Man unterschätzt auch gerne, wie groß die Autos vor fast 100 Jahren schon waren. Der Packard Close Coupled Sedan von 1929 war ca. 5 Meter lang. Der Maybach Zeppelin DS 8 von 1930 sogar 5,5 Meter.
Huhu,
japp, ich hatte schon zwei Kangoos und liebe seinen Komfort. Nicht nur das völlig unkomplizierte Ein- und Aussteigen, oder die niedrige Ladekante…er hat unglaublich viel Platz, auch für Sitzriesen und Schiebetüren hinten, besonders für Kinder interessant…Türen an andere Autos dotzen fällt damit aus. Aber, ich finde er ist recht schwach bemuskelt, dafür, dass man mit einer Wohnzimmerschrankwand spazieren fährt. Wenn der geerbt Wagen ausfällt, gibt’s wahrscheinlich wieder einen.
Ach, Unsinn, das redet dir nur die Automobilindustrie ein!
Hallo,
das mit der Mindestmotorisierung
ist doch relativ. 40 (Diesel) bzw. 43 (Benziner) kW sollten doch für die allermeisten Alltagsanforderungen völlig ausreichend sein.
Wie oft in Deinem Leben fährst Du denn eine
???
Und da früher natürlich alles besser war, sei die Reminiszenz erlaubt, daß der Schreiber dieser Zeilen im Jahr 1980 auf der Fahrt von Perpignan nach Andorra auch den Port d’Envalira (2408m) zu viert und vollbeladen mit Dachgepäckträger mit 25 kW relativ problemlos mit Tempo 20 im R4 (seufz) geschafft hat.
Und zerlegte Schrankwände genauso wie Kühlschränke oder Herde waren für diese intelligent konzipierte Arbeitsbiene auch kein Problem.
&tschüß
Wolfgang
Moin Wolfgang,
ich meinte das Auto selbst, mit Wohnzimmerschrankwand, weil er so hoch ist. Mein erster hatte 75 PS, der hat schon eine Weile gebraucht, bis er auf Touren war. Der zweite hatte dann ebbes über 100, das war schon besser.
Tempo 20 im R4 übern Pass, mutig, Hut ab ![]()
ich fand mich nicht besonders mutig und es klappte auch reibungslos. Die fahrt ging ja dann noch weiter quer durch Spanien bis Tarifa und dann wieder zurück an den Niederrhein. 5500 km in 3 Wochen mit R4 - und Autobahngebühr konnten wir uns damals nicht leisten. Ging alles mit vernünftiger Planung.
Bernd, das ist ja ein anderes Thema.
Die typischen “Rentnerautos” gibt es z.B. in Form von Ford Puma, VW T-Roc, Opel Mokka. Das sind hochgebockte Kleinwagen mit einer für die meisten recht angenehmen Einstiegshöhe.
Von den von Albarracin empfohlenen Hundefänger-Kisten rate ich ab. Sie sind üblicherweise heillos überpreist für das Gebotene. So sind die Fahrwerke auf gewerblichen betzrieb ausgelegt, nicht auf Komfort und die Innenauisstattung ist entsprechend “abwaschbar”.
Der Gipfe des Ganzen ist der VW Caddy, der ernsthaft mehr als 40.000 Euro kostet, wenn er ordentlich ausgestattet ist. Ein vergleichbarer Ford Kuga kostet 10.000 Euro weniger und fährt wie ein ricfhtiges Auto.
Für kleinere Rentnerbudgets gab es eine Zeit lang die Mikovans. Opel Meriva, Opel Agila, Lancia Musa, Ford Fusion u.ä. Da finden sich manchmal noch gut erhaltene Exemplare für kleines Geld.
Diese Hundefänger-Gurken sind etwas für Menschen ohne jedwede Affinität zu Technik und Ästhetik, finde ich.
Unser Familienauto ist seit bald 8 Jahren ein Ford Kuga. Dieser transportiert uns 4, Einkäufe, Gartenabfälle, Fahrräder, Urlaubsgepäck, Skier usw. problemlos. Dabei lag er damals beim “Straßenpreis” ca. 10.000 Euro unterhalb der Minivans (Touran, S-Max) und 5.000 Euro unterhalb der Hundefänger (Caddy).
Der Wagen sieht nicht ganz so grauenhaft aus wie Kombis, Minivans oder Hundefänger. Eventuell alle 4 Jahre einmal fehlender Stauraum kann durch den seit 25 Jahren an der Garagendecke baumelnden Kindersarg erweitert werden.
Das SUV hat zudem Allrtadantrieb, Automatik, SItz-, Frontscheiben- und Lenkradheizung, eine elektrische Heckklappe, ein gutes Fahrwerk und vernünftige Bremsen.
Weshalb also sollte man sich einen Hochdachkombi antun? Das taugt für Hausmeister und eben Hundefänger, aber der Normalmensch braucht diese Ladekapazität nicht.
Moin,
gut, dann bin ich eben kein Normalmensch, ich habe bei meinen Kangoo sehr oft die Ladekapazität genutzt und genossen und ja, zuletzt auch für einen großen schweren Hund, der Dank der niedrigen und geraden Ladekante etwas komfortabler einsteigen konnte. Fahrende Sattelkammer war er auch schon. Von KFZ-Technik habe ich tatsächlich wenig Ahnung und beim Auto steht für mich Funktion an oberster Stelle.
Nun sag bloß, dass du ein Auto vor allem dafür brauchst um ohne Schnickschnack und trotzdem komfortabel mit dem kompletten Gepäck und allen haushaltsmitgliedern von A nach B zu kommen ![]()
dito
Wobei mein nächster ein E-Auto sein wird und auch zum Hänger ziehen taugen sollte …zum Glück gibt’s da mittlerweile Autos …. Ich warte nur darauf, dass es die auch in gebraucht (also in bezahlbar für ein Rentnergehalt) gibt ![]()
also ich kann nicht sagen, daß mein Caddy unkomfortabel wäre. Dafür ist er Praktisch und sehr Wandlungsfähig. Ich kann die Rückbank rausnehmen, und große Gepäckmengen Transportieren. Freunden beim Umzug helfen, oder auch bei diversen Veranstaltungen die Technik rankarren.
Oder ich bau mein Bett und einen kleinen Tisch rein, und haben ein Praktisches Campingmobil. ggf auch beides Gleichzeitig, erst fährt man die Technik zum Veranstaltungsort, und wenn das Ausgeladen ist, nutzt man das Auto zum Übernachten vor Ort.
Wer es nötig hat, kann auch Allradantrieb, Automatik, Sitzheizung etc dazu bestellen. Und Schönheit liegt im Auge des Betrachters, aber das ist für mich absolut kein Kriterium.
Und mein Durchschnittsverbrauch über die Gesamtzeit liegt bei 5,8 Litern Diesel.
Nicht zu vergessen der Mercedes-Benz W 150 – Wikipedia:
| Länge | 6000–6500 mm |
|---|---|
| Breite | 2100–2500 mm |
| Höhe | 1800–1900 mm |
| Radstand | 3880 mm |
| Leergewicht | 3400–5450 kg |
Ja klar, ich will zu der I*** oder sonstwohin fahren können, ohne mir Gedanken machen zu müssen, ob das was ich kaufe ins Auto passt
Kinderwagen wurde einfach reingestellt und festgezurrt, Fahrräder passen drei rein, zum Tierarzt kann ich auch mit allen gleichzeitig fahren. Ich hatte für den Ersten sogar ein passendes Vorzelt.
Hänger ziehen ist leider nicht, das stimmt. Ich hätte auch gerne ein E-Auto, aber die sind mir noch zu teuer und unser bestehender Fuhrpark ist noch stabil. Meine beiden Kangoos waren beide neu und habe daher keine Erfahrung mit Gebrauchtwagen. Aber bei einem Gebrauchten E weiß man doch nicht, wie lange der Akku noch hält. Da hätte ich Bedenken.
Den kann man testen lassen.
Die Akkus halten länger als der Volksmund sagt. Natürlich gibt es Ausnahmen.
Möglicherweise etwas Off-Topic:
Kennt jemand ein aktuelles E-Auto, dass dem VW-Touran nahekommt, insbesondere was die äußeren Abmessungen und den Kofferraum angeht?
Und kein verkappter Lieferwagen mit minimaler Reichweite ist?
Grüße
Dirk
Aufgrund der systemischen Schwächen des BEV-Konzeptes gibt es das nicht. Um dem Innenraum des Touran nahezukommen, müsste man in Richtung BMW ix7 für >200.000 Euro gehen und hätte doch nur eine realistische Reichweite im Winter auf der AUtobahn von 200-300 Km bei sehr moderater Fahrweise.
Und ja, ich habe dieses Modell ausgiebig getestet, ebenso einen Porsche Panamera, einen Hyndai ioniq N und auch einen VW id4. Alles schon für den normalen Alltag mit gelegentlich längeren fahrten zu Ferienzeiten unbrauchbar und viel teurer als vergleichbare Benziner.
1980 ist vorbei. Ebenso 2001, als wir noch den alten Panda 45 in Frankreich stehen hatten und damit u.a. den Col de Tourmalet hoch gefahren sind, unwesentlich schneller als die Rennradfahrer, die dann bergab sogar meist schneller waren.Der Wagen absolvierte damals im 9. Lebensjahr so langsam sein letztes Lebensviertel als Ferienhaus-Auto. Es war im Alltag längst einem BMW 5er und einem Golf Cabrio gewichen. Auch der VW T3 50 PS Luftkühler war da schon im Schrott und keiner von uns weinte dieser unsäglich lahmen Krücke auch nur eine Träne nach.
Heute, über 25 Jahre später, wird man in solchen Gurken von Dieselwohnmobilen die Berge hoch gejagt. Das ist kein Spaß mehr. Auf der Autobahn drängelnd die LKW, auf der Landstraße überholen die Reisebusse. DIese Zeiten sind schlicht und ergreifend vorbei.
R4, Käfer und Ente waren schon neu automobile Krankheiten. 1980 gab es bereits richtige Autos, gebraucht sogar für relativ kleines Geld. Weshalb hätte man sich da noch so ein Un-Auto antun sollen, wenn man in der deutschen Zivilisation gelebt hat?
Heute schätze ich eben für den Familienalltag das einfache SUV von Ford. Es hält, fährt gut, ist geräumig, relativ kurz, daher gut zu parken, recht übersichtlich und sehr komfortabel.
Fährt man ihn im Vergleich zu einem Tourneo, Caddy, Kangoo u.ä., merkt man sofort, dass die Hundefänger für den kostenoptimierten, kommerziellen Einsatz gedacht sind.
Warum sind nun die Autos gewachsen? Weil die Kunden und die Gesetzgeber, Stichworte: aktive und passive Sicherheit, dies so wollten.
Hinzu kommt das Thema Abgasreinigung, was das weitere Anbieten von kleinen, preiswerten Autos für die meisten Hersteller unmöglich gemacht hat, denn das Chemiewerk unter dem Auto kostet Geld, das die Kunden nicht bezahlen wollen.
Die meistverkaufte Fahrzeugklasse ist das Kompakt-SUV. Also VW Tiguan, Ford Kuga, Opel Grandland, Hyundai Tucson, Audi Q5, Mercedes GLC u.ä. Diese Autos funktionieren in Europa großartig, denn sie sind kürzer als die vergleichbaren Kombis, haben fast genauso viel Platz innen, sehen für die Mehrheit gut aus und fahren schön.
Der Ford Kuga ist unwesentlich länger als der Passat Kombi von 1980. Die Golf 8 entspricht dem Passat Coupé von damals. Der VW Polo heute ist ähnlich groß wie ein VW Golf zu dieser Zeit.
Insofern haben sich eigentlich nur die Namen geändert, wobei die ganz kleinen Autos wie VW Lupo und up! oder Ford Ka aus o.g. Gründen entfallen sind.
Wer ein kompaktes, wendiges, adrettes Auto zum vernünftigen Preis sucht, kann z.B. mit dem Renault Clio happy werden. Wer es bei dieser Länge bequemer will, nimmt eben einen Captur aus ebendiesem Hause oder einen Ford Puma, VW T-Roc oder Opel Mokka.
Will heißen: es gibt nach wie vor Autos für fast alle Wünsche. Nur die Minivans wie Touran, S-Max, Galaxy, Espace sterben.Weil die Kunden sie nicht mehr wollen. Wer Van fahren will, muss nun zum VW T6/7 für 60.000 Euro aufwärts, Ford Transit für 50.000 oder eben die Hundefänger greifen. Aber das macht ja kaum jemand.
Was auch die Frage im Titel dieses Fadens zumindest teilweise beantwortet. Bei gleichen Außenmaßen sind aktuelle Pkw innen deutlich beengter als ihre Vorgänger. Die Fahrzeuge einer Modellreihe werden daher von Generation zu Generation größer, damit der Innenraum in etwa gleich bleibt.
Für die Akkus gibt es Tests und Zertifikate
und wenn der nach vier Jahren noch bei 99% ist, ist er pfleglich behandelt worden (nicht allzu häufig schnell geladen) und hält noch einige Jahre.
Ja, der Anteil der Menschen, die mit einem Benziner unbedingt 1000 Kilometer am Stück fahren müssen und in diesen 9-10 Stunden (und nein: mehr als 110 km/h im Schnitt schafft man normalerweise nicht, wenn es auch nur einen minimalen Landstraßenanteil gibt) weder aufs Klo müssen noch etwas zu essen/zu trinken erwerben wollen noch das Bedürfnis entwickeln, sich die Beine zu vertreten, ist in derartigen Diskussionen erstaunlich hoch.
In der Realität hingegen nimmt die Zahl der BEV hingegen ständig zu. Es bleibt ein Rätsel.