hallo seidenperle,
Ich habe gerade erst mit Yoga angefangen und vorher jahrelang
keinerlei Sport gemacht. Ich glaube, ich bleibe jetzt erstmal
dabei. Ich weiß zumindest schon, dass es mir gefällt als das
Autogene Training (schon zwei Kurse absolviert).
im vergleich zum autogenen training kann ich das sehr gut verstehen. die frage ist halt auch, was du mit dem sport bezweckst…sport würde ich übrigens keines von beidem WIRKLICH nennen, sport ist für mich sowas wie fussball, 100m lauf etc. aber yoga, kampfkünste oder auch langstrecken-irgendwas (laufen, etc.) ist mehr - oder was anderes. ich vermute, du suchst eher (auch) das andere…
Ja, ich glaube, die Lehrerin nannte es Hatha. Es beginnt mit
einer Entspannungsübung in Rückenlage (und endet auch damit)
und geht dann in die gymnastischen Übungen über.
ja, genau. nur dass die gymnastischen übungen genau wie oben beim sport eben nicht nur das sind sondern mehr…bzw. etwas anderes.
warum ich so darauf herumreite…wie schnell bzw. körperlich anstrengend machst du denn die übungen? ist deine einstellung zu den übungen mehr ehrgeizig (a la: heute müssen beim skorpion die beine kerzengerade zur decke zeigen…) oder nimmst du das was dir dein körper geben kann und beobachtest das nur - möglichst wertungsfrei…
das bis ans limit gehen wollen ist auch mein problem bei derlei, daher diese fragen.
Geübt habe ich bisher zu unterschiedlichen Zeiten - habe
gerade Ferien ;o) - mal mittags um 14 Uhr, mal abends um 19
Uhr. Ergebnis war aber beim Einschlafen dasselbe.
Ich ziehe immer weitgehend das gleiche Programm durch, das wir
im Kurs gelernt haben.
was ich gut finde: immer das gleiche (so lange es für dich kein problem wird).
du übst doch so 20 mins wenn ich mich richtig erinnere?
mein vorschlag: übe morgens gleich nach dem aufstehen, notfalls stehst du 20 mins früher auf.
weiterer vorschlag zur variation: mach zu anfang und ende nach und vor dem toten mann den sonnengruss ganz langsam. wenn du feinstaub aufwirbelst bist du noch zu schnell
mach dazwischen zwei oder vier übungen die sich jeweils entsprechen (zb. übung mit beugung nach vorne und übung mit beugung nach hinten, zb. pflug und besagter skorpion).
vielleicht ziehst du ja auch das 1.5h-vhs-programm in 20 mins durch…ich könnte das verstehen, aber es hilft dir nur, wenn du yoga nur als sport betrachtest. und vermutlich kann es den effekt haben, der dich stört.
Mich erschreckt dieses Herzklopfen jetzt auch nicht unbedingt,
denn ich war es lange gewöhnt. Seit längerer Zeit nehme ich
aber schon Betablocker und es war sehr viel besser geworden.
Deshalb habe ich es auch sofort zur Kenntnis genommen, als es
wieder schlechter wurde, denn es gab eigentlich keinen Grund -
bis auf das Yoga.
natürlich kenne ich die details nicht (bin auch kein mediziner). aber ich hätte dir nicht geantwortet, wenn ich mir nicht auch wie du vorstellen könnte, dass deine übungen verantwortlich sind.
Ich erinnere mich, dass unsere Lehrerin z.B. sagte, den
Schulterstand könne man auch direkt vor dem Schlafengehen
machen. Also nehme ich an, andere Übungen sollte man nicht?
wie gesagt, ich bin kein fachmann, aber auch ich habe dies verschiedentlich gelesen, dass es übungen hat, die man nicht abends machen soll…
Oder sowieso nicht, wenn man schon mit einer Überfunktion
lebt?
ja, auch das. für diese frage bräuchtest du einen fachmann für yoga o.ä. und selbst dann ist dies meist ein erfahrungswissen als ein wirklich (natur-)wissenschaftliches; sprich: bei dir kann es anders sein…
deinen vhs- unterricht hattest du vermutlich doch auch abends - oder? du hast bisher nicht davon berichtet, dass das einschlafen auch da schon ein problem war…daher meine fragen WIE du die übung machst und mit welcher einstellung…
hth,
stefan