Wo kann man noch regionales Bio-Brot kaufen – eure Erfahrungen damit?

der bindet Feuchtigkeit und bremst damit das „Austrocknen“ von Brot.

Das hier:

macht allerdings wenig Lust, das Thema weiter zu diskutieren.

Hast Du Dir mal Gedanken drüber gemacht, dass man Roggenbrot nur deswegen als Sauerteigbrot bäckt, weil durch die Säuerung die Aktivität der Alpha-Amylase gehemmt wird? Und was ist denn eigentlich so schlimm daran, dass es sich dabei um zwei Vorgänge handelt, die ausschließlich durch Chemie erklärt werden können?

ist das seit Tausenden von Jahren nicht nur ein physikalischer, sondern natürlich auch ein chemischer Prozess.

Und unter uns: Was hast du eigentlich gegen Naturwissenschaften? Bist Du in der Pius-Bruderschaft organisiert?

Gruß

MM

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Ganz vergessen: Was ist eigentlich so schlimm oder gar (um beim Thema dieses Bretts zu bleiben) uuuungäsuuuund daran, wenn jemand Vitamin C ins Mehl tut, damit es nicht so schnell ranzig wird?

Fragt sich und Dich

MM

ist einfach:
vitamin c ist gut, weil natur.
ascorbinsäure ist böse, weil chemie.

kommste nicht gegen an.

e.c.

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no ja - um beim Thema „Ode“ zu bleiben (vielleicht war das ja auch ein anderes Brett oder ein anderer Fred)- :

Du nimm die Dickere
Ich nehm die Dünnere
Die Welt lässt wieder mal hoffen -
Ganz gleich woran, an welche Stunde ich mich auch erinnere:
Ich war immer besoffen

und dann einen Moment später, klasse vor allem mit dem Bass von Eberhard Weber:

Oder was oder wann oder wie
Nein, lieber jetzt, mitten im Klaren!
Und Ihr da, spielt mir nochmal jene alteda - Mistmelodie
Von den Leuten, die strudelwärts fahren!

Hoffentlich einigermaßen richtig aus dem Kopf zitiert nach/von

Peter Rühmkorf

MM

Das Lebensmittelrecht verbietet es, Vitamin C auszuloben, wenn es als Antioxidationsmittel zugefügt wurde.

Servus,

daran, dass der Stoff derselbe ist, lässt sich aber kaum was ändern. Zumindest wenn es sich um L-(+)-Ascorbinsäure handelt. Und wenn es sich um ein anderes Isomer handelt, wird sie dadurch nicht urplötzlich uungäsuuuund.

Schöne Grüße

MM
macht gleich einen Brotteig, in dem u.a. Prolamine, Gluteline, Aminosäuren, Peptide und Hydroxyaldehyd drinne sind, vom Natriumchlorid ganz zu schweigen…

@C_Punkt @Aprilfisch Wow,es ist interessant, wie viel Energie inzwischen darauf verwendet wird, jedes einzelne von meinen Wörtern zu analysieren und mir eine angebliche generell Chemie- und Wissenschaftsfeindliche Haltung zu unterstellen, anstatt das Thema sachlich zu besprechen. Und seine eigene Meinung unaufgeregt und selbstsicher darzustellen. Eine kritische Frage zu den Inhaltsstoffen macht niemanden gleich „chemiefeindlich“. Chemie ist die Grundlage unseres gesamten Lebens, keine Frage. Es geht ma darum, bestimmte Zutaten oder Herstellungsverfahren kritisch hinterfragen zu können.

Wer anderer Meinung ist, kann das gern mit nachvollziehbaren Argumenten begründen (wie teilweise auch gemacht wird). Aber vorher vielleicht tief durchatmen. Und das Zerlegen meiner Formulierungen ersetzt ja keine sachliche Diskussion. Es steht jedem frei, weiterhin seine Energie in Wortzerklaubung zu stecken. Ich tät mich aber freuen, wenn wir wieder einen Hauch sachlicher werden. Gilt a für mich.

Zu den Zusatzstoffen: Gesundheitlich gilt die Ascorbinsäure ja als unbedenklich, aber ich hinterfrag, ob die vielen Hilfsmittel notwendig sind oder ob zB eine längere Teigführung und traditionelle Verfahren nicht die bessere Alternative wären. Meine Kritik richtet sich da nicht gegen den Stoff selbst (oder „die Chemie“), sondern gegen den möglicherweise übertriebenen Einsatz von den Hilfsmitteln in der industriellen Brotherstellung.

Ich bin der Meinung zwischen einer natürlichen Säuerung durch Sauerteig,(reguliert auch Enzymaktivitäten , beeinflusst Aroma und Bekömmlichkeit) und dem gezielten Einsatz von Zusatzstoffen besteht durchaus ein Unterschied.

Danke nochmal für die Erinnerung zum Invertzuckersirup!

Und was meine „lebensfremden“ Aussagen zur ungewöhnlich langen Haltbarkeit betrifft: Haltbarkeit entsteht ja nicht einfach so, sondern durch Maßnahmen wie Verpackung, Konservierung, Sauerstoffentzug.Also eh durch bekannte chemische und physikalische Prinzipien. Dank denen müssen wir weniger wegwerfen und unsere Lebensmittel halten länger. Ein simpler Blick auf die Realität hinter dem Produkt. Aber wenn Frisches so lange hält, dann ist es für mich logisch, genauer hinzuschauen, wie da die Haltbarkeit überhaupt zustande kommt und ob das noch dem entspricht, was man bei frischen Lebensmitteln erwarten würde.

GlG

Ich kann nicht erkennen, dass das jemand gemacht hätte.

Zu was? Zu Ascorbinsäure?

Wie oben dargestellt, werden Substanzen, die Du hier permanent ausschließlich der industriellen Fertigung zuschreibst, auch von handwerklich arbeitenden Bäckern verwendet und zwar aus ganz lauteren Gründen.

Du baust hier schlichtweg einen Popanz auf. Hier plädiert übrigens auch niemand für den Kauf industrieller Produkte. Tatsächlich gibt es ganz viele gute Gründe, warum man handwerklich produziertes Brot industriell gefertigtem Brot vorziehen kann, aber ausgerechnet die Zutaten, würde ich eben nicht dazu zählen, sondern eher Geschmack, Textur usw.

Es ging mir vor allem darum, dass Du mit maßlosen Übertreibungen und unnötigen Verallgemeinerungen gearbeitet hast. Beispiel:

Oder:

Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass Du selber einen sachlichen Umgang gefordert hast.

Ich gestehe,
wir kaufen außer manchmal Kuchen nichts mehr bei Bäcker.

Das Brot mit der harten braunen Kruste mag ich nicht, Brötchen schmecken mir selten.
Oder ich kann bei den Brötchen gar keinen Unterschied zum Discounter feststellen. Ich hab den Verdacht, etliche Bäcker nutzen die gleichen Aufbackbrötchen, und dann mind. dreifacher Preis.

Ich backe Brot im Brotbackautomaten.
Aber wir essen auch oft und gerne das abgepackte geschnittene Brot vom Discounter. Nicht jedes, aber haben so unsere bevorzugten Sorten.
Da steht auch drauf, was drin ist, beim Bäcker weiß ich es nicht.

Das sind sehr viel bessere Argumente als „da ist etwas drin, was ich nicht essen möchte, ohne zu wissen, was im Brot des Bäckers ist und was an den Substanzen nicht gut für mich sein soll“. Wenngleich es mich wundert, dass bei Euch die Bäcker nur Brot mit harter Brauner Kruste haben, aber das kann auch ein lokales Problem sein.

Es ließe sich herausfinden.

Ja vielleicht … aber dann müsste ich wohl jedesmal vorher eine Email hinschreiben, falls eine öffentlich ist. Die Verkäufer/in weiß es jedenfalls nicht.

Eigentlich müssten die eine Zutatenliste vorhalten - entweder als „Buch“ oder abrufbar im Kassensystem (oder so ähnlich).

C_Punkt Ahso, dass war mir nicht klar, dass der überzeichnete Vergleich mit den Tomaten und den Golfbällen so ungut ankommt. Ich wollte hier niemanden treffen. Das war mehr österreichischer Zynismus, der natürlich mit einem Augenzwinkern gemeint war.

In erster Linie – und da gebe ich ganz recht – ist es eine geschmackliche Sache, das war zu Beginn unserer Diskussion schon erwähnt worden.

@Inka Muss auch sagen, finde den geschmacklichen Unterschied bei Kuchen und Mehlspeisen fast noch größer. Meine liebsten Mehlspeisen kaufe ich immer beim Bäcker, weil da der Supermarkt und die Ketten nicht mithalten können (z. B. Topfengolatsche, Punschkrapfen, Apfelstrudel).

Ich muss gestehen, ich wusste gar nicht, dass es sowas wie einen Brotbackautomaten für zu Hause gibt. Ich bin nicht auf dem neuesten Stand, die Küchengeräte betreffend :slight_smile: Super Sache. Und du weißt dann auch genau, was drin ist;-)

Finde aber, die Verkäuferin sollte schon Bescheid wissen, was da drinnen ist. Oder es schnell wo ablesen können. Glaube, das würden sich einige in der Bäckerei erwarten. Ich schätze am Kauf in einer Bäckerei auch, dass man persönlich bedient wird und solche Dinge nachfragen kann. Scheint aber nicht überall der Fall zu sein …