Will ausm haus aber mama ist enttäuscht

Hallo!

wie regel ich diese situazion elegant ?
als ich gestern meiner mutter erzählt habe, das ich wohl doch eine Ausbdilung anfange, aber dazu aussziehn müsste war sie, naja, wie soll mans sagen, ´verwundert´erschrocken´geschockt, jenachdem wie mans sehn will, naja, ich hatte eigentlich bis vor ein paar wochen gedacht ich mach in meinem ort die gymnasiale oberstufe,
aber jetzt hat sich eine Chance für mich ergeben, die mich ziemlich schnell sehr weit nach oben bringen kann, und diese Chance will ich mir nicht entgehn lassen
heute hat sie mir dan erzählt das sie die halbe nacht geweint hätte deswegen,

eins sei noch anzumerken, mein vater ist vor drei jahren verstorbben, also wäre sie jetzt alleine,
und meine Ausbidlung wird 200km von meinem heimat ort weg stattfinden,

wie sollte ich nun verfahren?
ich weiss es nicht :frowning:

gruss
sven.

Zuhausebleiben und Abi machen!
Lieber Sven,

aber jetzt hat sich eine Chance für mich ergeben, die mich
ziemlich schnell sehr weit nach oben bringen kann, und diese
Chance will ich mir nicht entgehn lassen

Du bist nicht alt und erfahren genug, um sowas beurteilen zu können.

jenachdem wie mans sehn will, naja, ich hatte eigentlich bis
vor ein paar wochen gedacht ich mach in meinem ort die
gymnasiale oberstufe,

Wenn Du Abitur machen kannst, dann ***musst*** Du es auch. Alles andere ist falsch. Außer vielleicht, wenn nur noch Deine Unterschrift fehlt, und schon bist Du staatlich garantierter, unkündbarer Lotto-Hauptgewinner für einmal pro Monat.

heute hat sie mir dan erzählt das sie die halbe nacht geweint
hätte deswegen,

Sie sollte nicht weinen, sondern Dich übers Knie legen und Dir mit dem ganz großen Kochlöffel (oder besser einem sogenannten „Schaumlöffel“ aus Edelstahl, gibts beim Tengelmann) den Hintern so versohlen, daß Du noch vier Tage später was davon hast.

eins sei noch anzumerken, mein vater ist vor drei jahren
verstorbben, also wäre sie jetzt alleine,

Wenn Deine Empfindung ist, daß Deine Mutter Dich braucht, dann musst Du erst recht dableiben.

wie sollte ich nun verfahren?

Tu Deine Pflicht!

Wolfgang Berger

Hallo Wolfgang,

Tu Deine Pflicht!

Bitte!!!

Seit wann ist es die Pflicht der Kinder bei den Eltern zu bleiben???
Also ich hoffe, das war witzig gemeint…

H.-D.

Lieber Sven,

aber jetzt hat sich eine Chance für mich ergeben, die mich
ziemlich schnell sehr weit nach oben bringen kann, und diese
Chance will ich mir nicht entgehn lassen

Du bist nicht alt und erfahren genug, um sowas beurteilen zu
können.

>>>>>>>>>>>>>>>>>sie braucht mich, denk ich, schon
aber die chance werde ich nie wieder bekommen,
und hier geht es um verdammt viel…

wie sollte ich nun verfahren?

Tu Deine Pflicht!

>>>>>>was ist jene ??

CIAO
SVEN.

ist doch klar
Hallo Sven,

also „elegant regeln“ wird sich da nicht machen lassen. Es ist doch klar, dass Deine Mutter die Krise hat. Das ist auch ganz normal, wenn die Kinder aus dem Haus gehen (ich rede nicht aus eigener Mutter-Erfahrung, sondern aus Tochter-ging-aus-dem-Haus-Sicht). Außerdem wäre es bedenklich, wenn Deine Mutter vor Freude auf dem Tisch tanzen und sofort einen Untermieter für Dein Zimmer suchen würde, oder? ;o)

Stell Dir mal vor: Da bekommst Du ein Kind und Ihr seid immer zusammen. Und Du weißt schon irgendwie: Mann, mit 18 Jahren zieht mein Kind vielleicht aus.
Und jetzt verkürzt sich diese Zeit auch noch unerwarteterweise durch Deine Pläne. - Das haut rein. Erst recht, weil Deine Mutter auch noch alleine ist.

Der Zeitpunkt, wo Du das Haus verlässt, kommt immer. Und egal, ob es jetzt ist oder „erst“ nächstes Jahr oder in zwei Jahren: Es wird sicher immer genauso schwer sein. Nicht nur für Deine Mutter. Auch für Dich wird’s ungewohnt sein.

Bei uns war’s so: Ich habe noch einen Bruder, der drei Jahre älter ist. Als er ausgezogen ist, war das die totale Krise für meine Mutter. Mein Bruder ist 100 km weit weg gezogen und zusätzlich zu der Tatsache, dass er dann weg sein wird, haben sich meine Eltern natürlich auch Sorgen gemacht - junger Mann, auf sich alleine gestellt, in der Stadt, ob er nicht alleine ist, ob er alles managen kann, und und und
Meine Mutter war ein paar Tage regelrecht krank. Und später hat sie erzählt, dass sie tagsüber immer mal noch in sein Zimmer ist, sich auf sein Bett gesetzt und geweint hat.

Ich denke, das ist ein abnabeln. Da spielt ja viel mehr mit rein als die Tatsache, dass Du nicht mehr zuhause bist. Da geht ein neuer Lebensabschnitt los. Einer, der ungewohnt ist, als vorher. Außerdem denke ich, haut’s auch „voll rein“ unter dem Gesichtspunkt: Mann, wie die Zeit vergeht! Ich bin alt! Gerade war mein Sohn noch ein kleines Kind, ich kann mich noch erinnern, wie ich im Krankenhaus gelegen bin. Und jetzt ist er groß und hat sein eigenes Leben.

Bei uns war dann „wenigstens“ noch ich daheim. Drei weitere Jahre. Ich war völlig unbekümmert und hab mich riesig über meinen Auszug gefreut. Völlig unsensibel gegenüber meiner Mutter (ich hab’s damals gar nicht gecheckt) hab ich sechs Monate vor meinem Auszug immer einen Countdown verkündet - und ihr immer die Monate vorgerechnet, die noch bleiben. Nicht, weil ich gemein sein wollte, sondern weil ich mich damals einfach nicht in meine Mutter reinversetzt habe - und nur mein Ziel, endlich auszuziehen gesehen habe.

Langer Rede, kurzer Sinn:
Da müsst Ihr beide durch.
Nimm die Traurigkeit Deiner Mutter ernst - und redet darüber, wie’s Euch damit geht. Dass dieser Schritt ja nicht bedeutet, dass Euer Kontakt abreißt (auch wenn er rein räumlich weniger intensiv sein wird).

Vielleicht bist Du erstmal auch ein Wochenend-Heimfahr-Wäschwascher … dann geht der Übergang sanfter.

Viele Grüße
Gitte

Hallo Sven,

also „elegant regeln“ wird sich da nicht machen lassen. Es ist
doch klar, dass Deine Mutter die Krise hat. Das ist auch ganz
normal, wenn die Kinder aus dem Haus gehen (ich rede nicht aus
eigener Mutter-Erfahrung, sondern aus
Tochter-ging-aus-dem-Haus-Sicht). Außerdem wäre es bedenklich,
wenn Deine Mutter vor Freude auf dem Tisch tanzen und sofort
einen Untermieter für Dein Zimmer suchen würde, oder? ;o)

>>>>>>>>lol, ich denke da hast du recht,…auch wenn sie sicher meine zwei zimmer wohnung vermieten wird :smile:

Stell Dir mal vor: Da bekommst Du ein Kind und Ihr seid immer
zusammen. Und Du weißt schon irgendwie: Mann, mit 18 Jahren
zieht mein Kind vielleicht aus.
Und jetzt verkürzt sich diese Zeit auch noch unerwarteterweise
durch Deine Pläne. - Das haut rein. Erst recht, weil Deine
Mutter auch noch alleine ist.

>>>>>>>>>ja, darüber mache ich mir ja auch die sorgen,…

Langer Rede, kurzer Sinn:
Da müsst Ihr beide durch.
Nimm die Traurigkeit Deiner Mutter ernst - und redet darüber,
wie’s Euch damit geht. Dass dieser Schritt ja nicht bedeutet,
dass Euer Kontakt abreißt (auch wenn er rein räumlich weniger
intensiv sein wird).

Vielleicht bist Du erstmal auch ein
Wochenend-Heimfahr-Wäschwascher … dann geht
der Übergang sanfter

>>>>>>>da ich noch kein auto habe und mit zug wirds zu teuer und zu lang, ausserdem das we werde ich auch zu tun haben, wird das nicht ganz funktionieren, also bleibt mir nurnoch telefon, wenn ich die zeit finde…
meine mutter macht sich ja schon gedanken, nur weil ich jetzt sechs wochen bei der firma schon vorweg arbeiten werde…

aber jeder muss eines tages ausziehn,wie du geschrieben hast.
und bei mir wird es nunmal ehr sein, sie wird wohl darüber hinweg kommen müssen:frowning:(
danke
gruss
sven

Lieber Sven,

ob Du nun die Ausbildung machen sollst oder doch lieber Abi, das mußt Du schon selbst wissen, und ich finde es gut, daß Du eine eigene Entscheidung getroffen hast. Natürlich können wir hier alle nicht beurteilen, ob das die „richtige“ Entscheidung war, aber nur so als allgemeine „Weisheit“: man weiß vorher nie, was wird. Also laß Dich nicht von Leuten irre machen, die der Meinung sind, daß Du unbedingt Abi machen mußt, wenn Du schon die Chance hast. Sowas zu behaupten ist Blödsinn. Außerdem: sollte es doch schiefgehen, so kannst Du später immer noch das Abi nachmachen. Man hat ja im Leben immer wieder auch die Möglichkeit, sich neu zu entscheiden und was anderes anzufangen. Also: geh Deinen Weg und sieh, wohin er Dich führt.

Was nun den Auszug angeht, so hat meine Vorrednerin recht: das „Drama“ wäre auch in zwei Jahren so gekommen. Das ist natürlich schwer für Euch beide, aber es geht eben nicht anders. Ich habe selber Abi gemacht, und das Leiden war trotzdem groß, als ich gegangen bin (bei mir weniger, ich war neugierig auf mein neues Leben und „reif“ für den Auszug, aber meine Oma hat doch sehr gelitten - ich hab bei meinen Großeltern gewohnt).

Ich bin am Anfang jedes Wochenende nach Hause gefahren, weil ich einen Kumpel mit Auto hatte. Sonst hätt ich das wahrscheinlich auch nicht gemacht, weil es ja doch teuer ist mit der Bahn. Da mußte ich dann auch jedes Mal die Oma anrufen, ob ich auch gut angekommen bin, und hab am Anfang auch so noch häufig angerufen (manchmal alle zwei Tage). Inzwischen hat sich das eingependelt, ich ruf so alle zwei bis vier Wochen bei Oma an, fahr nur noch so alle zwei Monate oder auch seltener für ein Wochenende hin (das kommt bei mir aber auch daher, daß ich in meinen Ferien normalerweise in den USA bin, sonst würde ich wohl auch so mal ne Woche fahren). Für mich ist mein Zuhause jetzt hier, wo ich studiere, was meine Oma natürlich nicht so recht verstehen will („Kind, komm doch mal wieder nach Hause“). Aber das ist eben so, man fängt dann sein eigenes Leben an. Wenn ich lange Zeit weg bin, schicke ich auch mal ne Karte zwischendurch oder einen Brief, so daß ich nicht ganz „von der Bildfläche verschwinde“.

Wenn Du nun wirklich ausziehen willst, mußt Du auf alle Fälle durch das „Trennungstheater“ durch. Ruf Deine Mutter oft an (die Zeit mußt Du Dir freilich nehmen, aber man muß ja nicht immer gleich ne Stunde telefonieren). Schick ihr vielleicht mal ne Karte (oder ne SMS, falls sie ein Handy hat ;o) und laß sie spüren, daß Du sie nicht vergessen hast, nur weil Du jetzt 200 km weiter weg wohnst. Mit der Zeit wird sie sich daran gewöhnen. Paß aber auf, daß Du Dich nicht in die „Verbrecherrolle“ drängen läßt („Wie kannst Du mich nur alleine lassen“) - es ist normal, daß Kinder aus dem Haus gehen, und Deine Mutter muß das verstehen. Leichtfallen muß es ihr nicht, aber sie soll Dich auch nicht erpressen können. Wenn Du Deine Entscheidung für richtig hältst, dann steh dazu.

Alles Gute und starke Nerven wünscht
Sylvia

Hallo Sven!

Als meine Tochter vor 9 Monaten ausgezogen ist, habe ich auch geweint. Das heißt, als ich davon unterrichtet wurde. Ich tat mich schwer mit dem Gedanken, dass ein Platz in der Familie leer bleiben wird (zumindest meistens) und sie nun ihr eigenes Leben leben wird, an dem ich nicht mehr aktiv teilhaben kann.
Die meisten Mütter tun sich schwer, wenn die Kinder aus dem Haus gehen!
Ich denke nicht, dass deine Mom von dir enttäuscht ist. Vielmehr glaube ich, dass sie einfach Angst hat, ob du den richtigen Weg gehst. Der zweite Punkt ist wirklich die Angst vor dem Alleine sein, aber glaube mir, das wird immer so sein und irgendwann wirst du eh deinen eigenen Weg gehen.
Ich kann dir nur empfehlen, rede mit deiner Mom, sie wird dich verstehen. Und noch was! Wenn du dir sicher bist, dass das die Chance deines Lebens ist, dann nutze sie! Man hat nicht alle Tage diese Chance. Schaffst du, was du dir vorgenommen hast, wird deine Mutter später einmal stolz auf dich sein können. Schaffst du es nicht, ist es für deine Mutter auch kein Beinbruch.
Ich drücke dir auf alle Fälle die Daumen, dass du deine Ziele erreichst!

Liebe Grüße

Suse

Du bist nicht alt und erfahren genug, um sowas beurteilen zu
können.

>>>>>>>>>>>>sie braucht mich, denk ich, schon

Was ist unter „brauchen“ zu verstehen? Normalerweise sollte selbst eine verwitwete Mutter damit zurechtkommen, daß selbst das einzige Kind das Haus verläßt (nach dem Abi).
Wenn mir mein 16-jähriger Sohn erklären würde, daß er vorhat, das bisher erfolgreich durchlaufene Gymnasium zu verlassen und einer obskuren „einmaligen Chance“ nachzulaufen, dann würde mich das auch sehr traurig und wütend machen, aber nicht wegen des Trennungsschmerzes, sondern wegen der Sorge um seine Zukunft.
Ich selbst kann übrigens immer nur höchstens für wenige Tage weg, weil ich für meine wegen Alzheimer völlig hilflose Mutter sorgen muß.

aber die chance werde ich nie wieder bekommen,
und hier geht es um verdammt viel…

Das kannst Du nicht beurteilen. Mach Abitur, das ist Deine Pflicht.
Mit Abitur hast Du dann eine sichere Rückfallposition bei der Suche nach dem Großen Glück.

Noch eine Geschichte:
Ein junger Hund läuft mit aller Kraft immer rund um einen Baum im Park. Kommt ein alter Hund hinzu und fragt den jungen, was das soll. Da sagt der junge Hund: „Ich bin Philosoph und habe die Erkenntnis gewonnen, daß das Große Glück in meinem Schweife liegt. Darum nun strebe ich danach, es zu fangen“.
Spricht der alte Hund: „Auch ich bin Philosoph, und Deine Erkenntnis ist wahr, das Große Glück liegt in meinem Schweife. Doch habe ich herausgefunden, daß es mir nachläuft, wenn ich meinen Aufgaben nachgehe.“

Tu Deine Pflicht!

>>>>>>was ist jene ??

Abitur.

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Schulabbruch
Aus meiner eigenen Erfahrung heraus würde ich dir nicht raten die Schule abzubrechen. Bei mir lief es so ähnlich wie bei Dir und ich habe dann nach 4 Jahren feststellen müssen, daß die wirklich guten Positionen von Leuten besetzt werden, die einen Hochschulabschluß haben. Ich habe das Abitur dann nachgemacht und ich kann Dir sagen, es war ganz schön hart.
Erzähl doch mal, was genau für eine Ausbildung Du machen möchtest.
Oder frage mal direkt bei den www-Experten die in der selben Branche arbeiten wie sie deine Berufs - und Aufstiegschancen einschätzen.

Ich kann mir vorstellen, daß sich Deine Mutter große Sorgen macht. Nicht nur weil Du wegziehen möchtest, sondern gerade wegen des Schulabbruchs.
Eine „elegante“ Lösung - die gibt es nicht…

SUE

Moin Sven,

Ich kann mich ziemlich gut in Deine Situation einfühlen.
Gerade deshalb und aus der Rücksschau auf mein eigenes Leben kann ich Dir nur raten: Mach Dein Abitur, wenn es nur irgend möglich ist!
Ich habe damals die Schule geschmissen, ebenfalls wegen einer „einmaligen Chance“. Allerdings erwies die sich rasch als einmaliges Windei.
Natürlich ist auch so etwas aus mir geworden, aber die wirkliche Chance, das Abitur zu machen, war perdü. Beruflich voranzukommen kostete dadurch wesentlich mehr Kraft, wesentlich mehr Energie und die Anstrengungen brachten ein wesentlich magereres Ergebnis. Zudem hatte ich mir die Möglichkeit verbaut, später wirkliche Chancen wahrzunehmen, die sich mit mit Abitur reichlich geboten hätten.

Mein wirklich dringender Rat an Dich: verdirb Dir nicht eines kurzfristigen Erfolges wegen den dauerhaften Erfolg, der sich Dir nur eröffnet, wenn Du die richtige Grundlage hast, und die ist nun einmal die Hochschulreife.

Ich möchte nicht so weit gehen und von Pflicht reden, aber im Prinzip stimme ich mit Wolfgang weiter unten überein: Du hast eine Verpflichtung Dir selbst gegenüber und Deiner eigenen Zukunft.

Gruß Eckard.

Hallo Sven,

  1. Wenn Du eine so „einmalige Chance“ hast, warum nennst Du diese dann nicht einmal in Deinem Artikel konkret beim Namen?
  2. Welche seriöse, grossnamige Firma bietet „einmalige Chancen“ an, für die man nur die Mittlere Reife benötigt? (Der Begriff „einmalige Chance“ beinhaltet für mich eine langfristige/dauerhafte, immer vernünftig finazierte Anstellung.

Das frage ich mich.

Viele Grüsse, Deborah

Mal ne blöde Frage,

woher kannst du beurteilen dass diese Chance nicht einmalig ist und er UNBEDINGT das ABI machen MUSS!! ?

Komm mir jetzt nicht auch mit dem Spruch ich wäre zu jung um dass zu verstehn, denn ich habe in meinen 19 Jahren schon entschieden mehr erlebt als so mancher mit 35.

So wie es für mich aussieht ist es doch so:

Sven hat ein Angebot von einer Computerfirma bekommen, zumindest wäre das das naheliegenste wenn man sich seine VIKA mal ansieht. Gerade die Computerbranche ist eine Branche in der es sehr schnell sehr weit voran gehen kann. Genauso schnell kann es jedoch auch abwärts gehen.

Ich persönlich bin bei solchen „einmaligen Chancen“ auch eher kritisch.

Ich persönlich würde dieser Firma auch sagen dass ich erst das ABI versuchen will, wenn die Mitarbeit soooo wichtig ist kann man das als Nebenjob machen, respektive 2 Jahre abwarten.

Was die Mutter angeht sage ich es relativ hart.

Wenn man sich nicht rechtzeitig von ihr abkapselt kommt man nie los, sie sagt sie habe die ganze Nacht geweint, dies mag stimmen, ich bezweifle auch nicht dass es sie mitnimmt, JEDOCH, wenn man einmal zuhause bleibt deswegen wird sie immer wieder weinen müssen wenn man gehen will und dann kommt man niemals weg.

Ich persönlich finde Sven sollte sich das ganze wirklich GANZ genau überlegen, ob diese einmalige Chance wirklich sooo einmalig ist.

Du Wolfgang könntest dann vielleicht mal darüber nachdenken dass man eventuell in jungen Jahren schon Erwachsener sein kann als erst 20 Jahre später. Den Spruch von wegen seine Mutter sollte ihn verprügeln hättest du echt weglassen können. (ich will nicht deine Kinder sein).

Wie heisst es so schön, Alter schützt vor Torheit nicht.

Mata ne

3 „Gefällt mir“

Klasse Yves !!!

Hi Yves,

nachdem ich es irgendwie nicht so recht glauben konnte, was Wolfgang so von sich gibt, bzw. wie er es von sich gibt, lese ich nun deine Worte und kann nur sagen :
Super !!!
Du hast es auf den Punkt gebracht :smile:)

Greetings,
Vanessa

nunja, ich hasse einfach Menschen die das Gefühl haben dass andere keine Ahnung haben von dem was sie sagen bloss weil sie jünger sind.

(ich bin halb so alt wie meine Mitarbeiter, deshalb ist bei einem alles was ich sage eh falsch (ok ich bin ja auch NUR lehrling), seltsamerweise habe ich dan immer recht *gggg*)

Was mich bei Wolfgang auf die Palme gebracht hatte dass ich einfach antworten musste waren die Sprüche seine Mutter solle ihn verhauen, er habe ja eh keine Ahnung und er MÜSSE das ABI machen.

Ich finde soweit kommt es noch dass man sich Befehle von fremden Leuten anhören muss wenn man einfach bloss nach Ratschlägen fragt.

in der VIKA von Wolfgang steht zwar etwas was ihn für mich zu einem Gott machen sollte (ich liiiiiebe japanisch *g*), aber meine Ehrerbietung hat klare Grenzen.

Mal ne blöde Frage,

woher kannst du beurteilen dass diese Chance nicht einmalig
ist und er UNBEDINGT das ABI machen MUSS!! ?

Weil das der Normalfall ist, und nicht das geringste Anzeichen dafür zu erkennen war, daß hier kein Normalfall vorliege.

Komm mir jetzt nicht auch mit dem Spruch ich wäre zu jung um
dass zu verstehn, denn ich habe in meinen 19 Jahren schon
entschieden mehr erlebt als so mancher mit 35.

Deine Lebenserfahrung kommentiere ich (freundlich) in meiner Antwort auf Deinen anderen Beitrag.

Ich persönlich bin bei solchen „einmaligen Chancen“ auch eher
kritisch.

Na bitte.

kann als erst 20 Jahre später. Den Spruch von wegen seine
Mutter sollte ihn verprügeln hättest du echt weglassen können.

Verschaumlöffeln.

(ich will nicht deine Kinder sein).

Oh, meine Kinder brauchen keine drastischen Erziehungsmaßnahmen, um zum Abitur zu gelangen.

Wie heisst es so schön, Alter schützt vor Torheit, nicht?

Mata ne

Chikai uchi

Ich hab´s euch doch gleich gesagt!

seltsamerweise habe ich dan immer recht *gggg*)

Yves, vielleicht wirst Du mir glauben, daß ich aus den 70er-Jahren noch recht gut weiß, wie das ist, wenn man ein 19-jähriger mit alter Seele ist.

Man sollte sich frühzeitig von den alten Deppen, nach deren Pfeife getanzt wird, abschauen, wie man vielleicht ein junges Genie sein könnte, nach dessen Pfeife getanzt wird. Andernfalls läuft man Gefahr, ein alternder Griesgram zu werden, nach dessen Pfeife nicht getanzt wird, der aber immer wieder säuerlich triumphierend sagen kann: „Seht ihr, ich hab´s euch doch gleich gesagt!“

Ich finde soweit kommt es noch dass man sich Befehle von
fremden Leuten anhören muss wenn man einfach bloss nach
Ratschlägen fragt.

Die Aufforderung, seine Pflicht zu tun, kann kein Befehl sein, weil jemandes Pflicht dessen Pflicht von vorneherein ist. Was z.B. ich dazu sage, ändert am Charakter der Pflicht nichts, kann aber diesen verdeutlichen. Dafür ist eine womöglich andernorts für echte Befehle verwendete Ausdrucksweise zulässig und angezeigt, weil prägnant.

und woher willst du wissen was seine Pflicht ist?
seine Pflichten kennt jeder Mensch für sich immer noch am besten, und nicht andere Menschen die das Gefühl haben anderen Leute ihre eigenen Pflichten die sie eventuell einmal nicht eingehalten haben aufzudrängen

Ob das noch lohnt? Aber ich
antworte mal.

und woher willst du wissen was seine Pflicht ist?

Das habe ich bereits erklärt.

seine Pflichten kennt jeder Mensch für sich immer noch am
besten,

Eine in jedem Wort gewagte Äußerung, fürwahr! Kann im Einzelfall zutreffen – da wird aber dann nichts gefragt.
Junge Menschen müssen z.B. oft an ihre Pflichten erinnert werden; in späteren Lebensphasen kann man es z.B. mit einander widersprechenden Pflichten zu tun bekommen.

und nicht andere Menschen die das Gefühl haben anderen
Leute ihre eigenen Pflichten die sie eventuell einmal nicht
eingehalten haben aufzudrängen

Welche „Menschen“ haben welche eigenen Pflichten („eventuell einmal“) nicht „eingehalten“, die sie anderen „Leuten“ aufdrängen (zu müssen) das Gefühl haben? Möchtest Du jetzt mit mir darüber zanken, wer von uns beiden Abitur hat und wer nicht?

Das ist doch detarame.

es muss nicht zwingend das ABI gewesen sein, ich habe nur das Gefühl dass speziell du irgendwann mal ne Chance verpasst hast und nun das Gefühl hast dass ihm ja nicht dasselbe passieren soll. An sich eine löbliche Einstellung, aber hier ist das falscher Ehrgeiz und seine Pflicht muss es nun noch lange nicht sein.

Egal wie jung er ist.