Wieso werden PKWs eigentlich immer größer?

Ein Freund von mir fährt mit seinem E-Auto zwei- bis dreimal im Jahr von der Schweiz nach Norddeutschland und ist sehr zufrieden. Allerdings ohne riesige Ladung.

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Das ist doch völlig unrealistisch. Wer fährt denn so eine Strecke ohne Anhänger mit zwei Pferden?

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Weil die Leute halt nicht kapieren, dass man nur durch das rhythmische Explodieren fossiler Kohlenwasserstoffe zum echten Kerl wird.

Wenn ich sehe, wie ein Auto vor der Ampel mit laufendem Motor steht und dabei unfassbare 6000 bis 10000 Watt umsetzt (mit dieser Leistung lässt sich ein Einfamilienhaus im tiefsten Winter vollständig beheizen!), dann kotzt mich das an.

Kraftstoffe sind halt immer noch viel zu billig - gerade einmal 18 Cent pro kWh; und das obwohl sich da die Konzerne die Taschen voll machen.

Ein Auto mit 5,5 l/100km setzt auf 100 km mal eben 60 kWh um, mit Elektroantrieb wäre es ein Drittel davon. Die systemimmanente Verschwendung von Energie und Rohstoffen ist riesig, aber eben billig.

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Und es wird ja gerne auch übersehen, dass je Liter Kraftstoff rund 6 kWh gebraucht werden, um den Saft zu finden, zu fördern, zu raffinieren, zu transportieren und abzufüllen. Also in etwa so viel, um ein BEV 33 km zu bewegen.

Oder anders: man braucht für einen Verbrenner je 100 km mehr als doppelt so viel Strom wie für ein BEV.

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“In der Realiät” stagniert der Anteil der BEVs am Bestand bei ca. 5%.

Ford und Stellantis haben das Elektroabenteuer bereits weitgehend aufgegeben. Mercedes und VW entwickeln ihre Verbrenner wieder weiter. BMW hat damit nie aufgehört. Toyota setzt nach wie vor auf den Hybrid.

BYD verkauft mehr Verbrenner als BEVs, ebenso alle anderen in China insgesamt.

Der Zuwachs in Europa wird durch die kurze Lebensdauer sowie den quasi nicht vorhandenen Gebrauchtmarkt egalisiert, das durchschnittliche ahrzeugalter steigt wegen der langlebigen Verbrenner, der Anteil der BEVs am Bestand stagniert.

Um “10 Stunden am Stück” geht es nicht, sondern um zügiges Reisen auf Autobahnen. Einen Shcnitt von 110 schafft man auf Strecke mit einem BEV nur bei saftigen Limitübertretungen, da man ja ständig nachladen muss.

Ich fahre nebenberuflich oft genug Strecken von ca. 100-500 Km mit einem Porsche Taycan. Dieses Auto hat eine vergleichsweise hohe theoretische Reichweite. Dennoch sind mehr als 300-350 Km in der Realität nicht drin. Dann muss geladen werden. Nun in der Ferienzeit muss man entlang der beliebten Strecken erst einmal eine freie Ladesäule mir vernünftiger Kapazität finden.

Glücklicherweise ließ sich mein Auftraggeber nun dahingehend überzeugen, den am Leasingende befindlichen Taycan durch einen Panamera zu ersetzen. Damit kommt man auch auf längeren Strecken gut zurecht und die Kosten sind deutlich niedriger. Der Taycan kostete nämlich 240.000 €, während der Panamera bei 170.000 € liegt. Die 70.000 € Defferenz schlagen sich natürlich auch in der Leasingrate nieder, das kann man an Benzin gar nicht ausgeben.

Die Elektro-PKW sind seit 110 Jahren eine Sackgasse und auch diesmal wewrden sie sich nur in Nischen durchsetzen.

Sollten sie aber dennoch irgendwann einen nicht subventionierten Marktanteil von >50% am weltweiten PKW-Bestand einnehmen, überdenke ich meine aktuelle Meinung sehr gerne nochmal. Denn dann wären diese Autos deutlich preiswerter als Verbrenner, ausreichend haltbar und überall gut nachzuladen.

Ich fürchte nur, dass ich das mit meinen bereits 53 zarten Lenzen nicht mehr erleben werde.

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Das ist natürlich alles wieder diese Rechnerei auf Durchschnittswerte, die weder bei den EEG, noch beim BEV sinnvoll ist.

Ich fahre meist 2 x 15 Km zur Arbeit. Aktuell unangenehmerweise wegen einer Baustelle sogar 2 x 17 Km. Manchmal fahre ich 2 x 50 Km in die Stadt.

Dafür wäre ein BEV wunderbar geeignet, mit etwas Leidensfähigkeit geht das sogar im Winter, dann halt ohne Heizung und mit weniger als 130 Km/h, mit einem Zoe oder id 3.

Meine PV würde das Laden im Sommer (im WInter liefern die Dinger so gut wie nichts, obwohl meine optimal ausgerichtet und unverschattet ist) sogar relativ preiswert vonstatten gehen.

Allerdings fahre ich auch ab und zu von südl. München aus nach Wien, nach Florenz oder nach Biarritz. Diese Reisen nehmen ungefähr 30% der jährlichen Fahrleistung mit meinem Auto ein. Dafür ist ein BEV ungeeignet, ich habe meine Zeit nicht gestohlen und fahre vorausschauen - zügig mit 120-180, je nach Limitsituation, immer so 5-20 Km/h “plus”, auch ab hängig vom jeweiligen Land und dessen Bußgeldkatalog. Wenn man überhaupt von einem einigermaßen brauchbaren BEV diesseits des o.g. Taycan sprechen will, ist das der Lucid Air. Damit bin ich bei normaler Fahrweise 400 Km weit gekommen (800 Km angegeben), allerdings an einem milden Märzwochenende mit wenig Klimatisierung und viel Verkehr. Das ist auch ein wirklich tolles Auto. V.a. innen super schön gemacht. Allerdings kostet das Gerät mindestens 100.000 Euro, was es zu einem sehr exklusiven Spielzeug macht.

Hinweis: meine Reichweitenangabren beziehen sich stets auf Ladestände zwischen 10 und 95-100%. Ganz leer fahre ich die AKkus nicht.

Hinzu kommt, dass mein Mercedes E mit Basismotor inzwischen 16 Jahre alt ist und nach wie vor bestens funktioniert. Das Auto kostete knapp 70.000 Euro, ein neues, ähnliches ca. 75.000.

Dafür bekommt man im BEV-Bereich ein mittleres SUV. Die Akkudegradation erfordert eine Abschraibung von 8-10 Jahren. Das will ich mir als Auto-Selbstzahler nicht leisten.

Vielmehr wird meine Frau ihr Benziner-SUV (aktuell 7,5 Jahre alt) noch ca. 8 Jahre fahren (dann ca. 300.000 Km) und ich mein 16-jähriges Benziner-Cabrio noch ca. 5-8 Jahre (dann 250-300.000 Km). Dann ändern sich für uns Wohnort und beruflicher Status, es wird uns ein neuer Kleinwagen (dann wohl mit Hybrid) ausreichen. Oder vielleicht auch ein dann alltagstaugliches, bei den TCO sinnvoll rechenbares BEV. Wir werden sehen. Bislang gibt es so etwas jedenfalls noch nicht.

Ich weiß ja nicht, ob ihr nur euer negatives Nachkauferlebnis miteinander verarbeitet, nicht rechnen könnt oder ideologiefest in einem stets neu geleasten Dienstwagen auf Kurzstrecken unterwegs seid, aber es sollte nun so langsam klar werden, weshalb selbst Leute wie ich, die im Durchschnitt (sic…) gut mit einem BEV klar kämen, keines fahren.

Ach ja, mein alter Mercedes wäre aktuell um die 12.000 Euro wert. Man könnte ihn binnen 4 Wochen verkaufen. Das geht bereits bei 3 Jahre alten BEVs nicht mehr. Frage mal den Händler deines geringsten Mißtrauens.

Ein BEV ist somit nichts weiter als ein sehr teures Spielzeug für Leute, die nicht unbedingt rechnen müssen, wollen oder können, auf längeren Strecken bereits sind, für ihre Ideologie ordentlich zu leiden und die für diejenigen Anwendungsfälle, wo man wirklich ein Auto braucht, noch einen Verbrenner in der Garage stehen haben.

wie würde man denn tanken, so als Mieter ohne die Möglichkeit das daheim zu machen?

Ich hatte mir das anfangs mal angesehen und die Sache recht schnell begraben. Durchaus möglich, dass ich dabei Fehler gemacht habe oder gewisse Dinge gar nicht weiß.

Grundgerüst: es werden paar mal im Jahr 550km gefahren. Das kann mit zwischenladen passieren, aber wenn möglich nur ein mal.
Kostenwären hier interessant und die Dauer. Fraglich natürlich, auf was man dann alles achten muss.
Ich meine es war schön mäßig deppernd, überhaupt die Ladegebühren zu finden.
Mein Interesse sich da komplett einzuarbeiten hielt sich dann auch in Grenzen. Ist schon paar Monate her, ich hab mir das nicht alles punktgenau gemerkt.

Das alltagsladen war auch so ein Problem. Im Ortsteil gibt’s keine Möglichkeit.
Im Ort selbst gibt es welche. Natürlich aber nicht da, wo ich üblich einkaufen bin. Also müsste ich zum Aufladen hinfahren und warten.

Mal angenommen man würde etwas aus der Richtung eines Corsa anpeilen. Auf was würde man achten müssen und mit was würde man rechnen müssen?

Die Reichweiten sind so um die 350km, das müsste auch bei ungünstigen Bedingungen mit einmal aufladen gehen, schätze ich mal.
Ist aber auch wieder so ein Unsicherheitsfaktor, bei 80% Kapazität wird das im Winter/Sommer vielleicht schon eng.

eben. Da will ja keiner ran.
Im Gegentum, es muss auch noch gesenkt werden.
Das is schlicht ne Abwägung zwischen Kosten, persönlichem Aufwand und was man sonst noch so für die Umwelt übrig hat.

grüße
lipi

Das muss ich mir einrahmen und über den Rasierspiegel hängen.
Dann habe ich jeden Tag was zu lachen.

Du weißt schon, dass man bei einem Gesamtvergleich auch von einem Gesamtfahrleistungsdurchschnitt ausgeht, und der liegt bei ca. 15 km. Also komm mal nicht mit deiner Vertreterstrecke. Keiner hat gesagt, dasss es ein ideales Konzept für alle Anwendungsfälle gibt.

Und achte auf der Autobahn auf mich!
Alter Mann mit Hut in einem Opel mit max. 130km/h.
Oft auch Mittelspur wenn die Reisebusse rechts mit 120 unterwegs sind.

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Ich habe die Punkte mal ein bisschen geordnet und zusammengefasst:

​Absatz 1 & 4 (Thema: Bestand und Stagnation)
​Behauptung: Der Anteil der BEVs am Bestand stagniert bei ca. 5 %; der Zuwachs wird durch kurze Lebensdauer und fehlenden Gebrauchtmarkt egalisiert.

​Realität:

​Bestandswachstum: Ein Bestandsanteil von rund 5 % (in Deutschland z. B. Anfang 2024 etwa 3 %, Tendenz steigend) ist für eine junge Technologie völlig normal, da ein Fahrzeugbestand sich nur träge über ca. 15 Jahre austauscht. Von „Stagnation“ kann keine Rede sein – die absoluten Zulassungszahlen im Bestand steigen Jahr für Jahr massiv an.

​Lebensdauer: Die Behauptung der „kurzen Lebensdauer“ ist technisch widerlegt. Moderne EV-Batterien sind auf 1.000 bis 3.000 Ladezyklen ausgelegt, was Laufleistungen von 300.000 bis 500.000 Kilometern entspricht. Sie überleben oft das Auto selbst.

​Gebrauchtmarkt: Der Gebrauchtmarkt existiert und wächst rasant, da die Leasingrückläufer der ersten großen Boom-Jahre jetzt auf den Markt drängen. Zudem zeigt der steigende Altersdurchschnitt der Verbrenner nur, dass Neuwagenkäufer (die oft Firmenflotten sind) bereits vermehrt auf BEVs umsteigen, während alte Verbrenner länger aufgetragen werden.

​Absatz 2 (Thema: Strategie der traditionellen Hersteller)
​Behauptung: Ford/Stellantis haben aufgegeben; Mercedes/VW entwickeln wieder Verbrenner; BMW hat nie aufgehört; Toyota setzt nur auf Hybrid.

​Realität:
​Kein Ausstieg, sondern Flexibilität: Kein großer Hersteller hat das E-Auto aufgegeben. Was aktuell stattfindet, ist eine Markt-Konsolidierung (eine Anpassung an das Auslaufen von Subventionen). Hersteller fahren „anschlussfähige“ Doppelstrategien, um den Übergang plattformübergreifend zu finanzieren.

​Investitionen: VW, Mercedes und Stellantis investieren weiterhin zweistellige Milliardenbeträge in reine Elektro-Plattformen und eigene Batteriefabriken. Wer Milliarden in Fabriken steckt, hat das Thema nicht „aufgegeben“.
​Das BMW- & Toyota-Beispiel: BMWs Erfolg basiert auf „Technologieoffenheit“, aber ihre Elektro-Modelle (wie der i4 oder iX3) verkaufen sich hervorragend und gewinnen Marktanteile. Toyota wiederum hat extrem lange auf Hybrid gesetzt, steht aber durch den massiven Druck in China unter Zugzwang und rollt nun ebenfalls eine BEV-Offensive aus.

​Absatz 3 (Thema: China und BYD)
​Behauptung: BYD verkauft mehr Verbrenner als BEVs, ebenso alle anderen in China.
​Inhaltliche Konterargumente:

Realität:
​BYD-Faktencheck: Das ist schlicht falsch. BYD hat bereits im März 2022 die Produktion von reinen Verbrennern komplett eingestellt. BYD verkauft ausschließlich NEVs (New Energy Vehicles) – das sind reine BEVs und Plug-in-Hybride (PHEV). Der Anteil reiner BEVs bei BYD liegt weltweit bei etwa 50 %.
​China-Markt: China ist der globale Leitmarkt für E-Mobilität. Der Anteil von Elektroautos und Plug-in-Hybriden bei den Neuzulassungen hat in China längst die 50-%-Marke geknackt. Wer behauptet, in China dominiere der klassische Verbrenner, ignoriert die dortige Realität komplett.

​Absatz 5 (Thema: Autobahn, Schnitt und Laden)
​Behauptung: Einen Schnitt von 110 km/h schafft man auf Langstrecke mit dem BEV nur durch saftige Tempoverstöße, weil man ständig nachladen muss.

​Realität:
​Reisegeschwindigkeit: Um auf deutschen Autobahnen einen echten Schnitt von 110 km/h zu fahren, muss man (aufgrund von Baustellen, Tempolimits und Verkehr) ohnehin meistens zwischen 130 und 150 km/h fahren – egal mit welchem Antrieb.

​Laderealität: Moderne BEVs laden auf der Langstrecke in 15 bis 20 Minuten genug Strom für die nächsten 250 bis 300 Kilometer nach (Dank 800-Volt-Technologie und Ladeleistungen von über 200 kW).

​Die Rechnung: Wer 600 km fährt, muss bei einem modernen BEV genau einmal für ca. 20 Minuten an den Schnelllader. Diese 20 Minuten Pause erhöhen die Gesamtfahrzeit minimal und erfordern absolut keine „saftigen Limitübertretungen“, um einen anständigen Schnitt zu halten. Das Argument stammt aus der technologischen Steinzeit der Elektromobilität (von vor 8–10 Jahren).

Praxischeck:
Vor drei Wochen Fahrt zur Nordsee. 350 km, davon 290 km Autobahn. Da, wo erlaubt, 130 gefahren, einige kurze Abschnitte auch 150-200. Ohne Nachladen, aber mit Rest von 90 km angekommen. Geladen dann auf dem Parkplatz während der Zeit auf der Insel, d.h. Akku bei Rückfahrt voll.

Rückweg im Grunde gleich, nur zwischen 135 und150 auf der Autobahn. Ohne Nachladen,aber mit 40 km Rest.

Ich könnte auch noch von meiner Fahrt in die Uckermark erzählen. Rd. 670 km. Jeweils einmal laden an der Schnellladesäule. Etwa 20 Minuten. Genau weiß ich es nicht, weil ich einen Zwischenstopp für einen Dorfrundgang (Hinweg) bzw. eine Zwischenmahlzeit einlegte und beide Male der Akku bei Rückkehr schon voll war.

Ich muss allerdings einräumen, dass ich diesmal die Rennpferde zu Hause ließ und den Kofferraum auch nicht voller Zement hatte.

Wir halten schonmal fest, dass Du schon an dieser Stelle nicht ohne persönliche Angriffe auskommst bzw. disse für eine Art Argument hältst.

Die Gründe sind eigentlich schon sehr lange offensichtlich.

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Ich sehe jetzt gerade den Zusammenhang zwischen den beiden Punkten nicht, aber als erstes würde ich mir mal die Karte der Ladepunkte von der Bundesnetzegentur anschauen.

Kommt auf die Gegend und das Auto an. Beim eigenen Stromanbieter ist es oft billiger, in Norddeutschland sind Vattenfall, Lidl und Ewe günstig und gut verfügbar. 40-52 Cent je kWh.

Es gibt sehr gute Apps - von Stromanbietern, aber auch Dritten. ABRP ist so ein Ding, das nach ein paar Grundangaben eine optimale Route nebst Ladestrategie ermittelt.

Das alles ist rundweg Käse.

Gehen wir es an:

Bestand:

Deutschland: 3,3%. Quelle: https://www.deutschlandatlas.bund.de/DE/Karten/Wie-wir-uns-bewegen/111-Elektroautos-Pkw-Bestand.html

Weltweit: Marktentwicklung Europa + International | VDA Genau lesen! Löst man die nur ideologisch moitivierte Verquickung von BEVs und Hybriden (die ja Verbrenner sind) auf, sieht man den nachlassenden Absatz der BEVs. Die 5% Marktanteil sind ebenfalls erwähnt.

Entwicklung im Vgl zu PHEV: Electric car use by country - Wikipedia Hier bei “History” erkennt man, dass BEVs rückläufig sind und Hybride wachsen.

Plug-In- und Mildhybride sind keine BEV, sondern Verbrenner

Schnitt: Von den “110 Km/h” bist du ja nun weg, es geht nun noch um einen “anständigen Schnitt” bei dir. Klar, denn ein Schnitt von 110 erfordert eben angesichts von Pausen, die ja, wie du selbst zugibst (und dann schönredest) beim BEV mehr Zeit in Anspüruch nehmen als beim Vebrenner, während der aktiven Fahrt eine vergleichsweise hohe V, die man mit dem BEV dauerhaft gar nicht fahren kann. Wenn ich mit meinem Reisemobil in Deutschland einen Schnitt von 11 fahren will, liegen da schon auch mal 160-280 Km/h an. Dabei tanke ich alle 300-600 Km für 10 Minuten inklusive Kaffekauf, je nachdem, wie es passt.

Regelmäßig fahre ich in D völlig entspannt und ohne teure Tickets (in den letzten 10 Jahren 1 x falsch Parken) Scnitte von 120 tagsüber und 140 nachts. Dabei überschreite ich die 200 Km/h nicht, bei langen Limits fahre ich um die “10 plus”. Das habe ich zu Anfang mit dem Taycan auch so gemacht und lag dann nach 250 Km bei 10%. Da war der Wagen neu. Heute, nach knapp 3 Jahren, besitzt er noch 85% Kapazität.

Über Tanken muss ich, wenn ich mit dem alten Diesel fahre, wie viele Europäer ihn gerne nutzen, auch auf Langstrecken eigentlich gar nicht nachdenken. Entweder findet sich alle 20 Km eine Tankstelle, oder ich werde müde. Denn die 1.300 Km am Stück, die man damit in limitkastrierten Ländern fahren kann, möchte ich an einem Tag gar nicht zurücklegen. Aber 800 Km durchaus mal. Mit dem o.g. Taycan müsste ich auf einer solchen Strecke voll geladen starten, 2 x nachladen und am Ziel unbedingt eine Lademöglichkeit vorfinden.

Schon mein alter Benziner, den ich im Sommer gerne fahre, schafft bei zügiger Fahrweise locker 600 Km. In limitkastrierten Ländern auch 750-800. Das ist eine wunderbare Geschichte, denn ich tanke, wenn der Körper sowieso eine Pause benötigt. Mit meinen 53 Jahren ist das nicht alle 250, sondern alle 400-500 Km der Fall und dann reichen mir 10 Minuten auch völlig aus.

Welches Automodell fährst du denn? Viel mehr Reichweite als beim Porsche ist auf dem Markt nicht käuflich erwerbbar. Deine angegebene Km-Zahl ist nur möglich, wenn du einen Lucid für 100.000 Euro fährst. Dies sei dir selbstverständlich gegönnt, aber als Blueprint für die E-Mobiulität taugt so etwas nicht. Du schreibst natürlich auch clever. “Wo erlaubt”, “kurze Abschnitte” usw. Am Ende bist du fast immer mit 100-110 langgeschlichen, nehme ich an.

Zur Akkukapazität. Bislang ist Li-Ion am weitesten verbreitet. Diese Akkus degradieren zum Einen abhängig von Ladezyklen, von Schnallladezyklen und zum Anderen über die Zeit.

Nach 6-12 Jahren ist ein Li-Ion-Autoakku bei unter 80% angelangt und somit nach allgemeiner Lesart ein Garantiefall bzw. defekt.

Dass man auch bei 50% Kapazität nach 14 Jahren mit dem Auto noch fahren kann, ist klar. Aber halt nicht mehr mit einer für die große Mehrheit erforderlichen Reichweite.

Hinzu kommt, dass die Kapazität exponentiell abnimmt.

Somit sind natürlich auch diese völlig utopischen Kilometer-Laufleistungen Käse, denn bei Tesla, die ja inzwischen seit bald 14 Jahren mit dem Modell S in D auf dem Markt sind, sieht man, dass kaum einer von deren Motoren länger als 300.000 Km hält. Meist ist nach 250.000 Km Ende. Das ist also vergleichbar mit einem Verbrenner. Die Akkus halten diese Laborwerte in der Praxis mit -30° - +40°C und häufigem Schnellladen auch niemals aus. Somit bleibt ein BEV nach 8-12 Jahren teurer Kernschrott, während ein Verbrenner nach 12 Jahren bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 13.000 Km nochmal 10 Jahre vor sich hat.

Das alles ist nichts Neues und reine Physik. Im Kleinen kann man dies bei Smartphones beobachten, die auf eine viel kürzere Lebensdauer diese Symptome gut nachvollziehbar aufzeigen. Die Ursache für die kürzere Lebensdauer sind hier das schlechtere Lademanagement und häufigere hohe Temperaturen.

Zum Gebrauchtmarkt: hier zu behaupten, das würde funktionieren, ist ideologischer Unsinn. Kein freier Händler nimmt ein BEV zu einem auch nur einigermaßen sinnvollen Preis in Zahlung. Die großen Leasinggeber bleiben reihenweise auf den Autos sitzen und bekommen sie nur mit riesigen Abschlägen und ewigen Garantien auf Akkus, die dann nach wenigen Jahren so richtig Geld kosten, wieder los. Frage mal den BMW- oder Porsche-Händler deines Vertrauens, wie das mit Taycan, ix7 usw aussieht. Unser Taycan wurde uns, 3-jährig mit 60.000 Km, für 35.000 Euro nach Leasingende angeboten. Neupreis: 240.000 Euro.

Deshab verdient im Übrigen auf kein Unternehmen außer Tesla Geld mit BEVs.

Ford, Stellantis und VW schreiben gerade Milliardenbeträge aus dem BEV-Abenteuer ab. Ich dacht, du bist irgendwo mit ansatzweise Bezug zu Wirtschaft tätig. Wenn du dich nicht völlig aus dem Spiel schießen möchtest, solltest du somit schleunigst damit aufhören, solcherlei Käse zu behaupten.

Dass VW den gepülanten Umstieg auf Elektro beendet hat und Porsche wieder voll auf Verbrenner setzt, ist auch kein Geheimnis.

Natürlich werden parallel noch BEVs verkauft. Schließlich stoppt man die Produktion nicht sofort. Wichtig dabei ist, dass der Trend zurück zum Verbrenner klar ist. Siehe auch den steigenden Anteil des PHEV (Hybrid, also Verbrenner) gegenüber dem BEV (nur Akku betrieben).

Wenn du nun alle paar Monate mal eine mittlere Strecke von unter 600 Km mit deinem BEV in den Urlaub fährst, ist das ja ganz nett. Da kann man sich auch Zeit lassen, mit Lade-Apps spielen, defekte Säulen abklappern und die Kosten sind nicht so wichtig.

Wenn aber mit dem Auto zur Arbeit fahren und dabei neben 8 Stunden beim Kunden noch 800 Km fahren will, kann man das vollkommen vergessen.

Ich mache das ja nun oft genug und bin eigentlich der Idee des elektrisch betriebenen PKW gegenüber sehr positiv eingestellt, habe ich doch eine PV, Stellplätze und ein weitgehendes Kurzstrecken-Profil.

Aber die BEVs sind sogar für mich privat von der Reichweite her unbrauchbar (auch wenn es dabei meist nur um Komforteinbußen bzw. 2-3 Stunden mehr Zeitaufwand auf langen Strecken gehen mag). Außerdem zu teuer im Kaufpreis und in der Abschreibung, s. kurze Lebensdauer.

Geschäftlich ist das, wie beschrieben, noch schlimmer. Die Kosten treten hier zwar in den Hintergrund, weil es weitgehend egal ist, ob mein Auftraggeber nun 3.500 oder 2.700 Euro Leasingrate bezahlt, aber die verlorene Zeit kostet und alle viel zu viel Geld.

Ich weiß, dass ihr die-hard Elektrojünger das aktuell nicht verstehen wollen werdet. Aber das sind nun einmal die Fakten und aus diesem Grund kauft auch weltweit kaum jemand ein BEV, wenn er nicht, wie in Chinas Metropolen, muss.

Hier noch eine Richtigstellung zu BYD: https://auto-institut.de/automotiveinnovations/emobility/cam-electromobility-report-2026-innovationsstaerkste-automobilhersteller-im-bereich-der-elektromobilitaet-bev/

Du hattest ja anderes behauptet. Voilá!

Dass die relativ hohen Zulassungszahlen in Deutschland auf EIgenzulassung, Mitarbeiterleasing und Mitnahmeeffekte aufgrund der verringerten Neidsteuer (geldwerter Vorteil) basieren und mindestens 1/3 der BEV-Nutzer beim nächsten Fahrzeug wieder auf Verbrenner umsteigt, sollte ja klar sein. Oder etwa nicht? Na dann schlage ich vor, sich diesbzgl. einmal schlau zu machen.

Es gibt schon Gründe jenseits der von euch angenommen “Dummheit des Diesel-Dieters”, weshalb der weltweite BEV-Bestand bei ca. 5% liegt. Trotz vieler Jahre höchster Subventionierung durch zahlreiche Staaten, flaniert von Fahrverboten für einen Gutteil des Verbrennerbestandes.

Das BEV ist nämlich aufgrund seiner eigenen systemischen Schwächen (Reichweite, Ladezeit, Gewicht, Preis, Lebensdauer) schon eine Sackgasse.

Hinzu kommt, dass für einen flächendeckenden BEV-Bestand von auch nur 50% in Deutschland, was ca. 25 Mio. PKW wären, nicht ansatzweise genügend Kapazitäten bei erzeugtem Strom und Netzkapazität vorhanden sind.

Auch bei diesem Punkt verbietet sich im Übrigen eine Durchschnittsbetrachtung bzgl. EEG / PV, denn die meisten Autos müssen nachts geladen werden. Die Europäer wohnen meist in MFHs ohne bzw. ohne elektrifizierbare Parkplätze und bei Lidl können halt auch nicht alle laden.

In meinem Ortsteil mit ca. 30 EFHs gibt das Netz 3 Schnelllader her.

Bevor nun die Speicher kommen: vergesst es. 1 Kw für 700-1.000 Euro, Haltedauer 10-15 Jahre, unter 20 Kw braucht man, im EFH wohl gemerktg, gar nicht anzufangen. Das ist somit, wie das teure BEV an sich, ein Thema für die 5% Menschen in Deutschland, die so leben, jung genug für diese Investitionen sind um den Break-Even irgendwann vielleicht nochz zu elreben und bereit sind, die ganzen Nachteile im Alltagsbetrieb auf sich zu nehmen. Dies passt dann ja auch wieder zum Bestand an BEVs von 5%.

Wie beim Anschalten der AKWs hat man die Sache, mal wieder, nicht zuende gedacht. Man subventioniert die selbsternannte Elite und der Rest schaut in die Röhre. Deshalb ist übrigens auch die AfD bei 30%.Aber dies steht auf einem anderen Blatt.

Diese Fehlleistung

spricht sozusagen Bände.

Zum guten Glück konnte die Entwicklung der Atomwirtschaft (soweit sie denn überhaupt der Stromerzeugung und nicht primär der Gewinnung von waffenfähigem Plutonium diente…) grade noch rechtzeitig korrigiert werden.

Das ist bei der aktuellen Mode, die einen richtigen Mann erst daran erkennen lässt, dass er einen Schützenpanzer am Hintern hängen hat, höchst fraglich.

Aber ich verstehe schon - Dich persönlich gehen die Katastrophen, die Du damit anrichtest, ja nichts mehr an…

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In der Tat habe ich hier einen Typo reingebracht.

Selbstverständlich war das Abschalten der AKW, ohne die Alternativen ausreichend bewertet, getestet, finanziert und umgesetzt zu haben, nicht nur dumm und stinkteuer für die Verbraucher, sondern extrem gefährlich für die Versorgungssicherheit und somit die Wirtschaft in Deutschland.

Wäre für Deutschland waffenfähiges Plutonium dabei abgefallen und hätten wir damit einen atomaren Pfeiler für unsere STreitkräfte aufgebaut, wäre das, neben der hohen Versorgungssicherheit und CO2-Neutralität der Kernkraft ein weiterer riesen Vorteil für die strategische Aufstellung Deutschlands gewesen. So wäre es vermutlich auch nciht zum Ukraine-Krieg gekommen.

Aus der gleichen Quelle:

Innerhalb von vier Jahren hat sich die Anzahl damit mehr als verfünffacht.

Aus der gleichen Quelle:

Allerdings hat sich das relative Wachstum, das 2021 noch über 100 Prozent betrug, mit +29 Prozent weiter etwas abgeschwächt. Das ist aufgrund der nun erreichten, signifikanten Stückzahlen bei einem Hochlauf einer neuen Antriebstechnik völlig normal. Inzwischen wird mehr als jeder fünfte global verkaufte Pkw elektrisch angetrieben. Hiervon sind mit 10,8 Mio. Einheiten 63 Prozent (Vorjahr: 69 Prozent) rein elektrische BEV-Fahrzeuge.

Das hat sich schon wieder geändert:
The world’s best-selling new BEVs and PHEVs of 2025.

Following two years of global new PHEV sales growth outpacing all-electric cars, 2025 saw BEVs surge ahead. With 13,697,372 units taking to roads around the world, the powertrain recorded year-on-year delivery growth of 26.7%. This is according to the latest data from EV Volumes.

Meanwhile, PHEV deliveries slowed to an increase of 11.1%, down significantly from the 55.2% acceleration in 2024. Last year saw 7,217,499 plug-in hybrids making their way to customers.

Die drei Behauptungen, die du mit Quellen belegst, stellen sich also als falsch oder im besten Fall irreführend heraus. Das lässt mich vermuten, dass der Rest deiner Ausführungen ähnlich sinnfrei ist.

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Kieneswegs.

Die Quellen habe ich ja bewusst nach Möglichkeit neutral gewählt, weil ich ja die generelle Absatzsteigerung der BEVs nicht negiere.

Da aber der Anteil der BEVs am Bestand bei 5% stagniert, ist belegt, dass die kurze Lebensdauer iVm. dem quasi nicht vorhandenen Gebrauchtmarkt (Akkudegradation als Dealbreaker, s.o.) einen weiteren Erfolg des BEV hinsichtlich des Bestandes weitestgehend verhindern.

Angesichts der gewaltigen Subventionen staatlicherseits und der riesigen Investitionen der Hersteller ist die Bilanz des BEV mehr als schlecht. Eigentlich müssten längst 50% der Neuwagen und 20% des weltweiten bestandes BEVs sein, wenn diese Technologie so unsagbar großartig wäre, wie es u.a. von einigen hier behauptet wird.

Aber dem ist eben nciht so, wie ich ja nun hinreichend begründet habe.

Man kann sich aber natürlich auch auf den Standpuntk stellen, dass alle anderen blöd und nur die grünideologische Minderheit in Mittel- und Nordeuropa erleuchtet wären. Dies zu glauben wäre allerdings schon reichlich einfältig.

Wie gesagt, es haben sogar die Automanager inzwischen kapiert, dass das BEV auch diesmal eine Sackgasse bzw. eine Nische für Spielzeuge für Weohlhabende ist.

Wer sich einmal die Historie der elektrischen Fahrzeuge ansieht lernt, dass bereits vor 100 Jahren das BEV dem Verbrenner unterlegen war. Dies manifestierte sich dann immer wieder. Z.B. in den 70ern mti dem VW T2, der sogar ein alltagstaugliches Wechselkkusystem mitbrachte, in den 80ern mit Renault und Golf 2, in den 90ern mit Golf 3, in den 00er Jahren mit dem Tesla Roadster und in den 10er Jahren mit dem Zoe, der heute ohne Akku als Teileträger verramscht wird. Die 20er sind geprägt von überfetteten Luxus-Elektroautos die mit riesen Verlusten an subventionierte Firmenkunden verleast werden.

Damit endet der BEV-Hype dann auch für dieses Jahrzehnt wieder. Ford und Stellantis haben, wie gesagt, ihre ELektroaktivitäten bereits weitgehend abgeschrieben, VW und Daimler folgen gerade. BYD verkauft nach wie vor mehrheitlich Verbrenner.

Die WIrtschaftskrise in Europa, verursacht maßgeblich durch Linksgrünwoke, deren Deindustriealisierungspolitik und massive Umverteilung in alle Herren Länder, bremsen im Übrigen den Absatz der heillos überteuerten Elektroautos zudem aus. Der deutsche Normalmensch kauft einen 5 Jahre alten, gebauchten Benziner für 15-20k und nicht ein neues BEV für 70k, das er nach 8 Jahren wegwerfen muss.

Aber wie gesagt, träumt nur weiter. Eure Ideologie stirbt gerade. In 10 Jahren werdet ihr sehen, dass ich an dieser Stelle damit genauso recht hatte, wie mit der Migrationskatastrophe vor 15 Jahren oder die deutsche Rentenkrise vor 20 Jahren. Auch damals wurde ich u.a. hier für meine Kommentare dazu angegriffen, wobei ich freilich recht behalten habe.

Und das passierte keineswegs, weil ich ein genialer Prophet wäre, sondern weil ich mit technischem und wirtschaftlichem Sachverstand ideologiefrei an die jeweiligen Fragen der Zeit herangehe.

Versucht das doch auch mal. Dann müsste ich euch nicht ständig korrigieren und ihr nwürdet zudem viel Nerven und Geld sparen.

Deine Quellen belegen teilweise das Gegenteil dessen, was du damit beweisen wolltest. Vielleicht solltest du sie genauer lesen.

Nein, das ist eine Lüge:

Der Anteil von E-Autos und Plug‑in-Hybriden an der Gesamtzahl aller in Deutschland zugelassenen Pkw ist zwar deutlich gewachsen, aber weiterhin gering. Laut Kraftfahrt-Bundesamt lag er 2025 bei 4,1 Prozent (E-Autos) bzw. 2,3 Prozent (Plug‑in-Hybride).

2024 hatte der Anteil noch 3,3 Prozent (E-Autos) bzw. 2,0 Prozent (Plug‑in-Hybride) betragen.

Das sieht man auch gut an den Zulassungszahlen:

In absoluten Zahlen sieht das dann so aus:

Es ist absolut nachvollziehbar, dass ein BEV für deine persönlichen Bedürfnisse ungeeignet ist. Das gilt aber wahrscheinlich auch für wiederverwendbare Trägerraketen, Damenrasierer und Mähdrescher. Daraus ableiten zu wollen, dass das alles zum Scheitern verurteile Ideen seien, finde ich aber eher fragwürdig. Vor allem dann, wenn sich regelmäßig belegen lässt, dass du es bei deinen Ausführungen mit der Wahrheit nicht besonders genau nimmst.

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Was für eine Katastrophe war das?

Meinst Du das Kleinstutzen der Renten, für die man einen soi disant Sozialdemokraten brauchte, damit es weniger laut kritisiert wird? Das war vor über zwanzig Jahren. Und eine „Krise“ würde ich das nicht nennen - Renteneintritt mit 67 ist zwar nicht so sehr hübsch, aber wenn das für Dich bereits eine Krise darstellt, bist Du wohl ein kleines bisselchen arg empfindlich - kein Wunder, dass Du Dich bloß im Schützenpanzer auf die Straße traust. Aber sei getrost: Du bist damit ziemlich alleine.

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Ganz einfach:
Für viele Nutzer sind Elektrofahrzeuge noch keine optimale Lösung. Sei es nun, weil sie permanent Langstrecken mit Geschwindigkeiten im Fahrverbotsbereich fahren wollen oder weil die Lademöglichkeiten noch viel zu eingeschränkt für sie sind.

Es gibt aber Millionen von Nutzern, die könnten jetzt und heute umstellen. Lass uns doch zuerst da anfangen.

Was sich noch konsolidieren muss: Der Tarif-Dschungel bei öffentlichen Schnellladern.

Hast du einen BMW-Ladestromvertrag? Zahle 0,49 ct/kWh bei Aral Pulse und Shell Recharge.
Hast du einen EnBW-Vertrag im L-Tarif? Zahle monatlich 12€, an EnBW Ladestationen 39 ct/kWh, an anderen Ladestationen 89 ct/kWh.

Da wird Stromern etwas zugemutet, da würde man bei Verbrennern auf die Barrikaden gehen! Stell dir mal vor, du tankst bei Jet und der Preis ist für Jet-Kunden im Abo 1,79 €/l und für Kunden ohne Abo 4,99 €/l.

Und weil es so schön zum Thema passt, hier die Statistik eines Kunden mit kleiner PV-Anlage (7,8 kWp) und intelligenter Wallbox von vogestern:

Wir sehen da rund 20 kWh Ladung. Kosten: 1,60 € (Verzicht auf 8 ct/kWh Einspeisevergütung). Netzbezug dabei: 0,00 kWh.
100 km Reichweite zum Preis von 0,8 Liter Kraftstoff. Viele Grüße von der weit überlegenen Technologie der Zukunft!

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Für die Mehrheit, die in Europa in MFHs lebt, wird das BEV niemals eine Lösung sein.

Für die meisten EFH-Bewohner allerdings auch nicht.

Im Taycan liegen alle möglichen Ladekarten.Ich wähle sie hauptsächlich nach dem Kriterium “funktioniert wenigstens”, anstatt nach “ist am billigsten”. DIe Stromkosten bei diesem ausschließlich an öffentlichen Ladesäulen geladenen Auto liegen lt. Controller bei dem Äquivalent zu 7 L Benzinverbrauch. Das ist natürlich allein betrachtet attraktiv, weil das vergleichbare Benziner-Modell 10-15 L Benzin verbraucht.

Die übrigen Kosten des BEV, also Anschaffung und Abschreibung aufgrund der verkürzten Lebensdauer, sind jedoch derart viel höher, dass neben dem günstigeren “Kraftstoff” auch der etwas günstigere Service dies nicht ansatzweise ausgleichen können.

Ohne subventioniertes Leasing ist ein BEV uninteressant für die Kunden. Das Ganze ist dann aber ein Problem für die Hersteller, weil, wie gesagt, selbst bei den aktuelölen Mondpreisen für BEVs keiner außer Tesla damit Geld verdient.

Da hilft dann auch deine PV-Statistik eines Sommertages nichts. Ich habe selbst eine unverschattete 9,9 Kwh-PV auf dem Dach. Im Winter kann man damit noch nicht einmal einen Kühlschrank betrieben, geschweige denn ein BEV aufladen. Über Nacht natürlich schon gleich gar nicht.

Ist das dein Ernst?

Dann bist du bei mir raus aus der DIskussion, sorry.