Ärzte arbeiten öfter interdisziplinär als Psychologen und lehnen sich daher gern weiter aus dem Fenster, was Kollateralschäden betrifft. Du wirst also eher beim ärztlichen Psychotherapeuten eine Analyse bekomme, wenn er dich ggf. zur Medikation beim Psychiater abkippen kann. Psychologen haben kaum die Möglichkeit ihre Therapien kontinuierlich fortzusetzen, können also nicht ergebnisoffen interagieren. Dadurch bietet sich Halt und Stabilität als zwingendes Therapieziel an, um die Kassenzulassung aufrechtzuerhalten. Stationär ist sowieso alles anders. Aber wenn es nicht um Laborbedingungen sondern um Alltag geht, hat sich das bislang so bewährt. Das ist mein Konsumentenwissen nach mehreren Jahrzehnten.