Zeit und Lichtgeschwindigkeit

Hallo ihr Lieben.
Ich habe mal wieder ein Verständnisproblem. Warscheinlich bin ich aber auch nur „unterbelichtet“.
Ungeachtet tech. Unmöglichkeiten könntet ihr mir bei folgender Gedankenspielerei behilflich sein:
Mit meinem Raumschiff fliege ich mit (annähernd) Lichtgeschwindigkeit den Kurs eines gleichschenkligen 3-Ecks. Schenkellänge entspricht der Entfernung, die das Licht in 4 Jahren zurücklegt. Vom Punkt A aus fliegend erreiche ich diesen also wieder nach 12 Jahren. Wenn ich nun während des Fluges von Punkt B nach C in gleichmäßigen Intervalen ein Lichtsignal zu einem Beobachter auf Punkt A schicke, in welchen zeitlichen Abständen würde dieser das Signal empfangen, da einerseits die Zeit im Punkt A anders als im Raumschiff verläuft und andererseits es zunächst durch die Flugbahn zu einer Annäherung an Punkt A kommt und dann wieder zu einem Entfernen von Punkt A, bis ich Punkt C erreicht habe.
Frage: Zeitverlauf für mich linear. Für den Betrachter im Punkt A auch. (?)
Wieviel Zeit ist für den Betrachter vergangen? (Rechenweg?)
Ist es richtig, daß aus Sicht des Betrachtes ich mich nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewege?
Und schließlich noch die Überlegung, wenn der Beobachter Lichtsignale in gleichbleibenden Intervalen sendet, die meine Flugbahn von B nach C kreuzen, wieviele Signale empfange ich dann?

Grübel? Grübel? Grübel?

Anja

Hallo,

Wenn Du von A nach B fliegst, bekommt der Beobachter in A KEIN Signal von dir (die Wellenlänge des ankommenden Signals ist unendlich).

Wenn Du von B nach C fliegst, ist der Signalweg (von Dir zu Punkt A) praktisch senkrecht zur Flugrichtung. Der Beobachter in A empfängt die Signale in den gleichen Intervallen, wie Du sie sendest.

Wenn Du von C nach A fliegst, bekommt A wieder keine Signale. D.h., sie treffen - für A - alle genau gleichzeitig mit Dir ein und haben eine unendliche Frequenz (harte Röntgenstrahlung ist nichts dagegen).

Also: nach 8 Jahren bekommt A das erste Signal. Dann folgen 4 Jahre Signale in gleichen Intervallen, und dann - ein Intervall später - tut es einen Schlag, wenn Du und die Ultra-Röntgenstrahlung eintreffen.

Ich hoffe, das stimmt so… :smile:

LG
Jochen

Vom Punkt A aus fliegend erreiche ich diesen also wieder nach 12 Jahren. Wieviel Zeit ist für den Betrachter vergangen? (Rechenweg?)
Ist es richtig, daß aus Sicht des Betrachtes ich mich nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewege?
Und schließlich noch die Überlegung, wenn der Beobachter Lichtsignale in gleichbleibenden Intervalen sendet, die meine Flugbahn von B nach C kreuzen, wieviele Signale empfange ich dann

Hallo Anja, Wenn Du Dich mit fast LG © bewegst, vergeht für Dich fast keine Zeit. Für den Beobachter etwas mehr als 12 Jahre. Für diesen fliegst Du immer mit fast „c“, wenn er Deinen Kurs kennt, den muß er in seine Berechnung eingeben. Ob Du Dich allerdings entfernst oder näherst kann er auch aus Rot- bzw Blauverschiebung der Emissionslinien der Treibgase Deines Triebwerks entnehmen, das Du an den Wendepunkten ordentlich laufen lassen musst.----Wieviele Signale Du auf dem crossleg empfängst hängt ab von: Wann beginnt er, in welchen Abständen sendet er? Dazu muss ich mir aber erst ein Diagramm ausdenken. Gruß, eck.

Der Beobachter in A empfängt die Signale in den gleichen Intervallen, wie Du sie sendest

Hallo Jo, da für lichtschnelle Uhren keine Zeit vergeht (Null- Geodäte), taucht die Frage nach den Abständen auf. Gruß, eck.

Der Beobachter in A empfängt die Signale in den gleichen
Intervallen, wie Du sie sendest

Hallo Jo, da für lichtschnelle Uhren keine Zeit vergeht (Null-
Geodäte), taucht die Frage nach den Abständen auf. Gruß, eck.

Hallo Eckhart,

das verstehe ich nicht. Ich habe die Relativität immer so verstanden, dass die bewegte Uhr nicht „merkt“, dass sie sich relativ zu irgendwas anderem bewegt. Mithin vergeht die Zeit für *jede* Uhr immer ganz normal. Ein „Problem“ hat man erst, wenn man Uhren verschiedener Bezugssysteme (also relativ zueinander bewegte Uhren) vergleichen will. Hier würde Uhr A feststellen, dass der Sekundenzeiger von Uhr B in einer Sekunde eben um mehr oder weniger als eine Sekunde weiter tickt. Das gleiche würde Uhr B bei Uhr A feststellen. Dennoch vergeht für Uhr A die Zeit ganz normal, nämlich sozusagen mit einer Sekunde pro Sekunde. Genauso für Uhr B.

Eine lichtschnelle Uhr „sieht“ allerdings den Raum anders. Er staucht sich in Bewegungsrichtung. Alle Objekte in der Fluglinie wären direkt am Ort der Uhr - gleichzeitig sozusagen. Das Universum hätte für die Uhr in Flugrichtung die Dicke Null. Die Uhr ist gleichzeitig an allen Punkten auf dieser Linie gleichzeitig.

Ah!!! ich glaub’ ich hab’s!!

Für die Fragestellung bedeutet das ja, dass die bewegte Uhr nach erreichen von Punkt B, wenn sie dann mit LG in Richtung C fliegt, instantan schon den Punkt C erreicht (B und C liegen für die Uhr im selben Punkt, weil der Raum dazwischen auf Null schrumpft). Für die bewegte Uhr vergeht also tatsächlich keine Zeit, während sie von B nach C fliegt. Aus ihrer Sicht ist sie sofort da. Also wird sie auch keine Signale senden.

Nun die Lösung meines Gedankenknotens, den ich hatte: Für den Betrachter in Punkt A geht Uhr B in dieser Zeit langsamer. Aber wie sehr langsamer? Der Beobachter müßte doch sehen, dass die Zeit für die sich bewegende Uhr stillzustehen scheint, während der 4 Jahre (die der Beobachter in A erlebt), die die Uhr von B nach C fliegt.

Ist das so?

Dann sollte NIE ein Signal beim Betrachter ankommen, bis auf den Ultra-Röntgenblitz am Ende.

Oder?

LG & danke für den Denkanstoß!
Jochen

Hallo eck,
deine Antwort wirft mich etwas aus der Bahn, denn mein Ansatz wäre folgender: Flöge ich mal eben mit fast LG nach Alpha Centauri (Entf. ca. 4 Lj) und wieder zurück, wären auf Erden nach meinem Dafürhalten ca. 1000 Jahre vergangen. Annahme falsch?

Wenn die Entfernung 4 LJ beträgt, du mit Lichtgeschwindigkeit fliegst dann bist du 8 Jahre unterwegs.

Kurt

Dann sollte NIE ein Signal beim Betrachter ankommen, bis auf den Ultra-Röntgenblitz am Ende.

Hallo Jochen, das scheint mir in der Tat richtig zu sein. Nachträglich fällt mir in diesem Zusammenhang ein, daß elektr magn Strahlung um so mehr in Flugrichtung des aussendenden Materiepakets gebündelt ist, je schneller dieses sich bewegt. Das erklärt zum Teil die hohe Kollimation und daher Leuchtstärke von in unsere Richtung zeigenden Jets, maximale Bündelung bei LG. Das heißt: Signale nur in Richtung „B“ dann „C“ dann „A“.

Das ursprüngliche Zeitproblem findet seine Lösung im Zusammenfallen von raum-zeitlichem Flugweg und Gleichzeitigkeitslinie. Das erklärt vielleicht auch die erstaunliche Tatsache, daß ein Photon, außer durch Rotverschiebung, auf einem Weg über Milliarden Lichjahre nichts von seiner Wirkung verliert. Gruß, eck.

Hallo Anja, für eine lichtschnelle Reise über 4Lj Entfernung braucht das Schiff keine Zeit. Der erdgebundene Kalender blättert derweil 4 Jahre ab. Zurück das gleiche. Wenn Du Jochens Beiträge liest und den Rest, wirst Du sehen warum. Googel mal unter „Nullgeodäte“. Gruß, eck.

Dann sollte NIE ein Signal beim Betrachter ankommen, bis auf
den Ultra-Röntgenblitz am Ende.

Das scheint aber nicht ganz logisch zu sein.
Da ja alle Signale -auf einen Schlag- ankommen kann es keine Frequenz geben die sich irgendwie zeigt oder die man im Bereich Röntgen ansiedeln könnte.
Egal welche Frequenz das Signal hatte, ob Dauersignal oder eine einzige Sinusschwingung als Peak abgesetzt, es gibt beim Empfänger nur ein sehhhr kurzes Signal.
Dieses Signal trägt keinerlei Frequenzinformation mit.
Dieses Signal ist so kurz wie es nur sein kann.
Die Dauer dieses Signals hängt einzig von der Dauer eines Momentzustandes unseres Alls ab.
Und diese ist verdammt kurz.

Hallo Jochen, das scheint mir in der Tat richtig zu sein.
Nachträglich fällt mir in diesem Zusammenhang ein, daß elektr
magn Strahlung um so mehr in Flugrichtung des aussendenden
Materiepakets gebündelt ist, je schneller dieses sich bewegt.

Nein, sie erscheint in Flugrichtung als höhere Frequenz, das ist alles.

Das erklärt zum Teil die hohe Kollimation und daher
Leuchtstärke von in unsere Richtung zeigenden Jets, maximale
Bündelung bei LG. Das heißt: Signale nur in Richtung „B“ dann
„C“ dann „A“.

Falsch. wenn der Sender Rundstrahlt dann erfolgt auch Rundstrahlung.
nur bei Lichtgeschwindigkeit der Sendematerie gilt das nicht mehr.
Es gibt eben keine Sendermaterie die so schnell fliegen kann.

Das ursprüngliche Zeitproblem findet seine Lösung im
Zusammenfallen von raum-zeitlichem Flugweg und
Gleichzeitigkeitslinie. Das erklärt vielleicht auch die
erstaunliche Tatsache, daß ein Photon, außer durch
Rotverschiebung, auf einem Weg über Milliarden Lichjahre
nichts von seiner Wirkung verliert. Gruß, eck.

Das Zeitproblem existiert nicht weil es keine Zeit gibt.
Es ist nicht erstaunlich das ein Photon sich so verhält weil es kein Photon gibt.
Rotverschiebung ist Sache von Herrn „Doppler“.
Eine andere gibts nicht.

Kurt

Hallo,

Egal welche Frequenz das Signal hatte, ob Dauersignal oder
eine einzige Sinusschwingung als Peak abgesetzt, es gibt beim
Empfänger nur ein sehhhr kurzes Signal.
Dieses Signal trägt keinerlei Frequenzinformation mit.

Ganz im Gegenteil: dieser Diracstoß enthält ALLE Frequenzen.
Gruß
loderunner

Hallo eck,
zunächst danke und gleichzeitig auch Entschuldigung für meine hirnrissige Fragestellung. Hatte wohl einen Knoten in der Birne. Kommt davon, wenn man sich mit zuvielen Dingen gleichzeitig beschäftigt.
Anja

Rotverschiebung ist Sache von Herrn „Doppler“.

Grüß Dich Kurt, das war die Meinung der Astronomen der 1920ger Jahre auch, aber sie haben sich von Messergebnissen überzeugen lassen. Dich ehrt Deine Resistenz. Gruß, eck.

Hallo,

Egal welche Frequenz das Signal hatte, ob Dauersignal oder
eine einzige Sinusschwingung als Peak abgesetzt, es gibt beim
Empfänger nur ein sehhhr kurzes Signal.
Dieses Signal trägt keinerlei Frequenzinformation mit.

Ganz im Gegenteil: dieser Diracstoß enthält ALLE Frequenzen.

Ja, wenn man es als Rechteck anschaut.
Mir sagt der Diracstoß nichts, nehme aber an dass damit ein Rechteck mit unendlich schnellen/steilen Flanken gemeint ist.

Diese Überlegung ging mir durch den Dickschädel.

Betrachten wir mal die Abgabe und den Empfang mehrerer abgegebener Lichtpulse.
Ein Puls besteht aus einer einzigen Sinusschwingung.
Der Sender kommt lichtschnell auf uns zu (das die Erzeugung desselben dabei unmöglich ist sei dahingestellt).

Das was ankommt ist eine einzige Schwingung, darin sind alle abgegeben Schwingungen beinhaltet.
Nur die Amplitude ist entsprechend der gesamtabgegeben Pulse.

Dabei ist vorausgesetzt das die Pulse phasenrichtig/passend abgegeben wurden.
Bei unpassender Phasenlage kommt es zu Auslöschung/Abschwächung.

Jedoch eine andere Überlegung siegte:

Ich zerlegte den Sinus in Einzelzustände (so wie es ja auch in der Natur ist).
Sagen wir in Vier
Null -90- -180- -270- 360/Null
setzte jeden da ab wo sich der Lichtsender gerade befand (dieser kommt direkt mit c auf uns zu, darum hat jeder Sinusteil einen anderen Absetzort).

Nun lass ich die Einzelabsetzstellen mit c reisen und bei uns ankommem.
Sie kommen alle gleichzeitig an da ja der Weg des später abgesetzten Sinusteils kürzer ist.
Darum die Aussage das sie alle -gleichzeitig- ankommen.

Und nun auch das noch.
Da ja die Sinusanteile sich kompensieren (sie sind ja Phasenunterschiedlich) kommt bei uns garnichts an.
Es kommt zwar jeder Einzelsinuszustand an, kompensiert sich jedoch an Ort und Stelle sofort aus.

Kurt

Hallo,

Ganz im Gegenteil: dieser Diracstoß enthält ALLE Frequenzen.

Ja, wenn man es als Rechteck anschaut.

Nein, wenn man ihn als Diracstoß ansieht. Ein Rechteck hätte doch nur die ungradzahligen Vielfachen der Grundfrequenz. Ein Diracstoß (ein unendlich kurzer Impuls, siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Delta-Distribution) dagegen enthält, wie schon gesagt, alle Frequenzen.
Und das ist doch auch logisch, wo sollten diese Informationen denn sonst hingekommen sein?

Betrachten wir mal die Abgabe und den Empfang mehrerer
abgegebener Lichtpulse.
Ein Puls besteht aus einer einzigen Sinusschwingung.

Eigentlich nicht. Zum einen könnte man diesen Puls als Photon ansehen, zum anderen: warum genau ein Sinus? Dann hätte er ja grade keine Impulsform. Und je nach Frequenz wäre dieser ‚Impuls‘ auch noch unterschiedlich lang.

Das was ankommt ist eine einzige Schwingung, darin sind alle
abgegeben Schwingungen beinhaltet.

Nein. Eine Schwingung kommt da grade nicht.

Nur die Amplitude ist entsprechend der gesamtabgegeben Pulse.

Du versuchst grade, Äpfel mit Birnen zu addieren. Rot+Blau ergibt was genau?

Dabei ist vorausgesetzt das die Pulse phasenrichtig/passend
abgegeben wurden.

Phasengleichheit von Schwingungen unterschiedlicher Frequenz ist wie definiert?

Bei unpassender Phasenlage kommt es zu
Auslöschung/Abschwächung.

Abschwächung von Rot durch Blau? Oder umgekehrt? Und was, wenn Grün auch noch dazu kommt?

Nee, das kann alles hinten und vorne nicht sein!

Ich zerlegte den Sinus in Einzelzustände (so wie es ja auch in
der Natur ist).

Ein Einzelzustand vom Sinus?
Sorry, jetzt wird’s hier ganz seltsam.

Sagen wir in Vier
Null -90- -180- -270- 360/Null
setzte jeden da ab wo sich der Lichtsender gerade befand
(dieser kommt direkt mit c auf uns zu, darum hat jeder
Sinusteil einen anderen Absetzort).

Nun lass ich die Einzelabsetzstellen mit c reisen und bei uns
ankommem.
Sie kommen alle gleichzeitig an da ja der Weg des später
abgesetzten Sinusteils kürzer ist.
Darum die Aussage das sie alle -gleichzeitig- ankommen.

Nach Deiner Rechnung kämen sie alle gleichzeitig und würden sich selber auslöschen - es käme also eigentlich gar nichts an.
Wo bleibt bei Dir denn die Energie des ausgesandten Lichtes?

Ich denke, da solltest Du nochmal etwas grübeln.
Gruß
loderunner

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Hallo Anja, geh nicht grundlos so hart mit Dir ins Gericht, es ist auch kein schönes Bild. Der getreue eck.

Diracstoß (ein unendlich kurzer Impuls, siehe auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Delta-Distribution) dagegen
enthält, wie schon gesagt, alle Frequenzen.

Also so ein mathematisches Konstrukt ist nicht notwendig.
Wir brauchen keine Flächenbetrachtung.

Ich werd den Impuls mal etwas konkrtisieren.

Der Impuls ist:

  • eine ganze Sinusschwingung.
  • immer nur eine einzige
  • immer phasenkonform zu seinen Brüdern.
  • seine Länge ist von seiner Frequenz abhängig

Phasenkonform deswegen weil alle Impulse von einem Oszillator erzeugt werden.
Es wird einfach immer eine Schwingung genommen.
Dies kann jede zweite und auch jede zweimillionste sein.
Es spielt keine Rolle.

Diese Schwingung wird in Einzelschritten abgegeben.
Deswegen weil es so ist und damit wir sie -aufeinanderlegen-, also überlagern können.

Dabei ist vorausgesetzt das die Pulse phasenrichtig/passend
abgegeben wurden.

Phasengleichheit von Schwingungen unterschiedlicher Frequenz
ist wie definiert?

Unterschiedliche Frequenz gibt es hioer nicht, wo soll die denn herkommen?

Nach Deiner Rechnung kämen sie alle gleichzeitig und würden
sich selber auslöschen - es käme also eigentlich gar nichts
an.

So ist es *nicht*.
Es kommt alles an, löscht sich jedoch aus.

Somit kann kein Licht von einem so schnellem Lichtsender empfangen werden weil der Lichtempfänger nicht in Resonanz versetzt werden kann.
Die Sendefrequenz, also die Widerholung der Pulse (Sinusschwingung) spielt hier im Beispiel eine entscheidende Riolle mit.

Einzig die Pulsfrequenz würde als Empfangsfrequenz in Erscheinung treten.
Das ist jedoch auch nicht möglich da sich das darin befindliche Sinussignal selbst auslöscht.
Somit ist auch kein Impulserkennen möglich.

Und ein Puls der als -addierter Gesamtpuls- aller Pulse beim Empfänger auftreten könnte existiert nicht.
So ein Puls kann nicht erzeugt werden.

Kurt

Hallo,

Diracstoß (ein unendlich kurzer Impuls, siehe auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Delta-Distribution) dagegen
enthält, wie schon gesagt, alle Frequenzen.

Also so ein mathematisches Konstrukt ist nicht notwendig.
Wir brauchen keine Flächenbetrachtung.

Doch. Weil sich genau das aus der Überlagerung vieler Photonen in einem Augenblick ergibt.

Der Impuls ist:

  • eine ganze Sinusschwingung.
  • immer nur eine einzige
  • immer phasenkonform zu seinen Brüdern.
  • seine Länge ist von seiner Frequenz abhängig

Kannst Du so machen. Nur entspricht das in keiner Weise der zu beobachtenden Realität. Wir reden nicht über künstlich definierte Konstrukte, sondern über das, was tatsächlich passieren würde. Und Licht besteht halt nicht aus lauter Sinusschwingungen mit der jeweiligen Länge einer Periodendauer.

Phasenkonform deswegen weil alle Impulse von einem Oszillator
erzeugt werden.

Das ist schlicht Quatsch. Wenn ein Oszillator verschiedene Frequenzen erzeugt, kann er das nur nacheinander. Wo soll denn da bitteschön eine ‚Phasenkonformität‘ auftreten? Wobei Du erstmal erklären müsstest, wie zwei Schwingungen unterschiedlicher Frequenz überhaupt phasenkonform sein könnten. Zu welchem Zeitpunkt der Schwingungsperiode soll das denn gelten?

Es wird einfach immer eine Schwingung genommen.

Einfach. Aha. Weil Du das eben so willst.

Dies kann jede zweite und auch jede zweimillionste sein.

Hä?
Die zweite von was?

Es spielt keine Rolle.

Ah so. Ich kann es nicht erklären, also ist es egal.

So kann man auch (scheinbar) Probleme lösen.

Diese Schwingung wird in Einzelschritten abgegeben.

Abenteuerlich. Wie gibt man einen Sinus in Einzelschritten ab?

Deswegen weil es so ist

Nein. Deshalb, weil Du das so behauptest.

und damit wir sie -aufeinanderlegen-,
also überlagern können.

Ah so.
Zu deutsch: die Addition zweier Sinussignale ist Dir zu schwierig zu berechnen, also betrachten wir einfach ein paar ausgesuchte Zeitpunkte.

Dabei ist vorausgesetzt das die Pulse phasenrichtig/passend
abgegeben wurden.

Phasengleichheit von Schwingungen unterschiedlicher Frequenz
ist wie definiert?

Unterschiedliche Frequenz gibt es hioer nicht, wo soll die
denn herkommen?

Seit wann wird durch ein Objekt ausschließlich Licht genau einer Spektrallinie ausgesandt? Und das auch noch ‚phasenkonform‘ (was immer das auch sein mag)?

Nach Deiner Rechnung kämen sie alle gleichzeitig und würden
sich selber auslöschen - es käme also eigentlich gar nichts
an.

So ist es *nicht*.
Es kommt alles an, löscht sich jedoch aus.

Das erklärt nicht, wo die Energie bleibt.

Somit kann kein Licht von einem so schnellem Lichtsender
empfangen werden weil der Lichtempfänger nicht in Resonanz
versetzt werden kann.

Was für eine Resonanz? Was ist für Dich ein Lichtempfänger?

Kann es sein, dass Du genau gar keine Ahnung hast, wovon Du redest?

Die Sendefrequenz, also die Widerholung der Pulse
(Sinusschwingung) spielt hier im Beispiel eine entscheidende
Riolle mit.

Warum? Es kommt doch alles gleichzeitig an. Die Anzahl ist deshalb völlig Banane.
Zudem müsstest Du noch erklären, warum ein Objekt nur zu bestimmten Zeitpunkten Licht aussendet. Wodurch entstehen die Pausen?

Einzig die Pulsfrequenz würde als Empfangsfrequenz in
Erscheinung treten.

Was? Woher soll die denn kommen, wenn alles gleichzeitig eintrifft?

Das ist jedoch auch nicht möglich da sich das darin
befindliche Sinussignal selbst auslöscht.
Somit ist auch kein Impulserkennen möglich.

Also doch nicht.
Btw., ein einzelnes Sinussignal löscht sich nicht selber aus.

Und ein Puls der als -addierter Gesamtpuls- aller Pulse beim
Empfänger auftreten könnte existiert nicht.
So ein Puls kann nicht erzeugt werden.

Soso.
Dass man sowas tagtäglich verwendet, scheint Dir etwas zu widersprechen.

Vielleicht nochmal nachlesen, damit Du wenigstens die Begriffe sortiert bekommst? Da geht bei Dir heftig was durcheinander.

Gruß
loderunner

Hallo Loderunner,
so kanns nichts werden denn:

Also so ein mathematisches Konstrukt ist nicht notwendig.
Wir brauchen keine Flächenbetrachtung.

Doch. Weil sich genau das aus der Überlagerung vieler Photonen
in einem Augenblick ergibt.

es gibt kein Photon.
Das ist ein reines Gedankenkonstrukt.

Der Impuls ist:

  • eine ganze Sinusschwingung.
  • immer nur eine einzige
  • immer phasenkonform zu seinen Brüdern.
  • seine Länge ist von seiner Frequenz abhängig

Kannst Du so machen. Nur entspricht das in keiner Weise der zu
beobachtenden Realität.

Der Impuls ist hier so festgelegt.
Schliesslich brauchen wir eine Grundlage damit wir nicht aneinander vorbeireden.
Wenn dich das Wort (die Verwendung) selbst stört, du damit etwas Anders verknüpfst, dann ist das nicht weiter tragisch, er soll dann halt anders heissen.
Peak wär vielleicht brauchbar.

Also der Peak:

  • eine ganze Sinusschwingung.
  • immer nur eine einzige
  • immer phasenkonform zu seinen Brüdern.
  • seine Länge ist von seiner Frequenz abhängig
  • er beginnt immer mit der gleichen Phasenlage, hier im ansteigendem Ast nach dem Nulldurchgang.
  • er erscheint immer nach 1 Million Schwingungen.

Dies wird dadurch erreicht das ein Zähler die Schwingungen eines/des Oszillators zählt und beim Stand von 1000 000 einfach ein Tor öffnet und eine Schwingung passieren lässt.
Das Öffnen beginnt im Nullduchgang, somit ist gewährleistet das es immer die gleiche Phasenlage ist, also alle Peaks gleich sind.

Es wird angenommen das der Oszillator ausreichend genau funktioniert.
Es gibt nur eine einzige Frequenz, die des Oszillators.

Bei einer Oszillatorfrequenz von 1 Mhz würde als alle Sekunden ein Peak erscheinen.

Achja, die Peakfrequenz, also die Wiederholrate des Peaks, sollte noch erwähnt werden, es ist immer F-osz/1000 000

Wir reden nicht über künstlich
definierte Konstrukte, sondern über das, was tatsächlich
passieren würde. Und Licht besteht halt nicht aus lauter
Sinusschwingungen mit der jeweiligen Länge einer
Periodendauer.

Eben, weil es nicht irgendwie gekünzelt und mit Postulaten bestückt zugehen sollte hab ich Klarheit geschaffen.

Licht besteht, ja welches Licht meinst du?
Das einer Faschenlampe mit Glühbirne, bestehend aus einer Unmenge verschiedener Frequenzen, oder monocromes Licht eines Lasers.
Ich meine wir sollten die Taschenlampe aus lassen.

Wir haben also monofrequentes, schmalbandiges Licht, erzeugt von einer Laserquelle.
Dieses Licht (im Laser) und das Tor des Lasers erzeugt die Peaks.

Phasenkonform deswegen weil alle Impulse von einem Oszillator
erzeugt werden.

Das ist schlicht Quatsch. Wenn ein Oszillator verschiedene
Frequenzen erzeugt, kann er das nur nacheinander. Wo soll denn
da bitteschön eine ‚Phasenkonformität‘ auftreten? Wobei Du
erstmal erklären müsstest, wie zwei Schwingungen
unterschiedlicher Frequenz überhaupt phasenkonform sein
könnten. Zu welchem Zeitpunkt der Schwingungsperiode soll das
denn gelten?

Ich versteh nicht wieso du auf unterschiedliche Frequenzen kommst, die sind nicht angedacht und nicht gewünscht.

Ich hab doch extra geschrieben das die Impulse, jetzt Peaks, von einem Oszillator kommen.
Phasenkonformität kann es, so wie du es schreibst, nur durch eben eine Frequenz geben.

Es wird einfach immer eine Schwingung genommen.

Einfach. Aha. Weil Du das eben so willst.

Dies kann jede zweite und auch jede zweimillionste sein.

Hä?
Die zweite von was?

Vom Oszillator!
Der oszillator erzeugt Schwingungen, so wie das jeder (Licht)sender macht, diese haben eine bestimmte Dauer (danach wird dir Frequenz beurteilt) und widerholen sich dann.

Es spielt keine Rolle.

Ah so. Ich kann es nicht erklären, also ist es egal.

So kann man auch (scheinbar) Probleme lösen.

??

Diese Schwingung wird in Einzelschritten abgegeben.

Abenteuerlich. Wie gibt man einen Sinus in Einzelschritten ab?

Deswegen weil es so ist

Nein. Deshalb, weil Du das so behauptest.

Nein, weil es so ist.
Plank hats gesehen/erkannt, nur die Deutung ist falsch.

Ich hab die „Quantelung“ also die Einzeldauer eines Zustandes der Sinusschwingung einfach auf vier Teile gesetzt.
Nach meiner Behauptung sind es 1.234 x 10^77 Teile pro Sekunde.

und damit wir sie -aufeinanderlegen-,
also überlagern können.

Ah so.
Zu deutsch: die Addition zweier Sinussignale ist Dir zu
schwierig zu berechnen, also betrachten wir einfach ein paar
ausgesuchte Zeitpunkte.

Berechnen, was willst du da berechnen?
Halbwelle_1 vom Peak_1 und Halbwelle_1 vom Peak 10000 ergeben
doppelte Stärke/Helligkeit/Amplitude.

Wir besehen beim Empfänger nicht einzelne ausgesuchte Zeitpunkte sonderen alle Ereignisse/„Quanten“ auf einmal.
Denn sie kommen alle auf einmal an.

Dabei ist vorausgesetzt das die Pulse phasenrichtig/passend
abgegeben wurden.

Phasengleichheit von Schwingungen unterschiedlicher Frequenz
ist wie definiert?

Unterschiedliche Frequenz gibt es hioer nicht, wo soll die
denn herkommen?

Seit wann wird durch ein Objekt ausschließlich Licht genau
einer Spektrallinie ausgesandt? Und das auch noch
‚phasenkonform‘ (was immer das auch sein mag)?

Seit es Laser gibt, seitdem ist dies möglich.

Nach Deiner Rechnung kämen sie alle gleichzeitig und würden
sich selber auslöschen - es käme also eigentlich gar nichts
an.

So ist es *nicht*.
Es kommt alles an, löscht sich jedoch aus.

Das erklärt nicht, wo die Energie bleibt.

Wozu ein weiterer Hilfsbegriff?
Es existiert nichts was als Energie bezeichnet werden könnte.
Der Begriff Energie ist ein reiner Hilfsbegriff, sonst nichts.

Somit kann kein Licht von einem so schnellem Lichtsender
empfangen werden weil der Lichtempfänger nicht in Resonanz
versetzt werden kann.

Was für eine Resonanz? Was ist für Dich ein Lichtempfänger?

Ein Lichtempfänger ist nur dann ein Lichtempfänger wenn er in Resonanz zu der Lichtfrequenz geht, gehen kann.
Wenn das nicht gelingt existiert der Lichtempfänger nicht.
Jede Materie die -Licht empfängt- ist ein Lichtempüfänger.
Und das ist (eigentlich) immer ein resonanter Vorgang.

Kann es sein, dass Du genau gar keine Ahnung hast, wovon Du
redest?

?

Die Sendefrequenz, also die Widerholung der Pulse
(Sinusschwingung) spielt hier im Beispiel eine entscheidende
Rolle mit.

Warum? Es kommt doch alles gleichzeitig an. Die Anzahl ist
deshalb völlig Banane.
Zudem müsstest Du noch erklären, warum ein Objekt nur zu
bestimmten Zeitpunkten Licht aussendet. Wodurch entstehen die
Pausen?

In unseren Gedankenkonstrukt des Lichtschnell fliegenden Raumschiffes kommt alles gleichzeitig an.
Darum ist es entscheidend zu wissen wie die Absendung der Peaks, und deren Eigenschaften sind.
Denn sonst kann keinerlei quantitative Aussage getroffen werden.

In unserem Beispiel hier ist es eben so das beim Lichtempfänger genau nichts ist was ihn veranlassen könnte „Licht zu empfangen“.
Denn alle Ereignisse kompensieren sich.

Einzig die Pulsfrequenz würde als Empfangsfrequenz in
Erscheinung treten.

Was? Woher soll die denn kommen, wenn alles gleichzeitig
eintrifft?

Richtig, die ist zwar vorhanden aber beim nicht Empfänger detektierbar.

Das ist jedoch auch nicht möglich da sich das darin
befindliche Sinussignal selbst auslöscht.
Somit ist auch kein Impulserkennen möglich.

Also doch nicht.

Eben.

Btw., ein einzelnes Sinussignal löscht sich nicht selber aus.

Wie sollte es?
Es sei denn es interferiert mit sich selbst und ist dazu noch -umgedreht-.

Beim Empfänger kommen alle Sinussignale in gleicher Phasenlage und alle Teile des Sinus gleichzeitig, also wärend der gleiche Dauer, an.

Eine Dauer dauert die grandiose Länge einer Dauer von 1.234 x 10^77 Dauern pro Sekunde an.

Kurt

Hallo,

so kanns nichts werden denn:

So kann’s in der Tat nichts werden. Du versuchst die Physik neu zu erfinden und die Mathematik gleich noch mit, da will ich Dir nicht folgen. In der Phantasiewelt musst Du weiter allein spielen.
Gruß
loderunner