Yoga ist Sünde?! :)

Hiho :smile:

"Wenig Sportsgeist hat einer der höchsten Geistlichen 
Ägyptens bewiesen: In einem Rechtsgutachten erklärte 
er das Praktizieren der asiatischen Meditationsübung 
Yoga zur Sünde."
[...]
"Wie das ägyptische Justizministerium mitteilte, wurde 
eine entsprechende Fatwa, also ein islamisches 
Rechtsgutachten, am Sonntagabend erlassen."

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,318923,00.html

Also bei solchen Sachen pack ich mir nur an den Kopf. Ich
schwanke dann zwischen Lach- und Heulkrampf. Soll ich den Mufti
und das Justizministerium auslachen, oder soll ich vor Wut
platzen?! Ich weiß es nicht … vielleicht einfach alle Muftis
an den Galgen, oder generell alle religiösen (rk., ev., rabis
etc.pp) und möchtegern Führer?
Nein, das bringts ja auch nicht, mach ich mich am Ende auch noch
gemein mit solchen Dumpfbacken. Da muß man aufklären aufklären
aufklären aufklären …

Was sagt eigentlich Geris’ Orakel zu solchen Dingen?! *G*
grüße ,rené

hi rene

das ist wirklich unglaublich… aber mal ehrlich gesagt: hättest du von einem mufti etwas anderes erwartet? die islam’schen scheuklappen lassen nicht mehr zu…

grüssli
coco

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo.

Also bei solchen Sachen pack ich mir nur an den Kopf. Ich
schwanke dann zwischen Lach- und Heulkrampf […]

Und ich wundere mich, dass dieses überhaupt jemand interessiert, für den der Mufti keine Autorität ist. Für mich ist er keine und wenn würde mich interessieren, wie er dieses begründet hat.

Im weiteren wundern mich deine Gewaltfantasien. Woher diese wohl kommen, wohl hoffentlich kaum von dieser Fatwa oder betrifft dich diese?

Scholem,
Eli

Hi :smile:

Und ich wundere mich, dass dieses überhaupt jemand
interessiert, für den der Mufti keine Autorität ist. Für mich
ist er keine und wenn würde mich interessieren, wie er dieses
begründet hat.

Oh, du wirst dich wundern für was ich mich alles Interessiere :smile:
Die Argumentation von dir könnte ich aber auch auf beliebige
andere Straftaten ausweiten. Was interessiert mich der Totschlag
oder Diebstahl oder Betrug oder oder oder. Tangiert mich doch nicht.

Und ja, ich sehe das, was der Mufti gemacht hat als Straftat.
Denn er beschneidet meiner Meinung nach elementare Grundrechte
eines Menschen.

Und ja, es interessiert mich auch, wenn Menschen am Popo der Welt
unterdrückt werden. Ob ich unbedingt was dagegen tun kann und ob
es sich lohnt sich darum einen Kopp zu machen sei mal dahin gestellt,
aber im ersten Moment werd ich da schon hellhörig.

Im weiteren wundern mich deine Gewaltfantasien. Woher diese
wohl kommen, wohl hoffentlich kaum von dieser Fatwa oder
betrifft dich diese?

Meine Fantasien sind das Eine, mein Handeln das andere. Ich weiß
sehr wohl, wo die Grenzen zu ziehen sind. Und jeder, der nicht
hin und wieder derartige Fantasien hat - Respekt. Ich gebe zu,
daß ich in meinem Streben nach emotionslosem und sachgerechten
Argumentieren noch viel zu lernen habe.

Und anstatt diesen Mufti zu killen (jaaaaa, da sind sie wieder, diese
Fantasien *g*) knapps ich ihm lieber nach und nach seine Anhänger
ab, deshalb ja mein Einwand „Aufklären aufklären aufklären…“.
Und in meinem Bekanntenkreis durchaus mit Erfolg :smile:)

grüße rené

Also bei solchen Sachen pack ich mir nur an den Kopf. Ich
schwanke dann zwischen Lach- und Heulkrampf. Soll ich den
Mufti und das Justizministerium auslachen, oder soll ich vor Wut
platzen?!

Hallo, Rene,
ebensowenig wie für Eli ist dieses Gutachten für mich gültig und ich kann mir nicht einmal ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln holen.

Das liegt in der gleichen Linie wie die Vorschriften für den sexuellen Umgang, die vom Vatikan von Zeit zu Zeit ergehen. Oder in der Verhinderung sexueller Aufklärung junger US-Amerikaner. Wobei ich das Verbot oder Behinderung der Verhütung mit Kondom da schon ein wenig mehr in die Nähe der Anstiftung zur Körperverletzung sehe.

Auch hier gilt es für uns Europäer, den Balken im eigenen Auge nicht zu vergessen, wenn wir uns über Splitter bei anderen auslassen.

Grüße
Eckard

Hi :smile:

Das liegt in der gleichen Linie wie die Vorschriften für den
sexuellen Umgang, die vom Vatikan von Zeit zu Zeit ergehen.

Moment, eine Vorschrift ist das eine. Die Fatwa bedeutet aber,
daß man „Täter“ verurteilen kann. Daß in deutschland jemand
verklagt wird, weil er gegen einen Vatikanerlaß verstoßen hat,
wäre mir neu. Und es soll schon vorgekommen sein, daß Menschen
in arabischen Ländern aufgrund einer Fatwa zu erheblichem
(körperlichen) Schaden gekommen sind. Auch so etwas wäre
mir, wenigstens für Deutschland neu.

Oder in der Verhinderung sexueller Aufklärung junger
US-Amerikaner. Wobei ich das Verbot oder Behinderung der
Verhütung mit Kondom da schon ein wenig mehr in die Nähe der
Anstiftung zur Körperverletzung sehe.

Jaja, der Bible-belt der Vereinigten Staaten…ich hab nicht
behauptet, daß ich die Leute lustig finde.

Auch hier gilt es für uns Europäer, den Balken im eigenen Auge
nicht zu vergessen, wenn wir uns über Splitter bei anderen
auslassen.

Genau, siehe „Protestwähler“ die Verbrecher wählen … der nächste
Krampf :smile:

grüße, rené

1 „Gefällt mir“

Nach dem Islam? Ja klar!
Hallo René,

gaaanz ruhig bleiben.

Zum Hintergrundverständnis ein Auszug aus Wikipedia:
Der Begriff Yoga (v. Sanskrit yuga Joch, für: Anspannung, anschirren, anjochen; im dt. auch Joga) bezeichnet eine indische philosophische Lehre, die durch Meditation, Askese und bestimmte körperliche Übungen den Menschen vom Gebundensein an die Last des Körperlichen befreien will.
http://de.wikipedia.org/wiki/Yoga

Yoga ist tief in der hinduistischen Philosophie und Religion verankert.

Nun muss man andererseits in Betracht ziehen, dass der Islam polytheistischen Religionen gegenüber spinnefeind ist.
Dass sich ein islamischer Geistlicher also gegen Yoga ausspricht ist das nicht verwunderlich, sondern eigentlich zu erwarten.

Frage doch mal deinen evangelischen Priester, ob er einen Drudenfuß für ein schönes Motiv für eine Tätovierung hält.

Gruß
Carlos

Re: Yoga ist Sünde?! :smile:
Hallo,

„Wenig Sportsgeist hat einer der höchsten Geistlichen
Ägyptens bewiesen: In einem Rechtsgutachten erklärte
er das Praktizieren der asiatischen Meditationsübung
Yoga zur Sünde.“
[…]
„Wie das ägyptische Justizministerium mitteilte, wurde
eine entsprechende Fatwa, also ein islamisches
Rechtsgutachten, am Sonntagabend
erlassen.“

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,318923,00.html

Spiegel - die Bildzeitung der gehobenen Klasse!

Nun zur Erklärung:
Muslime sollen auf keinen Fall andere Religionen/Kulturen nachmachen.

Das ist denke ich etwas, was nicht weiter schlimm ist. Vor allem aber lohnt es sich nicht, dafür irgend einen Mufti „an den Galgen“ zu hängen…
Was die Fatwa angeht, so nehme ich sie als Muslim zunächst einmal nicht ernst, wenn sie nur vom Spiegel „überliefert“ wird. Denn eine Fatwa kommt stets mit der Erklärung, warum derjenige so geurteilt hat. Und diese Erklärung muss mich schon überzeugen.

Auf der anderen Seite ist Yoga ja auch eine Sportart, eine Art, sich zu entspannen. Folgende Seite erklärt sogar Gemeinsamkeiten zwischen Yoga und dem fünfmaligen Gebet der Muslime:
http://www.penkatali.org/yoga.html

Das Thema ist aber wahrscheinlich nicht sehr interessant, aber Spiegel und Konsorten können sich daran erfreuen…

Gruss, Omar Abo-Namous

Zum Hintergrundverständnis ein Auszug aus Wikipedia:
Der Begriff Yoga (v. Sanskrit yuga Joch, für: Anspannung,
anschirren, anjochen; im dt. auch Joga) bezeichnet eine
indische philosophische Lehre, die durch Meditation, Askese
und bestimmte körperliche Übungen den Menschen vom
Gebundensein an die Last des Körperlichen befreien will.

http://de.wikipedia.org/wiki/Yoga

Yoga ist tief in der hinduistischen Philosophie und Religion
verankert.

Nun muss man andererseits in Betracht ziehen, dass der Islam
polytheistischen Religionen gegenüber spinnefeind ist.
Dass sich ein islamischer Geistlicher also gegen Yoga
ausspricht ist das nicht verwunderlich, sondern eigentlich zu
erwarten.

Das stimmt überhaupt nicht. Mit Feindschaft hat das nix zu tun. Hindus konnten im islamischen Reich ihrer Religion nachgehen, also woher hast du diese Sicht? Natürlich glauben Muslime, dass Polytheisten fehlgeleitet sind, aber daraus die Schlussfolgerung zu ziehen, dass wir sie hassen, naja was soll man sagen.

Gruss, Omar Abo-Namous

Und ja, ich sehe das, was der Mufti gemacht hat als Straftat.
Denn er beschneidet meiner Meinung nach elementare Grundrechte
eines Menschen.

Yoga gehört nun zu den „elementare[n] Grundrechten“ eines Menschen? Habe ich was verpasst?
Zunächst einmal sagt er (laut Spiegel), dass Muslime kein Yoga treiben sollen. Wohlgemerkt Muslime, nicht andersgläubige. Ausserdem ist es keineswegs so, dass jede Sünde ihre Auswirkungen auf das Individuum in dieser Welt hat. Also was genau bemängelst du eigentlich? Oder ist es der Drang anderen vorzuschreiben, was „in Ordnung“ ist und was nicht?

Anmerkung: ich habe die Fatwa noch nicht gelesen und kann mich nicht dazu äussern, aber auch wenn ich ihr nicht zustimme, werde ich nicht so ein Theater draus machen.
Zur Erklärung: Es gibt Muslime, die glauben, dass Fotos im Allgemeinen verboten sind; diese leben aber in vollkommener Harmonie mit Muslimen (und Nichtmuslimen), die ständig Fotos knipsen. Es gibt auch tatsächlich Gelehrte, die Fatwas gegen das fotografieren herausgebracht haben, aber das heisst nicht, dass nun Kameras verboten sind.

Gruss, Omar Abo-Namous

1 „Gefällt mir“

Und ja, ich sehe das, was der Mufti gemacht hat als Straftat.
Denn er beschneidet meiner Meinung nach elementare Grundrechte
eines Menschen.

Yoga gehört nun zu den „elementare[n] Grundrechten“ eines
Menschen? Habe ich was verpasst?

Artikel 2 GG Absatz 1
„…freie Entfaltung der Persönlichkeit…“

Zunächst einmal sagt er (laut Spiegel), dass Muslime kein Yoga
treiben sollen. Wohlgemerkt Muslime, nicht andersgläubige.

Ausserdem ist es keineswegs so, dass jede Sünde ihre
Auswirkungen auf das Individuum in dieser Welt hat. Also was
genau bemängelst du eigentlich? Oder ist es der Drang anderen
vorzuschreiben, was „in Ordnung“ ist und was nicht?

Eigentlich nicht. Mir reicht schon, wenn sich die Mehrheit
an gewisse Grundrechte hält. Ich erachte diese Grundrechte als
Maßstab für alle, auch wenn ich weiß daß das nicht sehr
realistisch ist. Muftis bzw. religiöse Führer gleich welcher
Art sind für mich genau das Gegenteil der Idee die hinter
den Grundrechten steht.

Anmerkung: ich habe die Fatwa noch nicht gelesen und kann mich
nicht dazu äussern, aber auch wenn ich ihr nicht zustimme,
werde ich nicht so ein Theater draus machen.

Nagut, vllt. hab ich mich nicht schnell genug abreagiert um
das Posting zu unterlassen.

Zur Erklärung: Es gibt Muslime, die glauben, dass Fotos im
Allgemeinen verboten sind; diese leben aber in vollkommener
Harmonie mit Muslimen (und Nichtmuslimen), die ständig Fotos
knipsen. Es gibt auch tatsächlich Gelehrte, die Fatwas gegen
das fotografieren herausgebracht haben, aber das heisst nicht,
dass nun Kameras verboten sind.

Es gibt auch andere Fatwas, nach deren Auslegung Leute zu Tode
gekommen sind. Also so harmlos ist das dann auch wieder nicht.
Ich habe generell ein Verständnisproblem für diese Form
der Rechtssprechung bzw. Gesetzerstellung.

grüße, rené

Jaja, der Bible-belt der Vereinigten Staaten…ich hab nicht
behauptet, daß ich die Leute lustig finde.

Guten Abend René,

gut, den Bible-belt hast Du erwähnt, aber regst Du Dich auch darüber auf, daß in Arkansas (meine ich wenigstens) der Cunnilingus per Gesetz verboten ist?

Gruß - Rolf (lächelnd)

Und ja, ich sehe das, was der Mufti gemacht hat als Straftat.
Denn er beschneidet meiner Meinung nach elementare Grundrechte
eines Menschen.

Yoga gehört nun zu den „elementare[n] Grundrechten“ eines
Menschen? Habe ich was verpasst?

Artikel 2 GG Absatz 1
„…freie Entfaltung der Persönlichkeit…“

Ja, aber wir in Deutschland *zwinker* wissen ja, dass diese Freiheit sehr relativ ist. Um wie im Beispiel Kopftuchverbot zu argumentieren: Die haben sich an ägyptische Gepflogenheiten anzupassen!

Also hier mit den Menschenrechten zu argumentieren ist unpassend aus den verschiedensten Gründen.

Ausserdem ist es keineswegs so, dass jede Sünde ihre
Auswirkungen auf das Individuum in dieser Welt hat. Also was
genau bemängelst du eigentlich? Oder ist es der Drang anderen
vorzuschreiben, was „in Ordnung“ ist und was nicht?

Eigentlich nicht. Mir reicht schon, wenn sich die Mehrheit
an gewisse Grundrechte hält. Ich erachte diese Grundrechte als
Maßstab für alle, auch wenn ich weiß daß das nicht sehr
realistisch ist. Muftis bzw. religiöse Führer gleich welcher
Art sind für mich genau das Gegenteil der Idee die hinter
den Grundrechten steht.

Das ist aber nicht zwingend so: Die Menschen, die diesen Führern folgend (bzw. ihre Fatwas anerkennen) tun das ja nicht unter dem Schwert.

Anmerkung: ich habe die Fatwa noch nicht gelesen und kann mich
nicht dazu äussern, aber auch wenn ich ihr nicht zustimme,
werde ich nicht so ein Theater draus machen.

Nagut, vllt. hab ich mich nicht schnell genug abreagiert um
das Posting zu unterlassen.

Schön, dass du das einsiehst. Aber genau das soll doch so ein Spiegelartikel bezwecken.

Gruss, Omar Abo-Namous

1 „Gefällt mir“

Hiho :smile:

gut, den Bible-belt hast Du erwähnt, aber regst Du Dich auch
darüber auf, daß in Arkansas (meine ich wenigstens) der
Cunnilingus per Gesetz verboten ist?

Jep, darüber kann ich mich genauso aufregen. Generell rege ich
mich über unsinnige Verbote auf, die das Privatleben einschränken.

Jeder soll tun und lassen was er will, sofern er die Freiheit
anderer nicht einschränkt. Ein Mufti, Rabi oder Priester kann
Regeln erstellen wie er lustig ist, das ist seine Freiheit,
solange er nicht anfängt diese Regeln bzw. deren Einhaltung anderen aufzuzwingen.

grüße, rené
lächelnd zurück :smile:

hi :smile:

Ja, aber wir in Deutschland *zwinker* wissen ja, dass diese
Freiheit sehr relativ ist. Um wie im Beispiel Kopftuchverbot
zu argumentieren: Die haben sich an ägyptische Gepflogenheiten
anzupassen!

Das ist halt der Haken. Gelten meine für selbstverständlich
erachteten Menschenrechte wirklich für jeden? Wenn ja, muß
ich überall auf ihre Einhaltung achten. Wenn nein, hab ich eine
ganze Menge Ärger und Konflikte gespart … oder aber nur nach
hinten (zeitlich) verlegt.

Also hier mit den Menschenrechten zu argumentieren ist
unpassend aus den verschiedensten Gründen.

Gleiches Problem wie oben. Gelten die Menschenrechte wie ich
sie aus Deutschland kenne universell?

Das ist aber nicht zwingend so: Die Menschen, die diesen
Führern folgend (bzw. ihre Fatwas anerkennen) tun das ja nicht
unter dem Schwert.

Bist du dir da sicher? Wenn sich die Menschen in gewissen
Gebieten auf einmal nicht entsprechend der religiösen
Vorschriften verhalten, werden diese sicherlich nicht mit
Wattebäuschen beworfen, oder?

Gib den Menschen Bildung und individuelle Freiheiten, wenn sie
dann immer noch den Mutis folgen kann ich auch nix mehr machen.

Schön, dass du das einsiehst. Aber genau das soll doch so ein
Spiegelartikel bezwecken.

Hmmm, ich verstehe zwar nicht deine Abneigung gegenüber dem
Spiegel, aber andererseits gibt es auch viele „positive“
Artikel darin zum Thema Islam, also ist das nicht die Intention
des Spiegels, sondern wenn überhaupt die des jeweiligen Autors.

grüße, rené

Hallo Omar,
.

Das stimmt überhaupt nicht. Mit Feindschaft hat das nix zu
tun. Hindus konnten im islamischen Reich ihrer Religion
nachgehen, also woher hast du diese Sicht? Natürlich glauben
Muslime, dass Polytheisten fehlgeleitet sind, aber daraus die
Schlussfolgerung zu ziehen, dass wir sie hassen, naja was soll
man sagen.

Sura 9 Vers 5
Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt, Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend.

Sura 9 ist überhaupt interessant. Insgesamt kommen die Götzendiener im Quran nicht gut weg.

Gruß
Carlos

Andere Kulturen?

Grüß Gott Omar,

Nun zur Erklärung:
Muslime sollen auf keinen Fall andere Religionen/Kulturen
nachmachen.

das mit den anderen Religionen ist noch nachvollziehbar - aber „andere Kulturen nachmachen“ soll ebenso verboten sein?

Friedensgruß,

Mohamed.

Omar,

Du schriebst:

Das stimmt überhaupt nicht. Mit Feindschaft hat das nix zu
tun. Hindus konnten im islamischen Reich ihrer Religion
nachgehen, also woher hast du diese Sicht? Natürlich glauben
Muslime, dass Polytheisten fehlgeleitet sind, aber daraus die
Schlussfolgerung zu ziehen, dass wir sie hassen, naja was soll
man sagen.

Er meinte ja auch nicht die Anhänger des Polytheismus, sondern den Polytheismus selbst. Oder liebst Du etwa Teilhabersetzerei?

Lieben Gruß,

Mohamed.

Omar,

Du schriebst:

Das stimmt überhaupt nicht. Mit Feindschaft hat das nix zu
tun. Hindus konnten im islamischen Reich ihrer Religion
nachgehen, also woher hast du diese Sicht? Natürlich glauben
Muslime, dass Polytheisten fehlgeleitet sind, aber daraus die
Schlussfolgerung zu ziehen, dass wir sie hassen, naja was soll
man sagen.

Er meinte ja auch nicht die Anhänger des Polytheismus, sondern
den Polytheismus selbst. Oder liebst Du etwa
Teilhabersetzerei?

Es geht nicht darum, ob ich etwas liebe. (Teilhabersetzerei??) Vielmehr geht es darum, ob ich mit ihren Glaubensvorstellungen übereinstimme, was ich nicht tue, bzw. sie glauben lasse, was sie wollen, was ich - und auch „die muslime“ im Allgemeinen - tu(e|n).

Gruss, Omar Abo-Namous

Sura 9 Vers 5
Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet
die Götzendiener, wo ihr sie trefft und ergreift sie, und
belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt,
Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die
Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist
allverzeihend.

Sura 9 ist überhaupt interessant. Insgesamt kommen die
Götzendiener im Quran nicht gut weg.

Immer wieder dasselbe. Zitate einfach so aus dem Zusammenhang gerissen, deshalb unteranderem sollte ein Islamgelehrter selbst Muslim sein. In der Sura 9 Vers 2 steht in der Übersetzung: „So zieht vier Monate lang (frei) durch das Land…“ was schlussfolgerst du daraus? Richtig. Erstmal nichts. Im Allgemeinen ist es aber eine Aufforderung für einen bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit. In die Details bezgl. deines Zitats zu gehen sprengt den Rahmen, schau mal ins Archiv, da bin ich schonmal auf das Verhältnis zwischen Muslimen (oder dem Islam) und Nichtmuslimen (es ging um den Begriff Ungläubige) eingegangen. Da braucht man nur in die Geschichte des islamischen Reichs umzusehen und wie da grosse Teile der ostasiatischen Bevölkerung Muslime wurden.

Gruss, Omar Abo-Namous