Wie wird man alt?

Wie oft teilen sich bei einem Menschen die Zellen? Welche körperlichen Prozesse lassen einen Menschen altern? Mit welchen Methoden wird versucht, den Alterungsprozess aufzuhalten?
Gruß, Alexander

Wie oft teilen sich bei einem Menschen die Zellen?

Hängt vom Zelltyp ab und ist sehr variabel.

Welche körperlichen Prozesse lassen einen Menschen altern?
Umwelteinflüsse zusammen mit dem eigenem genetischem Programm. Zellulär betrachtet spielt wohl die Verkürzung der Telomeren (Struktur im Zellkern) eine große Rolle.

welchen Methoden wird versucht, den Alterungsprozess
aufzuhalten?

Die Zukunft könnte gentherapeutische Möglichkeiten bringen, vielleicht läßt sich die bereits erwähnte Verkürzung der Telomeren aufhalten. Aber das ist fernere Zukunftsmusik. Sonst gibt es mehr klassische Ansätze wie optimaler Ernährung, Bewegung usw.

Gruß, Alexander

Gruß zurück
Michael

PS: Gib mal „Teleomere“ und „Altern“ in google ein. Da findet sich so einiges.

Hallo Alexander!

Zur Frage, wie wird man alt, gibt es eine einfache Antwort, die aber von den klugen Menschen zumeist nicht geglaubt wird. Deshalb gibt es so viele verschiedene und sich widersprechende Gesundheitslehren.

Hier die Antwort:

Gott will, daß wir Menschen nicht unreif, sondern reif ins Jenseits kommen und deshalb hat er den Menschen so konstruiiert, daß er bei richtiger Lebensweise und Ernährung nie krank, aber sehr alt wird. Dies zeigt folgende Stelle:

2Mo 15,26 und sprach: Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und zu Ohren fassen seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich der Krankheiten keine auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt.

Also: Wenn Deine gesunden Vorfahren sich nach der Gebrauchsanleitung Gottes (10 Gebote) verhalten haben und haben einfache, reine und gute und frisch zubereitete Speisen allzeit mäßig genossen und haben Dich in der Liebe zu Gott gezeugt und Du hältst Dich ebenfalls an die Gebote, lebst ein gottgefälliges Leben und ernährst Dich ebenso gut wie Deine Eltern, dann wirst Du normalerweise alt.

Wenn Du aber an Einzelheiten interessiert bist, so empfehle ich Dir das Buch: „Heilung und Gesundheitspflege“. Das ist eine Sammlung göttlicher Regeln. ISBN 3-87495-127-8 Buch anschauen

Gruß Helmut

Hallo Helmut

Also: Wenn Deine gesunden Vorfahren sich nach der
Gebrauchsanleitung Gottes (10 Gebote) verhalten haben und
haben einfache, reine und gute und frisch zubereitete Speisen
allzeit mäßig genossen und haben Dich in der Liebe zu Gott
gezeugt und Du hältst Dich ebenfalls an die Gebote, lebst ein
gottgefälliges Leben und ernährst Dich ebenso gut wie Deine
Eltern, dann wirst Du normalerweise alt.

Da stellt sich mir die Frage: Lohnt es sich, unter diesen Umständen, alt zu werden?
Weiter: Was heisst normalerweise? Und was passiert, wenn die Vorfahren nicht gesund waren? Was sind reine Speisen? Was ist ein gottgefälliges Leben? Wer setzt hier die Leitplanken? Was umfasst „alt“? Die Lebenserwartung von heute ist um einiges höher, als die zur Zeit der Religionsgründer.

Peter

Hallo Peter!

>Da stellt sich mir die Frage: Lohnt es sich, unter diesen Umständen, alt zu werden?

Ein Mensch ist ja nicht nur ein Fleischklos, sondern eine Wesenheit, die aus dem nichtmateriellen Geist, der nichtmateriellen Seele und dem materiellen Leib besteht.

Was hier auf der materiellen Erde mehr oder weniger alt wird, ist lediglich der Leib, der sozusagen der Raumanzug des geistigen Kerns des Menschen ist, während Geist und Seele unsterblich sind. Wir leben hier als einst gefallene Geistwesen, eine Art Bewährungsleben, um nach dem Sterben des Leibes wieder ins Geistige zurückzukehren.

Leben wir nach der Gebrauchsanleitung Gottes, gehen wir den kürzesten Weg zur Seligkeit. Alle andere Wege sind oft ums unvergleichliche länger und oft sehr schmerzhaft. Unter diesen Gesichtspunkten betrachtet lohnt es sich schon, unter diesen Umständen alt zu werden.

>Weiter: Was heisst normalerweise?

Damit will ich sagen, nur Gott weiß, welche Prüfungen nötig sind, um vollkommen zu werden

>Und was passiert, wenn die Vorfahren nicht gesund waren?

Dann sollte der Mensch diese Belastung willig, und ohne sich zu ärgern tragen, und um so mehr und genauer auf gesunde Lebensweise und Ernährung und auf ein gottgefälliges Leben achten.

>Was sind reine Speisen?

Das steht in der Bibel und da im Alten Testament. Zum Beispiel ist das Schwein unrein. Wie Du aber leicht sehen kannst, kümmert sich kaum ein Mensch um diese Feststellung, sondern ißt, was den Gaumen erfreut.

>Was ist ein gottgefälliges Leben?

Das Leben nach den 10 Geboten des Mose (im Alten Testament) und nach den zwei Liebesgeboten durch Jesus (im Neuen Testament), das sich am barmherzigen Samariter orientiert.

>Wer setzt hier die Leitplanken?

Gott und nur Gott!

Was umfasst „alt“? Die Lebenserwartung von heute ist um einiges höher, als die zur Zeit der Religionsgründer.

Da bist Du auf dem Holzweg! Je nachdem in welche Zeit Du zurückgehst, sind die Menschen um ein oft mehrfaches älter geworden als die ältesten Menschen heute. Solche Angaben kannst Du im Alten Testament finden.

Gruß Helmut

Ist doch ganz simpel…
Hi peter

Ich zitiere hier mal Lorbers Ansichten zu Schweinefleisch.

"Das Fleisch der Schweine ist gut; aber es muß das geschlachtete Tier sehr gut ausbluten, dann bei sieben Tage lang in Salz und Essig mit Thymiankräutel eingeschwert liegen. Darauf nehme man es aus solcher Beize, trockne es mit Linnen gut ab und hänge es dann einige Wochen lang in den Rauch von gutem Holze und Kräutern, bis es völlig hart und ganz trocken wird. So man es dann genießen will, so siede man es zuvor in halb Wasser und halb Wein mit Thymian und Steinwürzlein (Petersilie), und man wird damit ein gutes und gesundes Nährmittel auf dem Tische haben; doch müssen diese Tiere stets im Winter geschlachtet werden

Wenn ich nun dran denke, welcher Trainigseffekt beim Anschneiden dieses Gerichtes bei Tisch entsteht (Ich würde zum Aufschneiden eine Eisensäge empfehlen) sowie bei der magengerechten Zerkleinerung mittels der Kauwerkzeuge, so ist ein gewisser lebensverlängernder Effekt durch Steigerung der körperlichen Kondition nicht auszuschliessen.

Na dann, Mahlzeit!
Gruß
Mike

(Warnung, dieses Posting kann ein wenig Ironie enthalten)

Faszinierend…
Du bist wahrhaft der Auffassung, dass sich das, was in der Bibel steht, in der Tat so und zwar *exakt* so zugetragen hat und jedes Wort der Wahrheit und nichts als der reinen Wahrheit entspricht?

Du glaubst nicht nur, dass es Gott gibt, sondern dass auch die Bibel eine präzise Widergabe von Gottes Willen, Worten und Wirken darstellt?

Bist du dir bewusst, aus wievielen Quellen die dir vorliegende Bibel zusammengestückelt wurde, von wievielen Menschen aus wievielen Jahrunderten, hin und her und wieder zurück-übersetzt, zensiert und wieder der modernen Sichtweise angepasst, aus wievielen Sprachen - wieviele Grichen, Römer, Bischöfe, Päpste und Konzile imemr wieder darüber entschieden haben, was „anerkannter“ Teil der Bibel sein soll und was man lieber unveröffentlich ließe - und dass niemand der Schreiber je einen persönlichen Kontakt zu Jesus hatte, geschweige denn zu Moses oder Abraham…
Und du bist dir dennoch so felsenfest sicher, dass jedes Wort darin wahr ist?

Das rechte Buch zur rechten Zeit!
Das ist ja eigenartig: Da wird eine simple Frage über die physiologischen Zusammenhänge des Altwerdens sofort von den religiösen Zunft gekidnapped. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nie mehr auf die vom Heiligen Geist inspirierten Beiträge à la Zauner, Wurster & Co. Zu reagieren, da diese Denker nur denken, sie würden die Bibel verstanden haben.
You:
Gott will, daß wir Menschen nicht unreif, sondern reif ins Jenseits kommen und deshalb hat er den Menschen so konstruiiert, daß er bei richtiger Lebensweise und Ernährung nie krank, aber sehr alt wird.
Me: Das ist doch Krampf und wüste Heräsie. In meiner Gemeinde wurde ein hochintelligenter, begabter und treues Gemeindemitglied der hiesigen Kirche vom Lastwagen überrollt und getötet. „Gott will, daß wir Menschen nicht unreif, sondern reif ins Jenseits kommen“. Demnach ist Gott ein großer Zyniker und kennt nicht mal was er selbst geschrieben hat.
You:
„2Mo 15,26 und sprach: Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und zu Ohren fassen seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich der Krankheiten keine auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt.“
Me:
Meine Mutter hörte in ihrem Leben nur auf die Stimme des HERRN: Genutzt hat es ihr aber nichts. Ihr geliebter Onkel (Pfarrer) kam ins KZ, do er auch nur auf Gottes Stimme hörte. Mit 50 begann der gesundheitliche Leidensweg meiner Mutter. Sie erkrankte an einer Erkrankung des periphären Nervensystems (Vulgo Parkinson) und konnte in ihren letzten Lebensjahren nicht einmal mehr Lesen. Und da schwatzt du etwas von „…daß er bei richtiger Lebensweise und Ernährung nie krank, aber sehr alt wird.“ Meine Mutter hatte in ihrem Leben noch nie geraucht, nie Alkohol getrunken (sie war trocken wie ein radikaler Moslem). Genutzt hat ihr diese Lebensweise nicht. Mein Nachbar, rauchte 30 Zigaretten am Tag, missbrauchte seine drei Töchter und starb hochbetagt mit 82 Jahren.
You: „Also: Wenn Deine gesunden Vorfahren sich nach der Gebrauchsanleitung Gottes (10 Gebote) verhalten haben und haben einfache, reine und gute und frisch zubereitete Speisen allzeit mäßig genossen und haben Dich in der Liebe zu Gott gezeugt und Du hältst Dich ebenfalls an die Gebote, lebst ein gottgefälliges Leben und ernährst Dich ebenso gut wie Deine Eltern, dann wirst Du normalerweise alt.“
Me:
Das klingt nach göttlicher Sippenhaft. Früher musste die Erbsünde herhalten, jetzt ist die ungesunde Ernährungsweise meiner Vorfahren für ein eventuelles vorzeitiges Ableben schuld.
Aber vermutlich wirst du alt. Doch hüte dich vor Infektionskrankheiten, doch mit einer gesunden Ernährungsweise übersteht man auch die.

Hallo Andreas!

>Du bist wahrhaft der Auffassung, dass sich das, was in der Bibel steht, in der Tat so und zwar *exakt* so zugetragen hat und jedes Wort der Wahrheit und nichts als der reinen Wahrheit entspricht?
Du glaubst nicht nur, dass es Gott gibt, sondern dass auch die Bibel eine präzise Widergabe von Gottes Willen, Worten und Wirken darstellt?

Gott ist unendlich Klug und Weise und hat den Geist seiner Botschaft so verpackt, daß er auch durch alle die angeführten Eingriffe erhalten geblieben ist.
Folgender Text zeigt uns das: 2Kor 3,6 … Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

Du brauchst Dich über meinen Beitrag nicht aufregen, hast Du doch von Gott die völlige Willensfreiheit erhalten und kannst sein Wort glauben oder nicht glauben und Dich danach richten oder nicht. Im Jenseits wirst Du dann selbst die Früchte Deines Glaubens oder Unglaubens ernten!

Im übrigen, wenn Du die Nachrichten verfolgst und siehst, wieviel Betrug an allen Orten geschieht und wie kurzlebig „große Ideen“ sind, dann kannst Du ahnen, was in Gottes Wort zugrunde liegen muß, wenn es sich bis heute erhalten hat.

Gruß Helmut

Hallo Alexander!

>Das ist ja eigenartig: Da wird eine simple Frage über die physiologischen Zusammenhänge des Altwerdens sofort von den religiösen Zunft gekidnapped. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nie mehr auf die vom Heiligen Geist inspirierten Beiträge à la Zauner, Wurster & Co. Zu reagieren, da diese Denker nur denken, sie würden die Bibel verstanden haben.

Die Frage lautet: „Wie wird man alt?“ Diese Frage ist nicht simpel und es genügt auch nicht, die in einer Unzahl von Büchern aufgeführten Gedanken von „Fachleuten“ wiederzukauen. Wenn man diese Frage richtig behandeln will, muß man tiefer graben und Gott Fragen!

>>Gott will, daß wir Menschen nicht unreif, sondern reif ins Jenseits kommen und deshalb hat er den Menschen so konstruiiert, daß er bei richtiger Lebensweise und Ernährung nie krank, aber sehr alt wird.

>Das ist doch Krampf und wüste Heräsie. In meiner Gemeinde wurde ein hochintelligenter, begabter und treues Gemeindemitglied der hiesigen Kirche vom Lastwagen überrollt und getötet. „Gott will, daß wir Menschen nicht unreif, sondern reif ins Jenseits kommen“. Demnach ist Gott ein großer Zyniker und kennt nicht mal was er selbst geschrieben hat.

Wenn Dein eingeschrumpftes Gemüt Gottes Existens nicht fassen kann, ist das Deine Sache. Du bist ja frei und bist nicht gezwungen an Gott zu glauben!

Warum Gott den Unfall zugelassen hat, weiß ich nicht. Wir sehen den Menschen nur von Außen, Gott sieht den Menschen aber auch von Innen! Deshalb ist das was ER tut bzw. zuläßt immer richtig und von der Liebe erfüllt. Denn bei Gott geht es nicht so sehr um den sterblichen Leib, sondern in erster Linie um den unsterblichen Wesenskern von Geist und Seele.

>>„2Mo 15,26 und sprach: Wirst du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und zu Ohren fassen seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich der Krankheiten keine auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt.“

>Meine Mutter hörte in ihrem Leben nur auf die Stimme des HERRN: Genutzt hat es ihr aber nichts. Ihr geliebter Onkel (Pfarrer) kam ins KZ, do er auch nur auf Gottes Stimme hörte.

Hat Deine Mutter und ihr Onkel nur auf Gottes Stimme gehört oder haben sie allzeit auch das getan, was Gott zu tun gebot? Ich behaupte, Glaube ohne die ausgeübten Werke der Liebe ist nichts wert!

>Mit 50 begann der gesundheitliche Leidensweg meiner Mutter. Sie erkrankte an einer Erkrankung des periphären Nervensystems (Vulgo Parkinson) und konnte in ihren letzten Lebensjahren nicht einmal mehr Lesen. Und da schwatzt du etwas von „…daß er bei
richtiger Lebensweise und Ernährung nie krank, aber sehr alt wird.“ Meine Mutter hatte in ihrem Leben noch nie geraucht, nie Alkohol getrunken (sie war trocken wie ein radikaler Moslem). Genutzt hat ihr diese Lebensweise nicht.

Lies doch mal von Dr. Bruker das Buch „Schicksal aus der Küche“. Da wird anschaulich beschrieben, wie sich die falsche Lebensweise und Ernährung nach einer gewissen Zeit auswirkt. Auch wenn sie nicht rauchte, so hat die Ernährung einen sehr großen Einfluß auf die Gesundheit. Ich behaupte, daß sich ein großer Teil der Menschen völlig falsch ernährt! Übrigens ist ein reiner Wein, in Maßen getrunken ein Lebenselexier.

>Mein Nachbar, rauchte 30 Zigaretten am Tag, missbrauchte seine drei Töchter und starb hochbetagt mit 82 Jahren.

Er hatte wohl eine hohe Vitalität von seinen Vorfahren mitbekommen.

>>„Also: Wenn Deine gesunden Vorfahren sich nach der Gebrauchsanleitung Gottes (10 Gebote) verhalten haben und haben einfache, reine und gute und frisch zubereitete Speisen allzeit mäßig genossen und haben Dich in der Liebe zu Gott gezeugt und Du hältst Dich ebenfalls an die Gebote, lebst ein gottgefälliges Leben und ernährst Dich ebenso gut wie Deine Eltern, dann wirst Du normalerweise alt.“

>Das klingt nach göttlicher Sippenhaft. Früher musste die Erbsünde herhalten, jetzt ist die ungesunde Ernährungsweise meiner Vorfahren für ein eventuelles vorzeitiges Ableben schuld.

Sei doch nicht blind! Die Ergebnisse von Tierversuchen sind ja nicht unbedingt vollständig auf Menschen zu übertragen. Trotzdem zeigen sie, daß sich falsche Ernährung auf die Nachkommen gewaltig auswirkt.
Pottenger und Simonsen haben etwa 20 Jahre lang Versuche an Katzen durchgeführt und diese Ergebnisse stimmen auch überein mit den Versuchen von Mac Carrison an 10 000 Ratten, in denen die durchschnittliche indische Volksnahrung geprüft wurde, wie Kollath berichtet

Wir leben in den Tag hinein und essen und trinken was uns behagt. Über die Folgen unserer Handlungen machen wir uns keine oder nur viel zu wenig Gedanken. Aber die Folgen unserer Handlungen holen uns ein!!!

>Aber vermutlich wirst du alt.

Das weiß ich nicht!

>Doch hüte dich vor Infektionskrankheiten, doch mit einer gesunden Ernährungsweise übersteht man auch die.

Das trifft vermutlich zu. Fereira beschrieb zum Beispiel, daß Aids mit einer grundlegend gesunden Ernährung nachweislich geheilt wurde.

Gruß Helmut

Hi ho,

ist doch ganz einfach:

You:
Gott will, daß wir Menschen nicht unreif, sondern reif ins
Jenseits kommen und deshalb hat er den Menschen so
konstruiiert, daß er bei richtiger Lebensweise und Ernährung
nie krank, aber sehr alt wird.
Me: Das ist doch Krampf und wüste Heräsie. In meiner Gemeinde
wurde ein hochintelligenter, begabter und treues
Gemeindemitglied der hiesigen Kirche vom Lastwagen überrollt
und getötet. „Gott will, daß wir Menschen nicht unreif,
sondern reif ins Jenseits kommen“.

Also, daraus schliesse ich: Wer sich so ernährt wie Helmut das vorschlägt, der bleibt unreif und wird deshalb nicht zu seinem Gott gerufen. Wer hingegen intelligent, begabt und seinem Gott treu ist, der wird jung sterben und somit zu seinem Gott gerufen :wink:

Da die Religionsauslegung eines Lorbeer angeblich zu einem langen Leben führt, kann sie nicht im Sinne des darin angesprochenen Gottes liegen, sonst würde er seine Schäfchen ja früh zu sich holen, oder?

Gruss,

Herb

Gott ist unendlich Klug und Weise und hat den Geist seiner
Botschaft so verpackt, daß er auch durch alle die angeführten
Eingriffe erhalten geblieben ist.
Folgender Text zeigt uns das: 2Kor 3,6 … Denn der Buchstabe
tötet, aber der Geist macht lebendig.

Erstens scheint mir inhaltlich das Zitat gar das kein Argument für das zu sein, was du belegen möchtest (aber vielleicht habe ich das Zitat einfach nur nicht verstanden) - aber zweitens ist es logisch nicht haltbar, denn es ist ja die Glaubwürdigkeit des Textes selbst, um die es mir in meinem Beitrag ging, und dann lässt sich der Text nicht mit sich selbst belegen.

Du brauchst Dich über meinen Beitrag nicht aufregen, hast Du
doch von Gott die völlige Willensfreiheit erhalten und kannst
sein Wort glauben oder nicht glauben und Dich danach richten
oder nicht. Im Jenseits wirst Du dann selbst die Früchte
Deines Glaubens oder Unglaubens ernten!

Meines Wissens wird der Mensch im Christentum nicht nach seinem Glauben beurteilt, sondern nach seinem Handeln. Ohne zu glauben könnte ich ein besserer Christ sein, als ein Gläubiger. Wenn man im Jenseits tatsächlich nach seinem Glauben/Unglauben beurteilt würde, statt nach seinen Taten, wäre der Weg zu religiösem Fanatismus nicht mehr weit (wie sich in anderen Teilen der Welt beobachten lässt).

Im übrigen, wenn Du die Nachrichten verfolgst und siehst,
wieviel Betrug an allen Orten geschieht und wie kurzlebig
„große Ideen“ sind, dann kannst Du ahnen, was in Gottes Wort
zugrunde liegen muß, wenn es sich bis heute erhalten hat.

Nein, das sehe ich nicht so.
Erstens, was hat „Betrug, der an anderen Orten geschieht“ mit der Wahrheit von Gottes Wort zu tun? Nichts. Wenn dir die Kirchengeschichte vertraut ist, weißt du, dass seit Jahrhunderten die größten Betrüge und Verbrechen im Namen von Gottes Wort vollbracht wurden. Das eine scheint mit dem anderen nicht in zwingendem Zusammenhang zu stehen.
Zweitens: Und das war mein Eingangsargument, ist das, was uns heute als Bibel vorliegt eben *nicht* Gottes Wort (oder wessen Wort auch immer - es ist ja nur der Text selbst, der das von sich behauptet, also eine sich selbst zertifizierende Behauptung) in der Form wie es vor vielen Jahrhunderten verfasst wurde.
Dittens lässt sich Langlebigkeit allein nicht als Argument für Qualität herbeinehmen: noch älter als die Bibel sind beispielsweise die Schriften von Buddha, sie sind auch noch erhalten und werden gelebt.

Aber ohne jetzt drauf herum reiten zu wollen - es ging mir jetzt zugegebenermaßen lediglich um deine Argumentation, deren Lückenhaftigkeit mich zum Widerspruch herausforderte, ich möchte deine Weltanschauung und deinen Glauben nicht kritisieren.

Zurück zum eigentlichen Punkt: Ich hatte schon gehört, dass es Menschen gibt, die die Bibel wörtlich nehmen, zu denen gehörten auch die sogenannten „Creationisten“ (ich glaube eine hauptsächlich in Amerika vertretene Gruppe), die also auch die Schöpfungsgeschichte so verstehen, wie sie in Genesis steht, also am ersten Tag dieses, am zweiten jenes, etc. Ein solcher Mensch war mir noch nie begegnet, und ich fand es jetzt einfach faszinierend.

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Der alte Luther würde sich vermutlich im Grabe…
Hallo Andreas,

…im Grabe umdrehen angesichts dieser Definition:

Meines Wissens wird der Mensch im Christentum nicht nach seinem Glauben beurteilt, sondern nach seinem Handeln. Ohne zu glauben könnte ich ein besserer Christ sein, als ein Gläubiger.

„Sola Gratia - Sola Fide - Solo Christo - Sola Scriptura“ - allein durch die Gnade, allein durch den Glauben, allein durch Christus, allein durch die Schrift erlangt ein protestantischer Christ das Seelenheil, nicht durch Handeln oder gute Werke.

Näheres dazu hier: http://www.uni-muenster.de/GeschichtePhilosophie/Ges…

Allerdings betrifft das nur den Protestantismus, im Katholiszismus definiert sich die Wirkung guter Taten auf das Seelenheil anders.

Nichtsdestotrotz: Zu sagen, daß ein „Christ“ (!) sich durch gutes Handeln definiert und nicht durch den Glauben ist meines Erachtens ziemlich hanebüchen bzw. ein Schlag ins Gesicht für jeden Christen, der mit dem Glauben ringt.

Viele Grüße
Diana

Hallo Andreas,

…im Grabe umdrehen angesichts dieser Definition:

Ich stimme dir zu, das würde er. Aber ich teile Luthers Auffassung eben auch nicht. Wobei - und das muss ich dazusagen - sich dies jetzt auf deine Darlegung von Luthers Gedanken bezieht.

Meines Wissens ging es Luther dabei aber nicht drum, Gute Taten herabzuwürdigen oder zu behaupten, dass gute Taten ohne Belang seien (dann könnten wir ja Alle völkermordend durch das Leben ziehen, immer feste Glauben und auf Gottes Gnade hoffen). Meines Wissens ging es ihm darum, einen Kontrapunkt gegen den vorherrschenden Klerus zu setzen, der jegliche Sünden mit Ablass in Form von Reue, Strafen, Geld, Gebeten oder anderen Mittel „wiedergutmachen“ ließ. Luther wollte herausstellen, dass man sich die Erlösung nicht „erkaufen“ könnte, sondern dass es die Gnade Gottes sei, die einem diese schenkt. Dem widerspricht nicht notwendigerweise mein Argument, dass Glaube allein nicht das entscheidende Qualitätsmerkmal am Tag des Jüngsten Gerichtes ist, sondern dass es durchaus das christliche Leben ist, das man führt (und damit sei nicht eines gemeint, wo gute Taten zum Aufrechnen der bösen Taten eingesetzt werden, sondern eines mit wahrhaft verwurzelter, christlicher Gesinnung und Güte - ich sehe da einen Unterschied).
Aber vielleicht habe ich Luther auch falsch verstanden.

Nichtsdestotrotz: Zu sagen, daß ein „Christ“ (!) sich durch
gutes Handeln definiert und nicht durch den Glauben ist
meines Erachtens ziemlich hanebüchen bzw. ein Schlag ins
Gesicht für jeden Christen, der mit dem Glauben ringt.

Gewiss ein Schlag ins Gesicht für den ein oder anderen. Aber Hanebüchen? Ich halte das für den zentralen Schwachpunkt in der Auslegung des christlichen Urgedankens, dem es um einen sozialen und moralischen Lebenskodex geht, eine Erlösung und einen Eingang in das Reich Gottes. Um christliche Ziele zu erreichen also ein christliches Leben zu führen, kann Glaube ein Vehikel sein (und *muss* es - denn nachweisbar ist vieles ja nicht, sondern kann nur geglaubt werden), aber eben nur das: ein Mittel zum Zweck und nicht Selbstzweck.
Das meinte ich: Wenn Gott tatsächlich beim Jüngsten Gericht diejenigen stärker belohnt, die zwar geglaubt aber gemordet haben gegenüber denjenigen, die christlich gelebt, Gutes bewirkt und nicht geglaubt haben (und um diese Gegenüberstellung ging es mir), dann finde ich das erschreckend. Ihr nicht?

Freier Wille
Hallo Andreas,

Meines Wissens ging es Luther dabei aber nicht drum, Gute Taten herabzuwürdigen oder zu behaupten, dass gute Taten ohne Belang seien (dann könnten wir ja Alle völkermordend durch das Leben ziehen, immer feste Glauben und auf Gottes Gnade hoffen).

Keineswegs. Nur sind sie nach den Grundsätzen der protestantischen Lehre nicht maßgeblich für das Seelenheil.

Meines Wissens ging es ihm darum, einen Kontrapunkt gegen den vorherrschenden Klerus zu setzen, der jegliche Sünden mit Ablass in Form von Reue, Strafen, Geld, Gebeten oder anderen Mittel „wiedergutmachen“ ließ. Luther wollte herausstellen, dass man sich die Erlösung nicht „erkaufen“ könnte, sondern dass es die Gnade Gottes sei, die einem diese schenkt.

Das erklärt seine Motivation, die christliche Kirche zu „reformieren“. Spannenderweise blieb es nicht allein bei Reformen, sondern kam zur Abspaltung und Gründung einer neuen christlichen Glaubensgemeinschaft.

Dem widerspricht nicht notwendigerweise mein Argument, dass Glaube allein nicht das entscheidende Qualitätsmerkmal am Tag des Jüngsten Gerichtes ist, sondern dass es durchaus das christliche Leben ist, das man führt

Wobei Du schriebst „Meines Wissens wird der Mensch im Christentum nicht nach seinem Glauben beurteilt, sondern nach seinem Handeln.“ - Deiner jetzigen Aussage nach meinst Du aber eher „nicht nur nach seinem Glauben“, oder?

Ich halte das für den zentralen Schwachpunkt in der Auslegung des christlichen Urgedankens, dem es um einen sozialen und moralischen Lebenskodex geht, eine Erlösung und einen Eingang in das Reich Gottes. Um christliche Ziele zu erreichen also ein christliches Leben zu führen, kann Glaube ein Vehikel sein (und *muss* es - denn nachweisbar ist vieles ja nicht, sondern kann nur geglaubt werden), aber eben nur das: ein Mittel zum Zweck und nicht Selbstzweck.

Der Glaube als „Mittel zum Zweck“ bzw. „Vehikel“? Wozu dann Christ sein? Humanitäres Handeln setzt i.d.S. ja nicht das Bekenntnis zum Christentum voraus? Oder verstehe ich das falsch?

Das meinte ich: Wenn Gott tatsächlich beim Jüngsten Gericht diejenigen stärker belohnt, die zwar geglaubt aber gemordet haben gegenüber denjenigen, die christlich gelebt, Gutes bewirkt und nicht geglaubt haben (und um diese Gegenüberstellung ging es mir), dann finde ich das erschreckend. Ihr nicht?

Das Christentum hat verschiedene Lösungsansätze zu dieser Frage parat - so ist z.B. nach der Lehre der doppelten Prädestination im Calvinismus der Gnadenstand des Menschen vor seiner Geburt vorherbestimmt, der Mensch hat durch sein Handeln keinerlei Einfluß darauf, ob er das Seelenheil erlangt oder von Gott getrennt wird. Ziemlich düstere Vorstellung, nicht wahr?

Da stimme ich Dir zu - vielleicht verschiebt der MOD uns ja :wink:

Wobei ähnliche Diskussionen immer mal wieder im Relibrett aufflammen und hitzig diskutiert werden…

Viele Grüße
Diana

Hallo Andreas,

Meines Wissens ging es Luther dabei aber nicht drum, Gute
Taten herabzuwürdigen oder zu behaupten, dass gute Taten ohne
Belang seien (dann könnten wir ja Alle völkermordend durch das
Leben ziehen, immer feste Glauben und auf Gottes Gnade
hoffen).

Keineswegs. Nur sind sie nach den Grundsätzen der
protestantischen Lehre nicht maßgeblich für das
Seelenheil.

Hm… gruselig. Ob das auch alle Protestanten so sehen?

Wobei Du schriebst „Meines Wissens wird der Mensch im
Christentum nicht nach seinem Glauben beurteilt, sondern nach
seinem Handeln.“ - Deiner jetzigen Aussage nach meinst Du aber
eher „nicht nur nach seinem Glauben“, oder?

Ja, in der Tat, das ist präziser.

Der Glaube als „Mittel zum Zweck“ bzw. „Vehikel“? Wozu dann
Christ sein? Humanitäres Handeln setzt i.d.S. ja nicht das
Bekenntnis zum Christentum voraus? Oder verstehe ich das
falsch?

Ich sehe das auch so. Ich habe das Christentum stets nur als schlüssiges humanitätres und soziologisches Konzept verstanden, dem es aber nicht vorrangig um eine tatsächliche spirituelle Weiterentwicklung des einzelnen Menschen geht, wie das zT. andere Religionen erstreben. Es geht um einen moralischen Kodex des Zusammenlebens, der Humanität - das zur einfacheren Adaption durch eine möglichst großen Zielgruppe in eine Art religiöses Framework gesteckt wurde, das aus vielen bunt durcheinandergewürfelten Stücken der zur Zeit verfügbaren und anerkannten Traditionen und Sichtweisen zusammengesetzt wurde.

Das meinte ich: Wenn Gott tatsächlich beim Jüngsten Gericht
diejenigen stärker belohnt, die zwar geglaubt aber gemordet
haben gegenüber denjenigen, die christlich gelebt, Gutes
bewirkt und nicht geglaubt haben (und um diese
Gegenüberstellung ging es mir), dann finde ich das
erschreckend. Ihr nicht?

Das Christentum hat verschiedene Lösungsansätze zu dieser
Frage parat - so ist z.B. nach der Lehre der doppelten
Prädestination im Calvinismus der Gnadenstand des Menschen
vor seiner Geburt vorherbestimmt, der Mensch hat durch
sein Handeln keinerlei Einfluß darauf, ob er das Seelenheil
erlangt oder von Gott getrennt wird. Ziemlich düstere
Vorstellung, nicht wahr?

Oha.

Wobei ähnliche Diskussionen immer mal wieder im Relibrett
aufflammen und hitzig diskutiert werden…

Glaube ich gerne. Dabei geht es mir eigentlich nur den Spaß der Diskussion und den Reiz, den totalitäre Ansichten in mir auslösen. Prinzipiell sollte jeder nach seiner Weise glücklich werden, solange das nicht zu religiösen Kriegen führt. Zum Beispiel halte ich ein Staatsoberhaupt, das ernsthaft von sich behauptet, einen Krieg im Namen Gottes zu führen, für komplett absurd - lächerlich gar, wenn es nicht so gemeingefährlich wäre. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema. :smile:

Hallo Zusammen

Also der Zusammenhang zwischen Seelenheil und Gnade Gottes und gute Taten ist biblisch gesehen völlig klar.
Das eigene Heil wird nur durch die Annahme des Opfers Jesus „hergestellt“
Das heisst, durch das bekennen das Jesus Gottes Sohn ist und er für die eigenen Sünden gestorben ist und durch Annahme eben dieses Opfers. Dadurch ist jeder durch die Gnade Gottes dank der Liebe Gottes erlöst.
Gute oder schlechte Taten können dies eigentlich nicht beeinflussen.
Aber wenn man Jesus annimmt und als Herr anerkennt, wird man auch seine Liebe spüren. Und das wichtigste Gebot (Bibel) ist, liebe Deinen Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft und daraus folgt auch liebe Deinen nächsten wie Dich selbst. Man hat dann auch das Bedürfnis dies zu tun. Mit anderen Worten, wenn man Jesus angenommen hat, strebt man automatisch gute Taten an, dh es ist eine Folge davon.
Mit anderen Worten eine Annahme Jesus und gleichzeitig abscheuliche Taten/Verbrechen verüben sind so für einen echten Christen gar nicht möglich.
Das wäre wie wenn Du als Beispiel Deine Frau über alles liebst und gleichzeitig einfach so ganz gemein Ihre Lieblingskatze umbringen würdest.
Das entscheidende ist das Du Deine Frau liebst, nicht das Du lieb zu Ihrer Katze bist, oder? Aber das echte lieb sein, kann eine Folge aus dem ersten sein.

Beat

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Beat und danke für deinen Beitrag.

Ich für meinen Teil habe das ganze Konzept des „Für die Sünden einer anderen Person sterben“ nie begriffen. Und noch viel bizarrer, wie man erwachsene Menschen davon überzeugen will (und es sogar schafft) sich bedingunslos, kritiklos danach auszurichten.

Man stelle sich vor: man läse in einer Zeitung die Übersetzung eines Textes, der wiederum selbst in den letzten hundert Jahren hin und her übersetzt wurde, wie jemand einmal geschrieben haben soll, er hätte jemand gekannt, der ihm wiederum erzählt habe, es hätte einen Mann gegeben, der behauptete, ein Heiliger zu sein, und als der umgebracht wurde, hätte er damit alles getilgt, was ich, der dies liest jemals Schleches getan habe, allerdings unter der Bedinungung, ich glaube nun diese ganze Story und liebe diesen toten Heiligen nun bedingungslos und tue in Zukunft alles so, wie er es laut Behauptung anderer Leute (und Übersetzer) angeblich gesagt hat.

Also wirklich - das funktioniert für mich nicht :smile:

Hallo Alexander,

das wichtigsten Faktoren um ein hohes Alter zu erreichen sind gute genetische Anlagen (die Vorfahren wurden alle alt) und die Vermeidung vorzeitigen sterbens.

Wie oft teilen sich bei einem Menschen die Zellen?

Soweit mir bekannt ist 50 mal. Die Forscher gehen davon aus, dass die sogannten Tellomere (Endbereiche der Chromosonen) dabei eine Rolle spielen.
http://www.gymnasium-bethel.de/projekte/bioprojekt/
Das hypothetische Höchstalter soll demgemäß irgendwo über 120 Jahren liegen.

Welche körperlichen Prozesse lassen einen Menschen altern?

Gute Frage, danach wird noch geforscht.
Eine Hypothese besagt, dass sogenannte freie Radikale (Moleküle, bei denen eine Bindung nicht besetzt ist) den Alterungsprozeß beschleunigen. Andere Hypothes beschreiben den Alterungsprozeß als ansammlung genetischer Fehler, die nicht behoben werden. Die genetische Uhr wurde schon oben beschrieben.

Mit welchen Methoden wird versucht, den Alterungsprozess aufzuhalten?

Mit vielen :wink: Die Menschen sind auf der Suche nach der Pille für die ewige Jugend.
Ich denke, dass es derzeit keine Mittel gibt um uralt zu werden, wenn es die genetischen Anlagen nicht hergeben.
Das einzige, was man machen kann, ist ein vorzeitiges Sterben zu vermeiden:
-> Nicht Rauchen
-> Aktiv bleiben
-> Sportliche Betätigung (ersatzweise tut es auch harte Arbeit)
-> Ausgeglichene Ernährung
-> Ausgeglichener Charakter!
-> Keine extremen Risiken eingehen

Gruß
Carlos

P.S. Im übrigen überrascht es mich in dem Brett Gesundheit und Fitness verunglimpft zu werden, wo ich nun wirklich nichts böses geschrieben habe. :wink:

Hallo Andreas!

>>Gott ist unendlich Klug und Weise und hat den Geist seiner Botschaft so verpackt, daß er auch durch alle die angeführten Eingriffe erhalten geblieben ist. Folgender Text zeigt uns das: 2Kor 3,6 … Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

>Erstens scheint mir inhaltlich das Zitat gar das kein Argument für das zu sein, was du belegen möchtest (aber vielleicht habe ich das Zitat einfach nur nicht verstanden) - aber zweitens ist es logisch nicht haltbar, denn es ist ja die Glaubwürdigkeit des Textes selbst, um die es mir in meinem Beitrag ging, und dann lässt sich der Text nicht mit sich selbst belegen.

Ich wollte mit obigem Text ausdrücken, daß sich die eigentliche Botschaft der Bibel erst dann erschließt, wenn man ein Täter des Worts wird. Denn auf den Buchstaben kommt es nicht an, sondern auf den geistigen Sinn der hinter dem Buchstaben steht.

2Kor 3,6 … „Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig“ Das heißt, es nützet dir kein Wissen und kein Glauben ohne Tat! Was nützt einem Hungrigen ein Speisezettel? Ein Stück ordinärsten Brotes wiegt für ihn eine ganze Bibliothek voll der reichhaltigsten Speisezettel und Kochbücher auf! – Daher hängt das Leben nur am Werke selbst, nicht aber an der leeren Erkenntnis des Werkes.

>>Du brauchst Dich über meinen Beitrag nicht aufregen, hast Du doch von Gott die völlige Willensfreiheit erhalten und kannst sein Wort glauben oder nicht glauben und Dich danach richten oder nicht. Im Jenseits wirst Du dann selbst die Früchte Deines Glaubens oder Unglaubens ernten!

>Meines Wissens wird der Mensch im Christentum nicht nach seinem Glauben beurteilt, sondern nach seinem Handeln. Ohne zu glauben könnte ich ein besserer Christ sein, als ein Gläubiger. Wenn man im Jenseits tatsächlich nach seinem Glauben/Unglauben beurteilt würde, statt nach seinen Taten, wäre der Weg zu religiösem Fanatismus nicht mehr weit (wie sich in anderen Teilen der Welt beobachten lässt).

Wenn ich schrieb: „und Dich danach richten oder nicht“, dann meinte ich die Handlung! Der Mensch wird ganz sicher nach dem Handeln beurteilt, da stimme ich Dir völlig zu! Aber der Glaube ist der erste Schritt zum Handeln. Wenn ein Mensch nicht an Gott glaubt, ihn vielleicht sogar verspottet, dann handelt er doch völlig anders wie wenn er glaubt und seinen Glauben durch die Werke der Liebe lebendig macht.

>>Im übrigen, wenn Du die Nachrichten verfolgst und siehst, wieviel Betrug an allen Orten geschieht und wie kurzlebig „große Ideen“ sind, dann kannst Du ahnen, was in Gottes Wort zugrunde liegen muß, wenn es sich bis heute erhalten hat.

>Nein, das sehe ich nicht so.
Erstens, was hat „Betrug, der an anderen Orten geschieht“ mit der Wahrheit von Gottes Wort zu tun? Nichts. Wenn dir die Kirchengeschichte vertraut ist, weißt du, dass seit Jahrhunderten die größten Betrüge und Verbrechen im Namen von Gottes Wort vollbracht wurden. Das eine scheint mit dem anderen nicht in zwingendem Zusammenhang zu stehen.

Das heutige Christentum ist eigentlich ein Heidentum, das mit ein wenig Jesu-Lehre gewürzt ist. Deshalb sollten wir nach dem reinen Wort Gottes leben und nicht nach den Satzungen der Kirchen. Ich will zum Ausdruck bringen, die Lüge geht unter, die Wahrheit bleibt.

>Zweitens: Und das war mein Eingangsargument, ist das, was uns heute als Bibel vorliegt eben *nicht* Gottes Wort (oder wessen Wort auch immer - es ist ja nur der Text selbst, der das von sich behauptet, also eine sich selbst zertifizierende Behauptung) in der Form wie es vor vielen Jahrhunderten verfasst wurde.

Leider hast Du meine Argumente nicht so verstanden wie sie gedacht sind. Alle Änderungen an den Worten der Bibel haben nicht vermocht den Geist Gottes, der hinter den Worten steht, zu beseitigen. Wenn Du nur das Bild vom barmherzigen Samariter glaubst und nach diesem Prinzip handelst, dann bist Du auf dem richtigen Weg zur ewigen Seligkeit. Im übrigen, würdest Du einem heutigen Worte Gottes mehr glauben, wie dem, das in der Bibel überliefert wurde?

>Dittens lässt sich Langlebigkeit allein nicht als Argument für Qualität herbeinehmen: noch älter als die Bibel sind beispielsweise die Schriften von Buddha, sie sind auch noch erhalten und werden gelebt.

Die Langlebigkeit war ja auch nicht mein einziges Argument.

>Aber ohne jetzt drauf herum reiten zu wollen - es ging mir jetzt zugegebenermaßen lediglich um deine Argumentation, deren Lückenhaftigkeit mich zum Widerspruch herausforderte, ich möchte deine Weltanschauung und deinen Glauben nicht kritisieren.

>Zurück zum eigentlichen Punkt: Ich hatte schon gehört, dass es Menschen gibt, die die Bibel wörtlich nehmen, zu denen gehörten auch die sogenannten „Creationisten“ (ich glaube eine hauptsächlich in Amerika vertretene Gruppe), die also auch die Schöpfungsgeschichte so verstehen, wie sie in Genesis steht, also am ersten Tag dieses, am zweiten jenes, etc. Ein solcher Mensch war mir noch nie begegnet, und ich fand es jetzt einfach
faszinierend.

Wenn Du jetzt annimmst, ich würde die Bibel wörtlich nehmen, dann hast Du meine Beiträge leider nicht verstanden. Deshalb brachte ich doch das Bild vom Buchstaben, der tötet…usw.

Aber zurück zum Thema: „Wie wird man alt?“ Ich bin nach wie vor der Überzeugung, daß es Zeiten gab, in denen die Menschen ein vielfaches älter wurden als heute. Wenn Dir Gottes Wort in der Bibel kein Beleg ist, so kann ich Dir auch Gottes Wort außerhalb der Bibel nennen, welches diese Überzeugung stützt.

Gruß Helmut