eigentlich komplett an deiner Frage vorbei…
Hallo Sven,
wenn du richtig viel streß haben willst, dann frag doch mal bei der Fa. an, ob sie dich unterstützen, gleichzeitig mit der begonnen ausbildung/tätigkeit dein abi zu machen:
das müsste es eigentlich bei jeder größeren vhs geben. Wobei ich mir vorstellen könnte, daß das wirklich ziemlich viel wird, da du ja immer zweigleisig fahren würdest. Das soll jetzt keine bevormundung o.ä. werden, sondern wäre nur so ein gedanke.
Ich wünsche dir viel glück! (vor allem mit deiner ma)
Gruß
Daniel
warum die Pflicht dazu, immer alles gemäß einer Qualifikation weiter zu treiben, nur auf das Abitur begründet sei.
Im übrigen müssten dann alle Schüler mit mittlerer Reife zwingend auch Abitur machen, da im Prinzip damit die Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe verbunden ist. Und das kann nicht sinnvoll sein.
Auf den ersten Einwand habe ich schon geantwortet,
Im übrigen müssten dann alle Schüler mit mittlerer Reife
zwingend auch Abitur machen, da im Prinzip damit die
Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe verbunden
ist. Und das kann nicht sinnvoll sein.
Sagte ich „Qualifikation“ (ich mag jetzt selbst grad nicht nachschauen)? Gegebenenfalls bitte ich um Verzeihung für meine ungenaue Ausdrucksweise.
Böswillig kann man das wie Du als „bloß formale Berechtigung“ mißverstehen. Selbstverständlich war „Fähigkeit“ gemeint, also Dürfen plus Können.
Sagte ich „Qualifikation“ (ich mag jetzt selbst grad nicht
nachschauen)? Gegebenenfalls bitte ich um Verzeihung für meine
ungenaue Ausdrucksweise.
Du sagtest: „Du hast dich für die gymnasiale Oberstufe qualifiziert…“
Böswillig kann man das wie Du als „bloß formale Berechtigung“
mißverstehen. Selbstverständlich war „Fähigkeit“ gemeint, also
Dürfen plus Können.
Zum Können kommt aber noch eine gute Portion „Wollen“ (nennt sich heutzutage Motivation) dazu. Wenn die fehlt, fehlt nämlich alsbaldigst das Wichtigste: Der Fleiß und die Begeisterung zum Lernen.
für Leute, die, wie Sven für sich andeutet, schon für die
gymnasiale Oberstufe qualifiziert sind.
Pflicht des Jugendlichen ist es, während der Schulausbildung
einen möglichst guten Schulabschluß zu machen. Pflicht
deshalb, weil es der natürliche Wunsch der Eltern ist, dem
eine auf möglichst gute Förderung gerichtete Pflicht der
Eltern gegenübersteht.
Der Grundgedanke stimmt, nämlich die gebotenen Möglichkeiten nicht zu verplempern.
Wenn ich aber meinen eigenen Lebenslauf begucke (Gumminasium bis Klasse 10, dann Lehre, Barras, Beruf und mit 28 das Abi nebenher), weiß ich in der Rückschau ganz genau, daß ich (und ich war auch erst 16 zu der Zeit) die richtige Entscheidung getroffen habe. Hätte ich die Sek II und das Abi gemacht, wäre es ein Abi mit Ach&Krach&Ehrenrunde geworden, das steht felsenfest. So wurde es eine vorzeitig mit „sehr gut“ abgelegte Gesellenprüfung und mit 28 das Abi mit Notenschnitt 1,6. Wäre ich auf der Schule geblieben, hätte ich das alles nie erreicht … und schon gar nicht mit den Noten. Tschuldigung, wollte nicht angeben. Aber ich meine, hier sollte man ab einem gewissen Alter nicht mehr ziehen, nur noch Wege zeigen. Alles andere endet sehr schnell in Vorwürfen der Kinder an die Eltern „ihr habt mich ja damals nicht …“ (erlebe ich gerade bei einer 62jährigen an die Adresse ihrer 80jährigen Mutter).