Wochenendarrest für Jugendlichen

Hallo liebe Eltern,

wie seit ihr mit dem Thema umgegangen, als der Filius zu Wochenendarrest " verdonnert " wurde.Er selber ist über das Strafmaß entsetzt und heult herum(wenn auch zu spät). Er hatte (zum 2. Mal) ein frisiertes Mofa gefahren und war geschnappt und heute zu 1 Wochenendarrest verurteilt worden.
Welche Erfahrungen habt ihr als Eltern bzw. haben die Kids aus dem Wochenendarrest mit nach Hause gebracht?

LG
goldfinger

Hallo liebe Eltern,

Hallo Goldfinger,

wie seit ihr mit dem Thema umgegangen, als der Filius zu
Wochenendarrest " verdonnert " wurde.Er selber ist über das
Strafmaß entsetzt und heult herum(wenn auch zu spät).

Wer Blödsinn macht, muss auch mit den Konsequenzen rechnen.
Ich würde das mit einem Grinsen (das aber versteckt vor Filius) cool wegstecken, denn

  1. Waren wir auch nicht besser, aber sind nicht erwischt worden. :o)

  2. Wenn er das Gefährt frisieren kann, wird ihm auch klar sein, dass das strafbar ist und wenn er die Gefahr der Konsequenz auf sich nimmt, muss er sie auch tragen. Also ein wenig sportlich betrachten ;o).

Wie wär`s, wenn ihr ihm die Möglichkeit bietet, offiziell und erlaubt an einem Gefährt zu schrauben, sozusagen mit dem Wissen und der Unterstützung des technisch ein wenig versierten Papas?

Ich denke, wenn er mit seinen Kumpels an einem Teil schrauben kann, dass seinen Ehrgeiz und auch sein Geschick, Können trainiert, wird er mit der Sache anders umgehen (wenns ums Schrauben geht).

Das Gefährt könnte dann auf einem Gelände von Motorbegeisterten ausprobiert werden. Die findet man häufig bei Motorradhändlern oder die kennen irgendwelche „Motorsportirren“.
(Stop, wir gehören auch dazu;o))

Geht`s um Polizeiverarsche, ist er sich der Konsequenzen voll bewußt und geht das Risiko auch entsprechend ein, dann hilft nur das Beschlagnahmen durch dieselbigen.

Und als letztes Ding, dass das Teil einfach schneller werden muss, um schneller ans Ziel zu kommen, tja, da hilft nur, warten bis die Altersgrenze für was schnelleres erreicht ist und wenn er das nicht einsieht, mit dem Einzug des Gefährts drohen.

Der Sohn eines befreundeten Polizisten hielt sich für besonders schlau und bastelte sich ein gut verstecktes Schalterchen an. Die Folge nach 1x erwischen und 2x Motorschaden war, dass er jetzt Taxi Mama( was nicht mehr uneingeschränkt zur Verfügung steht) nehmen muss mit obligatorischen kleinen Geldabgaben (Taxikosten), das tut weh, aber hilft.
Er arbeitet gerade die 2te Reparatur ab und hat keinen Bock mehr auf Frisieren.
Aber Papa (seines Zeichens Ducatifahrer und fix unterwegs) hat auch daraus gelernt und bastelt gerade mit ihm an einem alten Motorrad rum, dass die beiden für kleines Geld ersteigert haben. Das darf er später dann auch fahren auf entsprechenden Strecken.

Ist allemal gesünder und vertrauensfördernder als Sanktionen von den Eltern.

Bevor jetzt der große Aufschrei kommt:
Klar ist das nicht erlaubt, aber er hat niemanden verletzt, getötet oder Schaden zugefügt.
Ob ein Mofa 25 oder 50 fährt, ist wurscht, tödlich verletzen kann er sich mit beiden Größen.

Welche Erfahrungen habt ihr als Eltern bzw. haben die Kids aus
dem Wochenendarrest mit nach Hause gebracht?

Steht ihm bei ohne ihm die Verantwortung für sein Handeln abzunehmen.
Und seht`s etwas sportlich, er ist ken Schwerverbrecher!

Und so ganz persönlich, ich finde es ein wenig hart, gleich solche Sanktionen (was passiert eigentlich mit ihm im Arrest?) „nur“ für`s Mofafrisieren…

Redet mit ihm darüber, lasst ihn nicht damit allein, er wird sicher über die eine oder andere Situation erschrocken sein und auch Fragen mitbringen.

LG
goldfinger

Drück die Däumchen!

Liebe Grüße
Sabine

Hallo Sabine,
lieben Dank für deine mitfühlenden Worte.Zu deinem Trost: wir stehen voll hinter unserem Filius, zumal wir auch in der Vergangenheit mächtig fix unterwegs waren, aber- woher weißt du ? - kaum erwischt wurden…
Scherz beiseite, mir/uns machen mehr die Erfahrungen Sorgen, die er an dem WOE sammeln wird. Davor können wir ihn nicht schützen, wollen ihm aber als sorgvolle Eltern etwas die - offensichtliche - Angst nehmen.
Da er in vielen Punkten doch noch recht naiv ist, wird er meines Erachtens aus dem Thema leicht traumatisiert rauskommen.
Da kommen so Fragen auf wie ob er mit Jugendlichen oder auch Erwachsenen zusammenkommen wird ?
In einem Punkt muß ich dir allerdings Recht geben, er war sich als Wiederholungstäter durchaus des Risikos bewußt, als er an der Karre geschraubt hat, aber gleich in den Knast- das ist schon heftig und war auch für die Anwältin ein neues Erlebnis.
Nochmals lieben Dank !

Gruß
Micha

Nur von Erzählungen
Hi!

Ich kann nur von den Erzählungen derer berichten, die in meiner Clique damals weniger Glück hatten als ich :wink:

Es gab dort drei Leute, die sich mit ihren frisierten Mofas und 80ern dauernd haben erwischen lassen (hinterher auch noch ohne Fahrerlaubnis) - bis sie alle in Jugendarrest kamen. Nach dem zweiten Mal finde ich persönlich arg hart, aber danach war ja nicht gefragt!

Zunächst mal: DORT waren es immer ausschließlich Jugendliche!
Dass allerdings nicht getrennt wurde nach Vergehen, fanden alle drei nicht besonders prickelnd, zumal sie zwischen einer Woche und (nagel mich jetzt nicht fest) ca. 1 Monat „eingebuchtet“ wurden.

Traumatisch war die Erfahrung bei denen dahingehend, dass sie nie wieder größeren Mist gebaut haben!!!

Da das soziale Umfeld allerdings bei allen dreien stimmte, waren sie ca. 1-2 Wochen nach ihrer „Entlassung“ das, was man als normal bezeichnet - nett fand es keiner von ihnen!

Was sie alle am meisten angekotzt hatte, waren die Gruppengespräche mit denen, die wegen schwerer Körperverletzung oder Drogenhandel in der gleichen Einrichtung saßen! Ach ja - der mit dem Monat hat sich dort direkt das Rauchen abgewöhnt :wink:

LG
Guido, dessen Mofa fast 80 fuhr - der aber nie erwischt wurde (darf gar nicht daran denken, wenn mein Zwerg mal in dem Alter ist)

Hallo Sabine,

Hi!

Wie jetzt Knast???

Was ist das denn für `ne Nummer??? Wegen Mofafrisieren in den Knast???

Wenn die Anwältin das so hingenommen hat - sucht euch eine andere! Dann scheint sie ihren Job nicht zu verstehen… es sei denn, es ging um was anderes als ums Mofafrisieren.

In den Knast halte ich für extrem bedenklich und würde das auf keinen Fall zulassen!
Wo wohnt ihr denn? Ist die Anwältin Kinderanwältin? Kennt sie sich aus mit solchen Sachen?

wir
stehen voll hinter unserem Filius, zumal wir auch in der
Vergangenheit mächtig fix unterwegs waren, aber- woher weißt
du ? - kaum erwischt wurden…

o) war auch mal jung *ggg*

… und fahre selbst Motorrad…

Scherz beiseite, mir/uns machen mehr die Erfahrungen Sorgen,
die er an dem WOE sammeln wird. Davor können wir ihn nicht
schützen, wollen ihm aber als sorgvolle Eltern etwas die -
offensichtliche - Angst nehmen.

Doch, ihr könnt ihn schützen und wenn das alles war, was er angestellt hat, müsst ihr ihn auch schützen. Die Gefahr, dass er da in richtig schlechte Gesellschaft kommt, betrachte ich mit den verbundenen Gefahren des Abrutsches als viel schlimmer als frisierte Mofas zu fahren!

Da er in vielen Punkten doch noch recht naiv ist, wird er
meines Erachtens aus dem Thema leicht traumatisiert
rauskommen.

Je nachdem wie sensibel er ist, auch mit mehr Trauma! Ich würde dagegen angehen!

Da kommen so Fragen auf wie ob er mit Jugendlichen oder auch
Erwachsenen zusammenkommen wird ?

Ich gehe davon aus, dass es Jugendknast ist und da wird er mit Leuten bis 21 zusammenkommen. Die Kriminalität ist aber anderer Qualität als Mofas zu frisieren (oder war das Mofa vorher geklaut und dann erst frisiert?).

In einem Punkt muß ich dir allerdings Recht geben, er war sich
als Wiederholungstäter durchaus des Risikos bewußt, als er an
der Karre geschraubt hat, aber gleich in den Knast- das ist
schon heftig und war auch für die Anwältin ein neues Erlebnis.

Wenn sie das Erlebnis betrachtet, dann tretet der Dame in den Allerwertesten und sucht eine Anwältin, die es draufhat!

o(

Nochmals lieben Dank !

Gruß
Micha

Liebe Grüße
Sabine

Hallo,

ich habe beruflich gelegentlich damit zu tun. Die Jugendlichen, die ich kenne, waren von dem Ganzen bei weitem nicht so beeindruckt wie Euer Sprössling (sondern nahmen es relativ locker).

Im Grunde ist das Ganze nicht besonders tragisch: zumindest hier in München geht man am Samstag morgen rein und am Montag morgen wieder heim.

Euer Filius wird dort nur auf Jugendliche treffen, aber naturgemäß gibt es dort überproportional viele schwierige Typen.

Für das zweite Mal „Fahren ohne“ (Fahrerlaubnis) kommt mir ein Wochenendarrest auch ziemlich hart vor. Mein letzter Fall bekam beim ersten Mal eine Ermahnung und beim zweiten Mal die Auflage, einen großen Erste-Hilfe-Kurs zu machen (letzteres aber aufgrund glücklicher Umstände). Nachdem wir aber nicht wissen, ob und was Euer Sohn eventuell vorher schon ausgefressen hat und ob man an anderen Amtsgerichten generell eine härtere Tour fährt, sollten wir uns mit Vorwürfen gegenüber Eurer Rechtsanwältin doch eher zurückhalten.

Viele Grüße

Chrissie

Hi Goldfinger,

zwei Erfahrungsberichte
http://www.strafvollzug-online.de/modules.php?name=C…
http://projustizia.de/forum/thread.php?postid=78

Alles Gute

Gruß,
Alex’

Hallo Goldfinger,

nach meiner Meinung sollten Strafen den Vergehen entsprechen, von Klein auf an, dann werden sie am ehesten noch akzeptiert. So würde ich dem „Kid“ die Kiste konfiszieren, weil er entweder gültiges Recht mißachtet hat oder nicht kennt. Er könnte eine gewisse Zeit zu Fuß gehen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen, bis ihm das so auf den Keks geht, dass er sich wieder gerne der Allgemeinheit anpassen will. Und dann kann er das Mofa wieder haben, aber nicht ohne Bewährungsfrist.
Einsperren finde ich unangemessen. Ich habe noch nie Hausarrest erteilt, weil mir das grundsätzlich gegen den Strich geht. Aber das ist Ansichtssache.

viele Grüße
claren

Hallo,

Du verstehst miss! Hier geht es nicht um privat verordneten Hausarrest, sondern um staatlich verhängte Sanktionsmaßnahmen die man nicht im heimischen Zimmer, sondern in der nächsten Polizeidienststelle, Gericht, JVA, … abdrückt.

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1 „Gefällt mir“

Hi,

ich kenne die Strafen auch aus eigener Erfahrung (Taschengeldentzug, Fernsehverbot, Stubenarrest, etc, etc.) und ich kann nicht sagen, dass sie einen Erfolg erzielt haben. Eher entwickelte sich in diesen Situationen eine „Ungute Stimmung“ meinen Eltern gegenüber die dann auch in Trotz enden konnte.

Persönlich finde ich „Themenbezogenen“ Strafen besser die möglichst auch zeitnah erfolgen sollten. In eurem Fall viel mir sofort ein, dass ich mit dem lieben Kleinen für ein paar Stunden ins Unfallkrankenhaus gefahren wäre und mich mit ihm (zwecks nachdenken) in die Vorhalle gesetzt hätte. Die gemeinsame Zeit hätte man dann auch noch einmal nutzen können um über das ganze zu sprechen.

Viele Grüße
Me

hi metoo,

du hast wahrscheinlich nicht mitbekommen, daß das
strafmaß nicht von den eltern, sondern von einem
richter festgelegt wurde.

cu
alex

hi alex,

danke, das hatte ich wirklich in den falschen hals bekommen. ändert aber nichts an meiner ansicht strafen gegenüber.

schusselige grüsse
me

Hallo Guido

Guido, dessen Mofa fast 80 fuhr - der aber nie erwischt wurde
(darf gar nicht daran denken, wenn mein Zwerg mal in dem Alter
ist)

Ich glaub nicht, dass Kinder alle Fehler der Eltern wiederholen müssen. Es ist nur wichtig, dass man zu den Fehlern steht und es vor dem Kind - in entsprechendem Alter - nicht geheimhält. Wenn man dem Kind das einfach erzählt, wie es war, und dann natürlich auch, dass es Glückssache ist, wenn da nichts bei passiert, vielleicht können die Kinder dann auf eigene entsprechende Erfahrungen verzichten; hoffe ich jedenfalls.

Viele Grüße
Thea

1 „Gefällt mir“

ohweh, mal wieder nicht gescheit den Text gelesen
danke, Wiz, für den Hinweis :smile:

off topic
Hi!

Ich glaub nicht, dass Kinder alle Fehler der Eltern
wiederholen müssen.

Das glaube ich auch nicht. Ich fürchte, dass sie da ganz neue Dinge erfinden, die es zu meiner Zeit unter Umständen noch gar nicht gab!!!

LG
Guido

Hallo,

mal so aus der juristischen Sicht von jemand, der auch mein einige Monate den bösen schwarzen Mann gegenüber Jugendlichen spielen musste und immer noch engen Kontakt zu seinem damaligen Ausbilder (Jugend-StA) hat.

Es ist hier natürlich schon recht ordentlich zugeschlagen worden, und man hätte die Sache im 1. Wiederholungsfall sicher auch milder behandeln können, aber es ist auh kein Beinbruch, wenn Sohnemann mal ein Wochenende mitbekommt, wohin die Reise geht, wenn man nicht rechtzeitig den Absprung schafft.

Natürlich wird die Sache ein Schock sein, aber es gibt sicher Schlimmeres, und so mancher Schock ist ja auch recht heilsam. Natürlich sollten Ängste vorher von den Eltern aufgegriffen werden, und sollte die Sache hinterher auch in der Familie nachbereitet werden. Aber klar muss nun mal auch sein, dass der junge Mann Mist gebaut hat, und nicht zu Unrecht mal ein Wochenende gesiebte Luft atmet. Und da haben es die Eltern dann glücklicherweise ja auch insoweit leicht, als sie keinen Einfluss darauf nehmen können, dass die Sache jetzt so stattfinden wird. D.h. er muss da jetzt durch und wird dies sicherlich auch ohne bleibende Schäden überstehen.

Und alle Statistiken weisen beruhigenderweise aus, dass spätestens beim Arrest viele merken, dass sie auf dem falschen Weg sind.

Also Kopf hoch!

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Óla!
Ich kann Dir nicht ganz folgen…als mein Papa meine Kreidler Flory25 frisiert hat, gab er mir genaue Verhaltensweisen mit auf den Weg.
So sollte ich z.B. auf dem Weg zum Baggerloch den Luftfilter nicht komplett runternehmen weil sonst Sand in den Zylinder gelangen könnte. Weiter durfte ich im Winter den Luftfilter gar nicht runternehmen, weil Papa Angst hatte, der Motor würde wegen zerstäubten Wasser/Salz-Gemischen verrecken. Papas bester Kumpel ist Polizist und hat für damals 50 D-Mark das ganze Fahrgestell von der Kreidler lackiert, denn er hatte eine saugute Spritzpistole und Papa nicht.
Wenn mein Sohn (3) in ein paar Jahren mit einem frisierten Roller (MoFas gibts ja fast nicht mehr) erwischt wird, zeige ich ihm ein paar schlimme Filme und rede ihm bei ein paar Becks ins Gewissen. Bei der Verhandlung sagen wir dann: Opa wars!

Gruß
daemon

P.S.:stuck_out_tongue:olizisten sind auch nur Menschen.

Nachtrag
Kreidler Flory25 a la Papa

25ccm, Fenster beide Seiten, P2, GZr Düse, Einlass aufgebohrt und poliert, Zündzeitpunkt 8°,Kerben im Gegengewicht (verwirbelt das Gemisch besser), 98Oktan in 1:25Mix, Synthetiköl im Getriebe und Stegreifen.
1.Gang 48 km/h
2.Gang 79 km/h

Topspeed 87km/h nach Opel GSI-Digitaltacho

An Stinker-Primel
Hallo,
manchmal tut es mir leid ,dass ich hier nicht mal schnell ins Ikognito abtauchen kann und böse Wörter schreiben.

…hast du dem Fragendenden mit Deinem Posting irgendwie geholfen oder geantwortet ???

Kosmokatze

3 „Gefällt mir“

Hallo!

Aus meiner Sicht ist der Wochenenddarrest das Beste, was dem Filius passieren konnte. Er muß unbedingt lernen, wohlbegründete Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren. Andernfalls setzt sich das Verhalten fort und wird sich vermutlich steigern.

Mir fehlte diese Grenze und baute deshalb mit einem Moped mit zulässigen 40 km/h, das aber auf fast doppelte Geschwindigkeit frisiert war, einen Unfall - Crash mit einem Auto. Der Autofahrer hatte zwar ein Stopschild mißachtet, aber für mich war Bremsen bei meiner hoffnungslos überhöhten Geschwindigkeit unmöglich. Ich erinnere mich an die Stimme eines Schaulustigen „Vorbei, der wird nicht mehr…“ und sehe die Situation samt aller Umstehenden. Eigentlich konnte ich gar nichts gehört und gesehen haben, denn ich lag nach Überflug über ein Auto mit übel lädierten Knochen, großflächigen Abschürfungen und Kopfverletzungen besinnungslos auf dem Pflaster. Es dauerte Monate, bis ich wieder hergestellt war und noch heute - 40 Jahre später - spüre ich die Folgen in einem Knie- und einem Hüftgelenk.

Die rote Karte zu einem früheren Zeitpunkt hätte mir vieles erspart.

Gruß
Wolfgang