Hallo an alle Sport-und vor allem Westlingfans.Ich wollte einfach nur mal von euch wissen wie ihr zu dieser Art von Unterhaltung steht.
Ich kenne zum Wrestling(also von außen, nicht meine persönlichen)zwei Meinungen.
1.Sowas Idiotisches, in dem Ring steigen und sich die Köpfe einschlagen, find ich blöd…
2.Ach Wrestling, ist doch eh nur Show.
Ich finde das Wrestling zugleich eine schöne Sportart und Unterhaltungssendung ist.Es gibt ja auch im Ring viele Aktonen, die teilweise gespielt sind, aber auch teilweise echt.
echt:Shoulderblock, Closline, Sharpshooter, Sweet Chin Music(Shawn Michaels)
gespielt:die Schläge, Griff in die Augen, Pediegree(Triple H),Frogslash-bei genaureren hinschauen fällt einen auf das natürlich ein Wrestler auf den anderen springt, der aber seine Bauchmuskeln anspannt und kurz vor der Landung seine Arme über seinen Bauch hält.Außerdem kommt der, der die Aktion ausführt(früher Eddie Guerrero)zu erst mit den Händen auf und landet dann auf dem Gegner.
Wollte wirklich nur mal wissen, was ihr davon haltet!
Hallo!
Über Geschmack lässt sich streiten. Meiner ist es jedenfalls nicht.
Aber ich möchte betonen, dass Wrestling kein Sport ist. Für mich ist Sport Wettstreit nach vorher vereinbarten Regeln. Für mich sind alle Ballsportarten Sport, aber auch Leichtathletik, Schwimmen, etc. Für mich ist aufgrund dieser Definition auch Schach ein Sport, von mir aus auch Sportangeln. Bei Turnen und Tanzen habe ich schon Probleme, weil die Ergebnisse durch „Noten“ von einer Jury festgelegt werden. Wrestling ist definitv kein Sport, weil es überhaupt nicht um Siegen und Verlieren geht, denn das steht schon vor dem Kampf fest. (Zum Vergleich: Nikolai Walujew ist nicht gerade das, was sich die Box-Promoter als attraktiven Vorzeigestar vorstellen. Dennoch ist er Weltmeister geworden. Beim Wrestling gewinnt nur der, der die Veranstaltung für den Zuschauer vermeintlich attraktiv macht).
Meine Meinung.
Michael
Wollte wirklich nur mal wissen, was ihr davon haltet!
Servus!
Als junger Bursche habe ich Wrestling durchaus sehr fieberhaft mitverfolgt, habe Kärtchen gesammelt und wütend vor dem Fernseher gesessen, wenn mal wieder ein gemeiner Nasty Boy dem heldenhaften Bulldog von hinten ein Klappstuhl auf den Kopp gehauen hat und der Ringrichter nichts gesehen hat, weil er in der Zwischenzeit von dem Manager des Bösen abgelenkt wurde.
15-20 Jahre später habe ich jetzt durch Zufall mal wieder Wrestling auf DSF entdeckt. Ich muss sagen, wenn wirklich nichts anderes läuft, kann man sich das Ganze ansehen. Ich stimme aber meinem Vorredner zu, Sport ist das aus genannten Gründen nicht. Wrestling ist Unterhaltung. Man bekommt durchaus sportliche Athleten mit zum Teil bemerkenswerten Fähigkeiten zu sehen. Wenn ein 150 kg schwerer Wrestler einen 200 kg schweren Wrestler mal eben 2m in die Luft stemmt oder auf die Seile steigt und mit Rückwärtssalto auf dem „Gegner“ landet und beide gehen anschließend unverletzt aus der Halle, dann habe ich Respekt vor der Leistung und lasse mich auch gerne mal unterhalten. Wrestling hat also in der Unterhaltungsbranche seine Daseinsberechtigung. Sportlicher Wettkampf ist es nicht.
Gruß, Amorp…
wie ihr zu dieser Art von
Unterhaltung steht.
2.Ach Wrestling, ist doch eh nur Show.
das triffts IMHO zu 100%. Das ist NUR Show. Unterhaltung. Wer’s sehen will bitte, ich wills nicht 
J~
Hallo??? – Natürlich ist Wrestling Sport - und zwar ein recht harter! Hier werden Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und das gesamte Spektrum der koordinativen Fähigkeiten gefordert! Zusätzlich müssen diverse Griffe sowie Wurf- und Falltechniken erlernt werden!
Wrestling zählt zu den sogenannten „Show-Sportarten“. Vieles wird vorher abgesprochen, einiges wird improvisiert. Die Sieger stehen schon vor Matchbeginn fest, aber das, was die Athleten dort inner- und außerhalb des Rings zeigen, ist sportliche Höchstleistung.
Sport hat nicht unbedingt etwas mit „Wettstreit“ und Siegen und Verlieren zu tun! Wer so denkt, der negiert jedes Fitnesstraining, sei es nun schwimmen, joggen, Rad fahren, Aerobic, Krafttraining, Zirkeltraining, Tauchen, Callenetics, Pilates etc.
Nur weil sich Menschen nicht im Wettkampf messen, bedeutet das noch lange nicht, dass sie keinen Sport treiben!
Um ein erfolgreicher Wrestler zu werden, ist ein jahrelanges Training erforderlich.
Gruß
Red
Hallo!
Hallo??? – Natürlich ist Wrestling Sport - und zwar ein recht
harter! Hier werden Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und das
gesamte Spektrum der koordinativen Fähigkeiten gefordert!
Das trifft auf Trapezkünstler und Akrobaten im Zirkus und Varieté auch zu. Die Leistung ist ja auch durchaus anerkennenswert. Aber: Kein ergebnisoffener Wettkampf - kein Sport.
Gruß M.
Hallo „Mettmann“,
Durch Deine Definition von „Sport“ wird lediglich ein Teilaspekt abgedeckt. Fakt ist, dass sich „Sport“ schon lange nicht mehr auf „(ergebnisoffener) Wettkampf“ beschneiden lässt.
Unter dem Begriff Sport werden Bewegungs-, Spiel- ODER Wettkampfformen, die im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten des Menschen stehen, zusammengefasst (Näheres u.a.: Tante Wiki).
Als Sport wird vieles bezeichnet, was nicht im Zusammenhang mit Leistung/Zielorientierung steht:
- BreitenSPORT
- SchulSPORT
- BehindertenSPORT
- FunSPORT
- ExtremSPORT
Das sind feststehende Begriffe, die kannst Du nicht so einfach wegradieren, es sei denn, Du willst den althergebrachten Ausdruck „Bewegungskultur“ wieder einführen.
Nicht zu vergessen: Der Reitsport. Ein Rennen/Turnier ist zwar ein „ergebnisoffener Wettkampf“, doch die Leistung erbringt in erster Linie das Pferd. Können Tiere aber Sport treiben? 
Gruß
Red
Hallo!
Als Sport wird vieles bezeichnet, was nicht im Zusammenhang
mit Leistung/Zielorientierung steht:
- BreitenSPORT
- SchulSPORT
- BehindertenSPORT
- FunSPORT
- ExtremSPORT
Nicht Leistungsorientiert? Uiui!
Naja, wir können lange über Definitionen diskutieren. Für mich ist Wrestling einfach nur Slapstick und Klamauk.
Gruß M.
Hallo??? –
Ja, hier.
Nach deiner Definition ist Ballett, jede Art von Tanz, Sport. Es gibt aber durchaus die Unterscheidung zwischen Tanzsport und Bühnendarbietungen.
Dass Wrestling „Kunstfertigkeit“ benötigt, ist unbestreitbar. Aber das macht es nicht zum Sport.
Gruß
Elke
Nicht Leistungsorientiert? Uiui!
Wenn ich die Frauen und Männer sehe, die regelmäßig durch unseren Park joggen oder walken, sporteln sie definitiv nicht im Sinne eines „ergebnisoffenen Wettkampfes“. Genau so wenig übrigens wie mein Patenkind, das im Schulsport bemüht ist, nach einer ganzen Drehung nicht vom Schwebebalken zu fallen. Auch die Group-Fitness-Freaks treiben gemeinsam Sport, da gibt es keine Sieger oder Verlierer.
Gruß
Red
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Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte - ein Video auch!
Wer will angesichts dieser Bilder allen Ernstes „Wrestling“ auf Begriffe wie „Kunstfertigkeit“, „Klamauk“ oder „Slapstick“ reduzieren?
„Show“ ja, das gehört dazu, schließlich handelt es sich um eine „Show-Sportart“. Was die Jungs hier zeigen, ist Spitzensport pur; Mucke an und ab geht’s:
http://de.youtube.com/watch?v=aS2HBa492MU
Und diese Leistung sollte man sportlich fair auch anerkennen, auch wenn einer die Sportart als solche - so wie ich - nicht mag.
Red
Hallo!
„Show“ ja, das gehört dazu, schließlich handelt es sich um
eine „Show-Sportart“. Was die Jungs hier zeigen, ist
Spitzensport pur; Mucke an und ab geht’s:
http://de.youtube.com/watch?v=aS2HBa492MU
Ok, ich hab’s mir angeguckt - bis zum Ende. Nichts, absolut nichts, was an anspruchsvolle Artistik erinnert. Nichts, was eine besondere Körperbeherrschung verlangt. Einfach nur „Gummitwist“ mit anschließendem Sprung auf den Gegener. So albern hatte ich das gar nicht in Erinnerung. Respekt für die Leistung bringe ich nicht auf.
Gruß M.