Wunder in Baden-Württemberg

Der Mann, der über eines der zentralen Probleme der Menschheit weniger weiß als so mancher 8jähriger, kann wohl nicht Ministerpräsident werden!

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Dies liegt aber nur daran, dass Özdemir im Wahlkampf geleugnet bzw. verheimlicht hat, dass er für die Grünen antritt. Naja, und halt daran, dass andere Politiker der Grünen verbreitet haben, was der Kandidat der Zukunftspartei CDU so von sich gegeben hat. Neben dem grandiosen, von Dir erwähnten Vortrag und dem Verhalten ggü. der Klassenlehrerin beim gleichen Termin gehört dazu eben die Geschichte mit den rehbraunen Augen der minderjährigen Schülerin.

Aber ernsthaft: wie kann man es auch wagen, die Worte eines CDU-Kandidaten wörtlich zu zitieren? Das ist ja nun wirklich eine „Hetzkampagne“ (O-Ton Jens Spahn).

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Überrascht mich nicht, dass sich die CDU darüber wundert, wenn sie mal jemand beim Wort nimmt. Man kam bisher ja noch mit der größten Dummheit schadfrei durch.

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O-Ton Lieblingsmensch: dann können wir uns mit dem Auswandern ja noch ein bisschen Zeit lassen…

Ihr glaubt gar nicht wie froh ich bin…. Vor allem weil der “böse Ö” :smiling_face_with_sunglasses: für ein Verbotsverfahren der AFD ist und Baden-Württemberg sechs Stimmen im Bundesrat hat (von 35) :heart_eyes:

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Hab mir jetzt ein paar Umfragen angeschaut. Anscheinend hat die CDU einen 10% Vorsprung verkackt und das muss man auch erst einmal schaffen.

Interessant fand ich auch, dass anscheinend viele Wähler bei der Union große Wirtschaftskompetenzen sehen. Welche Union meinen die da genau?

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Möglicherweise handelt es sich um einen Übersetzungs-/Übertragungsfehler und im Original stand etwas von Stammtischen („Und wenn die Atmosphäre immer dünner wird, wird die Erde immer heißer. Das heißt dann Treibhauseffekt und die heißen Mädchen heißen Eva zwinkizwonki“).

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Da ist die Straußwirtschaft gemeint, denke ich.

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Der AfD-Kandidat hat sich ja auch nicht gerade wahlgerecht präsentiert. Vetterwirtschaft extrem und USA-Reise (Kontaktpflege zu MAGA und Bundespolitik war ihm - scheinbar auch der AfD - wohl wichtiger).

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Und die 35000€ fehlen jetzt an den Radwegen in Peru. :zany_face:

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Iiieh, Braunion! In Ö haben wir wenigstens unabhängige Privat-Brauereien; Hopfen und Malz, Gott erhalt’s!

Wie kann sich Cem Özdemir schon als Ministerpräsident sehen?

Der wird doch vom Landtag gewählt. Und Grüne und CDU haben gleich viel Mandate!

Mit welcher Begründung sollte denn Hagel den Anspruch auf den Posten stellen?

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Soweit ich das aus dem Ausland mitbekomme, haben wohl Grüne und CDU gleich viel Sitze. Soweit mir über Facebook zugetragen wurde (deutsches Fernsehen kann ich gerade nicht empfangen) hat zumindest Merz eine Zusammenarbeit mit den Grünen ausgeschlossen (was ziemlich idiotisch ist, arbeiten beide doch schon in verschiedenen Bundesländern zusammen). Und somit wäre es mathematisch möglich, dass es eine schwarz/braune Koalition gäbe - was ich schon seit langem voraus sage. Und wenn man sich die Stimmenverluste und -zuwächse ansieht, könnte der ein oder andere rechte CDUler auch auf die Idee kommen, zu behaupten, dass das der Wählerwille sei…

Ich bin nicht begeistert von dem Ergebnis. (Lediglich das Absinken der FDP in die Bedeutungslosigkeit entspricht meinen Wünschen.)

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Das kann ich nicht bestätigen. Aktuell scheint es so, als würde die Union eine Teilung der Amtsperiode bevorzugen.

Das hat Hagel vor und nach der Wahl recht deutlich abgelehnt:
Dem Angebot einer Regierungsbildung mit der AfD erteilte Hagel eine Absage. Für ihn sei kein Amt der Welt so wichtig, dass er sich mit Stimmen der AfD hineinlassen wählen würde.

Kann natürlich sein, dass die Union dann einfach einen neuen Kandidaten aus dem Hut zaubert. Die AfD iun Ba-Wü gilt auch noch immer als rechtsextremer Verdachtsfall.

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Ich lese gerade via Vilksverpetzer, dass der Rechte Frohnmaier genau das behauptet. Ich kenne doch meine Pappenheimer.

Es scheint vor allem so, dass die CDU das Konzept der alternativen Wahrheiten bevorzugen würde. Landtagswahl Baden-Württemberg: ++ „Herablassende Arroganz verwundert sehr“ – CDU attackiert Wahlsieger Özdemir

Zuvor hatte Özdemir den Regierungsanspruch der Grünen unterstrichen – und Vorschläge aus der CDU zu einer Teilung der Macht scharf zurückgewiesen. Auch wenn es nur eine Stimme mehr gäbe, wäre klar, wer den Ministerpräsidenten stelle, hatte Özdemir in Stuttgart gesagt. Das sei Tradition.

CDU-Generalsekretär Vogt entgegnete, dass Özdemir damit der eigenen grünen Geschichte widerspreche. „2011 haben sie als kleinere Partei, auf dem zweiten Platz, den Ministerpräsidenten gestellt“, betonte Vogt. „Soviel zur Tradition des Herrn Özdemir.“

Voigt vergisst halt nur, dass die Grünen 2011 sehr wohl der größere Koalitionspartner waren und das war ja genau das, was Özdemir meinte. Dass ab und an mal auch die Partei mit den zweitmeisten Stimmen den Ministerpräsidenten oder Bundeskanzler stellt, ist ja nichts neues. Aber tatsächlich hat dieses Schicksal vor allem die Union getroffen. Vielleicht hat sie da irgendwie ein kleines Trauma erlitten.

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Sehr schön fand ich die Antwort von Frau Brandner auf die Anfrage der CDU doch den Ministerpräsidentenpostenzeitlich aufzuteilen :slight_smile:

Die CDU wäre sonst doch auch gegen Lifestyle-Teilzeit weswegen die Grünen an dieser Stelle lieber einen Vollzeitministerpräsidenten haben :smiling_face_with_sunglasses::grin:

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Hallo,

man mag von der CDU halten was man will, aber im Landesverband Ba-Wü gibt es nur sehr wenig Sympathie für eine Zusammenarbeit mit der ziemlich rechtsradikalen, in Teilen auch offen faschistischen Landes-AfD. Auch nur eine ernsthafte Diskussion über eine mögliche Koalition würde die CDU zerreißen.

Darüber hinaus gibt es in der neuen LT-Fraktion derart viele erklärte Gegner einer wie auch immer gearteten Zusammenarbeit mit der AfD, daß es noch nicht mal für eine Mehrheit bei der Wahl des Minischterpräsidenten reichen würde.

Und in Bezug auf eine Koalition mit den Grünen wird auch die CDU realisieren müssen, daß die LT-Wahl vor allem auch eine Anti-Hagel Wahl war. Dies lässt sich zB daran festmachen, daß es in sehr vielen Wahlkreisen bei den Grünen sehr große, eigentlich bei großen Parteien unübliche Differenzen gab zwischen Erst- und Zweitstimmen. In mindestens 8 Wahlkreisen hat die CDU den Wahlkreis gewonnen, obwohl die Grünen z.T. deutlich mehr Zweitstimmen hatten.

&tschüß

Wolfgang

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Das zieht sich durch die ganze Wahl durch:


Quelle

Fast alle Parteien bekamen weniger Zwei- als Erststimmen. Nur bei den Grünen war das massiv anders, was sicher auch teilweise auf strategische Stimmen von SPD-Wählern zurückzuführen ist. Ganz ohne Stimmen von CDU Wählern für Özdemir wird das aber nicht abgelaufen sein.

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So auch in Bayern!

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