Wo fängt Gewalt gegen Kinder an

du schmeißt tausend Dinge durcheinander und vergleichst Äpfel
mit Birnen. Deswegen macht es überhaupt keinen Sinn mit dir
weiter über dieses Thema zu diskutieren.

Nun, beides ist Obst und du hast recht, es ist sinnlos, die Diskussion weiterzuführen, weil sowieso alle aufs Gesetz beharren und sonst auf nichts eingehen.
Und ein Beispiel aus der Gemüse- oder vielleicht Getreidekiste: Zu Hitlers Zeiten war es auch verboten, Juden zu helfen - und war es deswegen falsch???

Werden wir sicher nie brauchen, haben wir bisher noch nie
gebraucht. Und ich behaupte jetzt mal, mein Kind ist recht
willensstark - ich aber auch.

Machtkampf also.

Alles klar
Hi!

Und ein Beispiel aus der Gemüse- oder vielleicht
Getreidekiste: Zu Hitlers Zeiten war es auch verboten, Juden
zu helfen - und war es deswegen falsch???

Merkst Du eigentlich, was Du hier schreibst?
Du setzt gerade unser jetziges System mit dem Dritten Reich gleich.

Und bei solchen Aussagen willst Du wirklich ernst genommen werden?!

PLONK

LG
GUido

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Hallo,

du schmeißt tausend Dinge durcheinander und vergleichst Äpfel
mit Birnen. Deswegen macht es überhaupt keinen Sinn mit dir
weiter über dieses Thema zu diskutieren.

Wo Samira recht hat, hat sie recht.

Zu Hitlers Zeiten war es auch verboten, Juden
zu helfen - und war es deswegen falsch???

Ahhh, Godwin. Der fehlte gerade noch in deinem Sammelsurium.

Gruß
Elke

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Hallo,

Aber ich möchte sehen, wie ihr euer erwachsenes Kind mitten in
der Nacht einen Ausraster kriegt und die gesamte Wohnung
verwüstet (ich meine damit, daß ALLES kaputt ist) -

Du hast wirklich keine Erfahrung mit Behinderten, gell?
Wenn der Behinderte (oder das behinderte Kind) solche Ausraster kriegt, dann helfen doch Schläge/Klapse was weiß ich, doch überhaupt nicht.

und dann

soll man liebevoll und ruhig ein Gespräch führen, vielleicht

noch belohnen, wenn mal einen Monat keine Scheibe
eingeschlagen wurde -

Das ist Polemik, die uns nicht weiterbringt.
NEIN, DANN wird zu Medikamenten

gegriffen, weil man so ein Verhalten ja nicht aushält!

Zu was man dann greift, weiß ich nicht ,aber ich weiß, dass wäre diese Person rechtzeitig geschlagen worden, das Verhalten jetzt auch nicht sozialverträglicher wäre.

Aber genauso verantwortungslos finde ich es, mit der
Erziehung, die ja möglichst frei und v.a. gewaltfrei sein soll,

Schon wieder: du unterstellst, nciht mal sehr subtil, dass gewaltfreie Erziehung mit Laissez-faire gleichzusetzen ist.

Ich diskriminiere niemals Eltern von behinderten Kindern.
Das einzige, was ich sage, und das aus Erfahrung, ist, daß
behinderte Kinder höchstselten auf etwas wie „bitte hör auf,
mich zu zwicken, das tut mir weh und macht mich traurig“

Wer sagt denn, dass das das Non-plus-ultra in gewaltfreier Erziehung ist.
Du argumentierst gegen etwas, was hier niemand behauptet.

Und wer sich von seinen Kindern schlagen und beißen läßt, ohne
zu reagieren (sieht man überall),

Schon wieder! Nicht-Reagieren hat (meistens) nicht mit Erziehung zu tun. Es kann eine Methode sein, um unerwünschtes Verhalten wegzubekommen, aber so wie du es schreibst, wird es sicher nicht (erfolgreich) praktiziert.

der braucht sich nicht zu
wundern, wenn diese Kinder nicht wissen, was Grenzen sind,
wenn sie sich nicht spüren, dann deshalb plötzlich angeblich
ADHS haben und wieder Tabletten kriegen.

Jetzt schmeist du noch was ganz anderes in Diskussion, was nichts mit dem Thema zu tun hat.
Sortier doch bitte erstmal deine Gedanken, dann kann man auch besser auf deine Argumente, wenn es denn welche sind, eingehen.

Gruß
Elke

Werden wir sicher nie brauchen, haben wir bisher noch nie
gebraucht. Und ich behaupte jetzt mal, mein Kind ist recht
willensstark - ich aber auch.

Machtkampf also.

Hallo,

kommt drauf an, wie es gemacht wird. Kernig shcreibt ja nur, dass sie nicht aufgibt.
Was ist ein Klaps / Schlag etwas anderes als ein Machtkampf? LEdiglich wird er - solange das Kind kleiner ist - mit ungleichen Mitteln ausgeführt.

Gruß
Elke

[MOD] ab hier ist SCHLUSS

Hi,

bei diesem Thema finde ich vergleiche mit dem Dritten Reich sehr deplatziert und bevor es zu politisch wird, schließe ich hier ab.

Viele Grüße
MeToo

Hallo Corinna,

du gehst von der falschen und unrechten Seite aus und bringst
Beispiele, was alles passieren könnte wenn nicht
geklapst/geschlagen wird - ohne auf einen deiner Beispielfälle
genau einzugehen. Wenn ein erwachsenes Kind die Wohnung der
Eltern verwüstet, dann sind da große Probleme am Tisch und ein
langer Weg bis zur Klärung und Hilfe der Beteiligten.
Ohne genaue Hintergrundinformationen wie es zu einem solchen
Vorfall kommen konnte, hat es wenig Sinn in einem Artikel das
als Argument zu verwenden.

Recht viel über gewaltfreie Erziehung weißt du nicht, aber das
kannst du ja nachholen, besonders wenn du vorhast einmal Mutter
zu werden.

Was Recht und Unrecht ist, wirst du in deiner Erziehung
mitbekommen haben und auch, dass jeder davon
ausgehen muss - nichts unrechtes zu machen.
Nehmen wir als Beispiel Alkohol am Steuer, da hast du vom Gesetz
her auch keinen 1x im Jahr Bonus, sondern wenn du alkoholisiert
erwischt wirst, dann wirst du bestraft. Die Promillegrenzen
waren vor einigen Jahren noch höher, aber ab dem Zeitpunkt der
Einführung einer niedrigeren Promillegrenze kommst du mit dem
Wissen wie es früher war nicht durch und wirst bestraft. Alle
wissen eigentlich, dass das beste für die vielen Verkehrsopfer
eine Null-Promillegrenze wäre, aber um nicht jeden Schluck
Alkohol strafbar zu machen, sucht man einen Mittelweg und hofft
auf die Vernunft der Autofahrer.

Jetzt wieder zu den Klapsen/Schlägen in der Kindererziehung.
Seit November 2000 ist in Deutschland physische und psychische
Gewalt
auch gegen Kinder per Gesetz verboten, gegen Erwachsene ist das
schon länger strafbar und wird als Unrecht auch nicht
angezweifelt. Es werden zwar immer noch Frauen/Männer
geschlagen, bedroht und gedemütigt, aber sobald die das zur
Anzeige bringen, hat es ein gerichtliches Nachspiel.
Was ich noch wichtiger finde ist, dass im überwiegenden Teil der
Bevölkerung ein Unrechtsempfinden gegen jede Gewalt im Umgang
mit Konflikten verankert ist und daher Gewalt abgelehnt wird,
das war nicht immer so.

Nach § 1631 Abs.2 BGB sind körperliche Bestrafungen und
seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen in der
Kindererziehung unzulässig. Alle Erwachsenen sind verpflichtet,
ihre erzieherische Verantwortung ohne den Einsatz von Gewalt zu
erfüllen. Allen Kindern wird ein Recht auf die Erfahrung
eingeräumt, dass ein Zusammenleben in der Familie auch in
Konfliktsituationen ohne Gewaltanwendung möglich ist.
Das heißt auf gut Deutsch, dass die kleinen Klapse bei
Kleinkindern und die größeren Klapse bei Kindergarten- und
Schulkindern nicht rechtens sind.

In keinen Fall sind sie als gute
erzieherische Maßnahme zu verstehen, bestenfalls als hilflosen
Ausrutscher.

Jede Diskussion, die im Ansatz das Einsetzen von noch so kleiner
Gewalt hat, - ob physisch oder psychisch - ist ungesetzlich und
daher abzulehnen. Diskussionen über die Probleme der Einhaltung
des Gesetzes und Lösungsansätze für kleine und größere Konflikte
sind gut und richtig.
Das war jetzt grundsätzlich und der Sinn das so deutlich zu
schreiben ist der, dass sich alle Eltern bewusst machen und wie
ich in einem anderen Artikel zu diesem Thema geschrieben habe,
es so zu verinnerlichen, dass der Reflex oder die angelernten
Klaps/Schlag/Droh-Reaktionen ausbleiben.
Wenn es ungewollt passiert ist, wird kein
vernünftige Mensch sich zum Richter aufspielen, sondern gerne
mit Rat helfen wollen.

Dazu gibt’s es
Selbsthilfegruppen und
professionelle Beratungsstellen und die werden auch in
Anspruch genommen.

Dazu muß ich sagen, daß ich Eltern behinderter Kinder wirklich
bewundere, die haben normalerweise mehr Nerven als alle
anderen, bemühen sich meist so sehr, das ist echt
bewundernswert.

Eltern von behinderten Kindern haben auch nicht mehr Nerven als
alle anderen, nur ihnen wird früher klar, (gezwungener Maßen)
dass sie ohne ständiger Horizonterweiterung ihre schwere Aufgabe
nicht schaffen.
Sie sind bereit, sich mit neuen Erkenntnissen
auseinanderzusetzen und neue Wege zu gehen. Die meisten haben
verstanden, dass jeder Zwang und jede Gewalt nur Rückschritte
bringt. Aber geduldige liebevolle Förderung, in Begleitung mit
klaren behindertengerechten Strukturen, ihrem Kind die
Möglichkeit schafft, das Beste aus seinem Leben zu machen.

Das neue Gesetz und die damit verbundenen Veränderungen mit der
gewaltfreien Erziehung setzen voraus, dass sich alle Eltern mit
der Umsetzung auseinandersetzten und ihre Erziehungsmethoden
anpassen und das ist bei jedem neuen/geänderten Gesetz so.
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und ignorieren erst recht
nicht!

Aber ich möchte sehen, wie ihr euer erwachsenes Kind mitten in
der Nacht einen Ausraster kriegt und die gesamte Wohnung
verwüstet (ich meine damit, daß ALLES kaputt ist) - und dann
soll man liebevoll und ruhig ein Gespräch führen, vielleicht
noch belohnen, wenn mal einen Monat keine Scheibe
eingeschlagen wurde

Und bist du dir sicher, dass dieses Kind gewaltfrei erzogen
wurde?
Klingt eher nicht danach.

  • NEIN, DANN wird zu Medikamenten
    gegriffen, weil man so ein Verhalten ja nicht aushält! Dann
    werden diese Menschen ruhiggestellt, weil Gespräche nichts
    bringen, weil die jeweilige Person nichts versteht und man
    Erwachsene bei einem Tobsuchtsanfall nicht mehr einfach nur
    festhalten kann.
    Und kommt jetzt bloß nicht damit an, ich würde Schläge
    empfehlen, ich stelle das nur so in den Raum.

Ja du stellst das mal so in den Raum, wie in deinen anderen
Beispielen auch, nur stellst du dich mit deinen Kommentaren
dazu, eindeutig auf die Schlagbefürworterseite.
Übrigens in Österreich ist die gewaltfreie Erziehung auch
gesetzlich verankert.

Ich diskriminiere niemals Eltern von behinderten Kindern.

Du hast geschrieben:

Schläge sollten niemals das erste Mittel
sein
, das versucht wird. Aber genauso
verantwortungslos finde ich es, mit der Erziehung, die ja
möglichst frei und v.a. gewaltfrei sein soll, so lange zu
warten, bis es keinen anderen Weg mehr gibt als Ruhigstellung
durch Medikamente.

Das heißt, aber als zweites oder drittes Mittel ist es für dich
ok.
Weiters hast du geschrieben, dass es verantwortungslos ist mit
der Erziehung (Schläge als zweites-drittes Mittel?) so lange zu
warten, bis es für die Behinderten keinen anderen Weg gibt, als
Ruhigstellung durch Medikamente. Du hast mehrere Beispiele
bisher aufgezählt, also stellst du es so dar, dass bei vielen
Behinderte die Medikamente bekommen müssen um Mitmenschen nicht
zu gefährden, verantwortungslos erzogen wurde…mit der
Erziehung gewartet wurde.
Das sind Vorwürfe in Richtung grobe Verletzung des
Erziehungsauftrages der Eltern.

Das einzige, was ich sage, und das aus Erfahrung, ist, daß
behinderte Kinder höchstselten auf etwas wie „bitte hör auf,
mich zu zwicken, das tut mir weh und macht mich traurig“
reagieren, daß man mit ihnen kein Gespräch auf höherer Ebene
führen kann, und daß das vielgerühmte Reden hier einfach meist
nicht den gewünschten Effekt hat, weshalb dann sehr oft zu
Medikamenten gegriffen wird.

Das so viel gerühmte Reden hier, betraf ganz eindeutig Kinder
die altersgemäße Erklärungen verstehen können. Es ist doch
keiner der hier mitschreibenden User, oder sogar der Gesetzgeber
so dummunklug und fordert Gespräche auf
höherer Ebene für geistig schwer Behinderte.
Außerdem gehören nicht nur reden und erklären zur Gewaltfreien
Erziehung, sondern klare Regeln und deren Einhalten als
anerkannte Grenzen. Bei Uneinsicht des Kindes, gibt es ein
klares NEIN oder ein anderes Stoppzeichen.

Laut Gesetz, nach dem Unrechtsempfinden der Allgemeinheit, als
Ergebnis aus vielen Untersuchungen und Studien und nicht zuletzt
mit ein bisschen logischen Hausverstand, dürfen gesunde -
behinderte - schwierige - Kinder - Erwachsene - und
Mitdiskutanten :wink: nicht mit gewaltsamen Mitteln zur Einsicht
gezwungen werden.

Und wer sich von seinen Kindern schlagen und beißen läßt, ohne
zu reagieren (sieht man überall),

Meinst du jetzt schlagkräftig zu reagieren? Das sieht man
hoffentlich immer seltener, weil es verboten ist.
Wenn du Kleinkinder gesehen hast, dann würde ein Schlag auf das
Kind erzieherisch kontraproduktiv sein und ein Armutszeugnis
sowieso.

Bei größeren Kindern würde es zeigen, dass das Kind eine
ohnmächtige Wut oder Verzweiflung in sich hat, dass es solche
Gefühle aufbauen muss und mit diesen Gefühlen so umgehen gelernt
hat, also nicht verständnisvoll und behutsam erzogen wird.

der braucht sich nicht zu
wundern, wenn diese Kinder nicht wissen, was Grenzen sind,

Man braucht sich nicht zu wundern, wenn Kinder die körperliche
und seelische Gewalt im Erziehungsprogramm haben, oder als
abreagieren bei Überforderung erleben, sich diese
Grenzüberschreitungen abschauen, woher sollen sie es denn besser
wissen bei ihren Vorbildern.

wenn sie sich nicht spüren, dann deshalb plötzlich angeblich
ADHS haben und wieder Tabletten kriegen.
Aber das verschreiben ja dann die Ärzte und dann ist alles
gut, das ist dann kein Mißbrauch.

Na super, jetzt beschuldigst du auch noch die Ärzte,
missbräuchlich Medikamente zu verschreiben, wird ja immer
schlimmer mit dir.

Gruß
ReMa

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keine Sorge, diese Antwort ist sachlich :smile:
Hallo nochmal!

Danke erstmal, dass Du nochmal geantwortet hast.

mir stellt sich die Frage, ob man z.B. einen Klaps im Jahr mit
Mißhandlung gleichsetzen kann…

Selbstverständlich. Einmal Diebstahl ist ja auch genauso::unrechtens wie mehrfacher Diebstahl.

Aber jemanden, der einmal stiehlt, kann man nicht als
Kleptomane bezeichnet werden. Und genauso ist ein Klaps keine
Mißhandlung.

Der Diebstahl ist trotzdem ein Diebstahl. Und wer einmal klapst, nicht unbedingt ein Schläger. Ein Klaps ist auch einmalig eine Misshandlung. Daran gibt es wirklich nichts zu rütteln.

Und außerdem würde ich gerne wissen, wie ihr das dann bei
behinderten Kindern macht?

Genauso wie bei behinderten Erwachsenen?
Du fändest Schlagen da die richtige Lösung? Wer sagt Dir, dass
das funktioniert?

Hab ich das behauptet?

Irgendwie schon, deshalb frage ich ja nach. Weiter unten tust Du es ja schon wieder. Und ich muss sagen, ich verstehe immer noch nicht, wie Du es gemeint hast. Vielleicht kannst du es noch einmal erklären. Ohne Vergleiche mit noch Schlimmeren. (Das ist immer ein wenig so, als würde man einem Unfallopfer sagen: „Sei froh, dass Du im Rollstuhl sitzt, Du hättest tot sein können.“)

Und nein, mit behinderten Kindern muß
man anders umgehen als mit behinderten Erwachsenen,

Ja, nämlich noch verständnisvoller und geduldiger und aufmerksamer (dies vor allem in Hinblick auf die Selbstgefährdung und die Gefährdung anderer).

Und wie würdest du dann das Allgemeinwohl gegen das Wohl des
einzelnen abwägen? Welche Konsequenzen hätte das?

Zum Glück muss ich das ja nicht in der Realität entscheiden. Aber da steht das Allgemeinwohl in meinen Augen über dem Wohl des Einzelnen. Deshalb werden ja z.B. auch behinderte Erwachsene, genauso wie andere Menschen die eine Gefährdung für die Allgemeinheit darstellen) von der Gesellschaft fern gehalten. Oder, um Deinem Beispiel zu folgen, zum Konsum der richtigen Medikamente „gezwungen“. Ein weiteres Beispiel (weil grad aktuell hier in den Nachrichten, weil 2 ausgebraochen sind). Ein Bezirkskrankenhaus in der Oberpfalz: Dort werden quasi gewaltsam uneinsichtige Tbc-Patienten festgesetzt und behandelt. Das ist in meinen Augen völlig legitim. Wie sonst sollte das denn ablaufen?

Es ist genauso Gewalt, jemanden mit Medikamenten zu füttern,
damit er bloß niemandem etwas zu leide tut.

Das kommt doch immer darauf an, in welchem Umfang das gemacht wird und wie der Prozeß abläuft, in dem das geschieht. Dass z.B. ein geistig Kranker, der gegenüber seiner Umwelt aggressiv ist, entweder auf Psychopharmaka gesetzt wird oder in eine geschlossene Anstalt eingewiesen wird, finde ich völlig in Ordnung.

Ein weiterer Exkurs wäre dann wohl die Diskussion über die Wiedereinführung der Prügel- oder Todesstrafe. Das wäre ja die Konsequenz Deiner Überlegungen, übertragen auch auf Erwachsene?

Wichtige Frage: Wie soll man denn Deiner Meinung nach in solchen Fällen konkret verfahren? Warum unterscheidest Du so zwischen Kindern und Erwachsenen (zum Nachteil der Kinder). Ich sehe dazu kaum Anlaß, Kinder haben das selbe Recht auf körperliche Unversehrtheit wie Erwachsene. Das betrifft unsachgemäß verabreichte Medikamente genauso wie Schläge.

Wesentlich ist in meinen Augen dabei, dass die Abwägung in jedem einzelnen Fall gründlich erfolgt und die Entscheidung ordentlich abläuft.

Wer mal gesehen
hat, was aus solchen Menschen wird, weiß, wovon ich spreche.

Ich nehme an, Du hast da irgendeine spezielle Erfahrung gemacht und bestehst da deshalb so darauf.

Da ist ein kleiner Klaps nichts dagegen!!
Wahrscheinlich wird das jetzt wieder von irgend jemandem
herumgedreht und es wird behauptet, ich würde physische Gewalt
empfehlen oder gutheißen oder was auch immer.

So kommt das hier raus. Du bist gegen die unsachliche Gabe von Medikamenten, soweit gehen hier ja noch alle mit. Und dann sagst Du, Klapse wären nicht so schlimm wie Medikamente. Was sonst soll man aus Deiner Aussage folgern?

Schlimmes mit noch Schlimmeren zu vergleichen geht an der
Sache vorbei, finde ich.

Noch mal die Frage: habe ich behauptet, das wäre die einzig
richtige Methode? Kann ich mir nicht vorstellen

Nein, aber Du stellst es als eine richtige Methode hin.
Und Du vergleichst immer eine Methode, die nicht in Ordnung ist mit einer anderen, die auch nicht in Ordnung ist. Und kommst zu dem Schluß, die eine Erziehungsmaßnahme wäre besser als die andere. Mal blöd gesagt: Mord ist schlimmer als Diebstahl. Aber deshalb ist doch beides nicht ok, oder?

Aber: man kann sich bei Kindern durch Schreckmomente

erschrecken kann man ein Kind auf andere Weise. Da könnte man ja einmal laut „Buh“ sagen oder ihm ins Gesicht pusten oder ähnliches.

einen
gewissen Respekt

ich habe schon einmal jemanden verbessert. Respekt ist etwas anderes
http://www.duden.de/duden-suche/werke/d8/000/133/Res…
und kann nicht durch Klapse hervorgerufen werden.

verschaffen, was wirkt und fürs Lernen und
die Entwicklung förderlich sein kann, weil man nicht mit
Widerstand beschäftigt ist.

Und was ist mit dem Widerstand passiert? Er wurde gebrochen, mit Hilfe des Klapses. Aus Angst vor dem nächsten Klaps läßt das Kind bleiben, was es falsch gemacht hat. Mit lernen oder Respekt hat das nichts zu tun. Sondern mit Demütigung, Willen brechen und Machtausübung.

Sind das eigentlich realistische, gesicherte Fälle, die man
irgendwo nachlesen kann (nein, bitte nicht in der BILD), oder
hast Du eine blühende Fantasie? (Ernstgemeinte Nachfrage)

Ernstgemeinte Antwort: Einmal Bildzeitung lesen hat gereicht.
Wenn das meine Fantasie wäre, wäre ich glücklich!

Versteh ich jetzt nicht. Heißt das, Deine Fälle stammen wirklich aus dieser sog. Zeitung?

Sollen jetzt alle Türme abgesperrt werden, damit niemand
raufklettern kann?

Die anderen Vorschläge zur Lösung des Turmproblems hast Du ignoriert, schade.

Schläge sollten niemals das erste Mittel sein, das versucht
wird.

Das wievielte denn?

Darauf habe ich keine Antwort.

Das dachte ich mir schon und freue mich, dass Du das so offen zugibst. :smile:

Schöne Grüße
gespannt auf Deine Antwort
kernig

Selbstmitleid?
Hallo ihr beiden!

Ich bin deiner Meinung und habe das auch schon angesprochen,
aber es kamen von den anderen so viele Beleidgungen, daß ich
es aufgebe.

Jetzt hab ich’s auch versucht, werde es jetzt aber auch
lassen, weil es tatsächlich nichts bringt.

Was sollte es denn in Deinen Augen „bringen“, frage ich mich.

Die entsprechenden Äußerungen wurden doch entfernt. Wer sich persönlich angegriffen fühlt, kann sich doch beim Mod beschweren. Solchen Dingen wird hier meiner Erfahrung nach konsequent nachgegangen.

Klingt für mich wie eine Ausrede, um ohne Gesichtsverlust aus der Diskussion zu verschwinden.
Schade.

Grüsse
kernig

1 „Gefällt mir“

Was soll das denn?

Werden wir sicher nie brauchen, haben wir bisher noch nie
gebraucht. Und ich behaupte jetzt mal, mein Kind ist recht
willensstark - ich aber auch.

Machtkampf also.

Was meinst Du genau damit? Was möchtest Du mir sagen, was unterstellen? Ich beschreibe eine Charaktereigenschaft von mir und meinem Kind. Und vorher auch, wie ich damit umgehe. Wie Du da auf einen Machtkampf schließt, ist mir ein Rätsel.

Deine Antwort fällt bei mir unter die Kategorie „Unnötiger Hickhack“, auf den ich nicht weiter eingehen werde.

Grüsse
kernig