Hi bin neu hier im Forum und habe einige Fragen zu einem Hauskauf.
Zu denn Daten des Hauses:
Baujahr:1970
Etagen:2
Heizung:Elektroheizung
Wohnfläche: ca. 85qm Gatengeschoss
ca. 100qm Erdgeschoss
Grundstücksfläche: ca.627qm
Gatengeschoss ist masiv gebaut und das Erdgeschoss ist ein Fertighaus.
Kaufpreis 145000 Euro
Habe mir nun das Haus angesehen und erzähle mal darüber.
Das Grundstück liegt am Hang,so wie es aussieht hatten mal große Bäume darufgestanden die abgeschnitten wurden
aber die Stümpfe schauen noch aus dem Boden.
Zum Haus der Keller ist ausgebaut.
Im Badezimmer im Kellergeschoss ist eine Leitung def. und müsste gemacht werden,da die Wand feucht ist.
Das Erdgeschoss und der Dachboden sind OK,das heißt
mir als Laie fällt nichts auf.Die Balken vom Dach
sind nicht Nass oder haben sonnst etwas.
Es müssten natürlich viele Renovierungsarbeiten in allen Bereichen an dem Haus gemacht werde,da es schon ca. ein Jahr lehrsteht.
Nu meine Sorge bei der Ausenfasade.
Sie besteht zum Teil aus Asbest.
Würede gerne eine Edelsahlkamin daran befestigen und eine Ofen anschließen.
Nun meine Fragen an euch.
Kann man die Ausenfasade bearbeiten also den Kamin daran befestigen oder soll man soetwas lieber lassen?
Wie ist das mit der Stromheizung,sind die in denn Heizkosten sehr teuer?
Könnt ihr mir bitte bei denn Fragen helfen?
Bedanke mich schon mal für die Antworten bei euch.
kannst du, nur mit dem Kamin, alle Räume beheizen, die du warm haben willst? Kannst du mit dem Kamin Wasser erwärmen? Hast du eine billige Quelle für mehrere FM Holz pro Jahr? Willst du jeden Tag, mehrmals am Tag, Holz nachlegen/Feuer machen? Willst du, wenn du abends in ein kaltes Haus kommst, erst 2-3 Studen warten, bis das Feuerchen die Bude erwärmt hat?
Ein 40 Jahre altes Fertighaus entspricht kaum noch den heutigen Anforderungen an Haustechnik, Dämmung etc. Wenn dann auch noch Asbest-Belastungen dazu kommen, können Sanierungskosten ganz schnell den Wert des Hauses übersteigen. Wirklich verlässliche Auskünfte kann hier ein Gutachter geben - als Laie kann man das Ausmaß erforderlicher Sanierungsarbeiten nicht einschätzen. Ich würde mich vorher schon mal mit der Energieeinsparverordnung beschäftigen, darin sind alle Vorschriften zu finden, die bei der Sanierung eines solchen Hauses zu erfüllen sind. Gibt es für das Haus einen Energieausweis?
Ich würde dringend zu einem Gutachter raten - der kostet im Zweifelsfall weitaus weniger, als nachher an finanziellem Schaden entstehen kann.
Also ich kann die ganze obere Wohnung damit Heizen.
Zu dem Holz,ich habe einen eigenen Wald.
Mache momentan Holz für meine Eltern und mich.
Er soll ja nur als zusatzwärme dienen,damit werde ich bestimmt nicht
alle kosten wegbekommen.
Klar ist mir schon das man das Wasser nicht damit Heizen kann.
also Elektroheizung und keine geeigneten Dämmungen sprechen in der Tat nicht gerade für eine billige Heizung des Hauses.
Wie sieht es denn mit regionalen Fördermitteln aus?
Zuschuss für Dämmung?
Zuschuss für eine neue Gasheizung?
Zuschuss für Wassererwärmung auf Dach?
Am besten mal die regionalen Stadtwerke fragen oder einfach Kostenvorsanschläge bei Heizungsbauern mal einholen und diese Fragen dann direkt über die abarbeiten.
Wie sind denn die Fenster?
neue Fenster kämen bestimmt auch auf ca. 15-20k Ähnlich auch eine neue Heizung samit Leitungen ca. 15-20k
unser Haus ist 5 Jahre alt, wir haben eine Wärmepumpe, heizen also im weitesten Sinne auch mit Strom und zahlen im Jahr 620 € Strom für Heizung und Warmwasser.
Mein Tip wenn du selber Wald hast:
Haus Dämmen, neue Fenster rein und eine neue Zentralheiung mit wasserführendem Kachelofen, obenauf Solaranlage.
Meine absolut grobe Schätzung dafür: min 30.000 €, hat sich aber dann innerhalb von 10 Jahren amortisiert…
http://bundesrecht.juris.de/enev_2007/__10a.html (Absatz 2)
Jetzt kaufen, sanieren und renovieren und in 8 Jahren dann doch eine Heizung einbauen?
Kaminofen einbauen aber keinen Anschluss an eine Zentralheizung?
So billig kann die Bude gar nicht sein, dass ich mir das antue.
Alternative wäre eine Generalsanierung. Isolierung der Wände mit Entsorgung der alten Fassade (Sondermüll), neue Fenster, Dachdämmung - also vermutlich neue Dacheindeckung, LÜFTUNGSANLAGE, dann Einbau Heizung mit alternativen Energieformen, Elektroanlage, Wasser- und Abwasserleitungen. 100.000 sind da schnell mal weg. Dafür gibt es KfW-Mittel, für die dann allerdings ein Gutachten vorzulegen ist.
Ohne einen Sanierungsfachmann, der die Kosten aufstellt, ist das finanzieller Selbstmord. Alles dies sollte man tunlichst VOR dem Kauf klären.
Mir müsste man noch einen Batzen Geld dazugeben, dass ich solch ein Objekt überhaupt übernehmen würde.
War nochmal am Haus,zu denn Fenstern es sind Kunststofffenster
mit Isolier Doppelverglasung.
Das mit der Heizung hätte ich nach und nach gemacht,
mir ging es halt auch um Meinungen wegen dem Asbest.
Habe nochmal wegen dem Preis mit dem Markler geredet und
wir haben uns auf 120000 geeinigt.
Werde aber Morgen nochmal beim Bauamt anrufen um mit
einem Gutachter zu rede so wie es hier manche gesagt haben.
Werde weiterschauen ob hier im Kreis noch ein anderes Haus
zu finden ist das mir gefällt.
ich heize mit Wärmepumpe, 160 qm. Da ich erst seiut Dezember hier wohne, weiß ich den Jahresverbrauch noch nicht. Seit Weihnachten habe ich im Schnitt für Heizung und Warmwasser ca. €1,80 pro Tag gebraucht. Im Sommer geht der Schnitt aber massiv nach unten, weil die Warmwassererzeugung per Solarthermie erfolgt.
Kritik am Haus gibt es ja bereits genug, aber ich finde es fehlen noch ein paar Informationen:
Was ist das Grundstück wert? Wenn das Grundstück die 120k bringt und das Haus damit quasi geschenkt ist, kann es sich lohnen. Selbst wenn man dann 100k reinsteckt ist das noch billiger als neu bauen. Und 700qn un Hanglage findet man auch heute nur noch schwer als Bauplatz.
Asbest an der Außenfassade kann man auch dran lassen. Eventuell ist darunter zumindest ein wenig gedämmt. Dann ist es ein Rechenbeispiel ob nachdämmen sich in weniger als 30 Jahren lohnt.
Mit Holz und Strom heizen halte ich für unpraktisch. Ich würde nochmal 10-20k für eine konventionelle, zusätzliche Brennwert-Lösung spendieren. In 10-15 Jahren werden wir vermutlich Strom wieder mit ganz anderen Augen sehen (preislich). Den Kamin dann eben auch noch
Wahr ist allerdings, dass man sich fachmännischen Rat vor Ort einholen muss.
Das Problem alleine beim Heizungseinbau:
Kein Heizkörper vorhanden, kein Schornstein vorhanden, keine Leitungen(Vorlauf, Rücklauf, Gas, Wasser, Warmwasser, Abwasser) vorhanden, Kein Boiler vorhanden, kein Platz für den Brenner und Boiler.
Das kostet richtig Geld (mit 20k ist das nicht getan) und macht richtig Dreck und Arbeit bis das fachgerecht eingebaut (nicht nur ‚auf Putz‘) ist.
Das Problem alleine beim Heizungseinbau:
Kein Heizkörper vorhanden, kein Schornstein vorhanden, keine
Leitungen(Vorlauf, Rücklauf, Gas, Wasser, Warmwasser,
Abwasser) vorhanden, Kein Boiler vorhanden, kein Platz für den
Brenner und Boiler.
öhm… wie kommst du darauf? Wir hatten früher auch eine Elektro-Nachtspeicher-ZENTRAL-Heizung, mit allem (HK, Boiler, Rohre) außer Schornstein.
Die Warmwasseraufbereitung ist vermutlich als Durchlauferhitzer ausgeführt, aber damit kann man zur Not auch leben.
Aber zugegeben, alles Spekulation.
Das kostet richtig Geld (mit 20k ist das nicht getan) und
macht richtig Dreck und Arbeit bis das fachgerecht eingebaut
(nicht nur ‚auf Putz‘) ist.
Kann alles sein. Ich kenn weder das Haus noch die Lage, aber bevor „geschenkt ist noch zu teuer“ gilt, muss man insbesondere die Lage und das Grundstück berücksichtigen. Ggf. ist sogar Totalabriss + Neubau billiger als das gleiche Grundstück leer zu kaufen. Gerade wenn man große Grundstücke in schönen Lagen mag, bekommt man heute kaum noch etwas, weil der Trend zu kleineren Grundstücken geht.
Das wollte ich hiermit nur zu Bedenken geben.
Zugegeben klingt der OP so, als ob er mit sehr wenig Arbeit rein will. Aber auch das ist ja möglich. Bevor man 100.000 Euro durch den Schornstein oder die Steckdose gejagt hat, kann man auch einfach nur das notwendigste machen, mit 'nem Kaminofen die schlimmsten Tage überbrücken und sich ansonsten freuen, dass man eben nur 120k statt 220k leihen musste. Das macht an Zinsen pro Monat vermutlich die Energiekosten wieder wett (mag es jetzt nicht nachrechnen).
Hi Birk B.
Das mit dem Wasser stimmt, es wird durch Durchlauferhitzer erwärmt.
Hatte mir gedacht nur die Heizung auszuwechseln.
Habe im Baumarkt und im Internet Sockelleisten gesehen wo man in denn
Leisten Wasserrohre verlegen kann.
Also brauche ich „NUR“ Leitungen,Heizkörper,Sockelleisen,
Wasserspeicher,Gastherme,Edelstahlkamin und Gasanschluß.
Was das Gute ist ich kann fast alles in Eigenleistung machen außer
Gastherme,Edelstahlkamin und Gasanschluß da habe ich aber ne Firma die es in meinem jetzigen Haus auch gemacht hat.Bekomme ja auch noch etwas Zuschuß vom Staat.
Also bei uns liegen die Preise etwa 105Euro pro qm.
Das Haus ist dann nicht mehr so teuer.
Will ja eine Gasheizung einbauen und sie dann
an denn Kamin anschließen.
Dazu brauche ich dann noch eine Umwälzpumpe.
Aber das dann immer nach und nach.
Meine die Vormieter und die anderen Vormieter habe auch Jahre
lang in diesem Haus mit Strom geheizt.
Habe mir ja nur sorgen wegen dem Asbest gemacht weil ich ja schon
ein paar Durchbrüche brauche wegen dem Kamin.
Also bei uns liegen die Preise etwa 105Euro pro qm.
Dann lohnt es wahrscheinlich nicht: 100e x 600qm ~ 60.000 Euro, d.h. das Fertighaus läge noch bei 60.000€ Restwert.
Das scheint es wirklich nicht wert zu sein. Rechenbeispiel: Ein nagelneues Haus (120qm, heutiger Standard, Fertigbauweise) kostet mit allem ca. 160-180k. Um dein Haus auf den Stand zu bringen sind 100k wohl auch vorzusehen, so dass es dann gerade mal gleichwertig wäre.
Ich würde einen Preis 100k oder weniger anstreben. Wenn es schon länger leersteht oder der Makler jetzt schon kräftig nachlässt, dann geht da noch einiges. Du kannst als Argument ja bringen, dass dir wirklich jeder abrät und Asbestentsorgung richtig teuer ist.
Das Haus ist dann nicht mehr so teuer.
Will ja eine Gasheizung einbauen und sie dann
an denn Kamin anschließen.
Dazu brauche ich dann noch eine Umwälzpumpe.
Aber das dann immer nach und nach.
Meine die Vormieter und die anderen Vormieter habe auch Jahre
lang in diesem Haus mit Strom geheizt.
Sind das Nachtspeicheröfen oder Fußbodenheizung?
Erstere müssen im eigenen Interesse wirklich raus, letzteres, naja, geht ne zeitlang.
Habe mir ja nur sorgen wegen dem Asbest gemacht weil ich ja
schon ein paar Durchbrüche brauche wegen dem Kamin.
Sagen wir mal so: Solange man Asbest nicht anfasst, ist er harmlos. Dran rumschrauben/sägen würde ich sehr vermeiden wollen. Da werden auch die Handwerker skeptisch. Und dann hat man auf einmal doch alles in der Hand. Vorsicht!
Ich würde jetzt nach der Schilderung auch auf Bleibenlassen plädieren