Wunder, auch heute noch?

HI,
ich habe gestern in APG 3,1 (Die Heilung des Gelähmten) gelesen:

V6: Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! V7: Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf…

  • Ich frage mich, ob ich das zu einem (gläubigen) Kranken auch sagen kann?
  • Wann wirkt dann Gottes Geist?
  • Warum tun wir uns mit den Geistesgaben so schwer (Im ALter ist man nicht mehr so leichtgläubig/Erfahrungen?)?
  • Wenn es mehr sichtbare Zeichen gebe, würden dann mehr Menschen in die Kirche strömen?
    Markus

Moin Markus,

mit „Wunder“ bezeichnet mal allenfalls etwas, was man sich ansonsten nicht erklären kann.

Je mehr man sich erklären kann, desto weniger Wunder gibt es demzufolge :smile:

  • Wenn es mehr sichtbare Zeichen gebe, würden dann mehr
    Menschen in die Kirche strömen?

Also ich denke, wenn es plötzlich wieder mehr „Wunder“ gäbe, dann würden wieder mehr Menschen in die naturwissenschaftlichen Studiengänge strömen. Sich wundern war der Anfang der Naturwissenschaften :smile:

Gruss
Marion

HI Marion,

mit „Wunder“ bezeichnet mal allenfalls etwas, was man sich
ansonsten nicht erklären kann.

-> Es gibt für vieles keine Erklärung, selbst die Evolutionslehre ist unbegründet…

Je mehr man sich erklären kann, desto weniger Wunder gibt es
demzufolge :smile:

-> Da täglich unerklärliche Dinge passieren, haben wir auch immer mehr Wunder, nicht nur in der Medizin… (Die Wissenschaft versucht immer alles zu klären, komisch das das Ziel nie! erreicht wird…)! Wir schaffen es ja noch nicht einmal nen Einzeller zu entwickeln, aber das wundert… mich auch nicht!

Also ich denke, wenn es plötzlich wieder mehr „Wunder“ gäbe,
dann würden wieder mehr Menschen in die
naturwissenschaftlichen Studiengänge strömen. Sich wundern war
der Anfang der Naturwissenschaften :smile:

-> Gut, das habe ich hinter mir, schlau geworden bin ich dadurch auch nicht… Aber man kann sich ja auch selber Fragen, was natürlich und erklärbar ist, dazu brauche ich nicht unbedingt studieren…

Markus

Gruss
Marion

hallo Markus,
hier tust Du der Wissenschaft unrecht. Selbstverständlich hat sie schon sehr viele Erklärungen gefunden und kann vieles nachbauen oder gar neu entwerfen.

Je mehr man sich erklären kann, desto weniger Wunder gibt es
demzufolge :smile:

-> Da täglich unerklärliche Dinge passieren, haben wir auch
immer mehr Wunder, nicht nur in der Medizin… (Die
Wissenschaft versucht immer alles zu klären, komisch das das
Ziel nie! erreicht wird…)! Wir schaffen es ja noch nicht
einmal nen Einzeller zu entwickeln, aber das wundert… mich
auch nicht!

Auch hier täuscht Du Dich: wenn ich richtig informiert bin, so hat man die Vorstufe zum leben schon nachgebaut. Mal sehen, was in den nächsten 50 jahren alles erforscht wird.
Übrigens muss man nicht unbedingt etwas nachbauen um es zu verstehen.
Schau Dir nur mal die Genforschung an und was schon alles entdeckt wurde. Der Gencode des Menschen ist so gut wie entschlüsselt. Ob das gut ist, sei dahingestellt.
Ich glaube, es wird keine hundert jahre dauern, bis wir eine „Maschine“ entwickeln können, die selbständig und logisch denken und sich selbst reproduzieren kann. Ist das dann Leben?
Welche Kriterien gibt es für intelligentes Leben? Es muss doch nicht unbedingt aus Biomasse sein?
Grüße
Raimund
der hofft, dass er das nicht mehr erleben muss. Denn gegen solche Maschinen haben wir Menschen keine Chancen.

hallo Markus,
hier tust Du der Wissenschaft unrecht. Selbstverständlich hat
sie schon sehr viele Erklärungen gefunden und kann vieles
nachbauen oder gar neu entwerfen.

Hallo Raimund,
das die Wissenschaft einiges rumbastelt und entsprechend geforscht hat bezweifel ich nicht, nur die Komplexibiltät der Biologischen Organismen, die so zu entwickeln, denke das kann noch dauern, wenn es nicht sogar unmöglich ist…

Auch hier täuscht Du Dich: wenn ich richtig informiert bin, so
hat man die Vorstufe zum leben schon nachgebaut. Mal sehen,
was in den nächsten 50 jahren alles erforscht wird.
Übrigens muss man nicht unbedingt etwas nachbauen um es zu
verstehen.
Schau Dir nur mal die Genforschung an und was schon alles
entdeckt wurde. Der Gencode des Menschen ist so gut wie
entschlüsselt. Ob das gut ist, sei dahingestellt.
Ich glaube, es wird keine hundert jahre dauern, bis wir eine
„Maschine“ entwickeln können, die selbständig und logisch
denken und sich selbst reproduzieren kann. Ist das dann Leben?
Welche Kriterien gibt es für intelligentes Leben? Es muss doch
nicht unbedingt aus Biomasse sein?

-> Man kann einen Computer entsprechend programieren, das als lebendig erscheint, aber ein Geschöpf, was wächst, unlogisch wie eine Frau denkt,… das wird der Mensch nicht in 100Jahren hinbekommen, ist auch nicht seine Aufgabe…

Markus
,…der das auch nicht mehr erleben wird…

Grüße
Raimund
der hofft, dass er das nicht mehr erleben muss. Denn gegen
solche Maschinen haben wir Menschen keine Chancen.

Hallo,

nur heißt das heute alles etwas anders.
Wunderheiler=Homöopath
Wundermedizin=Placebo
Wundergeheilter=Simulant

Frank

PW: „Herr Doktor, Herr Doktor!! Der Simulant aus Zimmer 48 ist gestorben!!“
„Na jetzt übertreibt er aber?!?!?“

Hallo Markus,

was die biblischen (v.a. neutestamentlichen) Wunder betrifft, finde ich es wichtig, dass sie immer eine Sache der Interpretation sind. Einige Leute sehen ein Wunder - andere sehen keins, oder sehen Teufel und Dämonen am Werk. Es entstehen verschiedene Meinungen, und Glaube ist nur eine davon. Jesus hat nie ein Wunder getan, um irgendetwas zu „beweisen“; wenn das erwartet wurde, hat er sich gerade geweigert (Mk 8,12), oder konnte sogar keins tun (Mk 6,5).

Dieselbe Haltung ist die Voraussetzung dafür, auch heute Wunder zu tun. Ob es eins war, kann immer nur der andere (und Gott) beurteilen.

Und wer in seiner Biografie ein Wunder erlebt und danach in die Kirche „strömt“, sollte das nur aus einem Grund tun: Freude und Dankbarkeit -

meint
Pietro

Hallo Markus,

die Wunder, die in der Bibel beschrieben werden, sind kein Selbstzweck. Es ging nicht darum, den Menschen einen Gefallen zu tun.
Der Zweck der Wunder bestand hauptsächlich darin, die Abgesandten Gottes zu kennzeichnen und um zu zeigen, dass der Gott der Hebräer existiert und Macht hat.

Weder die israelitischen Propheten, noch Jesus Christus, noch die Apostel später sind umhergezogen um die Menschen zu heilen.

Die Haupttätigkeit von Jesus Christus war das Predigtwerk. Die Wunder die er tat, dienten nur dazu um in wirklich als Messias zu kennzeichnen.

Dies könnte der Grund sein, warum es an wirklichen Wundern heutzutage mangelt. Die Bibel ist abgeschlossen. Weitere Propheten gibt es nicht mehr.
(1. Korinther 13:8-11)

  • Wenn es mehr sichtbare Zeichen gebe, würden dann mehr
    Menschen in die Kirche strömen?

Vielleicht. Ob sie wirklichen Glauben bewirken? Die Erfahrung spricht eher dagegen.

Gruß
Carlos

Hallo Markus,

  • Ich frage mich, ob ich das zu einem (gläubigen) Kranken auch
    sagen kann?

Tja, das ist eine Frage des Vertrauens. Aber wenn Du Gott ertraust, dann wird der Kranke aufstehen und gehen können, heute wie vor 2000 Jahren.

  • Wann wirkt dann Gottes Geist?

Wann immer er wirken soll. Nur gibt Gott nicht uns die Macht Wunder zu tun (na ja, obwohl es schon Menschen gibt, die Wunder tun), sondern er selbst vollbringt die Wunder auf unseren Wunsch hin, für uns. Keinesfalls jedoch, um uns etwas zu beweisen. Zu erst kommt der Glaube, dann die Wunder.

  • Warum tun wir uns mit den Geistesgaben so schwer (Im ALter
    ist man nicht mehr so leichtgläubig/Erfahrungen?)?

Vielleicht liegt es am Alter. Vielleicht einfach an dem, was uns unsere Mitmenschen den lieben langen Tag erzählen wollen. Dabei wissen die im Endeffekt ja auch nicht mehr. Denn eigentlich weiß niemand irgendwas. Aber manchmal gewinnen Bestimmte Personen auf Grund der Masse an Hinweisen den Eindruck zu verstehen.
Ich will nicht sagen, dass Glaube schwer ist, wenn kein anderer glaubt, weil echter Glaube immer schwer ist. Doch mit wachsendem Glauben, wird’s leichter.

  • Wenn es mehr sichtbare Zeichen gebe, würden dann mehr
    Menschen in die Kirche strömen?

Es gibt mehr als genug sichtbare Zeichen. Die Frage ist, ob man diese als solche erkennen will. Denk nur mal an die Israeliten mit Moses. Die haben doch alle Nase lang den Glauben und die Hoffnung verloren.
Die Menschen wollen immer Wunder sehen, doch bewirkt so ein großartig angelegtes Wunder im Allgemeinen nur so eine Art 10min-Glauben.

Grüße,
Zwergenbrot

Hallo Markus,

  • Ich frage mich, ob ich das zu einem (gläubigen) Kranken auch
    sagen kann?

Ich frage mich, wozu Du das tun willst/wolltest. Der Glaube dieses Kranken müsste ein ganz besonderer sein, um die Enttäuschung zu verkraften, die sich einstellt, wenn das Wunder nicht geschieht.
Und was wäre, würde der Kranke plötzlich geheilt? Würde es sich für diejenigen, die an ihn glauben, noch lohnen, an Gott zu glauben? Lebt der Glaube nicht gerade davon, dass er - Gott - größer als unser Vorstellungsvermögen ist?
Würde der Glaube dann nicht zu einer zielorientierten Jagd nach eigener - speziell körperlicher - Heilung? (Was in diesem Fall bedeutet, dass man Dich jagen würde :wink:

Vermutlich müsstest Du, bevor Du die körperlichen Gebrechen der Menschen heilen kannst, zunächst ihre Seelen und ihren Geist heilen.

  • Wenn es mehr sichtbare Zeichen gebe, würden dann mehr
    Menschen in die Kirche strömen?

Vermutlich nicht. Dann würden nur mehr Menschen mehr Geld damit verdienen.

Liebe Grüße
Birgit

  • die auch an etwas glaubt, das aber nicht unbedingt „Gott“ nennt

Hallo Markus,

als absoluter Realist und Ungläubiger will ich nur ganz kurz was einwerfen:
Sollte etwas wirklich greifbares und sichtbares in der genannten Richtung passieren, d.h. ein völlig Kaputter (sorry) kommt zu wem auch immer und springt nach einer wie auch immer gearteten Session wie ein junger Gott durch die Gegend, DANN BIN ICH DER ERSTE, DER IN DIE KIRCHE STÜRMT!!!
Aber da ich ganz genau weiss, daß das nicht passieren wird, schlafe ich Sonntags lieber weiter aus!

Gruß INDY

Hallo Markus

Deine Frage ist einfach und schwierig zugleich.

Zunächst der einfache Teil: Gott wirkt auch heute noch, seine Macht ist dieselbe wie damals und damit - ja, Wunder gibt es auch heute noch.

Nun zum schwierigen Teil 1: Es gab und gibt keinen Zwang für Gott, Wunder tun. Ein Wunder ist die souveräne Entscheidung Gottes. Und es liegt an der Definition des Wortes Wunder, dass das nicht gerade ein alltäglicher Vorgang ist. Das bedeutet: die Regel ist, dass kein Wunder passiert, egal wie glaubend der Gläubige ist und egal wieviel an Gebet usw. „hineingesteckt“ wird. Damit ist jede Form der Predigt oder der Verkündigung, die darauf hinausläuft, dass jetzt mal auf ein Wunder hingearbeitet wird, Scharlatanerie.

Und der schwierige Teil 2: Was ist eigentlich ein Wunder? Die simple Definition, dass ein Wunder ein Vorgang ist, den wir nicht erklären können, ist wohl etwas plump und würde das Handeln Gottes von unserem Kenntnissstand abhängig machen. Warum ist nicht z.B. das Fallen eines Balls zur Erdoberfläche ein Wunder? Weil wir es berechnen können? Weil es nichts mit dem geistlichen Zustand des Werfers zu tun hat?

Ich kann diese Frage hier jetzt nicht im Detail angehen, ich habe auch keine durchgehende Antwort darauf. Aber die Antwort ist vermutlich persönlicher Natur, d.h. jemand betrachtet einen Vorgang aus guten Gründen als Wunder, während ein anderer dies nicht tut. So war z.B. der Vorgang, der mich vom Atheist zum Christ gemacht hat, für mich ein grosses Wunder, für andere Leute war das aber etwas völlig gewöhnliches.

Als Konsequenz kann man einem Kranken wohl zusprechen, daß Gott ihn auch aus der verzweifelsten Situation herausholen kann, man sollte aber immer auch darauf bedacht sein, nicht festlegen zu wollen, wie Gott das macht. Es kann durchaus auch damit zu tun haben, dass man lernt, mit einer Krankheit - oder dem Tod - zurecht zu kommen.

Gruß
Thomas

Hallo Indy

als absoluter Realist und Ungläubiger will ich nur ganz kurz
was einwerfen:
Sollte etwas wirklich greifbares und sichtbares in der
genannten Richtung passieren, d.h. ein völlig Kaputter (sorry)
kommt zu wem auch immer und springt nach einer wie auch immer
gearteten Session wie ein junger Gott durch die Gegend, DANN
BIN ICH DER ERSTE, DER IN DIE KIRCHE STÜRMT!!!
Aber da ich ganz genau weiss, daß das nicht passieren wird,
schlafe ich Sonntags lieber weiter aus!

Sei doch einmal ehrlich!! Ich glaube Deiner Aussage nicht und zwar aus folgendem Grund: Weil Du weisst, dass „so etwas“ nicht passieren wird, wirst Du es auch nicht zur Kenntnis nehmen, wenn es passiert.

Gruß
Thomas

Sei doch einmal ehrlich!! Ich glaube Deiner Aussage nicht und
zwar aus folgendem Grund: Weil Du weisst, dass „so etwas“
nicht passieren wird, wirst Du es auch nicht zur Kenntnis
nehmen, wenn es passiert.

Das halte ich für einfach nur Unfug (bei allem Respekt).
Du warst hier klug genug (und in Deinem obigen Beitrag auch), den Begriff „Wunder“ nicht zu definieren.
Es ist jedoch in allen Bereichen, sowohl in der Wissenschaft wie auch in der Religion als auch sonstwo zwingend vonnöten, daß man weiß, wovon man spricht - sonst macht Kommunikation keinen Sinn.

Mr. Check sagt folgendes:

Wunder, außergewöhnliches, den Naturgesetzen oder aller Erfahrung widersprechendes Geschehen, Ereignis; in den Religionen als »Zeichen« des (unmittelbaren) Wirkens Gottes beziehungsweise der Götter gedeutet.

Quelle: Der Brockhaus in einem Band

Zu behaupten, daß „Ungläubige“ das sowieso nur ignorieren würden, finde ich unverschämt. Natürlich hängt dies hier mit dem Wissensstand jedes einzelnen zusammen, was ein Wunder ist und was nicht.

Gruß
Thomas

Gruß,

Doc.

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Hallo Doc,

Zu behaupten, daß „Ungläubige“ das sowieso nur ignorieren
würden, finde ich unverschämt. Natürlich hängt dies hier mit
dem Wissensstand jedes einzelnen zusammen, was ein Wunder ist
und was nicht.

Ich möchte hier Thomas in einem Aspekt zustimmen. Der „Ungläubige“ ignoriert das Wunder nicht, aber er wird auch nicht zum Gläubigen. Die Bibelbeschreibt über Jahrhunderte das Verhalten von Menschen, die mit Wundern konfrontiert werden.
Am Anfang sind alle begeistert und alle wollen Nutznieser des Wunders sein. Aber dies bewirkt bei den meisten keine nachhaltige Veränderung der Einstellung.
Das Wundern wird isoliert von der Botschaft betrachtet. Und sobald die Wunder eine Pause machen, verflüchtigt sich auch der „Glaube“.
Biblisches Beispiel: Die Israeliten hatten während des Auszugs aus Ägypten viele eindrucksvolle Wunder erlebt. Als es dann um den Einzug ins gelobte Land ging, hatten sie keinerlei Vertrauen mehr in die Macht Gottes.

Selbst wenn es heute wirkliche Wunder gäbe. Welche Wirkung hätten sie?
Für die überwiegende Mehrheit wäre es klar, dass hier ein David Copperfield oder ein geschickter Betrüger am Werk ist. Schließlich gibt es diese zur Genüge.
Einige würden daran Glauben. Aber würden sie dann an die Botschaft Gottes oder doch nur an das Wunder glauben.

in unserer heutigen Zeit, in der die Menschen durch Illusionen übersättigt sind, wären meiner Meinung nach Wunder kontraproduktiv.

Gruß
Carlos

Nee…

Ich möchte hier Thomas in einem Aspekt zustimmen. Der
„Ungläubige“ ignoriert das Wunder nicht, aber er wird auch
nicht zum Gläubigen.

Was natürlich jeden guten Missionar bedrückt…

Ich denke eher, daß das Problem in der Definition von „Wunder“ liegt, wie ich schon schrieb. Zwar gehöre auch ich zu denen, die der Meinung sind, daß es für alles eine wissenschaftliche Erklärung gibt, die vielleicht bloß noch gefunden werden muß, dennoch bleibt heute unerklärliches faszinierend und „wundervoll“.

Die Menschen sind heute halt schlauer als vor 2000 Jahren. Vieles, was ehemals Wunder war, ist heute trivial.

Ein ganz anschauliches Beispiel:

Vor wenigen Jahren noch war vieles, war sogenannte „Hacker“ mit dem Computer anstellen können, für mich ganz außergewöhnlich wundervoll und mündete in Be wunder ung durch mich. Heute, wo ich da selbst nicht ganz unbeleckt bin, ist es deutlich unspektakulärer geworden.

Vielleicht könnte man sagen „gott“ sind die „Wunder ausgegangen“? Und so wird es weitergehen… Es wird immer irgendetwas geben, was unerklärlich ist, und es werden immer Erklärungen dafür gefunden werden, früher oder später. Logische, nachvollziehbare Erklärungen, die keines gottes bedürfen. Und wer weiß, vielleicht gibt’s einen solchen ja doch und wir werden eines Tages in der Lage sein, ihm die Hand zu schütteln. Alles ist möglich.

Bis dahin finde ich es wichtig, daß man ein für sich gültiges Weltbild findet, das einen nicht zu sehr einschränkt.

I.d.S.,

Doc.

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Hallo Markus!

-> Man kann einen Computer entsprechend programieren, das
als lebendig erscheint, aber ein Geschöpf, was wächst,
unlogisch wie eine Frau denkt,

Zum Thema selbstreproduzierende Roboter war IIRC vor kurzem was in Spektrum der Wissenschaft zu lesen. Ich glaube so weit sind wir von der Möglichkeit nicht mehr entfernt.
Und wenn ich sehe wie oft ein Rechner heutzutage abstürzt, allgemeine Schutzverletzungen und sonstwas produziert, ist er mit seiner Fehlerquote schon recht nahe an einem vergesslichen Menschen dran - einfach deswegen, weil die künstliche Intelligenz in ihrer Komplexität sich immer weiter an biologische Systeme annähert.

… das wird der Mensch nicht in
100Jahren hinbekommen, ist auch nicht seine Aufgabe…

Was ist denn dann seine Aufgabe, und wer legt das fest?

Gruß

Stefan

HI Indy,
ich denke nicht das du konsequant bei einem Wunder in die Kirche rennen wirst. Aber wenn der Glaube vorhanden ist, wirst du auch Wunder erkennen! Was erwartest du denn für Wunder? Ist es nicht schon ein Wunder das du bewahrt wirst oder alles Mr. Zufall?
Die Kirche/Gemeinde ist nach der Bibel eine Empfehlung, kein muß, du kannst dich auch in die Ecke setzen und die Bibel selber lesen, nach dem aufstehen Sonntags nachmittags…
Markus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

So einfach ist das auch nicht…

Ich denke eher, daß das Problem in der Definition von „Wunder“
liegt, wie ich schon schrieb. Zwar gehöre auch ich zu denen,
die der Meinung sind, daß es für alles eine wissenschaftliche
Erklärung gibt, die vielleicht bloß noch gefunden werden muß,
dennoch bleibt heute unerklärliches faszinierend und
„wundervoll“.
Die Menschen sind heute halt schlauer als vor 2000 Jahren.
Vieles, was ehemals Wunder war, ist heute trivial.

-> Täglich kommen in der Medizin unerklärliche Heilungen, die wir nicht erklären können… Nach wie vor bilden wir uns ein vieles zu wissen, aber wir Menschen sind naiv!

Ein ganz anschauliches Beispiel:
Vor wenigen Jahren noch war vieles, war sogenannte „Hacker“
mit dem Computer anstellen können, für mich ganz
außergewöhnlich wundervoll und mündete in Be wunder ung
durch mich. Heute, wo ich da selbst nicht ganz unbeleckt bin,
ist es deutlich unspektakulärer geworden.

-> Alles was neu ist, ist interessant, das stimmt, ich rede von Gottes Wunder und das sind bestimmt nicht die Hacker eines Compis! (Wunderbar als floskel)

Vielleicht könnte man sagen „gott“ sind die „Wunder
ausgegangen“? Und so wird es weitergehen… Es wird immer
irgendetwas geben, was unerklärlich ist, und es werden immer
Erklärungen dafür gefunden werden, früher oder später.
Logische, nachvollziehbare Erklärungen, die keines gottes
bedürfen.

-> Naja, es gibt aber sehr viel unerklärliches, warum hat die Erde nur einem Mond? Warum sind wir die intelligentesten wesen auf der ERde? Warum stimmen die Aussagen der Bibel? Alles logisch? Ja wir wurden schon sehr logisch geschaffen!

Und wer weiß, vielleicht gibt’s einen solchen ja

doch und wir werden eines Tages in der Lage sein, ihm die Hand
zu schütteln. Alles ist möglich.

-> Auch das widerspreche ich, es ist eben nich alles möglich, außer inder virtuellen Computerwelt…

Bis dahin finde ich es wichtig, daß man ein für sich gültiges
Weltbild findet, das einen nicht zu sehr einschränkt.

-> und sich nicht selber beschränkt…

I.d.S.,

Doc.

Markus

Ach doch…

Die Menschen sind heute halt schlauer als vor 2000 Jahren.
Vieles, was ehemals Wunder war, ist heute trivial.

-> Täglich kommen in der Medizin unerklärliche Heilungen,
die wir nicht erklären können…

Ja, und? Gerade uns selbst zu verstehen ist der schwierigste Teil…

Nach wie vor bilden wir uns
ein vieles zu wissen, aber wir Menschen sind naiv!

Ich verstehe Deine Aussage nicht. Wir bilden uns ein, vieles zu wissen. Ja. Tun wir ja auch. Vieles, und vieles auch nicht. Trivial. Was hat das mit naiv zu tun?

-> Alles was neu ist, ist interessant, das stimmt, ich rede
von Gottes Wunder und das sind bestimmt nicht die Hacker eines
Compis! (Wunderbar als floskel)

Och, wer weiss das schon! *gg*

-> Naja, es gibt aber sehr viel unerklärliches, warum hat
die Erde nur einem Mond?

Falsche Frage. Warum sollte sie nicht genau einen haben?

Warum sind wir die intelligentesten
wesen auf der ERde?

Irgendjemand muß es sein, oder?

Warum stimmen die Aussagen der Bibel?

Tun sie das? Naja… Laß uns hier nicht streiten und diese Frage streichen.

Alles ist möglich.

-> Auch das widerspreche ich, es ist eben nich alles
möglich, außer inder virtuellen Computerwelt…

Auweia, dünnes Eis, auf das Du Dich begibst. Siehe unten.

Bis dahin finde ich es wichtig, daß man ein für sich gültiges
Weltbild findet, das einen nicht zu sehr einschränkt.

-> und sich nicht selber beschränkt…

Hier widersprichst Du Dir selbst ganz enorm… Siehe oben.

Aber das führt zu nix. Das Argument „gott zeigt sich nicht in Wundern, weil die Menschen sie eh nicht als gottgegeben annehmen würden“ in sämtlichen Variationen ist jedenfalls nicht haltbar. Man kann sich alles mögliche konstruieren, aber es geht doch darum, zu nachvollziehbaren Erkenntnissen zu kommen, oder? Alles andere wäre doch unreflektierte Dogmenschreierei.

Doc.

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