Wiedergeburt/Rückführungen

Guten Tag allerseits

Es herrscht ja bisweilen bei gewissen Menschen die Auffassung, es gäbe Wiedergeburt und man sei durch Hypnose befähigt, in frühere Leben Einblick zu erlangen. Weiterhin scheint es auch so zu sein, dass Menschen, die eine solche „Rückführung“ an sich durchführen lassen, also unter Hypnose angeblich in frühere Leben zurückversetzt werden, tatsächlich irgendwelche Dinge durchleben. Das sie in diesem Zustand tatsächlich etwas „erleben“ scheint mir ein Fakt. Bloss die Frage, worum es sich dabei handelt, ist ja heiss umstritten. Mich würde interessieren, wie die Psychologie diese Erfahrungen bewertet. Wird das als „ungeklärt“ erachtet? Mir kam schon die Idee, dass solche „erlebten“ Bilder eine Art Manifestationen aus dem Unterbewusstsein des Betreffenden für Probleme in der Psyche sein könnten…gibt es irgendwelche psychologischen Ansätze in diese Richtung? Oder andere Theorien zu diesem Phänomen? Was denken eigentlich seriöse, professionelle Hypnotiseure dazu?

Grüsse

Wiesel

Hallo,

es handelt sich meiner Meinung nach um Erfahrungen auf der Basis von Suggestionen. Solche Suggestionen, die durch gläubige Reinkarnationstherapeuten durchgeführt werden, fallen bei den Rückgeführten in der Regel auf fruchtbaren Boden: Die Menschen, die sie an sich durchführen lassen, sind meistens stark an dem Themenkreis „Wiedergeburt“ und „Rückführung“ interessiert, sind in gewisser Weise Gläubige und / oder verbinden starke Hoffnungen mit diesem Ereignis. Durch ihr Interesse haben sie oft schon einiges über die Rückführungserlebnisse anderer gehört oder gelesen und wissen zumindest implizit, wie solche Erlebnisse „richtigerweise“ auszusehen haben. Und dann - welch Wunder - produzieren sie diese Erlebnisse in den Sitzungen. Natürlich machen sie dabei hin und wieder Fehler, indem sie anachronistische Details produzieren.

Hier noch ein Link:

http://www.skeptiker.de/themen/texte/reinkarnation/

Beste Grüße,

Oliver Walter

Hallo

Danke für Deine Antwort und auch den Artikel, er war sehr interessant.
Zu folgender Textpassage:
„Die Erklärung für vermeintliche Erinnerungen an frühere Leben liegt in erster Linie darin, daß sich in Trance das Wahrnehmungsfeld des Klienten verengt, während gleichzeitig enorme Fantasietätigkeit freigesetzt wird.“

Ist der Mechanismus mit dem des Träumens verwandt? Diese „Fantasietätigkeit“ erinnert mich nicht nur an Träume selbst, sondern auch an halbwache Zustände, die ich selbst schon durchlebt habe; wenn in übermüdetem Zustand vor dem geistigen Auge irgendwelche traumartigen Bilder aufsteigen, obwohl man noch halbwegs wach ist - haben die Rückführungserlebnisse damit Ähnlichkeit?

Grüsse

Wiesel

Hallo,

Ist der Mechanismus mit dem des Träumens verwandt? Diese
„Fantasietätigkeit“ erinnert mich nicht nur an Träume selbst,
sondern auch an halbwache Zustände, die ich selbst schon
durchlebt habe; wenn in übermüdetem Zustand vor dem geistigen
Auge irgendwelche traumartigen Bilder aufsteigen, obwohl man
noch halbwegs wach ist

bei der hypnotischen Trance und bei den von Dir geschilderten Erlebnissen im halbwachen Zustand handelt es sich wohl um ähnliche Zustände der Bewußtseinseinengung, bei denen es z.B. zu Wahrnehmungsveränderungen, zu illusionären Verkennungen, zu Halluzinationen kommen kann. Sie ähneln entspannten Wachzuständen.

Hier noch ein Link:

http://www.quarks.de/bewusstsein/01.htm

haben die Rückführungserlebnisse damit Ähnlichkeit?

Ob die Menschen diese Zustände ähnlich erleben, weiß ich nicht, weil ich noch keine Rückführungserfahrungen habe. :wink: Von den physiologischen Reaktionen her gesehen ähneln sich diese Zustände aber wohl.

Beste Grüße,

Oliver Walter

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Hallöle,

hätte da auch mal folgende Frage dazu zu werfen :wink:):

„Die Erklärung für vermeintliche Erinnerungen an frühere Leben
liegt in erster Linie darin, daß sich in Trance das
Wahrnehmungsfeld des Klienten verengt, während gleichzeitig
enorme Fantasietätigkeit freigesetzt wird.“

Woher kommt denn aber nun wieder die Phantasie eines Menschen?
In welcher Hirnregion entsteht sie, warum ist sie da und was für einen Zweck erfüllt sie eigentlich? Reiner Zufall, wenn jemand eine Phantasie X hat, ein Anderer eine Phantasie Y???

Ist der Mechanismus mit dem des Träumens verwandt?

Und die Träume? Wie steht’s damit? Alles purer Zufall und ohne tieferen Sinn oder wie?

Diese
„Fantasietätigkeit“ erinnert mich nicht nur an Träume selbst,
sondern auch an halbwache Zustände, die ich selbst schon
durchlebt habe; wenn in übermüdetem Zustand vor dem geistigen
Auge irgendwelche traumartigen Bilder aufsteigen, obwohl man
noch halbwegs wach ist - haben die Rückführungserlebnisse
damit Ähnlichkeit?

„Bewusstseinserweiterung“, Halluszinationen und dergleichen mehr: welchen Sinn haben diese von der Natur ja angelegten Fähigkeiten?
Und vor allem dabei manchmal das sichere Gefühl, „ich weiss ganz genau, es ist so“, auch wenn es „nur“ eine Bewusstseinserweiterung ist, nicht „real“ (was ist denn „real“?) --> alles „Spinnereien“?

Ich mag’s ja nicht recht glauben, denn wo wäre denn der Sinn hinter der Schöpfung, wenn gerade diese Dinge eben keinen Sinn hätten?

Beste Grüsse

Marlene

Hi Marlene,

Ich mag’s ja nicht recht glauben, denn wo wäre denn der Sinn
hinter der Schöpfung, wenn gerade diese Dinge eben keinen Sinn
hätten?

wie kommst Du auf die Idee, dass hinter der Schöpfung ein Sinn verborgen wäre? Dieser Aberglaube hat große Religionen begründet und unendlich viel Leid über die Menschheit gebracht. Und derartige Fehlkonstruktionen sollen Absicht sein?

Gruß Ralf

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Guten Morgen Ralf,

wie kommst Du auf die Idee, dass hinter der Schöpfung ein Sinn
verborgen wäre? Dieser Aberglaube hat große Religionen
begründet und unendlich viel Leid über die Menschheit
gebracht. Und derartige Fehlkonstruktionen sollen Absicht
sein?

Du bist ja vielleicht witzig, fragst mich, wie ich darauf komme, dass hinter der Schöpfung ein Sinn steckt? Gegenfrage: kannst Du Dir wirklich vorstellen, dass ein so derartig detailliertes Gedöns (=Schöpfung) einfach mal eben so geworden ist, ohne jeden tieferen Sinn?
Wenn Du das wirklich glaubst, wozu gehst Du dann arbeiten, liebst einen Menschen, setzt Kinder in eine so sinnlose Welt (natürlich vorbehaltlich Du lebst so, gehe mal davon aus, falls falsch, sorry), hältst Dich an Regeln und Gesetze? Wenn kein tieferer Gesamtsinn hinter all dem wäre, also dann könnte Dir all das doch egal sein. Dann könnte Dir sogar egal sein, ob Du heute stirbst oder jemals wieder lachen wirst, usw… Das alles hätte dann keine Bedeutung mehr, weil’s nach dem kurzen Augenblick sowieso für immer verloren ist.

Nee, also das kann ich mir beim besten Willen -für mich- nicht vorstellen, völlig ausgeschlossen. Nichts geschieht ohne Grund, nichtmal die kleinste Kleinigkeit, hinter jedem noch so unwichtig scheinenden Detail steckt immer irgendein Sinn. Zumindest hier innerhalb der Welt ist das so, also wieso sollte dann einzig die Schöpfung selbst, die all das ja begründet, gerade das Eine sein, was keinen tieferen Sinn hat?

Du hältst das für Aberglaube? Ich nicht, ich sehe es so, dass jeder an irgendetwas glauben muss, denn sonst -siehe oben–> ist von vornherein alles sinnlos, oder nicht?

Du führst Religionen an als Beispiel für die Fehlkonstruktion und meinst, ohne Religionen hätte es sehr viel Leid niemals gegeben. Also das stimmt schon erstmal einerseits, aber Du kannst doch jetzt Religion nicht mit der Schöpfung gleichsetzen. Du bist ein Mensch des 21. Jahrhunderts, aufgeklärt, modern, hältst Dein Denken für logisch: ohne Reli keine Kriege, ohne Kriege, kein Leid, klare Sache.
Du darfst aber die Evolutionsgeschichte des Menschen nicht ausser Acht lassen, Du musst Dich fragen, woher ist mir denn heutzutage so klar, dass Religion Leid bringt? Wäre Dir das vor 5.000Jahren auch schon so klar gewesen?

Will sagen, der Mensch entwickelte sich -allseits bekannt- aus dem Affen, also aus dem Tierreich, in dem einzig das Gesetz des Stärkeren zählt (nicht mindestens genauso grausam?). Er lernte, aufrecht zu gehen, er lernte, zu kommunizieren, lernte mit Feuer umzugehen. Man stellte fest, dass das Überleben einfacher ist, wenn man sich in Gruppen einfügt, erste soziale Erfahrungen des Menschen, teilen, sich helfen, gemeinsam ansiedeln. Arbeitsteilung, etc…
Ob und wie die ersten Menschen dachten, kann ich Dir nicht sagen, aber sie hatten keinerlei Erfahrungen mit noch nichts, es gab keine geistigen Hochkulturen, keine Götter oder gar die von Menschen erschaffenen Religionen. Diese ersten Menschen unterschieden sich nur geringfügig von ihren Vorfahren, aber man entwickelte sich, der Geist reifte zunehmend aus, und ganz offenbar wird ersichtlich, dass auch der frühe Mensch eben schon gespürt haben muss, dass es da mehr geben muss zwischen Himmel und Erde, sonst hätte es ja niemals ein Bestreben gegeben, sich solchen Dingen zuzuwenden.
Na aber jedenfalls sammelte die Menschheit ihre Erfahrungen, in vielen tausenden Generationen erlangten sie mühselig in winzigst kleinen Schrittchen all das ganze Wissen, das wir heute als selbstverständlich bereits im Kindesalter vermittelt bekommen.
Und so steht das auch mit den Religionen: es wird wohl Zeiten gegeben haben, zu denen diese Relis den Menschen das gaben, wonach sie sich sehnten, aber natürlich wurden Fehler gemacht, Macht wurde missbraucht durch egozentrische einzelne machtgierige Männer, die die Massen dumm hielten um ihres eigenen Vorteils wegen. Das hat aber nichts mit einem Glauben zu tun, sondern war eiskalte Berechnung der niederen Triebe des Menschen. Kriege, viele Kriege über viele Jahrhunderte und immer wieder, zuletzt vor nicht allzulanger Zeit der 2. WK als Gipfel der Grausamkeiten…
Einige „zivilisierte“ Gesellschaften der „westlichen Welt“ haben inzwischen begriffen, was hinter Religionsgedöns steht, viele viele ander auf der Welt immernoch nicht, doch wären !wir" nun heute schon so schlau, wenn die Menschheit nicht eben genau diesen Weg durch all das Elend gegangen wäre?

Ich bin überzeugt davon, das alles ist Teil und Plan der Schöpfung. Selbsterkenntnis und Reinigung der Seelen hier auf Erden durch Schmerz und Leid -denn wäre dem nicht so, dann wären all die Jahrtausende voll Qualen der Menschen auch völlig sinnlos und umsonst gewesen, und das kann ich wirklich nicht glauben.

Lieben Gruß

Marlene

Hallo

Die Antwort der Psychologie hast Du unten bekommen und ich würde dem weitgehends zustimmen, was gewisse moderne Praktiken namens „Rückführung“ anbetrifft.

Das alles hat aber mit der Wiedergeburtslehre aus sprititueller Sicht recht wenig zu tun. Für diese ist sie ein Faktum und die Frage nach vergangenen Verkörperungen sekundär.

gruß
rolf

Hallo Marlene,

ich bin zwar nicht Ralf, aber dennoch:

Ich würde gern zwei Ebenen unterscheiden.

Die eine Ebene ist die naturwissenschaftliche, in der solche von Dir gestellten Sinn-Fragen nicht von Bedeutung sind. Stattdessen werden Phänomene und Vorgänge erklärt, Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge angenommen. Träume, Tranceerlebnisse und Halluzinationen haben aus dieser Sicht keinen Sinn, sie werden aber (vermutlich) eine Ursache haben, nach der man forschen kann.

Die andere Ebene ist die des individuellen Erlebens der Welt und seiner Phänomene. Auf dieser Ebene sind die von Dir genannten Sinn-Fragen höchst wichtig und ohne, daß man auf sie eine Antwort findet, dürfte es wirklich schwerfallen, sein Leben fortzusetzen. Die Antworten können allerdings für jeden Menschen sehr unterschiedlich ausfallen.

Beste Grüße,

Oliver Walter

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mir kommen die Tränen
Hallo

Ich antworte hier mal, obwohl ich nicht der Adressat Deiner Nachricht bin. Im Folgenden Genanntes spiegelt nicht zwingend meine Sichtweise wieder.

Du bist ja vielleicht witzig, fragst mich, wie ich darauf
komme, dass hinter der Schöpfung ein Sinn steckt? Gegenfrage:
kannst Du Dir wirklich vorstellen, dass ein so derartig
detailliertes Gedöns (=Schöpfung) einfach mal eben so geworden
ist, ohne jeden tieferen Sinn?

Kann ich mir gut vorstellen. Mit der kleinen Korrektur: anstelle von „ist geworden“ möchte ich lieber „hat sich entwickelt“ stehen sehen.

Wenn Du das wirklich glaubst, wozu gehst Du dann arbeiten,

Um meinen Lebensunterhalt finanzieren zu können --> Selsbterhaltungstrieb
Um mir luxus leisten zu können --> Hedonismus --> resultiert auch aus Lebenserhaltungstrieb

liebst einen Menschen,

Hedonismus (Ausleben des Sexualtriebes) --> Selbsterhaltungstrieb (Wunsch nach Arterhaltung)

setzt Kinder in eine so sinnlose Welt

Dasselbe wie oben, insbes. Arterhaltung

hältst Dich an Regeln und Gesetze?

Kosten/Nutzen-Abwägung; kulturelle Prägung

Wenn
kein tieferer Gesamtsinn hinter all dem wäre, also dann könnte
Dir all das doch egal sein.

Was soll das bitte für eine „Argumentation“ sein? Das von Dir Genannte lässt sich auf plausible Ursachen zurückführen. Wenn Du an einen Gott glauben willst, dann tu das von mir aus - aber das Vorbringen solch dummer Scheinargumente geht mir jedenfalls gehörig gegen den Strich.

Du hältst das für Aberglaube? Ich nicht, ich sehe es so, dass
jeder an irgendetwas glauben muss, denn sonst -siehe
oben–> ist von vornherein alles sinnlos, oder nicht?

Ich folgere: Jeder, der nicht an einen tieferen Sinn im Leben glaubt, muss sich auf der Stelle umbringen. Indes leben sehr viele Menschen sehr gut auch ohne den von Dir genannten Glauben; Deine Rechnung scheint nicht wirklich aufzugehen. Und ich wittere wieder ein Scheinargument.

Du führst Religionen an als Beispiel für die Fehlkonstruktion
und meinst, ohne Religionen hätte es sehr viel Leid niemals
gegeben. Also das stimmt schon erstmal einerseits, aber Du
kannst doch jetzt Religion nicht mit der Schöpfung
gleichsetzen.

Was Du vielleicht noch nicht bemerkt hast: Das Wort „Schöpfung“ implizert, dass etwas von einer Entität geschaffen worden ist. Und da sind wir dann selbstverständlich im Bereich Glaube/Religion.

Du bist ein Mensch des 21. Jahrhunderts,
aufgeklärt, modern, hältst Dein Denken für logisch: ohne Reli
keine Kriege, ohne Kriege, kein Leid, klare Sache.

Stand das irgendwo oder erläuterst Du grade nur Dein Feindbild? Ich glaube, dass kaum ein Nicht-Religiöser sich zu solch einer naiven Denke hinreissen lässt.

Ob und wie die ersten Menschen dachten, kann ich Dir nicht
sagen, aber sie hatten keinerlei Erfahrungen mit noch nichts,
es gab keine geistigen Hochkulturen, keine Götter

Wieso sollte es keine Götter gegeben haben? Warst Du dort und hast sie gefragt?

Diese ersten Menschen
unterschieden sich nur geringfügig von ihren Vorfahren, aber
man entwickelte sich, der Geist reifte zunehmend aus, und ganz
offenbar wird ersichtlich, dass auch der frühe Mensch eben
schon gespürt haben muss, dass es da mehr geben muss zwischen
Himmel und Erde, sonst hätte es ja niemals ein Bestreben
gegeben, sich solchen Dingen zuzuwenden.

Erst einmal: Kompliment. Ein absolut brillianter Abriss der Menschheitsentstehung. Und zum Zweiten: Auch Deine „Argumentation“ glänzt durch Logik und Präzision. Weil sie glaubten ist das der Beweis, dass da auch etwas sein muss? Es wird noch viel geglaubt unter der Sonne…stell Dir vor, das alles wäre wahr: Da wären die gegenseitigen Widersprüche wohl noch das kleinste Problem.
Wieso glaubt also der Mensch und insbesodnere der frühe Mensch? Rligiöse bzw. magische Handlungen (die in archaischen Religionen nicht klar zu unterscheiden sind) suchen Probleme zu lösen, die auf „natürlichem“ Wege nicht zu bewältigen sind. Ebenso erleichtern sie den Umgang mit Phänomenen, die (noch) nicht erklärbar sind. Z.B. will man das Wetter beeinflussen, um eine bessere Ernte zu erlangen. Man fürchtet sich vor dem Blitz und schreibt die Erscheinung einem Gott zu - dies alles geschieht aus einem Gefühl der Machtlosigkeit.
Genauso sieht es heutzutage mit der Zuwendung an einen Schöpfergott aus: Wer auf normalem Wege seine Ziele nicht zu erreichen glaubt…nicht glücklich zu werden glaubt, sucht eben den übernatürlichen Weg. Ob dies dann tatsächlich gewinnbrignend ist, ist eine andere Frage. Es gibt übrigens nicht nur Atheisten, die sich plötzlich dem Glauben zuwenden, sondern auch sehr viele umgekehrte Fälle; das von Christen oft propagierte Allheilmittel „Glaube“ scheint also nicht bei jedem zu greifen.

Und so steht das auch mit den Religionen: es wird wohl Zeiten
gegeben haben, zu denen diese Relis den Menschen das gaben,
wonach sie sich sehnten, aber natürlich wurden Fehler gemacht,
Macht wurde missbraucht durch egozentrische einzelne
machtgierige Männer, die die Massen dumm hielten um ihres
eigenen Vorteils wegen. Das hat aber nichts mit einem Glauben
zu tun, sondern war eiskalte Berechnung der niederen Triebe
des Menschen.

Ah…die pösen Triebe, die ja des Teufels sind und der liebe heilige Geist. Wird aber Dein Gott nicht auch als „allmächtig“ bezeichnet? Macht ist doch sein zweiter Vorname. Und Du wilslt Dich gegen Macht als „triebhaft“ aussprechen?

Einige „zivilisierte“ Gesellschaften der „westlichen Welt“
haben inzwischen begriffen, was hinter Religionsgedöns steht,
viele viele ander auf der Welt immernoch nicht, doch wären
!wir" nun heute schon so schlau, wenn die Menschheit nicht
eben genau diesen Weg durch all das Elend gegangen wäre?
Ich bin überzeugt davon, das alles ist Teil und Plan der
Schöpfung. Selbsterkenntnis und Reinigung der Seelen hier auf
Erden durch Schmerz und Leid -denn wäre dem nicht so, dann
wären all die Jahrtausende voll Qualen der Menschen auch
völlig sinnlos und umsonst gewesen, und das kann ich wirklich
nicht glauben.

Die Schöpfung wollte also den Holocaust? Sehr interessant.

Grüsse

Wiesel

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Danke owT

Hi Marlene,

wenn da Absicht am Werk war, dann ist ein Murkser ohnegleichen zugange. Jeder Fisch schwimmt besser, jede Katze springt besser, jeder Adler sieht besser, jede Rose riecht besser als der Mensch (jedenfalls als die meisten). Im Übrigen meine ich, die Sehnsucht des Menschen nach metaphysischen Erklärungen beruht einfach auf der Angst vor der Erkenntnis, dass der Mensch für die Welt so überflüssig ist wie ein Kropf.

Selbsterkenntnis und Reinigung der Seelen hier auf
Erden durch Schmerz und Leid

ist mir leider noch nicht begegnet, dafür um so mehr Menschen, die sich für etwas Besseres halten, weil sie vom Schicksal gebeutelt wurden.

-denn wäre dem nicht so, dann
wären all die Jahrtausende voll Qualen der Menschen auch
völlig sinnlos und umsonst gewesen, und das kann ich wirklich
nicht glauben.

Ich schon.

Gruß Ralf

Ich habe noch ein Hypnosebuch im Regal stehen. Allerdings bin ich nie durchgekommen. Deswegen kann man jedoch weder von Seriösität oder Unseriösität sprechen. Hypnose ist eher ein Art Verfahren, als eine Art Orakel. Es handelt sich dabei nicht um eine okkultistische kontaktaufnahme mit einem anderen Universum. Darüber hinaus gibt es Dinge, die man sich über Jahre hinweg einbilden kann, die aber nicht der Wahrheit entsprechen. Du fragst hier nach übersinnlichen Kräften. Jemand, der dir versucht zu sagen, dass er genau weiß, dass es die gibt, nimmt in Anspruch eine Art Übermensch zu sein.

Ich halte es in meinem Halbwissen eher für von Bedeutung, ob es überhaupt wichtig ist Gewissheit über ein früheres Leben zu haben.
Ist klar, dass man Interesse dafür zeigen kann den Dingen möglichst genau auf den Grund zu gehen. Man sucht eben nach Sinn. Es ist letztenendes jedoch irrelevat, ob es eine transzendente Ordung gibt. Es würde am Leben, das man lebt nichts ändern.

Gruss,

Hallo Wiesel,

Es herrscht ja bisweilen bei gewissen Menschen die Auffassung,
es gäbe Wiedergeburt und man sei durch Hypnose befähigt, in
frühere Leben Einblick zu erlangen.

Dazu gibt es im Fernsehen gerade eine Reihe bei VOX. Z.B: heute Dienstag um 22:10 Uhr.

Weiterhin scheint es auch
so zu sein, dass Menschen, die eine solche „Rückführung“ an
sich durchführen lassen, also unter Hypnose angeblich in
frühere Leben zurückversetzt werden, tatsächlich irgendwelche
Dinge durchleben. Das sie in diesem Zustand tatsächlich etwas
„erleben“ scheint mir ein Fakt. Bloss die Frage, worum es sich
dabei handelt, ist ja heiss umstritten.

ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass der Zustand der Rückführung KEINE Hypnose ist. Bei meinen Rückführungen sind interessante Dinge zu Tage gekommen, die ich als Realist nie für möglich gehalten hätte.

Mich würde interessieren, wie die Psychologie diese Erfahrungen
bewertet.

ich bin kein Psychologe, kann daher die Erfahrung nicht aus dieser Sicht beurteilen, würde aber eine Rückführung mit einem Wachtraum vergleichen. Das Interessante ist, man sieht nichts wirklich, das was man „sieht“ sind Empfindungen und Gefühle, der dann der Geist (Gehirn) -später- „Bilder“ zuordnet.

Wird das als „ungeklärt“ erachtet?

bei meinen langjährigen Recherchen mußte ich feststellen, das der esoterische Bereich dem Ganzen mehr Interesse entgegenbringt.

Mir kam schon die Idee,
dass solche „erlebten“ Bilder eine Art Manifestationen aus dem
Unterbewusstsein des Betreffenden für Probleme in der Psyche
sein könnten…

ich denke nicht, da eine Rückführung „bewußt“ durchgeführt wird.

Beispiel: ich komme an einen Ort, an dem ich in meinem jetzigen Leben garantiert noch nie war. Ich kenne alle Einzelheiten, kenne mich perfekt aus. Kenne Einzelheiten, die man nicht beim normalen besuchen des Ortes „sehen“ kann. (kannte ich den Ort aus einem früheren Leben?)

was hat so eine „Erfahrung“ mit psychologischen Problemen zu tun?

gibt es irgendwelche psychologischen Ansätze in diese Richtung?

ich denke, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Obwohl ich der persönlichen Meinung bin, dass eine/mehrere Rückführung/en zu therapeutischen Zwecken u.U. sinnvoll sein könnten.

Oder andere Theorien zu diesem Phänomen?

Ich frage mich heute, woher weiß ich solche (teilweise nachprüfbaren) Dinge aus früheren „Leben“?
Ist es die „Seele“, oder sind es die Gene, die diese Dinge speichern?
Erlebe ich nur „Leben“ meiner Urururururuvorväter/mütter?

Grüße aus Essen
Wolfgang

Hallo

Erst einmal danke für Deine Antwort.

Hypnose ist eher ein
Art Verfahren, als eine Art Orakel.

Der Meinung bin ich auch. Und m.E. wird es von Fachseite als Methode und nicht als irgendwas anderes bezeichnet.

Darüber hinaus gibt es Dinge, die man sich über
Jahre hinweg einbilden kann, die aber nicht der Wahrheit
entsprechen. Du fragst hier nach übersinnlichen Kräften.

Nein, wo soll ich das gefragt haben?

Jemand, der dir versucht zu sagen, dass er genau weiß, dass es
die gibt, nimmt in Anspruch eine Art Übermensch zu sein.

Ja und die allwissenden Übermenschen kennen wir ja zur Genüge aus dem Esoterik-Brett.

Ich halte es in meinem Halbwissen eher für von Bedeutung, ob
es überhaupt wichtig ist Gewissheit über ein früheres Leben zu
haben.

Ok, das darfst Du für von Bedeutung halten, hat aber nichts mit meiner Frage zu tun.

Ist klar, dass man Interesse dafür zeigen kann den Dingen
möglichst genau auf den Grund zu gehen. Man sucht eben nach
Sinn. Es ist letztenendes jedoch irrelevat, ob es eine
transzendente Ordung gibt. Es würde am Leben, das man lebt
nichts ändern.

Ist das jetzt ein Hinweis, der an mich gerichtet ist? Falls ja, würde ich Dir empfehlen, meine Fragestellung noch einmal zu lesen. Es war nicht Deine Meinung bezgl. Okkultismus oder Rückführungen gefragt, sondern was aus psychologischer Sicht zu den „Rückführungen“ zu sagen ist.

Gruss

Wiesel

Schon wieder am Ziel vorbeigeschossen
Hallo

Danke für Deine Antwort

ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass der Zustand der Rückführung KEINE
Hypnose ist. Bei meinen Rückführungen sind interessante Dinge zu Tage gekommen,
die ich als Realist nie für möglich gehalten hätte.
ich bin kein Psychologe, kann daher die Erfahrung nicht aus dieser Sicht
beurteilen, würde aber eine Rückführung mit einem Wachtraum vergleichen.

Soweit ich weiss, IST der Zustand unter Hypnose ein Zustand des Wachtraumes. Was soll es sonst sein.

Wird das als „ungeklärt“ erachtet?

bei meinen langjährigen Recherchen mußte ich feststellen, das
der esoterische Bereich dem Ganzen mehr Interesse
entgegenbringt.

Ist nicht Dein Ernst? Und dafür brauchst Du langjährige Recherchen?

Mir kam schon die Idee,
dass solche „erlebten“ Bilder eine Art Manifestationen aus dem
Unterbewusstsein des Betreffenden für Probleme in der Psyche
sein könnten…

ich denke nicht, da eine Rückführung „bewußt“ durchgeführt
wird.

Die „Bilder“/Gefühle, oder was auch immer man durchlebt, kommen sicherlich aus dem Unterbewusstsein und nicht dem Bewusstsein. Das hat ja wohl nichts damit zu tun, ob man sich bewusst in Hypnose begibt.

Beispiel: ich komme an einen Ort, an dem ich in meinem
jetzigen Leben garantiert noch nie war. Ich kenne alle
Einzelheiten, kenne mich perfekt aus. Kenne Einzelheiten, die
man nicht beim normalen besuchen des Ortes „sehen“ kann.
(kannte ich den Ort aus einem früheren Leben?)

Punkt 1: Ich kenne sowas aus Träumen. Ich bin dort relativ oft an einem mir völlig fremden Ort, und würde trotzdem nicht behaupten, ich sei im Traum in frühere Leben eingetaucht. Und ich nehme auch an, dass das Erschaffen solcher Orte im Unterbewusstsein nichts Besonderes ist (sicherlich träumen alle anderen Menschen auch von fremden Orten).

Punkt 2: Auf http://www.skeptiker.de/themen/texte/reinkarnation/ finden sich skeptische Texte zu „esoterischen Themen“. Hier steht u.A.:

„In keinem einzigen Fall konnte jedoch nachgewiesen werden, daß die Erinnerungen an „frühere Leben“ auf tatsächlichen Geschehnissen beruhen. Meist widersprechen die berichteten Erfahrungen sogar den historisch bekannten Fakten. Auch die Behauptung, daß „Rückgeführte“ plötzlich fremde Sprachen sprechen, hielt einer genauen Überprüfung durch Sprachforscher nicht stand: Das angebliche „mittelalterliche Gälisch“ oder „Bulgarisch“ stellte sich als Lautfolge heraus, die zwar oberflächlich wie eine fremde Sprache klang, aber tatsächlich völlig sinnlos war.“

Indes lässt sich das natürlich schlecht belegen. Ich neige trotzdem dazu, eher dem zu glauben als dem esoterischen Gebrabbel irgendwelcher geistig umnachteter Gutmenschen.

was hat so eine „Erfahrung“ mit psychologischen Problemen zu
tun?

Du wirst unter Hypnose in einen Wachtraumzustand versetzt. Du erlangst einen gewissen Zugang zu Unterbewusstem (was ja bekanntermassen auch gefährlich sein kann) - da können schonmal verborgene Ängste und Probleme „geweckt“ werden, die sonst versteckt geblieben wären.

gibt es irgendwelche psychologischen Ansätze in diese Richtung?

ich denke, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Obwohl
ich der persönlichen Meinung bin, dass eine/mehrere
Rückführung/en zu therapeutischen Zwecken u.U. sinnvoll sein
könnten.

„Aufgrund mangelhafter Ausbildung sind Reinkarnationstherapeuten in der Regel nicht in der Lage, die Gefährlichkeit ihres Tuns richtig einzuschätzen. Reinkarnationstherapie kann von akuter Verwirrung und Identitätskonflikten hin zu schweren psychotischen Entgleisungen führen. Auch von suizidalen Krisen wird berichtet. Reinkarnationstherapie ist - unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt - zur Behandlung seelischer Probleme und Störungen nicht geeignet, da sie mit einem hohem Risiko verbunden ist.“

http://www.skeptiker.de/themen/texte/reinkarnation/

Reicht das? Ich habe in meinem Umfeld Leute, die genau solche Schwierigkeiten bekommen haben aufgrund einer „Rückführung“. Es ist eine gefährliche Spielerei mit dem Unterbewusstsein, mehr nicht.

Oder andere Theorien zu diesem Phänomen?

Ich frage mich heute, woher weiß ich solche (teilweise
nachprüfbaren) Dinge aus früheren „Leben“?
Ist es die „Seele“, oder sind es die Gene, die diese Dinge
speichern?
Erlebe ich nur „Leben“ meiner Urururururuvorväter/mütter?

Bekanntermassen darf man ja glauben, was man will.

Übrigens: Deine Antworten haben zu 90 % nichts mit meinen Fragen zu tun. Ich habe nicht nach Rückführugnserfahrungen gefragt oder nach Meinungen zu Rückführung allgemein.

Grüsse

Wiesel

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Grundsätzliche Ergänzungen, mit Verlaub
Hallo wiesel

Soweit ich weiss, IST der Zustand unter Hypnose ein Zustand
des Wachtraumes. Was soll es sonst sein.

Ich würde mal so sagen: Die durch Hypnose erzeugte Trance, also der Trance-Zustand, liegt zwischen Schlafzustand und Wachzustand, ist also gewissermaßen ein dritter Zustand. Je nach Hypnose-Art, je nach Hypnotiseur und last but not least Persönlichkeitsstruktur des zu Hypnotisierenden wird dann der Trance-Zustand ausfallen.
Ich arbeite seit Jahren immer mal wieder mit der ärztlichen Hypnose, sowohl der klassischen (Charcot, Breuer, Freud) als auch anderen Ansätzen (Milton Erickson), insbesondere, wenn nicht genügend Zeit für eine Psychotherapie da ist (Prüfungsangst relativ kurz vor Prüfung) oder eine Indikation besteht, die eher an Hypnose als an Psychotherapie denken lässt (Raucher-Entwöhnung etc.).
Die Gschichte mit der Reinkarnation scheint sehr spekulativ (und natürlich auch spektakulär) zu sein. Ob es überhaupt eine Wiedergeburt im realen Sinne gibt, scheint mir mehr als fraglich, und warum man dann als Mensch wiedergeboren werden sollte, noch fraglicher. Ich halte es -wenn überghaupt- für wahrscheinlicher, dass die Seele sich in ganz anderer Formation niederschlägt. Was

?
Hallo

Soweit ich weiss, IST der Zustand unter Hypnose ein Zustand
des Wachtraumes. Was soll es sonst sein.

Ich würde mal so sagen: Die durch Hypnose erzeugte Trance,
also der Trance-Zustand, liegt zwischen Schlafzustand und
Wachzustand, ist also gewissermaßen ein dritter Zustand. Je
nach Hypnose-Art, je nach Hypnotiseur und last but not least
Persönlichkeitsstruktur des zu Hypnotisierenden wird dann der
Trance-Zustand ausfallen.

Ist mit Wachtraum nicht genau das gemeint - ein Traum im Zustand zwischen schlafen und wachen? Ich habe den Begriff jedenfalls in diesem Sinne verwendet - aber trotzdem danke für die Ergänzungen.
Es ging mir bei der Anmerkung übrigens mehr darum, Netwolfs Unterscheidung zwischen Hypnose vs. Wachtraum (Rückführung) zu widersprechen. Diese ist ja wohl Unfug, zumal die sog. „Rückführungen“ unter Hypnose stattfinden und diese „Wachträume“ in Trancezustand durch Hypnose erreicht werden.

Gruss

Wiesel

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Guten Tag allerseits

Guten Tag auch Dir

Es herrscht ja bisweilen bei gewissen Menschen die Auffassung,
es gäbe Wiedergeburt

ja solches Denken gibt es

und man sei durch Hypnose befähigt, in
frühere Leben Einblick zu erlangen.

ja auch solches Denken gibt es

Weiterhin scheint es auch
so zu sein, dass Menschen, die eine solche „Rückführung“ an
sich durchführen lassen, also unter Hypnose angeblich in
frühere Leben zurückversetzt werden, tatsächlich irgendwelche
Dinge durchleben.

das ist offensichtlich so

Das sie in diesem Zustand tatsächlich etwas
„erleben“ scheint mir ein Fakt.

so weit waren wir ja schon; es ist offensichtlich so

Bloss die Frage, worum es sich
dabei handelt, ist ja heiss umstritten.

umstritten ja, aber nicht heiss;
die Reinkarnisten streiten für die Reinkarnations-These, die Anti-Reinkarnisten (darunter die von Dir sog. „Psychologie“) streiten gegen die Reinkarnations-These, aber nicht allzu sehr darum, worum sich dieses faktische Erleben dann handelt, wenn es sich nicht um Reinkarnation handelt.

Mich würde
interessieren, wie die Psychologie diese Erfahrungen bewertet.

Einmütig wohl in erster Linie als Suggestion; weniger einmütig in einer zweiten Linie evtl. als eine Art Konfliktaufdeckung, oder Imago-Bewusstwerdung

Wird das als „ungeklärt“ erachtet?

Nicht als „ungeklärter“ als andere zu-erklärende Sachverhalte

Mir kam schon die Idee,
dass solche „erlebten“ Bilder eine Art Manifestationen aus dem
Unterbewusstsein Unbewusstem
des Betreffenden für Probleme in der Psyche
sein könnten…

die Idee ist nicht doof, allerdings dürfte klar sein, dass diese „unbewussten Manifestationen“ auch ein Produkt der Suggestion der Hypnose sind, vielleicht sogar in erster Linie.

Viele Grüße
franz

WACHTRAUM ist ja etwas sehr allgemeines, sozusagen ubiquitäres. Jeder Mensch hängt ab und an in einem schönen Wachtraum ab, in welchem er sich z.B. seine Zukunft, seinen nächsten Urlaub, sein kommendes Rendez-vous usw usf ausphantasiert. Das deutsche Wort „Wachtraum“ ist also viel zu ungenau, um es irgendwo zwischen Schlafzustand und konzentriertem Wachbewusstsein anzusiedeln.
Allein der Schlafzustand untergliedert sich ja schon in TIEFSCHLAF und die REM-Phasen (rapid-eye-movement-Phasen), in letzteren finden die TRÄUME statt.
Die Trance-Zustände wiederum können sowohl durch gezielte Hypnose, als auch spontan auftreten, z.B. wenn du lange auf einer Autobahn unterwegs bist, wo sonst kaum Autos fahren, und du siehst quasi nur die endlose, weiß gestrichelte Linie vor dir - da kann manch einer schon in leichte Trance fallen.
Gruß,
Branden