Das ist ja so eine Sache. Wenn ich das jemand erzähle (tu ich
wohl, wenn ich „vertrauen“ gefunden habe), dann ändert das ja
nichts an meinem Denken.
Im Gegenteil. Prinzipiell gebe ich demjenigen dann ja eine
„Anleitung zum Übers Ohr Hauen“ in die Hand.
Erzähls doch schon bevor du vertraust. dann kannste dich auch ohen verletzt zu werden distanzieren, wenn einer trotsdem so dreist ist dich um Hilfe zu bitten.
Ist aber auch nicht gerade so, das hier Pausenlos das Telefon
klingelt, weil irgendjemand irgendwas will (Außer irgend
welche Versicherungsvertreter *g*)
Na OK, dann scheint das Problem ja weniger ein ausnutzen durch andere zu sein, als dass du das Gefühl hast ausgenutzt zu werden, unbegründeterweise?
Prinzipiell helfe ich ja auch gerne. Aber wenn das ganze dann
zu Einseitig wird, blocke ich halt schon mal ab.
Nur wodurch wir es einseitig? Weil du selbst nicht nach Hilfe fragst, dann ist das abblocken nicht die richtige Lösung, da könnten ja die anderen nichts für. Wenn du aber slebst auch gefragt hats und es einseitig wird, nun dan waren es die falschn Leute, dann ist abblocken richtig.
Ich weiß nicht, ob meine Einstellung falsch ist, aber ich
finde, das jede Leistung meinerseits mit einer Leistung
„dererseits“ gekontert werden sollte um einen vernünftigen
Ausgleich zu schaffen.
Also wenn ich etwas tue, ist der andere dran mit einem
Gefallen. Oder derjenige lädt mich zum Dank zum Essen ein oder
so.
es ist deine Einstellung, falsch und richtig gibt es nicht. Nur wichtig ist, dass du sie kommunizierst. Also wenn jemand anderes die Einstellung hat es ist selbstverständlich ohne Gegenleistung zu helfen, wird der das sonst nicht machen. Wenn der aber weiß, dass du ein Dankeschön erwartest hat er die Chance sich darauf einzustellen und sich dir gegenüber richtig zu verhalten.
Sicher etwas selbstsüchtig, aber dann hat man halt nicht so
das Gefühl einfach nur „ausgenutzt“ zu werden.
Quatsch nicht selbstsüchtig, is in Ordnung die Einstellung.
Aufgrund meines „Einzelgänger-Lebens“ bin ich natürlich auch
auf dieses eingestellt. Ist eigentlich auch selten, das ich
Hilfe brauche. Das sind ja nur Sachen, wo man sich entweder
selber nicht auskennt oder aufgrund der Gegebenheiten keine
Möglichkeiten hat (also wenn man ein großes Auto braucht oder
so was). Das kommt ja selten vor.
Ich kann ja keine Situationen erschaffen nur um mein
Bekanntenkreis „zu prüfen“.
Klar kannst du. Traust du dich nur nicht, weil du halt nicht unehrlich sein willst. Aber im Endeffekt wärs ja besser für die Bekanntschaften. Gibt doch bestimmt genug Situationen, die du auch allein schaffen könntest, aber wos schön wäre etwas Hilfe zu bekommen. Könntest z.B. dein Zimmer streichen und nach Hilfe fragen, oder ob jemand mal ein Buch zur Bibliothek mitnehmen kann, weil du grad nicht hinkommst etc. Ich glaub halt es würde deinem Vertrauen in andere gut tun, wenn du siehst dass es auch Menschen gibt, die dir selbstverständlich helfen ohne eine Gegenleistung zu erwarten. kannst ja trotsdem irgendwann eine anbieten wegen des Gleichgewichts. Aber lass dir doch erstmal 2 mal einfach so helfen oder so. Quasi als Eigentherapie, nur Mut, es hilft.
Es ist ja auch nicht nur die Sache mit dem Ausnutzen.
Es ist einfach kein Vertrauen mehr da.
Ja dass sehe ich. Also du musst unbedingt das Vertrauen langsam aufbauen, sonst wird das mit den Freundschaften aufgrund deines Misstrauens eh nichts. Was ich oben vorschlage wäre eine Methode dazu. Ein anderer möglicher Weg, hatte ich auch schon vorgeschlagen, such dir Freunde übers Internet. Also am besten fängst du erstmal an Leute aus irgendwelchen anderen Städten kennenzulernen, mit denen kannste dann chatten oder so. Weil da brauchst du ja keine Angst haben, dass sie dich ausnutzen, geht ja auf die Entfernung schlecht. Und falls doch, breche den Kontakt ab oder spreche es besser an. So siebste dir en paar gute Leute raus, die dein Vertrauen wieder aufbaun. Und wenns da klappt, haste genug Rückhalt, Kraft und Vertrauen ums im echten Leben wieder zu versuchen.
Die Vergangenheit hat mir ja oft gezeigt, das dir vorneherum
nett ins Gesicht gelächelt wird und hintenrum wird über dich
gelästert.
Ohje. Hm ab wann fängt lästern an, ab wann redet mensch nur mit anderen Leuten über jemanden. Da du so misstrauisch bist, weiß ich nicht bei dir einzustufen was der Fall ist. Weil zu nem gewissen grad ist mit Freunden über Freunden zu reden und auch nicht nur über deren possitive Eigenschafften ja normal, da musste dich besser dran gewöhnen. Oder du suchst dir halt einzelne Freunde, mit denen du keinen weiteren Bekanntenkreis hast, da brauchst du diese Angst nicht so zu haben.
Wenn Leute aber echt hinterhältig sind, dann lohnt es sich nicht sich mit diesen anzugeben, gibt auch andere.
Dem möchte ich schon aus dem Weg gehen.
Ja sicher, aber indem du dich zurückziehst schaffs du es nicht aus dem Loch zu kommen. Dann haste nur dass Gefühl dir gehts schon OK, du kannst halt nicht verletzt werden, aber es wird dir immer ein bisschen was fehlen. Du musst echte Freundschaften aufbauen, das ist echt der einzige Weg ans Tageslicht 
Ich sprech da aus eigenen Erfahrungen.
Sollen sie hinter mit lästern. Aber wenn du dann von einem
anderen hörst, das „dein Kumpel“ schlecht über dich redet,
dann ist das schon etwas härter.
Ja das sollteste dann mit dem jeweiligen Kumpel besprechen, nur so kannste rausfinden, wie übel es war.
Kommt ja so alles zusammen und ist ja auch nichts, was „mal
einmal“ und „kürzlich“ passiert ist. Das zieht sich ja über
das ganze Leben hinweg und scheint so langsam „Früchte“ zu
werfen.
Hey, ja dass merkt mensch. Du scheinst ich nenns mal verbittert geworden zu sein durch deine Erfahrungen. Das geht nicht von jetzt auf nachher weg. Aber der eeinzige Weg da raus sind gute Erfahrungen und die musste, je nahcdem wieviel Kraft du hast eben suchen gehn. Und alles was dir nicht gut tut, wirste möglichst auch los. Ist kein leichter Weg, aber du musst eigentlich nur losgehn. Das kann niemand für dich machen. Irgendwann läuft sichs dann wie von alleine.
Such was dir gut tut, meide was dir nicht gut tut. Dann wirds nach und nach immer besser. Und vor allem akzeptiere dich so wie du bist und such dir Leute, die das auch tun 
Gruß
Andreas
Grüsse,regentropfen