Ich bin unter der Woche meist 12 Stunden täglich an der Uni. Bin gerade daran, meine Diplomarbeit zu Ende zu bringen.
Nun ist es so, dass ich auch am Wochenende genug zu tun hätte, aber ich habe dann nicht den Druck aufstehen zu müssen. Ich komme dann kaum aus dem Bett, schlafe viel zu lang und habe dann das ganze WE und am Beginn der neuen Woche Kopfweh und Rückenschmerzen, bin depressiv etc.
Ich hänge dann das WE über vor der Glotze, auf dem Sofa oder im Bett rum, obwohl sich hier die Arbeit stapelt.
Ich mach mir echt Sorgen, was wird, wenn ich nicht mehr für die Dipl an die Uni muss, dann hab ich nämlich noch meine Prüfungen und ich fürchte zuhause lernen kann ich vergessen.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und habt ihr Tipps, wie ich meinen ´inneren Schweinehund´ besiegen kann?
Ich bin unter der Woche meist 12 Stunden täglich an der Uni.
Bin gerade daran, meine Diplomarbeit zu Ende zu bringen.
Nun ist es so, dass ich auch am Wochenende genug zu tun hätte,
aber ich habe dann nicht den Druck aufstehen zu müssen. Ich
komme dann kaum aus dem Bett, schlafe viel zu lang und habe
dann das ganze WE und am Beginn der neuen Woche Kopfweh und
Rückenschmerzen, bin depressiv etc.
Ich hänge dann das WE über vor der Glotze, auf dem Sofa oder
im Bett rum, obwohl sich hier die Arbeit stapelt.
Ich mach mir echt Sorgen, was wird, wenn ich nicht mehr für
die Dipl an die Uni muss, dann hab ich nämlich noch meine
Prüfungen und ich fürchte zuhause lernen kann ich vergessen.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht
das klingt nach Angst*vorm*Abschluß, vielleicht weil du deine Perspektive schlecht einschätzt ?
und habt ihr Tipps, wie
Nein, das is nicht der Fall, denn das Danach ist schon geklärt, d.h. ich muss mir um meine Zukunft keine Sorgen machen und habe während der Endphase zum Glück keinen Bewerbungsstress.
Ausserdem ging es mir eigentlich schon immer so, d.h. auch schon zu Beginn des Studiums.
Unter der Woche komm ich ja auch recht gut klar, nur zuhause fehlt mir jegliche Disziplin…
das klingt nach Angst*vorm*Abschluß, vielleicht weil du deine
Perspektive schlecht einschätzt ?
und habt ihr Tipps, wie
Stell den Wecker wie sonst auch, steh auf und mach Dich an die Arbeit. Wenns geht besorg Dir den Schlüssel für die Arbeitsräume an der Uni. Wenn das nicht möglich ist, dann arbeite daheim wie an der Uni. Du darfst nur nicht in die Gedankenschiene geraten, dass ja Wochenende ist und Du nicht arbeiten _musst_.
Wenn Du das daheim partout nicht hin bekommst, dann versuch einen Kommilitonen zu finden, mit dem Du zusammen arbeiten kannst. Es muss ja nicht das gleiche Projekt sein, erklär ihr/ihm einfach Dein Problem. Vielleicht hilft ja auch schon das Reden darüber…
Hallo Nicky
für mich klingt das nach Überlastung und entsprechendem Abfall bei Entlastung.
Unter der Woche hast du offensichtlich soviel Streß (12 h an der Uni), das deine Psyche und dein Körper zu kurz kommen, das holen dann beide am Wochenende nach, leider nicht auf eine für dich angenehme Art und Weise.
Und du willst ihnen jetzt den Erholungszeitraum auch noch nehmen, das lassen sie sich natürlich nicht bieten.
Mein Tipp:
Mach immer wieder geregelte Ruhepausen und was schönes, jeden Tag mindestens einmal oder mindestens 1 Stunde.
Iß und trink ausreichend und genußvoll und in Ruhe.
Überprüfe deine Ansprüche, Ziele und Maßstäbe und paß sie dem wirklich notwendigen und v.a. machbaren an.
Hol dir Hilfe - du mußt nicht alles alleine machen, Freunde sind in solchen Zeiten zu überraschend vielen Dingen bereit, z.B. auch Putzen und Wäsche waschen u.ä.
Wenn du die Diplomarbeit abgegeben hast und in das „wo ist mein Ziel Loch“ fällst, gönn dir ein paar Tage Ruhe und eine echte Auszeit.
Danach mach dir einen festen (jedoch flexiblen) Plan. Halte dich an ihn, es sei denn es fällt dir etwas ein, daß du mit großer Freude und echtem Vergnügen machen willst, dann unterbrich deine Arbeit dafür, anschließend wirst du mindestens doppelt so effektiv sein.
Vielleicht gehst du auch nach der Diplomarbeit noch zur Uni zum Lernen, was spricht dagegen?!
Wenn du dein Leben nach der Uni schon sicher und in trockenen Tüchern hast, dann mach dir nicht allzuviel Streß mit der Prüfung. Dann reicht es, daß du gut bestehst, dann mußt du nicht überragend sein. Niemanden interessiert in ein paar Jahren deine Abschlußnote.
Gruß und gerne mehr hier oder per mail
Sei tapfer und vergiß das genießen nicht
Kerstin