Zeckenbiss

Hallo ihr lieben!

Es ist ja wieder mal die Zeit, wo viel über Zecken aufgeklärt wird, und immer wieder wird gesagt, man müsse sich gründlich absuchen, da man den Biss der Zecke nicht merken würde, sie also quasie sonst unentdeckt bliebe.
Ich wurde die letzten 4 Jahre etwa ein Dutzend Mal von Zecken gebissen, und immer habe ich die Zecken durch einen Juckreiz bemerkt. Gerade wenn ich ganz kleine Zecken hatte, die ich für eine Sommersprosse sonst gehalten hätte, ist mir erst durch das Jucken aufgefallen, dass dort was ist. In allen Fällen waren die Zecken nicht besonders lange an mir.
Woran kann das liegen? Ist das vielleicht doch normal, oder bin ich gegen etwas im Zeckenspeichel allergisch? Aber ich bin doch sicherlich dann nicht die einzige, der das so geht… aber überall wird es quasi als Fakt dargestellt, dass man den Biss nicht bemerkt.

lieben Gruß
aj

Den Biss selbst bemerkst Du nicht. Der Juckreiz kommt erst später. Und genau das ist der Punkt. Dann wenn Du den Juckreiz bemerkst, kann es im Infektionsfall schon zu spät sein. Denn zu dem Zeitpunkt ist bereits Speichel, und damit eventuell Krankheitserreger in Deinen Körper gekommen, was für die weiteren eventuellen Probleme ausreicht.
Das genau ist nämlich der Punkt: Du musst die Zecke entfernen, bevor Du auch nur das geringste spürst, also noch bevor es juckt, aber besten lange davor.

Das genau ist nämlich der Punkt: Du musst die Zecke entfernen,
bevor Du auch nur das geringste spürst, also noch bevor es
juckt, aber besten lange davor.

Das ist nicht ganz richtig.

Den Virus geben die Zecken erst durch Ausscheidungen ab. Sobald sie zu saugen beginnen, spürt man ein jucken. Das ist noch nicht zu spät, denn Auscheidungen geben sie erst später als 1 Tag ab.

Nach Entdeckung sofort töten ist das Beste, das ist klar.

Die grösseren spüre ich alle, bevor sie den Saugplatz gewählt haben.

Die Zecken laufen zuerst den Körper ab, und immer irgendwann über den Handrücken und dort spüre ich sie. Etwa 6 Stunden brauchen sie bis eine scheuerlose Saugstelle gewählt wird.
Bei mir meistens die Arme oder Bauch. Zum Glück meistens ersichtlich.

Eine ganz kleine hatte die Frechheit, die Mittelfinger-Innenseite zu wählen. Da hat eine noch so kleine keine Chance.
Mit Menschen haben sie keine Erfahrung und sterben ziemlich alle.

Ich finde, dass nur die Grossen gefährlich sind. Und erst nach 2 Tagen.

Hallo Beat,

Das ist nicht ganz richtig.

Den Virus geben die Zecken erst durch Ausscheidungen ab.
Sobald sie zu saugen beginnen, spürt man ein jucken. Das ist
noch nicht zu spät, denn Auscheidungen geben sie erst später
als 1 Tag ab.

das trifft auf Borrelien zu. Die „FSME-Viren“ befinden sich im Speichel der Zecke und können sofort nach dem „Biss“ übertragen werden.

Gruß

Johnny

Hallo,

generell möchte ich bei der ganzen mediengesteuerten panikmache über zeckenbisse folgendes hinzufügen:

Längst nicht jeder Zeckenbiss ist infektiös, weder für FSME noch für Borreliose. Es kommt ganz darauf an, in welchem Gebiet man lebt oder sich aufhält und wie gefährdet man dort ist. Dafür geben, man staune, die pharmakonzerne oft andere Endemiegebiete heraus als z. B. „seriöse“ Institutionen!

Man sollte sich also nicht bange machen lassen, vor den Zeckenbissen. Ich bin persönlich absolut gegen eine gute und sinnvolle Durchimpfung der Bevölkerung, aber eine FSME Impfung beispielsweise, ist nicht für alle Länder sinnvoll, sondern kann im Zweifelsfall zu den viel häufigeren (und oft nicht minder folgenschweren) Impfnebenwirkungen führen, die oft noch schlimmer sind als eine Infektion durch Zeckenbiss! Es gibt z. B. den Fall eines 4-jährigen Mädchens, deren Eltern sie aus Sorge vor Infektion hatten impfen lassen. Das Kind ist heute 8 Jahre und ein Pflegefall. Erst während des Krankheitsverlaufes des Kindes erfuhren die Eltenr, dass sie unzureichend aufgeklärt wurden und eine Impfung für sie gar nicht notwendig gewesen wäre!

Eine FSME bei Kindern hat gute Heilprognosen, wenn die Symptome auf den Zeckenbiss zurückgeführt werden können und somit die Krankheit früh erkannt wird. Kinder haben generell eine bessere Prognose als Erwachsene!

Die Lyme-Borreliose oder Wanderröte ist eine bakterielle Infektion, die nicht impffähig ist und die in den meisten Fällen sogar von selbst ausheilt oder auch gut mit Antibiotika behandelt werden kann. Wer Zweifel hat, kann einen Antikörpertest machen lassen.

Also, Juckreiz hin, Juckreiz her, meist passiert eher nix. Man kann die Zecken sogar aufbeahren (tiefkühlen!) wenn man im Nachhinein herausfinden muss, ob die jeweilige Zecke infiziert war. Ich selbst hatte in diesem Jahr auch schon 4 Zeckenbisse, es ist nicht mal die kleinste Rötung entstanden…

LG,

Sil

Hallo zusammen!

Ok, es kommt dann wohl darauf an, was man als „Zeckenbiss“ definiert. Für manch einen ist das nur der Moment, indem die Zecke mit ihren Beißwerkzeugen dieHaut des Wirtes durchstößt. Ich habe jetzt mal im allgemeinen Sprachgebrauch darunter den Gesamten Zeitraum verstanden, die die Zecke an mir vergebissen ist.
Das heißt nun also, so wie ich den Zeckenbiss definiere ist es halbwegs normal, dass es anfängt zu jucken?
Wie gesagt, in allen Fällen habe ich jeweils die Möglichkeit einer Borrelioseinfektion für mich ausgeschlossen, da die Tiere je nur sehr kurz an mir gesaugt haben können, allenfalls wenige Stunden auf meinem Körper waren. Da ich sehr weit oben im Norden wohne, ist das Gebiet hier noch recht FSME-sicher.

Wäre es für die Zecke nicht sinnvoller, wenn der Wirt gar nicht bemerkt, dass sie an ihm sitzt? Ist das Jucken nicht sehr kontraproduktiv, vor allem wenn es schon so früh auftritt, dass die Zecke selbst gar nicht wirklich schmausen konnte?

lieben gruß
aj

Hallo,
ein altes und wirksames hausmittel gegen Zecken- u. Insektenstiche ist das Aussaugen der Stelle. Wenn man es nicht selbst schafft, so kann ein Familienmitglied helfen. Natürlich danach alles ausspucken! Meist tritt schnell eine Linderung des Juckreizes ein.

Ich nehme entweder Zwiebelsaft oder frisches Frühlingszwiebelgrün aus dem Garten gegen das Jucken.

Zusätzlich noch einige Tage ein Pflaster mit Ichtholan 50 % Zugsalbe. Gut sind auch sofortige Umschläge mit Kieselsäuregel, aber pur. (Apotheke: Sikapur oder im Reformhaus Silicea Gel)

Der Heilpraktiker kann die Stelle auch mit Procain unterspritzen, aber möglichst bald.

Wenn alles nicht hilft, dann sind Umschläge mir Rivanol Tabl. notwendig oder der Besuch zum Arzt.

Gruß Rosa

das trifft auf Borrelien zu. Die „FSME-Viren“ befinden sich im
Speichel der Zecke und können sofort nach dem „Biss“
übertragen werden.

Hallo Johnny

Gegen die FSME-Viren gibt es Medikamente.

Die Borrelien sind gefährlicher.
Sehe ich das falsch?

Gruss

Hallo Beat,

Gegen die FSME-Viren gibt es Medikamente.

nein. Bei einer Erkrankung wird symptomatisch therapiert. Es gibt eine vorbeugende Impfung.

http://www.medizinfo.de/waldundwiese/fsme/fdiagnosti…

Die Borrelien sind gefährlicher.

Gegen Borrelien wirken diverse Antibiotika.

http://www.medizinfo.de/waldundwiese/borreliose/ther…
(nicht mehr ganz aktuell, auch in Amerika gibt keine Impfung mehr.)

Gruß

Johnny

Hallo Atrox und alle, die mitlesen!

Es ist ja wieder mal die Zeit, wo viel über Zecken aufgeklärt
wird, und immer wieder wird gesagt, man müsse sich gründlich
absuchen,

stimmt. Ist eine sinnvolle Maßnahme, die (außer ein wenig Zeit) nichts kostet.

da man

ich füge das Wort „oft“ an dieser Stelle ein.

den Biss der Zecke nicht merken würde, sie
also quasie sonst unentdeckt bliebe.

Mit meinem „oft“ stimmt der Satz.

Ich wurde die letzten 4 Jahre etwa ein Dutzend Mal von Zecken
gebissen, und immer habe ich die Zecken durch einen Juckreiz
bemerkt

wenn die Zecke Krankheitserreger hat, ist es beim Juckreiz bereits zu spät, dann sind die Erreger schon übertragen worden. Da es verschiedene Arten von Erregern gibt, kann man nicht so allgemein von „einer“ Durchseuchung von Zecken sprechen sondern muss stark differenzieren, welche Erreger man meint.

Gerade wenn ich ganz kleine Zecken

diese heißen in der Fachsprache übrigens „Nymphen“

hatte, die ich für
eine Sommersprosse sonst gehalten hätte, ist mir erst durch
das Jucken aufgefallen, dass dort was ist.

Oft, insbesondere in Gesellschaft, kratzt man sich halt dann einfach mal am Bein oder hinter dem Ohr, ohne zu schauen, ob bzw. was da ist. Dann ist man gebissen und kratzt die Zecke selbst weg. Man vergisst den Juckreiz und Tage oder Wochen später kommen dann die Symptome. Auf die Frage „hatten Sie eine Zecke?“ lautet die Antwort dann oft fälschlicherweise „nein“, weil man die Zecke gar nicht bemerkt hat.

In allen Fällen
waren die Zecken nicht besonders lange an mir.

Jede Sekunde, in der der Rüssel durch die Haut gebohrt hatte, kann eine Sekunde zu lange gewesen sein.

Woran kann das liegen?

was meinst Du mit „das“? Dass Du sie (angeblich) so schnell bemerkst? Oder dass Du Dich (angeblich) immer so gut anschaust, wenn es Dich irgendwo juckt?

Ist das vielleicht doch normal, oder
bin ich gegen etwas im Zeckenspeichel allergisch?

Es gibt tatsächlich Menschen, welche von Zecken gemieden und andere Menschen, welche von Zecken bevorzugt werden. Woran das genau liegt, weiß die Wissenschaft noch nicht. Aber man kennt ja ähnliches auch von den Stechmücken: da sagt man dann halt im Volksmund „der hat süßes Blut, den mögen die Stechmücken“ Ob der Volksmund damit (dass das Blut von manchen Menschen „süß“ sei)recht hat, weiß ich nicht, ist hier auch nicht Thema.

Aber ich bin
doch sicherlich dann nicht die einzige, der das so geht…

Was meinst Du damit?

aber überall wird es quasi als Fakt dargestellt, dass man den
Biss

Einfügung: „zumeist“

nicht bemerkt.

Ja, stimmt.

ein zeckenbissfreies Leben wünscht

Alexander

Hallo Atrox,

Ich habe jetzt mal im allgemeinen Sprachgebrauch darunter den
Gesamten Zeitraum verstanden, die die Zecke an mir vergebissen
ist.

selbst diesen gesamten Zeitraum bemerkt man häufig nicht. Wenn die Zecke nach 1 oder 2 Tagen sich voll gesogen hat, fällt sie von alleine ab.

Vielleicht solltest Du noch wissen, dass Zecken nur 3 Mal in ihrem gesamten Leben Blut saugen müssen, obwohl sie mehrere Jahre leben.

Das heißt nun also, so wie ich den Zeckenbiss definiere ist es
halbwegs normal, dass es anfängt zu jucken?

kann, muss aber nicht. Es gibt auch genug bewiesene Fälle, in denen der Gebissene keinen Juckreiz verspürt hatte.

Wie gesagt, in allen Fällen habe ich jeweils die Möglichkeit
einer Borrelioseinfektion für mich ausgeschlossen, da die
Tiere je nur sehr kurz an mir gesaugt haben können,

Du scheinst nicht zu wissen, dass neuere Untersuchungen belegt haben, dass die Krankheitserreger der Borreliose oder deren Co-Erreger-Erkrankungen ab der ersten Sekunde nach dem Zeckenbiss übertragen werden. Früher war man der Meinung, die Erreger würden erst durch den Blutverdauungsprozess innerhalb des Zeckenkörpers zum menschlichen Wirtskörper „transportiert“. Diese Meinung ist mittlerweile als veraltet ad acta gelegt.

Zu der Borreliose sei hier kurz angemerkt, dass es sich um eine Art „Überbegriff“ handelt. Diese Krankheits gruppe setzt sich aus etwa 10 verschiedenen Einzelkrankheiten zusammen, welche sich in ihren Symptomen allesamt kaum unterscheiden lassen. Über die dafür verantwortlichen Erreger weiß man, dass sie überwiegend den Bakterien zuzurechnen sind und oft eine Spirochäen-Form haben. Über die bisher bekannten Erreger hinaus vermutet die Wissenschaft noch eine Reihe weiterer Erreger, die bisher aber noch nicht identifiziert werden konnten und somit auch noch keine Namen haben. Da Du im folgenden Satz die Durchseuchung der Zecken mit FSME-Erregern ansprichst, weise ich an dieser Stelle darauf hin, dass die Durchseuchung mit den Erregern aus der Gruppe der Borreliose-Erkrankungen deutschlandweit ähnlich ist (d.h. nicht diese großen Unterschiede aufweist wie bei der FSME hat). Die Wissenschaft spricht von einer Durchseuchung mit den überwiegend bakteriellen Erregern von 60%, manche Wissenschaftler sogar bereits von 2/3 aller Zecken. Einig sind sich alle Wissenschaftler, dass die Durchseuchung der Zecken ansteigt. Vermutet wird der Grund in der Klimaerwärmung, welche diesen zu den Spinnentieren gehörigen kleinen Biestern günstigere Lebensbedingungen verschafft.

Da ich sehr weit oben
im Norden wohne, ist das Gebiet hier noch recht FSME-sicher.

Nicht FSME und Borreliose & Co durcheinander bringen! FSME sind Viren!
Die Durchseuchung der Zecken mit den Erregern, die für die FSME verantwortlich sind, ist tatsächlich innerhalb Deutschlands recht ungleich verteilt. Die Hochrisiko-Gebiete sind auf Landkarten eingetragen, welche in vielen Apotheken sogar in den Schaufenstern hängen. Grundsätzlich kann man sagen, dass die FSME-Erreger (ich sage nochmal: es sind Viren!) deutlich seltener vorkommen als die (überwiegend bakteriellen) Erreger, welche für die Borreliose-Erkrankungen verantwortlich sind.

Wäre es für die Zecke nicht sinnvoller, wenn der Wirt gar
nicht bemerkt, dass sie an ihm sitzt?

trifft ja meist zu.

Ist das Jucken nicht
sehr kontraproduktiv, vor allem wenn es schon so früh
auftritt, dass die Zecke selbst gar nicht wirklich schmausen
konnte?

wie gesagt, es juckt bei weitem nicht alle Gebissenen!

Herzliche Grüße

Alexander

Hallo legolas41,

generell möchte ich bei der ganzen mediengesteuerten
panikmache über zeckenbisse folgendes hinzufügen:

ich weiß nicht, wo Du Dich informierst, auf alle Fälle sind Deine Quellen offenbar nicht besonders seriös

Längst nicht jeder Zeckenbiss ist infektiös, weder für FSME
noch für Borreliose.

das ist sehr pauschal. Ja: die FSME-Durchseuchung ist deutlich geringer als die Durchseuchung mit den Erregern, welche für die Erkrankungen der Gruppe der Borreliose verantwortlich sind.
Das Wort „längst“ ist dehnbar. Um bei der Borreliose und deren Co-Erkrankungen zu bleiben: ausgehend von den in wissenschaftlichen Kreisen immer wieder genannten 60% Durchseuchung kannst Du interpretieren: Längst nicht jede Zecke trägt Erreger in sich: 6 Zecken haben Erreger, 4 haben keine. Man kann aber genau so gut formulieren: Die meisten Zecken tragen Erreger in sich. Stimmt genau so. Sache des Blickwinkels.

Es kommt ganz darauf an, in welchem
Gebiet man lebt oder sich aufhält und wie gefährdet man dort
ist.

Dies gilt definitiv nur für die FSME-Gefahr. Die Durchseuchung mit Borreliose ist innerhalb Deutschlands ohne große Unterschiede nachgewiesen worden.

Dafür geben, man staune, die pharmakonzerne oft andere
Endemiegebiete heraus als z. B. „seriöse“ Institutionen!

gilt ebenfalls nur für die FSME-Risikogebiete.

Man sollte sich also nicht bange machen lassen, vor den
Zeckenbissen.

diese Aussage empfinde ich angesichts von 2,5 Millionen Personen die in Deutschland an chronischer Borreliose erkrankt sind (Quelle: Bundeskonferenz; genauen Link siehe Borreliose-Forum) als unbedacht und verharmlosend.

Ich bin persönlich absolut gegen eine gute und
sinnvolle Durchimpfung der Bevölkerung,

wenn die Impfung sinnvoll und gut ist, warum bist Du dann dagegen? Diese Logik verstehe ich nicht. Ein Leben ohne eine FSME-Impfung kommt in meinen Augen einem Russisch-Roulett gleich. Denn wer fährt denn nicht schon mal von dem ach-so-risikoarmen-Heimatgebiet in ein Hochrisikogebiet (z.B. Schwarzwald, Bayerischer Wald, Oberrheintal). Die FSME-Impfung bietet einen Langzeitschutz und ist im allgemeinen gut verträglich.

kann im Zweifelsfall zu den viel häufigeren (und oft nicht
minder folgenschweren) Impfnebenwirkungen führen,

ja, es kann immer mal Impfnebenwirkungen geben. Und dass es in Einzelfällen auch schon vorgekommen sein mag, dass diese schlimm waren, trifft wohl auch zu, aber deshalb schon solche wirklich extreme Einzelfälle derart zu verallgemeinern, halte ich für der Sache nicht dienlich. Derartige Impfschäden bewegen sich im Zehntel-promill-Bereich.

die oft noch
schlimmer sind als eine Infektion durch Zeckenbiss!

Und solche Impfschäden sind nochmals um ein Vielfaches seltener

Es gibt z.
B. den Fall eines 4-jährigen Mädchens, deren Eltern sie aus
Sorge vor Infektion hatten impfen lassen. Das Kind ist heute 8
Jahre und ein Pflegefall.

Solche Fälle wirst Du in den letzten 30 Jahren in ganz Europa an einer Hand abzählen können. Natürlich ist das für die Betroffenen extrem schlimm. Aber kennst Du die genauen Umstände? Hatte das Kind z.B. gleichzeitig oder unmittelbar vorher eine Antibiotikum/Antibiotika-Therapie oder sonstige Medikamente, welche zu Wechselwirkungen mit dem Impfstoff geführt haben (könnten)? Dieser Fall ist viel zu pauschal abgehandelt, als dass man daraus irgend eine Schlussfolgerung für die Allgemeinheit / für eine allgemeine Aussage bezüglich der FSME-Impfung ziehen könnte.

Eine FSME bei Kindern hat gute Heilprognosen,

Hier verwechselst Du die Krankheitsverläufe von Borreliose&Co-Erkrankungen mit den Krankheitsverläufen der FSME. FSME heilt auch bei Kindern nicht so einfach. Während dessen ist tatsächlich für Borreliose und deren Co-Erreger-Erkrankungen bei Kindern festgestellt worden, dass die Krankheitsverläufe weit überwiegend deutlich leichter als bei Erwachsenen verlaufen und öfter auch völlig unbehandelt wieder ausheilen.

Symptome auf den Zeckenbiss zurückgeführt werden können und
somit die Krankheit früh erkannt wird.

Das mit der Früherkennung ist eines der großen Probleme bei der Borreliose und den Co-Erreger-Erkrankungen!

Kinder haben generell
eine bessere Prognose als Erwachsene!

wie gesagt: das gilt nur für die Borreliose, nicht für die virale FSME!

Die Lyme-Borreliose oder Wanderröte

Diese Aussage ist inhaltlich falsch: Die Wanderröte (oder auch Erythema migrans genannt) ist eine Hautreizung, die nach einem Zeckenbiss bei etwa 60% aller Gebissenen auftritt, bei den restlichen Infizierten jedoch nicht. Somit ist eine Wanderröte das erste und ein eindeutiges, sicheres Symptom einer Lyme-Borreliose oder einer der Co-Erreger-Erkrankungen, aber es ist nicht die Borreliose selbst. Und wie gesagt: Ein Fehlen der Wanderröte besagt nicht, dass man nicht mit Borrelien, Ehrlichien, Babesien, Rickettsien, Bartonellen etc. (halt einem der Co-Erregern) infiziert ist.

ist eine bakterielle

Einfügung: „überwiegend“ (denn es gibt auch Erreger, die Krankheiten dieser Krankheitsgruppe auslösen, welche nicht zu den Bakterien gezählt werden, z.B. Protozoen).

Infektion, die nicht impffähig ist und
die in den meisten

falsch: richtig ist: „in einigen“

Fällen

Ergänzung: „bei Kindern“

sogar von selbst ausheilt oder

Ergänzung: im Anfangsstadium innerhalb der ersten 3 bis maximal 4 Wochen

auch gut mit Antibiotika
behandelt werden kann.

Somit heißt der ganze Satz richtig:
Die Borreliose-Erkrankungen, für welche die Wanderröte ein sicheres aber nicht notwendiges Symptom ist, sind überwiegend bakterielle Infektionen, welche nicht impffähig sind und in einigen Fällen bei Kindern sogar von selbst ausheilen oder im Anfangsstadium innerhalb der ersten drei bis maximal 4 Wochen auch gut mit Antibiotika behandelt werden können.

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass eine Antibiotika-Gabe an Kinder stets unter wesentlich erhöhter Vorsicht erfolgen muss (im Vergleich zu einer Gabe an Erwachsene).

Wer Zweifel hat, kann einen
Antikörpertest machen lassen.

Die gängigen Testverfahren laufen über das Blut und sind extrem unzuverlässig (man spricht von einer Fehlerquote je nach Testverfahren bis zu 60%). Die Ursache dafür ist darin zu suchen, dass die überwiegende bakteriellen Erreger der Borreliose-Erkrankungen sich zumeist in der Zellwand und/oder im Zellinneren einnisten und nur selten in der Blutbahn sind. Daher finden sich dort eher selten die Erreger und ebenfalls eher selten die Antikörper. Ein relativ neues Testverfahren (PCR) verwendet Hautpartikel. Die über dieses Verfahren gewonnenen Ergebnisse geben Anlass zur Hoffnung, dass eine deutlich höhere Zuverlässigkeit im Vergleich zu den Bluttests erreicht wird (man spricht von einer Fehlerquote von 5 bis 15%, je nach Quelle).

Also, Juckreiz hin, Juckreiz her, meist passiert eher nix.

richtig ist, dass die Erreger sich nicht sofort in einer akuten Erkrankung manifestieren müssen, sondern dass diese oft viele Jahre latent im menschlichen Wirtskörper unauffällig sein können und erst bei einer zusätzlichen Erkrankung dann ihre Krankheitssymptome entwickeln. Somit kann die Infektion und der Krankheitsausbruch zeitlich extrem weit auseinander liegen (ein wenig ähnlich einer Infektion mit dem HIV: Nach der Infektion kann der Mensch noch etliche Jahre normal weiterleben, ohne dass bei ihm tatsächlich AIDS ausbricht). Somit ist der Satz

meist passiert eher nix

viel zu kurzfristig gedacht.

Man
kann die Zecken sogar aufbewahren

soferm man die Zecke selbst entfernt oder entfernen lässt, ist das zwar unglücklich formuliert, aber richtig gemeint: Man kann die Zecke in ein Labor einschicken, um dort das Vieh auf Erreger hin untersuchen zu lassen. Dies ist mit Abstand der sicherste Weg, eine Verseuchung dieser einen Zecke festzustellen. Bedenken muss man dabei natürlich, dass es zum Einen etwa ein Dutzend Erreger gibt und dass man die Zecke auf alle bekannten Erreger testen lassen müsste, um wirkliche Sicherheit zu haben und zum Anderen dass eine derartige Untersuchung noch bei weitem nicht jedes Labor durchführt. Obendrein kostet die Untersuchung Geld (ich habe mal was von 35 EURO je Test gehört, ob es stimmt, weiß ich nicht. Das sind bei 10 verschiedenen Erregern schon 350 EURO.

(tiefkühlen!)

das ist mir neu! Ich werde mich informieren, ob diese Information zutrifft.

Ich selbst hatte in diesem Jahr auch schon 4 Zeckenbisse,
es ist nicht mal die kleinste Rötung entstanden…

Offenbar weißt Du nicht, dass nur bei etwa 60% aller durch einen Zeckenbiss mit Borrelien und Co infizierten Personen sich die Hautreizung „Wanderröte“ zeigt.

Vermnutlich kennst Du auch nicht die ca. 130 verschiedenen Symptome, durch welche sich eine Borreliose oder eine der Co-Erreger-Erkrankungen äußern kann. Sollte es Dich vielleicht interessieren, so kannst Du hier im Archiv unter „Borreliose“ suchen und Du wirst mit etlichen BEiträgen von verschiedenen Personen, auch von mir, fündig. In ihnen sind einige, aber bei weitem nicht alle, entsprechenden Symptome angesprochen. Darüber hinaus kann ich Dir die Internet-Selbsthilfegruppe „Borreliose-Forum“ des Deutschen Borreliose Bundes empfehlen, in der sich neben Betroffenen auch Ärzte beteiligen.
Hier der Link:
http://www.borreliose-forum.de/cms/html/index.php

Zuletzt eine Bitte: Sei nicht so leichtsinnig gegenüber diesen kleinen Monstern! Sie sind gefährlicher als Du glaubst. Eine Borreliose-Erkrankung führt oft mittel- oder langfristig zur Berufsunfähigkeit!

Dir alles Gute

Alexander

Hallo Beat,

Das genau ist nämlich der Punkt: Du musst die Zecke entfernen,
bevor Du auch nur das geringste spürst, also noch bevor es
juckt, aber besten lange davor.

Das ist nicht ganz richtig.

Doch, das ist vollkommen richtig.

Den Virus

und was ist mit den Bakterien und sonstigen Krankheitserregern, die von einer Zecke übertragen werden können?

Obendrein sollte das Virus, welches die FSME auslöst ohnehin kein Thema sein, da es dagegen sicher wirkende und in der Regel gut verträgliche Impfungen gibt, die einen Langzeitschutz bewirken. Wer sich aber nicht impfen lässt, der ist in meinen Augen mehr als leichtsinnig, schon fahrlässig.

Daher kann man die gesamte Problematik der Krankheitserregerübertragung durch Zecken auf die nicht-viralen Arten eingrenzen.

geben die Zecken erst durch Ausscheidungen ab.

das hat man früher mal gesagt für die bakteriellen Erreger, die von Zecken übertragen werden. Aber auch dafür gilt dies heute in Fachkreisen als veraltet.

Sobald sie zu saugen beginnen, spürt man ein jucken.

Man kann ein Jucken spüren, aber es ist nicht bei allen Menschen so, dass sie ein Jucken spüren.

Das ist
noch nicht zu spät, denn Auscheidungen geben sie erst später
als 1 Tag ab.

tut mir leid, diese Aussage gibt ein veraltetes Wissen wieder. Heute weiß die Wissenschaft, dass mit der Sekunde des Bisses beginnend die Krankheitskeime übertragen werden.

Nach Entdeckung sofort töten ist das Beste, das ist klar.

Allerdings sollte man sie möglichst fachmännisch entfernen lassen. Am besten von einem Arzt oder Apotheker. Am Abend oder Wochenende notfalls in ein nahegelegenes Krankenhaus fahren.

Die grösseren spüre ich alle, bevor sie den Saugplatz gewählt
haben.

wenn’s wahr ist.

Die Zecken laufen […] immer irgendwann
über den Handrücken

Da bist Du aber ein ganz besonderer Mensch! Bei den allerwenigsten laufen sie „immer irgendwann“ über den Handrücken.

Etwa 6 Stunden
brauchen sie bis eine scheuerlose Saugstelle gewählt wird.

Wie kommst Du denn auf diese Zahl? Richtig ist, dass die Viecher eine gewisse Zeit auf dem Körper irgendwo rumkrabbeln um sich eine Saugstelle zu suchen. Aber wie lange dieses „gewisse Zeit“ ist, darüber habe ich noch nirgends etwas gelesen.

Bei mir meistens die Arme oder Bauch.

Da die Zecken ja meist aus dem bodennahen Bereich (bis zu max. 60 cm Höhe) kommen (Gras, Gestrüpp) machen die also bei Dir zuerst die „Tour de Beat“ vom Bein zum Handrücken um letztlich sich am Bauch oder Arm festzubeißen.

Zum Glück meistens
ersichtlich.

Kannst Du auf die Rückseite Deiner Oberschenkel ohne Fremdhilfe oder Hilfsmittel sehen? Oder auf Deinen Rücken? Also ich hätte da zweifelsfrei meine Probleme, wenn ich allein wäre.

Mit Menschen haben sie keine Erfahrung und sterben ziemlich
alle.

was meinst Du mit diesem Satz? Ich verstehe den Sinn nicht.

Ich finde, dass nur die Grossen gefährlich sind.

auch die Nymphen sind Krankheitsüberträger.

Und erst nach
2 Tagen.

Das ist leider ein Irrglaube.

Ein zeckenfreies Leben wünscht

Alexander

Hallo Johnny, ::

Den Virus geben die Zecken erst durch Ausscheidungen ab.
Sobald sie zu saugen beginnen, spürt man ein jucken. Das ist
noch nicht zu spät, denn Auscheidungen geben sie erst später
als 1 Tag ab.

das trifft auf Borrelien zu.

selbst für die stimmt es nicht, wie man heute weiß.

Die „FSME-Viren“ befinden sich im
Speichel der Zecke und können sofort nach dem „Biss“
übertragen werden.

Viele Grüße und ein zeckenbissfreies Leben wünscht

Alexander

Hallo Beat,

Gegen die FSME-Viren gibt es Medikamente.

Die Borrelien sind gefährlicher.
Sehe ich das falsch?

siehe meine Antwort auf Deinen Beitrag weiter oben.

FSME-Schutz erreicht man durch Imfpung. Wenn Du den Impfstoff zu den „Medikamenten“ rechnest, dann hast Du recht.

Für mich ist impfen prophylaktisch, Medikamente bei einer bereits vorliegenden Erkrankung zur Behandlung. Aber mit dieser Meinung mag ich falsch liegen, darauf versteife ich mich nicht.

Viele Grüße

Alexander

Ui, Ui, Ui,

da hab ich ja wohl ziemlich falsch gelegen. Und alle meine medizinischen Quellen wohl auch.
Es scheint mir fast, dass es offenbar ein wenig „Auslegungssache“ ist, wie gefährlich Borreliose und FSME individuell eingestuft werden.

Unser Kinderarzt z. B. impft prinzipiell nicht, es sei denn, man sagt, dass der nächste Urlaub in einem der gefährdeteren Gebiete stattfindet. Oder eben auf ausdrücklichen Wunsch.

Im Falle des „Einzelfalles“, waren die Eltern nicht oder nicht ausreichend über mögliche Impfschäden aufgeklärt worden. Ebenfalls hätten sie die Impfung nicht durchführen lassen, hätten sie gewusst, dass für ihre Tichter die gefahr verschwindend gering war. Sie lebten weder in einem ausgeprägten Endemiegebiet, noch war die Wahrscheinlichkeit, von einer Zecke überhaupt befallen zu werden, besonders hoch. Der Arzt hüllt sich heute mittlerweile in Schweigen, das Lebend des Kindes ist verpfuscht. Ein Einzelfall? Naja, trägt man die Einzelfälle und deren Schwere zusammen und hinterfragt die Hintergründe, wie und warum es denn letztendlich dazu kam, relativiert sich das m. E. ein wenig. wieviel blieben denn unerkannt oder wurden mangels Beweise nicht nachgewiesen und nicht öffentlich?

Es liegt mir übrigens absolut fern, Dinge zu verharmlosen. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich bin aber tatsächlich der Ansicht, das ebenfalls viel Geldmacherei dahintersteckt und man nicht gleich wegen jeder Zecke in Panik verfallen muss. Denn das ist die Beobachtung, die ich in meinem Umkreis mache. Und daran sind nicht zuletzt die Pharmaindustrien maßgeblich beteiligt. Sie wollen ihren Impfstoff verkaufen - er ist gut verträglich, darum kann sich ruhig jeder impfen lassen, man muss gar nicht darüber nachdenken, ob es überhaupt sinnvoll ist oder gar schädlich sein könnte. Und dann gibt es da ein paar unglückliche Einzelfälle, DIE werden m.E. verharmlost. Denn auch diese Menschen verdienen Beachtung!

Wir leben in einem Hochhausgebiet mit einem klitzekleinem Wäldchen vor unserem Garten. Dort scheinen sich jede Menge Zecken niedergelassen zu haben. In vier Tagen habe ich meiner Tochter 3 Zecken entfernen müssen. Das ganze setzt sich seit März fort. Darum habe ich schon über eine Impfung nachgedacht, bei dem Befall und der Häufigkeit, schien es mir sinnvoll. Die Zecken sitzen sogar im Gras, dass seit 1 Woche nicht gemäht wurde. Natürlich mache ich mir Gedanken!

Beachtet man bei der Entfernung der Spinnentiere gewisse Techniken, (nicht ölen, nicht drehen, nicht quetschen, denn dann steigt das Risiko, mehr Speichel und damit Erreger in die wunde aufzunehmen) ist die Wahrscheinlichkeit, FALLS die Zecke mit irgendwas infiziert war, wieder etwas geringer. Außerdem muss längst nicht jeder an der Infektion schwer erkranken.

Haben Sie Statistiken darüber, wieviele Infektionen mit Borreliose es gibt, die sogar komplett ausheilen und nicht mal Symptome aufweisen? Irgendwann fällt auf, dass man diese wohl mal gehabt hat - so wie bei mir. Aber das sit eine andere Geschichte. Ich kenne ebenfalls eine Dame, deren Arzt die Borreliose nicht erkannt hat. Sie leidet heute an einer Rückenmarkserkrankung. Der Arzt weigerte sichs chlicht, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Wo liegt also der Fehler? Offnebar halten viele Ärzte die wahrscheinlichkeit nicht für sehr hoch, daran zu erkranken, oder warum sonst sollten sie nicht darauf untersuchen? Ok, weil es Geld kostet und die Krankenkasse den Einzelfall in kauf nimmt, statt für die Gesundheit ihrer Patienten einutreten.

Fragestellung ist doch: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sich überhaupt infiziert? Und wie hoch ist dann die wiederum die Wahrscheinlichkeit, an dieser Infektion wirklich folgenschwer zu erkranken? werden etwa alle zeckenbisse Deutschlands gemeldet und verzeichnet, so dass diese Statistik überhaupt erstellt werden kann?
wieviele Erkrankungen werdne überhaupt auf einen Zeckenbiss zurückgeführt?

Meine Information ist, dass selbst die FSME bei Kindern einfach bessere Heilungschancen hat, als bei Erwachsenen. Früherkennung ist in jedem Fall wichtig. Aber ich könnte Ihnen auch von Fallbeispielen berichten, wo man die im nachhinein berechtigten Hinweise der Patienten schlicht in den Wind schlug! Fehlerfaktoren liegen nicht nur in Statistiken, der Pharmaindustrie oder den Patienten - sondern leider auch sehr häufig bei den Ärzten. Das gibt nur keiner zu!

Also, natürlich ist ein Zeckenbiss ernst zu nehmen, aber Panik ist m.E. nicht angebracht! Und was meinen unglücklichen Satz der Durchimpfung betrifft, da habe ich mich wirklich vertan. Ich wollte sagen:

„Ich bin prinzipiell FÜR eine sinnvolle and angemessene Durchimpfungder Bevölkerung.“ Aber gegen einen Impfwahn in der Bevölkerung, die jeden Impfstoff sofort annimmt ohne zu hinterfragen, ob dies notwendig ist. Da unterstelle ich auch eine gewisse Unmündigkeit von Patienten und blindes Vertrauen in die Ärzte. Jeder sollte auf einer angemessenen Aufklärung bestehen!

DENN: Trotz Impfung kann man erkranken! Nur nicht so schwer. Meine Beobachtung zeigen, dass viele Eltern empört sind, wenn ihr Kind die Röteln bekommt, OBWOHL es doch geimpft wurde. Da wird dann von Impfversagern gesprochen, die es natürlich auch geben kann. Aber auch hier propagiert die Pharmaindustrie ihre Impfstoffe als absolutes Wundermittel. Auch hier fehlt es an Aufklärung!

Übrigens, meine Kinder sind durchgeimpft: MMR, Tetanus, Diphterie, Polio, Pertussis … (Außer FSME, bisher)
Meine Freundin will nun ihre Kinder gegen Windpocken impfen lassen. Wozu? Die hatten sie schon! Ebenfalls soll es einen Impfstoff gegen eine Form der Mittelohrentzündung und der lUngenetnzündung geben. Mein Kinderazrt hält das mittlerweile für Tulux! Ist das Kind nicht immunschwach, frühgeboren oder sonst wie anfällig (allergien), rät er nicht zu weiteren Impfungen. Ihm liegen darüber zu wneige Studien vor, sagt er. Und die Empfehlung der Impfbehörden reiche ihm nicht immer aus.

Leider bin ich nicht auf all Deine Einwände eingegangen, in vielen Punkten magst Du auch recht haben. Aber wie man sieht, scheint viel falsche Information im Umlauf zu sein. Und wie erklären Sie das?

Hallo Atrox und alle, die mitlesen!

Hallo auch!

Danke dass du deine Gedanken dazu teilst mit mir :wink:

wenn die Zecke Krankheitserreger hat, ist es beim Juckreiz
bereits zu spät, dann sind die Erreger schon übertragen
worden. Da es verschiedene Arten von Erregern gibt, kann man
nicht so allgemein von „einer“ Durchseuchung von Zecken
sprechen sondern muss stark differenzieren, welche Erreger man
meint.

Weiß ich, aber das war nicht die Frage :wink:

Jede Sekunde, in der der Rüssel durch die Haut gebohrt hatte,
kann eine Sekunde zu lange gewesen sein.

Haben mir jetzt schon viele geantwortet, aber auch das war eigentlich nicht die Frage.

Woran kann das liegen?

was meinst Du mit „das“? Dass Du sie (angeblich) so schnell
bemerkst? Oder dass Du Dich (angeblich) immer so gut
anschaust, wenn es Dich irgendwo juckt?

Die Frage war: warum bei mir die Zeckenbisse jucken (übrigens bevor sie irgendwie sichtlich vollgesaugt sind). Das war mir nicht Klar, weil man eben überall hört, den Zeckenbiss würde man nicht merken… dass es nach dem Biss juckt ist mir bekannt.

Ist das vielleicht doch normal, oder
bin ich gegen etwas im Zeckenspeichel allergisch?

Es gibt tatsächlich Menschen, welche von Zecken gemieden und
andere Menschen, welche von Zecken bevorzugt werden. Woran das
genau liegt, weiß die Wissenschaft noch nicht. Aber man kennt
ja ähnliches auch von den Stechmücken: da sagt man dann halt
im Volksmund „der hat süßes Blut, den mögen die Stechmücken“
Ob der Volksmund damit (dass das Blut von manchen Menschen
„süß“ sei)recht hat, weiß ich nicht, ist hier auch nicht
Thema.

Auch hier wurde die Frage komplett falsch interpretiert. Es war nicht die Frage, ob ich von Zecken gemieden oder bevorzugt werde, sondern ob eine allergische Reaktion meinerseits mit dem Jucken beim Zeckenbiss zusammenhängen könnte.

Aber ich bin
doch sicherlich dann nicht die einzige, der das so geht…

Was meinst Du damit?

Immernoch das Jucken ^^

ein zeckenbissfreies Leben wünscht

Alexander

Danke dir, wünsche ich dir auch!

lieben Gruß
aj

Huhu nochmal!

Du scheinst nicht zu wissen, dass neuere Untersuchungen belegt
haben, dass die Krankheitserreger der Borreliose oder deren
Co-Erreger-Erkrankungen ab der ersten Sekunde nach dem
Zeckenbiss übertragen werden. Früher war man der Meinung, die
Erreger würden erst durch den Blutverdauungsprozess innerhalb
des Zeckenkörpers zum menschlichen Wirtskörper
„transportiert“. Diese Meinung ist mittlerweile als veraltet
ad acta gelegt.

Das ist mir in der Tat neu…ich werde mich dazu mal näher belesen, danke.

Da ich sehr weit oben
im Norden wohne, ist das Gebiet hier noch recht FSME-sicher.

Nicht FSME und Borreliose & Co durcheinander bringen! FSME
sind Viren!

? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich habe nichts anderes behauptet… und ich meine auch nichts durcheinander gebracht zu haben.

wie gesagt, es juckt bei weitem nicht alle Gebissenen!

Ok, also kann man nicht verallgemeinert sagen, dass man einen Zeckenbiss nicht bemerkt? Ich liege also im normalen Bereich, auch wenn es bei mir juckt.

danke
aj

Hallo legolas41,

Es scheint mir fast, dass es offenbar ein wenig
„Auslegungssache“ ist, wie gefährlich Borreliose und FSME
individuell eingestuft werden.

Na ja, wie man es sieht: sind 2,5 Mio Deutsche, die chronisch an Borreliose erkrankt sind viel oder wenig? Aber Du hast Recht, welches der beiden Wörter man dafür verwendet entscheidet der Blickwinkel aus dem man die Sache betrachtet.

Sie lebten weder in einem
ausgeprägten Endemiegebiet, noch war die Wahrscheinlichkeit,
von einer Zecke überhaupt befallen zu werden, besonders hoch.

Na ja, wie Du einige Zeilen weiter unten selbst schreibst, wohnst Du in der Großstadt. Da scheint das Risiko auch nicht „besonders hoch“ zu sein, von Zecken gebissen zu werden - und doch hast Du bei Deiner eigenen Tochter alleine in diesem Jahr schon 3 dieser Monster entfernen müssen! Auch hier wieder „besonders hoch“ ist relativ. Mittlerweile gibt es kaum noch ein Gebiet in Deutschland, in welchem aufgrund der Zeckendurchseuchung mit FSME-Erregern eine Impfung wirklich abzulehnen wäre. Selbst Großstädte kann man nicht mehr davon ausnehmen.

wieviel blieben denn
unerkannt oder wurden mangels Beweise nicht nachgewiesen und
nicht öffentlich?

Das ist eine interessante Frage. Ich selbst habe noch nie irgend eine Statistik dazu gesehen oder von einer gehört, noch nicht einmal Dunkelziffer-Schätzungen. Daher die Frage an alle Mitlesenden: weiß jemand etwas diesbezüglich?

Ich bin aber
tatsächlich der Ansicht, das ebenfalls viel Geldmacherei
dahintersteckt

Da kann ich Dir sofort und uneingeschränkt zustimmen. Es gibt viele schwarze Schafe in dem Bereich.

und man nicht gleich wegen jeder Zecke in Panik
verfallen muss. Denn das ist die Beobachtung, die ich in
meinem Umkreis mache. Und daran sind nicht zuletzt die
Pharmaindustrien maßgeblich beteiligt. Sie wollen ihren
Impfstoff verkaufen - er ist gut verträglich, darum kann sich
ruhig jeder impfen lassen,

ich glaube, dass Du hier wieder die FSME und die Borreliose in einen Topf wirfst. Bitte erinnere Dich: das sind zwei völlig unterschiedliche Krankheiten!
Was die FSME anbetrifft, so ist es eine Schutzimpfung. Diese hat im Voraus zu erfolgen und hält mindestens 5 Jahre. Danach ist eine Auffrischung notwendig. Somit ist eine Impfung keine Akut-Behandlung. Entweder man ist geimpft - dann braucht es wegen der FSME keinerlei „Panik“, - oder man ist eben nicht geimpft, dann nutzt „Panik“ auch nichts mehr, denn dann ist es eh zu spät (sofern die Zecke mit FSME-Erregern infiziert war). Das, was „Panik“ rechtfertigen würde, ist die Angst vor der Borreliose. Und gegen diese „Panik“ gibt es nur ein probates Mittel: Zecke schnellstmöglichst fachmännisch entfernen lassen (ohne sie zu quetschen, ohne Öl oder andere „Hausmittelchen“) UND sofort mit einer 30tägigen Therapie beginnen, die ein Antibiotikum verwendet, welches auf das Körpergewicht des Patienten abgestimmt ist (4 bis 5 mg je Kg Körpergewicht pro Tag). Ein für diese Zwecke oft verwendetes Mittel aus der Gruppe der Tetrycycline ist das Doxycyclin. Dieses ist ein recht preiswertes und obendrein in diesem Stadium sehr erfolgversprechendes AB. Somit verdient die Pharma-Industrie wesentlich mehr daran, wenn der Arzt dieses preiswerte Produkt eben NICHT (oder nicht ausreichend lang und/oder nicht ausreichend dosiert) verschreibt und der Patient erkrankt und dadurch extrem viel mehr und teurere Medikamente benötigt, die obendrein teilweise nur einen begrenzten Heilerfolg bringen.

Und dann gibt es da ein paar unglückliche
Einzelfälle, DIE werden m.E. verharmlost. Denn auch diese
Menschen verdienen Beachtung!

Natürlich verdienen diese Menschen die gleiche Beachtung, wie alle anderen Menschen auch. Aber eben darf man über diese unglückseligen Menschen, denen dieses widerfahren ist, nicht jene vergessen, welche aufgrund von Nicht-Behandlung oder Falsch-Behandlung ebenfalls unverschuldet in eine ganz ähnliche Lage gekommen sind. Und hier geht es nur in Deutschland um eine Größenordnung von ca. 2,5 Mio Borreliose-Chroniker. Diese Zahl wurde auf der letzten Bundespressekonferenz genannt. Genaues ist nachzulesen im Borreliose-Forum
http://www.borreliose-forum.de/cms/html/index.php

Wir leben in einem Hochhausgebiet mit einem klitzekleinem
Wäldchen vor unserem Garten. Dort scheinen sich jede Menge
Zecken niedergelassen zu haben. In vier Tagen habe ich meiner
Tochter 3 Zecken entfernen müssen. Das ganze setzt sich seit
März fort. Darum habe ich schon über eine Impfung nachgedacht,
bei dem Befall und der Häufigkeit, schien es mir sinnvoll.

Wie alt ist denn Deine Tochter? Wenn sie noch wirklich klein ist, dann solltest Du unbedingt eine Zweitmeinung (evtl. sogar eine Drittmeinung) eines anderen Kinderarztes einholen. Denn für wirklich kleine Menschenskinder ist eine Impfung wirklich eine Belastung. Impfen oder (noch) nicht - das sollen wirklich (zwei oder drei) Kinderärzte abwägen.

Zecken sitzen sogar

was heißt hier „sogar“? Das Gras / die Wiese ist der Hauptaufenthaltsort dieser Biester! Farnkräuter in kleinen Reihenhausgärten oder Schrebergärten mögen sie auch sehr gerne!

im Gras, das seit 1 Woche nicht gemäht
wurde. Natürlich mache ich mir Gedanken!

Dieses „sogar“ zeigt mir, dass Du sehr wenig über diese Viecher weißt.

Übrigens: Die Zecken kommen „sogar“ in den Dünen am Strand vor, was ich auch erst seit recht kurzer Zeit weiß. darüber hinaus leben diese 3 bis 4 Jahre und benötigen während ihrer gesamten Lebenszeit nur 3 Blutmahlzeiten. Weiteres „Übrigens“: Erst ab der Höhe Jerba - Ägypten gibt es keine Zecken mehr (dort ist es denen dann zu trocken). Aber selbst in Nord-Tunesien ist die Gefahr noch vorhanden.

Beachtet man bei der Entfernung der Spinnentiere gewisse
Techniken, (nicht ölen, nicht drehen, nicht quetschen, denn
dann steigt das Risiko, mehr Speichel und damit Erreger in die
wunde aufzunehmen) ist die Wahrscheinlichkeit, FALLS die Zecke
mit irgendwas infiziert war, wieder etwas geringer.

Na ja, „wieder etwas geringer“ stimmt und stimmt auch wieder nicht. Denn die Erregerübertragung beginnt mit der Sekunde, in der der Rüssel in die Haut gebort wird.

Außerdem
muss längst nicht jeder an der Infektion schwer erkranken.

auch hier wieder ein „Ja“ und gleichzeitig ein „Nein“:
Es ist wie beim HIV-Virus: ist man HIV-Positiv, so muss man nicht sofort an AIDS erkranken. Man kann durchaus noch einige Jahre ohne irgend welche Symptome leben, bevor AIDS ausbricht. Und so ist es auch bei der Borreliose: man kann die Erreger viele Jahre latent im Körper haben, ohne zu erkranken. Wird der Körper dann aber durch eine andere Krankheit geschwächt, so dass auch das Immunsystem leidet, dann bahnt sich häufig die Borreliose den Weg und manifestiert sich als Krankheit. So können die Zecken, die Sie Ihrer Tochter seit März entfernt haben, Ihrer Tochter durchaus Borrelien oder andere Co-Erreger übertragen haben, ohne dass Ihre Tochter jetzt gleich erkrankt. Vielleicht erkrankt sie in 20 Jahren, wenn sie durch die Geburt ihres Kindes (somit Ihres Enkels) vorübergehend geschwächt ist. Vielleicht erkrankt sie auch nie. Das weiß man heute noch nicht.

Haben Sie Statistiken darüber, wieviele Infektionen mit
Borreliose es gibt, die sogar komplett ausheilen und nicht mal
Symptome aufweisen?

ich selbst kenne solche Statistiken nicht, aber diese Frage können Ihnen sicher die Experten vom Borreliose-Forum beantworten. Was ich weiß, ist, dass es offenbar Kindern wesentlich besser gelingt, den Borreliose-Erreger zu bekämpfen (vielleicht sogar zu eliminieren) als dies Erwachsenen oder auch schon Jugendlichen möglich ist. Warum das so zu sein scheint (um nicht zu sagen „ist“), kann ich Ihnen ebenfalls nicht sagen. Vielleicht weiß man auch zu dieser Frage mehr im Borreliose-Forum.

Irgendwann fällt auf, dass man diese wohl
mal gehabt hat - so wie bei mir. Aber das sit eine andere
Geschichte.

klingt ja fast so, als würden Sie auch an Symptomen leiden, die die Ärzteschaft nicht ausheilen kann. Sie wissen ja, es gibt ca. 130 Symptome, wie sich die Borreliose oder deren Co-Erreger-Erkrankungen äußern können.

Ich kenne ebenfalls eine Dame, deren Arzt die
Borreliose nicht erkannt hat. Sie leidet heute an einer
Rückenmarkserkrankung.

das ist z.B. eines der Symptome. Allerdings ein eher seltenes. Da gibt es andere, die wesentlich häufiger auftreten.

Der Arzt weigerte sichs chlicht, die
Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Wo liegt also der Fehler?

eine schwierige Frage. Da ist zum Einen der Einfluss der Pharmaindustrie: Dort wird gesagt: die Bluttests, die auf dem Markt sind, sind sicher. Es ist aber eine trügerische Sicherheit, denn bei viel zu hohen falsch-negativen Testergebnissen heißt es dann nur: „Wir haben es getestet und das Ergebnis ist negativ, also haben Sie keine Borreliose“ Und sowohl der Arzt als auch der Patient glaubt das. Und dann wird im wahrsten Sinne des Wortes „herumgedoktort“ und alles Mögliche und Unmögliche bis hin zu Operationen versucht und ausprobiert und die Pharmaindustrie verdient sich damit zum Schaden von uns allen eine goldene Nase.
Da ist aber auch zum Anderen eine (im Prinzip nicht schlechte) Zurückhaltung der Ärzteschaft allgemein gegenüber Antibiotika. Nur leider übersehen die Ärzte, dass eine 30-Tage-AB-Therapie (nach einem Zecknestich) dem Gesundheitswesen einen kleinen Euro-Betrag kostet, dafür aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Arbeitskraft des Patienten dauerhaft erhalten wird und extrem hohe Folgekosten (Medikamente, Krankenzeiten, Operationen, Rehas, unnötige Psychobehandlung etc.) vermieden werden. Es fehlt also auch am Augenmaß der Ärzte, wann ABs sinnvoll sind und wann eben nicht.

Ein weiterer Punkt ist die Einflussnahme durch die Krankenkassen auf die Ärzte direkt und indirekt über die Ärztevereinigungen. Wenn ich mir das „Informationsblatt“ meiner Kasse zum Thema Borreliose ansehe, und welche Ärzte dort als „Spezialisten für Borreliose-Erkrankungen“ empfohlen werden, dann kommt mir echt das Grausen. Da wird sowohl über die Kassen als auch über die Ärztevereinigungen so viel Mist über diese Krankheitsgruppe erzählt / verbreitet, dass man da dem einzelnen „kleinen“ Feld-Flur-Wald-und-Wiesen-Arzt (sprich: Hausarzt) schon fast nicht mehr böse sein kann, wenn er keinen Dunst von dieser Krankheit hat. Allerdings kann man die Herren in Weiß dann doch nicht so ganz aus ihrer Verantwortung entlassen, denn bei 2,5 Mio chronisch kranker Borrelianten lässt es sich umrechnen auf die einzelne Arztpraxis: 2,5 Mio Deutsche sind etwa 3% der Bevölkerung. Wenn ein Arzt 1000 Einwohner zu versorgen hat, so ergibt sich daraus ein errechneter Wert von 30 Patienten pro Arztpraxis, die chronisch an Borreliose (oder einer der Co-Erreger-Erkrankungen) leiden. Und 30 Chroninker, die ständig und immer wieder in die Praxis kommen, die unterschiedlichste gleichzeitig und stets wechselnde Symptome aufweisen und die laut Blutuntersuchungen gesund sind und Therapien die nicht oder nur ungenügend anschlagen und und und , so etwas müsste eigentlich einem Arzt auffallen. Dann müsste er sich eigentlich dahinter klemmen, seine Kenntnisse zu erweitern. Und dann käme er recht schnell auf Borreliose, sofern er sich nicht nur einer Informationsquelle bedient.

Schließlich ist durch einen Bestechungsskandal in den USA noch ein weiterer Geld-Einflussnehmer aufgetaucht, an den man nicht unbedingt sofort im Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen denkt: Versicherungsgesellschaften (nicht Krankenkassen!): Es geht hier um Unfallversicherungen, Lebensversicherungen und ähnliches: Dort haben entsprechende Konzerne mit massiven Geldzahlungen Einfluss auf ein „Gutachten“ genommen, welches mittlerweile von den Gerichten „kassiert“ ist: In diesem wurden im Text völlig andere Schlüsse gezogen und als Gutachten herausgegeben als die Untersuchungsergebnisse in Zahlen ausgedrückt nahelegen. Das Credo des gefälschten Gutachtertextes war: Borreliose kann nicht chronisch werden. Wie gesagt, die ermittelten Zahlen haben genau das Gegenteil ausgesagt. Aber wenn das „Gutachten“ gesagt hätte: „Die meisten Borreliose-Erkrankungen werden chronnisch“, dann hätten die Versicherungsgesellschaften enorm viel Geld für die enorm vielen Chroniker bezahlen müssen. Und genau dieses Gutachten, was jetzt in den USA von Gerichts wegen für ungültig erklärt wurde, genau dieses ist die Grundlage für viele Krankenkassen, Ärztevereinigungen und sogar Professoren für Medizin an den Universitäten. Ausnahmesweise konnte mal ein Betrug zuungunsten der Patienten aufgedeckt werden. ich bin echt gespannt, wann endlich die Borreliose auch bei uns in die Liste der chronischen Erkrankungen aufgenommen wird. Denn dann hätten die betroffenen Patienten einen völlig anderen „Stand“ in ihrem Arzt-Patienten-Verhältnis. Bisher sind die Betroffenen auf einen wohlwollenden Arzt angewiesen und müssen zur Not alles aus eigener Tasche zahlen. Ich hoffe, dass diese Änderung bald kommen möge. Im Sinne aller Betroffenen.

Offnebar halten viele Ärzte die wahrscheinlichkeit nicht für
sehr hoch, daran zu erkranken, oder warum sonst sollten sie
nicht darauf untersuchen? Ok, weil es Geld kostet und die
Krankenkasse den Einzelfall in kauf nimmt, statt für die
Gesundheit ihrer Patienten einutreten.

Hier kommen wir sehr in den Bereich der Spekulation: Wer nimmt bei wem mit wieviel Geld Einfluss auf welche Entscheidung(en). Da man da eh nichts nachweisen kann, sollten wir das hier lassen. Eine dieser Reportagesendungen im Fernsehen (Ich weiß nicht mehr, ob es „Report“, oder „Monitor“ oder „Fakt“ oder noch was anderes war), hat ja mal vor ca. 1 Jahr versucht, da Licht rein zu bringen. Ergebnis war, dass sie mit Unterlassungsklagen von Krankenkassen, Pharmaindustrie, Regierung und was weiß ich wem nicht noch alles bombardiert wurden und letztlich entnervt aufgegeben haben. Wenn die schon durch den Filz nicht durchkommen, wie sollten es dann wir kleine Sandkörner können? Leider können wir weder durchblicken noch etwas ändern. Schade eigentlich.

Fragestellung ist doch: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,
dass man sich überhaupt infiziert?

wieder die Frage: Infiziert womit? FSME-Viren oder Borrelien-Bakterien

Und wie hoch ist dann die
wiederum die Wahrscheinlichkeit, an dieser Infektion wirklich
folgenschwer zu erkranken?

Auch hier wieder: man muss auch die Infektionen mitrechnen, die latent im Körper schlummern aber noch nicht ausgebrochen sind. Aber wie will man das herausbekommen. Das ist m.E. fast unmöglich.

werden etwa alle zeckenbisse
Deutschlands gemeldet und verzeichnet,

nur einige wenige ostdeutsche Bundesländer haben eine Meldepflicht für Borreliose (wie es mit FSME-Meldepflicht aussieht, weiß ich nicht). Aber selbst in diesen Bundesländern ist dies nicht aussagekräftig, da nicht alle Erkrankten erfasst werden, da - wie der oben von Ihnen geschilderte Arzt - noch lange nicht alle an diesen Krankheiten Erkrankten auch wirklich diese Krankheit diagnostiziert bekommen geschweige denn darauf behandelt werden. Und ein Kranker, der diese Diagnose nicht hat (obwohl er die Krankheit hat), der wird auch in dieser Krankheitsstatistik nicht mitgezählt, logischerweise.

so dass diese Statistik
überhaupt erstellt werden kann?

Nein, zumindest zum derzeitigen Zeitpunkt kann keine halbwegs realistische Statistik existieren. Es beruht eigentlich alles auf Hochrechnungen und Schätzungen. Aber aus der Wahlforscherei weiß man ja, dass die Hochrechnungen immer sehr gut sind, verglichen mit dem dann festgestellten Endergebnis. Somit kann man diesen Zahlen durchaus in meinen Augen ein recht großes Gewicht beimessen.

wieviele Erkrankungen werdne überhaupt auf einen Zeckenbiss
zurückgeführt?

das ist auch eine spannende Frage: US-Wissenschaftler haben nämlich nachgewiesen, dass Borreliose auch von Stechmücken übertragen werden kann. Die Untersucher vergleichen es ein wenig mit dem Übertragungsweg von Malaria, welches ja ebenfalls eine bakterielle Krankheit ist und welche eben über Stechmücken übertragen werden. Allerdings ist mir bisher noch kein Fall bekannt, bei dem in EUROPA eine Borrelien-Erregerübertragung durch eine Mücke zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte. Die amerikanischen Wissenschaftler weisen jedoch darauf hin, dass sich mit der Klimaerwärmung nicht nur die Durchseuchung der Zecken mit Krankheitserregern erhöht sondern auch dass die Malaria-Erreger sich wieder weiter nach Norden (in unsere Breiten) ausbreiten, was somit gleichzusetzen ist mit einer Ausbreitung der Stechmücken, die diese Malaria-Erreger übertragen. Also für den Moment glaube ich, kann man (noch) sagen, dass das Risiko gegen Null geht, sich die Borreliose über einen Insektenstich zuzuziehen (Zecken sind übrigens Spinnentiere, keine Insekten). Aber wie es in z.B. 5 Jahren sein wird, wage ich keinerlei Prognose.

Meine Information ist, dass selbst die FSME bei Kindern
einfach bessere Heilungschancen hat, als bei Erwachsenen.

Wie gesagt: nach meinem Kenntnisstand ist das falsch. Kinder können besser gegen die Borreliose-Erreger arbeiten als Jugendliche oder Erwachsene, aber nicht gegen FSME-Viren. Aber hierzu bitte auch im Borreliose-Forum nachfragen. Dort sitzen die Experten.

Früherkennung ist in jedem Fall wichtig.

Ich formuliere es ein wenig anders: Jeden Abend die Kinder vor dem Schlafengehen genau auf Zecken absuchen - kostet Zeit, ist aber sehr sinnvoll.
Und: Prophylaxe ist wichtig: welches, dieser sog. „Zeckenschutzmittel“ nun wirklich hilft oder besser oder schlechter hilft, lasse ich mal dahin gestellt. Ich selbst schmiere mich mit dem Stick von A* (eine bekannte Marke mit gelber Farbe) ein, wenn ich in die „Natur“ gehe (d.h. Wiesen, Wald oder gar Gestrüpp).

Aber ich könnte Ihnen
auch von Fallbeispielen berichten, wo man die im nachhinein
berechtigten Hinweise der Patienten schlicht in den Wind
schlug! Fehlerfaktoren liegen nicht nur in Statistiken, der
Pharmaindustrie oder den Patienten - sondern leider auch sehr
häufig bei den Ärzten. Das gibt nur keiner zu!

Das glaube ich Ihnen auf das erste Wort! Wie wahr, wie wahr. Siehe auch ein wenig weiter oben: Den Ärzten müssten doch eigentlich solche Fälle auffallen.

Also, natürlich ist ein Zeckenbiss ernst zu nehmen, aber Panik
ist m.E. nicht angebracht! Und was meinen unglücklichen Satz
der Durchimpfung betrifft, da habe ich mich wirklich vertan.
Ich wollte sagen:

„Ich bin prinzipiell FÜR eine sinnvolle and angemessene
Durchimpfungder Bevölkerung.“ Aber gegen einen Impfwahn in der
Bevölkerung, die jeden Impfstoff sofort annimmt ohne zu
hinterfragen, ob dies notwendig ist. Da unterstelle ich auch
eine gewisse Unmündigkeit von Patienten und blindes Vertrauen
in die Ärzte.

Richtig! da bin ich voll Ihrer Meinung. Ich denke an meine eigene Kindheit zurück und an den noch heute im Volksmund gebrauchten Begriff „Kinderkrankheiten“. Z.B. Masern, Windpocken etc. Damals war es klar, dass jedes Kind früher oder später daran erkrankt und sich dabei selbst imunisiert. Keiner wäre auf die Idee gekommen dagegen zu impfen. Und wir leben alle noch. Das ist für mich abzulehnender Impfwahn. Aber da schreien dann wieder die Herren in Weiß, was das doch alles für ach-so-gefährliche Krankheiten sind. Aber OT, lassen wir es.

Jeder sollte auf einer angemessenen Aufklärung
bestehen!

Zweifelsfrei ja!

DENN: Trotz Impfung kann man erkranken! Nur nicht so schwer.
Meine Beobachtung zeigen, dass viele Eltern empört sind, wenn
ihr Kind die Röteln

auch eine dieser Kinderkrankheiten

bekommt, OBWOHL es doch geimpft wurde. Da
wird dann von Impfversagern gesprochen, die es natürlich auch
geben kann. Aber auch hier propagiert die Pharmaindustrie ihre
Impfstoffe als absolutes Wundermittel. Auch hier fehlt es an
Aufklärung!

Ja, nämlich, dass diese Impfung überhaupt nicht notwendig ist.

Übrigens, meine Kinder sind durchgeimpft: MMR, Tetanus,
Diphterie, Polio, Pertussis … (Außer FSME, bisher)
Meine Freundin will nun ihre Kinder gegen Windpocken

Hoppla, hatte ich doch ein paar Zeilen weiter oben angesprochen.

impfen
lassen. Wozu?

Damit die Pharma-Industrie auch schön reich wird!

Die hatten sie schon! Ebenfalls soll es einen
Impfstoff gegen eine Form der Mittelohrentzündung

sowas behandelt man mit Homöopathie, aber mit sonst nichts.

und der
lUngenetnzündung

auch darüber habe ich gehört, dass Kinder eine Lungenentzündung leichter auskurieren als Erwachsene. Dass es trotzdem eine schwere Krankheit ist, steht außer Frage. Arzt und Medikamente ja, aber Impfung?

geben. Mein Kinderazrt hält das mittlerweile
für Tulux!

Soll das „Luxus“ meinen? Ich kenne den Begriff nicht.

Ist das Kind nicht immunschwach, frühgeboren oder
sonst wie anfällig (allergien), rät er nicht zu weiteren
Impfungen. Ihm liegen darüber zu wenige Studien vor, sagt er.
Und die Empfehlung der Impfbehörden reiche ihm nicht immer
aus.

von wem die Impfbehörden wohl beraten werden???

Leider bin ich nicht auf all Deine Einwände eingegangen, in
vielen Punkten magst Du auch recht haben. Aber wie man sieht,
scheint viel falsche Information im Umlauf zu sein.

Leider hast Du damit absolut recht.

Und wie
erklären Sie das?

Teilweise habe ich Ihnen weiter oben darauf geantwortet, so gut ich es weiß. Vieles verstehe ich aber auch nicht.

Nochmals der Hinweis: Wenden Sie sich an das Borreliose-Forum, dort sind die wahren Experten für alles rund um diese Krankheitsgruppe.

Schnelle Besserung wünscht Ihnen, nebst einem schönen Sonntag,

Alexander

Hallo Atrox,

Danke dass du deine Gedanken dazu teilst mit mir :wink:

gerne doch

Die Frage war: warum bei mir die Zeckenbisse jucken (übrigens
bevor sie irgendwie sichtlich vollgesaugt sind). Das war mir
nicht Klar, weil man eben überall hört, den Zeckenbiss würde
man nicht merken… dass es nach dem Biss juckt ist mir
bekannt.

aha, jetzt habe ich die Frage verstanden: Und da muss ich Dir leider sagen, dass ich auf die Frage
„Warum juckt bei mir ein Zeckenbiss und bei anderen Leuten nicht“
keine Antwort weiß.

Das ist eine Frage für einen Allergologen oder auch einen Dermatologen (schätze ich mal), denn ich könnte mir schon denken, dass der Juckreiz allgemein etwas mit dem Großbereich Allergie zu tun hat. Dermatologe, weil der sich halt besonders gut mit der Haut auskennt, und es juckt ja meist die Haut.

sondern ob eine allergische Reaktion meinerseits mit
dem Jucken beim Zeckenbiss zusammenhängen könnte.

auch weiterhin:

ein zeckenbissfreies Leben wünscht

Alexander