genau das ist ein scheinbares phänomen, weil das licht quasi
der „uhrzeitüberträger“ ist.
Es spielt keine Rolle, wie man die Uhrzeit überträgt. Du kannst die Werte auch mit der Post schicken. Im Gegensatz zu dem von Dir beschriebenen Dopplereffekt ist der Zeitdilatation vollkommen egal wie und mit welcher Geschwindigkeit Informationen ausgetauscht werden.
erstmal grundlegend musst du wissen, dass es in
der speziellen relativitätstheorie die photonen sind, die dir
die zeit des anderen sagen(in der allgemeinen RT nicht.
Photonen braucht man in der SRT lediglich für die Einsteinsche Uhrensynchronisation. Ansonsten sind sie gänzlich verzichtbar. Für den Informationsaustausch zwischen verschiedenen Beobachtern würde es beispielsweise genügen, wenn sie ihre jeweiligen Beobachtungen aufschreiben und diese Mitschriften nach Beendigung des Experimentes an den jeweils anderen übergeben.
stell dir vor, du stehst im abstand von 300.000km von einem
kumpel entfernt und hast so gute augen, dass du seine uhr noch
sehen kannst.
dann wirst du sehen, dass sein zeiger genauso schnell läuft
wie deiner(ihr könnt eure uhren synchronisieren, denn ihr
kennt euren abstand - eine lichtsekunde.)
Die Uhren kann man auch synchronisieren ohne den Abstand zu kennen. Und diese Synchronisation ermöglicht es auch, dass ich nemben mir eine Uhr stehen habe, die mit der meines Kumpels synchron ist. Dann kenne ich seine Zeit auch ohne 300.000 km weit sehen zu können.
jetzt vergessen wir beschleunigungsphase von euch und stellen
uns vor, mithilfe eines trägheitsdämpfungssystems fliegt ihr
beide schwupp in fast 0 sekunden auf 0.5 licht parallel und in
300.000 km abstand von einander.
Und neben uns stehen wieder Uhren, die in unserem neuen Ruhesystem synchron sind (weil sie von einem fleißigen Mitarbeiter zuvor ordnungsgemäß synchronisiert wurden).
nach 1 s mit 0.5 licht ist das photon, was dein kumpel vor 1
sekunde gesendet hat noch nicht an dem punkt, wo du bist. denn
das photon muss wurzel aus (300.000 km)^2 + (150.000km)^2
kilometer zurücklegen - also die hypothenuse des dreiecks,
eures abstands bzw. zurückgelegten weges. da das licht aber
nicht überlicht fliegen kann, braucht es länger.
Davon abgesehen, dass unser Abstand in unserem Ruhesystem immer noch derselbe ist, interessiert mich nicht, was irgendwelche Photonen machen. Wenn ich wissen will, wie spät es ist, sehe ich einfach auf die Uhr.
also die uhr deines kumpels geht im gleichen
abstand nach
Nein, sie geht nicht nach. Wir ruhen im gleichen Bezugssystem und lesen die Zeit von synchronisierten Uhren ab.
im falle, dass jetzt einer von euch schneller fliegt als der
andere, vergeht die zeit jeweils scheinbar langsamer
Nein, die zeit geht nicht scheinbar langsamer, sondern ganz real, weil wir die Zeit von Uhren ablesen, die in unterschiedlichen Bezugssystemen synchronisiert wurden.
da sich
euer abstand erhöht. in jeder zeiteinheit muss das licht mehr
weg zurücklegen. das hat ein scheinbares langsamergehen der
uhr zurfolge.
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Welchen Weg irgendwelches Licht zurücklegen muss, spielt hier keine Rolle. Ich kann die Zeit meines Kumpels auch dann von einer an meinem Ort befindlichen Uhr ablesen, wenn wir uns relativ zueinander bewegen. Diese Uhr würde dann natürlich mit der gleichen Geschwindigkeit an mir vorbei fliegen, mit der mein Kumpel sich von mir entfernt und müsste in dessen Ruhesystem von unserem fleißigen Assistententen mit einer an seinem Ort ruhenden Ohr synchronisiert worden sein.
wie gesagt, der effekt existiert und wird häufig von
nichtsphysikern verwechselt
Du bist derjenige, der hier etwas verwechselt - nämlich den Dopplereffekt mit der Zeitdilatation zwischen bewegten Bezugssystemen. Zumindest wissen wir jetzt, dass Du die Grundlagen der SRT nicht verstanden hast.