Zeitarbeit-Vertrauensmasche?

Moin zusammen! Also ich bin 20 Jahre alt und habe im Januar dieses Jahres meine Ausbildung als Kfz-mechatroniker beendet, und bin seit dem Arbeitslos (Abwrackprämie und Wirtschaftskriese sei dank)

Ich wurde vor einigen Tagen von einer Zeitarbeitsfirma angerufen und zu einem persönlichen Gespräch gebeten,bin dan auch hingegangen und mir wurde obwohl ich dort nichteinmal angemeldet bin direkt eine (Zeit)Arbeit bei A.T.U. in der Nähe „aufgebrummt“ … im Gespräch hab ich festgestellt dass der nette Herr ziemlich oft über private Erfahrungen geredet hat und auch von einem „Biergartenabend“ erzählt hat, (was ansich kein Schwein interessiert)um anscheinend das Gefühl hervorzurufen, er wär der nette normale Kerl von nebenan.

Heute war ich bei zwei anderen Zeitarbeitsfirmen wo mich eine nette Dame begrüßt hat, wieder viel gerede um nichts…Mir wurde wieder eine Arbeit in einem Reifenlager quasi aufgebrumm obwohl ich dort auch weder angemeldet bin noch was unterschrieben habe. Und dann nach allem Gerede fing sie auch mit persönlichem SchnickSchnack an (Discoerlebnisse usw,) das selbe Speil dann in der anderen Firma.

Denkt ihr das dies eine Masche ist?
Und was passiert wenn ich zu diesen Arbeiten die mir quasi aufgezwungen worden sind nicht erscheine?(man beachte dass ich wirklich NICHTS unterschrieben oder zu irgendetwas zugesagt habe!!!)

Voll unsozial, nicht?
Moin zurück.

und bin seit dem Arbeitslos (Abwrackprämie und Wirtschaftskriese sei dank)

Zum ersten Mal, ganz toll dass Du schon viele Schuldige außerhalb Deines Einflußbereichs für Deine Situation gefunden hast.

Es ist ganz toll, hilfloses Opfer in einem größeren Spiel zu sein, dann muss man sich keine unbequemen Gedanken darüber machen was man selbst ändern könnte.

Ich wurde vor einigen Tagen von einer Zeitarbeitsfirma angerufen und zu einem persönlichen Gespräch gebeten,bin dan auch hingegangen und mir wurde obwohl ich dort nichteinmal angemeldet bin direkt eine (Zeit)Arbeit bei A.T.U. in der Nähe „aufgebrummt“ …

Was also einerseits heißt, dass es Arbeitsplätze Deines Metiers auf dem Markt gibt und andererseits dass Du für diese qualifiziert bist.
Zusätzlich heißt es - dass Du wohl nicht die richtigen Mittel und Wege besitzt, um ohne einen Vermittler, der für Dich bürgt in so eine Position zu kommen, aber dass es für Vermittler gar kein großes Ding ist, solche Stellen zu kriegen.

im Gespräch hab ich festgestellt dass der nette Herr ziemlich oft über private Erfahrungen geredet hat und auch von einem „Biergartenabend“ erzählt hat, (was ansich kein Schwein interessiert)

Schon mal den Begriff „Soziale Kompetenz“ gehört?
Ich sehe allein an Deiner Klammerbemerkung, dass Dir gar nicht bewußt zu sein scheint, welchen Einfluß die soziale Komponente in der Wirtschaft hat.
Auch wenn Dich dem sein Biergarten tausendmal nicht interessiert, es könnte sein, dass er ausloten wollte wie gut Du im sozialen Sektor bist, denn Kunden texten Dich auch manchmal mit Dingen zu, die Dich nen Pieps interessieren, aber wenn Du desinteressiert wirkst, hauen sie ab.

Heute war ich bei zwei anderen Zeitarbeitsfirmen wo mich eine nette Dame begrüßt hat, wieder viel gerede um nichts…

Ich dachte:

Mir wurde wieder eine Arbeit in einem Reifenlager quasi aufgebrumm

… scheint also so, als wäre konkret um eine Stelle verhandelt worden, die Du aber nicht haben möchtest?

Denkt ihr das dies eine Masche ist?

Ja, eine Masche von Personalern, die gerne wissen möchten, ob sie einen Fachidioten oder einen kompetenten Kunden-Mechaniker vor sich haben.

Und was passiert wenn ich zu diesen Arbeiten die mir quasi aufgezwungen worden sind nicht erscheine?

Zuerst einmal gar nichts, außer dass jene Firmen in Deiner Akte einen Vermerk „unvermittelbar“ hinzufügen und Dich nie wieder einladen.
Wir leben immernoch in einer freien Marktwirtschaft, in dem es jedem Menschen freisteht, seine Zeit und Leistung demjenigen zur Verfügung zu stellen, dem er möchte, gegen eine Leistung (normalerweise Geld) die er dafür als recht und billig ansieht.
Niemand ist verpflichtet, eine Arbeit auszuüben, die er nicht möchte, sofern er sich nicht durch irgendwelche Verträge selbst verpflichtet hat - Alles Weitere wäre Arbeitsrecht und im entsprechenden Brett zu finden.

Solltest Du jedoch in irgend einer Form Sozialleistungen beantragen und diese Fimen Deine Personalinformationen von den zuständigen Behörden, werden die natürlich ein Feedback geben und Du wirst irgendwann ein persönliches Gespräch mit Deinem Sachbearbeiter bekommen und der wird Dir auch was aufbrummen - ohne daß Du was unterschreiben müßtest .

Gruß,
Michael

Auf alle fälle bin ich bereit alle Arten von Arbeiten auszuführen!
Und wenn ich um persönliche Kritik gebeten hätte,hätte ich danach gefragt!

Ich habe nach meiner Ausbildung den Kfz-Servicetechniker gemacht, welcher dazu gedacht ist um den Umgang mit div. Arten von Kunden kennenzulernen und damit umzugehen und sie zu beraten, betreuen und sonstiges, aber definitiv NICHT um dem Kunden (m)eine Lebensgeschichte zu erzählen,einige Leute empfinden das vielleicht als angenehm! Ich anfürsich auch, aber auch nur dann wenn die Fachliche bzw. Sachlich Kompetenz nicht darunter leidet.

Lange Rede kurzer Sinn

Psychologisches Katz und Maus Spiel? oder sogar schon Nötigung, durch Druckmachen wegen Zeitmangel der ZA-Vermittler, um mich dazu zu drängen den „Vertrag“ zu unterschreiben?

Ich mein ich bin erst 20,Ich habe von Arbeitsrecht und Zeitarbeit absolut überhaupt keinen Plan, aber die Resonanzen und Feedbacks die ich bis jetzt im Netz gelesen hab, schocken mich!

Informationsgewinnung

Moin zusammen! Also ich bin 20 Jahre alt und habe im Januar
dieses Jahres meine Ausbildung als Kfz-mechatroniker beendet,
und bin seit dem Arbeitslos (Abwrackprämie und
Wirtschaftskriese sei dank)

Wird mehr Abwrackprämie gewesen sein. Musste eigentlich vorher klar sein, dass wenn alle ein neues Auto fahren, die „Reperatur“-Wagen seltener werden. Trifft aber vor allem freie Werkstätten. Probiers mal bei den Vertragswerkstätten.

Ich wurde vor einigen Tagen von einer Zeitarbeitsfirma
angerufen und zu einem persönlichen Gespräch gebeten,bin dan
auch hingegangen und mir wurde obwohl ich dort nichteinmal
angemeldet bin

Hää? Wie ist dann die Zeitfirma an deine Kontaktdaten gekommen?

direkt eine (Zeit)Arbeit bei A.T.U. in der Nähe „aufgebrummt“ …

Also angeboten.

im Gespräch hab ich festgestellt dass der nette Herr ziemlich oft über :stuck_out_tongue:rivate Erfahrungen geredet hat und auch von einem „Biergartenabend“ :erzählt hat, (was ansich kein Schwein interessiert)um anscheinend das Gefühl
hervorzurufen, er wär der nette normale Kerl von nebenan.

Entweder dass oder um dich rauszulocken, dass du was erzählst, wonach er normalerweise, nach Arbeitsrecht, nicht fragen darf!

Heute war ich bei zwei anderen Zeitarbeitsfirmen wo mich eine
nette Dame begrüßt hat, wieder viel gerede um nichts…Mir
wurde wieder eine Arbeit in einem Reifenlager quasi aufgebrumm

Also angeboten.

obwohl ich dort auch weder angemeldet bin noch was
unterschrieben habe.

Schon wieder? Wenn du dich nirgends selbst gemeldet hast, wie können die dich dann kontaktieren? Arbeitsagentur oder was?

Und dann nach allem Gerede fing sie auch
mit persönlichem SchnickSchnack an (Discoerlebnisse usw,) das
selbe Speil dann in der anderen Firma.

Mhh. Siehe oben.

Denkt ihr das dies eine Masche ist?

Ist eine.

Und was passiert wenn ich zu diesen Arbeiten die mir quasi
aufgezwungen

also angeboten

worden sind nicht erscheine?

Keiner kann gezwungen werden. Die Zeitfirma hatte gerade den richtigen Job für den richtigen Kandidaten, also warum weitersuchen (aus deren Sicht)? Schließlich lässt sich ein Geschäft machen und das Geld ist verdient.

(man beachte dass ich wirklich NICHTS unterschrieben oder zu irgendetwas :zugesagt habe!!!)

Überleg dir das bei ATU, es gibt schlechteres, z.B. Reifen stapeln. Die Bezahlung bei ATU ist auch nicht die allerschlechteste, wobei fraglich ist, ob du durch die Zeitfirma nur vermittelt oder verliehen wirst?

So kannst du nebenbei schauen, ob sich eine Anstellung in einem Autohaus, Hersteller oder Zulieferer ergibt. Denn die setzen auf etwas Erfahrung.

Achja nochwas an Mike!
Du denkst anscheinend dass ich „Schuldige“ für mein „Nichtübernommenwerden“ suche bzw gefunden habe und ich mir das alles selbst einrede…

tut mir Leid ich muss dich enttäuschen! Mit diesen Worten wurde ich vom Meister entlassen: „Thorsten du bist ein super Kollege gewesen,immer gut drauf und hast dir immer den Arsch für alles und jeden aufgerissen, aber bedank dich mal beim Staat dass die Leute statt ihre Autos reparieren zu lassen,lieber neue kaufen, wärste ein Verkäufer hätten wir dich zu aktuellen zeiten behalten.“

Hi,

Ich mein ich bin erst 20,Ich habe von Arbeitsrecht und
Zeitarbeit absolut überhaupt keinen Plan, aber die Resonanzen
und Feedbacks die ich bis jetzt im Netz gelesen hab, schocken
mich!

Schlechte Nachrichten verbreiten sich nunmal schneller. Wenn dagegen alles gut läuft, wird kaum jemand das im Netz kundtun.

Probier doch einfach mal so ein Angebot aus, da kann doch nicht viel kaputtgehen dabei.

Gruß S

Hallo,

Doch, da kann vieles durch kaputtgehen. Z.B. sein Vertrauen als
Arbeitnehmer gegenüber …naja…ein Arbeitgeber stellt ihn ein und
keine 3. gierige Hand zieht sich noch bis zu 50 % seines Lohnes rein.

Was es noch zerstören kann:
Brauche ich wohl niemandem extra zu nennen.

Und welcher Straftat die Abzocke duch Leiharbeit nahe kommt, braucht
ebenfalls nicht weiter erörtert werden.

Wäre mal ein fettes PRO, das diese Geier rechtlich als gemeinnützig
eingestuft würden. Dann wäre es aus mit dem Wirtschaften in die eigene Tasche…der Malocher reißt sich zum Dumpinglohn den A****
auf, damit einige Würstchen vor Prallheit platzen.

Seiner Hände Schaffenskraft soll neben den staatlichen Abgaben auch
nur in seiner Tasche vergütet werden. PUNKT

mfg

Gierige Arbeitgeber?

Seiner Hände Schaffenskraft soll neben den staatlichen Abgaben auch nur in seiner Tasche vergütet werden. PUNKT

Dafür gibbet ein Patentrezept: Selbständigkeit.

Im Fall des OP: Eigene Werkstatt aufmachen, eigene Kunden finden und eigenständig bedienen. Problem gelöst.

Ansonsten ist es immer so, dass man tausend Dinge, die weder an den Staat noch in die eigene Tasche gehen, durch seine Arbeit mitfinanziert:
Wovon genau wird der Prokurist bezahlt, der am Ende das Gehalt auf’s Konto überweist?
Wovon genau wird der Einkäufer bezahlt, der dafür sorgt, dass jederzeit Arbeitsmaterial und Ersatzteile vorhanden sind?
Wovon genau wird der Jurist bezahlt, der im Zweifelsfall dafür sorgt, dass man dem unzufriedenen Kunden nicht aus eigener Tasche €12000 Schadensersatz zahlen muss?
Wovon genau wird das Gebäude bezahlt, in dem man arbeitet?
Woher genau kommt das Geld, dass man sich im Winter nicht den A* abfriert?
Woher genau kommt das Geld für die Toilette, auf der man zwischen 8 Uhr morgens und 16 Uhr abends seine Notdurft verrichtet?
Ach ja, ich seh’s ja schon: von den achsogierigen Arbeitgebern…

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Denken und sagen!

Du denkst anscheinend dass ich „Schuldige“ für mein „Nichtübernommenwerden“ suche bzw gefunden habe und ich mir das alles selbst einrede…

Nein. Du mißinterpretierst da was.
Was ich gesagt habe war, dass man jederzeit zwei Möglichkeiten hat: Entweder man läßt es bei der Schuldfrage bewenden, oder es geht nicht darum was Schuld ist, sondern was man dagegen tun kann.

Solange man sich mit der Frage der Schuld beschäftigt, verliert man wertvolle Zeit, um seine Probleme zu lösen.

Und sofern man die Ursache der Probleme dann noch außerhalb seines Wirkungsbereichs findet, steht man schnell vor einem „unlösbaren Problem“, und statt dass man Fortschritte macht gibt man sich damit zufrieden, dass man nichts ändern kann. Aber dadurch wird es in 2-3 Jahren auch nicht besser!

Ich sage nicht dass Du die Abwrackprämie hättest verhindern sollen (Vergangenes ist eh passé) oder können. Aber ich sage, dass egal wie übel einem das Schicksal reingespielt hat, wenn man die Zügel aus der Hand gibt, hat man verloren.
Und gerade bei Dir, jung, dynamisch, energetisch, ist es ganz wichtig, dass Du selbst Herr deiner Zukunft bist.
Meine Güte, mir hat der Staat auch die Karriereplanung kaputtgemacht - und? Habe ich umgeplant.

tut mir Leid ich muss dich enttäuschen! Mit diesen Worten wurde ich vom Meister entlassen: "Thorsten du bist ein super Kollege gewesen,immer gut drauf und hast dir immer den Arsch für alles und jeden aufgerissen, aber bedank dich mal beim Staat dass die Leute statt ihre Autos reparieren zu lassen,lieber neue kaufen,

Der Meister scheint selbst schon etwas eingefahren zu sein. So kann man halt auf dem Markt des 21. JH nicht mehr bestehen: Horizonte erweitern, Weiterbilden, neue Geschäftsmodelle ausprobieren, Ideen umsetzen - wer das nicht tut, wird verdrängt!

wärste ein Verkäufer hätten wir dich zu aktuellen zeiten behalten."

Und? War die Abwrackprämie nicht abzusehen? Hättest Du in der Zeit nicht Verkäufer lernen können? Also zumindest so viel, dass man Dich behalten könnte bis die schlechte Zeit vorbei ist?

Abgesehen davon schreibst Du ja selbst, dass die „Ketten“ händeringend Leute zu suchen scheinen. Warum bist Du da nicht untergekommen? Warum hast Du auf die Kündigung vom Meister gewartet? War die fristlos? Hättest Du nicht schon lange vorher sagen können: „Meister, war tolle Zusammenarbeit mit Dir - aber ich gehe zu einer Kette da ist die Auftragslage sicherer!“ und Dich aus ungekündigtem Arbeitsverhältnis heraus bewerben?

Warum weißt Du bis heute scheinbar nicht, warum die Kette Dich nicht direkt einstellt aber über Zeit&Arbeit Leute sucht? Hast Du es überhaupt mit Initiativbewerbungen bei den Ketten probiert? Was sagen die?
Das muß an Dir irgendwie liegen, wenn ein Job da ist, aber man ihn Dir nicht geben will. Wäre keiner da, hättest Du Recht: Markt ist im Eimer. Aber da ja Jobs da sind, ist das Argument hinfällig.

Die einzige Frage, die zu klären gilt:
Wenn Jobs da sind, warum hast Du keinen davon?

Das kannst Du nicht auf die Abwrackprämie und Wirtschaftskrise zurückführen!

Gruß,
Michael

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Lange Rede kurzer Sinn

Du hast offenbar das Prinzip von Arbeitnehmern und Arbeitgebern und dem Arbeitsmarkt noch nicht verstanden.

Offenbar hast du deine Daten an Arbeitsvermittler oder die Arbeitsagentur gegeben, weil du durch die Arbeitslosigkeit ansonsten auf staatliche Leistungen angewiesen wärest.

Ebenso offenbar passte dein Profil auf Anhieb zu 2 Angeboten dieser Zeitarbeitsfirmen.

Nun hast Du die Wahl:

  • abzulehnen und alleine weiterzusuchen und darauf zu vertrauen, direkt eingestellt zu werden. Eine erste Anlaufstelle könnte in deinem Beispiel genau die ATU sein, denn die zahlen für dich direkt knapp 30-50% weniger, als über eine ZA-Firma.

  • anzunehmen und den besseren der beiden Jobs zu machen und nach einigen Monaten dann noch einmal auf Suche zu gehen (aus ungekündigter Stellung)

  • abzulehnen und auf die böse Welt zu schimpfen und auch nichts neues suchen und stattdessen 1 Jahr Alo-Geld nehmen und danach über die Grausamkeiten von Hartz IV jammern.

Viele wären froh, wenn sie die ersten beiden Möglichkeiten hätten.

Und zu dem „Gerede“ deiner Gegenüber: Was ist schlimm daran, dass man auch dich als Mensch kennenlernen will. Wenn du wirklich so knorrig und verschlossen bist, wie du hier den Anschein gibst, werden sie dich eben lieber ins Reifenlager als an den Service-Schalter verleihen. Das festzustellen hat deren Auftraggeber mit bezahlt.

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Hallo,

so funktioniert das mit der Zeitarbeit eben.

Du stellst Dich bei dem vermeintlichen Auftraggeber vor und wenn der mit Dir arbeiten möchte, bekommst Du einen Arbeitsvertrag von der Zeitarbeitsfirma.

Warum sollen die Dich einstellen, wenn sie noch keinen Auftrag für Dich haben?

Und Dein anderes Problem betrifft dies hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Kompetenz

Also eigentlich nichts schlechtes.

Grüße
Didi

Hallo,

Doch, da kann vieles durch kaputtgehen. Z.B. sein Vertrauen
als
Arbeitnehmer gegenüber …naja…ein Arbeitgeber stellt ihn
ein und
keine 3. gierige Hand zieht sich noch bis zu 50 % seines
Lohnes rein.

Vielleicht sollte mal der Auftraggeber gefragt werden, warum er Leute lieber über die pöse pöse Zeitarbeit beschäftigt, die für ihn wahrscheinlich etwas teurer ist.

Und welcher Straftat die Abzocke duch Leiharbeit nahe kommt,
braucht ebenfalls nicht weiter erörtert werden.

Oh doch, bitte erörter mir das mal. Die Zeitarbeit vermittelt Dir einen Job, und dabei entstehen Kosten, die sie wieder einnehmen muß, da sie ja kein Wohlfahrtsverein ist. Welche Straftat ist das jetzt genau?

War gestern mal wieder Stammtisch?

Grüße
Didi

Außer Stammtischparolen hast Du wohl nichts zu bieten?

Gruß S

Ich finde deinen Beitrag und deinen Angriff auf den Fragesteller voellig daneben. Ein typisches Beispiel fuer jemanden der irgendeine Bemerkung aus dem Posting rauszieht und das dazu benutzt voellig am Thema vorbei den Fragesteller anzugreifen. Er ist erst 20 J. alt, hat wenig Berufserfahrung und noch viel weniger Erfahrung mit Zeitarbeitsfirmen und hat hier Rat gesucht, nur um dann ohne jeglichen Grund fertig gemacht zu werden. Ich wuerde hier auch mehr posten, wenn es solche Leute wie dich nicht geben wuerde.

Toddy2373 – Versuche ein Forum zu finden, wo sich Leute bemuehen, dir konstruktiven Rat zu geben.

Meine Erfahrungen mit Zeitarbeitsfirmen: Die wuerden alles tun und dir alles erzaehlen, um an dir zu verdienen. In Gespraechen sind sie ueblicherweise supernett, wenn es spaeter darum geht Probleme mit unkorrekten Gehaltszahlungen etc. auszusortieren, wird das ganze zum Albtraum. Man kann schlechte Zeitarbeitsfirmen normalerweise nicht generell an der Firma festmachen, es ist immer verschieden von Niederlassung zu NL und haengt sehr von den dortigen Leuten ab.

Als Einstieg kann ein Zeitarbeitsjob sehr foerderlich sein, da du in der Firma durch Leistung ueberzeugen kannst und eventuell eine Festanstellung bekommst. Die Zeitarbeitsfirmen versuchen einfach nur dich zu ueberfahren und dich in einen Job zu draengen. Durch dein Alter und Mangel an Erfahrung bist du auch ein einfaches Zielobjekt. Lass dich von der Zeitarbeit zu nichts draengen und frage immer hartnaeckig nach bis du eine Antwort auf alle deine Fragen hast (mach dir eine schriftliche Liste zu generellen Fragen so dass du nichts vergisst). Sie moegen zwar superfreundlich tun aber diese Leute sind nicht deine Freunde und du bist nur ein Objekt an dem sie verdienen koennen. Das private Gequatsche halte ich fuer Small Talk und vermute da keinen Hintergrund. Zeitarbeitsfirmen haben bekannterweise keinen besonders guten Ruf und versuchen daher mit allen Mitteln Leute zu koedern.

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Guter Rat…

Ich wuerde hier auch mehr posten, wenn es solche Leute wie dich nicht geben wuerde.

Dann komm’ vorbei mit einer Pistole und erschieß’ mich, wenn die Welt ohne mich ein besserer Ort wäre.

Toddy2373 – Versuche ein Forum zu finden, wo sich Leute bemuehen, dir konstruktiven Rat zu geben.

Was heißt „konstruktiv“?
Ihm erzählen dass ZA-Firmen alles ausbeuterische A* sind, und dass HartzIV eine deutlich bessere Alternative ist?
Das wäre erstens falsch und zweitens würde es an seiner Situation nichts ändern.

Meine Erfahrungen mit Zeitarbeitsfirmen: Die wuerden alles tun und dir alles erzaehlen, um an dir zu verdienen.

Wie so ziemlich jeder Unternehmer.

In Gespraechen sind sie ueblicherweise supernett, wenn es spaeter darum geht Probleme…

So wie der durchschnittliche Mechaniker in der Werkstatt? (scnr)

Als Einstieg kann ein Zeitarbeitsjob sehr foerderlich sein, da du in der Firma durch Leistung ueberzeugen kannst und eventuell eine Festanstellung bekommst.

Die Mär von der Festanstellung bleibt für viele ein Wunschtraum: Weder eifriges Bemühen noch Eigeninititative helfen, wenn der einstellende Betrieb die ZA nur als bequemen Weg der Umgehung des Kündigungsschutzes nutzt.

Die Zeitarbeitsfirmen versuchen einfach nur dich zu ueberfahren und dich in einen Job zu draengen.

Och, eigentlich sehen die nur „X paßt zu Y - leicht verdientes Geld“.

Durch dein Alter und Mangel an Erfahrung bist du auch ein einfaches Zielobjekt.

Ich dachte, der OP ist eine qualifizierte Kraft?

Lass dich von der Zeitarbeit zu nichts draengen und frage immer hartnaeckig nach bis du eine Antwort auf alle deine Fragen hast

Manchmal muss man tatsächlich schnell sein. Wenn die ZA Firma die Wahl zwischen 3 Kandidaten hat, einer will, einer will nicht und einer weiß noch nicht… ist klar wer den Job kriegt.

(mach dir eine schriftliche Liste zu generellen Fragen so dass du nichts vergisst).

Das ist tatsächlich eine gute Idee. Hilft aber erst für’s Nächste Mal.

Sie moegen zwar superfreundlich tun aber diese Leute sind nicht deine Freunde und du bist nur ein Objekt an dem sie verdienen koennen.

In der Geschäftswelt gibt es keine Freunde. Dafür ist die Konkurrenz zu hart.
Dass Kollegen und langjährige Geschäftspartner irgendwann Freundschaften aufbauen ist zwar möglich, aber a priori muss jeder erst mal sein eigenes Überleben sichern.

Das private Gequatsche halte ich fuer Small Talk und vermute da keinen Hintergrund.

Du meinst echt, Zeitarbeitsfirmen stellen Personalfuzzis ein, die mit „keinem Hintergrund“ wertvolle Zeit im Bewerbungsgespräch beim Smalltalk verdaddeln während die Konkurrenz möglicherweise gerade einen Vertrag für die Stelle unterzeichnet?
Wenn ich selbst Vorstellungsgespräche führe, sind da zwar auch Smalltalk-Komponenten enthalten, aber jeder Satz hat einen tieferen Sinn: Für „einfach ein bisschen palavern“ kostet meine Zeit einfach zu viel Geld.

Zeitarbeitsfirmen haben bekannterweise keinen besonders guten Ruf und versuchen daher mit allen Mitteln Leute zu koedern.

Hier klingt jedes einzelne Wort ziemlich diffamierend.
In der Tat sind ZA Firmen nur ein Symptom einer Marktwirtschaft, in der Werte wie Beständigkeit und Vertrauen einfach irrentabel geworden sind: Wäre es anders, würde die Ökonomie das Ganze durch Angebot und Nachfrage beenden.

Sie verhalten sich prinzipiell dem Markt angepasst, und sind generell nicht mehr oder weniger offen als z.B. Versicherungsagenturen oder ein Möbelhaus.

Gruß,
Michael

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Vielleicht sollte mal der Auftraggeber gefragt werden, warum
er Leute lieber über die pöse pöse Zeitarbeit beschäftigt, die
für ihn wahrscheinlich etwas teurer ist.

Das findet in gewissem Ausmaß ja auch noch Einsicht.

  • Urlaubsvertretung / Krankheitsvertretung
  • Plötzlich auftretende Produktionsspitzen
  • seltener die Einarbeitung potenziell neuer Mitarbeiter.
    ( Neueinsteiger länger, mit Erfahrung zur betrieblichen Orientierung )

Oh doch, bitte erörter mir das mal. Die Zeitarbeit vermittelt
Dir einen Job, und dabei entstehen Kosten, die sie wieder
einnehmen muß, da sie ja kein Wohlfahrtsverein ist. Welche
Straftat ist das jetzt genau?

Es gibt kosteneffizientes Arbeiten und Selbstbescheidung auch bei Zeitfirmen.
Über die 2. Frage darfst Du Dir selber Gedanken machen.

War gestern mal wieder Stammtisch?

Scheint Euch gut mit Stammtischen auszukennen.
Zudem vermute ich, das man im Büro wohl selber nicht zu Dumpinglöhnen
arbeiten muß. Oder nimmt die Verwaltung für sich selbst auch 30 - 50 %
weniger Lohn gegenüber dem ortsüblichen Durchschnitt in seiner Tätigkeit hin ?

Grüße
Didi

mfg

nutzlos

Hallo,

Außer Stammtischparolen hast Du wohl nichts zu bieten?

Gruß S

… doch die bewahrte Freundlichkeit…

Beim nächsten Mal kommst Du pünktlich zum Betroffenen - Stammtisch.
Dann bekommst Du auch alle Argumente rechtzeitig mit. Wer wird durch
Einsicht aber schon an seinem eigenen Posten sägen wollen.

mfg

nutzlos

Hallo ( darf man ruhig an den Beginn setzen )

Ansonsten ist es immer so, dass man tausend Dinge, die weder
an den Staat noch in die eigene Tasche gehen, durch seine
Arbeit mitfinanziert:

Sollte regulär so nötig sein. Das macht den Endpreis des Produktes
aus.

Wovon genau wird der Prokurist bezahlt, der am Ende das Gehalt
auf’s Konto überweist?
Wovon genau wird der Einkäufer bezahlt, der dafür sorgt, dass
jederzeit Arbeitsmaterial und Ersatzteile vorhanden sind?

Sollte bei angemessener schlanker Verwaltung zur Arbeitnehmerzahl
den geringeren Anteil ausmachen.
" Ersatzteile / Material " werden oftmals höchstens für die Verwaltung
besorgt. Der LAN muß oftmals sein Arbeitsmaterial selber bezahlen.

Wovon genau wird der Jurist bezahlt, der im Zweifelsfall dafür
sorgt, dass man dem unzufriedenen Kunden nicht aus
eigener Tasche €12000 Schadensersatz zahlen muss?

Der Privatmensch muß sich auch gegen Risiken absichern. Der AN
müßte einen Schaden mutwillig herbeiführen. Bei Uneignung wäre man
in der Probezeit raus. Bei Alter oder Krankheit halt später.
( z.B. Berufsunfähigkeit )
Unbeabsichtigte Schäden / Unfälle sind versichert.

Fehlvermittlung unterliegt der Sorgfalt des Verleihers.

Wovon genau wird das Gebäude bezahlt, in dem man arbeitet?
Woher genau kommt das Geld, dass man sich im Winter nicht den
A* abfriert?

Muß ich für meine Unterkunft natürlich nicht ebenfalls bezahlen.
Aber notfalls darf die Allgemeinheit dafür aufkommen, weil der
Dumpinglohn das nicht deckt. Aber ein jeder hat angemessenen Wohnraum
pro Person von 100 m², 25 Grad in der Hütte und wohnt nur in hübschen
Neubauten.

Woher genau kommt das Geld für die Toilette, auf der man
zwischen 8 Uhr morgens und 16 Uhr abends seine Notdurft
verrichtet?

Unglaublicher Kostenfaktor, aber für Euch in der Verwaltung könnt Ihr
ja pro Benutzung 2 Euro bezahlen…macht es erträglich. Hast ja recht,
Alle LAN kommen für ihre Notdurft schnell ins Büro.

Ach ja, ich seh’s ja schon: von den achsogierigen
Arbeitgebern…

Widersprichst Du Dir da nicht selbst? Wer ist denn der Arbeitgeber
des LAN ? Würde Bedeuten: Wir verzichten in der Verwaltung ebenfalls auf 30 - 50 % unseres Lohnes um als Samariter diese Kosten für unseren behaglichen Arbeitsplatz auszugleichen.

mfg

nutzlos

Hallo,

Scheint Euch gut mit Stammtischen auszukennen.

So ist halt der Tenor bei entsprechend pauschalisierten Aussagen

Zudem vermute ich, das man im Büro wohl selber nicht zu
Dumpinglöhnen
arbeiten muß. Oder nimmt die Verwaltung für sich selbst auch
30 - 50 %
weniger Lohn gegenüber dem ortsüblichen Durchschnitt in seiner
Tätigkeit hin ?

Man sollte aber auch richtig vergleichen. Wenn Du in einem Betrieb neu anfängst, wirst Du nicht die gleichen Bedingungen erhalten, die ein langjähriger Betriebsangehöriger hat, auch wenn ihr die gleiche Ausbildung, Erfahrung habt und den gleichen Job macht.

Die Zeitarbeiter, die ich kenne (allerdings alle in der Verwaltung und Rechungswesen), verdienen nur geringfügig weniger, als in ihren früheren Jobs.

Aufgrund eigenen Erfahrungen und der Selbstauskunft anderer liegt der Wenigerverdienst bei geschätzten 10-15% brutto. Dafür, dass die aber einen Job haben und nicht ALG beziehen müssen, halte ich diesen Abstrich für vertretbar.

Als ich mich aus einem Zeitarbeitsjob heraus beworben habe ich auch Angebote abgelehnt, weil die schlechter oder nicht besser waren als das der Zeitarbeitsfirma.

Aber das es auch einige schwarze Schafe unter den Zeitarbeitsfirmen gibt, ist mir auch klar.

Gruß
Didi

off topic
Hi,

(…)

Wird mehr Abwrackprämie gewesen sein. Musste eigentlich vorher
klar sein, dass wenn alle ein neues Auto fahren, die
„Reperatur“-Wagen seltener werden.

Hier musste ich lachen.
Die „eigentlichen“ Reparaturen mögen geringer sein, aber der Werkstattaufwand ist höher, zeitlich wie finanziell.
Stell dich einfach mal in die Reparaturannahme eines Autohauses und hör zu was da gesprochen wird.

Gruss,
TR