Woher bloß so viele Russen?

Hallo,
das können doch nicht alles Deutschstämmige sein. Mit welcher Berechtigigung sind die hier und warum werden sie nicht zur Rückkehr aufgefordert?
H. Joseph

das können doch nicht alles Deutschstämmige sein.

Doch

SAN
„der diese Rückkehrregelung irgendwie unsinnig findet“

Hallo Heinz,

das können doch nicht alles Deutschstämmige sein. Mit welcher
Berechtigigung sind die hier und warum werden sie nicht zur
Rückkehr aufgefordert?

Dies sind zwar überwiegend deutschstämmige Russen, müssen es aber nicht sein. Aus Russland, Polen, Rumänien haben auch alle jüdischen Bürger ein Recht nach DE umzusiedeln, die nicht nach Israel oder den USA auswandern wollen. Eine derartige Regelung wurde zwischen der BRD und Israel getroffen. Begründung. Die durch das 3. Reich entstandene kulturelle Lücke soll durch jüdische Bürger aus Russland in DE teilweise wieder geschlossen werden. Wenn mich nicht alles täuscht sind etwa 70 000 jüdische Bürger nach der Peristroika nach DE gekommen.

Du vergisst, dass hier die Urenkel, Enkel und Kinder bereits betroffen sind, ebenso Familienangehörige, auch wenn diese teilweise weder die deutsche Kultur gepflegt haben noch viele Jüngere überhaupt kein Wort deutsch gesprochen haben. Es gab aber ganze Regionen in Russland, in welchen Deutsch gesprochen wurde und die deutsche Kultur erhalten blieb.

Gruss Günter

Tag,

aber nicht sein. Aus Russland, Polen, Rumänien haben auch alle
jüdischen Bürger ein Recht nach DE umzusiedeln, die nicht nach
Israel oder den USA auswandern wollen.

das kann doch nicht Dein Ernst bzw. der des Gesetzgebers sein. Wenn irgendein Russe zum jüdischen Glauben übertritt, kann er nach Deutschland einreisen und die dt. Staatsbürgerschaft erfolgreich beantragen?

Oder hab´ ich da was falsch verstanden?

Gruß
Christian

Hallo,
das können doch nicht alles Deutschstämmige sein. Mit welcher
Berechtigigung sind die hier und warum werden sie nicht zur
Rückkehr aufgefordert?

Hallo Joseph

Papiere kann man doch fälschen, hättst du aber selber drauf kommen können.
Wir sind ja so liberal, wir kontrolieren ja nicht so genau, Multikulti ist ja erwünscht.
Ich hab neuerdings sehr viel russische Drogensüchtige im Geschäft, die Einmalspritzen kaufen wollen, oft gerade mal 18 - 20 Jahre alt.
Wär schon nicht schlecht, wenn man die zurückschicken würde, Süchtige haben wir selber genug.
Gruß
Rainer

hallo christian,

also natuerlich sind die meisten russen, die nach deutschland kommen, deutschstaemmig. aber eben auch richtig juedische russen. viele von denen ziehen weiter nach IL. immer noch.

aber zu deiner frage. interessant, ich kann nachfragen. aber ich kann dir versichern, dass nur sehr sehr wenige juedische russen konvertiert sind, um hierherzuziehen, vielleicht eine maximalstabschaetzung von 1 promille.
aber ich frage nach, ob in diesem fall auch die regelung gilt.

bis dahin beste gruesse, lego

aber nicht sein. Aus Russland, Polen, Rumänien haben auch alle
jüdischen Bürger ein Recht nach DE umzusiedeln, die nicht nach
Israel oder den USA auswandern wollen.

das kann doch nicht Dein Ernst bzw. der des Gesetzgebers sein.
Wenn irgendein Russe zum jüdischen Glauben übertritt, kann er
nach Deutschland einreisen und die dt. Staatsbürgerschaft
erfolgreich beantragen?

Oder hab´ ich da was falsch verstanden?

Gruß
Christian

Hallo Christian,

das kann doch nicht Dein Ernst bzw. der des Gesetzgebers sein.
Wenn irgendein Russe zum jüdischen Glauben übertritt, kann er
nach Deutschland einreisen und die dt. Staatsbürgerschaft
erfolgreich beantragen?

Ich denke einmal, dass bezieht sich nur auf gebürtige Russen jüdischen Glaubens. Sonst wäre das in der Tat ein wenig merkwürdig.

Grüße

Bernd

Hallo Günther,

Dies sind zwar überwiegend deutschstämmige Russen, müssen es
aber nicht sein. Aus Russland, Polen, Rumänien haben auch alle
jüdischen Bürger ein Recht nach DE umzusiedeln, die nicht nach
Israel oder den USA auswandern wollen.

richtig

Wenn mich nicht alles täuscht sind etwa
70 000 jüdische Bürger nach der Peristroika nach DE gekommen.

Ich habe eine Zahl von 200.000 p.a. im Kopf, weiss aber nicht ob dieses Kontigent sich auf Russlanddeutsche oder auf Juden bezieht, glaube aber auf erstere Gruppe.

Tschuess Marco.

Hallo Christian,

das kann doch nicht Dein Ernst bzw. der des Gesetzgebers sein.
Wenn irgendein Russe zum jüdischen Glauben übertritt, kann er
nach Deutschland einreisen und die dt. Staatsbürgerschaft
erfolgreich beantragen?

Leider ist es zum großen Teil noch einmal ganz anders. Jude sein hatte in der alten Sowjetunion weniger mit Religion als mit Nationalität zu tun. In der alten Sowjetunion gab es im Paß eine Spalte „Nationalität“: Da konnte dann Weißrusse, Kirgise, Ukrainer oder eben auch Jude stehen.

Jude war nicht gerade karriereförderlich und konnte mit Diskriminierungen verbunden sein. In den letzten Jahren stieg der Antisemitismus in den ehemaligen GUS-Staaten erheblich.

Nach der jüdischen Tradition ist Jude, wer eine jüdische Mutter hat oder zum Judentum konvertiert ist. Du kannst Dir vorstellen, daß es den sowjetischen Behörden schnurzegal war, wie hier jüdische Definitionen liefen. Es waren qua Nationalität dann auch viele Leute „Juden“, die von der väterlichen Linie jüdisch sind.

Das heißt: viele Leute, die als Juden nach Deutschland kommen - über die in der DDR entstandene Kontingentregelung, die dann im Einigungsvertrag übernommen wurde (mit Israel hat das ganze gar nix zu tun) sind nach jüdischem Verständnis keine Juden.

Für die Leute selber ist das natürlich übel, weil sie sich als Juden verstanden haben und als solche diskriminiert wurden, aber die Gemeinden sie nicht als Juden anerkennen können - wenn sie nicht konvertieren. Die jüdischen Gemeinden in Deutschland bestehen derzeit - außer in Berlin - zu 90 bis 100 % aus russischen Juden. In die Sozialarbeitsprogramme der jüdischen Gemeinden werden auch die Einwanderer einbezogen, die nicht als Juden gelten.

Den Fall, daß jemand in der ehemaligen SU zum Judentum konvertierte um hier einzuwandern habe ich noch nie gehört. Ich denke, da ist es dann der einfachere Weg, sich gefälschte Papiere zu beschaffen.

Zu diesem Thema gibt es eine Erzählung von Vladimir Vertlib:
Namen
http://www.hagalil.com/golem/juedische-familie/vertl…

Auf meiner Seite habe ich einen Vortrag von Judith Kessler, die eine soziologische Untersuchung zur Situation jüdischer Zuwanderer in Deutschland gemacht hat, eingestellt:

Zuwanderer aus den ehemaligen GUS-Staaten:
Erwartungen und Realitäten in der jüdischen Gemeinde
http://www.juden-in-berlin.de/gemeinde/sozialarbeit.htm

Viele Grüsse

Iris

Ich denke einmal, dass bezieht sich nur auf gebürtige Russen
jüdischen Glaubens. Sonst wäre das in der Tat ein wenig
merkwürdig.

Hallo Bernd,

es gibt keine „Russen jüdischen Glaubens“ - die Leute hatten als Nationalität im Pass stehen Russe, Lette, Litauer, Ukrainer, Jude oder wie auch immer.

Viele Grüße

Iris

thx owt lego
thx

Hallo Rainer,

btw. ist die „gleiches-Blut-Ideologie“ ein alter Zopf der Konservativen, die Multikulti-Fraktion wollte den schon längst abschneiden und lieber den hier geborenen (siehe amerikanisches Modell) die deutsche Staatsbürgerschaft geben. So brauchst du nur nen deutschen Schäferhund in der Verwandschaft und schon biste aus Russland hier willkommen.:wink:

Neulich kam ein Bericht im TV über die Deutschrussen. Die Immigration erfolgte ja in mehreren Schüben. Die ersten waren tatsächlich „Deutsche“, die auch leidlich Deutsch sprachen und sich als Deutsche fühlten. Die letzten Schübe sind aber oft reine Wirtschaftsflüchtlinge, die nur Russisch können, sich nichtmal wirklich als Deutsche fühlen. Die Kinder und Jugendlichen werden absolut null gezwungen sich hier zu integrieren, können selten Deutsch. Die Kriminalität ist ganz erschreckend hoch. Dann gibt es in einigen Städten richtig viele Russendeutsche (z.B. in Karlsruhe), die ganz wunderbar in ihrem Ghetto leben können ohne Kontakte zur Außenwelt zu haben.

Warum da keiner mal was sagt? Weil man dann den alten Blut-Staatsbürgerschaftsmist abschaffen müsste und da speren sich vor allem CDU/CSU ganz gewaltig…die Russen wählen übrigens hier auch immer konservativ, wen wundert’s?

beste Grüße,

Barbara

toll o.T.
Tschuess Marco.

Hallo Barbara,

Dann gibt es in einigen Städten richtig
viele Russendeutsche (z.B. in Karlsruhe), die ganz wunderbar
in ihrem Ghetto leben können ohne Kontakte zur Außenwelt zu
haben.

Das ist in Berlin ganz ähnlich, wobei was die Ebene von persönlichen Begegnungen betrifft (klubs, Vereine) die Russlanddeutschen und die russischen Juden sich ganz unterschiedliche soziale Räume aufbauen und sich nicht besonders grün sind.

Es wird geschätzt, daß in Berlin und dem Berliner Umland mehr als 200 000 „Russen“ (also Russlanddeutsche und russische Juden zusammen) wohnen.

Die Seite http://www.berlin-russisch.de gibt einen kleinen Einbick über diese Infrastruktur. An Berliner Kiosken ist es völlig gängig, mehrere russisch sprachige Zeitungen zu verkaufen - etwa genauso viel wie türkische.

Wobei russische Zuwanderung in Berlin Tradition hat. In den 20iger Jahren war der aus Russland kommende Bevölkerungsanteil bei 10 %.

Viele Grüße

Iris

Hallo,
das können doch nicht alles Deutschstämmige sein. Mit welcher
Berechtigigung sind die hier und warum werden sie nicht zur
Rückkehr aufgefordert?

Nach neuesten Infos sind unter den „Spätheimkehrern“ nur noch rund 20% Deutschstämmige. Die restlichen 80% sind angeheiratete Verwandte, die mit der deutschen Kultur nichts am Hut haben und in der Stalinzeit auch nicht wegen ihres Deutschtums verfolgt wurden. Trotzdem bekommen sie hier bei der Einreise sofort einen deutschen Paß.
Henry Kissinger z.B. der im Schwarzwald geboren ist und dort auch bis zur Flucht seiner Eltern in die USA zur Schule gegangen ist, würde nie als Deutscher angesehen werden und nie einen deutschen Paß kriegen.

Ich kann einfach nicht glauben…
… dass sich (fast) alle hier so rassistisch äussern.

Ich unterrichte russische Jugendliche, habe den ganzen Tag mit ihnen zu tun.
Daher möchte ich auch etwas dazu sagen:

  1. Diese Jugendlichen sprechen tatsächlich kaum Deutsch - woher auch? Ihre ausgesiedelten Grosseltern durften in der ehemaligen UdSSR kein Deutsch sprechen - ich glaube, dass weiss doch jeder, oder? Auch in zu Hause nicht, aus lauter Angst, jemand würde sie hören und sie würden deswegen ihre Arbeitsstelle verlieren oder ins Gefängnis kommen. Also, woher solten die Enkelkinder Deutsch können?

  2. Es stimmt, dass viele russische/kasachische Jugendliche Drogenprobleme haben. Wundert’s Euch? Es sind ihre Eltern, die entscheiden, nach Deutschland zu kommen, die 16-17jährige Kinder werden mitgenommen udn natürlich nicht gefragt, ob sie Lust dazu haben. Und sie verlieren auf einem Schlag ihr Zuhause, ihre Freunde, ihre restliche Verwandtschaft… Und befinden sich in einem Land, in dem sie sich fremd fühlen und die Sprache nicht können. In so einer Situation ist es meiner meinung nach verständlich, dass besonders schwache/labile junge Menschen drogenabhängig werden.

  3. Viele russische/kasachische Jugendliche sind fleissige und zuverlässige Menschen, die versuchen, hier Fuss zu fassen, die Sprache zu lernen, eine Ausbildung zu finden (ihre wird hier fast ausnahmslos nicht anerkannt). Sie stossen aber so oft auf Vorurteile und Ablehnung, dass es mich oft wundert, dass sie durchhalten.

Viele Eurer Kommentare über die Russen machen mich traurig und wütend. Wenn in einem Land irgendwelche Probleme auftreten, wird die Schuld immer den Ausländern in die Schuhe geschoben.

Ich beobachte mit Sorge, wie dieses Jahr (wie - stelle ich fest -in jedem Wahljahr) die Ausländerfeindlichkeit wächst. Fast jeden Tag höre ich (auf der Strasse, in den Geschäften, …) ausländerfeindliche Kommentare.

Traurige und gleichzeitig wütende Grüße
Camilla

ich auch nicht

  1. Es stimmt, dass viele russische/kasachische Jugendliche
    Drogenprobleme haben. Wundert’s Euch? Es sind ihre Eltern, die
    entscheiden, nach Deutschland zu kommen, die 16-17jährige
    Kinder werden mitgenommen udn natürlich nicht gefragt, ob sie
    Lust dazu haben. Und sie verlieren auf einem Schlag ihr
    Zuhause, ihre Freunde, ihre restliche Verwandtschaft… Und
    befinden sich in einem Land, in dem sie sich fremd fühlen und
    die Sprache nicht können. In so einer Situation ist es meiner
    meinung nach verständlich, dass besonders schwache/labile
    junge Menschen drogenabhängig werden.

Ich vermisse an dieser Stelle jetzt so ein bißchen den Vorschlag, diese armen Jugendlichen in deutschen Entzugskliniken zu behandeln oder besser noch: Drogenabhängige Russen auch zu den automatisch Zuwanderungsberechtigten zu zählen.

Irgendwie regt mich die Argumentation „armes, einsames Kind wird drogensüchtig, das ist doch verständlich“ immer wieder auf. Was haben denn früher Kinder und Jugendliche gemacht, die ins Ausland verpflanzt wurden?

In einem Land zu leben, dessen Sprache man nicht spricht, ist für mich weder ein Grund noch eine Erklärung, warum man drogensüchtig werden sollte. Du solltest im übrigen nicht vergessen, daß diese Jugendlichen die Drogen nicht im Supermarkt, sondern im Regelfall bei ihren Landsleuten erwerben.

Sie stossen aber so oft auf
Vorurteile und Ablehnung, dass es mich oft wundert, dass sie
durchhalten.

Frag´ mal einen Polizisten Deines Vertrauens, was der für Vorschläge hat, woher die Vorurteile kommen könnten.

Viele Eurer Kommentare über die Russen machen mich traurig und

wütend. Wenn in einem Land irgendwelche Probleme auftreten,
wird die Schuld immer den Ausländern in die Schuhe geschoben.

Macht in diesem Thread niemand. Es geht nur darum, daß sinnvoller Drogenkriminalität nicht zu den bevorzugten Importgütern eines Landes gehören sollten.

Ich beobachte mit Sorge, wie dieses Jahr (wie - stelle ich
fest -in jedem Wahljahr) die Ausländerfeindlichkeit wächst.

Jedes Land ist Wahljahr. Wenn es schon eine Korrelation zwischen Ausländer"feindlichkeit" und irgendetwas gibt, sind das Wirtschaftsprobleme, die aber vernünftigerweise niemand auf Ausländer zurückführen kann.

Also schlage ich vor, daß Du mal wieder etwas runter kommst und die Pauschalisierungen läßt. Solche habe ich jedenfalls in diesem Thread sonst nirgendwo gefunden.

Fast jeden Tag höre ich (auf der Strasse, in den Geschäften,
…) ausländerfeindliche Kommentare.

Tja, ich nicht, und ich denke, daß ich als Einwohner einer Großstadt mit durchaus ansehlichem Ausländeranteil dazu eigentlich mehr Gelegenheit haben sollte, als Du als Einwohnerin des beschaulichen Augsburgs.

Ich will nicht an Deiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln, aber ich habe das Gefühl, daß Du maßlos übertreibst.

Gruß
Christian

Hi

Ich beobachte mit Sorge, wie dieses Jahr (wie - stelle ich
fest -in jedem Wahljahr) die Ausländerfeindlichkeit wächst.
Fast jeden Tag höre ich (auf der Strasse, in den Geschäften,
…) ausländerfeindliche Kommentare.

…und ich beobachte hier mal ganz allgemein gesagt - nichtauf die Artikel hier bezogen - das immer wenn man mal nen Ausländer oder ne Gruppe kritisiert man gleich als Ausländerfeind dargestellt wird und das ärgert mich genauso wie die wirkliche Ausländerfeindlichkeit.
Beispiel gefällig: Hab letztens in ner Diskussion bei meinem (voellig bekloppten) Sozialkundelehrer erwähnt, dass ich es bedenklich finde, dass es Tuerken gibt, die in ihrem eigenen Viertel leben, ihr eigenes Fernsehen gucken und auch nur bei ihrem eigenen (tuerkischen) Supermarkt einkaufen, darauf hielt er es für noetig mich als Ausländerfeind darzustellen.
Das finde ich genauso nervend. Denn wenn man nicht das Verhalten von allen kritisieren darf, dann kann sich nie etwas ändern und das es Probleme mit Ausländern in Deutschland gibt, das kann ja wohl keiner bestreiten. Natuerlich gibt es auch genug Probleme mit Deutschen. Keine Frage, aber die darf man dann kritisieren.

freak

Hallo Jochen,

Nach neuesten Infos sind unter den „Spätheimkehrern“ nur noch
rund 20% Deutschstämmige. Die restlichen 80% sind
angeheiratete Verwandte, die mit der deutschen Kultur nichts
am Hut haben und in der Stalinzeit auch nicht wegen ihres
Deutschtums verfolgt wurden.

Also Ehepartner und Kinder müssen Deiner Ansicht nach dort bleiben?

Henry Kissinger z.B. der im Schwarzwald geboren ist und dort
auch bis zur Flucht seiner Eltern in die USA zur Schule
gegangen ist, würde nie als Deutscher angesehen werden und nie
einen deutschen Paß kriegen.

Da irrst Du Dich.

  1. Ist Henry Kissinger in Fürth geboren worden

und

  1. Wer aus dem nationalsozialistischen Deutschland vertrieben worden ist, weil er Jude war, bekommt innerhalb kürzester Zeit - einige Wochen sind es meist nur - einen deutschen Paß und sogar seine Kinder und Enkel, egal, ob die Vorfahren nun nach Palästina, Amerika, Argentinien oder wo auch immer hin geflohen sind.

Viele Grüße

Iris

Hallo,

da sind mir aber wirklich die Russen und die Juden aus Russland lieber als jener Kissinger, der, gäbe es den internationalen Gerichtshof mit den Amis alleine für Chile hinter Gitter käme.

Gruss Günter

das können doch nicht alles Deutschstämmige sein. Mit welcher
Berechtigigung sind die hier und warum werden sie nicht zur
Rückkehr aufgefordert?

Nach neuesten Infos sind unter den „Spätheimkehrern“ nur noch
rund 20% Deutschstämmige. Die restlichen 80% sind
angeheiratete Verwandte, die mit der deutschen Kultur nichts
am Hut haben und in der Stalinzeit auch nicht wegen ihres
Deutschtums verfolgt wurden. Trotzdem bekommen sie hier bei
der Einreise sofort einen deutschen Paß.
Henry Kissinger z.B. der im Schwarzwald geboren ist und dort
auch bis zur Flucht seiner Eltern in die USA zur Schule
gegangen ist, würde nie als Deutscher angesehen werden und nie
einen deutschen Paß kriegen.