Woraus zieht ihr Selbstbestätigung?

Hi,
ich beschäftige mich derzeit mit der Frage, woraus man Selbstbestätigung/ -zufriedenheit zieht. Mein Job ist dafür nicht geeignet, da ich das Gefühl habe, nicht gebraucht zu werden. Was gibt es noch für Möglichkeiten? Schafft man es, sich dabei nicht von anderen Menschen abhängig zu machen?

Interessierte Grüße,
Julia

Hi Julia,

ja, dass mit dem Job, der nicht bestätigt kommt vor. Kenne ich auch. Die Arbeit macht mir Spaß, wird aber nicht wirklich anerkannt. Kann auch ein Selbst-/Fremdwahrnehmungsproblem sein, d.h. mal mit dem/der Chef/in oder Kolleg(inn)en darüber sprechen, wie er/sie die Sache einschätzt (der Analytiker würde Probleme des nicht-beachtet-werdens in der Ursprungsfamilie vermuten).

Sonst habe ich für mich die Sache so gelöst, dass ich im Job die Sachen mache, die ich für richtig halte ohne auf Bestätigung zu warten und mir die Bestätigung in Beziehung, Hobbys usw. suche. „Erwarte nichts!“ könnte eine entsprechende Geisteshaltung sein (aus dem Zen-Buddhismus).

Viele Grüße

Lars

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Hi Julia,
ich habe mich eigentlich immer bestätigt gefühlt. Erst durch meine beruflichen Erfolge, dann durch meine sexuellen-, dann durch meinen Mann und die darauf folgenden Kinder. Bis ich die Sache mal genau wie Du hinterfragt habe: Brauche ich eigentlich andere um mich selber zu bestätigen?
Ja und nein. Ja, weil jeder aus seinem Umfeld Bestätigung braucht. Wenn Du niemanden hast, der Dir sagt, dass Du gut bist, glaubst Du es bald selbst nicht mehr. Nein, weil Du es eigentlich von allein wissen müsstest. Nur Du allein kannst doch wissen, was Du bisher geleistet hast, wie Du die Klippen des Lebens umschifft hast, was Du für andere getan hast, und mit welchem Recht Du sagen kannst: Ich mag mich…
Wenn Du nun aber zu dem Schluss kommen solltest, dass Du noch nicht genug getan hast, um Dich zu mögen, dann solltest Du vieleicht mal Deine Mutter fragen. Es gibt nämlich eine Menge Gründe mehr, sich zu mögen. Das werden ganz sicher andere Gründe sein, als Du sie vermutest. Vieleicht gefällt Dir einer davon…
Liebe Grüße
Ricarda

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leicht off topic
Hei,

Wenn Du nun aber zu dem Schluss kommen solltest, dass Du noch
nicht genug getan hast, um Dich zu mögen, dann solltest Du
vieleicht mal Deine Mutter fragen. Es gibt nämlich eine Menge
Gründe mehr, sich zu mögen. Das werden ganz sicher andere
Gründe sein, als Du sie vermutest. Vieleicht gefällt Dir einer
davon…

nicht nur die Mutter - auch andere Verwandte und Freunde sollte man mal fragen, wie sie einen sehen. Nicht unbedingt als Selbstbestätigung, sondern um überhaupt mal zu erfahren, wie andere einen sehen. Es ist oft interessant, was dabei herauskommt!

Grüße
Natascha

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Hi Julia,

Ich ziehe Sie extern aus einer Mischung aus Job, Hobbies und Freunden. Sich nur auf das eine zu verlassen, wuerde ich etwas einseitig finden. Ich suche mir immer wieder neue Herausforderungen. Diese bringen mich zwar vielleicht an meine Grenze, allerdings ist es genau diese Grenze, welche mich selbst bestaetigt.

Selbstbestaetigung kann aber auch aus dem Inneren kommen. Durch Selbstakzeptanz. Du kennst sicher das Gefuehl, wenn Du einen Tag frei hattest, und ihn nur fuer Dich und „Deine Seele“ eingesetzt hast. Das kann ein Aufenthalt in der Natur, Meditation oder was auch immer sein. Solche Dinge helfen, „sich mit sich selber zu verbinden“ und das ist eine wichtige Voraussetzung zu wahrer Selbstakzeptanz.

Und… braucht man wirklich noch Selbstbestaetigung, wenn man sich vollstaendig akzeptiert hat, wie man ist? (ich habe keine Antwort auf diese Frage).

Liebe Gruesse
coco

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Selbstakzeptanz als erster Schritt
Hallo coco,

lässt sich AKZEPTANZ als ´Optimum´in Abgrenzung zum ´Idealen´ (Respekt, solidarität, Toleranz etc.) auffassen?

Welche Kriterien sind Dir geläufig, die AKZEPTANZ ´voraussetzen´ bzw. ´bedingen´?

guvo

hallo julia,

du fragst da ja was… für mich gehts schon damit los - was versteht der einzelne unter dem begriff selbstwert und womit verknüpft er es:

grundlegend denke ich, dass sich das wandelt - wie so ziemlich alles -
ich glaube auch, das es wichtig ist, das sich die „tröge“ aus denen man sich selbst bestätigt verändern, denn ich denke, es sind selten ideale tröge - merkbar daran, wenn man sie verliert, ists dahin mit dem selbstwert - von daher könnte man sich nat. auch überlegen ob überhaupt dinge wie job, kinder, partner, sex und alles was von aussen kommmt eigentlich überhaupt wirklich geeignet sind um sich selbst zu bestätigen - denn streng genommen meine ich ists eher fremdbestätigung.
wenn du deinen job klasse machst, es aber keiner merkt ists nämlich auch nix woraus man selbstbestätigung erfährt - gleiches mit unachtbaren kindern, gatten etc. und auch die eigene optik fällt hier mit hinein finde ich.

als ich noch viel um die häuser gegangen bin (also nachtleben) habe ich viel selbstbestätigung erhalten über diese schiene - witziger weise fand ich es selten schön, eher nervig bis belastend.
ich fühlte also im gegensatz zu vielen anderen frauen keine bestätigung darin wenn mich andere gutaussehend, sexy, toll oder weissdergeierwas fanden. - mein selbstwert war nicht gering, doch fand ich das einfach affig (evtl - weiss es nicht - habe ich ja damals unbewusst gemerkt, es hat nichts mit selbstwert zu tun wenn jemand von aussen etwas toll findet an mir egal welcher art)
meine arbeit - das ging eine weile gut, aber irgendwann mit wachsender unzufriedenheit mit mir selbst - weil egal was ich beruflich gemacht habe, auch wenns ein toller job war - wirklich erfüllend war es nie -
nicht qualitativ zumindest - eine führungsposition zu haben und einen abwechselungsreichen job, dabei sich aber selbst zu verlieren - das war nicht was ich darunter verstand…

dann kam die lange zeit der metamorphose*lach
ich habe so ziemlich alles auf den kopf gestellt in meinem leben,
ALLES, aber auch alles in frage gestellt, mich selbst bis zum geht nicht mehr durchleuchtet und vieles was einst einen wert hatte,
hatte ihn nicht mehr, dafür bekamen andere dinge einen wert oder einen grösseren als vorher.
diese dinge sind recht unabhängig von aussen - wobei man das natürlich nie ganz unabhängig davon sehen kann, denn der mensch ist ein herdentier und die prägung trägt auch ihren teil dazu bei.

beispiel: ich habe nach 20 jahren ne fast 25 jahren pause angefangen zu malen. monate lang stand das zeug nur herum, da ich der ansicht war, ich brauche optimale wohnbedingungen hierfür (von wegen anspruch*g)
und ich meinte - wenn ich es richtig machen will, muss ich erstmal einige kurse belegen etc - sprich - in 100 jahren fange ich dann mal an…
eines tages aber dachte ich mir - wie blöd bin ich denn, ich will doch malen weil es mir spass macht, weil es für mich eine art kreativer erdung ist, ist doch sch…egal wie die dinge dann aussehen ob sie wem gefallen, fang doch erstmal an…
und so hab ichs dann gemacht und es war richtig so.
ich male immer wieder anfallweise tagelang nur am stück.
dennoch ist klar, es gab bilder die ich vernichtet habe oder übermalt, zu peinlich wäre es mir gewesen wenn sie wer sieht - hier ist dann also immer doch mal eine grenze - da verschwimmt das innen mit dem aussen.
habe dann aber doch mal zum spass einen misslungenen versuch einer freundin gezeigt - die übrigens total begeistert war*g (was mir aber nur gesagt hat - sie spinnt ja, die hat noch weniger ahnung als ich:wink:

jedenfalls um nur dieses beispiel zu nennen - ich male weiter und ich werde sicher auch kurse machen wenn mein anspruch an meine bilder sich wandelt - aber nicht weil ich wie einst meinte - nur dann darf ich malen, nur dann ist es „für die umwelt zumutbar“.
ich male weil ich es liebe zu malen, weil es mich erfüllt, weil ich es geniese und als eine art reichtum empfinde - die lust am malen zu haben, die freude - und das sehe ich pers. als eine art „echte“ selbstbestätigung im gegensatz zu vielen fremdbestimmten arten.
wobei ich die fremdbestimmten nicht mies machen will, doch meine, nur daraus sollte das gesamtpaket der vielen kleinen anteile nicht bestehen. zu gross die abhängigkeit von aussen.

nehmen wir das beispiel sex - wenn der sex mal nicht so toll ist, würde es im falle der defininition über die eigenen sexuellen fähikeiten bedeuten - man wäre nicht gut gewesen oder wie ich mal von einer frau hörte - ihre lust begrenzte sich auf die lust des gegenübers - die reine bestätigung, die macht über seine lust war alles was sie brauchte - für mich klingt das nach einer in sich selbst emotional zu einseitigen sache. lust an der lust des anderen ist wichtig und geil -
aber zum einen nur darauf begrenzt für mich befremdlich und andererseits fern von eigener lust an der eigenen lust aus sich heraus.
und weils nicht reicht - es hat für mich null mit selbstwert zu tun.
für sie hatte es das aber sehrwohl.

ob der gefahr der länge des postings nenne ich keine weiteren beispiele in meinem leben aus denen ich meinen eigenen wert für mich selbst erkenne/fühle/sehe. aber das mit dem malen ist meine ich ein treffendes beispiel - wobei - ich bin mensch - ich ziehe ihn also auch von aussen ein, aber weniger und hm… umabhängiger als noch vor wenigen jahren.
selbst wenn sich mir also ein teil dessen entziehen würde, würde ich in kein loch fallen, maximal stolpern:wink:

LG
nina

Liebe Nina,
Deinen Worten braucht man nichts mehr hinzu fügen.

Aber weil ich eine Plaudertasche bin …

Klischeehaft überspitzt gesagt:
Wenn Du jung bist, ziehst Du Selbstwert
aus dem Beruf, den Freunden, dem Nachtleben, dem Sex …
vor allem also aus Außenbestätigung.

Du vergleichst Dich und wirst verglichen.
Woher sollst Du selbst wissen, was gut für Dich ist?
Du bist es doch so von klein auf gewohnt:
„Das ist nicht gut für Dich!“
„Es wäre besser für Dich.“

In der Pubertät rebellierst Du ein wenig,
aber dann kommst Du in das Räderwerk der Arbeit.

Je entfremdeter die Arbeit,
je weniger beruflicher Gehalt, bloß Job,
um so unzufriedener wirst Du.

Der Typ neben Dir (oder die Frau) bringt’s nicht mehr,
der Fun Nachts lässt sich nicht mehr toppen,
oder die ständige Suche nach Steigerung wird zu anstrengend.
Manche haben sogar den Lebenstraum gebaut:
Haus mit Garten, das große Auto, das 2. Kind.

Alles ist fertig im Leben,
nur, dass der realisierte Traum irgendwie keinen Spaß macht.

Dann bist Du als Frau oft um die 30
oder als Mann 5-10Jahre älter.

Was war das noch?
Wo bin ich gelandet?
Wo wollte ich mit mir hin?

Du nimmst die Witterung wieder auf,
der Rest des Fadens wird zurück verfolgt,
eine harte Zeit beginnt für Dich.

Am Ende steht das, was wirklich zählt.
Für Nina ist es malen.
Für mich ist es auch,
wenn ich mit dem Surfbrett in eine Flaute komme:
Dann habe ich mich für mich und schöne Stille.
Und danach freue ich mich natürlich wieder auf meine Familie.

Ich könnte auch angeln, wenn nicht
die Gefahr bestünde, einen Fisch zu fangen.
Der würde mich in der Ruhe stören.

Und was ist es für Dich?

Du beginnst auf Dich zu achten,
damit am Tag etwas von Dir für Dich bleibt.
Ich ziehe mein Selbstwertgefühl daraus,

  • dass ich für mich entscheide.
  • dass ich mich gut finde, nicht wegen meines Aussehens, sondern weil ich im Sinne Kants (kategorischer Imperativ) mich widersetze oder beteilige.
  • dass es mich gibt

So wie ich liebe: Weil es diese Menschen gibt,
nicht für das was sie tun oder können.

Aber erwarte nicht,
dass ich Dir erklären kann,
wie ich dahin gekommen bin.

Herzlichst
Ole

11 „Gefällt mir“

Dank an alle!
Hi an alle!
Danke für eure interessanten Beiträge! Ihr habt viele Fragen aufgeworfen und Denkanstöße gegeben.

Viele Grüße,
Julia

hi guvo,

unter akzeptanz verstehe ich das durchschauen, verstehen, hinterfragen und trozdem voll annehmen eines sachverhalts.

sich selber akzeptieren heisst, sich trotz all seiner fehler und gerade wegen all seiner staerken anzunehmen, zu lieben und stolz auf sich zu sein.

oder so…

gruessli
coco

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möglichkeiten effektiv selbstbestätigung (sb) zu erlangen:

-durch den beruf. ist es nicht der richtige, sucht man sich einen anderen. weil das so schwer ist, kann die erfolgreiche bewältigung dieser aufgabe viel sb bringen.

-durch familie. sehen, wie die kinder wachsen, die partnerschaft sich wandelt, alles das bewusst und dankbar wahrzunehmen, kann sb geben.

-durch sport. sich im (ausdauer)sport ziele zu setzen und diese nach langem training zu erreichen bringt definitiv sb! mit trainingspartnern zusammen kommt einem auch lob zu und man sieht, wo die eigenen stärken liegen.

-durch die antwort auf die frage, warum man denn überhaupt so sehr sb benötigt! die liegt oft in der kindheit. kinder, die nie gelobt oder auch viel kritisiert und abgewertet wurden, werden oft zu erwachsenen, die später sehr große schwierigkeiten haben sb zu spüren, oder diese immer wieder übertrieben von außen hereinholen müssen. dabei ist es doch ganz einfach: wir sind alle gleich viel wert und „bestätigung“ dafür ist eigentlich unnötig. vielleicht sind die o.g. tips alle entbehrlich, wenn man sich das echt klarmacht.

Wunderschöööön, Ole :o)

Liebe Nina,
Deinen Worten braucht man nichts mehr hinzu fügen.

Doch!
Danke, dass Du das getan hast

Hallo Julia,
öffne eine Türe und Du findest Dich gegenüber mindestens einer neuen Türe; oft in einem Flut mit vielen Türen; manchmal in einem Festsaal mit weit offenen Terrassentüren ins Freie …
Geh einfach hin und lerne etwas. Wie wärs mit Chinesisch? Oder eine andere Sprache? Wie wärs damit, Funken zu lernen? Der lokalen freiwilligen Feuerwehr beizutreten? Oder etwas Kreatives - abgesehen von den unendlichen Möglichkeiten des Töpferns gibts auch präzises Zeichnen … kundiges Aquarellieren … Steine behauen zum Steinerweichen … und eine Laienbühne aufbauen? Oder eine Puppenspielbühne? Oder ein Musikinstrument lernen? Oder mit anderen Vögel zählen für Radolfzell? Notfalls warten wie Penelope und derweile einen Teppich sticken - es gibt noch viel tollere Stickstiche als den Gobelin …
Oder das Karitative liegt Dir näher? Man (und vor allem: Frau) muß nicht unbedingt in des Roten Kreuzes Kleiderkammer wirken, es gibt auch andere Möglichkeiten. Im Seniorenheim vorlesen? Im Hospitz Besuche machen? Für alte Nachbarin einkaufen? Abends mit Nachbarkind für die Schule üben? Im Tierheim mithelfen?

Zeit ist immer auch Lebenszeit. Nicht warten, bis es vorbei ist. Gruß,I.

Hallo Julia!

ich beschäftige mich derzeit mit der Frage, woraus man
Selbstbestätigung/ -zufriedenheit zieht. Mein Job ist dafür
nicht geeignet, da ich das Gefühl habe, nicht gebraucht zu
werden. Was gibt es noch für Möglichkeiten? Schafft man es,
sich dabei nicht von anderen Menschen abhängig zu machen?

Also ich bin der Meinung, dass es am leichtesten ist, Selbstestätigung bei mir selbst zu finden.

Wenn du etwas machst, ein Hobbie, dass dich interessiert, dann lobe dich dafür. Wenn du etwas in der Arbeit machst, dass einfach toll war, dann lobe dich selbst und sei einfach stolz auf dich! Meistens ist es dann so, wenn du von dir selbst überzeugt bist, dann sind es auch andere.

Einfach die Selbstbestätigung bei dir selbst zu finden und nicht bei andere.

Liebe Grüße
Blume

ich beschäftige mich derzeit mit der Frage, woraus man
Selbstbestätigung/ -zufriedenheit zieht. Mein Job ist dafür
nicht geeignet, da ich das Gefühl habe, nicht gebraucht zu
werden. Was gibt es noch für Möglichkeiten? Schafft man es,
sich dabei nicht von anderen Menschen abhängig zu machen?

Hallo

Diese Bestätigung seiner selbst, kann nur die Gruppe geben. Hat man seinen Beitrag geleistet, bekommt man auch entsprechende Reaktionen.

Aus sich selbst diese Bestätigung zu ziehen, gelingt nur in einem geringen unbefriedigenden Maße. Wir sind Teil eines Ganzen und können nicht ohne die Anderen leben.

gruß
rolf

ich beschäftige mich derzeit mit der Frage, woraus man
Selbstbestätigung/ -zufriedenheit zieht. Mein Job ist dafür
nicht geeignet, da ich das Gefühl habe, nicht gebraucht zu
werden. Was gibt es noch für Möglichkeiten? Schafft man es,
sich dabei nicht von anderen Menschen abhängig zu machen?

Hallo

Diese Bestätigung seiner selbst, kann nur die Gruppe geben.
Hat man seinen Beitrag geleistet, bekommt man auch
entsprechende Reaktionen.

Aus sich selbst diese Bestätigung zu ziehen, gelingt nur in
einem geringen unbefriedigenden Maße. Wir sind Teil eines
Ganzen und können nicht ohne die Anderen leben.

Hallo Rolf!

Ja, das stimmt! Ich finde dennoch, dass es wichtig ist zuerst bei sich selbst die Bestätigung zu finden. Denn wie man etwas ausstrahlt, so kommt es auch zurück. (Widerspiegelung). Ich muss dir dabei Recht geben, dass wir ein Teil des Ganzen sind.

Liebe Grüße
Blume

hallo ole,

meiner ansicht nach hast du mit deinen schilderungen meine beschreibung in eine chronologische reihenfolge gesetzt - denn so sehe ich es auch - also wie du das beschreibst. ich hatte gedacht bei all meinem text stand das auch irgendwie zwischen den zeilen - aber wohl nicht - das ist aber nicht schlimm, denn du hast das toll beschrieben!!!

passt aus meiner sicht wie die faust aufs auge zu meinen ausführungen im sinne von vervollständigung :smile:

wobei ich damit nicht sagen will, dein text könnte nicht auch für sich selbst stehen:wink:

LG
nina

hallo irmtraut -

diesen satz finde ich sowas von treffend und von uns allen wohl zu oft vergessen - leicht abgeändert:wink::

(die eigene) Zeit ist (immer auch) Lebenszeit.

den satz sollte man sich auf die stirn tätowieren:smile: (blöderweise würde man ihn dann irgendwann gewohnheitstechnisch nicht mehr wahrnehmen*g)

LG
nina

Ja, das stimmt! Ich finde dennoch, dass es wichtig ist zuerst
bei sich selbst die Bestätigung zu finden.

Das ist schon richtig. Und wir bringen alle allein durch unsere Geburt etwas mit, das wir in vergangenen Leben erworben haben.

Das kann sich aber nur im Wirken in und auf die Gruppe effektiv auswirken. Dabei wächst die Gruppe sowohl als auch das Individuum.

Es besteht immer eine Wechselwirkung.

gruß
rolf

Liebe Nina,
so war es gedacht: Du hast es alles schon sooo schön gesagt,
ich sehe es genauso.

Herzlichst
Ole