Hallo
Wie funktioniert eigentlich die Qualifkation für so ein Tournier ? Kann da einfach mal jedes Land, das Interesse hat sich melden ? Aber bei fast 200 Ländern gäbe das ja vermutlich sehr viele Qualifikationsspiele, bis man auf 32 ist. So viel ich weis, ist das Heimatland direkt dabei…
Moin,
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Es kann jedes Land teilnehmen, das FIFA-Mitglied ist. Es muss nicht unbedingt ein souverändes Land sein (z.B. Faröer-Inseln).
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Ja, es gibt sehr viele Qualifikationsspiele. Daher dauert das ja auch zwei Jahre.
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Ja, das Heimatland ist direkt dabei (oder - siehe 2002 mit Südkorea und Japan - die Heimatländer). Der Weltmeister ist übrigens seit 2002 nicht mehr direkt dabei (Brasilien musste sich für 2006 auch qualifizieren).
Ciao
Ralf Henrichs
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Jedes FIFA (für EM UEFA) Mitglied ist berechtigt sich zu qualifizieren.
So sah die Qualifikation für die WM 2006 aus (Auszug aus Wikipedia):
Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Jahre 2006 dauerte vom 6. September 2003 bis zum 16. November 2005. 197 von 204 Verbänden waren in die WM-Qualifikation gestartet, nur 31 Mannschaften blieben schließlich übrig. Erstmals war der amtierende Weltmeister (in diesem Fall Brasilien) nicht automatisch für die Endrunde qualifiziert. Deutschland hingegen war als Gastgeber gesetzt und komplettierte das Feld der Endrundenteilnehmer.
In sechs Zonen wurden die 31 Teilnehmer (zuzüglich des direkt qualifizierten Gastgebers) folgendermaßen ermittelt:
Europa hatte bei der Weltmeisterschaft dreizehn Startplätze, hinzu kam der Gastgeber Deutschland. Die Sieger der acht Qualifikationsgruppen und die beiden besten Gruppenzweiten konnten sich direkt für die WM in Deutschland qualifizieren. Nach Abschluss der Gruppenspiele hatten sich erstmals die Ukraine, sowie die Niederlande, Portugal, Italien, England, Polen, Kroatien, Serbien und Montenegro, Schweden und Frankreich qualifiziert. Die sechs übrig gebliebenen Gruppenzweiten trugen am 12./16. November 2005 in Hin- und Rückspielen („Play-off-Spielen“) die Entscheidung um die drei restlichen europäischen Vertreter aus. Die WM-Teilnahme erkämpften sich die Schweiz, Spanien und Tschechien.
Südamerika hatte vier direkte Startplätze. Zehn Mannschaften spielen jeweils gegeneinander mit Hin- und Rückrunde, die besten vier waren direkt für die WM qualifiziert. Der Fünfte hatte die Chance, in zwei Ausscheidungsspielen gegen den Sieger aus Ozeanien ebenfalls noch den Sprung in die Endrunde zu schaffen. Qualifiziert sind, wie vier Jahre zuvor, Brasilien, Argentinien, Ecuador und Paraguay. Uruguay konnte sich dieses Mal in der Relegation nicht gegen Australien durchsetzen und verpasste dadurch die Reise zur WM.
Der Fußballverband Nord- und Mittelamerikas und der Karibik, der CONCACAF, hatte drei direkte Startplätze. Die Qualifikation war dort in drei Phasen unterteilt. Aus der ersten Runde hatten sich zwölf Teilnehmer für die zweite Runde qualifiziert. Danach wurde in drei Vierergruppen weitergespielt. Der jeweils Letzte schied aus, die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe rückten in die dritte Runde auf. Diese sechs Mannschaften (USA, Panama, Costa Rica, Guatemala, Mexiko, Trinidad und Tobago) spielten vom 9. Februar bis 12. Oktober 2005 in einer Gruppe jeweils gegeneinander mit Hin- und Rückspiel. Die drei Besten (USA, Mexiko und Costa Rica) durften sich letztlich auf die WM-Endrunde freuen. Der Vierte Trinidad und Tobago konnte sich noch in einem Hin- und Rückspielduell („Play-off-Duell“) gegen Bahrain, den Fünften aus Asien, qualifizieren.
Die Afrika-Zone umfasste 52 Mitglieder, die sich bis auf Dschibuti alle für die Vorrunde angemeldet hatten. Die fünf afrikanischen Teilnehmer am FIFA-Weltpokal Korea/Japan 2002 (Kamerun, Nigeria, Südafrika, Senegal und Tunesien), sowie die vier afrikanischen Mannschaften, die in der FIFA-Weltrangliste vom 25. Juni 2003 am besten platziert waren (Marokko, Ägypten, Elfenbeinküste und DR Kongo), stießen direkt in die zweite Runde vor. Die übrigen 42 Mannschaften wurden einander zugelost, die 21 Sieger aus Hin- und Rückspiel stießen ebenfalls in die zweite Runde vor. Die 30 Mannschaften der zweiten Runde waren in fünf Sechsergruppen aufgeteilt, deren Gruppensieger sich für die WM qualifizieren konnten. Zuerst schafften das die Mannschaften von Togo, Ghana, der Elfenbeinküste und Angola. Am 8. Oktober 2005 hatte sich die Mannschaft aus Tunesien mit einem 2:2 gegen Marokko ebenfalls den Gruppensieg gesichert und zum vierten Mal für eine WM-Teilnahme qualifiziert.
Asien spielte mit insgesamt 32 Mannschaften, die in acht Gruppen aufgeteilt waren. Sieben der 32 Mannschaften mussten sich zuvor noch gegen sieben andere Teams in Hin- und Rückspiel für die 2. Runde qualifizieren. Die acht Gruppensieger erreichten die dritte Runde (9. Februar bis 17. August 2005), die in zwei Vierergruppen ausgetragen wurde. Der Erste (Japan und Saudi-Arabien) und der Zweite (Südkorea und Iran) dieser beiden Gruppen konnten sich direkt qualifizieren. Die beiden Dritten (Usbekistan und Bahrain) spielten gegeneinander, der Sieger trug anschließend zwei Finalspiele gegen den Vierten aus CONCACAF um die Teilnahme an der Endrunde aus. Am 3. September 2005 gewann Usbekistan gegen Bahrain das Hinspiel 1:0. Jedoch wurde das Spiel aufgrund einer Regelverletzung des Schiedsrichters von der FIFA neu angesetzt. Das Hinspiel wurde am 8. Oktober in Taschkent wiederholt. Beide Mannschaften trennten sich mit 1:1. Das ursprünglich für Mittwoch, 7. September 2005 angesetzte Rückspiel in Bahrains Hauptstadt Manama wurde abgesetzt und fand stattdessen am 12. Oktober statt. Durch ein 0:0 qualifizierte sich Bahrain aufgrund der Auswärtstore-Regel für das „Playoff“-Spiel gegen den CONCACAF-Vierten Trinidad und Tobago. Sie konnten sich jedoch nicht gegen die karibische Mannschaft durchsetzen und blieben zu Hause.
Ozeanien hatte keinen direkten Startplatz und es hätte sein können, dass keine Mannschaft von den Ländern rund um den „fünften Kontinent“ an der WM teilnimmt. Sechs Mannschaften blieben nach der ersten Runde übrig. Diese spielten eine einfache Jeder-gegen-Jeden-Runde. Der Erst- und Zweitplatzierte (Australien und die Salomonen) trafen am 3. September und 6. September 2005 im „Play-off“ (Hin- und Rückspiel) gegeneinander. Australien setzte sich durch und traf auf den Fünften aus Südamerika, Uruguay (ebenfalls in Hin- und Rückspiel). Das erste Spiel gewann Uruguay mit 1:0, das Rückspiel endete nach Verlängerung ebenfalls 1:0, allerdings für Australien. Im anschließenden Elfmeterschießen konnte sich Australien mit 4:2 durchsetzen und nahm nach 32 Jahren zum zweiten Mal an einer WM teil.
gruß
Raoul
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Griechen
… und die aktuellen Europameister dürfen noch nicht mal mehr an der Quali teilnehmen…
… und die aktuellen Europameister dürfen noch nicht mal mehr
an der Quali teilnehmen…
was aber andere Ursachen hat. Der griechische Fussballverband weigert sich nämlich Richtlinien der FIFA umzusetzen.
gruß