Hallo SAN,
Was spricht denn dagegen mehrere
Götter anzubeten?
Entweder, Du entscheidest Dich für jenen Gott, der dieses
Gesetz erlassen hat, dann merkst Du es mit der Zeit selber.
Oder, Dich interessiert dieser Gott nicht, dann vergiss es
einfach.
Viel gesagt wenig ausgesagt. Die Frage hast du irgendwie nicht
beantwortet, oder sehe ich jetzt die Antwort nicht?
ich sagte doch, wenn Du Dich für diesen Gott entscheidest, wirst Du es verstehen, sonst nicht.
Man kann es vielleicht noch damit vergleichen, dass es ein Mädchen auch nicht mag, dass Du neben ihr eine Andere hast.
Erstens habe ich eine 7-Tage-Woche.
Was denn, Du arbeitest 7 Tage in der Woche, ohne Ruhetag und
ohne Urlaub?? Das glaub ich Dir nicht.
Momentan bin ich Zivi beim ASB-> Einsatz auch am WE.
Aber auch vorher habe ich am Sonntag Zeitungen ausgetragen.
Auch hier fehlt Dir, glaube ich, eine wesentliche Erfahrung.
Das Volk Israel kam aus der Knechtschaft, wo sie täglich 12 Stunden und mehr arbeiten mußten. Ohne Ruhetag und Urlaub.
Da war eine geregelte Arbeitswoche wichtig.
Heute haben wir meist zuviel Freizeit. Aber diese Freizeit wird oft dazu verwendet, noch mehr Arbeit anzunehmen. Manche machen sich dabei kaputt.
Der Ruhetag hat also die Aufgabe, dem Menschen die nötige Ruhe zu geben, die sein Körper braucht.
In weiteren Gesetzen fügte Gott auch noch eine Ruhezeit für den Acker dazu. Auch das Land muß sich regenerieren.
Allerdings machen wir es ja mit unserer Chemie ohnehin kaputt.
Zweitens ist die Einteilung 7 tage= 1 Woche etwas völlig
willkürliches und könnte also jederzeit ersetzt werden.
Nur dass diese Einteilung schon mehrere Kalenderreformen
überlebt hat. Kann also so schlecht nicht sein.
So wie Monarchie vielleicht?
Wieso? Kommt die auch in den Geboten Gottes vor?
Ums zusammenzufassen: Eine 2000+ Jahre alte Schrift kann
besser beurteilen wen ICH zu achten habe als
ich selbst.
Nicht alles ist schlecht, nur weil es alt ist.
Alter ist kein Qualitätsmerkmal.
Das stimmt. Aber wenn sich etwas bewährt hat, braucht man es nicht ändern.
Der Begriff ehren umschreibt eine Art moralische positive
Wertschätzung. Alles moralische ist jedoch subjektiv. Daher
kann eine Schrift nicht eine absolutgültige Moralische
Anweisung für alle enthalten.
Ja, wenn es eine gewöhnliche Schrift wäre, vielleicht.
Aber hier haben wir es mit Anweisungen Gottes zu tun.
Und hier kommt es nicht darauf an, die Handlungen Deiner Eltern zu beurteilen. Es kommt darauf an, einfach zu tun, was Gott will. Das kannst Du natürlich nur, wenn Du ihm vertraust. Aber wenn Du es tust, wirst Du merken, welche positive Auswirkungen es auf Dein Leben hat.
Auch hier gilt wieder, nur wenn Du es versuchst, kannst Du es erfahren. Theoretisch geht da nichts.
Das halte ich wohl für eine Einschränkung der
Gedankenfreiheit. Die Bibel verstösst also gegen die
Menschenrechte ( zumindest gegen deine Definition von
Menschenrechten).
Wo und wann habe ich Menschenrechte definiert?
Weiter unten… (mit der Gedankenfreiheit; keine Definition
aber ein Hinweis auf eine Eigenschaft die hier auch verletzt
werden würde)
Die Gedankenfreiheit wird hier nicht verletzt.
Es wir Dir lediglich geraten (Du sollst…), Deine Gedanken zu kontrollieren.
Und Freiheit läßt sich auch unterschiedlich interpretieren.
Ach ja?
Ja, Du hast die Freiheit, Dinge zu tun, die Dir selber schaden.
Aber hast Du auch die Freiheit, diese Dinge nicht zu tun?
z.B.: Ein Raucher hat die Freiheit, zu rauchen. Hat er auch die Freiheit, nicht zu rauchen? Nein, er ist süchtig also unfrei.
Egal welche Fehler Deine Eltern machen, sie tun ihr Bestes.
Ja und? Das Ziel ist entscheidend nicht die Bemühungen.
Nein! Diese Definition würde auch zulassen: „Der Zweck heiligt
die Mittel“. Und das ist ganz sicher falsch.
Aha. Und wieso sollte das falsch sein?
Weil nicht jedes Mittel „recht“ sein kann.
Sonst hätten jene Recht gehabt, die Menschen zwangsgetauft und anschließend ermordet haben (damit die Getauften keine Sünde mehr begehen konnten).
Bei Gott zählt der Wille. Weil die Ausführung immer fehlerhaft
bleibt.
Daher hat auch das Christentum so viele Anhänger. Es erfordert
nämlich überhaupt keine Änderung des eigenen Verhaltens.
-
hat das Christentum gar nicht so viele Anhänger.
Nur viele Mitläufer (getauft und zu faul / feige um auszutreten)
-
verlangt das Christentum sehr wohl eine Änderung des Verhaltens. Was viele davon abhält, das Christentum ernsthaft zu betreiben.
Ich
will mich so verhalten dass ich in den Himmel komme, was ich
dann tatsächlich tue ist sekundär. Womit die von dir unten
genannten Herren auch im Himmel zu finden wären.
Ganz und gar nicht. Weil das von Dir beschriebene Verhalten keinen Willen zur Besserung darstellt.
Sekundär bleibt lediglich die Perfektion der Ausführung. Also wenn es nicht 100% sind, ist das kein Unglück.
Trotzdem kann es u.U. besser sein Millionen zu opfern um
Milliarden zu retten. (Meiner Meinung nach sind wir momentan
absolut überbevölkert)
Es gibt schon genug Leute, die etwas dagegen tun. (Napoleon,
Hitler, Stalin)
Der erste Satz war eigentlich der wichtige.
Erklär mir das bitte nochmal.
Wen soll man opfern um wen zu retten?
Nein, aber ich kann weitersagen, was er mir erzählt hat.
Was er dir erzählt hat?
Genau!
Oder nicht doch eher: was Leute dir
erzählt haben, die behaupten Gott habe es ihnen erzählt?
Wozu brauche ich Leute, die mir etwas erzählen, wenn ich doch selber mit ihm reden kann?
Wenn erstens: Wie kommt es dann dass er anderen immer so ganz
andere Dinge sagt?
Diejenigen, von denen ich weiss, dass sie mit Gott reden, hören zumeist die selben Dinge. Außer es handelt sich um etwas ganz persönliches, da ist ein Unterschied doch ganz normal.
Aber es gibt Leute, die etwas anderes gehört haben wollen (was ich ihnen auch glauben will). da frag ich mich dann, mit wem sie geredet haben.
Da kommen wir wieder auf den 1.Punkt zurück (Du sollst keine anderen Götter anbeten). Da könnte es nämlich zu Verwechslungen kommen.
Und wie kommt es dass er mir gar nix sagt?
Ist ganz einfach. Wer mit Gott reden will, muß glauben, dass es ihn gibt.
Und du könntest ihn mal fragen wo er denn herkommt?
Wozu willst Du das wissen?
Kannst Du die Ewigkeit berechnen? Kannst Du Dir einen Ort außerhalb des Universums vorstellen?
Er ist nicht durch Ort und Zeit beschränkt, also lassen sich auch Fragen nach dem woher nicht für uns verständlich beantworten.
Wenn zweitens : Ha ha ha
auch ha ha ha 
Aber nicht alles ist nur weil es Kommunisten gesagt haben
grundfalsch. Anders ausgedrückt: Dein Haus ist aus Stein. Was
berechtigt dich dazu die Steine als dein Eigentum zu
bezeichnen?
Der Kaufpreis.
Und was hat den Verkäufer dazu berechtigt die Steine als sein
Eigentum zu bezeichnen? (Komm jetzt bitte nicht mit : Die
Eigentumsurkunde des Steinbruchs, du weisst wie ich es meine)
Na gut. Die Erde gehört Gott, weil er sie erschaffen hat. Und Gott hat sie dem Menschen zur Verwaltung übergeben. Und im Laufe der Zeit haben die Menschen die Erde unter sich aufgeteilt. Ich weiss: nicht immer gerecht, aber menschlich.
Nur ist der Gedanke der Anfang des Übels. Was sind nicht aus
Neid schon für schlimme Dinge geschehen.
Nun irgendwie wurde das ganze jetzt etwas offtopic deswegen
antworte ich nochmals hierauf:
Wie du vielleicht durch mein Beispiel gemerkt hast könnte man
mit dieser Argumentation Millionen von Geboten erstellen.
Wieso da dann ausgerechnet Neid in die Top Ten sollte ist mir
schleierhaft.
Es gibt viele Dinge, die uns unbegreiflich erscheinen.
Aber ich halte es für gut, dass es da steht.
Es würde auf unserer Welt viel besser aussehen, wenn sich alle daran hielten.
Zusätzlich möchte ich noch anmerken, dass es sich hierbei aber
eben nicht um eine Tat handelt sondern um einen Gedanken,
welcher eben zu erstmal noch gar nichts führt . Diesen
Gedanken bereits zu verbieten wäre vergleichbar damit
Eisenabbau zu verbieten weil damit Waffen hergestellt werden
können.
Es gibt doch auch in unserer modernen Gesetzgebung Dinge, die verboten sind, weil etwas passieren könnte. Und wenn ich hundertmal nachweisen könnte, dass ich dies ganz gefahrlos machen könnte, ist es trotzdem verboten.
Ich bin sicher, dass es Dir nicht gelingen würde, mich an der
Ausübung meiner Religion zu hindern.
Das vielleicht nicht, aber ich kann dich so beeinflusssen dass
du mit der Religionsausübung niemanden ausser dich und
freiwillig gleichgesinnte tangieren kannst.
etwas anderes habe ich gar nicht im Sinn 
(Kirchen (also
Gebäude) aller Religionen werden zu Staatseigentum,
öffentliche Prozessionen werden nicht mehr geduldet bzw es
müssen strenge Auflagen erfüllt werden, jegliche staatliche
Förderungen werden eingestellt etcetc.)
Wäre mir kein Problem (gibt es ja in einigen Ländern).
Das Christentum breitet sich unter solchen Umständen ganz besonders schnell aus *g*
Gott legt niemandem Leid auf! Woher nimmst Du diese
Behauptung?
Einfachstes Beispiel: Ich sehe ohne Brille schlecht. Wieso
muss das sein? Sogar Menschen bauen mittlerweile vernünftige
Linsen Wieso schafft Gott das nicht?
-
hat Gott das Auge perfekt konstruiert. Adam brauchte keine Brille. Was hier vorliegt ist eine gewisse Abnützungserscheinung, die vermutlich dadurch auftrat, dass unsere Vorfahren die Gebrauchsanweisung für ihren Körper nicht befolgt haben. Und diese Fehler vererben sich eben.
-
Hat der Mensch doch die Brille erfunden, was sollte Gott dann noch zusätzlich unternehmen? Das wäre doch wirklich unnötig.
Gruss Harald