Hallo Jeanne,
danke…! Ich nutz mal Deine Antwort, um daran herumzudenken, ja?
Wenn der Therapeut nicht geeignet wäre, solltest du auch aufhören. Ich denke allerdings, da dir der Therapeut sympathisch ist, so hört sich das an
Ja, das ist er, und ich gehe ungern. Ich habe den Eindruck, dass ich mit seinen Bedingungen nicht mehr klarkomme, dass das, was er mir anbietet und von mir erwartet, nicht mehr gut zu dem passt, was ich suche und brauche (?). Ich hätte das gern anders. Ich brauche mehr Halt und Sicherheit, die Themen, um die es sich dreht, scheinen aus ziemlich früher Kindheit zu sein.
Ich weiß eben nicht, ob das falsch ist, was ich mir wünsche, ob das überhaupt geht. Und natürlich hat genau meine Enttäuschung und Verzweiflung jetzt mit den Themen von früher zu tun.
dass du wahrscheinlich an einem heiklen Punkt weg läufst. Warum nicht eine Pause machen und sich in Ruhe anschauen, was da gerade passiert?
Weil ich schon so lange daran rumlaboriere, weil sich das in Angstzuständen äußert, die ich schwer ertrage. Weil ich glaube, dass nichts weiter geht, wenn ich aufhöre, und weil ich Angst habe, dass es mir schadet, auf diese Weise aufzuhören.
Nach meiner Erfahrung wird man schon zur richtigen Zeit wieder mit dem Thema
konfrontiert.
Konfrontiert bin ich damit ständig. Er hat ja, verdammt noch mal, auch recht mit dem, was er sagt, aber ich bin noch nicht so weit und komme nicht klar damit und mit seiner Haltung.
Da sich alle Erfahrungen auch im Körper in Form von Ver-/Spannungen, Blockaden, Haltungen manifestiert haben, ist es absolut ratsam, auch eine Körpertherapie zu machen. (Oder machst du gerade eine?) Vielleicht ist zum Beispiel ein Therapieformwechsel angesagt?!?
Er ist Gestalttherapeut (Nett, dass gerade Du antwortest - ich hab das Perls-Zitat in Deiner ViKa gelesen!). Ja, die Blockaden äußern sich körperlich, aber da ist kein Rankommen.
Ich überlege, zu jemand zu gehen, die sich auch mit peri- und pränatalen Themen beschäftigt, obwohl mir das eigentlich zu abgehoben ist, in der Hoffnung, mich da stärker aufgehoben zu fühlen und mich auf den ganzen Kram besser einlassen zu können.
Aber meine jetzige Therapie läuft schon ganz schön lange; allerdings erst seit kurzem intensiv, vorher war es mehr Begleitung und Stabilisierung, da hatte ich zu wenig Freiraum, um mich wirklich auf was einzulassen. Und jetzt schon wieder neu anfangen??
Es wär möglich, weil ich bisher selbst gezahlt hab - was auch nicht ewig geht. Aber ist das sinnvoll? Ich will ja kein Therapeuten-Hopping betreiben.
Ich weiß es einfach nicht, und ich will hier in der Öffentlichkeit auch nicht alle Details ausbreiten.
Ich hätte einfach gern einen Ansprechpartner, der mehr Durchblick hat als ich, die ich rein verstrickt bin und zu wenig von Therapie verstehe. Und mit meinem Therapeuten selbst hab ich es nicht klären können.
Danke jedenfalls an Dich für Deine Antwort, die mich dazu verleitet hat, daran rumzubeißen, wie Du siehst!
Grüße
von
Mala