Wo waren all die Götter

bevor der Mensch schreiben konnte ?

Sind nicht all diese Religionen aus der „Ursuppe“
elektromagnetischen Wellen ausstrahlenden Hirnströme entstanden ?

Wenn Elektro-Smog real wirksam ist, könnte somit auch „Religionsgefühl“ erklärbarer werden.

Nach meiner bescheidenen Meinung könnte man das gegenseitige „Grindeinschlagen“ der verschiedenen Religionen, weltweit einstellen.

„En schöne Sunntig“

und Gruss

Fritz
a.d.Uw.

hicham
Ursuppe, elektromagnetische Wellen ausstrahlende Hirnströme, Elektro-Smog und Religionsgefühl! Wie Schön!

Wo war Gott bevor der Mensch schreiben konnte ?

Es gibt noch immer Menschen, die nicht schreiben können, das ist kein Hindernis für Gott zu existieren!

Sind nicht all diese Religionen aus der „Ursuppe“
elektromagnetischen Wellen ausstrahlenden Hirnströme
entstanden ?

Wenn Elektro-Smog real wirksam ist, könnte somit auch
„Religionsgefühl“ erklärbarer werden.

ummh, ja?!

Nach meiner bescheidenen Meinung könnte man das gegenseitige
„Grindeinschlagen“ der verschiedenen Religionen, weltweit
einstellen.

ok, was hat das aber mit der ursuppe humaner Hirnströme zu tun?

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo Fritz,
an Götter hat der Mensch schon immer geglaubt, auch als die Schrift noch nicht erfunden war. Da sogar noch mehr. Deswegen wollen ja die Religioinen die Menschen möglichst ungebildet haben: nur so sind sie beherrschbar.
Sie resultiert aus verschiedenen Eigenachaften des menschen:
der Angst, der Neugierde, dem Drang nach Erklärung, Macht, Gier, Verantwortung abschieben,…
Nur um ein paar zu nennen.
Und deswegen haben Religionen seit jeher Wissen bekämpft.
Grüße
Raimund

Schreiben und Religion
Hallo Raimund,

erst einmal möchte ich in aller Bescheidenheit die Formulierung Deines Vorredners zurechtbiegen, indem ich das Reden über Religionen statt „Götter“ anempfehle. Denn wir alle haben nur eine einzige Gottheit.

Sodann empfehle ich auch die Überlegung, ob wir den Religionen nicht gar das Schreiben zu verdanken haben. Denn im Altertum war zeitweilig nichts so schreibstark wie die sogenannten Religionen, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass zu Anfang nur und ausschließlich der Wunsch, die Lehre vergangener Propheten für zukünftige Generationen zu bewahren, die Menschen zur Erfindung einer speziellen Technik dazu anregte: dem Schreiben.

Es ist richtig, dass manche religiöse Institutionen (nicht „Religionen“) diese Schriften (teilweise durch verschiedene raffinierte Methoden bis heute!) vor den Menschen zu verbergen suchten. Das ist aber „normal“, denn nicht alles, was Gott will, möchte auch der Mensch.

Wenn Juden, Christen und Muslime genau das täten, was in Ihren Schriften steht (natürlich ohne großzügig über Großteile hinwegzusehen, zu verbiegen oder aus den Zusammenhängen zu reißen etc.), hätten wir nach meiner Überzeugung quasi nur eine einzige Religion und einen globalen Frieden, wie es ihn nie gegeben hat.

Viele Grüße,

Mohamed

Viel profaner

Sodann empfehle ich auch die Überlegung, ob wir den Religionen
nicht gar das Schreiben zu verdanken haben. Denn im Altertum
war zeitweilig nichts so schreibstark wie die sogenannten
Religionen, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass zu Anfang
nur und ausschließlich der Wunsch, die Lehre vergangener
Propheten für zukünftige Generationen zu bewahren, die
Menschen zur Erfindung einer speziellen Technik dazu anregte:
dem Schreiben.

Zwar kannst du im Altertum Wissenschaft, Religion und staatliche Macht oft nicht klar trennen, nicht umsonst ist der ‚Schriftgelehrte‘ immer auch ein religiöser Führer, die Schrift aber hat wesentlich profanere Ursprünge im zweitältesten Gewerbe der Welt: der Steuereintreiberei.

Die ersten bekannten Schriftzeugnisse waren Inventurverzeichnisse und Rechnungsbelege für eingehende Lieferungen. Zwar gab es auch vorher schon Methoden, z. B. astronomische Ereignisse und Zusammenhänge zu dokumentieren (-> Himmelsscheibe von Nebra), als Schrift lässt sich dies aber kaum bezeichnen.

Allerdings wurden die erheblichen Möglichkeiten der schwarzen Kunst, Menschen zu beeindrucken und manipulieren, schnell erkannt und von den damaligen Eliten, die eben immer auch religiöse Eliten waren, für ihre Zwecke missbraucht. Insoweit mag Religion die Weiterentwicklung der Schrift erheblich vorangetrieben haben, Schöpfer dieser Leistung aber war sie nicht.

Gruss
Schorsch

Oder auch nicht

Hallo Schorsch,

kommt drauf an, was man unter Schrift versteht, und wo sie beginnt. Es dürfte klar sein, dass Schrift zuerst Bilderschrift war, was wiederum zu Steuereintreiberei weniger passen würde. Erkennt man in den Höhlenmalereien unserer Vorfahren auch eine „Schrift“ (zumindest festgehaltene Information), so ist es klar, dass die Schrift religiösen Ursprung hat, zumindest, wenn es stimmt, dass die gemalten Szenen in kultischem Zusammenhang zu sehen sind.

Viele Grüße,

Mohamed.

Wenn Juden, Christen und Muslime genau das täten, was in Ihren
Schriften steht … hätten wir nach meiner Überzeugung quasi nur
eine einzige Religion und einen globalen Frieden

oha… das sehe ich pessimistischer. die paar promille an juden würden sich streiten ob giraffen koscher sind, während millarden moslems und christen sich gegenseitig missionierend abschlachten würden. dann blieben nur mehr giraffen und juden übrig… und wer kauft dann das gesäuerte an pesach?

gruß
datafox

1 „Gefällt mir“

Hallo datafox,

Wenn Juden, Christen und Muslime genau das täten, was in Ihren
Schriften steht …

während
millarden moslems und christen sich gegenseitig missionierend
abschlachten würden.

das ist absolut unlogisch.

Nirgends steht, dass Christen andere Menschen „missionierend abschlachten“ sollen.

Und wenn sich Christen an den Auftrag Jesu halten „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“, ist ein abschlachten völlig unmöglich.

Gruss Harald

Götter – eine «moderne» Erscheinung!
Lieber Fritz

Auch wenn es für Viele schwer vorstellbar ist:
Es gab eine Zeit VOR den Religionen.

Ich versuche, dies zu beschreiben:
In der Frühzeit der Menschen war man der «Natur»
in ihrer Ganzheit wesentlich näher als heute.
Damit meine ich damit aber mehr als die Welt der
sichtbaren Erscheinungen (Umwelt, Pflanzen,
Tiere, Wetter, Jahreszeiten, Elemente …),
nämlich eben auch die unsichtbare Ebene der
Elementgeister, Pflanzengeister, Tiergeister,
Ortsgeister usw.) – darum rede ich von der Natur
«in ihrer Ganzheit».
Es gab in diesen Zeiten auch noch nicht diese
Kluft zwischen Mensch und Tier. (Bitte nicht
falsch verstehen: ich rede nicht davon, dass
sich der Mensch aus dem Tier entwickelt habe!)

Wer solcherart in den Kosmos, in dem er lebt,
eingebunden und verwoben ist, braucht keine
Götter, Priester oder Religionen.

Wir können uns heute kaum mehr vorstellen, wie
solch ein Lebensgefühl gewesen sein muss und
projizieren darum gerne UNSER heutiges Denken
und Fühlen auf diese Frühzeit des Menschen.
Daher kommen die Behauptungen wie «Die Menschen
haben doch immer etwas gesucht, woran sie
glauben konnten», und kaum jemand bemerkt, wie
haltlos und bar jeden Wissens diese sind. Schon
nur die Vorstellung, Menschen seien
veschüchterte, ängstliche Wesen gewesen, die bei
jedem Donnergrollen wimmernd zusammenzucken, ist
völlig daneben und lächerlich.

Wer sich nicht nur ethnologisch (akademisch-
distanziert) mit Schamanismus beschäftigt, wird
der Sache etwas näher kommen. Das Wirken solcher
Menschen, die aufgrund ihrer Fähigkeit, mit der
Geistwelt im Kontakt zu sein, in ihrer
jeweiligen Volksgruppe als Heiler, Seher,
Medizinmann/Medizinfrau gewirkt haben, ist bis
zurück in die frühesten Spuren des Menschen
(eiszeitliche Felsritzungen) belegbar.

Bevor es aber nötig war, dass ein Mitglied einer
Gruppe diese Funktion als Vermittler einnahm,
dürfte wohl jeder einzelne Mensch selber in
diesen kontinuierlichen Kontakt mit der
«beseelten» Umwelt gestanden haben. (Dies
hingegen ist eine kaum belegbare Spekulation.)

Mit freundlichem Gruss von Basel nach Zürich
Rolf

oha… das sehe ich pessimistischer. die paar promille an
juden würden sich streiten ob giraffen koscher sind, während
millarden moslems und christen sich gegenseitig missionierend
abschlachten würden. dann blieben nur mehr giraffen und juden
übrig… und wer kauft dann das gesäuerte an pesach?

Wunderbar, Datafox! Das ist quasi die Kurzform bzw. die moderne Theater-Inszenierung von „Nathan der Weise“. Gefällt mir und bekommt ein Sternchen!
Gruß, Branden

Hallo Raimundus pessimissimus,

an Götter hat der Mensch schon immer geglaubt, auch als die
Schrift noch nicht erfunden war. Da sogar noch mehr.

Zuspruch bis hierher.

Deswegen wollen ja die Religioinen die Menschen möglichst ungebildet
haben nur so sind sie beherrschbar.
Sie resultiert aus verschiedenen Eigenachaften des menschen:
der Angst, der Neugierde, dem Drang nach Erklärung, Macht,
Gier, Verantwortung abschieben,…
Nur um ein paar zu nennen.
Und deswegen haben Religionen seit jeher Wissen bekämpft.

Einspruch!
Frage: Inwiefern hast du dich bisher mit Religionen beschäftigt? Mal abgesehen davon, dass du in den Medien die negativen Nachrichten wahrnimmst und den Gerüchten, wie´s im Vatikan zugeht, blind glaubst (auch eine Art von Religion)?
ALLE Religionen haben nur VIER Ziele, die sie alle - vorausgesetzt, sie werden gewissenhaft ausgeübt - auch erreichen:

  1. Den Menschen zu erklären, warum sie existieren und wie es dazu kam, dass sie existieren. Also eine „kurze Erklärung der Welt“.
  2. Den Menschen zu erklären, warum es auf der Welt Böses gibt, warum es ihnen nicht nur gut geht und ihnen beizustehen, wenn´s ihnen schlecht geht. Also der Priester, Schamane etc. als „der grosse Tröster“ in Stellvertretung himmlischer, natürlicher etc. Mächte.
  3. Den Menschen zu erklären, wie´s nach dem Ableben weitergeht. Also ihnen die Angst vor dem Tod zu nehmen.
  4. Den Menschen zu erklären, wie sie denn ein gutes, will heissen, für die Allgemeinheit gutes Leben leben führen sollen. Alle ethischen Grundsätze findest du auch in den Verhaltensregeln aller Religionen wieder, nicht nur in denen der Weltreligionen!

Das wären Deine Punkte, Angst, Neugier und Drang nach Erklärung. Die Punkte Macht, Gier, Verantwortung abschieben haben doch - bitte schön! - mit Religion nix zu tun!! Das sind Dinge, die wurden aus ganz anderen Gründen mit Religion in Verbindung gebracht: Deswegen nämlich, weil sie zutiefst menschliche Angelegenheiten sind, und da Religion immer auch mit Menschen zu tun hat, kamen sie und die Religionen in Verbindung: Als MISSBRAUCH!! Womit wir wieder bei meinem vierten Punkt angelangt wären. Und bei den Sekten. Nicht allen, aber vielen.

VG
Christian

Die Punkte Macht, Gier, Verantwortung abschieben
haben doch - bitte schön! - mit Religion nix zu tun!!

ja, auch ich halte die priestertrugtheorie, die ich im zusammenhang mit linker (marxistischer) religionskritik kenne, eher für eine überreligion und verwschwörungstheorie.

gruß
datafox

hallo Christian,
nein, absolut ni´cht pessimissimus sonder „realissimuns“.

Einspruch!
Frage: Inwiefern hast du dich bisher mit Religionen
beschäftigt?

genügend um mitreden zu können. Und nicht nur das Christentum, sondern auch in den Islam (für europäische Verhältnisse sehr viel) und etwas (nicht so doll wie Marion) in den Buddhismus. Was mir noch fehlt, ist die jüdische Religion. Da habe ich zwar einiges an Literatur (den babylonischen Talmut), doch fehlt mir die Zeit, mich da reinzuknien

Mal abgesehen davon, dass du in den Medien die
negativen Nachrichten wahrnimmst und den Gerüchten, wie´s im
Vatikan zugeht, blind glaubst (auch eine Art von Religion)?

Falsch. Meine Kritik beruht auf Erkenntnissen der Geschichte. Die reicht vollkommen aus um das Wesen der Reiligionen zu erkennen. Dazu noch die Infos, die ich von metapher (hier im www) erhalte. Die bestätigen nur meine Einstellung zur Religion.

ALLE Religionen haben nur VIER Ziele, die sie alle -
vorausgesetzt, sie werden gewissenhaft ausgeübt - auch
erreichen:

  1. Den Menschen zu erklären, warum sie existieren und wie es
    dazu kam, dass sie existieren. Also eine „kurze Erklärung der
    Welt“.
  2. Den Menschen zu erklären, warum es auf der Welt Böses gibt,
    warum es ihnen nicht nur gut geht und ihnen beizustehen,
    wenn´s ihnen schlecht geht. Also der Priester, Schamane etc.
    als „der grosse Tröster“ in Stellvertretung himmlischer,
    natürlicher etc. Mächte.
  3. Den Menschen zu erklären, wie´s nach dem Ableben
    weitergeht. Also ihnen die Angst vor dem Tod zu nehmen.
  4. Den Menschen zu erklären, wie sie denn ein gutes, will
    heissen, für die Allgemeinheit gutes Leben leben führen
    sollen. Alle ethischen Grundsätze findest du auch in den
    Verhaltensregeln aller Religionen wieder, nicht nur in denen
    der Weltreligionen!

Here Ziele, die von den Oberen nur zur Beherrschung der Gläubigen verwendet werden.
Die wirklichen Ziele der drei großen Religionen (Chr., Isl., Jud) ist einwandfrei die Beherrschung der Gläubigen.
Sieh Dir mal die Geschichte dieserr 3 an. Nicht die Philosophie. Was auf dem Werbeplakat steht ist nicht interessant, ist nur Reklame. wichtig ist, was die Firma macht, wie sie handelt. Und wenn Du Dir die Gebote (Gesetze) dieser Religionen ansiehst, dann wirst Du feststellen, dass hier unverholen gedroht wird mit massiven Strafen.

Das wären Deine Punkte, Angst, Neugier und Drang nach
Erklärung. Die Punkte Macht, Gier, Verantwortung abschieben
haben doch - bitte schön! - mit Religion nix zu tun!!

Aber selbstverständlich haben die damit zu tun! Mit Liebe kann man keine Gemeinschaft zusammenhalten. Das geht nur mit drakonischen Strafen. Und nur dann rollt der Rubel! Nur dann kann man sie Schäfchen beherrschen. So wird in allen drei Religionen gedroht: wenn Du nicht an den Gott glaubst, dann wirst Du kein ewiges leben bekommen, sondern sterben. Die schlimmste Strafe, die es für einen Normalgläubigen gibt.
Die Christen geben sogar noch eins drauf: er wird in brennendem Pech sieden. Er wird brennen in alle Ewigkeit, usw.
Den Juden reicht da der ewige Tod.
Dabei ist es doch gar nicht so schrecklich zu sterben. aufzuhören zu existieren. Das ist nun mal der Lauf der Welt.
Die Energie (soll man sie Seele nennen?) wird nicht sterben. Das ist aber schon Physik.

Das sind
Dinge, die wurden aus ganz anderen Gründen mit Religion in
Verbindung gebracht: Deswegen nämlich, weil sie zutiefst
menschliche Angelegenheiten sind, und da Religion immer auch
mit Menschen zu tun hat, kamen sie und die Religionen in
Verbindung: Als MISSBRAUCH!! Womit wir wieder bei meinem
vierten Punkt angelangt wären. Und bei den Sekten. Nicht
allen, aber vielen.

Siehe die 10 Gebote: aufgebaut auf Strafen.
Grüße
Raimund

Nix Pessimismus
Hallo Datafox,

Wenn Juden, Christen und Muslime genau das täten, was in Ihren
Schriften steht … hätten wir nach meiner Überzeugung quasi nur
eine einzige Religion und einen globalen Frieden

oha… das sehe ich pessimistischer. die paar promille an
juden würden sich streiten ob giraffen koscher sind, während
millarden moslems und christen sich gegenseitig missionierend
abschlachten würden.

Klar, dass Du es pessimistischer siehst, denn Du ignorierst, was ich schrieb: Wenn Juden, Christen und Muslime genau das täten, was in Ihren Schriften steht … (womit ich natürlich die Offenbarungen exklusive der Sekundärliteraturen meinte).

Grüße,

Mohamed.

Klar, dass Du es pessimistischer siehst, denn Du ignorierst,
was ich schrieb: Wenn Juden, Christen und Muslime genau das
täten, was in Ihren Schriften steht …

der eindeutige missionsauftrag von mindestens 2 religionen dürfte genug konfliktpontential bieten. außerdem widersprechen sich alle diese religionen logisch.

gruß
datafox

Hallo datafox,

ich schon wieder :wink:

der eindeutige missionsauftrag von mindestens 2 religionen
dürfte genug konfliktpontential bieten. außerdem widersprechen
sich alle diese religionen logisch.

kannst Du mir das Konfliktpotential des christlichen Missionsauftrages erklären?
Welches Konfliktpotential hat Werbung?

Gruss Harald

Hallo Raimund!

Meine Kritik beruht auf Erkenntnissen der Geschichte.
Die reicht vollkommen aus um das Wesen der Reiligionen zu
erkennen. Dazu noch die Infos, die ich von metapher (hier im
www) erhalte. Die bestätigen nur meine Einstellung zur
Religion.

Komisch. Was ich auch immer über Religion lese, höre und erfahre, bestätigt auch mich durchaus in meinen Einstellungen.
Fazit:
Zum jeweiligen persönlichen Verständnis von Religion (was gäbe es persönlicheres?) gehört ein gutes Stück Voreingenommenheit.

Here Ziele, die von den Oberen nur zur Beherrschung der
Gläubigen verwendet werden.

Nicht wirklich. Es gibt auch Religionsobere, die versuchen, im Geist ihrer jeweiligen Religion zu wirken…
Ich glaube! An das Gute im Menschen…mag naiv sein, hat aber auch seine gute Seiten…

Die wirklichen Ziele der drei großen Religionen (Chr., Isl.,
Jud) ist einwandfrei die Beherrschung der Gläubigen.
Sieh Dir mal die Geschichte dieser 3 an.

Wollte Luther beherrschen?!? Wie viele (engagierte) Gläubige fühlen sich heute beherrscht? Nicht mal viele Katholiken tun das. Ich jedenfalls nicht. Der Papst mag zwar in Rom sitzen und verschiedene Grundsätze kund tun, ich muss mich doch aber nicht daran halten! Die letztlich entscheidende Instanz, so steht´s zumindest in Gen 3, 1-24, ist das menschliche Gewissen. Daran muss sich auch der Papst halten. Auch wenn er nicht will.

Und wenn Du Dir die Gebote (Gesetze)
dieser Religionen ansiehst, dann wirst Du feststellen, dass
hier unverholen gedroht wird mit massiven Strafen.
(…)
So wird in allen drei
Religionen gedroht: wenn Du nicht an den Gott glaubst, dann
wirst Du kein ewiges leben bekommen, sondern sterben. Die
schlimmste Strafe, die es für einen Normalgläubigen gibt.
Die Christen geben sogar noch eins drauf: er wird in
brennendem Pech sieden. Er wird brennen in alle Ewigkeit, usw.

In welchem Jahrhundert bist du jetzt?

Den Juden reicht da der ewige Tod.
Dabei ist es doch gar nicht so schrecklich zu sterben.
aufzuhören zu existieren. Das ist nun mal der Lauf der Welt.
Die Energie (soll man sie Seele nennen?) wird nicht sterben. Das ist aber schon Physik.

Oha! Wirklich? Sogar Stephen Hawking ist sich da nicht so sicher. Das ist jetzt aber schon OT.

Siehe die 10 Gebote: aufgebaut auf Strafen.

Wo in den 10 Geboten stehen Strafen?!?

VG
Christian

Welches Konfliktpotential hat Werbung?

wenn millionen menschen glauben, daß millionen andere prinzipiell (also in ihrer kompletten lebensführung) falsch liegen, und daß es eine pflicht gibt dies mit allen mitteln zu ändern, führt das zuerst zu konflikten über macht, gebiet und resourcen dann zu einem krieg (oder umgekehrt - konflikte über macht, gebiet und resourcen werden über eine masse religiöser fanatiker katalysiert). ganz analog zum konflikt zwischen kommunismus und kapitalismus. eine welt, in der alle ihre religion als befehl verstünden, wäre nur mehr von inqusititoren, goldsteins und namenlosen suicid bombern bevölkert. nein danke!

gruß
datafox

Hallo datafox,

der eindeutige missionsauftrag von mindestens 2 religionen
dürfte genug konfliktpontential bieten. außerdem widersprechen
sich alle diese religionen logisch.

In diesem Fall ist Deine doch etwas einseitige Betrachtung von Islam und Christentum ein Konfliktpotential. Wie zu oft wird also ein schwarz/weiß-Schema aufgebaut, hier also: Von den großen Buchreligionen gibt es zwei die ein Konfliktpotential haben (Missionsauftrag => physische Gewalt), die eine nicht (koschere GIraffen => rein intellektueller Streit).
Ich hoffe, ein fundierter Islam-Kenner wird heir die notwendigen Differenzierungen bereit stellen…
Tatsächlich gibt es im Christentum den Missionsauftrag, Mk 28, „Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Amen.“ ICh lese da nichts vom Abschlachten. „Jünger machen“ ist, dem Vorbild Jesu folgend, und um nichts anderes kann es sich ja wohl hier handeln, kaum ein Akt der Gewalt, sondern ein Akt des Überzeugens. Ebenso gehört die Lehre Jesu, die (wie befinden uns schließlich im MT-Ev) in der Bergpredigt entfaltet ist… Also, so Du denn jedem das erlaubst zu tun, was Du selbst tust (indem Du ja auch mit dem Hinweis, daß das Judentum eine Religion ist, die sich vor allem auf die innerreligiöse Diskussion ohne Missionierungsversuch nach außen beschränkt), dann können wir von gegenseitigen Abschlachten kaum reden. Das ist das heutige Missionsverständnis einer weitaus größeren Mehrheit der Christen. Vielleicht solltest Du Dich mal mit einem christlichen Missionar unterhalten. Du wirst feststellen, daß sie i.d.R. Mission verstehen als die Wahrnehmung jeden ihrer Mitmenschen als Geschöft Gottes, ob nun Christ oder nicht. Das motiviert sie, im Dienst des von ihnen bekannten Gottes, in Gegenden zu gehen, wohin sich sonst kaum einer traut.
Damit ist weder bestritten, daß es immer wieder MEnschen gibt, die anders denken, noch, daß es Zeiten gab, wo zwar weniger obiges Zitat selbst als seine Auslegungstradition, der Missionsbefehl als ideologisches Feigenblatt unvorstellbarer Grausamkeit herhalten mußte.
Du siehst es selbst an DEinem Verständnis vom Judentum. Ich akzeptiere Deine Definition, aber dennoch wirst Du nicht bestreiten können, daß auch im Konflikt innerhalb des Nahen Ostens religiös motiviert argumentiert wird unter Hinweis auf alttestamentliche Vorstellungen der Landnahme etc. Damit DU mich nicht falsch vestehst: Deine Postings in www zur Frage des Selbstverteidigungsrechts Isreals habe ich zur Kenntnis genommen und es geht mir auch nicht darum. Es geht mir darum, daß auch hier Menschen einer Religion wiederum die Religion benutzen, um Gewaltanwendung zu legitimieren. Das ist grundsätzlich fragwürdig und zeigt in diesem Fall, daß es also auch im Judentum möglich ist, zwar nicht missionarisch GEwalt zu begründen, aber dennoch religiös.

Zuletzt noch zum Christentum, was als eine Religion, die davon ausgeht, in einer Geschichte mit Gott zu stehen, etwas wesentliches mit dem Judentum gemeinsam hat: Diese Geschichte ist niemals ein abgeschlossener Prozeß, bei aller berechtigten Kritik, wäre es fair von Dir, Dich zunächst zu fragen, wie denn Christen mit bestimmten Fragestellungen umgehen anstatt ihnen einen historisch gewachsenen Lernprozeß im Dialog mit der Grundlage ihres Glaubens abzusprechen.

Sorry für das lange Posting,
Grüße,
Taju

gruß
datafox

Von den
großen Buchreligionen gibt es zwei die ein Konfliktpotential
haben (Missionsauftrag => physische Gewalt), die eine nicht
(koschere GIraffen => rein intellektueller Streit).

nun das mit den giraffen war eine satire.

aber es gibt mir die geschichte recht. unter allen weltreligionen fallen islam und christentum als gewaltsame missionare auf. unter juden fand das seit 3000 jahren nicht mehr statt noch gibt es einen derartigen aufruf. weder hindus noch buddhisten noch bahai haben derartige historische fakten zu verbuchen.

Ich hoffe, ein fundierter Islam-Kenner wird heir die
notwendigen Differenzierungen bereit stellen…

mich interessieren taten und fakten.

dennoch wirst Du nicht
bestreiten können, daß auch im Konflikt innerhalb des Nahen
Ostens religiös motiviert argumentiert wird unter Hinweis auf
alttestamentliche Vorstellungen der Landnahme

es ist sachlich falsch zu sagen, israelische politik wäre „religiös motiviert“. mann 90& der knesset würde dazu lachen.

du kannst immer noch sagen, die israelis führen kriege, daher sind juden an gewaltsamen konflikten beteiligt. das ist korrekt. aber der grund dafür ist nicht die jüdische religion.

gruß
datafox