…im durchschnitt monatlich?
Danke Euch,
Marlies
…im durchschnitt monatlich?
Danke Euch,
Marlies
…im durchschnitt monatlich?
Danke Euch,
Marlies
Hallo Marlies,
Mir hat mal einer meiner Lehrer gesagt, daß Feierabend nicht gleich Feierabend ist. Zu Haus müsse er so in etwa nochmal die gleiche Zeit für Vorbereitungen und Korrekturen opfern. Deshalb würde er auch Vollzeit bezahlt, obwohl er nur 20Stunden die Woche in der Schule unterrichte.
Gruß
Sticky
… gibt es nicht, Marlies.
Deine Frage wird man nur beantworten können im Hinblick auf
Man kann zwar aus bundesweiten Angaben unter Vernachlässigung der o. g. Kriterien eine Durchschnittszahl errechnen; aber wie bei jedem Durchschnitt besteht die Gefahr, dass er in der Realität keinem einzigen konkreten Fall entspricht.
Aber so über den Daumen gepeilt kann man annehmen, dass ein Lehrer (in den sog. wissenschaftliche Fächern) am Gymnasium pro Woche mindestens das Doppelte seiner Unterrichtsstunden arbeitet: auf das Jahr umgerechnet, nicht alle Wochen sind gleich korrekturintensiv.
Gruß
H.
Hallo!
Mir hat mal einer meiner :Lehrer gesagt, daß Feierabend :nicht gleich Feierabend ist. :Zu Haus müsse er so in etwa :nochmal die gleiche Zeit für :Vorbereitungen und :Korrekturen opfern.
Dann hast Du einen Referendar oder sehr jungen Lehrer gefragt. Oder eine erfahrene Lehrkraft, die Dir etwas vom Jahrmarkt im Himmel erzählt. Natürlich gibt es Veranstaltungen und Treffen („Konferenzen“) außerhalb der Schulstunden, es gibt Sprechstunden und Klassenarbeiten sind zu korrigieren. Insbesondere am Ende der Halbjahre und vor Zeugnissen häuft sich die Arbeit.
Man(n) kommt im Laufe der Jahre viel herum und auch so manche Lehrerin war dabei
. Insgesamt habe ich durchaus den Überblick über mehrere Jahre. Mit Ausnahme einer besonders engagierten Rektorin, deren Tätigkeit ich mit Wohlwollen als Vollzeittätigkeit mit üppigem Jahresurlaub bezeichnen würde, kommt die Jahresarbeitszeit eines Lehrers nach etwa 10 Berufsjahren über den Zeiteinsatz eines Halbtagsjobs kaum hinaus. Dabei sind Schulferien für Lehrer kein Urlaub, sondern unterrichtsfreie Zeit - jedenfalls nach offizieller Sprachregelung. Kommt aber jemand auf die Idee, in die unterrichtsfreie Zeit eine Veranstaltung zu legen oder womöglich eine mehrtägige Fortbildung, gibts säuerliche Gesichter. Die Ferien werden ohne weiteres privat verplant und sind von seltenen Ausnahmen abgesehen vollwertiger Urlaub.
Gruß
Wolfgang
Hallo, Marlies,
wir haben das mal vor zwei Jahren überschlägig für meine Frau nachgehalten (Grundschule).
Sie erteilt 28 Wochenstunden Unterricht. Hinzu kommt Vorbereitung, Korrektur, Konferenzen (Weiterbildung und Adminstration), schulische Veranstaltungen, Elterngespräche etc. pp. Alles zusammen summierte sich auf ca. 48 Wochenstunden.
Natürlich sind die Ferien dabei nicht berücksichtigt. Das sind Sommerferien 6 Wochen, Herbst, Weihnachten und Ostern je 2 Wochen.
Wenn man dies alles zusammen auf den normalen Arbeitnehmer (6 Wochen Urlaub) umrechnet, kommen unter dem Strich ca. 42,6 Wochenstunden heraus.
Allerdings ist dabei auch noch zu bedenken, dass bei Klassenstärken um die 25 Kindern einiges an Nerven auf der Strecke bleibt, mehr als dies in einem anderen Beruf der Fall ist.
Grüße
Eckard
kommt die Jahresarbeitszeit eines Lehrers nach etwa 10
Berufsjahren über den Zeiteinsatz eines Halbtagsjobs kaum
hinaus.
Na, Wolfgang,
wenn du dich da nicht mal ein wenig vertust! ich kann aus eigener Anschauung eine andere Rechnung aufmachen (s.oben). Mag sein, dass ein Lehrer, der jahrelang nur seine ein, zwei Fächer in Sek I oder II durchzieht, etwas besser wegkommt. Für die Grundschule gilt dies mit absoluter Sicherheit nicht!
Gruß
Eckard
Hallo,
Bei Freunden und deren Eltern kann ich sagen, dass die Lehrer, die ich kenne, durchaus viel arbeiten, und das quer durch alle Schulformen.
Junge Lehrer mehr als ältere, klar, die haben ja alles schonmal durch, nur:
Lehrpläne ändern sich, Benotungssysteme ändern sich, Schülerbögen ändern sich, Zeugnisse ändern sich… „einmal gemacht und für immer genutzt“ geht da nicht.
Ich kann folgendes sagen:
Junge Lehrer 50/50 Schule/ Daheim.
Zu den älteren aus meinem Bekanntenkreis (ja, auch über 50): die sind meist ab 7, spätestens (!) halb 8 in der Schule, da Schüler ab dann betreut werden müssen, und kommen mittags selten vor 2, halb 3 raus.
Dann kommt das Korrigieren, das Aktualisieren der Schülerbögen (ist sowas wie pro Schüler 1 Beobachtung/ Woche = ca. 30 Beobachtungen/ Woche/ Klasse), das Bearbeiten von Anfragen von Eltern, das Organisieren und Vorbereiten des „normalen“ Unterrichts, dasselbe für Projekte, Herbstfeste, Ausflüge, Schullandheimaufhalte (die 24h Dienst mit sich bringen), dazu Fortbildungen, Elternabende, durchgearbeitete Nächte vor den Zeugnisterminen, etc pp.
Ich will kein Loblied auf die Lehrer singen, aber ganz ehrlich:
Ich sitze da lieber 10h im Büro oder in Meetings mit anderen erwachsenen Menschen und kann Pause machen, wann ich Lust hab 
Gruß,
NOrah
…im durchschnitt monatlich?
Danke Euch,
Marlies
Hallo,
es erfreut, immer wieder mit den gleichen banalen Klischees von Außenstehenden behelligt zu werden. Eine halbe Stunde lang ließe sich eine gänzlich andere Rechnung aufmachen. Dies ist in diesem Forum oft genug geschehen, es ist müßig immer wieder die gleichen Argumente anzuführen. Ich weiß nicht, wie viel Arbeit ein Diplom-Ingenieur E-Technik hat; ich weiß wie viel Arbeit ich habe, und ich stelle fest, dass der Diplom-Ingenieur dies auch zu wissen meint.
Gruß, Wolfgang Zimmermann
…im durchschnitt monatlich?
Danke Euch,
MarliesHallo Marlies,
Mir hat mal einer meiner Lehrer gesagt, daß Feierabend nicht
gleich Feierabend ist. Zu Haus müsse er so in etwa nochmal die
gleiche Zeit für Vorbereitungen und Korrekturen opfern.
Deshalb würde er auch Vollzeit bezahlt, obwohl er nur
20Stunden die Woche in der Schule unterrichte.
Hallo,
die Schulart oder -form in der 20 Stunden/Woche als Vollzeitjob mit entsprechender Bezahlung gelten, die würde ich jetzt gerne wissen!?? Meines Wissens nach gibt es das nirgends, was war das denn?
Hallo,
Man(n) kommt im Laufe der Jahre viel herum und auch so manche
Lehrerin war dabei. Insgesamt habe ich durchaus den
Überblick über mehrere Jahre. Mit Ausnahme einer besonders
engagierten Rektorin, deren Tätigkeit ich mit Wohlwollen als
Vollzeittätigkeit mit üppigem Jahresurlaub bezeichnen würde,
kommt die Jahresarbeitszeit eines Lehrers nach etwa 10
Berufsjahren über den Zeiteinsatz eines Halbtagsjobs kaum
hinaus.
Das mag für Lehrer mit Reli und Sport als Fächern gerne stimmen, da stimme ich dir voll zu. Aber für die Mehrzahl gilt das keineswegs, auch nach 10 Jahren nicht.
50-55 Stunden…
…arbeite ich pro Woche in der Schulzeit. Das weiß ich deshalb recht genau, weil ich im Zusammenhang mit dem neuen Arbeitszeitmodell in Hamburg meine Arbeitszeit über mehrere Wochen überprüft habe.
Von den 13 Ferienwochen sind nochmal ca. 4 mit je 40 Stunden Arbeit ausgefüllt.
Was tue ich in der ganzen Zeit?
Gruß!
Christian
Hi,
…Komisch, dass dann meine Schwester die letzte Sommerferienwoche immer in (wohlgemerkt in) der Schule anwesend sein muss, jeden Monat zwei Präsenztage hat, jede Woche eine Konferenz von 2 Stunden und zwischen 4 und 10 Uhr abends nicht ansprechbar, weil sie den Unterricht vorbereitet. Zu Buche schlagen noch einige Stunden am Sonntag, weil für Montag vorbereitet werden muss. Ich wäre froh, wenn es nur 20 Stunden wären, denn dann würde ich sie wenigstens öfters sehen. Kann nicht ganz nachvollziehen, wie man so viel Zeit für andere Kinder verschwenden kann, deren Eltern es teilweise nicht schaffen, ihre Kinder richtig zu erziehen und halbe Monstren in die Schule schicken. Hoffe, sie bekommt bald mal eigene Kinder, dann kann sie ihre kostbare Zeit wenigstens ihrer Familie zugute kommen lassen. Wie sehr Lehrer von ihrem Job vereinnahmt werden können, davon können die Familienangehörigen wohl am besten ein Lied singen und mir geht echt der Hut hoch, wenn ich so einen Mist höre. Zeugt von gnadenloser Intelligenz, die eigenen wenigen Erfahrungen zu pauschalisieren und auf alle Lehrer zu übertragen. Hättest Politiker werden sollen, die sind genauso gestrickt. Deswegen werden solch kluge Entscheidungen hier im Lande getroffen - denn die eigene kleine Welt muss ja schließlichz auch die Welt der anderen sein, ne!
Gruß Chris
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die Schulart oder -form in der 20 Stunden/Woche als
Vollzeitjob mit entsprechender Bezahlung gelten, die würde ich
jetzt gerne wissen!?? Meines Wissens nach gibt es das
nirgends, was war das denn?
Hallo Michael,
Ein Blick in meine Vika verrät dir, daß ich in Belgien mein Abi gemacht habe. Dort werden die Lehrer nach dem von mir genannten System beschäftigt. Die Schule war ein Gymnasium, gleiches Prinzip gilt aber auch für andere Schulen.
Gruß
Sticky
Dann hast Du einen Referendar oder sehr jungen Lehrer gefragt.
Oder eine erfahrene Lehrkraft, die Dir etwas vom Jahrmarkt im
Himmel erzählt. Natürlich gibt es Veranstaltungen und Treffen
(„Konferenzen“) außerhalb der Schulstunden, es gibt
Sprechstunden und Klassenarbeiten sind zu korrigieren.
Insbesondere am Ende der Halbjahre und vor Zeugnissen häuft
sich die Arbeit.
Hallo Wolfgang,
Nee, nee, der Lehrer war Anfang 50 und seit Jahren im Schuldienst.
War allerdings, wie ich weiter oben bereits geantwortet habe, in Belgien, wo kaum ein Lehrer mehr als 20 Stunden in Vollzeit hat.
Gruß
Sticky
Warum dann Lehrer?
Mit dieser Arbeitsbereitschaft könntest Du in der Wirtschaft richtig *viel* Geld verdienen…
Nick
Weil…
… das Lebensziel, so viele Autos wie möglich zu verkaufen oder alle Computer einer Waschpulver-Firma am Laufen zu halten mich nicht befriedigen würde. Hoffentlich klingt es nicht arrogant, aber als Lehrer habe ich das Gefühl, etwas ganz wichtiges zu tun: Ich unterstütze Menschen bei der Bewältigung ihres Lebensweges. Und mit Kindern zu arbeiten ist einfach unglaublich erfrischend!
Gruß!
Christian
P.S.: Gegen viel Geld habe ich aber prinzipiell nichts…
Hi sticky,
War allerdings, wie ich weiter oben bereits geantwortet habe,
in Belgien, wo kaum ein Lehrer mehr als 20 Stunden in Vollzeit
hat.
Ich denk in Belgien gibts nur „Ganztagesschulen“ bis 16 Uhr oder so…
Gruß,
Steffie
War allerdings, wie ich weiter oben bereits geantwortet habe,
in Belgien, wo kaum ein Lehrer mehr als 20 Stunden in Vollzeit
hat.Ich denk in Belgien gibts nur „Ganztagesschulen“ bis 16 Uhr
oder so…
Hallo Steffie,
War ja auch das volle Programm. Morgens von 8:30-12:00 und von 13:05-16:45, also 8 Stunden (à 50 Minuten) täglich, außer Freitags, da waren’s 7.
Die 20 Stunden galten aber für den Lehrer, nicht die Schüler, obwohl ich in meinem „besten“ Jahr von den 39 Stunden nur 28 Unterrichtsstunden hatte, der Rest waren Freistunden, jede Woche 11.
Gruß
Sticky
Wenn es nur etwas mehr von Deiner Art gegeben hätte, als ich Schüler war!!!
Gruss, Marco
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holla, na wenn das mal nicht viele Antworten sind. ich danke Euch, muss mich da jetzt aber erstmal durchwurschteln 
Marlies