Da Du anscheinend nichts weiter zu kommentieren hast, gehe ich davon aus, dass Du mit meinen übrigen Einlassungen entweder einverstanden bist oder ihnen argumentativ nichts entgegenzusetzen hast, so dass Dir - wie üblich - nichts anderes blieb, als Dein Heil in der Flucht auf die persönliche Ebene zu suchen.
Dazu:
Ich bin mir sehr sicher, dass mein Verkehrsmittelmix im Vergleich zum Rest der Bevölkerung ganz gut aussieht und ich halte es auch nicht für notwendig, auf die Verwendung von Straßen, die eh da sind, zu verzichten. Aber auch als Autofahrer darf einem auffallen, dass wir für die individuelle Mobilität 40 Meter breite, betonierte Schneisen durch die Natur geprügelt haben.
Audi hat es damals mit dem A2 probiert: Ein gut ausgestatteter Kleinwagen aus Aluminium (wie es ansonsten nur der A8 und einige exotische Autos haben) zum stolzen Preis - es war ein Flop weil man auch ein großes Auto möchte wenn man viel Geld dafür bezahlt.
Weil vor allem die Technik teuer ist und ein paar cm mehr Blech nicht die Welt kosten haben Hersteller also die Autos immer weiter vergrößert damit sie hochwertiger wirken und Kunden mehr dafür bezahlen.
Nun sind Kleinwagen wie ein Toyota Aygo oder VW Polo (der kleiner Up wird nicht mehr verkauft) breiter als eine alte Mercedes G-Klasse.
Nein, natürlich nicht und das ist - glaube ich - auch von niemandem als Ziel formuliert worden. Aber ein erster Schritt wäre halt, anzuerkennen, dass unsere Lebensweise buchstäblich) eine Schneise der Verwüstung über den Planeten zieht und die eben insbesondere beim PKW-Verkehr buchstäblich am breitesten ist. Wenn in der Frage endlich mal Konsens herrschte, könnte man sich vielleicht auch leichter auf Konsequenzen bzw. ein Umdenken einigen. Stattdessen muss man hier lesen, dass Straßen im Grunde nicht breit genug sein können.
Im Allgemeinen werden nämlich die folgenden fünf Gründe angeführt, deren Bedeutung im Zeitverlauf schwankt:
Sicherheit braucht Platz (Technik, Knautschzone, dickere Säulen)
Komfort (mehr Technik, mehr Dämmung)
Footprint“-Paradoxon (größere Autos dürfen mehr Schadstoffe emittieren)
Plattform-/Baukastentechnik (was für ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse entwickelt wird, wird auch für kleinere Modelle verwendet, die daher größer werden müssen)
Psychologie/Rüstungswettlauf - immer größere Autos führen dazu, dass die Leute auch größere Fahrzeuge wollen, um nicht „unterlegen“ zu sein. Ein Kreislauf entsteht.
Unsinn, im Gegenteil, ich warte vielmehr nach wie vor auf den Kommentar zu meiner Aussage bzgl. der höheren Abschreibung und weiters bzgl. der aufgeführten systemischen Schwächen des BEV-Konzeptes und seines daher wiederholten Scheiterns in der Vergangenheit.
Zudem vermisse ich die Erklärung der Einsicht bzgl. meiner Aussage zum Laden von E-Autos durch Kunden, die in MFHs leben.
Ihr habt nichts zu bieten, weshalb ihr euch in Nebenkriegsschauplätzen ergeht wie z.B. dem Aufwand zur Herstellung von Benzin, was in diesem Zusammenhang vollkommen uninteressant ist.
WIr hatten diese Dieksusion ja in der Vergangenheit bereits und jedes Mal bist du, ebenso wie deine beiden Fanboys hier, krachend damit gescheitert zu erklären, weshalb ein BEV einem Benziner aus Sicht eines noemalen Autombilnutzers überlegen sein sollte.
Also nein, du darfst selbtverständlich nicht davon ausgehen, dass deine höchst fehlerhaften, akademischen Einlassungen hier auch nur ansatzweise verfangen hätten.
Dann solltest Du die vorherigen Beiträge mal gründlich lesen. Ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass die meisten - im Gegensatz zu Dir - hier mit Zitaten arbeiten, was in diesem Fall auch passiert ist.
Auch dazu schrieb ich schon mehrfach etwas, denn entgegen Deiner Behauptung ist das von Dir beschriebene Nutzerverhalten (was in sich nicht einmal konsistent ist) eben nicht typisch für das eines normalen Automobilnutzers.
Dann geh doch mal konkret auf etwas ein, was hier von mir und anderen geschrieben wurde. Du schreibst seitenweise Texte, die sich weder mit den Tatsachen in Einklang bringen lassen noch in sich konsistent sind, gehst aber nie konkret auf eine Aussage ein, während hier von allen anderen immer wieder konkret Bezug auf Deine Behauptungen, Falschaussagen, veralteten Informationen und Lügen genommen wird und diese widerlegt werden.
Wie wäre es, wenn Du den Rest des Beitrags liest? Bei der Ausgangsfrage geht es nicht um ein mathematisches Problem mit eindeutiger Antwort sondern man kann nur über Faktoren mutmaßen. In meinem vorherigen Beitrag bin ich darauf eingegangen auf was meine Theorie basiert.
“Im Allgemeinen” ist eine interessante Formulierung hinter der sich Personen verstecken die ihre eigene Theorie dazu nicht nennen wollen aber trotzdem andere kritisieren möchten. Wieso schreibst Du nicht einfach, dass Du Theorie X oder Y zutreffender findest und begründest das?
Ich kann nicht erkennen, dass da irgendwelche Begründungen für die „Theorie“ folg(t)en.
Was hab ich damit zu tun? Mit „im Allgemeinen“ meinte ich das, was Automobilhersteller, Zulieferer und Fachjournalisten zu dem Thema sagen und schreiben. Also quasi Leute, die von dem Thema Ahnung haben. Ich kann aber verstehen, dass Du das gegen Deine gefühlte Wahrheit wie so oft nicht gelten lässt.
Wenn Du darin keine Begründung erkennen kannst, ist dies in Deiner Welt eben so. Für mich klingt es wirtschaftlich vernünftig, dass Automobilhersteller eher größere Autos verkaufen nachdem sie realisiert haben, dass ein Kleinwagen mit hochwertigen Materialien (Alu) zum gehobenen Preis nicht verkauft wird, ein Luxuswagen aus Alu (Audi A8) jedoch schon. Man könnte auch sagen, dass Kunden eher bereit sind für ein größeres Auto mehr zu bezahlen als für ein kleineres Auto, auch wenn es praktisch einige Nachteile und kaum Vorteile bringt.
Glaub ich sofort und dann ist halt auch kackegal, was genau die dazu meinen, die die Fahrzeuge und die Teile dafür produzieren. Wir kamen ja schon öfter zu der Erkenntnis, dass Du Dich in praktisch allen Märkten und Produktkategorien besser auskennst als die Marktteilnehmer und Produzenten selber.
Man kann sich im Grunde nur wundern, warum Du damit noch kein Vermögen gemacht hast.
Nicht jeder Konzernsprecher agiert wie unser Bundeskanzler - einige denken darüber nach wie es in der Öffentlichkeit aufgenommen wird bevor man mit den Medien spricht. Natürlich macht es keinen positiven Eindruck wenn ein Autokonzern verkündet, dass man herausgefunden hat, dass man mit größeren Autos mehr Geld verdienen kann und deshalb bestehende Modelle wachsen und Kleinwagen (wie der VW Up und etliche andere) aus dem Sortiment genommen werden.
Dass andere Gründe überhaupt keine Rolle spielen habe ich nicht behauptet.
Ich beziehe meine Informationen nicht zwingend aus dem, was Unternehmenssprecher den Medien oder dem Bundeskanzler erzählen.
Der wurde aus dem Sortiment genommen, weil sich die notwendigen Anpassungen nicht gerechnet hätten, die man wegen der Vorschriften zur Cybersicherheit hätte vornehmen müssen.
Deine Postings erkennt man sofort an der Art, wie Du Halbwahrheiten präsentierst. Man muss nichtmal Ahnung von einem Thema haben. Das Lesen des Satzes gibt einem gleich das Gefühl, dass da noch leicht aufzufindende Informationen fehlen.
Von den Kleinwagen sind Nachfolge-Modell angekündigt. Die haben nur Namen bekommen, die in die aktuelle Nomenklatur von VW passen. So heißt der e-Up jetzt ID.Every1:
Seit 110 Jahren scheitert das BEV - Konzept aufgrund seiner systemischen Schwächen, von mir hier nun locker 5x beschrieben, immer wieder.
Die zugrunde liegende Akku-Technologie ist ein Punkt, aber nicht kriegsentscheidend. Denn die Probleme Preis, Gewicht, Reichweite, Ladezeit, Ladeinfrastruktur und Lebensdauer sind nach wie vor nicht gelöst.
Die eklatanten Nachteile des BEV ließen sich für eine breite Masse an Interessenten lediglich über den Preis heilen. So wurde ja zu Anfang des aktuellen Hypes behauptet, BEVs wären aufgrund der geringen Anzahl an Komponenten, insbes. teurer, beweglicher Teile, sehr viel günstiger auf den Markt zu bringen, als Verbrenner. Das Gegenteil war und ist bekanntlich der Fall, weshalb Ford, Stellantis und Mercedes ihre Elektrostrategien weitgehend beendet bzw. den Verbrenner wieder in den Vordergrund gerückt haben, BMW stets 2-gleisig gefahren ist und selbst VW inzwischen zurückrudert. 5% Marktanteil, weitgehend stagnierend, ist eben kein Erfolg.
Dass außer Tesla nach wie vor kein Hersteller mit BEVs Geld verdient (hat), ist auch klar, und nun helöfen auch keine staatlöichen Subventionen mehr, weil die Kunden verstanden haben, dass die kurze Lebensdauer und somit der rasende Wertverfall sowie der daraus resultierende extrem schiwerige bis nicht vorhandene Gebrauchtmarkt eben einen gewaltigen Einfluss auf ihre Haushaltsausgaben haben.
Leider ist ja das Benzinermodell sogar seit 140 Jahren gescheitert. Immer mehr Menschen gehen wieder zurück auf Pferd. Ein großer Teil der jungen Mädchen, die Zukunft unseres Landes, verbingt ihre Freizeit neben und auf dem Pferd, anstatt Vaters Auto zu waschen.
Besonders eindrücklich kann man den Niedergang der Benziner in der Lüneburger Heide beobachten, wo der größte Teil der Touristen zum idylischen Wilsede mit Kutschen statt Autos anreist.
Menschen, die Kutsche fahren oder reiten, geben zu 90 Prozent an, dabei große Freude zu empfinden.
Eine parallele Befragung Hamburger Autofahrer während des Berufsverlehrs ergab, dass nur erschütternde 0,8 Prozent „große Freude“ empfanden.
Vorausgesagt hat das alles bekanntlich der große Wissenschaftler Wilhelm II („Das Pferd ist unsere Zukunft“, oder so ähnlich, ist eh gelogen, aber macht ja nichts).