Hallo
Also erst bezahlen dann sehen was man gekauft hat?
Tust Du das nicht in jedem Geschäft?
Du kaufst eine Ware, die verpackt im Regal liegt. Und Du „glaubst“, dass das was drauf steht auch drin ist.
Du empfiehlst also dass ich mich zu einem Gott bekennen soll
obwohl ich noch gröbste Zweifel an seiner Existenz, der
Gültigkeit seiner Regeln haben und überhaupt der Richtigkeit
seiner Angaben habe?
Ich empfehle, dass Du die Auswirkungen des Glaubens auf die Gläubigen beobachtest. Vielleicht ist das dann einen Versuch wert.
Dies ist wohl das vielgerühmte Vertrauen in Gott welches von
sovielen Christen beschworen wird. Dieses Vertrauen hat aber
keine Basis auf der man es aufbauen könnte.
Die Basis ist die Erfahrung der Anderen.
Wenn ich bei meinem Nachbarn ein Werkzeug sehe, mit dem man gut arbeiten kann, überlege ich einen Kauf desselben.
Gott menschliche Eigenschaften zusprechen zu wollen ist ja
sicherlich interessant aber dann könnte ich dir antworten dass
Gott hierdurch auch nicht mehr perfekt ist und daher wohl
seinen Sinn als christlicher Gott verfehlt hat
Wenn der Mensch ein „Konstukt Gottes“ ist, dann sind die menschlichen Eigenschaften Teil dieser Konstruktion. Also göttlichen Ursprungs. Nur dass diese Eigenschaften bei Gott vollkommen (immer postiv) und bei den Menschen manchmal fehlerhaft (negativ) sind.
Auch hier fehlt Dir, glaube ich, eine wesentliche Erfahrung.
[gekürzt]
Allerdings machen wir es ja mit unserer Chemie ohnehin kaputt.
Und was spricht dagegen? Jeder kann selbst bestimmen wann er
seine Ruhe braucht, wenn ich es mir zumuten kann 10 Tage zu
arbeiten dann sollte das auch erlaubt sein.
Hast Du schon mal beobachtet, dass sich jemand etwas zuviel zugemutet hat? Wer keine guten Ratschläge annehmen will, tut sich selber nichts Gutes.
Die Menschen
unterscheiden sich in ihrer physischen und psychischen
Konstitution viel zu sehr um hier einen Pauschalsatz von 7
tagen festlegen zu können. Auch Schwankungen dieser
Konstitution werden in diesem Gebot völlig ignoriert.
Es ist m.E. ein Richtwert, der jedem gut tut.
Auch wenn Du nach 6 Arbeitstagen noch nicht erschöpft bist, kann es für Dich besser sein, zu ruhen, als weiterzuarbeiten bis Du umkippst.
Das stimmt. Aber wenn sich etwas bewährt hat, braucht man es
nicht ändern.Doch. Wenn man es durch etwas besseres ersetzen kann.
Das ist ja der Punkt. Ich habe noch nichts besseres entdeckt.
Aber hier haben wir es mit Anweisungen Gottes zu tun.
NEIN! Wir haben es hier mit einer Schrift zu tun von der viele
Leute denken es wäre eine Anweisung Gottes. Eine Anweisung
Gottes müsste wohl jedem sofort als solche einleuchten (Gott
sollte als allmächtiges Wesen rhetorisch dazu in der Lage
sein)
NEIN!
Die meisten Menschen nehmen erst mal sich selbst als Maßstab.
Und wer ein falsches Maß verwendet, kommt meist zu einem falschen Ergebnis.
Vertrauen in etwas von dem ich NICHTS weiss?
s.o.
Vertrauen in die positiven Erfahrungen Deiner Mitmenschen.
Die Gedankenfreiheit wird hier nicht verletzt.
Es wir Dir lediglich geraten (Du sollst…), Deine Gedanken zu
kontrollieren.Bei Nichteinhaltung drohen auch lediglich Lapalien wie
Fegefeuer und so…
Vielleicht solltest Du den Text doch selber lesen.
Da steht nirgends was von einem Fegefeuer.
z.B.: Ein Raucher hat die Freiheit, zu rauchen. Hat er auch
die Freiheit, nicht zu rauchen? Nein, er ist süchtig also
unfrei.Aha und er wurde dazu gezwungen süchtig zu werden? Es gibt
natürlich gewisse Konsequenzen doch liegt im Ursprung immer
eine freie Handlung.
Schon mal den Begriff „Gruppenzwang“ gehört?
Wenn die anderen etwas tun, will man doch kein Aussenseiter sein.
Weil nicht jedes Mittel „recht“ sein kann.
Sonst hätten jene Recht gehabt, die Menschen zwangsgetauft und
anschließend ermordet haben (damit die Getauften keine Sünde
mehr begehen konnten).Dieses Beispiel zeigt aufs allerbeste weshalb das
Sünde-Konzept bereits im Ansatz idiotisch ist.
Das Konzept nicht, nur die Art, damit umzugehen.
Ganz und gar nicht. Weil das von Dir beschriebene Verhalten
keinen Willen zur Besserung darstellt.Du kennst die Gedanken und Absichten von Stalin? Respekt! Du
solltest Historiker werden.
Aus den Werken kann man auf die Absicht rückschliessen.
Wer einen Raub begeht, braucht in der Regel Geld.
Wer einen Mord begeht, tut das meist aus Neid, Hass, Eifersucht,…
In allen diesen Fällen sind die Absichten negativ.
Wen soll man opfern um wen zu retten?
Wenn das Ziel „gut“ genug ist, rechtfertigt es auch kleinere
„schlechte“ Taten.
Das ist mir zu ungenau. Wie „gut“ muss das Ziel sein? Und wie „gross“ dürfen die Taten sein, um noch gerechtfertigt zu werden?
Und wer gibt hier die Richtlinie vor?
Wozu brauche ich Leute, die mir etwas erzählen, wenn ich doch
selber mit ihm reden kann?Eben na dann mal ab in den Müll mit der Bibel und ihren
Geboten.
Warum denn gleich in den Müll? Wirfst Du jedes Buch weg, nachdem Du es gelesen hast? Und da Du die Bibel sicher noch nicht zu Ende gelesen hast, wäre es voreilig.
Wieso? Es gibt ja keinen Grund an ihn zu glauben. Doch gäbe es
für ihn eine einfache Möglichkeit mich zu einem Gläubigen zu
machen: Er müsste nur mit mir reden. Sags ihm mal
Er wollte schon mit Dir reden, aber Du hörst ja nicht zu.
Du hast mich missverstanden: Ich will wissen wie er in die
Existenz gerufen wurde. Gott kann ja auch nicht einfach immer
existiert haben.
Warum nicht?
Die Zeit ist ja nur für uns Menschen relevant.
Gott hat sie dem Menschen zur Verwaltung übergeben. Und im
Laufe der Zeit haben die Menschen die Erde unter sich
aufgeteilt. Ich weiss: nicht immer gerecht, aber menschlich.Das würde ja dann bedeuten dass durch das entsprechende Gebot
eine ungerechte Weltordnung ratifiziert wird, was allerdings
einen Widerspruch zu dem Anspruch einer universellen
moralischen Regel darstellt da diese ja gerecht sein müsste.
Die Regel an sich ist gut.
Die Ausführung durch die Menschen lässt zu wünschen übrig.
Aber für den einzelnen (und hier geht es in erster Linie um die persönliche Haltung zu Gottes Gesetz) reicht es allemal.
Und es kommt die Zeit, da wird Gott die gesamte Weltordnung wieder zurechtrücken.
Es würde auf unserer Welt viel besser aussehen, wenn sich alle
daran hielten.Darf ich dich einmal kurz an das ursprüngliche
Diskussionsthema erinnern: Es ging darum etwas an den 10
Genoten zu verbessern und da denke ich dass es gerade hier
einige Dinge gibt die hier besser stehen sollten, also mehr
Übel verhindern würden.
An den 10 Geboten würde das nichts verbessern. Du würdest bloß mehr daraus machen. Das ist aber nicht notwendig. Diese anderen Regeln ergeben sich automatisch, wenn Du alle Anweisungen der Bibel befolgst.
Es gibt doch auch in unserer modernen Gesetzgebung Dinge, die
verboten sind, weil etwas passieren könnte. Und wenn ich
hundertmal nachweisen könnte, dass ich dies ganz gefahrlos
machen könnte, ist es trotzdem verboten.So? Welche denn?
Z.B. die Geschwindigkeitsbegrenzung 
Da gibt es eine Baustelle, da ist, aus Rücksicht auf die Bauarbeiter, eine Beschränkung auf 30 kmh.
Am WE sind aber gar keine Arbeiter da.
Und ich darf trotzdem nicht schneller fahren.
Wäre mir kein Problem (gibt es ja in einigen Ländern).
Das Christentum breitet sich unter solchen Umständen ganz
besonders schnell ausLeider fehlen mir momentan die Mittel diese Aussage in einem
praktischen Test zu widerlegen, aber sei dir sicher dass ich
sobald ich endlich Diktator geworden bin, darauf zurückkommen
werde.
Das würde mich freuen 
Gott legt niemandem Leid auf! Woher nimmst Du diese
Behauptung?Anderes Beispiel: Geistige Behinderung, plötzlicher Kindstod,
BSE
Und Du bist sicher, dass Gott das getan hat?
„Die Feldarbeiter fragten den Bauern: Hast Du das Feld nicht mit gutem Samen bestellt? Woher kommt denn das Unkraut?“ (Matth. 13,27)
Gruss Harald

