Wie wird man alt?

Ich wollte mit obigem Text ausdrücken, daß sich die
eigentliche Botschaft der Bibel erst dann erschließt, wenn man
ein Täter des Worts wird. Denn auf den Buchstaben kommt es
nicht an, sondern auf den geistigen Sinn der hinter dem
Buchstaben steht.

Dem stimme ich zu! Aber wenn ich unkontrollierbare Zensuren und Übersetzungen basierend auf mündlichen Überlieferungen kritisiere, dann beziehe ich mich nicht die geänderten Buchstaben, sondern eben auf die Tatsache, dass sich der Inhalt und Sinn dieser Worte beliebig gewandelt haben kann.

2Kor 3,6 … „Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht
lebendig“ Das heißt, es nützet dir kein Wissen und kein
Glauben ohne Tat! Was nützt einem Hungrigen ein Speisezettel?
Ein Stück ordinärsten Brotes wiegt für ihn eine ganze
Bibliothek voll der reichhaltigsten Speisezettel und
Kochbücher auf! – Daher hängt das Leben nur am Werke selbst,
nicht aber an der leeren Erkenntnis des Werkes.

100% Zustimmung!

Wenn ich schrieb: „und Dich danach richten oder nicht“, dann
meinte ich die Handlung! Der Mensch wird ganz sicher nach dem
Handeln beurteilt, da stimme ich Dir völlig zu! Aber der
Glaube ist der erste Schritt zum Handeln. Wenn ein Mensch
nicht an Gott glaubt, ihn vielleicht sogar verspottet, dann
handelt er doch völlig anders wie wenn er glaubt und seinen
Glauben durch die Werke der Liebe lebendig macht.

Möglicherweise. Die Frage ist, ob es mehr wert ist - sagen wir mal - ein Menschenleben zu retten ohne dabei an Gott zu glauben (ja, auch Ungläubige handeln Gut!) oder *aufgrund* des Glaubens. Oder anders herum: zählt ein Mord durch einen Christen (ja, auch gläubige morden!) weniger, als ein Mord durch einen Ungläubigen?
Schon klar, dass das ziemlich harte Geschütze und Extremfälle sind - aber die Frage bleibt: warum muss man gut sein *und* glauben, statt nur gut zu sein? Ist das elitäres Denken, Arroganz (nur für Clubmitglieder) oder Manipulation?
Wenn es Gottes Priorität ist, dass man an ihn glauben solle - statt die Priorität darauf zu legen, dass die Menschen ein gut („Gut“ im Sinne von „moralisch-humanistisch“) geführtes Leben leben, dann ist das ein ziemlich „egozentrischer“ Gott. Eine Eigenschaft, die ich für nicht sehr göttlich halte.

(Jetzt wendest du vielleicht ein, dass Gott im wörtlichen Sinne natürlich egozentrisch ist - aber ich beziehe mich dabei auf die Charaktereigenschaft. Wer tatsächlich der Mittelpunkt von sich selbst und allem ist, der hat diese Charatereigenenschaft nicht nötig.)

Das heutige Christentum ist eigentlich ein Heidentum, das mit
ein wenig Jesu-Lehre gewürzt ist. Deshalb sollten wir nach dem
reinen Wort Gottes leben und nicht nach den Satzungen der
Kirchen.

Ich wüsste nicht, wie ich, oder du oder irgendjemand beurteilen könnte, welches die reinen Worte Gottes sind.

Ich will zum Ausdruck bringen, die Lüge geht unter,
die Wahrheit bleibt.

Dem stimme ich zu. Langfristig setzt sich Wahrheit durch.

Leider hast Du meine Argumente nicht so verstanden wie sie
gedacht sind. Alle Änderungen an den Worten der Bibel haben
nicht vermocht den Geist Gottes, der hinter den Worten steht,
zu beseitigen. Wenn Du nur das Bild vom barmherzigen Samariter
glaubst und nach diesem Prinzip handelst, dann bist Du auf dem
richtigen Weg zur ewigen Seligkeit. Im übrigen, würdest Du
einem heutigen Worte Gottes mehr glauben, wie dem, das in der
Bibel überliefert wurde?

Hm. Vielleicht ist das auch eine Vermischung von Begrifflichkeiten. Wenn sich „Wort“ Gottes auf die „wörtlichkeit“ der überlieferten Texte bezieht, dann ist das etwas anderes, als wenn sich „Wort“ Gottes auf den „Geist“, den „Sinn“ der überlieferten Texte bezieht. Letzteres meinst du wohl.
Aber auch hier stellt sich die Frage, was der „Sinn“ der Texte ist und wer das entscheidet? Jeder Pfarrer, Priester, Mensch, Jude, Katholik, Lutheraner, etc. wird aus textabschnitten der Bibel andere Schlüsse ziehen. In vielen Fällen handelt es sich um moralische Regeln, einen selbstverständlichen Kodex der Humanität. In anderen Fällen handelt es sich um Gleichnisse und Geschichten, die für Interpretationen dankbar und offen sind.
In meinem Verständnis würde sich jeder einen gottesgleichen Verstand anmaßen, der behauptet, seine Leseweise und sein Veständnis der überlieferten Texte entspräche exakt dem Willen der Aussage Gottes.
Es sei denn man beschränkt sich auf allgemeingültige Ableitungen, wie „Du sollst nicht töten“ (wobei Gott selbst auch tötet - so dass selbst so eine Ableitung, diskutiert werden könnte).

Wenn Du jetzt annimmst, ich würde die Bibel wörtlich nehmen,
dann hast Du meine Beiträge leider nicht verstanden. Deshalb
brachte ich doch das Bild vom Buchstaben, der tötet…usw.

Ja - vielleicht liegt es einfach daran, dass du den mißverständlichen Begriff „Wort Gottes“ verwendet und zudem Zitate eingestreut hast - das legt eine sehr große Nähe zu den tatsächlichen Worten nahe. Dass du auch über diese Worte hinaus denkst und sie auch interpretierst wurde nicht klar. Tut mir leid wegen des Mißverständnisses.

Aber zurück zum Thema: „Wie wird man alt?“ Ich bin nach wie
vor der Überzeugung, daß es Zeiten gab, in denen die Menschen
ein vielfaches älter wurden als heute. Wenn Dir Gottes Wort in
der Bibel kein Beleg ist, so kann ich Dir auch Gottes Wort
außerhalb der Bibel nennen, welches diese Überzeugung stützt.

Gruß Helmut

Oh ja, diese Belege würden mich in der Tat interessieren. Nach allem, was wir heute wissen, wurden Menschen nie zuvor so alt, wie heutzutage.

Lieber Carlos, lieber Harald!

Ums gleich zu sagen, von dir und deinem Kollegen habe ich absolut keine schlechte Meinung - nur bedaure ich, dass ihr viele Fragen, zu denen ihr absolut nichts zu sagen habt, sie immer in biblischer Sicht seht.
Ich selbst entstamme einem unreflektierten christlichen Hintergrund, daher meine Affinität zur Kirchenmusik (Bach, Händel, Pergolesi, etc. etc.). Einer meiner Vettern ist ein bekannter Theologieprofessor, mein Urgroßvater war 40 Jahre lang Missionar in Borneo und kam zu der bemerkenswerten Erkenntnis, dass man andere Ethnien mit der Weltsicht der Weißen nicht bekehren darf, obwohl man durch die Bibel dazu geradezu aufgefordert wird. Der religiöse Bildungsauftrag ist ja allgemein bekannt. Sie befindet sich da in der Gesellschaft mit den Moslems, die ja auch die einzige „Wahrheit“ ihres Glaubens verbreiten wollen. Beide Religionen stehen sich da in nichts nach.
Ich bin mir sicher, dass Die Zauners und die Wursters sehr bewundernswerte Leute sind, doch bitte verschont meine Fragen und meine Antworten mit eurer mosaischen Sichtweise. Sie ist absolut unerwünscht.
Gruß, Alexander

Sektenwahnsinn…
Hallo

Das trifft vermutlich zu. Fereira beschrieb zum Beispiel, daß
Aids mit einer grundlegend gesunden Ernährung nachweislich
geheilt wurde.

Schrecklich, wohin Sektenwahnsinn und -hörigkeit führen kann…Und das im Jahre 2003! Für mich unfassbar.

Helmut, deine Ergüsse und ellenlangen Wiedergaben der Lorberschen „Weisheiten“ erregen bei mir nur noch Mitleid! Und wohl nicht nur bei mir.

Peter

Hallo Andreas!

>>Wenn ich schrieb: „und Dich danach richten oder nicht“, dann :meinte ich die Handlung! Der Mensch wird ganz sicher nach dem :Handeln beurteilt, da stimme ich Dir völlig zu! Aber der :Glaube ist der erste Schritt zum Handeln. Wenn ein Mensch nicht an Gott glaubt, ihn vielleicht sogar verspottet, dann handelt er doch völlig anders wie wenn er glaubt und seinen Glauben durch die Werke der Liebe lebendig macht.

>Möglicherweise. Die Frage ist, ob es mehr wert ist - sagen wir mal - ein Menschenleben zu retten ohne dabei an Gott zu glauben (ja, auch Ungläubige handeln Gut!) oder *aufgrund* des Glaubens.

Bei Gott zählt die gute Tat, auch wenn der Mensch noch nichts oder nur wenig von IHM weiß oder gar nichts von ihm wissen will.

>Oder anders herum: zählt ein Mord durch einen Christen (ja, auch gläubige morden!) weniger, als ein Mord durch einen Ungläubigen?

Gott sieht in die Herzen, wägt die Tat auf ein Haar ab und berücksichtigt alle Randbedingungen, vor allem das Motiv. Täter und Opfer sind beides Gottes Kinder und beide werden von Gott zur Seligkeit geführt.

>Schon klar, dass das ziemlich harte Geschütze und Extremfälle sind - aber die Frage bleibt: warum muss man gut sein *und* glauben, statt nur gut zu sein?

Man sollte gut sein, an Gott glauben und vor allem, Gott lieben!!! Ich denke, ein erwachsener Mensch, der noch nicht an Gott glaubt, dessen Seele ist noch sehr blind.

>Ist das elitäres Denken, Arroganz (nur für Clubmitglieder) oder Manipulation? Wenn es Gottes Priorität ist, dass man an ihn glauben solle - statt die Priorität darauf zu legen, dass die Menschen ein gut („Gut“ im Sinne von „moralisch-humanistisch“) geführtes Leben leben, dann ist das ein ziemlich „egozentrischer“ Gott. Eine Eigenschaft, die ich für nicht sehr göttlich halte.

Gott tut alles für uns. (Ich könnte jetzt eine lange Liste schreiben um das aufzuzählen, was wir von ihm haben.) Dafür möchte er nur eines: daß wir ihn mehr lieben, als alles andere auf der Welt. Also, wir sollen gute Taten tun, aus Liebe zu Gott und unseren Nächsten.

>(Jetzt wendest du vielleicht ein, dass Gott im wörtlichen Sinne natürlich egozentrisch ist - aber ich beziehe mich dabei auf die Charaktereigenschaft. Wer tatsächlich der Mittelpunkt von sich selbst und allem ist, der hat diese Charatereigenenschaft nicht nötig.)

Der allmächtige Gott ist die Liebe und er ist unendlich demütig!

>>Das heutige Christentum ist eigentlich ein Heidentum, das mit ein wenig Jesu-Lehre gewürzt ist. Deshalb sollten wir nach dem reinen Wort Gottes leben und nicht nach den Satzungen der Kirchen.

>Ich wüsste nicht, wie ich, oder du oder irgendjemand beurteilen könnte, welches die reinen Worte Gottes sind.

Schau Dir die Gleichnisse an, z.B. der Pharisäer und Zöllner oder der barmherzige Samariter. Beide Beispiele zeigen, worauf es wirklich ankommt.

>>Leider hast Du meine Argumente nicht so verstanden wie sie gedacht sind. Alle Änderungen an den Worten der Bibel haben nicht vermocht den Geist Gottes, der hinter den Worten steht, zu beseitigen. Wenn Du nur das Bild vom barmherzigen Samariter glaubst und nach diesem Prinzip handelst, dann bist Du auf dem richtigen Weg zur ewigen Seligkeit. Im übrigen, würdest Du einem heutigen Worte Gottes mehr glauben, wie dem, das in der Bibel überliefert wurde?

>Hm. Vielleicht ist das auch eine Vermischung von Begrifflichkeiten. Wenn sich „Wort“ Gottes auf die „wörtlichkeit“ der überlieferten Texte bezieht, dann ist das etwas anderes, als wenn sich „Wort“ Gottes auf den „Geist“, den „Sinn“ der überlieferten Texte bezieht. Letzteres meinst du wohl.

Ja, genau!

>Aber auch hier stellt sich die Frage, was der „Sinn“ der Texte ist und wer das entscheidet? Jeder Pfarrer, Priester, Mensch, Jude, Katholik, Lutheraner, etc. wird aus textabschnitten der Bibel andere Schlüsse ziehen. In vielen Fällen handelt es sich um moralische Regeln, einen selbstverständlichen Kodex der Humanität. In anderen Fällen handelt es sich um Gleichnisse und Geschichten, die für Interpretationen dankbar und offen sind. In meinem Verständnis würde sich jeder einen gottesgleichen Verstand anmaßen, der behauptet, seine Leseweise und sein Veständnis der überlieferten Texte entspräche exakt dem Willen der Aussage Gottes.

Ein Mensch der in der Tat Gott wirklich mehr liebt als alles andere, auch wenn er dadurch materielle Nachteile haben mag, dem erschließen sich Wahrheiten, die anderen Menschen verborgen bleiben.

>Es sei denn man beschränkt sich auf allgemeingültige Ableitungen, wie „Du sollst nicht töten“ (wobei Gott selbst auch tötet - so dass selbst so eine Ableitung, diskutiert werden könnte).

Das eigentliche Gebot sollte nicht heißen, du sollst nicht töten, sondern, du sollst nicht hassen! Ist das nicht eine andere Sicht?

>>Aber zurück zum Thema: „Wie wird man alt?“ Ich bin nach wie vor der Überzeugung, daß es Zeiten gab, in denen die Menschen ein vielfaches älter wurden als heute. Wenn Dir Gottes Wort in der Bibel kein Beleg ist, so kann ich Dir auch Gottes Wort außerhalb der Bibel nennen, welches diese Überzeugung stützt.

>Oh ja, diese Belege würden mich in der Tat interessieren. Nach allem, was wir heute wissen, wurden Menschen nie zuvor so alt, wie heutzutage.

Ich schicke Dir eine eMail!

Gruß Helmut

Hallo Peter!

>>Das trifft vermutlich zu. Fereira beschrieb zum Beispiel, daß Aids mit einer grundlegend gesunden Ernährung nachweislich geheilt wurde.

>Schrecklich, wohin Sektenwahnsinn und -hörigkeit führen kann…Und das im Jahre 2003! Für mich unfassbar.

Fereira ist ein Wissenschaftler und was er da in einem Vortrag über die Aids-Heilung berichtete klang durchaus vernünftig und nicht nach Wahnsinn.

>Helmut, deine Ergüsse und ellenlangen Wiedergaben der Lorberschen „Weisheiten“ erregen bei mir nur noch Mitleid! Und wohl nicht nur bei mir.

Ich bin Dir wegen Deiner heutigen Haltung nicht böse! Ich denke, in ein paar Jahren, wenn sich die Zivilisation, wie vorausgesagt, selbst völlig zugrunde gerichtet haben wird, wirst Du Deine eigene heutige Desinformiertheit beweinen!

Liebe Grüße
Helmut

Hallo Helmut

Fereira ist ein Wissenschaftler und was er da in einem Vortrag
über die Aids-Heilung berichtete klang durchaus vernünftig und
nicht nach Wahnsinn.

Wohl „Wissenschafter“ mit Lorbe(e)rkranz, falscher Prophet und gefährlich dazu. Läuft bei mir unter dem Kapitel „Volksverdummung“.

Ich bin Dir wegen Deiner heutigen Haltung nicht böse! Ich
denke, in ein paar Jahren, wenn sich die Zivilisation, wie
vorausgesagt, selbst völlig zugrunde gerichtet haben wird,
wirst Du Deine eigene heutige Desinformiertheit beweinen!

Wenn ich an deine Ernährungsvorschläge für Ajo wegen ihres struppigen Haares denke, da gehe ich lieber „desinformiert“ in die ewigen Jagdgründe ein - ein saftiger Schweinebraten ist mir immer noch lieber als das ungewisse Manna…

Peter

Hallo Alexander,

… nur bedaure ich, dass ihr
viele Fragen, zu denen ihr absolut nichts zu sagen habt, sie
immer in biblischer Sicht seht.

Was bitte sehr erwartest du im Brett RELIGION UND ETHIK, wenn es sich um Fragen handelt, bei denen es um die Bibel und das Christentum geht.
Oder hast du schon mal erlebt, dass ich in anderen Bretter irgendwelche religiösen Statesment abgegeben habe?

Na Also!

Gruß
Carlos

P.S. Im übrigen teile ich die Vorstellungen von Helmut Betsch nicht.

äh
…in welchem Brett sind wir gerade???

Byebye
Rolf

Hallo Peter!

>>Fereira ist ein Wissenschaftler und was er da in einem Vortrag über die Aids-Heilung berichtete klang durchaus vernünftig und nicht nach Wahnsinn.

>Wohl „Wissenschafter“ mit Lorbe(e)rkranz, falscher Prophet und ge-fährlich dazu. Läuft bei mir unter dem Kapitel „Volksverdummung“.

Wie kommst Du auf die Idee, daß Fereira ein Freund der Offenbarung durch Lorber ist? Hat er das irgendwann zum Ausdruck gebracht? Mir wäre das neu!

>Wenn ich an deine Ernährungsvorschläge für Ajo wegen ihres struppigen Haares denke, da gehe ich lieber „desinformiert“ in die ewigen Jagdgründe ein - ein saftiger Schweinebraten ist mir immer noch lieber als das ungewisse Manna…

Nun, diese Vorschläge sind erprobt und sie funktionieren! Das mit dem Schweinebraten kannst Du natürlich halten wie Du willst. Dazu hast Du ja die völlige Willensfreiheit von Gott erhalten. Die Folgen Deiner Haltung sind Dir ja egal.

Aber nach meiner Ansicht ladest Du Dir freiwillig eine Gesundheits-Hypothek auf. Motte: Ich genieße, die Krankenkasse wirs schon wieder richten. Da grüßt unser Gesundheitssystem!

Helmut

Braten mit Lorbe(e)rblatt…
Hallo Helmut

Aber nach meiner Ansicht ladest Du Dir freiwillig eine
Gesundheits-Hypothek auf. Motte: Ich genieße, die Krankenkasse
wirs schon wieder richten. Da grüßt unser Gesundheitssystem!

Die Psychiatrie ist um einiges kostspieliger. „Offenbarer“ sollen da recht gut vertreten sein.

Mir läuft das Wasser im Munde zusammen, es riecht so richtig schön ungesund aus der Küche - sogar ein Lorbeerblatt hat meine Frau in die Bratensosse geschmuggelt. Diese Art von „Indoktrination“ lasse ich mir gerne gefallen…

Peter

Hallo Peter!

>>Aber nach meiner Ansicht ladest Du Dir freiwillig eine Gesundheits-Hypothek auf. Motte: Ich genieße, die Krankenkasse wirds schon wieder richten. Da grüßt unser Gesundheitssystem!

>Die Psychiatrie ist um einiges kostspieliger. „Offenbarer“ sollen da recht gut vertreten sein.

Wir alle haben von Gott die völlige Willensfreiheit bekommen. Das hat bei uns in Deutschland dazu geführt, daß wir ein Volk von Individualisten und leider auch Egoisten geworden sind. Wir persönlich genießen, und die öffentlichen Kassen tragen die negativen Folgen. Das ging so lange gut, als die Wirtschaft noch Zuwachsraten hatten. Da diese Zuwachsraten ausbleiben und auch in der Zukunft ausbleiben dürften, ist unser Staat u n g e h e u e r verschuldet und alle Kassen sind leer.

Ist es da nicht an der Zeit, daß jeder Mann und jede Frau daran geht, die eigene, egoistische, krankmachende Genußsucht zu zügeln und gesundheitsbewußter als bisher zu leben? Ich denke, wenn wir das nicht im allgemeinen tun, genießen wir auf Kosten unserer Nachkommen und werden diesen zu Recht zum Ärgernis.

Helmut

Gott sieht in die Herzen, wägt die Tat auf ein Haar ab und
berücksichtigt alle Randbedingungen, vor allem das Motiv.
Täter und Opfer sind beides Gottes Kinder und beide werden von
Gott zur Seligkeit geführt.

Das Motiv berücksichtigen… sowas halt ich für eine sehr gefährliche Sache. Das ist der Freischein für alle, die behaupten, im Willen Gottes zu handeln! Und wer - ausser Gott - könnte beurteilen, ob es sich bei diesem oder jenem um Gottes Willen handelt oder nicht?
In diese Kategorie gehört aus meiner Sicht auch die Geschichte von dem Vater, der sein Kind opfern sollte und als er es dann tun wollte „Haha, war nur’n Witz. Sorry, Scherz. Wollte bloß sehen, ob du mich so liebst, dass du alles für mich tun würdest“. Tut mir leid, da hört es bei mir auf.

Gott tut alles für uns. (Ich könnte jetzt eine lange Liste
schreiben um das aufzuzählen, was wir von ihm haben.) Dafür
möchte er nur eines: daß wir ihn mehr lieben, als alles andere
auf der Welt. Also, wir sollen gute Taten tun, aus Liebe zu
Gott und unseren Nächsten.

Das bedeutet im Klartext: Gott verlangt eine Gegenleistung. Gott handelt nicht selbstlos.
Oops.

Der allmächtige Gott ist die Liebe und er ist unendlich
demütig!

Scheint mir nicht so. Wer wirklich demütig ist, der verlangt nicht, als Gegenleistung für seine Taten geliebt zu werden.
Ich meine mal gelesen zu haben: Liebe ist langmütig, Liebe bläht sich nicht auf. Sie verlangt vor allen Dingen auch keine Gegenleistung.

Schau Dir die Gleichnisse an, z.B. der Pharisäer und Zöllner
oder der barmherzige Samariter. Beide Beispiele zeigen, worauf
es wirklich ankommt.

Taten, Barmherzigkeit, Menschenliebe, Selbstlosigkeit. Nicht das Glauben an Worte.

Ein Mensch der in der Tat Gott wirklich mehr liebt als alles
andere, auch wenn er dadurch materielle Nachteile haben mag,
dem erschließen sich Wahrheiten, die anderen Menschen
verborgen bleiben.

Das kann ich nicht beurteilen. Ähnliches behaupten verständlicherweise alle Religionen und Glaubengemeinschaften.

Das eigentliche Gebot sollte nicht heißen, du sollst nicht
töten, sondern, du sollst nicht hassen! Ist das nicht eine
andere Sicht?

Das ist nicht nur eine andere Sicht, das ist eine ganz andere Bedeutung. Aber in den zehn Geboten steht ausdrücklich du sollst nicht töten. Und da steht nicht irgendein Nebensatz wie ", es sei denn, wenn… "

Nach allem, was wir heute wissen, wurden Menschen nie zuvor so
alt, wie heutzutage.

Ich schicke Dir eine eMail!

Gruß Helmut

Danke für die Mail - leider mag das zwar ein Beleg ausserhalb der Bibel sein, ist aber dennoch ein „Prophet, der Gottest Wort erhalten hat“ - also schon wieder eine sich selbst bestätigende Behauptung. Das ist ein abgeschlossenes System, ich dem du dich drehst. Ich hatte jetzt wissenschaftliche (bzw. andere nicht-religiöse, und auch keine Sagen oder Geschichten) Belege erwartet, dass die Menschen früher älter wurden als heute.

hallo!

es gibt auch noch eine theorie die man sich von den ratten abgeschaut hat :wink:)):
bei denen hat man festgestellt dass-je weniger sie in ihrem leben zu sich nehmen (nahrung)-umso länger leben sie.

die erklärung dafür (grob umschrieben): nahrung zu verdauen ist ein sehr anstrengender und auch teils schädigender prozess. nimmt man also wenig zu sich kann man diese kumultativen schädigungen minimieren.

schau dir das herz an: lebewesen mit dem niedrigsten harzschlag (elephanten, waale, …) leben am längsten-das herz wird sozusagen nicht „totgearbeitet“.

ob man das so einfach auf den menschen übertragen kann ist allerdings fraglich. studien zu dem thema durchzuführen ist auch sehr sehr schwierig.

tschüss

matthias

Wie oft teilen sich bei einem Menschen die Zellen? Welche
körperlichen Prozesse lassen einen Menschen altern? Mit
welchen Methoden wird versucht, den Alterungsprozess
aufzuhalten?
Gruß, Alexander

Hi Alexander,

meines Erachtens spielen hier einige Faktoren eine Rolle, zunächst mal die Genetik.

Ein Teil wird auch die ausmachen wie man mit seinem Körper umgeht: Ernährung, Fitness. Damit meine ich keineswegs was Ernährungsexperten vorgeben, sondern was jeder in sich selbst fühlt, wenn er seinem Bauchgefühl traut und seine Körpersprache (erneut) erlernt.

Manche Menschen treiben Sport und haben mit 30 einen Herzinfarkt, andere essen viel fettes Schweinefleisch und werden 100. Man sollt essen was einem schmeckt und soviel man möchte. Wenn man in sich ruht, muß man nichts über Essen kompensieren. Ergo, man kann sich auch ohne Reue die Sahnetorte oder den Braten schmecken lassen und genießen. Der Körper reguliert bzw. verbrennt dann einfach entsprechend, wenn der Mensch in Harmonie mit sich ist. Bewegung gehört auch dazu, nicht nur die körperliche, auch die mentale.

Auch die psychische Ebene muß stimmen, daß man sich glücklich und zufrieden fühlt. Dazu gehört für mich Gelassenheit.

In einer Fliege-Sendung wurden mal 100jährige interviewt und das Rezept für’s Altwerden reichte von täglichem Alkohol und Kartenspielen bishin zum Beten… Doch eins hatten alle gemeinsam: Gelassenheit.

Allerdings nutzt die längste Lebenszeit nichts, wenn man sie nicht sinnvoll ausfüllt.

In diesem Sinne,

Romana

Hallo Andreas

Sorry das ich erst jetzt deinen Beitrag gesehen habe.
Deine Ansicht teilte ich zum Teil auch lange Zeit. Aber spätestens seit des Fundes der schriftrollen am totenm Meer, konnte man feststellen, dass kaum ein Buchstabe anders ist, als in den ersten Schriften. Es wurde sehr sorgfälltig abgeschrieben. Weitererzählt wurde es nicht, bevor es geschrieben wurde.
Also dieses Argument sticht nicht.
Hingegen das mit dem er hat Deine Sünden auf sich genommen ist nicht einfach zu begreifen.
Eine Person schafft es auch nicht eine andere davon zu überzeugen, da hast Du völlig recht. In der Bibel steht, dass der heilige Geist die berufenen ruft (und er will alle rufen). Mit anderen Worten, ohne den heiligen Geist der ruft, wird keiner überzeugt.

Gruss Beat

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