit eben gerne hätte, also genau die andere Richtung.

das Problem ist, daß der Rest der Welt sich nicht danach richten kann, wann denn Schüler A und B gerne unterrichtet werden möchten. Vordergründig ist das eine Sache der Schulbusse, Kantinen und Hausmeister, die ihre Zeiten ändern müßten. Tatsächlich geht das aber noch weiter: jemand, der sich nicht nach den normalen Tagesarbeitszeiten richten kann oder will, wird Schwierigkeiten haben, am Berufsleben teilzunehmen, wenn er nicht gerade Künstler oder Arbeitsloser werden will.

Was wäre das Grundsätzliche Problem wenn sich der
Schulunterricht generell nach den Bedürfnissen unserer Kinder
und Jugendlichen richten würde.

Daß das nicht praktikabel ist, dürfte Dir relativ schnell auffallen, wenn Du die Sache mal durchdenkst.

C.

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Hallo!

Also ich bin kein Psychologe, daher nur - etwas off topic - was mir auffällt und woraus man vielleicht Schlüsse ziehen könnte:

Er will nicht aufstehen und geht nicht in die Schule. Also offenbar übernimmt er für sich da keine Verantwortung. Dann die Eltern: es wird das Problem beschrieben und verantwortlich ist: die Arbeit in der früh sowie der Lehrer, der angerufen hat.

Was hat beides gemeinsam? -> es wird keine Verwantwortung übernommen, sondern nach außen hin abgeschoben -> worin auch schon das echte Problem liegen könnte, möglicherweise hat Kind das von Eltern so gelernt

Vielleicht wäre das Problem also Anlass dafür sich professionelle Hilfe zu suchen - und dafür wird eher nicht der Jurist zuständig sein.

Gruß
Tom

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Hallo!

Das kann sogar sehr sinnvoll und wichtig sein solche überraschenden Anrufe zu tätigen. Da findet man z.B. heraus, wer zu Hause ist und wer nicht. Gespräche sind wichtig, aber man darf doch bei solchen möglichen Problemfällen nicht naiv sein. Hier wird in Gesprächen oft gelogen was das Zeug hält. Gerade die Familien, die Hilfe bräuchten (und sie auch bekämen) lehnen diese oft ab und leugnen jegliche Problematik und scheuen sich dafür auch nicht selbst am Gericht noch alle möglichen Lügengeschichten aufzutischen.

Ich sag nicht, dass das konkret hier der Fall ist, ich sag nur, was ich von Familiengerichts- und Jugendstrafakten so kenne.

Ich verstehe die Vorbehalte und habe sie teilweise auch, weil jedenfalls hier bei uns bei Maßnahmen und Ermittlungen der Jugendwohlfahrt kein ausreichender Rechtsschutz gegeben ist, was mir ein Dorn im Auge ist. Aber abgesehen davon, kommt man realistischerweise ohne solche Maßnahmen in der Realität einfach nicht aus.

Gruß
Tom

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Hi,
na es geht hier nicht um tun und lassen können, sondern darum dass vielen in der Schule die Dinge die Kinder von selbst gerne lernen wollen vergrault werden, unter anderem, dass ein normaler Zugang zu Wissen blockiert wird.
und es ist eben trotzdem wissenschaftlich erwiesen dass die Schule (im Zusammenhang mit Lernerfolg) später anfangen sollte.
Außerdem ist es erwiesen dass Jugendliche am Morgen mehr Schlaf brauchen als dann wieder im späteren Leben.
Es ginge eben alles viel einfacher wenn man auf gewisse naturgegeben Dinge eingehne würde und dies akzeptieren würde.
Im Grunde ist die Schule eine ineffiziente Zeitvernichtungseinrichtung der besten Lebenszeit.
Den Stoff den ich im Gymnasium in täglich X Stunden erlernt hatte, hätte ich genau so gut in wenigen Monaten wirklich erfassen können, aber in brauchbarer und Nutzbringender Form.
Und vor allem so dass es Spaß macht und wirklich dauerhaft, nicht nur für die nächste Prüfung und Schularbeit.

OK das hat jetzt nichts mehr mit dem Aufstehen zu tun, aber hier gibt es ganz eindeutige Empfehlungen von Seiten der Wissenschaft.
Wer das nicht glaubt, möge googeln.

Ja und ich gebe zu ich hatte einen hervorragenden Volksschullehrer, dieser wurde aber leider auf Betreiben einiger Eltern (für die die Aufklärung in den 70ern ein Problem war)nach 3 Jahren entfernt wurde.
Aber ich habe in der Volksschule letztlich mehr gelernt als im Gymnasium. So in Relation gesehen natürlich.