Wintertips für Autofahrer

Sorry

Aber es ist doch klar, dass der Schnee irgendwo hin muss. Bin jetzt nicht hundertprozentig sicher, aber dann gehören Radfahrer auf die Straße und Autofahrer müssen aufpassen.

Ich Kann auch nichts machen, wenn in meiner Siedlung dochmal der Schneepflug kommt und mir den Schnee der ganzen Straße vor die Einfahrt räumt.

Meistens ist der Winterdienst schon mit den Hauptstraßen überfordert. Gehwege müssen meistens von den Anwohnern geräumt werden. Extra Winterdienst für Radwege gibt es meistens nicht.

Sieh dir doch Mal Bilder vom Bayerischen Wald an von vor 8? Jahren. Alle Häuser bis Unterkante Fenster eingeschneit, entlang der von Schneefräsen geräumten Straßen 3 Meter Höhe Schneewände, auf jedem Dach Bundeswehr, um den Schnee wegzuraeumen bevor das Dach einstürzt.

Sorry, aber so kann der Winter nun Mal sein. Und als Verkehrsteilnehmer muss man sich drauf einstellen.

LG Manuela

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Hochsauerland hier. Wir wissen, was Schnee ist - und auch was zuviel Schnee ist. Hier gibt’s Schneekippen, du hast es gelesen?

Radschutzstreifen - die rote Markierung auf der Fahrbahn. Kein Radweg!
Und ja, der wird hier üblicherweise auch geschoben, geht dann auf den großen Haufen, auf den man auch die weiße Pest von der Straße schiebt. No offense , aber im Gegensatz zu dir kenne ich die örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten :wink:

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Ich halte nichts von solchen Dingen. Es führt IMHO dazu, dass sich Nutzer immer mehr auf die Elektronik verlassen und weniger nachdenken.

Wäre eher dafür dass man alle 10 Jahre in den Fahrschulen an einem Auffrischungskurs teilnehmen muss. Hauptsächlich um neue Regelungen der letzten Jahre beizubringen, aber auch solche gerne vergessene Details anzusprechen. Ergänzend zwei Praxis-Fahrstunden mit anschließender mündicher Kritik durch den Fahrlehrer. Auch da eher auf Punkte wie rücksichtvolles Parken eingehen. Das Ganze dann aber ohne Prüfung.

Zudem fände ich es gut, wenn die Polizei eine Woche im Jahr auch den Kleinkram sanktioniert. Soll eigentlich nur dazu dienen, dass Autofahrer dadurch animiert werden, sich besser zu informieren und nachzudenken

Um noch einen Tipp zum eigentlichen Thema des OPs beizutragen:

Überlegen ob man das Auto gewohnheitsgemäß ansteuert und sich Freiräumen und langsamer es vorrankommen bei erhöhter Unfallgefahr ggü. dem ÖPNV überhaupt lohnt.

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Servus, sorry, es gibt halt Unterschiede zwischen den Bundesländern. Rote Markierung, was ist das? Halden für die “weiße pest”? Schnee ist doch keine pest!!

Vor allen Siedlungen in meinem Wohnort stehen Schilder “kein Winterdienst". Nur wenn’s zu krass wird kommt Mal der Gemeindearbeiter mit seinem Traktor samt Schneeschild. Gestreut wird in der Regel nicht.

Dagegen im bayerischen Wald kannst du dich darauf verlassen, dass um 5 Uhr pünktlich für die Pendler, die teils 120 km oder mehr zur Arbeit fahren müssen alle Hauptstrassen geräumt sind.

Tja, Deutschland ist nicht gleich Deutschland. Aber Winter kommt hin wo er will.

LG Manuela

Das hier:

Das ist hier sehr ähnlich, die Hauptstraßen sind schnell geräumt bzw werden wegen Schneewehen (die gerne mal die 3 m Höhe überschreiten) gesperrt. Das es dauert bis der Winterdienst auch die Nebenstraßen abfährt und räumt ist auch ganz normal und ok.
Aber, den Schutzstreifen an einer der Hauptstraßen könnte man trotzdem einfach mal nicht mit Schnee zuräumen - 50 cm weiter rechts wären da schon ausreichend :wink:

Und bevor du mich komplett falsch verstehst: der lokale Bauhof macht einen super Job! Die Straße zum Krankenhaus hoch (immerhin lockere 25% Steigung) wird bei Schneefall wirklich regelmäßig geräumt. Die Gehwege & Übergänge an den Hauptstraßen etc räumen sie auch schnell und oft. Nur der eine Kilometer Schutzstreifen an der Hauptstraße wird nicht geräumt (und hier wird tatsächlich auch bei jedem Wetter geradelt, mit dem Rad ist man schneller bei den Supermärkten als mit dem Auto)

Bzgl weiße Pest, ich bin kein großer Fan von Schnee. Ja, ich finde ihn nett anzusehen, aber generell eher überbewertet. Mag auch daran liegen, dass ich dem Skifahren nichts abgewinnen kann :wink: aber jetzt ist es so kalt, da kann ich bald die Schlittschuhe rausholen, yay!

Servus, danke für die Aufklärung :blush:

Ich fahr schon länger nicht mehr Ski. Aber ein schöner sonniger knackig kalter Wintertag mit ein bisschen Schnee ist soviel schöner als monatelanges trübes herbstliches grau.

Lg

In Hamburger Schulen wird gerade der Notstand ausgerufen. Jedenfalls gefühlt.
Unterricht fällt mindestens morgen aus, Kolleginnen fragen sich, ob sie es morgen in die Schule schaffen (wir haben ja nicht frei), Turnhallen werden gesperrt wegen Schneelast…
Vielleicht sehe ich es ja zu leicht, aber ich finde die ca. 30 cm Schnee sehr schön und sehr harmlos. Und habe mit meinen fast 60 Jahren und meinen Gleichgewichtsstörungen auch keine Angst, auszurutschen.
Allerdings soll ja heute Nachmittag oder Abend die Schnee-Apokalypse starten.

Ich verstehe aber, dass der Schnee für manche mühsam ist und dass manche Wege mit dem Auto schwierig bis unmöglich sein können.

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Ich weiß nicht, ob das ein typisch deutsches Thema ist, aber wir neigen ein bisschen dazu, das Funktionieren von Behörden, Verkehrs- und Energieinfrastrukturen wie selbstverständlich zu erwarten und bspw. gewisse Wetterereignisse als Lappalien abzutun. Ich erinnere mich noch gut daran, wie seinerzeit hier im Forum über die Maßnahmen im Zusammenhang mit den Hurrikan Katrina diskutiert wurde. Teilweise konnte man den Eindruck gewinnen, dass einige ernsthaft meinten, die deutschen Behörden wären mit so einem Ereignis problemlos klargekommen.

Dass beim Schutz der Bevölkerung, bei der Beseitigung der Schäden und dem Umgang mit Menschen Fehler gemacht wurden, steht außer Frage, aber die Vorstellung, wir hätten die Bundeswehr bei einem solchen Vorfall einmal durchkärchern lassen und zwei Wochen später wäre alles wie am Schnürchen gelaufen, ist ein Irrglaube.

Ähnlich verläuft die Diskussion in Bezug auf den Stromausfall in Berlin. Dass die Stromleitungen ungünstig verlegt waren, stellt wohl niemand in Frage, aber zu glauben, dass man hätte innerhalb von 24 Stunden zumindest die Versorgung aller Wohnungen und Krankenhäuser hätte bewerkstelligen müssen, ist schon heftig. Es ist ja nun nicht so, dass alle Wohngebäude irgendwo einen Anschluss für einen Generator hätten, den man da einfach nur anstöpseln muss, damit die Sache wieder läuft.

Worauf ich hinaus will: 30 Zentimeter Schnee in so kurzer Zeit auf relativ großer Fläche sind kein Pappenstiel und das gilt auch für Regionen bspw. in den USA, die solche Schneefälle durchaus häufiger erleben. Vor zwei Wochen gab es im Osten/Nordosten 10-30 Zentimeter Schnee, die dort auch zu reichlich Behinderungen führten. Das Zeug muss man halt erst einmal irgendwo hinräumen, wenn es auf der Straße, auf Flugplätzen und Bahnschienen herumliegt.

Gruß
C.

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Was die extrem hohe Anspruchshaltung gegenüber Behörden angeht, bin ich bei dir. Und genau darum findet morgen sicher auch kein Unterricht statt. Denn wenn ein Kind auf dem Schulhof sich einen Finger bricht oder ein Vater mit Sohn im Auto im Schnee stecken bleibt, ist die Schulbehörde oder der Hamburger Senat schuld.

Und diese amtlichen Warnungen erzeugen dann bei manchen Menschen sie Vorstellung großer Gefahr.

Ich denke, dass die meisten Kinder, die bei uns zu 80 Prozent fußläufig wohnen, problemlos morgen zur Schule gehen könnten.
Aber ich gönne ihnen auch den freien Tag!

Ich vermute, dass Menschen in St. Perersburg sich totlacgen würden. Aber zugegeben: In einer Stadt, die fast nie Schnee hat, sind Dinge natürlich auch nicht eingespielt

U-Bahn und S-Bahnen fahren übrigens seit Beginn der 6 Schneetage perfekt regelmäßig.

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Hm… hab grade mal KI gefragt - meine Batterie dürfte 500-600 kg wiegen, und ausbauen darf ich die auch auf gar keinen Fall selbst :wink:

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Servus, ich habe auch keine e-auto Batterie gemeint, sondern die schlichte Autobatterie, die du meistens bis auf wenige Modelle vorne im Motorraum findest. Die, an der du Startkabel anschließen kannst. Die, mit der du den Motor starten kannst, die, die du mit einem kleinen Ladegerät aufladen kannst wenn sie schwaechelt, weil’s kalt ist oder du vergessen hast, das Licht auszuschalten.

Die wiegt wenn’s hochkommt 5 Kilo, ist mit 4 schrauben im kfz befestigt.

Die zwei Anschlüsse (+ und -) kann man mit dem Schraubendreher abmachen. Nicht schlecht wenn man Mal 4 Wochen in Urlaub fliegt und verhindern will dass die vielen neuen Verbraucher heutzutage die Batterie inzwischen leersaugen.

Übrigens auch super Diebstahlsicherung. Mein Auto hab ich immer vier Wochen auf einer öffentlichen Straße in Flughafennähe stehen. Welcher Dieb kommt auf die Idee, erstmal die Batterie wieder anschließen zu müssen?

LG manu

Ich bin in HH aufgewachsen, habe bis 30 dort gelebt. Es gab nie irgendwelche Hysterien wie heute und es gab viel mehr Schnee. Weiss noch, wie wir in den Harburger Bergen oder im Volkspark fast jedes Jahr gerodelt sind, es gab sogar einen kleinen Skilift in den Harburger Bergen. Oder das Creeken in Blankenese, das geht nur noch alle paar Jahre inzwischen.

Ein einziges Jahr habe ich wirklich als extrem in Erinnerung, das muss so etwa Mitte/Ende der 70er gewesen sein.Aber auch da hat man sich gut angepasst und über den Schnee mehr gefreut als gejammert.Schulfrei hatten wir jedenfalls nicht.

Hie jetzt in den Alpen gibt es regelmäßiger erheblich größere Mengen Schnee, als HH sich nur vorstellen kann und alles funktioniert normal.

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Meine wiegt 16-21 kg - die werde ich ganz sicher drin lassen.

Die meines Motorrads habe ich über den Winter natürlich auch immer ausgebaut und in den Keller gestellt, damit sie sich nicht tief entlädt - zu Weihnachten bekam sie dann eine Ladung geschenkt. Aber bei der Autobatterie wäre mir das in 1000 kalten Winter nicht eingefallen, mir diese Arbeit zu machen.

Servus, ausbauen war ja auch die Ausnahme. Wir hatten ja nicht jeden Winter längere Zeit unter - 20 Grad.

Aber die Styroporverkleidung war bei meiner Verwandtschaft Standard.

Lg

Eine Styroporverkleidung hat bei den neueren Verbrennermotoren Motoren Motorraum aber überhaupt keinen Platz :woman_shrugging:t3: das hat vor 20 oder 30 Jahren noch funktioniert, aber jetzt nicht mehr

Hm ja, weiß ich nicht, ob die Leute so denken oder ob die Senatoren im Senat so denken oder die Leute in der Schulbehörde. Ich kenne die Gründe für die Schulschließungen nicht bzw. dafür, dass die Eltern entscheiden dürfen, ob die Kinder gehen oder nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass da auch die Rutschgefahr eine Rolle gespielt hat oder auch das Risiko herabstürzender Äste oder umstürzender Bäume.

Ich habe die Wetterlagen in Hamburg nun auch nicht so im Blick, aber 30 Zentimeter Schnee bei Windböen um 50 km/h gab es zumindest hier in den letzten 30, 40 Jahren nicht mehr. Ich kann mich aber sehr wohl daran erinnern, dass es Anfang der 80er ein paar Tage gab, an denen es so glatt war, dass es den Eltern anheimgestellt wurde, ob sie die Kinder gehen lassen oder nicht.

Der langen Rede kurzer Sinn: es handelt sich schon um eine außergewöhnliche Wetterlage, die durchaus Gefahren birgt. Ich würde das nicht unterschätzen und halte es grundsätzlich für richtig, dass die Schulpflicht für den einen Tag „aufgehoben“ wird.

Gruß
C.

Ach danke, endlich schreibt es mal jemand. Mir juckte es die ganze Zeit schon in den Fingern, ein Foto des Motorraums meines Autos hochzuladen und zu fragen, wo ich da ein Paket Butter, geschweige denn eine Styroporverkleidung unterbringen soll.

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Nun, mein Auto ist zugegebenermaßen Baujahr 2010 und die Batterie steckt in einem Kunststoffgehäuse. Aber selbst da wäre Platz für dünne Styropor-”Scheiben".

Aber an meinem jetzigen Wohnort (seit 18 Jahren) wird’s nicht so kalt. Die -8 Grad die letzten Nächte sind absolute Ausnahme und rechtfertigen die Mühe nicht.

Lg

Du meinst Starterbatterien. Und so komisch es klingt, sowas haben auch noch BEV (E-Autos).

So wenige Modelle sind das gar nicht. Gerade bei Autos mit großen, schweren Motoren sind sich hinten eingebaut, um das Gewicht besser zu verteilen. Und bei vielen Transportern sind sie unter den Sitzen oder im Fußraum verbaut.

Übliche Akkus liegen eher bei 10 Kilo und deutlich darüber, wenn man nicht gerade einen Japaner oder Italiener mit sehr kleinem Motor hat.

bei den meisten Autos mit genau 1 Schraube (mehr Schrauben kosten bei der Herstellung einfach mehr Zeit und damit mehr Geld)

Maulschlüssel oder ein ähnliches Sechskantwerkzeug wird bei fast allen Fahrzeugen zum Lösen der Klemmen benötigt. Es gab man Franzosen mit „Klemmverschluss“ und bei Krad reicht ein Schraubendreher.

In modernen Fahrzeugen (aus den letzten 25 Jahren) verhindern Energiemanagementsysteme hohe Stromverbräuche. Solche Autos kann man viele Wochen - selbst im Winter - stehen lassen, ohne dass sie die Starterbatterie wahrnehmbar entladen.

Ich konnte mir das Klugscheißen bei so vielen Falschaussagen einfach nicht verkleiden.

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In Hamburg jetzt Hamsterkäufe in einem Edeka (weil wir 6 Wochen eingeschlossen sein werden?) und im Hafen tritt der Krisenstab zusammen und erklärt, das Streusalz werde jetzt aufgefüllt.
Das Abendblatt berichtet, eine Austauschschülerin erlebe wegem dem Schnee eine entsetzliche Odysseé.

Draußen kein Schneefall, herrliches Winterwetter. Ok, ich gebe zu, schwach windig.
Ich warte immer noch auf sie Apokalypse. Bitte sagt Bescheid, falls ihr was mitkriegt.