Wo bleibt der DGB wg. Afghanistan

Hallo an Euch,

die älteren unter uns wissen, je nach Richtung, wie bisher der DGB mit seinen Unterabteilungen jedesmal unter nicht SPD geführten Regierungen Friedensmärsche und harsche Kritik geäussert hat, wenn irgend wann Deutsche die USA unterstützt haben. Damit wir uns richtig verstehen, wenn die Russen irgendwo einmarschiert sind, hat der DGB früher auch geschwiegen, auch die Jusos und die Grünen. Man hat gegen die USA gemeinsam demonstriert, protestiert unn Steine geworfen.

Nun plötzlich hören wir vom DGB nichts, von der SPD ist kein Widerspruch zu erwarten udn die Grünen überlegen sich, zu welchem TZarif sie vielleicht an ihre Grundwerte sich erinnern dürfen.

Zum besseren Verständnis, ich sass in Funktionen einer Partei mit dem C und fast 15 Jahre in Orts-,Kreis-, und Bezirksvorstandsämtern von Gewerkschaften und auf Bezirksbene als Vertreter der C-Partei im Vorstand.

Wie glaubwürdig sind unsere Parteien, Organisationen, Gewerkschaften, wenn nur demonstriert oder protestiert wird, wenn die SPD nicht regiert ? Da hier mit Sicherheit einige Gewerkschaftler posten, eine Frage an Euch, wie lange wollt ihr diese verlogenen Politik noch mitmachen und Schweigen mit euren Mitgliedsbeiträgen finanzieren ?

Grüsse Günter

Hallo Günter,

eine berechtigte Frage? Aber sei ehrlich, die wären schon auf der Straße bei der vorherigen Regierung.

B2

Hallo an Euch,

die älteren unter uns wissen, je nach Richtung, wie bisher der
DGB mit seinen Unterabteilungen jedesmal unter nicht SPD
geführten Regierungen Friedensmärsche und harsche Kritik
geäussert hat, wenn irgend wann Deutsche die USA unterstützt
haben. Damit wir uns richtig verstehen, wenn die Russen
irgendwo einmarschiert sind, hat der DGB früher auch
geschwiegen, auch die Jusos und die Grünen. Man hat gegen die
USA gemeinsam demonstriert, protestiert unn Steine geworfen.

Hallo Guenter (habe kein u mit Strichen auf der Tastatur),

ich war lange Jahre in der CDA und bin immer noch in der IG BCE. Ich weiss wie uebel das Postengeschachere im DGB ist. Als CDAler hast du da keine Chance (wollt ich auch nicht). Aber was bleibt uns ? Die Gewerkschaft ist nun mal die einzige Interessenvertretung von Arbeitnehmern, auch wenn sie mich oft anko…
Die Unterstuetzung der SPD seitens des DGB ist eine Unverschaehmtheit. Da werden Mitgliedsbeitraege zur Wahlkampfunterstuetzung ausgegeben.
Aber die Einheitsgewerkschaft hat sich mE dennoch bewaehrt (siehe z.B. Frankreich als Vergleich).
Zu Afghanistan: Ich finde die Gewerkschaften sollten sich AUSSCHLIESSLICH mit Arbeitnehmerfragen beschaeftigen, denn deshalb bin ich dort Mitglied. Wenn ich demonstrien will, gehe ich zur PDS (oder frueher zu den Gruenen), aber das moechte ich nicht, denn momentan ist die Aussenpolitik der Regierung mE richtig und wird (noch) von der Mehrheit der Bevoelkerung unterstuetzt.

Gruss, Joe

hallo Jörg,

…, denn momentan ist die Aussenpolitik der Regierung
mE richtig und wird (noch) von der Mehrheit der Bevoelkerung
unterstuetzt.

Noch, doch bald könnte sich das rapide ändern. auch Deine Meinung: eine Umfage in den USA hat ergeben, dass 54 % der Bevölkerung für den Einsatz der Atombombe in Afghanistan sind.
Ich hoffe doch schwer, dass Du vollkommen dagegen bist!
Grüße
Raimund

Hallo Joe, daann weisst Du ja wo es lang geht. Ich war in der CDA im Kreisvorstand und in der ÖTV im bezirksvorstand. Unsere Vorbilder waren Hans Katzer und in der ÖTV Kluncker. Beide kannte ich persönlich. Meine Kritik und Frage geht ja dahin, wo jetzt der DGB bleibt, wenn Schröder zum Kriegseintritt aufruft und wie es sich denn verhält, dass man stets - ich war kein grosser Freund von Kohl - seinerzeit wegen jeder nur annähernd vermeintlichen Haltung zu Gunsten der USA auch von DGB auf die Strasse ging.

Grüsse Günter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Jörg,

recht hast du.

B2

Hallo Günter,

es ist sicher nicht so, das der DGB in allen seinen Gliederungen schweigt. Es gibt sicher viele Kreisvorstände, Ortkartellvorstände und Regionalkonferenzen die sich eindeutig ausgesprochen haben. Es werden auch eine Menge Aktionen durchgeführt.
Dennoch gebe ich Dir Recht. Vom Bundesvorstand gibt es nichts. Ist auch für mich ziemlich entäuschend. Es wird den Einzelgewerkschaften überlassen und der Dachverband hält sich raus. Und dieser Kanzeler versucht auch noch den Funktionären den Mund zu verbieten. Da fehlt mir auch der Aufschrei des DGB.

Ich habe den Kollegen/innen natürlich auch schon geschrieben und sie aufgefordert sich endlich zu äußern.
Mach das doch auch. Wenn sich viele Menschen äußern zeigt das mit Sicherheit Wirkung.

Mit Grüßen
Michael

die älteren unter uns wissen, je nach Richtung, wie bisher der
DGB mit seinen Unterabteilungen jedesmal unter nicht SPD
geführten Regierungen Friedensmärsche und harsche Kritik
geäussert hat, wenn irgend wann Deutsche die USA unterstützt
haben. Damit wir uns richtig verstehen, wenn die Russen
irgendwo einmarschiert sind, hat der DGB früher auch
geschwiegen, auch die Jusos und die Grünen. Man hat gegen die
USA gemeinsam demonstriert, protestiert unn Steine geworfen.

Nun plötzlich hören wir vom DGB nichts, von der SPD ist kein
Widerspruch zu erwarten udn die Grünen überlegen sich, zu
welchem TZarif sie vielleicht an ihre Grundwerte sich erinnern
dürfen.

Zum besseren Verständnis, ich sass in Funktionen einer Partei
mit dem C und fast 15 Jahre in Orts-,Kreis-, und
Bezirksvorstandsämtern von Gewerkschaften und auf Bezirksbene
als Vertreter der C-Partei im Vorstand.

Wie glaubwürdig sind unsere Parteien, Organisationen,
Gewerkschaften, wenn nur demonstriert oder protestiert wird,
wenn die SPD nicht regiert ? Da hier mit Sicherheit einige
Gewerkschaftler posten, eine Frage an Euch, wie lange wollt
ihr diese verlogenen Politik noch mitmachen und Schweigen mit
euren Mitgliedsbeiträgen finanzieren ?

Grüsse Günter

Hallo Günter

Wie glaubwürdig sind unsere Parteien, Organisationen,
Gewerkschaften, wenn nur demonstriert oder protestiert wird,
wenn die SPD nicht regiert ? Da hier mit Sicherheit einige
Gewerkschaftler posten, eine Frage an Euch, wie lange wollt
ihr diese verlogenen Politik noch mitmachen und Schweigen mit
euren Mitgliedsbeiträgen finanzieren ?

Die machen so lange mit, wie ihr Posten und ihr Gehalt sicher sind, da sind die schlimmer als Kapitalisten.
Schröder brauchen sie, also halten sie schön die Klappe.
Alles Heuchler.
Gruß
Rainer

Hallo,

Terrorismus zerstört viele Arbeitsplätze.
Warum sollte die Gewerkschaft die Bekämpfung von Terror
attackieren?

mfg: Josef Spies

Hallo Josef,

also, es muss ja nicht sein, dass Du den Unsinn von Schröder auch noch hier postest. Wir haben seit Dezember 2000 eine sich reduzierende Wirtschaft, die im Frühjahr nochmals fiel, dann im Sommer wieder und die heutigen Folgen sind keine Folgen des Terrors. Unsere Rezession hat sich angekündigt, da wusste noch niemand, was in den USA geschieht, wir erleben die Folgen der von der Politik und der Wirtschaft nicht bewältigten Probleme. Und es ist für mich als Betreibswirtschaftler einfach völlig idiotisch, wie man in einem Land mit einer zu erwartenden Rezession die Sparschraube anzieht, den Bürger mit versteckten Steuern noch mehr mehr aus der Tasche zieht, den Konsum nach unten drückt, statt die Wirtschaft mittelfristig auf diversen Gebieten mit Hilfen anzukurbeln.

Wer nun mal weniger Geld hat, kauft weniger, der andere verkauft auch weniger, kauft daher beim Hersteller weniger und dieser produziert weniger und muss entlassen.Das gilt für die Industrie. Aber wir haben nun auch fast rd. 30000 Arbeitsplätze, die von Banken liquidiert werden. Ist für die Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerzbank auch der Terrorismus schuld ? Wenn der Terror auch das Arbeitsplätze vernichtet, muss ich es so verstehen, dass diese Unternehmen bisher mit den Terroristen zhusammen gearbeitet haben und wegen des Krieges dies nicht mehr können, deshalb entlassen müssen ???

Terrorismus zerstört viele Arbeitsplätze.
Warum sollte die Gewerkschaft die Bekämpfung von Terror
attackieren?

Es geht darum, dass man bisher bei ähnlichen Aktionen, die aus der CDU zu vertreten waren, sofort auf der Strasse stand, heute sich nicht einmal mit Bedenken, ob eine bedenkenlose Hilfe an die USA richtig sein kann, auseinandersetzt.

Grüsse Günter

mfg: Josef Spies

hallo Günter,
…aber es ist eine schöne Ausrede!
Und alle glaubens, besonders, da´s die BILD auch schreibt!
Und da es alle glauben, kann man gleich noch ein paar zusätzliche entlassen, ohne dass die Gewerkschaften was sagen.
In der BWL haben sie uns beigebracht, das der Staat in Kriesenzeiten zulangen muss, den Firmen Umsatz beschaffen.
Doch von einem Kreislauf des Geldes haben die Rechtsanwälte, die in Berlin als Politiker tätig sind, noch nie was gehört.
Es gab im antikem Athen eine Zeit, da war die Stadt kurz vor dem Bankrott. Sie beauftragten einen Athener Bürger (den sie später in die Verbannung schickten), die Finanzkriese zu beheben. Das schaffte er auch. Er kannte die Schwächen der Menschen: er verschenkte (!) das restliche Geld der Stadt! Das Ergebnis war nicht der Bankrott, sondern das Gegenteil. Er hatterichtig spekuliert: der Durchschnittsbürger gibt das Geld so aus, wie er es erhält… und legt noch etwas drauf! Das Geld schreit in der Tasche: lass´ mich aus! Die Stadt war gerettet und wieder reich.
Das ist kein schönes Märchen, sondern tatsächlich geschehen. Doch mit dem Verschenken (oder dem Fördern) haben es die Beamten des Staates nicht so! stell Dir mal vor, eine Ortschaft würde einem Unternehmer für seinen Betrieb ein Grundstück kostenlos überlassen! Dazu für sagen wir mal 5 Jahre auf die Versteuerung seiner Einnahmen verzichten (nicht bei den Arbeitnehmern). Was meinst Du, wie der Ort reich wäre!?
Grüße
Raimund

Wie glaubwürdig sind unsere Parteien, Organisationen,
Gewerkschaften, wenn nur demonstriert oder protestiert wird,
wenn die SPD nicht regiert ?

… wir erleben in Österreich z.Zt. gerade dasselbe mit umgekehrten Vorzeichen. Das gehört anscheinend zum Wesen solcher parteipolitisch gelenkter Tendenzbetriebe.
Nach 30 Jahren SP-Regierung will der ÖGB auf einmal „die Republik brennen“ (O-Ton [!] eines Gewerkschaftsführers) lassen, weil der österreichische Wähler sich erdreistet hat, den Sozis eines auf die Rübe zu geben. Und vorher (= zu Zeiten der seligen SP-Regierung) wars ruhig, Streiks nur im statistischen Sekundenbereich vorhanden, und die Gewerkschafter sahen es noch nicht als notwendig an, in der Republik zu zündeln.

P.

ABM - aber bitte maßvoll!!

In der BWL haben sie uns beigebracht, das der Staat in
Kriesenzeiten zulangen muss, den Firmen Umsatz beschaffen.

Warum muss eigentlich immer der Staat alles machen? Klar, in Kriesenzeiten muss er den Betrieben unter die Arme greifen. Und wenn’s denen dann langsam besser geht, dann bloß nicht aufhören damit, kann ja nur besser werden - und politischer Selbstmord ist nun mal nicht jedermenschs Sache. Aber da, Mist, schon wieder eine Kriese. Muss wohl noch ein Zuschuss spendiert werden, damit es jetzt bloß keine Entlassungen gibt, sonst wird die Regierung ja nicht wiedergewählt. Na, Glück gehabt - und sogar noch ein paar Stellen schaffen können (die noch nicht einmal in der ABM-Statistik auftauchen, klasse!). Und jetzt geht’s ja auch wieder aufwärts, schön, so kurz vor den Wahlen. Na, dann bis zur nächsten Kriese…

Das Problem ist, dass in Deutschland immer noch niemand den Überblick hat, was alles in wessen Taschen gelangt, so undurchsichtig ist das Subventionsnetzwerk. Obwohl unser aller Schröder (den wir ja damals mit Erfolg aus Niedersachsen herausgewählt haben) sich vor seiner Wahl noch vorgenommen hatte, den großen Kassensturz zu machen.

Ebenfalls irgendwann (war noch unter dem Dicken) hatte mal wer vorgerechnet, dass eine Wegrationalisierung eines Großteils der staatlichen Subventionen zusammen mit einer anfangs gleichhohen Steuersenkung für Bürger und Betriebe auf Dauer durch Bürokratieeinsparungen und geringere Fehlsubventionen eine merkliche Nettoentlastung einbrigen könnte, quasi zum Nulltarif. Bin zugegebenermaßen kein BWLer, werde mir also kein abschließendes Urteil darüber erlauben, aber dass ABM und Übersubventionierung auf Dauer das Wirtschaftswachstum hemmen finde ich schon einleuchtend…

Gut, ist aber natürlich alles utopisch, denn für einen Politiker sind solche weitsichtigen und wenig populistischen Entscheidungen natürlich tabu…

Und es ist ja nicht mal 100% sicher, dass das auch wirklich funktioniert - und solch ein Risiko kann ja keiner eingehen, klar…

In diesem Sinne,
Stefan :-/

Hallo Stefan,

selbstverständlich sind AB-Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur nicht notwendig, sondern prinzipiell sollte der Staat bei sich abflachender Konjunktur mit Steuersenkungen oder andererseits mit einer Mehrverschuldung betätigen. So können, um Geld in Umlauf zu bringen Maßnahmen des Staates ,Strassenbau, Tiefbau, Hochbau, andere Massnahmen etwa vorgezogen werden, damit die Arbeitnehmer mehr Geld haben und im Inland ausgeben können. Oder es sollten Steuern gesenkt werden. Steuererhöhungen sind jedoch Gift. Und wir hatten faktisch Steuererhöhungen, trotz der Senkungen, weil das, was wir erhalten haben, uns mit indirekten und teilweise direkten Steuern wieder aus der Tasche geholt wurde. Wer die Wirtschaft beleben will, muss den Kaufbedarf erhöhen, das geht bekanntlich aber nur dann, wenn jemand Geld -mehr Geld hat - . Und wenn dann der Staat nichts unternimmt, es kommt zu Arbeitslosen -zusätzlich - haben wir am Ende nur das heutige Problem, dass wir Arbeitslosigkeit mit den wenigen Mitteln, die der Bund noch frei zur Verfügung hat finanzieren muss. Und in der SPD in Berlin ist eben offenbar noch nicht angekommen, dass wer kein Einkommen hat, keine Steuern und keine Sozialversicherungsbeiträge im üblichen Rahmen zahlen muss, sondern dass der Staat helfen muss, also die Ausgaben steigen. Ich farge mich ohnehin - bei unserer Konjunkturlage - weshalb der Staat bis heute Arbeitslosigkeit fördert, statt durch entsprechenden Massnahme Arbeit zu fördern.

GRuss Günter

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hallo Stafan,
hier hast Du etwas falsch verstanden.
Die, wie Du sagst, Unterstützung der Betriebe duch den Staat soll nicht Subventionierung heißen. Das wäre der gänzlich falche Weg. Geschenke führen in die Unselbständigkeit. Sie auch die diversen Flüchtlinge in den Lager. Wer nur Lebensmittel, Hilfsgüter… abliefert, produziert unselbständige Handaufhalter.
So auch in der Wirtschaft.
Was hier gemeint war: der Staat darf nicht in Kriesenzeiten noch härter Sparen und längst fällige Arbeiten auf später verschieben.
Dadurch würde er die Produktion nur noch mehr drosseln. Jetzt kommen weniger Steuer, als drosselt der Saat auch wieder, das führt wieder zu weiteren Bremsen…
Der Saat soll so wenig wie möglich lenkend in die Wirtschaft eingreifen.
Das (das Eingreifen und Lenken) hat früher die gesamte SPD und KPD (DKP) gefordert. Inzwischen sind sie auch auf den Trichter gekommen, dass das falsch ist.
Die verstaatlichungswünsche haben heute fast nur noch die Grünen und weite Teile der PDS.
Es gibt ein sehr gutes Beispiel aus dem täglichem Leben, warum Hilfe (die entmündigende) gefährlich ist. Denke an die alten Leute: sie sind deswegen so unbeholfen, weil die Jungen in falsch verstandener Hilfbereitschaft ihnen alles abnehmen. Ergebnis: die Alten stehen vor einem unlösbaren Problem, wenn sie z.B. einen Videorecorder programmieren sollen.
Grüße
Raimund

Hallo Günter,

also, es muss ja nicht sein, dass Du den Unsinn von Schröder
auch noch hier postest.

Wirklich, ein sehr überzeugendes Argument und ein Beweis Deiner Achtung der „Menschenrechte“.

Unsere Rezession hat sich angekündigt, da wusste noch
niemand, was in den USA geschieht, …

Na zumindest die Post in Amerika hatte keine Rücklagen für die Sortierung und Bestrahlung des Briefverkehrs angelegt.
Ganz zu schweigen von den Hotelliers in New York, die eine Stornierung ihrer Hotelbetten wohl kaum vorausgesehen haben.

Und es ist für mich als Betreibswirtschaftler einfach völlig
idiotisch, …

Komisch, Du als Betriebswirtschaftler solltest doch die Probleme der Airlines in Amerika, die mehrere Tage am Boden standen aus dem eff - eff herbeten können (merke: wer nicht fliegt - der fliegt bald); von den ausbleibenden Bestellungen in der Luftfahrtbranche ganz zuschweigen.

… wie man in einem Land mit einer zu erwartenden
Rezession die Sparschraube anzieht, den Bürger mit versteckten
Steuern noch mehr mehr aus der Tasche zieht, …

Moment: wir, rasen für die Rente, wir rauchen für die Sicherheit und bald haben wir unser Vergnügen mit Prosituierten, deren Steuer sicherlich zur Rettung für die Krankenkassen verwendet werden müssen. Und zum guten Schluß saufen wir gegen die Arbeitslosigkeit; die Steuern sind keinesfalls versteckt.

… den Konsum nach
unten drückt, statt die Wirtschaft mittelfristig auf diversen
Gebieten mit Hilfen anzukurbeln.

Staaliche Unterstützungen, sogenannte Subventionen, hatten wir schon mal! Ich sag nur Kohle und Stahl! Und was hats gebracht Herr Betriebswirtschaftler?

Wer nun mal weniger Geld hat, kauft weniger, der andere
verkauft auch weniger, kauft daher beim Hersteller weniger und
dieser produziert weniger und muss entlassen.Das gilt für die
Industrie.

Komisch, daß die amerikanische Automobil-Industrie es trotz Konjunktureinbruch geschafft hat durch exzelente Marketing Aktionen ihren Absatz entgegen den Progrnosen zu halten.

Aber wir haben nun auch fast rd. 30000
Arbeitsplätze, die von Banken liquidiert werden. Ist für die
Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerzbank auch der Terrorismus
schuld ?

Ne, aber nachdem den Aktienhaien das Geld wie Schnee im Sommer geschmlozen ist (siehe EM-TV) ist das Geld für den Konsum einfach weg! Verbrannt! Schon mal Zahlen geprüft wieviel Geld in Deutschland im Aktiensumpf verschwunden ist? Kleiner Tipp: frag mal im Bekanntenkreis vorsichtig nach, wer aus seinen Aktien „Millionen“ gemacht hat und versuche dies ansatzweise hochzurechnen!

Wenn der Terror auch das Arbeitsplätze vernichtet,
muss ich es so verstehen, dass diese Unternehmen bisher mit
den Terroristen zhusammen gearbeitet haben und wegen des
Krieges dies nicht mehr können, deshalb entlassen müssen ???

Eine intelligentes Argument - leider nur nicht an den Orten, an denen man schon mal was von Schierenbach gehört hat.

Es geht darum, dass man bisher bei ähnlichen Aktionen, die aus
der CDU zu vertreten waren, sofort auf der Strasse stand,
heute sich nicht einmal mit Bedenken, ob eine bedenkenlose
Hilfe an die USA richtig sein kann, auseinandersetzt.

Also was nun: gehts um Arbeitsplätze oder Deine Meinung wir sollten uns aus der Terrorismusbekämpfung raushalten?

Gruß Klaus

Lieber Klaus,

Du solltest vielleicht lesen, auf Grund von was meine Antwort kam, um dann auch konkret antworten zu können, sofern Du dies möchtest.

Der Auslöser war, dass die derzeitige Wirtschaftslage mit dem WTC Attentat in engsten Zusammenhang gebracht wurde. Dem habe ich und werde ich widersprechen. Unsere Rezession ist in erster Linie einmal hausgemacht. Wenn dann natürlich ein internationales Problem hinzu kommt, ist das innere Problem noch gravierender zu spüren. Nur, unsere Wirtschaft geht seit Jahresbeginn nach unten und ausser Schröder und Eichel haben dies alle anerkannt, nut die Beiden sprachen vom Aufschwung, der längst ein Abschwung war.

also, es muss ja nicht sein, dass Du den Unsinn von Schröder
auch noch hier postest.

Wirklich, ein sehr überzeugendes Argument und ein Beweis
Deiner Achtung der „Menschenrechte“.

Diese Argumentation zu einem ganz anderen Thema auf diese Art ist billige Polemik. Sorry, aber ich muss mich wegen der Menschenrechte nicht belehren lassen, möglicherweise bin ich in diesme Land für die Menschenrechte öffentlich schon mehr aufgetreten wie manch andere. Aber die Schröder-Keule, wer Kritik übt oder nicht den linkssozialistsichen Parolen nachrennt, verstösst gegen Menschenrechte, hilft bei mir nicht. Schröder war erst vor wenigen Tagen bei einem der größten Menschenrechtsverletzer der Welt, bei den Chinesen. Frag also mal bei Schröder nach, wie er es denn mit den Menschenrechten hält ?

Unsere Rezession hat sich angekündigt, da wusste noch
niemand, was in den USA geschieht, …

Na zumindest die Post in Amerika hatte keine Rücklagen für die
Sortierung und Bestrahlung des Briefverkehrs angelegt.
Ganz zu schweigen von den Hotelliers in New York, die eine
Stornierung ihrer Hotelbetten wohl kaum vorausgesehen haben.

Polemik, die aber am bundesdeutschen Rezessionsproblem nichts ändert.

Und es ist für mich als Betreibswirtschaftler einfach völlig
idiotisch, …

Komisch, Du als Betriebswirtschaftler solltest doch die
Probleme der Airlines in Amerika, die mehrere Tage am Boden
standen aus dem eff - eff herbeten können (merke: wer nicht
fliegt - der fliegt bald); von den ausbleibenden Bestellungen
in der Luftfahrtbranche ganz zuschweigen.

… wie man in einem Land mit einer zu erwartenden
Rezession die Sparschraube anzieht, den Bürger mit versteckten
Steuern noch mehr mehr aus der Tasche zieht, …

Moment: wir, rasen für die Rente, wir rauchen für die
Sicherheit und bald haben wir unser Vergnügen mit
Prosituierten, deren Steuer sicherlich zur Rettung für die
Krankenkassen verwendet werden müssen. Und zum guten Schluß
saufen wir gegen die Arbeitslosigkeit; die Steuern sind
keinesfalls versteckt.

… den Konsum nach
unten drückt, statt die Wirtschaft mittelfristig auf diversen
Gebieten mit Hilfen anzukurbeln.

Staaliche Unterstützungen, sogenannte Subventionen, hatten wir
schon mal! Ich sag nur Kohle und Stahl! Und was hats gebracht
Herr Betriebswirtschaftler?

Niemand hat von staatlichen Unterstützungen gepostet. Ich sprach von der Notwendigkeit durch Steuersenkungen oder durch Maßnahmen des Budnes - Geld für Strassenbau als Beispiel - die Wirtschaft (Aufträge) anzukurbeln. Staatliche Massnahmen zur Unterstützung der Konjunktur und staatlichen Maßnahmen zur Unterstützung einer Personengruppe, einer Industriegruppe (Subventionen) sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Um dies zu wissen, muss aber nicht BWL studiert haben, da genügt Allgemeinwissen.

Wer nun mal weniger Geld hat, kauft weniger, der andere
verkauft auch weniger, kauft daher beim Hersteller weniger und
dieser produziert weniger und muss entlassen.Das gilt für die
Industrie.

Komisch, daß die amerikanische Automobil-Industrie es trotz
Konjunktureinbruch geschafft hat durch exzelente Marketing
Aktionen ihren Absatz entgegen den Progrnosen zu halten.

Also, dann ist doch die Ursache geklärt, dass die BRD nicht in der Wirtschaftslage steckt, wegen dem Attentat.

Aber wir haben nun auch fast rd. 30000
Arbeitsplätze, die von Banken liquidiert werden. Ist für die
Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerzbank auch der Terrorismus
schuld ?

Ne, aber nachdem den Aktienhaien das Geld wie Schnee im Sommer
geschmlozen ist (siehe EM-TV) ist das Geld für den Konsum
einfach weg! Verbrannt! Schon mal Zahlen geprüft wieviel Geld
in Deutschland im Aktiensumpf verschwunden ist? Kleiner Tipp:
frag mal im Bekanntenkreis vorsichtig nach, wer aus seinen
Aktien „Millionen“ gemacht hat und versuche dies ansatzweise
hochzurechnen!

Wenn der Terror auch das Arbeitsplätze vernichtet,
muss ich es so verstehen, dass diese Unternehmen bisher mit
den Terroristen zhusammen gearbeitet haben und wegen des
Krieges dies nicht mehr können, deshalb entlassen müssen ???

Eine intelligentes Argument - leider nur nicht an den Orten,
an denen man schon mal was von Schierenbach gehört hat.

Die Ausgangsbehauptung eines der Teilnehmer war, dass wegen des Terrors der Taliban bei uns Arbeitsplätze vernichtet werden. Und da habe ich - als Keule - die Banken genannt , um einmal vor Augen zu führen, wenn dort unzählige Arbeitsplätze wegrationalisiert werden, was das mit den Taliban zu tun hat, ausser man müsste die Frage aufwerfen, ob den deutschen Banken dadurch Schäden entstanden sind, weil sie mit den Terroristen nicht mehr zusammen arbeiten könnmen. Gerade die Banken sind doch das beste Beispiel, dass die Vernichtung von Arbeitsplätzen mit den Taliban nichts zu tun haben, aber offenbar gibt es genug Mitbürger, die solchen von Schröder verbreiteten Unsinn auch noch glauben, dass der Terror die Arbeitsplätze gefährdet. Merkt denn keiner, dass Schröder und sein Gewerkschaftsminister Riester dabei, sind die Legende für die kommende Bundestagswahl zu stricken, weshalb die Arbeitslosenzahlen nicht verringert wurden ?

Es geht darum, dass man bisher bei ähnlichen Aktionen, die aus
der CDU zu vertreten waren, sofort auf der Strasse stand,
heute sich nicht einmal mit Bedenken, ob eine bedenkenlose
Hilfe an die USA richtig sein kann, auseinandersetzt.

Also was nun: gehts um Arbeitsplätze oder Deine Meinung wir
sollten uns aus der Terrorismusbekämpfung raushalten?

Wir müssen und können uns nicht heraushalten, aber ich werfe schon die Frage auf und sie ist berechtigt, wo bleibt der Haufen DGB und andere Linke, die stets dem Terrorismus nachgerannt sind und auf den Strassen gegen die USA kämpften. Wäre die CDU an der Regierung, wir hätten seit Wochen jeden Tag Antikriegsdemonstrationen, möglicherweise sogar angeführt von Schrödern, dem DGB, von Fischer, Ströbele und Co. Und da muss man mal hinweisen düfen, auch auf die Legendenbildung aus Berlin. Wir haben keine Rezession wegen des Terrors sondern wir haben eine Rezession wegen der wirtschaftlichen Inkompetenz einer Regierung, die leider durch die Inkompetenz einer Opposition die eigenen Unfähigkeit auch noch als Leistung verkaufen kann und täglich unzählige „Gläubige“ findet.

Gruß Klaus

Gruss Günter

Noch, doch bald könnte sich das rapide ändern. auch Deine
Meinung: eine Umfage in den USA hat ergeben, dass 54 % der
Bevölkerung für den Einsatz der Atombombe in Afghanistan sind.
Ich hoffe doch schwer, dass Du vollkommen dagegen bist!

Hallo Raimund,

natuerlich bin ich gegen einen A-Waffen Einsatz.
Aber eine konsequente weitere Verfolgung der Taeter (von NY und Washington) und deren Hintermaenner ist unumgaenglich.

Gruss aus Brookfield, Ct
Joe

Hallo Joe, daann weisst Du ja wo es lang geht. Ich war in der
CDA im Kreisvorstand und in der ÖTV im bezirksvorstand. Unsere
Vorbilder waren Hans Katzer und in der ÖTV Kluncker. Beide
kannte ich persönlich. Meine Kritik und Frage geht ja dahin,
wo jetzt der DGB bleibt, wenn Schröder zum Kriegseintritt
aufruft und wie es sich denn verhält, dass man stets - ich war
kein grosser Freund von Kohl - seinerzeit wegen jeder nur
annähernd vermeintlichen Haltung zu Gunsten der USA auch von
DGB auf die Strasse ging.

Hallo Guenter,

der DGB scheint den Einfluss der 80er Jahre verloren zu haben.
Die Mitgliederzahlen und der Organisationsgrad sinkt staendig, weil viele kleine Angestellte sich fuer halbe Prokuristen halten…
Der DGB verliert somit auch seine politische Bedeutung und das finde ich gar nicht schlecht. Hauptsache sollten halt Arbeitnehmerfragen sein, dann klappt’s auch wieder mit den Mitgliederzahlen.

Gruss, Joe

hallo Jörg,
selbstverständlich müssen die Täter zur Rechenschaft gezogen werden!
Nur wer waren sie denn?
Bin Laden? Scheinbart nicht, sonst hätte Bush die Beweise schon lange herausgerückt.
Saddam? Wohl auch nicht, denn bei dem hätte er sie noch schneller gezeigt!
Die Taliban? Von denen wusste vor kurzem Bush gar nicht, dass es sie gibt. Auf die Frage nach den Taliban, fragte Bush, welche Musik-Kapelle das ist. Aber das glaubt überhaupt niemand.
Also, wen soll man verfolgen?
Oder nur einfach mal draufhauen. Vielleicht trifft man den richtigen.
Jemanden als Täter einfach dazu bestimmen? Das wird ja schon gemacht. Und damit er ja keinen fairen Prozess hat, wird eine Auslieferung an ein neutrales Land abgelehnt.
Man braucht ein Opfer, bzw. einen Grund, um Krieg zu spielen.
Dass es nicht die Menschenrechte sind, die die USA in Afghanistan verteitigen, erkennt man schon aus 2 Gründen:

  1. die exteme Unterstützung dwer Nordallianz, die keinen Deut besser ist, als die Taliban (ok, die Frauen brauchen nicht unbedingt verschleiert gehen, doch ansonsten haben sie auch nicht viel mehr Rechte)
  2. wesentlich schlimmere Menschenrechtszustände haben die USA schon immer kalt gelassen. Denke an die Kämpfe vor nicht allzulanger Zeit in Afrika. Massenmorde, - Verstümmelungen, -Vergewaltigungen… War höchstens mal ein kleiner Kommentar in den Zeitungen.

Hier geht es um etwas anderes, um knallharte Geschäftsinteressen. Nur muss ich eingestehen, so richtig weiß ich noch nicht, welche: die Gasleitung? Ich weiß nicht, ob es dieses Risiko lohnt. Waffenproduktion? Könnte sein. Ich vermute mal, dass es um die Weltbeherrschung geht. Nicht so, dass nur noch ein Staat besteht: USA. Nein, aber wirtschaftlich (durch eine übermächtige Politik), so gewaltig, dass sie bestimmen können, wer was kauft und verkauft. Denn die USA werden nur von einem Gedanken getrieben: „make money“! Diesem Antrieb hat sich alles unterzuordnen.
Grüße
Raimund