Aktuellen Medienberichten läuft es auf Klinsmann als „Teamchef“ hinaus.
Bereits am 24.6. schrieb ich in meinem pro Hitzfeld-Posting, dass sich dem DFB nun die Gelegenheit bietet, endlich mal einen erfahrenen, „gestandenen“ Fußballtrainer zu verpflichten, einen Profi eben. Diese Chance bestand auch nach Hitzfelds absage, besteht noch immer. Guus Hiddink war Trainer bei Eindhoven, Fenerbahce, Valencia und Real Madrid, trainierte die Koreanische Nationalmannschft sowie het elftal van nederlands.
Nun wird wieder ein unbeschriebenes (Trainer-)Blatt Chef unseres Nationalteams. Wieder einer ohne Erfahrung, wieder einer der noch nie mit einer Mannschaft Taktiken einstudiert hat, der noch nie eine Gruppe von Profis geführt hat.
Gerade Klinsmann galt als Spieler eher als der knallharte Profi mit ausgepägter Ich-Mentalität. Es scheint als wäre der Trainerfindungskomission die Aussendarstellung wichtiger als die Qualität, den Klinsmann bekommt das Sunnyboy-Image sicher wieder perfekt auf den Bildschirm.
Diesen Fehler machte der DFB schonmal. Mit Ribbeck.
Ribbeck wurde damals von Golfplatz verpflichtet, hatte die Fußball-Rente bereits eingereicht, seine Karriere beendet. Klinsmann hatte mit Profil-Fußball nun noch länger nichts zu tun.
Das geht böse in die Hose.
Artikel
Titel- Ottmar Hitzfeld
Thema- Sport
Datum- 24.6.2004 00:13 UhrRaus ist sie, die DFB-Auswahl.
Doch dieses frühe Ausscheiden bietet gleichzeitig auch eine Chance:
Zum allerersten mal in der Geschichte des deutschen Fußballs steht
dem DFB ein Weltklassetrainer zur Verfügung, den es nun zu
verpflichten gilt!*